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TV Programm für ARTE am 11.06.2026

Senegals Solarheldinnen 05:00

Senegals Solarheldinnen

Dokumentation

Im ehemaligen Fulbe-Königreich "Fouta Toro" an der Grenze zwischen Senegal und Mauretanien gibt es Dörfer, die so abgelegen sind, dass die nächste Stadt mehrere Autostunden entfernt liegt. Einen Anschluss an das Stromnetz gibt es hier nicht. In einem dieser Dörfer lebt Néné. Auf dem Markt hat sie von einer NGO gehört, die Frauen die Möglichkeit gibt, sich mit Solarenergie vertraut zu machen. Im Nachbardorf waren die Mitglieder der Organisation schon, aber in ihrem Dorf ist kein Besuch geplant. Néné beschließt, die NGO aufzusuchen, denn auch ihr Dorf braucht Strom. Außer der abenteuerlustigen Néné hat noch nie zuvor eine Frau ihr Dorf verlassen, eine Schule besucht oder etwas anderes gelernt, als Tiere zu füttern, Felder zu bestellen und sich um Kinder und Essen zu kümmern. Nénés Mann will sie nicht gehen lassen, doch sie setzt sich durch. Als Néné, Awa, Aissata und die anderen Frauen in den Kleinbus Richtung Stadt steigen, beginnt für sie der erste Schritt in ein neues Leben. Im Ausbildungszentrum erleben sie zum ersten Mal fließendes Wasser und Strom, lernen Waschbecken, Dusche und Toilette zu benutzen. Auch das Meer und der Trubel der Großstadt sind neu für sie. Vier Monate später kehren die Frauen mit dem ersehnten Know-how ins Dorf zurück und erklären, wie die Häuser mit Solarenergie versorgt werden können. Nach und nach hält der Solarstrom Einzug in den Alltag der Menschen - und verändert ihn und die Stellung der Frauen in der Fulbe-Gesellschaft nachhaltig. Ein unerwarteter und sicher auch radikaler Wandel, der an niemandem spurlos vorübergeht.

GEO Reportage 05:55

GEO Reportage: Namibias Geparden: Hoffnung für die Raubkatzen

Reportage

Namibia verfügt über zahlreiche Schutzgebiete und Tierreservate. Fast 40 Prozent der Landesfläche stehen ganz oder teilweise unter staatlichem Schutz. Davon profitieren auch die dort beheimateten Raubkatzen. Es gibt schätzungsweise noch 8.000 Geparden, wobei mehr als ein Drittel von ihnen in Namibia leben. Einst war ihr Bestand um ein Vielfaches höher, doch die zunehmende Trockenheit, die Jagd der Wilderer sowie der Wettbewerb mit den größeren und stärkeren Leoparden setzen ihrer Population zu. Tierschützer und Veterinäre, ideenreiche Frauen und Fährtenleser kämpfen nun um das Überleben der Großkatzen. Die Raubkatzen Namibias leben meist gar nicht in den eher trockenen Schutzgebieten und Tierreservaten, sondern auf dem fruchtbaren Farmland. Dort werden Abertausende Rinder, Schafe und Ziegen gezüchtet, die für die schnellen Räuber eine leichte Beute sind. Dies führt jedoch zu Konflikten mit den Farmern - sie greifen häufig zum Gewehr. Die Zahl der Geparden geht seit Jahrzehnten kontinuierlich zurück. Tierschutzorganisationen zeigen den Viehzüchtern Alternativen auf, um die Raubtiere nicht erschießen zu müssen. So rücken mobile Eingreifteams aus, um die Raubkatzen einzufangen und mit Sendern auszustatten, die den Tierschützern und Farmern die Positionen der Tiere melden. Erfahrene Fährtenleser wie Buschmann Debe helfen den Gepardenrettern beim Aufsuchen und Einfangen der Tiere. Das Gepardenweibchen Amber ist ihm besonders ans Herz gewachsen.

