04:10
Bundesrätin Karin Keller-Sutter spricht über ihre Zerrissenheit vor der Wahl 2018 und erzählt, was ihr das Boxtraining beibringt. Skirennfahrer Marco Odermatt verrät, warum ihm zuletzt die Rennlust fehlte, und blickt zurück auf die Tiere seiner Kindheit.
05:00
Der «Donnschtig-Jass» geht zum 43. Mal auf Sommertour: Während sieben Wochen sind Gastgeber Rainer Maria Salzgeber, Comedian Stefan Büsser und Schiedsrichterin Sonia Kälin für den «Donnschtig-Jass» in der ganzen Deutschschweiz unterwegs. Das Publikum erwartet beste Unterhaltung - mit Jasswettkämpfen, musikalischen Highlights und prominenten Persönlichkeiten. Die sechste Sendung des Sommers findet live in Amriswil/Wuppenau TG statt. Zu Gast ist unter anderen die Entertainerin Gülsha Adilji. Baschi, Oesch's die Dritten und Monique sorgen für musikalische Unterhaltung. Im Kanton Thurgau jassen die beiden Gemeinden Beckenried NW und Seelisberg UR um das Gastgeberrecht der nächsten Livesendung. Welche von ihnen gewinnt, entscheiden die besten Jasserinnen und Jasser der ausgewählten Gemeinden in fünf Jassrunden. Weiter führt die Jassreise in die Kantone Nidwalden oder Uri. Woche für Woche spielen jeweils zwei Gemeinden aus einem Kanton um den Austragungsort der nächsten Sendung. Alle Ortschaften werden in den Sendungen in einem Ortsportrait näher vorgestellt. Im Publikumswettbewerb tritt Gülsha Adilji in einer «Strassenkunst-Challenge» gegen Stefan Büsser an. Wer hat mehr Unterhaltungstalent und sammelt unter den Passanten am meisten Geld? Stefan Büsser wirft zudem in jeder Sendung einen speziellen Blick hinter die Kulissen der Produktion und des Festanlasses. Und Schiedsrichterin Sonia Kälin, ehemalige Schwingerkönigin, ist verantwortlich für die Einhaltung der Regeln am Jasstisch. Moderator Rainer Maria Salzgeber fährt auch dieses Jahr jeweils am Freitag nach der Livesendung mit seinem Rennrad zum nächsten Austragungsort und legt so diesen Sommer insgesamt 1000 Kilometer und 18'000 Höhenmeter zurück.
06:35
07:30
09:00
In dieser Staffel «Einfach Retour» wird's exotisch. Jan Fitze macht sich über vier Sendungen hinweg auf eine lange Reise quer durch Argentinien und Brasilien. Er startet auf der Peninsula Valdés in Patagonien. Dort tummeln sich Seehunde, Orkas und Wale, aber auf den staubigen Landstrassen ist weit und breit kein Auto in Sicht. So wird das Vorankommen schwierig. Auch das Wetter ist eine Herausforderung: Jan ist mitten im argentinischen Winter gelandet. Es ist windig und kalt. Jans erstes grosses Ziel ist Buenos Aires, die Stadt des argentinischen Nationalhelden Diego Armando Maradona. Der Weg dorthin ist voller Überraschungen: Jan lernt die Kunst des Mate-Trinkens kennen, muss sich einmal quer durch argentinische Meerestierspezialitäten essen und erfährt, wie sich die Lastwagenfahrer wach halten auf den schnurgeraden Strecken von Patagonien. Und jeden Tag stellt sich Jan die Frage: Wo lande ich heute Abend? Wo gibt's wohl einen günstigen Schlafplatz für mich?
