04:45
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode gewährt einzigartige Blicke auf Zermatt VS und die Umgebung. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über das Dorf und den Weiler Zmutt, über das Findelnbach-Viadukt bis zum majestätischen Matterhorn. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
05:05
Ob Küchenbrand, medizinischer Notfall oder schwer verletzte Unfallopfer: Wenn jede Sekunde zählt, sind Feuerwehrleute, Rettungssanitäter, Pflegende und Notärzte zur Stelle. Ihre Entscheidungen können Leben retten. Neben dramatischen Einsätzen zeigt die Sendung auch die Menschen hinter der Uniform: wie sie mit belastenden Erlebnissen umgehen, schwierige Entscheidungen treffen und trotz grossem Druck immer wieder für andere da sind. Dabei wird deutlich, wie wichtig Teamgeist, Erfahrung und gegenseitiges Vertrauen sind. Ein eindrücklicher Einblick in eine Welt, in der jeder Einsatz anders ist und Hilfe an erster Stelle steht.
05:55
Kontrabassist Pirmin Huber sucht neue Wege, neue Musik. In der norddeutschen Metropole versucht er volksmusikalische Elemente und treibende Beats zu einem Ganzen, zu einem Neuen zu mischen. Der Kontrast zu Paul Marty könnte grösser nicht sein. Er lebt den Sommer auf der Alp, wie schon sein Vater und dessen Vater, die Volksmusik-Legende «Sity Domini», Dominik Marty. Dieser war landauf landab bekannt für seine urchige Art, seine fröhliche Art und seine markante Stimme. «Zfriede und fröhli, läbt de Lööli», wie der Grossvater, so der Enkel. Volksmusik hat sich schon immer verändert, und schon immer haben Neuerungen auch Gegenwind erzeugt. So auch Markus Flückiger und Dani Häusler mit der Band Pareglish und den späteren «Hujässler». Ihre Musik, in den 90er-Jahren scharf kritisiert, gilt heute wieder als «traditionell». Die Frage, was Volksmusik darf, stellt sich jeder Generation neu.
06:25
07:30
08:50
In Sport und Alltag auf den Punkt konzentriert Stefan Bellmont ist der erfolgreichste Dartsspieler der Schweiz und der erste Schweizer an einer Darts-WM - wo er sich in der ersten Runde gleich gegen einen Favoriten durchsetzte. Wie schafft er es, trotz Lärm und Druck fokussiert zu bleiben? «Denninho» spielt in der virtuellen deutschen Bundesliga. Wie meistert er das Highspeed-Multitasking, das rasante Spiel gleichzeitig zu analysieren und zu steuern? Und wie hat er Hunderte Tastenkombinationen unter Kontrolle? Eine besonders gute Konzentrationsfähigkeit ist der Schwimmerin Angelina Köhler nicht in die Wiege gelegt worden. Wie helfen ihr die Strategien für den sportlichen Erfolg beim täglichen Umgang mit ihrem ADHS? Der Weg zum Flow Manchmal kommen Anforderungen und Fähigkeiten in eine ideale Balance. Wir bewegen uns wie im Traum, sind weder gelangweilt noch überfordert. Rufen scheinbar wie von selbst die beste Leistung ab. Der Flow ist die schönste Stufe der Konzentration - die sich nicht erzwingen lässt. Was steckt dahinter, und was verraten Hirnwellen darüber? «Puls»-Chat zum Thema «Besser konzentrieren» Wie kann ich mich in lärmiger Umgebung besser konzentrieren? Wie befreie ich mich im Wettkampf von negativen Gedanken? Sind meine Konzentrationsprobleme beim Lernen noch normal? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat - live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
09:30
Narben können nicht nur optisch stören, sondern auch Beschwerden verursachen und die Beweglichkeit einschränken. GESUNDHEITHEUTE begleitet einen Mann, der in der Sauna einschlief und dabei schwere Verbrennungen erlitt. Dadurch entstanden grossflächige Narben. Zudem berichtet ein Betroffener, wie ihn ausgeprägte Aknenarben auf der Brust auch psychisch belasteten. Gezeigt werden verschiedene Behandlungsmöglichkeiten und wie Methoden wie Lasertherapie, Medical Needling oder Botox die Narbenheilung verbessern können. Bei unheilbar an Krebs erkrankten Menschen können am Universitätsspital Basel Tumore mit Elektrochemotherapie behandelt werden. Die Methode kombiniert eine Chemotherapie mit gezielten Stromstössen in den Tumor. Die Sendung zeigt, wie diese innovative Behandlung eingesetzt wird und was sie für die Betroffenen bedeutet. Alkoholfreie Drinks liegen im Trend. Doch wie gesund sind sie wirklich? Enthalten sie tatsächlich keinen Alkohol? Für wen sind sie eine gute Alternative - und wer sollte besser darauf verzichten?
