04:10
Die neue Mitbewohnerin ist da. Nicole tauscht ihre Single-Wohnung mit neuer Küche und neuem Bad gegen ein Zimmer im WG-Haus und muss sich erst mal an die Situation gewöhnen. Ihr Einzug sorgt auch bei den anderen für Aufruhr: Nicole bringt eine Gartenlounge mit, die die Gemüter spaltet. Wohin mit dem Ding? Katrin fürchtet die Verdrängung ihrer Gartenutensilien aus der Loggia. Eine hitzige Diskussion bricht aus. Es wird klar: Wenn elf Menschen zusammenleben, prallen individuelle Bedürfnisse, Vorstellungen und Charaktereigenschaften aufeinander. Putzpläne, neue Sitzungsregeln und eine Ausmist-Aktion sind aber Dinge, die Struktur schaffen. Luke versteht davon zwar nicht viel, schnürt aber immerhin sein erstes Altpapierbündel. Ein weiterer Schritt, sich in der Schweiz heimisch zu fühlen? Hausabwart Ueli hat kein Problem mit Struktur - zumindest nicht, wenn es um die der anderen geht. Er selbst fängt liebend gerne Dinge an, muss dann aber manchmal mittendrin weg. Zum Beispiel weil er - mal beruflich, mal privat - mit dem Gleitschirm unterwegs ist. Dieses Mal fliegt er von Wald ZH direkt in den WG-Garten, gerade noch rechtzeitig zur Lesung, die dort stattfindet. Als dann auch plötzlich noch Architekturbüros im Garten aufkreuzen, um Bäume zu vermessen, wird der WG einmal mehr in Erinnerung gerufen, dass die internen Konflikte vielleicht gar nicht so wichtig sind. Die eigentliche Baustelle lauert im Aussen.
04:35
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. In dieser Episode fliegen die Zuschauenden über das pulsierende Zürich - Musik von Steven Parry und Christian Zehnder begleitet die atemberaubenden Aufnahmen. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:40
100 Jahre nach der Premiere von Calderóns «Das grosse Welttheater» auf dem Klosterplatz von Einsiedeln SZ wirft Lukas Bärfuss mit seiner zeitgenössischen Neufassung existenzielle Fragen auf. Wofür lohnt es sich zu leben? Wofür zu sterben? Welche Rolle spiele ich im Leben? Rund 500 Laien sind bei diesem Spiel - vor und hinter den Kulissen - mit dabei; vom Enkel bis zur Grossmutter. Ein Spiel, das Generationen verbindet und den Zusammenhalt im Dorf stärkt. Das Klosterdorf Einsiedeln SZ zeichnet eine barocke Theatertradition aus. Auf dem Klosterplatz wurde aber erstmals 1924 Theater gespielt, obwohl dieser einst sogar nach speziellen akustischen Gesichtspunkten gestaltet wurde. Die Wahl des Stückes fiel auf «Das grosse Welttheater» des spanischen Dramatikers Pedro Calderón de la Barca in der Übersetzung von Joseph von Eichendorff. Die Aufführung: weniger Kunstgenuss als vielmehr seelische Erhebung. Am Stückende gab es keinen Applaus; das Spielvolk stimmte zusammen mit dem Publikum «Grosser Gott, wir loben Dich» an. In den 1960er-Jahren sorgte das Mysterienspiel aber je länger je mehr für Unmut. Kritisiert wurde die nicht mehr zeitgemässe, gottgewollte hierarchische Ordnung. Eine rigorose Neuausrichtung wagte die Welttheater-Gesellschaft aber erst 2000 mit Autor Thomas Hürlimann und Regisseur Volker Hesse, auch wenn Calderóns Grundgedanken integraler Bestandteil blieben. Nun hat sich Lukas Bärfuss den Stoff vorgeknöpft. Das Kloster gab den Segen zu seinem Stück, das selbst vor Kindsmissbrauch in der Kirche nicht Halt macht. Über ein halbes Jahr lang wurde geprobt. Das «Spielvolk» war mit Feuereifer dabei. Freizeit und Ferien wurden dem Spiel geopfert. Gemeinsam haben Einsiedlerinnen und Einsiedler Grosses geschaffen. Gemeinsam wagen sie einen schonungslosen Blick auf das menschliche Leben. Von der Jugend bis zum Tod. Der Film rollt die 100-jährige Geschichte auf, gräbt im Archiv, birgt Anekdoten, erinnert sich mit Menschen, die seit Jahren zum «Spielvolk» gehören an Skurriles und Unvergessliches und begleitet Alte und Junge, vom Schicksal heimgesuchte und Lebenshungrige bis zum grossen Auftritt.