09:45
Sabine Weiss wuchs in Genf auf. Die Mutter starb, als Sabine erst 13 Jahre alt war. Das Mädchen musste früh selbstständig werden. Sie absolvierte eine Lehre als Fotografin. Nach dem Abschluss folgte sie einer vergeblichen Liebe nach Paris. Hier machte sich Sabine Weber, wie sie damals noch hiess, einen Namen als Werbe- und Modefotografin. Sie portraitierte Stars wie Ella Fitzgerald, Brigitte Bardot oder Alberto Giacometti. Nach der Arbeit fotografierte sie Kinder, Obdachlose, Menschen auf der Strasse. Sie heiratete den amerikanischen Maler Hugh Weiss, mit dem sie bis zu seinem Tod das Atelier teilte. Ihre Arbeiten waren diametral entgegengesetzt: Er mochte bunte Farben und fantasievolle Formen, ihre Fotografien waren schwarz-weiss, einfach und klar choreografiert. «Ich bin eine Handwerkerin, keine Künstlerin», sagte Sabine Weiss gerne. «Ich kreiere nicht. Ich konstatiere, ich sehe.» Wiederholung vom 30.06.2024
10:40
In «Donat auf Achse» reist Moderator Donat Hofer durch die Schweiz, ohne festen Plan, geleitet vom Zufall und den Begegnungen am Weg. Er folgt dem, was sich ergibt, bleibt stehen, wo Menschen ihre Geschichten teilen, und lässt sich treiben durch Strassen, Plätze, Dörfer und Städte. Was bewegt die Schweiz im Alltag? Wie leben, lieben, hoffen oder zweifeln wir? In spontanen Gesprächen entstehen direkte und oft überraschende Portraits. Es geht um das, was selten ausgesprochen wird: Tabus, Schmerz, Liebe und Menschlichkeit. Und immer wieder auch um das Leichte, das Unerwartete, das kleine Glück am Wegesrand.
11:10
In «Donat auf Achse» reist Moderator Donat Hofer durch die Schweiz, ohne festen Plan, geleitet vom Zufall und den Begegnungen am Weg. Er folgt dem, was sich ergibt, bleibt stehen, wo Menschen ihre Geschichten teilen, und lässt sich treiben durch Strassen, Plätze, Dörfer und Städte. Was bewegt die Schweiz im Alltag? Wie leben, lieben, hoffen oder zweifeln wir? In spontanen Gesprächen entstehen direkte und oft überraschende Portraits. Es geht um das, was selten ausgesprochen wird: Tabus, Schmerz, Liebe und Menschlichkeit. Und immer wieder auch um das Leichte, das Unerwartete, das kleine Glück am Wegesrand.
11:40
In «Donat auf Achse» reist Moderator Donat Hofer durch die Schweiz, ohne festen Plan, geleitet vom Zufall und den Begegnungen am Weg. Er folgt dem, was sich ergibt, bleibt stehen, wo Menschen ihre Geschichten teilen, und lässt sich treiben durch Strassen, Plätze, Dörfer und Städte. Was bewegt die Schweiz im Alltag? Wie leben, lieben, hoffen oder zweifeln wir? In spontanen Gesprächen entstehen direkte und oft überraschende Portraits. Es geht um das, was selten ausgesprochen wird: Tabus, Schmerz, Liebe und Menschlichkeit. Und immer wieder auch um das Leichte, das Unerwartete, das kleine Glück am Wegesrand.
12:15
Die neue Woche von «Mini Chuchi, dini Chuchi» startet bei Nadia in Tartar GR. Die 36-Jährige geht leidenschaftlich gerne auf die Jagd mit ihren beiden Schweisshunden. Mit dem Motto «Südtirol» kann Nadia viel anfangen - sie serviert ihren Gästen selbst geschossenen Hirsch in einem Gulasch.
12:30
Yannik aus Mastrils GR wagt sich an Tag zwei an das Motto «Südtirol». In seiner Freizeit ist der 34-Jährige am liebsten in der Natur: am Rhein oder im Wald, zu dem er einen besonderen Bezug hat. Für seine Gäste bereitet er einen im Heu gegarten Kalbsrücken zu. Ob dieser Geschmack gut ankommt?
12:50
Am dritten Tag in der «Südtirol»-Woche lädt Sandra aus Davos GR zum Essen bei sich ein. Die 52-Jährige hält in ihrer Traum-Malerei fest, was ihr in ihren Träumen begegnet. Beim Kochen setzt sie an ihrem Tag auf einen Salat «Passeier Art». Was sich wohl dahinter versteckt?
13:05
In Igis GR lebt Sandra mit einer riesigen Kakteen- und Sukkulenten-Sammlung. Die 52-Jährige verbringt viel Zeit bei ihren Pflanzen und beim Gärtnern. Zum Motto «Südtirol» kann sie ihren Gästen selbstgezüchtete Spargeln servieren. Dazu gibt es eine Bozner Sauce.