10:00
Zwar leben wir nicht moralbefreit, aber in vielerlei Hinsicht doch tolerant für exzentrisches Verhalten, Ausschweifungen oder Eskapaden. Jede und jeder so, wie es sich richtig anfühlt, hört man oft. Skandale gibt es dennoch. Offenbar sind die Todsünden nicht totzukriegen. Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Faulheit: Noch immer sind sie fester Bestandteil der Gegenwart und sorgen für Aufschrei, Entsetzen - und Unterhaltung. Dem geht die «Sternstunde Religion» nach und trifft in einer Reportage prominente und weniger prominente Sünderinnen und Sünder des Landes. Wie denkt Stress über seinen Zorn? Wie geht Irina Beller mit ihrer Habgier um? Wie fühlt sich für die Ex-Miss Schweiz Bianca Sissing Neid an? Warum ist Wollust für Maggie Tapert so wichtig? Sind die Waldmenschen aus Bern als Aussteiger aus der Gesellschaft wirklich faul? Und wie erklärt der selbsternannte König Jonas Lauwiner Hochmut? Die Zuschauenden finden dies im Film von Alexis Amitirigala mit «Sternstunden»-Moderatorin Olivia Röllin heraus. Wiederholung vom 25. Mai 2025
11:00
Mit «Interviews mit Sterbenden» leistete die schweizerisch-US-amerikanische Psychiaterin und Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross 1969 Epochemachendes: Sie brach das Schweigen über den Tod und verschob ihn aus der Tabuzone in den gesellschaftlichen Diskurs. Ihre kulturelle Leistung liegt darin, das Sterben als Teil des Lebens sichtbar gemacht zu haben - eine Voraussetzung für die moderne Palliativmedizin. Gleichzeitig stellt die demografische Entwicklung diese Errungenschaften infrage. Immer mehr Menschen erreichen ein hohes Alter - häufig verbunden mit langen Phasen von Krankheit und Demenz. Der Palliativmediziner Gian Domenico Borasio spricht von einem «Tsunami von hochaltrigen Sterbenden», der auf uns zukomme und grundlegende Fragen nach Würde, Autonomie und Fürsorge neu aufwirft. Ein auf Effizienz getrimmtes Gesundheitssystem gelangt damit an seine Grenzen. Braucht es neue Formen der Solidarität, «Caring Communities», und eine stärkere Vergesellschaftung von Sorgearbeit? Welche Rolle kann Palliative Care als Modell für ein menschlicheres System spielen - und was heisst das für uns alle? Olivia Röllin fragt nach bei Gian Domenico Borasio, eine der prägenden Stimmen in der Debatte um ein würdiges Lebensende.
12:00
Die britische Organistin Anna Lapwood ist nach einem gefeierten Auftritt in der Elbphilharmonie zu Tränen gerührt: emotional, ungefiltert, leidenschaftlich. Der japanische Pianist Hayato Sumino ist bescheiden und zurückhaltend, spielt aber mühelos vor mehr als 10'000 Menschen. Der polnische Gitarrist Marcin beeindruckt mit komplexen Arrangements und begeistert das Publikum in ganz Asien. Drei Persönlichkeiten und drei Wege zur Musik. Und doch verbindet Anna Lapwood, Hayato Sumino und Marcin nebst der Experimentierfreude und Virtuosität der Wunsch, klassische Musik allen zugänglich zu machen. Ein Film über drei junge Klassikstars, die erfolgreich die Brücke zwischen Social Media und Konzertbühne schlagen - und über die Frage, was Erfolg im digitalen Zeitalter bedeutet.
