04:20
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. In dieser Episode fliegen die Zuschauenden über die majestätischen Gipfel des Alpsteins. Ruhige, erhabene Klänge - komponiert von Steven Parry und Christian Zehnder - unterstreichen die atemberaubende Schönheit der Landschaften und schaffen eine meditative Atmosphäre. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:40
Seit den Anfängen des Schweizer Fernsehens begleitet SRF die Schweizer Volksmusik und hat dabei einen einzigartigen Schatz an musikalischen Erinnerungen geschaffen. Aus diesem Archiv erklingen genau jene Titel, die sich das Publikum gewünscht hat. Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit Legenden der Volksmusik, zeitlosen Klassikern, grossen Ländlerkönigen sowie unvergesslichen Jodel- und Instrumentalformationen. «Dini Seel e chli la bambälä la», ein gern gesungenes und gern gehörtes Lied in der Jodelszene, der Ländlerklassiker «s'Metzgers Märtel», ein schönes Appenzeller Zäuerli oder die Hujässler wurden in dieser Ausgabe des Wunschkonzerts vom Publikum gewünscht. Diese besondere «Potzmusig»-Ausgabe ist eine musikalische Zeitreise voller Emotionen, Erinnerungen und unvergesslicher Momente - zusammengestellt vom Publikum selbst.
05:20
Wandern boomt - aber läuft alles richtig? Warum muss auf der Schwägalp neu ein Ranger nach dem Rechten schauen? Was bedeutet die Sanierung der alten Säntisbahn technisch und für den Tourismus? Packende Fakten und Hintergründe bereichern das Wandern in der Natur am Säntis.
05:55
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
07:30
09:10
In der regenreichen Region Aquitanien, die sich vom Atlantik entlang der spanischen Grenze zieht, baut Thierry Hiriart die Gorria-Chilischoten an, aus denen das milde Piment d'Espelette gewonnen wird. Seine Frau Marie-Laure würzt damit traditionelle baskische Gerichte wie Piperade und Chilindrón.
09:40
Wendelin Pfannenstiel (Walter Roderer) sitzt im Stadthaus von Niemalsingen hinter dem Empfang. Souverän weist er jeden Bittsteller ins richtige Büro. Heimlich aber träumt er davon, Trauungsbeamter zu sein. Und sein stiller Wunsch geht über Nacht in Erfüllung, als er vom amtsmüden Trautwein (Heinrich Gretler) unerwartet zum Nachfolger befördert wird. Doch bald schon steht er vor einem Bräutigam, der sein Ja nicht herausbringt und die Szene ebenso fluchtartig wie unverheiratet verlässt. Wendelin versucht, die Braut Julia (Elvira Schalcher) zu trösten und verliebt sich dabei unsterblich in die schöne Verschmähte. Als das Paar zu einem weiteren Versuch antritt, lässt der Zivilstandsbeamte deshalb seinerseits die Zeremonie platzen und buhlt um seine Angebetete. Dabei unterstützt ihn sein Freund Alfons (Ruedi Walter). Inzwischen spricht sich allerdings herum, dass Wendelin von einem unbekannten Australier Millionen erben soll. Das erhöht seine Chancen bei Julia. Doch nur um des Geldes willen will er nicht geheiratet werden. Das Schicksal hilft Wendelin auf seine Weise: Es bringt ihn wieder hinter den Schalter, aber dafür zu einem Happy End. Kurt Früh hat beim musikalischen Lustspiel «Der 42. Himmel» nicht nur Regie geführt, sondern auch das Drehbuch geschrieben. Unterstützt wurde er dabei vom damals ungeheuer populären Radiomann Hans Hausmann. Werner Kruse und Hans Möckel schrieben die Musik. Und Walter Roderer überzeugte nicht nur als biederer Kleinbürger von Format, sondern erwies sich auch noch als des Singens kundig. Positiv erstaunt hielt denn auch die «Neue Zürcher Zeitung» fest: «Es gibt die Gestalt Wendelin Pfannenstiels, die Walter Roderer mit einer gewissen Feinheit des Humors zu zeichnen weiss, mit einer Behutsamkeit, die ihn beinahe in die Zone der Charakterkomik bringt.»