Küchen der Welt 06:50

Küchen der Welt: Senegal: Mafé

Essen und Trinken

(1): Mafé aus dem Senegal: Alles auf Erdnuss! (2): Nostalgiegeschmack: Ndeye, eine Senegalesin in Nanterre (3): Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 07:20

Stadt Land Kunst: Graciela Iturbides Mexiko / Neuseeland / London

Magazin

(1): Graciela Iturbides Mexiko, zwischen Leben und Tod (2): Die Vogelinseln von Neuseeland (3): In Kroatien: Léos und Filips marinierte Garnelen (4): London: Die Könige und Königinnen der Herzen

Stadt Land Kunst 08:05

Stadt Land Kunst: Gabrielle Vincents Brüssel / Falklandinseln / Nord- und Südkorea

Magazin

(1): Brüssel: Die Abenteuer von Ernest und Célestine (2): Falklandinseln: Der ewige Zankapfel (3): Italien: Fiorellas neapolitanischer Reiskuchen (4): Nord- und Südkorea: Ein Baumschnitt eskaliert

Natura Europa 08:55

Natura Europa: Was ist Wildnis?

Natur und Umwelt

Die größte Artenvielfalt herrscht dort, wo große Weidetiere Teil des Lebensraums sind. Große Teile Europas müssen einmal halboffene Graslandschaften gewesen sein und nicht etwa dicht bewaldet, wie man bislang vielfach angenommen hat. Das legen einerseits die Pflanzen des Grünlandes nahe, die enorm artenreich und samt und sonders mit zahllosen Anpassungen an große Weidetiere ausgestattet sind. Doch die artenreiche Großtierfauna ist mit dem Auftreten des modernen Menschen nahezu aus Europa verschwunden. Die schiere Anzahl an Offenlandarten belegt, dass es sich beim Grasland kaum um ein künstliches, vom Menschen "erfundenes" System handelt. Die Dokumentation zeigt, dass Gebiete mit sogenanntem Rewilding und naturnaher Ganzjahresbeweidung viel artenreicher sind als jene, die sich selbst überlassen sind und in denen keine Beweidung stattfindet. Letztlich bleibt die Erkenntnis, dass wilde Weiden, auf denen Wald und Offenland untrennbar miteinander vermischt sind, einer echten Wildnis ziemlich nahekommen, weil auf ihnen Haustiere als Stellvertreter für die ausgerotteten großen Pflanzenfresser grasen. Die Dokumentation stellt nicht nur Tiere und Pflanzen vor, die in solchen Gebieten zu finden sind, sondern offenbart auch die große Chance, die in diesem Thema liegt - nicht nur, weil wilde Weiden nachweislich mehr Kohlenstoff speichern als der Wald. Der Mensch hat durch das Verdrängen der großen Pflanzenfresser die Welt für alle Zeiten verändert. Nun muss er sich entscheiden, welche natürlichen oder naturnahen Prozesse er in seiner Umwelt zulässt.

Natura Europa 09:35

Natura Europa: Die Grüne Insel und die graue Steinwüste

Natur und Umwelt

Das irische Wort "boireann" bedeutet etwa "felsiger Ort", denn charakteristisch für den Burren ist seine hügelige Karstlandschaft aus silbrig glänzendem Kalkstein, die von zahllosen Spalten und unterirdischen Höhlen durchzogen ist. Auf den ersten Blick wirkt der Burren wie ausgestorben, doch das Leben gedeiht hier in einer Vielfalt, wie sie sonst nirgendwo in Irland zu finden ist. Seltene arktische und mediterrane Blühpflanzen entfalten ihre Pracht in den Felsspalten, mächtige Raubvögel nisten in den Ruinen mittelalterlicher Abteien, Singschwäne aus Island überwintern auf geheimnisvollen, plötzlich verschwindenden Seen, und die riesige Unterwelt des Burren mit ihren Höhlen und Einflugöffnungen für Schwalben ist ein perfektes Versteck für unzählige gefährdete Tiere. Die Höhlen bergen auch viele Geheimnisse aus der Vergangenheit und Naturgeschichte Irlands. Mit mehr Schmetterlingsarten als irgendwo sonst im Land und einigen der stärksten Säugetierpopulationen - vor allem des beliebten irischen Hermelins und des scheuen Baummarders - ist der Burren aufgrund seiner biologischen Vielfalt von internationaler Bedeutung. Es ist dank der umsichtigen Pflege durch Menschen, die dieses steinige Land seit Jahrtausenden bewirtschaften und verwalten, auch aus botanischer Sicht ein echtes Paradies. Die Dokumentation zeigt die Widersprüche einer Naturlandschaft, die vor Tausenden von Jahren durch menschliche Zerstörung entstanden ist und auch heute noch menschlicher Eingriffe bedarf, um sie als den Schatz zu erhalten, zu dem sie geworden ist.