13:00
13:55
Täglich 14 Arbeitsstunden, sieben Tage die Woche, vier Monate lang - das Leben auf der Alp Puzzetta ist ein Knochenjob mit viel Verantwortung und vergleichsweise wenig Lohn. Die beiden Hirtinnen Tabea und Felicitas und Sennin Sara mit Zusennin Paula zeigen Mona Vetsch, was es alles braucht, um guten Geisskäse zu produzieren. Die Arbeit auf der Alp ist anstrengend, aber sie gibt einem auch viel zurück. Die Intensität und das Leben im Moment wiegen den Schlafmangel und die mangelnde Freizeit auf. Die Älplerinnen arbeiten den Rest des Jahres als Projektleiterin, Körpertherapeutin oder Produktedesignerin und waren alle schon mehrmals auf der Alp. Jedes Mal, wenn sie vom Berg wieder in den Alltag zurückgehen, prallen zwei Welten aufeinander. Geissen fordern viel Aufmerksamkeit. Das Betreiben einer Geissalp ist deshalb sehr aufwendig. Mona Vetsch begleitet die Hirtinnen auf der achtstündigen Tour in die Felswände der Bündner Alpen. Ein nicht ungefährliches Unterfangen und auch keine leichte Aufgabe, die Geissen alle wieder heil zur Alp zu bringen. So stellen Mona Vetsch und die Älplerinnen beim Abendmelken fest, dass Tiere fehlen. Tabea rückt zur Suchaktion aus, um die vermissten Geissen vor Einbruch der Dunkelheit zu finden. Erstausstrahlung: 14.10.2020
14:35
Nach einer Nacht neben Krokodilen macht sich Jan auf in Richtung Brasilien. An der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien stürzen die Wasserfälle von Iguazú in die Tiefe. Dieses Weltwunder der Natur will Jan unbedingt sehen. Der Eintrittspreis übersteigt aber sein Budget. Für seine Reise bis nach Rio hat er nur noch knapp 200 Dollar. Extras liegen nicht drin. Aber Jan hat einen «genialen» Plan. Jan Fitze hat auf seiner Reise von Patagonien nach Rio de Janeiro schon viele Abenteuer erlebt. Schweizer hat er aber noch keine angetroffen. Das ändert sich unverhofft bei einer Begegnung mit einer Boa. Wenn der Lebenskünstler Pepo neben seinem King Kong mit Reden loslegt, verstummt sogar Jan. Und dann lernt er nach dem Mate-Trinken auch die argentinische Tradition des Asados kennen. Es gibt Fleisch bis zum Umfallen. Das lässt sich Jan mit seinem knappen Budget nicht entgehen.
15:30
In Brasilien nehmen Jan nur noch wenige in ihrem Auto mit. Jan kommt langsamer voran als erhofft und muss immer wieder auf den Bus ausweichen. Geld hat er zum Glück noch genügend. Er war auf seiner Reise durch Argentinien so sparsam, dass er sich sogar ein Touristenzügli und eine Extratour mit dem Schiff leisten kann. Eine Nacht mit unheimlichen Nachbarn auf einer Raststätte bleibt ihm trotzdem nicht erspart. Gegen Ende seiner Reise wird Jan immer übermütiger. So macht er sich frühmorgens ganz alleine auf in den Dschungel. Und als er am Strand der Ilha Grande einen Coiffeur Haare schneiden sieht, kommt er auf die grandiose Idee eines Umstylings zu einem echten Brasileiro. Und dann lockt das grosse Ziel Rio de Janeiro; vor der Kriminalität dort haben ihn aber alle gewarnt.
16:20
Ob Küchenbrand, medizinischer Notfall oder schwer verletzte Unfallopfer: Wenn jede Sekunde zählt, sind Feuerwehrleute, Rettungssanitäter, Pflegende und Notärzte zur Stelle. Ihre Entscheidungen können Leben retten. Neben dramatischen Einsätzen zeigt die Sendung auch die Menschen hinter der Uniform: wie sie mit belastenden Erlebnissen umgehen, schwierige Entscheidungen treffen und trotz grossem Druck immer wieder für andere da sind. Dabei wird deutlich, wie wichtig Teamgeist, Erfahrung und gegenseitiges Vertrauen sind. Ein eindrücklicher Einblick in eine Welt, in der jeder Einsatz anders ist und Hilfe an erster Stelle steht.