11:25
Wo wir uns stark ausbreiten, hat es die Biodiversität besonders schwer. An der Grenze zwischen der Schweiz, Liechtenstein und Österreich wächst die Bevölkerung stark und die Naturräume schrumpfen. Gefährdete Arten können nur überleben, wenn wir ihre Lebensräume wiederherstellen. Diese Dokumentation zeigt in atemberaubenden Bildern die Naturschätze des Alpen-Rheintals. So wird der Flussabschnitt von der Rheinquelle im Kanton Graubünden bis zur Mündung in den Bodensee genannt. In diesem Bereich ist der Rhein stark reguliert und fliesst als grosser Kanal mit begradigten Ufern. Im Rahmen des internationalen Projektes «Rhesi» soll der Alpen-Rhein in den nächsten 27 Jahren wieder wilder werden, Kiesbänke ausbilden und neue Lebensräume schaffen. Aber auch ein verbesserter Hochwasserschutz ist geplant. 320'000 Menschen leben in diesem Einzugsgebiet. Finanziert werden soll das 2,2-Milliarden-Projekt hälftig von der Schweiz und Österreich. Der grossflächigen Renaturierung gehen kleinere Eingriffe für den Naturschutz voraus. Dieser Film begleitet Flussseeschwalben, Zauneidechsen, Sibirische Schwertlilien, Biber und Brachvögel durch die Jahreszeiten und zeigt Möglichkeiten auf, mit denen sie vor dem Aussterben bewahrt werden können. Experten geben Einblicke in die Herausforderungen des Artenschutzes und zeigen, wie er gelingen kann. Erstausstrahlung: 20.08.2026
12:20
Am Tag 4 der «Aprikose»-Woche steht Pascal aus Weggis LU in der Küche. Mit 24 Jahren ist er der Gruppenjüngste und will seine Gäste mit einem Lamm-Eintopf und Aprikosen beeindrucken. Ausgleich und Energie findet er im Sport, ausserdem achtet er auf eine nährstoffreiche Ernährung.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:00
In der regenreichen Region Aquitanien, die sich vom Atlantik entlang der spanischen Grenze zieht, baut Thierry Hiriart die Gorria-Chilischoten an, aus denen das milde Piment d'Espelette gewonnen wird. Seine Frau Marie-Laure würzt damit traditionelle baskische Gerichte wie Piperade und Chilindrón.
13:30
Sidonia Gabriel, 44, unternimmt eine letzte Dienstreise im Norden von Sri Lanka und besucht dort ein Minenfeld. Nach sechs Jahren im Ausland kehrt sie mit ihrem Mann Elie Idriss, 51, und den Kindern Simon, 6, und Aron, 4, zurück in die Schweiz. Die Familie lebt in einem Villenquartier in Colombo, Sri Lanka. Als Expertin für Frieden und Menschenrechte ist Sidonia beruflich viel unterwegs, während Elie sich zuhause um die Kinder kümmert. Unterstützung erhält er von diversen Angestellten, wie es in Sri Lanka in Expat-Kreisen üblich ist. Vor 41 Jahren haben sich Thomas, 65, und Bea, 65, bei der Arbeit kennengelernt. Thomas war sein Leben lang immer in der Spedition tätig, was es ihm erlaubte, die Welt zu entdecken. Das Paar verbrachte fünf Jahre in Vietnam, zehn Jahre in Argentinien und lebte nun seit 2010 in Miami. Nach über 30 Jahren in verschiedenen Ländern dieser Welt geht es nach der Pensionierung wieder zurück ins