05:05
05:40
Der Rhein ist das Wahrzeichen von Basel. An schönen Tagen schwimmen Tausende Menschen im Fluss. Für deren Rettung ist die Berufsfeuerwehr Basel zuständig. Bereits seit 1939 verfügt Basel über eigene Lösch- und Rettungsboote auf dem Rhein. Verschwindet eine Person, beginnt die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Der Rhein birgt grosse Gefahren - jedes Jahr ertrinken auch gute Schwimmer. «SRF bi de Lüt - im Einsatz» zeigt, wie schnell aus einem Sommertag am Fluss ein lebensgefährlicher Einsatz wird und unter welchem Druck die beiden Feuerwehrmänner Thomas Meyer und Ivan Wallimann täglich stehen. Nach ihrer Rückenoperation kann Rettungssanitäterin Sandra Wenger endlich wieder arbeiten und kehrt zurück auf die Basis. Im Notfall St. Gallen muss Ärztin Ekle Schmidt eine Hiobsbotschaft verarbeiten, ihre Schwester liegt nach einem Schlaganfall auf der Intensivstation.
06:25
07:30
08:55
Als Adrienne (Diane Lane) herausfindet, dass ihr Ehemann sie betrügt, bricht für die Mutter zweier Teenager eine Welt zusammen. Auch nachdem ihr Mann sich bei ihr entschuldigt hat und ins gemeinsame Haus zurückziehen will, weiss Adrienne nicht, wie ihr Leben weitergehen soll. Da kommt ihr das Angebot ihrer Freundin Jean (Viola Davis), deren Pension zu hüten, gerade recht. Jeans wunderschönes Haus liegt auf Rodanthe, einer Insel vor der Küste North Carolinas. Obwohl Hurrikansaison ist, hat sich ein Gast angekündigt: der Arzt Paul (Richard Gere), der eine schwierige Aufgabe vor sich hat. Er sucht das Gespräch mit der Familie einer Patientin, die ihm unerwarteterweise unter den Händen weggestorben ist. Zunächst sind sich Adrienne und Paul fremd, doch über die Tage kommen sie sich näher. Als ein Hurrikan aufzieht, entflammt zwischen den beiden eine stürmische Leidenschaft, die ihre Leben für immer verändern wird. Der amerikanische Regisseur George C. Wolfe, ein renommierter Theaterregisseur, hat für sein Spielfilmdebüt «Nights in Rodanthe» den gleichnamigen Liebesroman von Nicholas Sparks verfilmt. Sparks feiert in «Nights in Rodanthe» die Liebe in der zweiten Lebenshälfte. In den Hauptrollen sind Richard Gere und Diane Lane zu sehen. Neben den attraktiven Schauspielern tragen aber auch das alte Haus und die Natur zu den Schauwerten von «Nights in Rodanthe» bei. Dahinter stecken die Produktionsdesignerin Patrizia von Brandenstein («Amadeus») und der Kameramann Affonso Beato, der die atemberaubende Küste von North Carolina in wunderschönen Bildern festhält.