Natura Europa 10:20

Natura Europa: Das wilde Schottland

Natur und Umwelt

Die schottische Waldkiefer trotzt dem unbeständigen Klima und bildet das Herzstück eines faszinierenden Ökosystems, das unter anderem dem Steinadler, dem seltenen Auerhahn und dem quirligen Roten Eichhörnchen ein Zuhause bietet. Als eine der langlebigsten Baumarten ist sie aber auch Zeuge der schottischen Geschichte und der tiefgreifenden Veränderungen, die die wilden Highlands und ihre Bewohner in den vergangenen 500 Jahren durchgemacht haben. Seit die Menschen ihre Beziehung zur Natur überdenken und die Rewilding-Bewegung verstärkt Zulauf gewinnt, werden wieder Waldkiefern angepflanzt. Sie erobern ihre alte Heimat zurück und schenken den Wildtieren der schottischen Highlands ein neues Zuhause. "Natura Europa" erzählt die Geschichte einer ganz besonderen, uralten schottischen Waldkiefer. Die Zuschauer verfolgen ihr Wachstum über fünf Jahrhunderte hinweg, begegnen nebenbei einigen legendären Figuren aus der schottischen Geschichte und lernen viel über die wilden Tiere, die den Baum und den umliegenden Wald bevölkern. Die atemberaubenden Bilder lassen eine legendäre Landschaft wiederaufleben und verweben die Kreisläufe der Natur mit Geschichte und Gegenwart der schottischen Highlands.

Re: 11:25

Re:

Reportage

Was Europa bewegt

Küchen der Welt 11:55

Küchen der Welt: Schottland: Haggis

Essen und Trinken

(1): Haggis, der Stolz Schottlands (2): Kulinarische Mitbringsel (3): Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 12:25

Stadt Land Kunst: Jules Vernes Kap Hoorn / Texas / Liberia

Magazin

(1): Kap Hoorn: Eines von Jules Vernes Weltenden (2): Davy Crockett in Texas: Die Geburt einer Legende (3): Auf den Philippinen: Aileens Kokosreisbällchen (4): Liberia: Schimpansen im Ruhestand

Stadt Land Kunst 13:10

Stadt Land Kunst: Rodrigo Sorogoyens Galicien / Elfenbeinküste / Chile

Magazin

(1): Rodrigo Sorogoyens erbarmungsloses Galicien (2): Elfenbeinküste: Die Macht der Komian-Priesterinnen (3): Hawaii: Uas Rindfleisch mit Süßkartoffelpüree (4): Chile: Das tragische Schicksal der Siedler des Puerto del Hambre

Mord im Mittsommer 14:00

Mord im Mittsommer: Tod im Fischernetz - Teil 1

Krimireihe

Nora Linde verbringt gemeinsam mit ihren zwei Kindern einen wunderschönen Sommermorgen am Strand. Dann der Schock: Nora findet eine Leiche im Wasser und schafft es gerade noch, ihre Kinder vor dem Anblick zu bewahren. Sie benachrichtigt umgehend die Polizei. Auf den ersten Blick scheint es sich um einen Unfall zu handeln, aber Kommissar Thomas Andreasson, der den Fall untersucht, wird schnell klar, dass es Mord sein muss. Der Tote ist Krister Berggren, kein Inselbewohner. Warum er sich auf Sandön aufgehalten hat, ist unklar. Nora unterstützt Thomas, den sie noch aus Schultagen kennt, bei den Ermittlungen - auch gegen den Widerstand ihres eifersüchtigen Ehemanns Henrik. So findet Nora heraus, wem das Fischernetz gehört, in das die Leiche eingewickelt wurde. Doch bevor sie den Fall gemeinsam mit Thomas aufklären kann, wird eine weitere Leiche entdeckt. Dieses Mal handelt es sich um Kicki, die Schwester des Toten im Fischernetz. Basierend auf Viveca Stens Bestseller-Romanen bringt "Mord im Mittsommer" auf mitreißende Art wunderschöne Bilder der schwedischen Schärenlandschaft mit schaurigen Familiengeheimnissen und grausamen Verbrechen zusammen.

