20:15
Südstaaten der USA, 1940er Jahre: Als die jüdische Witwe Daisy eines Morgens den Vorwärts- mit dem Rückwärtsgang vertauscht und ihren Chrysler in den Vorgarten der Nachbarn setzt, entscheidet ihr Sohn Boolie, dass sie nicht mehr selbst Auto fahren soll. Er engagiert den ebenso betagten Hoke als Chauffeur. Die pensionierte Lehrerin schämt sich für ihren Unfall, versucht jedoch, sich davon nichts anmerken zu lassen. Verbissen und schlagfertig wehrt sie sich gegen die Bevormundung durch ihren Sohn und gegen Hoke, einen Schwarzen, von dem sie sich nicht fahren lassen will und den sie tagelang nur im Haus herumsitzen lässt. Doch Daisy braucht das Auto, und Hoke braucht einen Job. Langsam nähern sich die beiden an. Können sie vielleicht etwas voneinander lernen? Der Film thematisiert Sklaverei und Rassismus in den USA ebenso wie antisemitische Vorurteile und einen Bombenanschlag auf eine Synagoge. Die vielfach preisgekrönte Tragikomödie entblößt unverhohlen eine bittere Realität.
21:50
Als der Mexikaner Juan Miranda ausnahmsweise in eine komfortable Reisekutsche zusteigen darf, kommt ihm zu Ohren, was feine Herrschaften über ihn und seinesgleichen denken. Es dauert allerdings nicht lange, da zittert die hochnäsige Gesellschaft vor ihm, denn Juan entpuppt sich als Wegelagerer und Anführer einer Bande. Kurz darauf lernt Juan auf spektakuläre Weise Sean Mallory kennen. Der irische Ex-Revolutionär knattert auf einem Motorrad durch die Gegend und trägt so viel Dynamit und Nitroglyzerin am Leibe, dass er ganz Mexiko in die Luft jagen könnte. Juan will Mallory unbedingt dafür gewinnen, mit ihm die Bank in Mesa Verde auszurauben. Zunächst zeigt sich der Ire wenig begeistert, aber nach anfänglichen Schwierigkeiten kommen die beiden doch zusammen. Als Mallory schließlich für Juan den Weg freisprengt, erlebt der eine Überraschung ... und wird bald als revolutionärer Held gefeiert, obwohl er gar nichts von der Revolution hält. Rod Steiger und James Coburn spielen die Hauptrollen in Sergio Leones actionreichem Italo-Western. Die mexikanische Revolution bietet den effektvollen Hintergrund für diese Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei sehr verschiedenen Männern.