10:35
Paul Baumann, bekannt als «Vatti», kontrollierte über Jahrzehnte das Leben seiner Mitglieder bis ins Intimste. Mädchen wurden früh von ihren Familien getrennt und im Glauben erzogen, sie könnten sich geistig so weit entwickeln, dass sie noch zu Lebzeiten zu Engeln würden - ein Versprechen, das Baumann nutzte, um sie systematisch zu manipulieren und zu missbrauchen. Doch mit den Jahren regte sich Widerstand. Die heranwachsenden Mädchen begannen zu rebellieren - wurden zu mutigen jungen Frauen, die trotz Angst und Isolation ihre Stimme erhoben und «Vatti» schliesslich zu Fall brachten. Anhand von Aussagen ehemaliger Mitglieder, Zeitzeuginnen und Expertinnen, bislang unveröffentlichtem Archivmaterial sowie fiktionalisierten Szenen rekonstruiert die Serie Aufstieg, Fall und Fortbestand eines abgeschotteten Systems aus Glauben, Angst und Abhängigkeit. «Der Engelmacher» enthüllt erstmals, dass der Missbrauch durch Paul Baumann weit länger andauerte, als bislang öffentlich bekannt war. Episode 3: Fall der Engel Die Methernitha steht an ihrem Höhepunkt, doch Baumanns Kontrolle bröckelt. Gaby, eine Frau aus Deutschland, dringt unerwartet ins Machtzentrum vor, erkennt den Missbrauch und flüchtet mit Engel Käthi. Als die 15-jährige Bea, die von Baumann zweimal schwanger wurde, droht auszupacken, lässt er ihre Ermordung planen. Bea entkommt und zeigt ihn an. Endlich wird Vatti verhaftet. Erstausstrahlung: 30.08.2026
11:30
Paul Baumann, bekannt als «Vatti», kontrollierte über Jahrzehnte das Leben seiner Mitglieder bis ins Intimste. Mädchen wurden früh von ihren Familien getrennt und im Glauben erzogen, sie könnten sich geistig so weit entwickeln, dass sie noch zu Lebzeiten zu Engeln würden - ein Versprechen, das Baumann nutzte, um sie systematisch zu manipulieren und zu missbrauchen. Doch mit den Jahren regte sich Widerstand. Die heranwachsenden Mädchen begannen zu rebellieren - wurden zu mutigen jungen Frauen, die trotz Angst und Isolation ihre Stimme erhoben und «Vatti» schliesslich zu Fall brachten. Anhand von Aussagen ehemaliger Mitglieder, Zeitzeuginnen und Expertinnen, bislang unveröffentlichtem Archivmaterial sowie fiktionalisierten Szenen rekonstruiert die Serie Aufstieg, Fall und Fortbestand eines abgeschotteten Systems aus Glauben, Angst und Abhängigkeit. «Der Engelmacher» enthüllt erstmals, dass der Missbrauch durch Paul Baumann weit länger andauerte, als bislang öffentlich bekannt war. Episode 4: Vattis Schatten Dank der mutigen Aussagen der jungen Frauen wird Baumann 1976 wegen mehrfachen Kindesmissbrauchs verurteilt - doch bereits nach drei Jahren kehrt er in seine verbliebene Gemeinschaft zurück. Der Missbrauch geht weiter, unbemerkt, bis zur Jahrtausendwende. Die Behörden schauen weg. Bis heute verweigern sowohl die Gemeinde Linden als auch die Methernitha jede Stellungnahme zu ihrer Vergangenheit. Erstausstrahlung: 30.08.2026
12:20
Wochenfinale bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» zum Thema «Öppis mit Honig». Joel aus Walkringen BE powert sich gerne beim Eishockeyspielen aus und hat in seiner Freizeit immer Programm. Der 27-Jährige kombiniert das süsse Gold mit Schweinsfilet und Spätzli. Wer holt sich heute den Sieg?
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:00
An der Westküste Frankreichs befindet sich eine märchenhafte Sumpflandschaft: Poitou. Der Gemüsebauer Mathieu Guillot beackert diese Gegend nachhaltig mit uraltem Werkzeug und der Hilfe seiner Esel. Seine besondere Leidenschaft gilt dem Heilkraut Engelwurz, für das er neue Rezepte sucht.