Mord im Mittsommer 14:40

Mord im Mittsommer: Tod im Fischernetz - Teil 1

Krimireihe

Thomas' Chefin Margit ist verärgert: Wie konnte Kicki Berggren sterben, obwohl sie doch observiert werden sollte? Thomas muss eingestehen, dass er seine junge Kollegin Carina im Stich gelassen hat. Margit schickt ihn daraufhin in die Stadt zurück. Auf der Fähre trifft er Nora, die ihm berichtet, dass sie Jonny Almhult mit seinem Boot davonfahren sah. Dieser ist der Hauptverdächtige im Todesfall Kicki Berggren und war noch am Morgen unauffindbar gewesen. Thomas kehrt sofort um und macht sich mit Nora auf die Suche nach Jonny. Sie finden ihn schließlich bei seinem Fischerhäuschen. Er bedroht Nora mit einem Gewehr, kann sich jedoch von ihr zur Aufgabe überreden lassen. Er schwört, dass der Tod Kickis ein Unfall gewesen sei. Thomas glaubt ihm, ganz im Gegensatz zu seiner Chefin. Sie erklärt den Fall für aufgeklärt und lässt Jonny verhaften. Thomas ist weiterhin skeptisch und sucht mit Carina weiter. In Kristers Wohnung finden sie ein Foto, das neue Fragen aufwirft und in eine vollkommen andere Richtung weist. Als dann auch noch herauskommt, dass die Geschwister vergiftet wurden, steht alles wieder auf Anfang. Der Streit zwischen Henrik und Nora spitzt sich unterdessen zu. Henrik trägt schwer an seiner Eifersucht und wird seiner Frau gegenüber sogar handgreiflich. Basierend auf Viveca Stens Bestseller-Romanen bringt "Mord im Mittsommer" auf mitreißende Art wunderschöne Bilder der schwedischen Schärenlandschaft mit schaurigen Familiengeheimnissen und grausamen Verbrechen zusammen.

Mord im Mittsommer 15:25

Mord im Mittsommer: Tod im Fischernetz - Teil 3

Krimireihe

Noras Kinder finden beim Spielen am Strand ein menschliches Skelett in einer Höhle. Beunruhigt berichtet Nora Thomas davon. Thomas und Kollegin Carina sind eigentlich auf der Insel, um Kristers biologischen Vater ausfindig zu machen. Eine alte Fotografie in Kristers Wohnung hat die beiden auf diese Spur gebracht - er muss auf der Insel gewesen sein, um seinen Vater zu finden. Inzwischen wird das Skelett aus der Höhle als der Mann von Signe Brandt, einer alteingesessenen Bewohnerin Sandhamns, identifiziert. Signe ist Noras Nachbarin und Freundin. Als Thomas Signe zu ihrem Mann befragen möchte, stellt sich heraus, dass die ältere Dame mit Nora mit dem Boot ausgefahren sein muss. Zusammen mit seinem Kontrahenten Henrik macht sich Thomas auf die Suche. Nora, die tatsächlich mit Signe unterwegs ist, erfährt inzwischen die grausame Wahrheit: Es war Signe, die Krister und Kicki vergiftete. Die beiden waren auf der Insel, um ihr Erbe einzufordern, denn Krister war der uneheliche Sohn von Signes Mann, der vor vielen Jahrzehnten der Rache seiner Frau zum Opfer fiel. Nach ihrer schrecklichen Enthüllung lässt die ältere Dame die geschwächte Nora auf der Insel zurück. Weil Nora am Morgen ihre Insulindosis vergessen hat, verschlechtert sich ihr Zustand zunehmend. Ausgerechnet jetzt brechen Thomas und Henrik erfolglos die Suche nach Nora ab und Signe zieht die Konsequenz aus ihren Taten ... Basierend auf Viveca Stens Bestseller-Romanen bringt "Mord im Mittsommer" auf mitreißende Art wunderschöne Bilder der schwedischen Schärenlandschaft mit schaurigen Familiengeheimnissen und grausamen Verbrechen zusammen.

