04:00
04:55
Angststörungen, Depressionen, Sucht: Jede zweite Person erkrankt in ihrem Leben psychisch. Eine erschreckend hohe Zahl, welche die Frage aufwirft, ob wir als Gesellschaft immer kränker werden. Oder wird eher das Raster, was als normal gilt, immer enger? Welche Ursachen liegen den Krankheiten zugrunde, sind es die Gene oder macht doch das gesellschaftliche Umfeld krank? Und welche Rolle spielt die Psychiatrie, um seelischen Leiden zu begegnen oder sie sogar zu heilen? Darüber spricht Olivia Röllin mit Leon Engler, Autor des Buchs «Botanik des Wahnsinns» und angehender Psychotherapeut, sowie dem Mediziner und Wissenschaftshistoriker Michael Hagner. Wiederholung vom 22. Februar 2026
05:55
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
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Die Vulkaninsel Pantelleria liegt zwischen Sizilien und Tunesien. Sie ist für ihre schmackhaften Kapern bekannt. Überall auf der Insel werden sie angebaut und zu vielfältigen Gerichten verarbeitet. Der Kapernbauer Luciano Modica kämpft für den Erhalt dieser einzigartigen Kultur.
10:00
Nach einem Wutausbruch erleidet Andrea Hoffmann einen Schwächeanfall - ausgerechnet auf der Gessneralm, die Martin Gruber seit über 20 Jahren meidet. Damals verbrachte er dort einen Kurzurlaub mit seinem Bruder und dessen Frau Sonja. Wolfram Gessner erinnert sich noch gut an das einst junge Trio.
10:45
Wolfram möchte Andrea sofort wegschicken, als sie zusammenbricht. Martin vermutet zunächst Erschöpfung, will jedoch andere Ursachen ausschliessen. So entdeckt er eine ungute Herzerkrankung bei Andrea. Er überredet Wolfram, sie für kurze Zeit bei sich aufzunehmen. Andrea liebt schon bald die Alm.
11:30
12:10
Eine neue Gruppe bekocht sich bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» gegenseitig. Diese Woche mit «Aprikose». Awilda aus Luzern versucht, die orange Frucht in ein karibisches Gericht einzubauen. Neben dem Kochen findet die 42-Jährige Ausgleich beim Krafttraining, das ihr jedes Mal ein gutes Gefühl gibt.
12:25
Der zweite Kandidat in der «Aprikose»-Woche heisst Lauro und wohnt in Stansstad NW. Der 43-Jährige schreibt schon sein Leben lang Gedichte und widmet heute sogar der Aprikose ein paar Zeilen. Sein Menu beinhaltet ein gefülltes Poulet, Ofengemüse und eine Aprikosensauce.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:00
Die Vulkaninsel Pantelleria liegt zwischen Sizilien und Tunesien. Sie ist für ihre schmackhaften Kapern bekannt. Überall auf der Insel werden sie angebaut und zu vielfältigen Gerichten verarbeitet. Der Kapernbauer Luciano Modica kämpft für den Erhalt dieser einzigartigen Kultur.