13:20
Zum Wochenfinale bekocht Polly, 44, aus Grabs SG die «Südtirol»-Runde. Die quirlige Direktionsassistentin erklimmt in ihrer Freizeit gerne die umliegenden Hügel mit ihrem Mountainbike. Ihren Gästen bereitet sie Südtiroler Kartoffelblatteln zu. Ob sie sich damit den Wochensieg holen kann?
13:40
14:20
Zur Zeit ihrer frühen Anstellung als Bordellgehilfen fassen die beiden Freunde Florestan Mississippi (O. E. Hasse) und Saint-Claude (Martin Held) den Entschluss, die Welt zu verändern. Später macht Mississippi als Jurist in Oxford Karriere, während Saint-Claude in Moskau die Weltrevolution plant. Zum Generalstaatsanwalt aufgestiegen, urteilt Mississippi nun nach alttestamentarischem Gesetz, Zahn-um-Zahn, während Saint-Claude in Karl Marx die Rettung sieht. Zu den beiden gesellen sich der trunksüchtige, christlich verträumte Weltverbesserer Graf Bodo von Überlohe-Zabernsee (Hansjörg Felmy), sowie Justizminister Sir Thomas Jones (Charles Regnier), der als Politiker ein skrupelloser Anbeter nackter Gewalt ist. Angelpunkt des Geschehens ist Anastasia (Johanna von Koczian), die ihren Ehemann vergiftet hat. Sie gesteht Mississippi den Mord. Nachdem ihr Mississippi im Gegenzug gebeichtet hat, sein treuloses Weib ebenfalls umgebracht zu haben, heiraten die Beiden. Im politischen Ränkespiel der Fanatiker landet der eine schliesslich im Irrenhaus, der Zweite wird erschossen, der Dritte sucht Trost im Alkohol und Anastasia, die schöne und gefühllose Frau, reicht letztlich dem kalten Karrieristen Sir Thomas die Hand zum Bund. Nach dem beachtlichen Erfolg mit dem düsteren «Es geschah am hellichten Tag», nach der Vorlage von Friedrich Dürrenmatt, beschloss die Schweizer Praesens-Film AG 1961 einen weiteren Film nach dem Stoff des weltberühmten Dramatikers zu realisieren. Dürrenmatt - dessen Geburtstag sich am 5. Januar 2010 zum hundertsten Mal jährt - erhielt diesmal das Recht, sein 1952 erstmals gespieltes Theaterstück allein zum Filmdrehbuch umzuschreiben. Dies war ihm Falle von «Es geschah am hellichten Tag» zu seinem Unmut noch verwehrt geblieben; diesmal allerdings behielt er die Oberaufsicht darüber, diese Farce, die er selbst als «stilisierte Komödie mit mehreren Leichen» bezeichnete, für Kinozwecke zu bearbeiten. Die Regie in dieser deutsch-schweizerischen Koproduktion übernahm der bekannte Komödien-Regisseur Kurt Hoffmann («Das Wirtshaus im Spessart»), der Stars des deutschen Films wie O. E. Hasse, Martin Held oder den Franzosen Charles Regnier durch dieses «bewusst und lustvoll konfuse Stück» (Friedrich Luft) zu leiten hatte. Zu diesem Trio stiessen die beiden aufstrebenden Talente Johanna von Koczian (*1933) und Hansjörg Felmy (1931-2007), die später in unzähligen Rollen im deutschen Fernsehen zu sehen sein sollten. Ruedi Walter erhielt als einziger Schweizer Schauspieler eine etwas grössere Rolle; in Bild gesetzt wurde «Die Ehe des Herrn Mississippi» schliesslich von Ingmar-Bergman-Kameramann Sven Nykvist.
15:55
Das grosse Finale widmet sich der internationalen Comedy «Made in Switzerland». Zusammen mit den Stand-up-Comedians Charles Nguela und Sven Ivanic zeichnet Stefan Büsser die Erfolgsgeschichte der hiesigen Ethno-Comedy nach. Mit Clips von Kaya Yanar, Massimo Rocchi, Müslüm und vielen mehr.