Das Ei 16:20

Das Ei: Aufbruch ins Leben

Tiere

Eier sind ein wahres Wunder der Natur. Wer war zuerst da? Das Huhn oder das Ei? Die Antwort ist klar: das Ei! Vor mehr als 300 Millionen Jahren hat es sich entwickelt. Eier gibt es in nahezu allen Größen, Farben und Formen. Vögel, Fische, Amphibien oder Insekten - jedes Tier hat die Eier dem eigenen Lebensraum angepasst. Denn jede Spezies verfolgt seine eigene Strategie des Überlebens, und entsprechend viele Varianten des Eis gibt es. Die Hülle des Eis bietet die perfekten Bedingungen, um das neue Leben in ihm zu ernähren und vor der Außenwelt zu schützen. 99 Prozent aller Tierarten legen Eier, wie etwa der Marienkäfer, der Hering, der Basstölpel oder die Sumpfschildkröte. Es gibt kaum ein Gebiet auf der Welt, in dem das Ei nicht für das Überleben seiner Art sorgt. Egal ob in der Nordsee, auf den schroffen Steilküsten der Färöer, in der Auenlandschaft des Nationalparks Donau-Auen in Österreich oder in der Trockensavanne Kalahari in Namibia. Im Gegensatz dazu bietet der Bauernhof den Hühnern einen geschützten Lebensraum. Doch auch hier ist das Ei begehrte Beute. Das Hühnerei ist mit Sicherheit das bekannteste Ei der Welt. Aber nur wenige wissen, mit welchem Kraftakt sich das Küken durch die Schale ins Leben kämpft. Die Dokumentation rückt das Ei ins Rampenlicht und zeigt, dass kein Ei dem anderen gleicht.

Dummes Huhn? Keineswegs! 17:05

Dummes Huhn? Keineswegs!

Dokumentation

Auf der Erde gibt es fast dreimal so viele Hühner wie Menschen - und doch zählt der wohl bekannteste Vogel der Welt zugleich zu den rätselhaftesten. Hühner verfügen über eine erstaunliche Intelligenz, außergewöhnliche Sinnesleistungen und ein Sozialleben, das die dramatischsten Realityshows in den Schatten stellt. Die Dokumentation zeigt Haushühner, die beeindruckende Fähigkeiten aufweisen: ein scharfes Sehvermögen bei der Futtersuche oder beim Erspähen von Fressfeinden ebenso wie einen ausgeprägten Kampfgeist, wenn es um die Rangordnung im Hühnerstall geht. Doch selbst auf dem Bauernhof lauern ihnen Gefahren. Räuber wie Nattern, Rotschwanzbussarde oder Wiesel sind stets auf der Suche nach leichter Beute. In Minnesota versucht Landwirt Reginaldo Haslett-Marroquin, seine Hühner trotz aller Bedrohungen unter möglichst natürlichen Bedingungen zu halten. Auf seiner Farm ahmt er die ursprünglichen Lebensräume der Tiere im Dschungel nach. In Key West, Florida, zeigen verwilderte Hühner, dass sie auch ohne den Schutz eines Bauernhofs überleben können: Dort bewegen sie sich frei auf den Straßen und gehören längst zum Stadtbild. Einige Hennen beweisen außerdem, dass sie alles andere als ein "Vogelhirn" besitzen. Sie lernen, Formen und Farben zu unterscheiden - eine Gedächtnisleistung, die ihnen sogar einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde eingebracht hat. Der Wissenschaftler Dr. Suresh Neethirajan von der Dalhousie University nutzt KI, um die "Sprache" der Hühner zu analysieren. In Deutschland untersuchen Forschende mit Spiegeltests, ob Hühner sich selbst erkennen können - was auf ein mögliches Ichbewusstsein hindeuten würde. Im Vereinigten Königreich widmet sich der Paläontologe Dr. Michael Benton einer der ältesten Fragen der Menschheit: "Was war zuerst da - das Huhn oder das Ei?" Und in Frankreich, wo der Hahn als inoffizielles Nationalsymbol gilt, arbeitet Bruno Lomenède daran, bedrohte Rassen wie das Crève-Coeur-Huhn vor dem Aussterben zu bewahren. Die Erhaltung ihrer genetischen Vielfalt könnte für die Zukunft der Hühnerpopulationen weltweit entscheidend sein. Die Schönheit und Vielfalt dieser Tiere zeigt sich schließlich auf einer "Feder-Modenschau". Heute gibt es zahlreiche Hühnerrassen, die vermutlich alle auf das ursprünglich in Süd- und Südostasien lebende Bankivahuhn zurückgehen. Dieses wurde vor einigen Tausend Jahren domestiziert. Seitdem leben die Hühner an der Seite des Menschen - oft missverstanden und unterschätzt.