13:30
Wie kommt ein exotisches Gewürz in eine Spezialität des Saanenlandes, wie schmeckt ein Saurer Mocken vom schottischen Hochlandrind, und - vor allem - wie kocht man das gute Stück Fleisch, damit es am Schluss zart ist wie Butter? Diese und andere Fragen werden in der «Landfrauenküche» aus dem Berner Oberland beantwortet. Die «Landfrauenküche» geht in die dritte Runde. Auch dieses Jahr findet wieder ein friedliches Kochduell zwischen sieben Bäuerinnen statt. Dabei gibt es neue Landschaften und Gerichte zu entdecken, denn die sieben Teilnehmerinnen stammen aus Regionen, die in den vergangenen zwei Staffeln nicht vertreten waren. Wiederum begleitet ein Fernsehteam von «SF bi de Lüt» die Landfrauen während einer ganzen Woche mit Kamera und Mikrofon. Im Zentrum steht der Bezug zu den regionaltypischen Nahrungsmitteln und deren Verarbeitung in der Landfrauenküche. Sieben Mal kochen die Landfrauen um die Wette und sind erneut ihre eigene, strenge Jury. Eine von ihnen wird in der achten, der Finalsendung, zur Siegerin erkoren.
14:25
Wie lebt es sich in einem Klosterbetrieb, was versteht man unter einem Moränenhügler, und wie gelingt eine traditionelle Zuger Kirschtorte in Herzform? Diese und andere Fragen werden in der «Landfrauenküche» aus dem Kanton Zug beantwortet. Heidi und Benedikt Schmid haben den stattlichen Hof auf dem Gubel bei Menzingen ZG seit 13 Jahren in Pacht und in einen modernen Bergbauernbetrieb verwandelt: Die Kühe stehen in diesem Stall auf Sand, und auf 900 Metern über Meer ist es der Familie Schmid gelungen, gutes und sogar ertragreiches Getreide anzupflanzen. Ausserdem müssen täglich 100 Geissen gemolken werden. Trotzdem bleibt für die Familie Zeit, einen Pedalo-Ausflug auf dem Ägerisee zu unternehmen. Die «Landfrauenküche» geht in die dritte Runde. Auch dieses Jahr findet wieder ein friedliches Kochduell zwischen sieben Bäuerinnen statt. Dabei gibt es neue Landschaften und Gerichte zu entdecken, denn die sieben Teilnehmerinnen stammen aus Regionen, die in den vergangenen zwei Staffeln nicht vertreten waren. Wiederum begleitet ein Fernsehteam von «SF bi de Lüt» die Landfrauen während einer ganzen Woche mit Kamera und Mikrofon. Im Zentrum steht der Bezug zu den regionaltypischen Nahrungsmitteln und deren Verarbeitung in der Landfrauenküche. Sieben Mal kochen die Landfrauen um die Wette und sind erneut ihre eigene, strenge Jury. Eine von ihnen wird in der achten, der Finalsendung, zur Siegerin erkoren.
15:15
Nach der Geburt ihres zweiten Kindes erlebt Lina zum zweiten Mal eine postpartale Depression. Statt Freude bestimmen Trauer, Hoffnungslosigkeit und Ängste ihren Alltag. Die Bindung zu ihrem Kind blieb aus, was sie bitter bereut. Schuldgefühle belasten zusätzlich. 15 bis 20 Prozent der Frauen haben nach der Geburt mit Depressionen zu tun. Auch Gabriela und Rahel kennen den langen Weg aus dem seelischen Tief. Mit Therapie und Unterstützung finden sie Schritt für Schritt zurück in den Alltag, fühlen Hoffnung und die Kraft, als Mutter voll da zu sein.
15:55
Osteoporose? Schmied Lorenz Kofler kann die Diagnose von Martin Gruber nur schwer verwinden. Sein Sohn will vom Schicksal des Vaters nichts wissen, vor allem wegen dessen neuer Freundin. Denn ein halbes Jahr nach dem Tod seiner Frau ist Kofler wieder glücklich - mit Hanne, einer Münchner Bohemienne.