Heimatland. Hier will das Paar Zeit mit Sohn Yannick, 25, verbringen und freut sich auf die Schweizer Berge. David Graf, 35, und Sibylle, 39, leben mit ihren Kindern Melina, 4, und Maurice, 2, auf einem mit Stacheldraht gesicherten und von Wachmännern bewachten Grundstück ausserhalb von Juba, der Hauptstadt vom Südsudan in Ostafrika. Hier arbeitet David für das christlich motivierte Flugunternehmen Mission Aviation Fellowship (MAF). Mit Kleinflugzeugen fliegt er in entlegene Regionen im Südsudan und bringt im Auftrag von diversen NGOs Hilfsgüter dahin, wo sie dringend benötigt werden. Drei Geschichten über Heimweh, Heimatlose und die Wiederentdeckung der Heimat. Erstpublikation 12. Mai 2023
14:20
Die vier Jahre, in denen Sidonia für die Schweizer Botschaft in Sri Lanka tätig war, gehen so langsam zu Ende. Die Familie entspannt sich noch ein letztes Mal an ihrem Lieblingsstrand nördlich von Colombo, bevor Sidonia ihre Koffer packt und ohne ihre Familie in die Schweiz reist. Sie tritt eine neue Stelle im auswärtigen Amt in Bern an. Die Kinder Aron und Simon sowie ihr Mann Elie bleiben vorerst noch in Sri Lanka. Sidonia war noch nie so lange von ihren Kindern getrennt und der Abschied fällt ihr schwer. Während David Graf im ganzen Südsudan herumfliegt und dabei viel vom Land sieht, ist Sibylle Grafs Welt räumlich sehr begrenzt. Trotzdem kommt sie mit vielen Einheimischen in Kontakt. Für eine Ferienvertretung wird Sibylle in die Wundpflege bei benachbarten Einheimischen eingeführt. Sibylle ist wie ihre Kollegin gelernte Krankenschwester, weiss aber noch wenig über die ortsspezifischen gesundheitlichen Probleme der Bevölkerung. Thomas und Bea Schmied ziehen für die letzten Wochen in Miami bei einem befreundeten Ehepaar ein. Das Paar war einst bei der Ankunft in Miami für einige Zeit bei Thomas und Bea eingezogen. Jetzt ist es umgekehrt. In ihrem eigenen Haus verabschieden sich Bea und Thomas von Freunden und Nachbarn mit einem Apéro und Thomas erstattet seiner Firma drei Monate nach seinem letzten Arbeitstag noch einen letzten Besuch ab. Erstpublikation 19. Mai 2023
15:10
Seit den Anfängen des Schweizer Fernsehens begleitet SRF die Schweizer Volksmusik und hat dabei einen einzigartigen Schatz an musikalischen Erinnerungen geschaffen. Aus diesem Archiv erklingen genau jene Titel, die sich das Publikum gewünscht hat. Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit Legenden der Volksmusik, zeitlosen Klassikern, grossen Ländlerkönigen sowie unvergesslichen Jodel- und Instrumentalformationen. «Dini Seel e chli la bambälä la», ein gern gesungenes und gern gehörtes Lied in der Jodelszene, der Ländlerklassiker «s'Metzgers Märtel», ein schönes Appenzeller Zäuerli oder die Hujässler wurden in dieser Ausgabe des Wunschkonzerts vom Publikum gewünscht. Diese besondere «Potzmusig»-Ausgabe ist eine musikalische Zeitreise voller Emotionen, Erinnerungen und unvergesslicher Momente - zusammengestellt vom Publikum selbst.