Mit dem Zug durch Neuseeland 17:50

Mit dem Zug durch Neuseeland: Die Südinsel: Vom Pazifik in die Südalpen

Tourismus

Fjorde im Südwesten, Hochgebirge in der Landesmitte und menschenleere Strände an der Westküste - die Südinsel Neuseelands ist ein Naturparadies. Hier überwinden Züge spektakuläre Strecken vom Pazifischen Ozean bis zu den Bergen der Südalpen. Doch der Süden ist auch Erdbebengebiet und nicht überall kommt der Zug hin. Entlang der Ostküste fährt der "Coastal Pacific" am Lake Rotoiti vorbei. Im Gletschersee forscht der Biologe Don Jellyman nach Neuseeländischen Langflossenaalen. Es sind meterlange Urtiere, die aus den kalten Tiefen emporsteigen und irgendwann zum Laichen in den tropischen Ozean schwimmen, wo sie spurlos verschwinden. Vorbei an der Kaikoura-Halbinsel fährt der Zug bis nach Christchurch. Im Jahr 2011 legte ein Erdbeben die Stadt in Schutt und Asche. Riki Manuel ist einer der bekanntesten Maori-Holzschnitzkünstler des Landes. In seinen Werken verarbeitet er die Katastrophe und trägt die Geschichte von Generation zu Generation weiter. In Christchurch übernimmt der "TranzAlpine" die Führung. Er durchquert die Südalpen, bis er die Westküste erreicht. Hier sind die weißen Strände fast menschenleer. Die Gegend ist schienenfrei, das raue Klima und die isolierte Lage haben die Urlandschaften bewahrt. Seit Generationen werden Hunderte von Rindern zwischen Regenwäldern und steilen Felswänden mit dem Jetboat durch den Gletscherfluss am Arawhata-Tal getrieben. Weiter südlich liegt Fiordland. Der kalte Urwald gilt als eines der am wenigsten erforschten Gebiete der Welt. Ein Bergsteiger soll eine Alpine Eidechse gesehen haben, doch seit der Begegnung fehlt von ihr jede Spur.

Mit dem Zug durch Neuseeland 18:35

Mit dem Zug durch Neuseeland: Die Nordinsel: Das vulkanische Herz

Tourismus

Im Norden von Auckland liegt Little Barrier Island, eine Vulkaninsel, die noch so ursprünglich ist wie Neuseeland vor der Besiedlung der Menschen. Nicola Toki, Botschafterin für bedrohte Arten, sucht hier nach der Wetapunga, der größten Heuschrecke der Welt. Nur ein paar Dutzend sollen noch in freier Wildbahn leben. Weiter an der Nordküste erstreckt sich das Reich der Obstbauern. Te Puke ist die Kiwi-Hauptstadt der Welt - und Geoff Oliver einer der ersten Kiwi-Landwirte Neuseelands. Beschädigte Früchte liefert er an benachbarte Viehbetriebe - als nachhaltige Süßigkeit für die Kühe. Kurz vor dem fauchenden Mount Ruapehu, dem größten Vulkan im Tongariro-Nationalpark, hält der Zug in Otorohanga. Die Kleinstadt führt zu den Waitomo Caves, den leuchtenden Höhlen, wo Glühwürmchen mit klebrigen Fäden ihre Brutplätze spannen. Die Inselmitte ist das Kernland der Maori. Hier dampfen geothermale Quellen. Soltice Morrison forscht an den insgesamt rund 3.800 Seen des Landes, die zunehmend durch Chemikalien und Düngemittel verschmutzt sind. Sie steht für eine neue Maori-Generation und verbindet kulturelle Naturverbundenheit mit ihrer wissenschaftlichen Forschung. Der Zug ist auch ein Symbol für den Fortschritt und Richtungswechsel eines Landes, das sich für die wichtigsten Themen der Zukunft wappnet.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Mit offenen Karten - Im Fokus 19:35