13:30
Fünfte Gastgeberin der «SRF bi de Lüt - Landfrauenküche» ist Erika Hubeli. Sie vertritt den Kanton Aargau. Zusammen mit ihrem Mann Martin, den drei Kindern und den Schwiegereltern lebt sie auf dem Lindenhof in Habsburg. Milchwirtschaft und Ackerbau sind die wirtschaftlichen Standbeine des mittelgrossen Familienbetriebes. Erika und Martin Hubeli gehen zusammen drei Nebenerwerben nach, um die Familie gut über die Runden zu bringen. Erika ist gelernte Trachtenschneiderin und verdient damit einen Zustupf für die Familie, Martin ist ein begehrter Klauenschneider in der Region. Gemeinsam betreibt das Ehepaar einen mobilen Pizzaservice. Den fahrbaren Ofen hat der Bauer selbst gebaut. Unter der Woche begleitet «SRF bi de Lüt» Erika Hubeli bei ihren Vorbereitungen für das Landfrauen-Festessen. Die vielbeschäftigte Bäuerin erhält Verstärkung von der ganzen Familie. Ehemann Martin präpariert den Aargauer Zwetschgenbraten, den Erika Hubeli einige Tage im Voraus marinieren will. Dazu wird sie den Landfrauen ein Kartoffelsoufflée und Gemüsegarnituren servieren. Zur Vorspeise gibt es eine Pizza «à la Hubeli» mit frischem Spinat. Auch die beiden Töchter tragen zum Festessen bei. Sie ernten allabendlich nach Schule und Lehre die reifen roten Himbeeren für das Beerensobert. Schwiegermutter Heidi macht seit Wochen mit flinken Händen wunderschöne blaue Frivolité-Spitzen für die Untersetzer der Dessertteller. Tracht zu tragen ist ihr ganzer Stolz, und in diesem Gewand nimmt Erika Hubeli ihre Landfrauen-Kolleginnen mit auf einen Spaziergang von Schloss Habsburg, dem Stammsitz der einst weltmächtigen Habsburger, nach Schloss Wildegg. Dort besucht sie mit den Bäuerinnen den Nutz- und Lustgarten, wo alte Sorten von Gemüse und Blumen kultiviert werden, und beweist damit, dass der Kanton Aargau wahrlich weit mehr zu bieten hat als die A1 und die bekannten Aargauer Rüebli. Eines sei hier bereits verraten: nicht etwa, wer beim Kochwettbewerb obenaus schwingen wird, sondern dass die typische Aargauer Rüeblitorte beim friedlichen Esswettbewerb im «Rüebliland» (wie der Kanton Aargau auch neckisch genannt wird) natürlich nicht fehlen darf. Erika Hubeli kocht eben nicht nur gerne, sondern backt auch leidenschaftlich viel.
14:20
Die sechste Gastgeberin der «SRF bi de Lüt - Landfrauenküche»-Serie ist Annemarie Eberle. Sie kommt aus Altnau, einem kleinen Dorf im Kanton Thurgau. Zusammen mit ihrem Mann und einem ihrer fünf Söhne bewirtschaftet Annemarie Eberle den familieneigenen Hof. Das Ehepaar Eberle und Sohn Andreas leben in einer sogenannten Generationengemeinschaft. Bei dieser Gemeinschaft führen die Beteiligten den Betrieb partnerschaftlich. Der Sohn wird auf die Hofübergabe vorbereitet und kann bei allen wichtigen Entscheiden mitreden. Das Eigentum an Hof und Boden bleibt bis zur definitiven Betriebsübergabe bei den Eltern, der erwirtschaftete Gewinn wird aber jetzt schon geteilt. Altnau liegt leicht erhöht am Bodensee mitten in prächtigen Obstanlagen. Wie viele Landwirte in dieser Region sind auch Eberles Obstbauern. Der grösste Teil ihres Anbaugebietes besteht aus Apfelplantagen. Neben den Äpfeln pflanzen sie aber auch Zwetschgen, Minikiwis oder Beeren an. Während der Lesezeit engagiert die Familie Eberle jedes Jahr fünf Erntehelfer aus Polen. Die anstrengende Arbeit wäre sonst nicht zu bewältigen. Unter der Woche begleitet «SRF bi de Lüt» Annemarie Eberle bei ihren Vorbereitungen für das Landfrauen-Festessen. Eine eigens für diesen Anlass gestaltete Menükarte soll ihre Gäste auf das Essen «gluschtig» machen. Auch bei der Dekoration scheut Annemarie Eberle keinen Aufwand. Der Schopf wird zu einem Festsaal umgestaltet. Das i-Tüpfelchen der Dekoration sind Äpfel, die mit dem «SRF bi de Lüt»-Logo versehen sind. Fast alle Zutaten für das Essen kommen vom eigenen Hof. Das Pouletfleisch für die Gourmetröllchen liefert Ehemann Hans, der neben dem Obstbetrieb noch eine Hühnerfarm betreibt. Alles Gemüse kommt selbstverständlich aus dem Garten von Annemarie Eberle. Das Dessert steht ganz im Zeichen des Apfels. Neben einem Apfelparfait und Apfelsorbet wird den Landfrauen noch eine mit einer Süssmostcreme gefüllte Biscuitroulade serviert. Anstelle von Zitrone setzt Annemarie Eberle bei allen Speisen «Verjus» ein. Dieser Zitronenersatz gibt den Speisen das gewisse Etwas. Schafft es Annemarie Eberle, mit ihrem vom Apfel inspirierten Menü die Mitkonkurrentinnen zu überzeugen?