15:50
Dinu (Jonathan Loosli) träumt davon, Schwingerkönig zu werden. Sein Vater (Peter Freiburghaus) nimmt ihn allerdings weder als Nachfolger des elterlichen Bauernhofes noch als Sportler richtig ernst. Und Karl König (Simon Käser), sein Konkurrent seit der Kindheit, macht ihm das Leben zusätzlich schwer. Karl sorgt dafür, dass Dinu in der Futtermittelfabrik von Karls Vater (Hanspeter Müller-Drossaart) Überstunden machen muss und kaum Zeit für das Training findet. Am lokalen Schwingfest verletzt sich Dinu ausgerechnet im Kampf gegen Karl und landet mit einem Kreuzbandriss im Spital. Fast will Dinu aufgeben. In dieser Zeit lernt er Laura (Hannah Binder) kennen, die neu zugezogene Tierärztin. Es gelingt ihr, Dinu zu ermutigen, an seinem Traum festzuhalten. Als ihm sein Freund, der ehemalige Schwinger Housi (Dominik Gysin), anbietet, ihn zurück ins Sägemehl zu führen, nimmt er an und rappelt sich hoch. Er gewinnt den entscheidenden Kampf gegen seinen Erzrivalen Karl und kommt seinem Traum, Schwingerkönig zu werden, einen grossen Schritt näher. Der Film erzählt auf universelle und dennoch unverwechselbar schweizerische Weise von Dinu und seinem Kampf um Anerkennung und Selbstbestimmung. Regie führte Simon Aeby, der auch das Drehbuch geschrieben hat. Die Idee zur Geschichte kam Aeby, als er vor einigen Jahren im Simmental zufällig auf eine grosse Schwingerveranstaltung stiess und - fasziniert von diesem archaisch anmutenden Kampfsport - einen Tag lang dem festlichen Treiben zusah. Auf der Suche nach der Besetzung von Dinu war Jonathan Loosli für Aeby eine richtige Entdeckung. Eine grosse Portion Leidenschaft und eine Prise Ehrgeiz trieben Loosli an, fast ein Jahr vor Drehbeginn mit dem Schwingtraining anzufangen. Dabei nahm er auch einige Kilos zu, und so manche Schwünge, die er lernte, brachten selbst den früheren Schwingerkönig Roger Brügger (im Film in einem Gastauftritt zu sehen) ins Schwitzen.
17:25
BooSnoo, der rote Ball, geht auf Reisen. Fliessende Bewegungen, sanfte Rhythmen - BooSnoo beruhigt, tröstet und entspannt alle. Ganz ohne Sprache.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Den Wochenabschluss von «Mini Chuchi, dini Chuchi» macht Marco aus Root LU. Der 53-Jährige ist früher einige Marathons gelaufen und joggt heute vor allem noch für sich in seiner Umgebung. Marco serviert ein gerolltes Cordon bleu, mit Aprikose gefüllt. Wer holt sich den Sieg diese Woche?
18:25
Im Wienerwald, vor den Toren Wiens, wächst die seltene Elsbeere, eine Wildbeere mit Marzipanaroma. Die Ernte ist mühsam, die Bäume werden bis zu 30 Meter hoch. Veronika Mayer stellt mit den kleinen Beeren Pesto her und verfeinert Camembert, ihre Schwester Anna Leodolter gibt sie in ihr Wildragout.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
Ob Küchenbrand, medizinischer Notfall oder schwer verletzte Unfallopfer: Wenn jede Sekunde zählt, sind Feuerwehrleute, Rettungssanitäter, Pflegende und Notärzte zur Stelle. Ihre Entscheidungen können Leben retten. Neben dramatischen Einsätzen zeigt die Sendung auch die Menschen hinter der Uniform: wie sie mit belastenden Erlebnissen umgehen, schwierige Entscheidungen treffen und trotz grossem Druck immer wieder für andere da sind. Dabei wird deutlich, wie wichtig Teamgeist, Erfahrung und gegenseitiges Vertrauen sind. Ein eindrücklicher Einblick in eine Welt, in der jeder Einsatz anders ist und Hilfe an erster Stelle steht.