Mit offenen Karten - Im Fokus

Infomagazin

Re: 19:40

Re:: Mit Raketen gegen Hagelstürme

Reportage

Als Nayden Petrov vor etwa zwanzig Jahren auf weniger als einem Hektar mit seiner Beerenfarm nahe Popowo im Nordosten Bulgariens begann, hieß es: Hagel ist hier so gut wie unbekannt. Das war ihm wichtig, denn Beeren sind besonders anfällig für Wetterextreme. Inzwischen hat sich das Familienunternehmen auf fast neunzig Hektar ausgeweitet und ist zu einem der größten Arbeitgeber der Region geworden. Doch ausgerechnet Hagel ist durch den Klimawandel zur größten Bedrohung geworden - nicht nur für Nayden und seine beiden Kinder Theo und Maya, die den Familienbetrieb übernehmen wollen, sondern auch für die bis zu dreihundert Saisonarbeiter, die auf der Beerenfarm fast ihr gesamtes Jahreseinkommen erwirtschaften. Die staatliche Hagelschutz-Behörde, die dem bulgarischen Landwirtschaftsministerium unterstellt ist, leistet mehr denn je. Obwohl sie stetig ihre Schutzgebiete erweitert und vergangenes Jahr mit über 13.000 abgeschossenen Antihagel-Raketen einen neuen Rekord aufgestellt hat, war das Ausmaß der Zerstörung durch Hagel 2024 so groß wie nie - sowohl auf den Feldern als auch an Häusern und Autos. Seit 2021 arbeitet die Behörde zudem mit einer Privatfirma zusammen, die die Hagelgefahren im gesamten Nordosten Bulgariens per Flugzeug abwehren soll. "Die Stürme werden immer stärker", sagt Pilot Yordan Kolev. Anstatt die Hagelwolken mit mindestens zehn Kilometer Abstand zu umgehen, fliegt er fast täglich extrem nah an sie heran - und riskiert dabei sein Leben: "Wir müssen etwas zu essen haben und deshalb die Bauern schützen", so Yordan und startet seine Maschine.

Orang-Utans - Die unbekannten Menschenaffen 20:15

Orang-Utans - Die unbekannten Menschenaffen: Im Dschungel Borneos

Tiere

Die erste Folge der zweiteiligen Dokumentation führt in die schwindelerregenden Baumwipfel Borneos, Heimat der Orang-Utans. Dank modernster Drohnentechnik erleben wir die Welt dieser faszinierenden Menschenaffen erstmals hautnah. Im Mittelpunkt stehen Sati und ihre Tochter Huyan, deren Leben die Zuschauenden tief in den Regenwald eintauchen lässt. Der Film zeigt die Herausforderungen ihres Dschungelalltags: Klettern in über 40 Metern Höhe, die mühsame Nahrungssuche und Begegnungen mit anderen Waldbewohnern wie dem seltenen Malaienbären, der eine Schwäche für Honig hat, und den agilen Gibbons, die das Gegenteil der eher gemächlichen Orang-Utans sind. Das unbekannte Leben dieser Menschenaffen zu filmen, ist eine der größten Herausforderungen im Naturfilm. Die mehrfach preisgekrönten und Emmy-nominierten Kameramänner und Biologen Thoralf Grospitz und Jens Westphalen sind dank ihrer langen Erfahrung prädestiniert, die Geschichte der "Waldmenschen" in emotionalen Bildern einzufangen. Sie kommen den Tieren mit besonderen Aufnahmen so nah wie selten zuvor. Zugleich wird die Bedrohung ihrer Heimat durch die Ausbreitung von Palmölplantagen thematisiert. Viele der Menschenaffen verlieren ihren Lebensraum. Addy ist eine davon. Im Sepilok Rehabilitation Center wird das Orang-Utan-Waisenkind auf ein Leben in Freiheit vorbereitet und lernt hier alles, was ihr sonst von ihrer Mutter beigebracht worden wäre. Begleiten Sie Addy, Sati und Huyan auf eine spannende Reise und erfahren Sie, warum der Schutz der Regenwälder so essenziell ist - nicht nur für die Orang-Utans, sondern für das Leben auf unserem Planeten.