15:15
15:50
Die junge Holly Shaw (Valerie Huber), Tochter eines Schafzüchters, hat einen Liebesroman geschrieben. Nach einer Lesung lässt Journalist Aaron Kingsley (Max Befort) kein gutes Haar an der Geschichte, und das ist bloss das erste Glied einer negativen Ereigniskette; unter anderem wird Holly die Tasche geklaut. Frustriert verbringt sie die Nacht auf der Parkbank. Als sie am nächsten Tag heimkommt, erwarten ihre erleichterten Eltern sie mit einer Schlagzeile der örtlichen Zeitung: Weil ihre Tasche am Flussufer gefunden worden ist, glaubt die Polizei, sie habe sich umgebracht; Aaron hat einen entsprechenden Aufmacher geschrieben. Immerhin lobt er Hollys Buch nun in den höchsten Tönen, was sich prompt positiv auf die Verkaufszahlen auswirkt. Das wiederum bringt ihren zwielichtigen Verleger auf eine Idee: Holly soll sich noch eine Weile totstellen. Weil die Familie dringend Geld braucht, lässt sich die junge Frau darauf ein. Als Aaron für einen weiteren Bericht auf die Farm kommen will, gibt sich Holly mit Unterstützung ihrer Freundin Alicia (Meriel Hinsching) kurzerhand als ihre (bis dahin nicht existente) Cousine Rachel aus; Holly hat sich angeblich eine kreative Auszeit genommen.
17:25
BooSnoo, der rote Ball, geht auf Reisen. Fliessende Bewegungen, sanfte Rhythmen - BooSnoo beruhigt, tröstet und entspannt alle. Ganz ohne Sprache.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Zum dritten Mal wird heute ein Menu mit «Aprikose» serviert. Yvonne aus Steinerberg SZ widmet dem Hobby ihrer Kinder viel Zeit und Energie: Sie ist eine echte Eishockey-Mama. Die 37-Jährige baut die regionalen Aprikosen in ein Risotto und ein Chutney ein. Kann Risotto mit einer Frucht punkten?