17:10
17:25
Die Liricas Analas haben die romanische Musik neu definiert wie wohl kein anderer Act vor und nach ihnen. Anfang der 2000er-Jahre sorgte die Combo aus der Surselva für eine musikalische Explosion in der romanischen Musikszene. Der neue Slang wurde zum neuen Style. Kein romanischer Interpret vor ihnen hat so viele romanische Wörter in Lieder gepackt und damit so viele nichtromanische Ohren erreicht. Die Liricas Analas spielten auf den Bühnen der grossen Schweizer Festivals, ihre Alben kletterten bis in die Top 5 der Hitparade. Plötzlich war romanische Musik cool. Im Jahr 2022 haben die romanischen Rap-Pioniere ihr letztes Album herausgebracht und ihre Abschiedstournee gemacht. Nach der Explosion blieb ein Vakuum. Wie steht es heute um das Erbe der Rap-Pioniere aus der Surselva? Haben die Liricas Analas die romanische Jugend motiviert, Reime zu schreiben und Beats zu produzieren?
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:15
In Krauchthal BE lebt eine junge Familie buchstäblich im Felsen. Schon der Weg zur Haustüre gleicht einer kleinen Wanderung. Viola Tami schnürt den Rucksack und besucht die Bewohnenden, auf deren Haus ein gewaltiger Felsbrocken thront. Unterwegs legen Viola und Jan einen spontanen Halt in einer Erdhaussiedlung in Dietikon ZH ein - in der Hoffnung, dass jemand daheim ist und sie einen Blick ins Innere werfen können. Zum krönenden Abschluss führt die Reise ins Tessin nach Acquarossa. Dort finden sie - nur dank präziser Wegbeschreibung - das Haus von Brenno und Clelia Vescovi. In den 1960er-Jahren baute Brenno gemeinsam mit seinem Vater ein Rustico mitten in den Felsen - ein Bauwerk mit einzigartigem Charme und Geschichte.
18:50
Die Villa Gamberaia liegt im Dorf Settignano, in den Hügeln nordöstlich von Florenz. Trotz seiner verhältnismässig jungen Geschichte gehört der Garten der Villa zu den raffiniertesten der Region. Er ist ein wunderbares Beispiel für Harmonie und Gleichgewicht. An dem Nymphaeum am Ende der Hauptallee erkennt der Betrachter den Renaissancestil. Die Villa wurde Anfang des 17. Jahrhunderts von der Florentiner Kaufmannsfamilie Lapi inmitten von Olivenhainen gebaut. Sie sollte bewusst ins Auge fallen und die soziale und wirtschaftliche Stärke der Eigentümerfamilie herausstellen. Besuchende der Villa, die einen wunderbaren Blick auf Florenz bietet, mussten den Eindruck haben, die ganze Stadt liege ihnen hier zu Füssen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Anwesen von Prinzessin Johanna Ghyka umgestaltet. Der Renaissancestil wurde dabei jedoch gewahrt, denn es wurden typische Materialien der Zeit wie Kies, Naturstein und Muscheln verwendet. Das wichtigste Gewächs des Gartens sind Zitronen, für die eine Limonaia angelegt wurde. Die Zitronen wurden vielseitig verwendet: als natürliche Arzneimittel, bei der Herstellung von Parfüms und Essenzen oder in der Küche. Weil sie so kostbar und exotisch waren, dienten sie ausserdem als Geschenk für besondere Gäste.
19:15
Seit über 40 Jahren setzt sich Pro Specie Rara für den Erhalt gefährdeter Nutztierrassen und Kulturpflanzen in der Schweiz ein. Seltene Barthühner, beinahe vergessene Lauchsorten. Die Stiftung bewahrt die genetische Vielfalt und macht sie für die Zukunft nutzbar. Ein Bericht von Adrian Schmon.