16:50
Die Ärzte schockieren die 28-jährige Patrizia, als sie mit einem Knochenbruch im Spital landet: «Sie haben noch etwa drei Monate bis zum Tod…» Der Grund für den Bruch im Oberschenkel ist ein Tumor im Endstadium. Für Manolio wird klar: «Ich will kämpfen und überleben. Sterben ist keine Option.» Denn sie hat einen Traum: Irgendwann will sie unbedingt Mami werden. Deshalb lässt sie sich vor der ersten Chemotherapie einen ganzen Eierstock herausnehmen und einfrieren. Es folgt «die Hölle». Ein Überlebenskampf mit 13 Zyklen an Chemotherapie und diversen Operationen. Ihr Oberschenkelknochen wird durch eine Prothese ersetzt und mit ihrer schwachen Muskulatur muss sie zuerst wieder laufen lernen. Als sie zwei Jahre «krebsfrei» ist, folgt der nächste Tief-schlag: Nierenversagen. Von ihrem Überlebenskampf erzählt Patrizia 2021 im «Fenster zum Sonntag»-Talk und ermutigt, nie aufzugeben. Nun kommt es zum Wiedersehen mit wundervollen Neuigkeiten: Ihr Kinderwunsch wurde trotz allen Widerständen doch noch erfüllt. Mit 42 Jahren hält sie ihre Tochter im Arm und weiss, wofür sie all die Jahre gekämpft hat.
17:25
Seit 1960 war eine grosse Sammlung mit alten Fotografien aus Graubünden im Keller des Museums für Kommunikation in Bern vergessen. Nun kehrt dieser Schatz nach Hause in die Fotostiftung Graubünden in Chur zurück: 50'000 historische Fotografien von der ehemaligen Druckerei Engadin Press in Samedan. Es handelt sich dabei vor allem um Fotografien aus dem Engadin um 1900. Sie geben neue Blicke in die Vergangenheit: Blicke hinter die Kulissen des aufkommenden, glamourösen Tourismus.
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Für Menschen mit Demenz ist der Alltag anders als früher: Das Kurzzeitgedächtnis lässt nach, während ältere Erinnerungen länger erhalten bleiben. Die Sendung besucht ein auf Demenz spezialisiertes Wohn- und Pflegezentrum und zeigt, wie Betroffene durch strukturierte Abläufe und einfache Aufgaben in den Alltag eingebunden werden. Eine Expertin zeigt im Studio, wie der Umgang mit Menschen mit Demenz im Alltag besser gelingen kann. Gezielte Krebstherapie Bei einer Chemotherapie werden nicht nur Krebszellen, sondern auch gesunde Zellen im Körper angegriffen. Eine neue Therapie verfolgt einen gezielteren Ansatz: Radioliganden sind radioaktiv markierte Substanzen, die fortgeschrittene Tumoren spezifisch bekämpfen. Gesunde Zellen bleiben dabei weitgehend unversehrt. Stress im Alltag reduzieren Zu viel Druck im Alltag? In der Rubrik PRÄVENTIONHEUTE zeigen wir, wie Sie Stress in den Griff bekommen. Mit einfachen Strategien und alltagstauglichen Tipps lässt sich die Belastung reduzieren und das Wohlbefinden nachhaltig stärken.
18:40
19:20
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:00
Das «Wort zum Sonntag» spricht der christkatholische Pfarrer Theo Pindl.
20:10
Nachdem M (Judie Dench) in «Skyfall» umgekommen war, macht James Bond (Daniel Craig) auf eigene Faust Jagd auf jenen geheimnisvollen Strippenzieher, der hinter den vorangegangenen Ereignissen gestanden haben soll. Ms Nachfolger (Ralph Fiennes) in London lässt er über seine Alleingänge im Unklaren. Als er bei der Jagd nach Spuren einen ganzen Häuserblock in Mexico City in die Luft gehen lässt, wird er vom neuen M mit sofortiger Wirkung suspendiert. Dies hält 007 allerdings nicht davon ab, nach den Hintermännern des Kriminellen Marco Sciarra (Alessandro Cremona) zu suchen, den er in Mexiko City liquidiert hat. Bei dessen Beisetzung in Rom, wohin Bond mit der Unterstützung von Q (Ben Wishaw) undercover hat ausreisen können, trifft er auf Sciarras Witwe Lucia (Monica Bellucci). Von ihr erhält er einen Hinweis auf ein Treffen einer Geheimorganisation, die auf den Namen Spectre hört. Bond verschafft sich Zugang zu Spectre und als es ihm gelingt, einem Geheimtreffen des globalen Verbrechersyndikats beizuwohnen, erkennt er plötzlich das Muster, das die Vorfälle der letzten Jahre - angefangen bei «Casino Royale» - miteinander verknüpft und zu jener Instanz führt, die von Beginn weg die Fänden in den Händen hielt: Ernst Stavro Blofeld (Christoph Waltz). Doch damit noch nicht genug: Beide, den britischen Superagenten und den Boss der Unterwelt-Terrororganisation scheint eine gemeinsame Vergangenheit zu verbinden. Als Bond sich an die Fersen dieses grössenwahnsinnigen Verbrechers heftet, erhält er Unterstützung durch die geheimnisvolle Madelein Swann (Léa Seydoux), die ebenfalls eine Rechnung mit Bloefeld zu begleichen hat.