21:00
In Brasilien nehmen Jan nur noch wenige in ihrem Auto mit. Jan kommt langsamer voran als erhofft und muss immer wieder auf den Bus ausweichen. Geld hat er zum Glück noch genügend. Er war auf seiner Reise durch Argentinien so sparsam, dass er sich sogar ein Touristenzügli und eine Extratour mit dem Schiff leisten kann. Eine Nacht mit unheimlichen Nachbarn auf einer Raststätte bleibt ihm trotzdem nicht erspart. Gegen Ende seiner Reise wird Jan immer übermütiger. So macht er sich frühmorgens ganz alleine auf in den Dschungel. Und als er am Strand der Ilha Grande einen Coiffeur Haare schneiden sieht, kommt er auf die grandiose Idee eines Umstylings zu einem echten Brasileiro. Und dann lockt das grosse Ziel Rio de Janeiro; vor der Kriminalität dort haben ihn aber alle gewarnt.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Die innenpolitische Diskussionsplattform der Schweiz: Politikerinnen und Politiker, Exponenten von Verbänden und Meinungsführerinnen aus Wirtschaft und Gesellschaft debattieren kontrovers über das Top-Thema der Woche.
23:40
23:50
Chicago in den 1930er-Jahren: In den USA sind Herstellung, Verkauf und Konsum von Alkohol verboten. Da kaum jemand auf seinen Whiskey verzichten will, blüht in Grossstädten wie Chicago der Schwarzhandel mit dem flüssigen Gold. Unangefochten herrscht hier Al Capone (Robert De Niro) über den illegalen Schnapshandel. Seine Stellung sichert der Gangsterboss mit äusserster Brutalität. Mit dem Schmieren von Politikern, Beamten und Polizisten hat er zudem ein undurchdringbares Netz von Korruption und Verrat aufgezogen, dem die Staatsgewalt nichts entgegenzusetzen hat. Erst als der idealistische Cop Elliott Ness (Kevin Costner) den aussichtslosen Job annimmt, belastendes Material gegen Al Capone zu sammeln, gelingt es, Bewegung in den Fall zu bringen. Die ersten Aktionen des unerfahrenen Polizisten gehen aber gründlich daneben. Um einen wirklichen Durchbruch zu erreichen, muss Ness zuerst eine kleine, loyale Truppe zusammenstellen. Mithilfe des älteren Polizisten Jimmy Mallone (Sean Connery), des Scharfschützen Giuseppe Petri (Andy Garcia) und des staatlichen Buchprüfers Oscar Wallace (Charles Martin Smith) reizt er den ungehemmt mit seinem Reichtum protzenden Al Capone bis aufs Blut. Es dauert nicht lange, bis der schwergewichtige Gangsterboss seine Häscher ausschickt, den ihm lästigen Trupp den Garaus zu machen. Es kommt zu einer blutigen Auseinandersetzung, während der lange unklar bleibt, wer schliesslich die Oberhand behalten wird. Für «Die Unbestechlichen» versammelte Regisseur Brian De Palma - er wird am 11. September 2022 82 Jahre alt - vor und hinter der Kamera einige der versiertesten Leute, die Hollywood damals zu bieten hatte. Für das Drehbuch zeichnete der bis dahin vor allem als Theaterautor hervorgetretene David Mamet verantwortlich. Die Musik steuerte Komponistenlegende Ennio Morricone bei, die Kostüme stammten von Armani, und für die Hauptrollen verpflichtete man Stars nur aus der allerersten Riege. So überzeugen vor allem Robert De Niro als Al Capone und Sean Connery, der den aufrechten irischstämmigen Polizisten Jimmy Mallone mimt, mit eindrücklicher Präsenz. Aber auch Kevin Costner, der damals, zusammen mit Andy Garcia, am Anfang seiner Karriere stand, weiss sein Image als standfester Mister Nice Guy ausgezeichnet einzusetzen. Der opernhafte Inszenierungsstil De Palmas gipfelte in einer Hommage an die Treppenszene aus Sergej Eisensteins Stummfilmklassiker «Panzerkreuzer Potemkin», die seitdem selbst zum Gegenstand der Filmgeschichte geworden ist. Die schauspielerische Leistung Connerys wurde ebenfalls honoriert, und so erhielt der Schotte 1987 endlich den längst verdienten Oscar als bester männlicher Nebendarsteller.