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Wie jeden Freitagabend versammelt sich eine Männerrunde in der zugemüllten Riesenwohnung von Sportreporter Oskar (Mike Müller) zum Pokern. Doch daraus wird diesmal nichts, die Runde muss sich in Krisenintervention üben: Ihr Freund Felix (Viktor Giacobbo) hegt mehr oder wenig ernst gemeinte Suizidabsichten. Seine Frau will sich vom Tüpflischisser/Hypochonder nämlich nicht nur scheiden lassen, sondern hat ihn auch per sofort vor die Türe gesetzt. Oskar, ebenfalls verdientes Scheidungsopfer, weiss, wie sich Felix fühlt, und gewährt ihm unbefristetes Asyl. Das hätte Oskar besser bleiben lassen. Denn Felix verwandelt Oskis Chaotenhaushalt praktisch über Nacht zurück in das pinkfeine Edelloft, das es einmal war. Mit seinem Hygieneterror treibt Felix aber nicht nur die Pokerrunde bei der erstbesten Gelegenheit in die Flucht, sondern auch Oskar zur Weissglut. Als Heulsuse Felix dann ein Doppeldate mit zwei ebenso knackigen wie unterbelichteten germanischen Blondinen dazu benutzt, um sein verpfuschtes Eheleben auszubreiten, ist für Oskar das Mass voll. Er erklärt Felix den totalen Krieg. Neil Simons «The Odd Couple» wurde dank der Kinoversion mit Jack Lemmon und Walter Matthau weltberühmt. In der Schweiz wurde das Stück schon in verschiedenen Fassungen mit Ruedi Walter, Jörg Schneider und Paul Bühlmann aufgeführt. Die Produktion des Casinotheater Winterthur platzierte den Stoff mitten in die Gegenwart von Zürich-West. Inszeniert wurde das Ganze von Regisseur Stefan Huber, dem neben dem Duo Müller/Giacobbo weitere erstklassige Darsteller zur Verfügung standen, darunter die aus «Lüthi und Blanc» bekannte Katharina von Bock. Das Schweizer Fernsehen hat «Ein seltsames Paar» im September 2005 aufgezeichnet. Die Bildregie besorgte Markus Balmer.
21:55
Kurkuma: anders, fernöstlich, unterschätzt und hartnäckig - genau so wie Reena Krishnaraja. Die gebürtige Ausserrhoderin mit tamilischen Wurzeln gewann bereits mit zarten 19 Jahren den «SRF 3 Best Talent Comedy»-Award 2022. In ihrem ersten Soloprogramm beschäftigt Reena nicht nur der vorprogrammierte Kulturcrash. Das Leben als Landei, das Erwachsenwerden, Gegensätze und Schicksalsschläge gehören ebenfalls zu ihren Struggles und somit auf die Bühne.
22:35
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:45
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:55
Ein Temperaturrekord jagt den nächsten. Auch in Europa werden Hitzewellen immer häufiger, länger und heisser. Vor allem in Städten sind Hitzewellen besonders intensiv und werden oft zu sogenannten Wärmeinseln. Ein Temperaturunterschied von bis zu 10 Grad Celsius zwischen Grossstädten und ihrem Umland ist nicht abwegig. In Paris beispielsweise ist die Gefahr, bei einer Hitzewelle zu sterben, so gross wie in keiner anderen europäischen Stadt. Zukünftige Temperaturen von über 50 Grad Celsius sind in der Metropole durchaus denkbar. Doch auch auf dem Land stellen Hitzewellen uns vor enorme Herausforderungen und selbst im Mittelmeer steigen die Temperaturen bedrohlich an. Zwar kann der menschliche Körper auf eine Reihe von Abkühlungsmechanismen zurückgreifen, jedoch stossen diese schneller an ihre Grenzen als bisher vermutet. Wie können wir uns also in Zukunft angesichts stetig steigender Temperaturen vor der Hitze schützen? Und welche Anpassungsstrategien stehen zur Verfügung? Der Film reist an verschiedene westeuropäische Hotspots und zeigt, wie die Hitzewellen unser Leben verändern. Zudem stellen Wissenschaftlerinnen und Experten aus aller Welt mögliche Adaptionsstrategien vor und untersuchen, wie sich Städte, Landwirtschaft und Gesundheitssysteme auf zukünftige Hitzewellen vorbereiten können.
23:55
Die Zwillinge Julian und Marius Moser sind auf einen Rollstuhl und Assistenzpersonen angewiesen. 2016 entstand ein erster Dokumentarfilm, der die Anforderungen im Schulalltag beleuchtete. Nun sind sie 17-jährig und wollen wie alle Jugendlichen selbstständig werden. Welche Berufschancen sehen sie für sich angesichts ihrer Behinderung? Wie wollen sie wohnen? Werden sie ein selbstbestimmtes Leben führen können? Der Film thematisiert den Kampf um Gleichstellung und Inklusion von Menschen mit einer Beeinträchtigung. Die Gegenüberstellung von Cornelia Nater, die über eine reiche Lebenserfahrung verfügt, mit den Zwillingen Julian und Marius Moser, die am Anfang ihres Erwachsenenlebens stehen, ist aufschlussreich und berührend.