16:45
Die Beziehung zwischen Lorenz und Daniel ist belastet, da Lorenz ihm nach der Ausbildung die Übernahme verweigerte. Privat kommt Martin nicht voran: Hans Gruber verweigert jedes Gespräch, und auch Tochter Lilli meidet ihn in der Klinik. Sowohl Lilli als auch Lisbeth leiden unter der Situation.
17:30
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
In der neuen «Mini Chuchi, dini Chuchi»-Woche dreht sich alles um den «Egli». Miriam aus Bischofszell TG hat in ihrem Garten eigene Bienen und geht gerne wandern. Die 50-Jährige umhüllt ihre Eglifilets mit einem Knuspermantel und kombiniert das mit Spargeln und selbstgemachter Mayonnaise.
18:25
Die schöne Ostschweiz ist bekannt für ihre saftigen Früchte. Familie Oeler stellt die delikaten Dörrbirnen her, die unter anderem im Schlorzifladen verwendet werden. Das Besondere: Sie nutzen noch eine der letzten Holzofendörrereien der Schweiz. Nun geben sie Einblick in ihr kulinarisches Know-how.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
21:10
Hotspot Basel - Was tun gegen die Hitze? Die tiefe Lage und dichte Bebauung machen Basel oft zur heissesten Stadt der Deutschschweiz. «Puls»-Host Daniela Lager begleitet die Epidemiologin Martina Ragettli auf einem Rundgang durch Basel. Am Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut beschäftigt sich Martina Ragettli mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit. Wie können sich Menschen an die zunehmende Hitzebelastung anpassen? Wie bekannt sind die Verhaltensempfehlungen und wie gut werden sie angewandt? Und wie gut setzen Kantone und Städte Hitzeschutzmassnahmen um? Wie heiss ist Basel: Was zeigt das Messgerät? Auf ihrer Hitzetour messen «Puls»-Host Daniela Lager und Epidemiologin Martina Ragettli an verschiedenen Standorten die aktuelle Temperatur. Wie heiss ist Basel? Schätzen die Baslerinnen und Basler richtig? Und wie schützen sie sich vor der Hitze? Was bringen Handfächer, Kühltuch für den Hals, tragbarer Mini-Ventilator oder Wasserspray für Gesicht und Körper? Gefährdung der Gesundheit - Coup der Klimaseniorinnen Am 9. April 2024 hat der Verein «Klimaseniorinnen» einen Sieg vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte erzielt. Die Strassburger Richterinnen und Richter gingen auf die Klage ein, dass die Schweiz im Kampf gegen den Klimawandel zu wenig unternehme. Das Urteil: Der mangelnde Klimaschutz der Schweiz verletze die klagenden Seniorinnen in ihren Menschenrechten. «Puls» fragt nach: Was hat sich in den letzten beiden Jahren getan? Fühlen sich die Klimaseniorinnen heute besser vor der zunehmenden Hitze geschützt? Hitzeanpassung - Mit Wärme gegen die Hitze Hitzeforscher Kay Hanusch von der Berner Fachhochschule ist überzeugt: «Langfristig müssen wir umdenken.» Anstatt sich während einer Hitzewelle herunterzukühlen, würde es mehr Sinn machen, sich bereits im Frühling mit moderatem Hitzetraining an höhere Temperaturen zu gewöhnen. Denn wer sich der Hitze aussetzt, erträgt diese auch besser. «Puls» zeigt, wie eine solche Anpassung funktionieren könnte. Veränderte Wirkung und verstärkte Symptomatik durch Hitze Epidemiologin Ana Maria Vicedo Cabrera erforscht an der Universität Bern, wie Hitze und Klimawandel die Gesundheit gefährden. Ihre Spezialgebiete sind die Psyche und die Einnahme von Medikamenten, beides seien unterschätze Gefahren. So könne Hitze einerseits die Symptome psychischer Erkrankungen verstärken und andererseits die Wirksamkeit von Medikamenten verändern. «Puls»-Chat - Fragen und Antworten zum Thema «Leben mit der Hitze» Leiden Sie unter der Hitze und möchten wissen, was dagegen hilft? Sind Sie verunsichert, ob die Hitze die Wirkung ihres Medikaments verändert? Möchten Sie die Anzeichen für einen Sonnenstich oder einen Hitzschlag richtig einordnen können? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat - live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