18:25
Südlich von Lyon liegt die Landschaft Dauphiné. In der wasserreichen und warmen Region gedeiht die Walnuss und prägt die regionale Küche. René und Elisabeth Berger kultivieren über 450 Walnussbäume. Die Nusskerne verkaufen sie an Feinbäckereien, aus den zerbrochenen Kernen wird Nussöl hergestellt.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
21:00
Täglich 14 Arbeitsstunden, sieben Tage die Woche, vier Monate lang - das Leben auf der Alp Puzzetta ist ein Knochenjob mit viel Verantwortung und vergleichsweise wenig Lohn. Die beiden Hirtinnen Tabea und Felicitas und Sennin Sara mit Zusennin Paula zeigen Mona Vetsch, was es alles braucht, um guten Geisskäse zu produzieren. Die Arbeit auf der Alp ist anstrengend, aber sie gibt einem auch viel zurück. Die Intensität und das Leben im Moment wiegen den Schlafmangel und die mangelnde Freizeit auf. Die Älplerinnen arbeiten den Rest des Jahres als Projektleiterin, Körpertherapeutin oder Produktedesignerin und waren alle schon mehrmals auf der Alp. Jedes Mal, wenn sie vom Berg wieder in den Alltag zurückgehen, prallen zwei Welten aufeinander. Geissen fordern viel Aufmerksamkeit. Das Betreiben einer Geissalp ist deshalb sehr aufwendig. Mona Vetsch begleitet die Hirtinnen auf der achtstündigen Tour in die Felswände der Bündner Alpen. Ein nicht ungefährliches Unterfangen und auch keine leichte Aufgabe, die Geissen alle wieder heil zur Alp zu bringen. So stellen Mona Vetsch und die Älplerinnen beim Abendmelken fest, dass Tiere fehlen. Tabea rückt zur Suchaktion aus, um die vermissten Geissen vor Einbruch der Dunkelheit zu finden. Erstausstrahlung: 14.10.2020
21:40
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Dorothee Elmiger verbringt ihre Zeit viel lieber schreibend am Pult statt im Licht der Öffentlichkeit. Für «Kulturplatz» macht sie eine Ausnahme. Sie zeigt Host Nino Gadient die Orte ihrer Kindheit in Appenzell und erzählt von ihrem Alltag in New York. Die Autorin schreibt keine klassischen Geschichten, sondern verwebt unterschiedliche Themen, Gedanken und Ebenen miteinander. Ihre Bücher gelten als anspruchsvoll und sorgen immer wieder für Diskussionen. Trotzdem erreicht die Schriftstellerin das grosse Publikum. Wie schafft sie das? Und wie verändert der Erfolg ihr Leben und ihre Literatur?
23:00
In luxuriöser Eintönigkeit lassen James (Alexander Skarsgård) und Em (Cleopatra Coleman) ihre Ferientage verstreichen - bis sie auf Gabi (Mia Goth) und ihren Mann Alban (Jalil Lespert) treffen. Diese beiden überreden sie zu einem Ausflug ausserhalb der Mauern des Luxusresorts, was Touristen eigentlich verboten wäre. Bei der Rückfahrt überfährt James alkoholisiert einen Bauern. Damit nimmt das Unheil erst seinen Anfang. Der Polizeichef im fiktiven Li Tolqa eröffnet dem Unfallfahrer, dass der älteste Sohn des Verstorbenen nach örtlichem Brauch das Recht habe, Blutrache an James zu üben. Für eine stattliche Summe lasse sich dafür aber ein nach einem neuen Verfahren hergestellter Klon abstechen. Bald nach dieser verstörenden Hinrichtung reist Em ab in die sichere Heimat. James jedoch begibt sich in diesem Land, wo die schlimmsten Verbrechen unbestraft blieben, mit Gabi, Alban und weiteren dekadenten Ausländern auf eine Lustfahrt in die Dunkelheit. Ein Name, der verpflichtet: Wie sein weltberühmter Vater David Cronenberg («Dead Ringers») schockiert der 1980 geborene Brandon mit verstörendem Horror. Nach «Antiviral» (2012) und «Possessor» (2020) erzählt er in seinem dritten Spielfilm vom entfesselten Treiben in einem rechtsfreien Raum. Mit deformiert wirkenden Masken und halluzinatorischen Effekten findet er eine verstörende Bildsprache für seine Luxusferien, die zum Albtraum gerinnen. In der weiblichen Hauptrolle hat mit Mia Goth nach den Filmen «Suspiria» (2018) sowie und Ti Wests Trilogie «X», «Pearl» und «MaXXXine» ein absoluter Star des Horrorgenres ins Luxusresort eingecheckt, und Alexander Skarsgård beweist einmal mehr, dass seine Rollen vor allem eines nicht sein dürfen: gewöhnlich. Der älteste Sohn von Stellan Skarsgård war zuletzt als Sadomaso-Biker in «Pillion» auf der Leinwand zu sehen - dass er nach seinem 50. Geburtstag am 25. August 2026 es etwas gemächlicher angehen lässt, darf bezweifelt werden.