22:35
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:45
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:55
Queen Elizabeth II. von England (Helen Mirren) gefällt es gar nicht, dass sie ihre Untertanen nach dem Unfalltod ihrer früheren Schwiegertochter Diana an die Spitze eines heftig trauernden Massenauflaufs tragen wollen. Sie weigert sich, medienwirksam zu schluchzen und salbungsvolle Worte zu finden für eine Frau, deren Flirt mit dem internationalen Showbiz sie immer zutiefst missbilligt hatte. Stattdessen geht die Queen mit Prinz Philip (James Cromwell), Prinz Charles (Alex Jennings), Queen Mum (Sylvia Syms) und den beiden Knaben erst einmal auf Moorhuhnjagd. Das nehmen ihr die Britinnen und Briten gewaltig krumm. So riesig ist des Volkes Trauer um seine «Rose von England», dass es wahre Berge von Blumengebinden vor den Toren des Buckingham Palace ablädt. Flankiert wird das Blumenmeer von zunehmend empörten Untertanen, die auf ein Zeichen königlicher Anteilnahme warten. Doch die Royals schweigen. Wie der Ruhepol im Auge des Sturms steht die gefühlskalte Queen. Neben ihr «glänzt» gleichzeitig Prinz Philip (James Cromwell) mit rassistisch-homophoben Ausfällen. Queen Mum (Sylvia Syms) sieht die Vorbereitung zur eigenen Begräbnisfeier von Dianas «Coup» durchkreuzt, und der hilflos-zaudernde Prinz Charles (Alex Jennings) krallt sich an den jungen Premier Tony Blair (Michael Sheen), wobei er diesen um Beistand gegen die dominante Mutter förmlich anfleht. Zahllose Sach- und Kolportagebücher haben es in den letzten Jahren unternommen, die globale Anteilnahme, die der Unfalltod von Lady Di auslöste, zu beleuchten. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet der dezidiert linke britische Filmemacher Stephen Frears («High Fidelity») mit dem Spielfilm «Die Queen» Elisabeth II. und ihrem angestaubten Verständnis von Krone und Königtum mehr Respekt entgegenbringt als jene, die während der Trauer um Lady Di nach Modernisierung der Monarchie gerufen hatten. Gefordert wurde damals von der Queen mehr Mediengewandtheit, mehr Glamour, mehr Volksnähe - all das, was Diana aufs Beste verkörpert hatte. Frears Film zeigt nun, wie Tony Blair - grossartig verkörpert von Michael Sheen - sich zuerst zum Sprecher jener Leute in Grossbritannien macht, die sich eine angemessene Reaktion der Queen auf den Tod von Lady Di hin wünschten. Später, mit Fortschreiten der Affäre, setzt beim Premierminister ein Wandel ein. Zum Schluss mischt sich bei ihm zur Freude über den Zuwachs an Popularität so etwas wie Respekt für eine Königin, die nicht willens ist, auf den schönen neuen Medienzug aufzuspringen. Die Wahl von Helen Mirren als Queen Elisabeth II. muss im Nachhinein als kleiner Geniestreich bezeichnet werden. Die britische Film- und Fernsehschauspielerin schafft es nämlich, die Königin gleichzeitig als unnahbare Tyrannin und doch auch als menschliches Wesen darzustellen und wurde dafür mit einem Oscar belohnt. SRF 1 zeigt "Die Queen" im Andenken an Lady Diana, die am 1. Juli 2026 ihren 65. Geburtstag feiern könnte.