Orang-Utans - Die unbekannten Menschenaffen 20:55

Orang-Utans - Die unbekannten Menschenaffen: Im Einsatz für die Waldmenschen

Tiere

Wir wissen, dass ihr Überleben am seidenen Faden hängt. Wie sich Orang-Utans aber in der Wildnis wirklich verhalten und sich in ihrer dreidimensionalen Welt genau orientieren, wurde im Detail bisher nie gefilmt. Noch immer wird Erstaunliches über die "Waldmenschen" herausgefunden. Die Dokumentation setzt vor allem auf spektakuläre Drohnenbilder, um erstmals das Tierverhalten der Orang-Utans auf Augenhöhe festzuhalten und ihren Lebensraum erlebbar zu machen. Aufnahmen aus 40 Meter Höhe zeigen, dass ihr Leben ein ständiger Drahtseilakt ist. In der zweiten Folge der beeindruckenden Dokumentation erleben wir Sati und ihre anderthalbjährige Tochter Huyan, wie sie in der Nachbarschaft ein wenige Tage altes Orang-Utan Baby mit seiner Mutter beobachten. Die Kamera begleitet die Menschenaffen beim Nestbau, zeigt, wie sie sich mit "Regenschirmen" vor tropischen Wolkenbrüchen schützen und wird Zeuge spannender Begegnungen mit Nachbarn wie Zwergelefanten und jagenden Greifvögeln. Zudem folgen wir den Fortschritten des Orang-Utan-Waisenmädchens Addy im Rehabilitation Center. Dann sorgt ein junges Orang-Utan-Männchen beim Team aus Sepilok für Aufregung, das aus einer Palmölplantage gerettet und in einen sicheren Wald umgesiedelt wird. Die Episode stellt aber auch den Einsatz von Naturschützern vor, die den Regenwald durch Aufforstungsprojekte erneuern wollen. Projekte, die zumindest ein wenig Hoffnung geben. Der zweite Teil des Films ist ein eindringlicher Appell, die Regenwälder Borneos zu bewahren - nicht nur für die Orang-Utans, sondern auch für die Vielfalt des Lebens, die von ihnen abhängt.

Das Überleben der Langsamsten 21:40

Das Überleben der Langsamsten

Dokumentation

Schnelligkeit und Stärke gelten im Tierreich oft als entscheidende Überlebensstrategien. Doch die Natur beweist, dass es auch anders geht: Einige Tiere sind gerade durch ihre Langsamkeit erfolgreich. Ob Faultiere, Schildkröten, Schnecken oder Manatis - sie alle haben sich auf einzigartige Weise an ihre Umgebung angepasst. Um in einer Welt voller Gefahren zu bestehen, nutzen sie spezielle Fähigkeiten. Statt Geschwindigkeit, setzen einige dieser Tiere beispielsweise auf einen besonders geringen Energieverbrauch. Dieser ermöglicht es ihnen, mit wenigen Ressourcen auszukommen. Andere wiederum schützen sich vor Feinden durch eine spezielle Tarnung oder geschicktes Verhalten. Ihre faszinierenden Anpassungen geben Einblicke in eine oft übersehene Seite der Natur und zeigen, dass es nicht immer die Schnellsten sind, die sich durchsetzen. Beeindruckende Aufnahmen aus natürlichen Lebensräumen und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse beleuchten, warum Langsamkeit in vielen Fällen ein evolutionärer Vorteil sein kann. Expertinnen und Experten erklären, wie diese Tiere ihre Umwelt wahrnehmen, welchen Herausforderungen sie sich stellen müssen und warum sie trotz oder gerade wegen ihrer gemächlichen Lebensweise so erfolgreich sind. "Das Überleben der Langsamsten" eröffnet neue Perspektiven auf die Tierwelt und lädt dazu ein, vermeintlich unscheinbare Lebewesen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Happy Valley - In einer kleinen Stadt 22:25

Happy Valley - In einer kleinen Stadt

Krimiserie

Catherines Verdacht, Tommy könnte etwas mit dem Tod ihrer Kollegin zu tun haben, erhärtet sich. Durch die Aussage eines Nachbarn kann Catherine eine Verbindung zwischen Kirstens Tod und einem Entführungsfall herstellen. Die vielfach preisgekrönte Serie von Sally Wainwright gilt als intensiv gezeichnetes britisches Crime-Drama mit starkem Fokus auf Figuren und Alltagsrealität.

Happy Valley - In einer kleinen Stadt 23:15

Happy Valley - In einer kleinen Stadt

Krimiserie

Nach einer gewaltvollen Auseinandersetzung mit Tommy Lee Royce kämpft Catherine um ihr Überleben. Im Alleingang konnte sie die entführte Ann befreien - von Tommy und seinem Handlanger fehlt hingegen jede Spur. Die vielfach preisgekrönte Serie von Sally Wainwright gilt als intensiv gezeichnetes britisches Crime-Drama mit starkem Fokus auf Figuren und Alltagsrealität.