23:05
Irene Hauser (Trudi Stössel), eine junge Schneiderin, arbeitet im Zürcher Modesalon Maison Marion und lebt gemeinsam mit ihren betagten Eltern in einer Wohnung am Stadtrand. Eines Tages wird sie nach der Arbeit von einem Auto angefahren, bleibt aber unverletzt. Sie flüchtet vor den zahlreichen Gaffern ins Auto und bittet den Fahrer, sie nach Hause zu bringen. So lernt sie den Fabrikanten Peter Frank (Alfred Lohner) kennen. Sie ist fasziniert vom sympathischen Mittvierziger, der sie von nun an jeden Abend nach Hause fährt. Ihren konservativen Eltern (Emil Hegetschweiler und Ellen Widmann) verschweigt sie vorerst, dass sie sich verliebt hat. Als Peter sie in die Oper einlädt, sich dann aber im Restaurant mit ihr versteckt, erfährt Irene auf sehr unangenehme Weise, dass ihr Angebeteter verheiratet und Vater eines fast erwachsenen Sohnes ist. Ihre Träume zerplatzen und sie zieht sich verbittert zurück. In den folgenden Tagen beantwortet sie weder seine Telefonanrufe, die der Nachbar (Johannes Steiner) entgegennimmt, noch seine Briefe. Da taucht Peter am Sonntag unerwartet auf, lässt sich von den nichtsahnenden Eltern bewirten und bringt Irene in Verlegenheit. Es kommt zu einer Aussprache, und Peter signalisiert, dass seine Ehe am Ende sei und er bereits die Scheidung plane. Es folgen ein paar glückliche Tage zu zweit in einem Genfer Hotel, bis Peters Frau (Margarethe Schell-Noé) anruft und ihren Mann zurückbeordert. Irene ist am Boden zerstört. Nach den beiden Männerfilmen «Füsilier Wipf» und «Wachtmeister Studer» wollte die Zürcher Praesens-Film mit «Fräulein Huser» das weibliche Publikumssegment ansprechen. Der damals erfolgreiche Roman «Im Namen der Liebe» der Aargauerin Rösi von Känel schien die ideale Vorlage zu sein, um das brisante Thema Ehebruch für ein grosses Publikum aufzubereiten. Der Film enttäuschte dann aber sowohl künstlerisch wie auch finanziell. Das Kinodebüt des aus dem Dritten Reich nach Zürich migrierten Schauspielers und Theaterregisseurs Leonard Steckel vermochte - trotz attraktiver Besetzung und technischem Know-how der Crew - nicht zu überzeugen. Publikum und Presse nahmen es den Machern insbesondere übel, dass die Vorlage aus vielerlei Rücksichten zu stark geglättet (Drehbuch: Richard Schweizer) und mit einem aufgesetzten Happy End versehen wurde. Der Film wurde aber auch zum Kinodebüt für einen jungen Schweizer Komponisten: Paul Burkhard (21. Dezember 1911 bis 6. September 1977) schrieb die Filmmusik und auch einen Song für eine muntere Modeschau. In dieser Szene ist er auch selber kurz im Bild zu sehen. Burkhard hatte seit Beginn der 30er-Jahre mehre kleine Operetten geschrieben und 1939 das musikalischen Lustspiel «Der schwarze Hecht» auf die Bühne gebracht. Das Stück ging nach dem Krieg unter dem Titel «Feuerwerk» um die Welt, und der Titelsong «O mein Papa» wurde zum internationalen Hit. Weitere Erfolge von Paul Burkhard waren später «Die kleine Niederdorfoper» oder «D'Zäller Wiehnacht».