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TV Programm für 3sat am 25.09.2026

unterwegs 04:34

unterwegs: Von Similan über Phuket zu den Phi-Phi-Islands - Inselwelt Thailand

Tourismus

Moderator Roland Luder reist für die Reihe "unterwegs" durch die Inselwelt von Thailand. Seine Reise beginnt im Tauchparadies Similan. Dieser aus neun Inseln bestehende tropische Archipel ist heute ein Nationalpark und daher nur per Boot erreichbar. Auf der Insel Surin besucht Roland Luder am nächsten Tag echte Seenomaden, die sogenannten Moklen. Sie leben noch größtenteils auf ihren Booten. Die Moklen sind staatenlos und glauben an Naturgeister. Danach reist Roland Luder weiter nach Phuket. Die größte Insel Thailands besticht durch eine paradiesische Landschaft und bietet gleichzeitig ein anregendes Nachtleben und schöne Ausflugsziele: zum Beispiel den Big Buddha. Mit einem landestypischen Longtail-Boot erkundet der Moderator später die Umgebung von Krabi und stößt auf einen Phallusschrein. Er trifft ein junges Paar, das sich Kinder wünscht und deshalb dort ein Fruchtbarkeitsritual abhält. Als krönenden Abschluss seiner Reise wählt Roland Luder die Phi-Phi-Inseln. Dort sucht er nach der verborgenen Lagune aus dem Film "The Beach".

unterwegs 05:16

unterwegs: Weinreben, Vulkane und Steilküsten - La Réunion

Tourismus

Man nennt sie "die Insel mit den 100 Gesichtern": L'Île de la Réunion, das etwas andere Stück Frankreich mitten im Indischen Ozean, ist mehr als nur eine Badeinsel. La Réunion besticht durch seine Vielfalt: Vom Sandstrand bis zum Vulkankrater, vom tropischen Regenwald bis zu 3000 Meter hohen Bergen hat das französische Überseedepartement einiges zu bieten. Moderatorin Wasiliki Goutziomitros nimmt die Insel unter die Lupe. Zu Beginn ihrer Reise hilft Wasiliki Goutziomitros einem Winzer bei der Traubenernte. Anschließend fährt sie ans Meer. Die einzigartige Natur der Insel, die grün bewachsenen Berge und steilen Abhänge bezaubern sie. Auf ihrer Reise trifft die Moderatorin einen ganz speziellen Inselbewohner: Angélo Thiburce ist seit fast 40 Jahren Postbote in der abgelegensten Bergregion der Insel. Er nimmt Wasiliki Goutziomitros mit auf Wanderschaft und zeigt ihr die wunderbaren Naturschätze, die Mafate zu bieten hat.

Unsere wilde Schweiz: Das Oberengadin 05:55

Unsere wilde Schweiz: Das Oberengadin

Landschaftsbild

Die Landschaft um die Engadiner Seenplatte bietet mehrere Superlative: die höchste Schifffahrtslinie Europas, die größte Steinbockpopulation der Schweiz, die ältesten Zirbelkiefern Graubündens. Auf dem Weg dorthin geht es 200 schroffe Höhenmeter den Malojapass nach oben - nur abwärts geht es vorerst nicht. Stattdessen gibt es ein Hochplateau mit vier eindrucksvollen Seen inmitten einer bombastischen Bergwelt mit steil aufragenden Gipfeln.

Kulturzeit 06:20

Kulturzeit

- Axel Springer Award für Peter Thiel Proteste gegen Ehrung in Berlin - Neue Bücher von Yuval Noah Harari Vorstellung zweier Werke in Köln - Kölner Bühnen wiedereröffnet Im Gespräch: Hein Mulders, Intendant - Kölner Oper und Schauspielhaus Einblick in die sanierten Bühnen - Film: "Das geträumte Abenteuer" Reise in bulgarisches Grenzgebiet - Erweiterung Fondation Beyeler Riehen Drei neue Bauten von Peter Zumthor

nano 07:00

nano

Magazin

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

Alpenpanorama 07:30

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:05

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:30

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:33

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 09:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Kulturzeit 09:05

Kulturzeit

- Axel Springer Award für Peter Thiel Proteste gegen Ehrung in Berlin - Neue Bücher von Yuval Noah Harari Vorstellung zweier Werke in Köln - Kölner Bühnen wiedereröffnet Im Gespräch: Hein Mulders, Intendant - Kölner Oper und Schauspielhaus Einblick in die sanierten Bühnen - Film: "Das geträumte Abenteuer" Reise in bulgarisches Grenzgebiet - Erweiterung Fondation Beyeler Riehen Drei neue Bauten von Peter Zumthor

nano 09:45

nano

Magazin

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

Hoch hinaus II: Die Jägerin aus Leidenschaft - Eine Familientradition lebt weiter 10:15

Hoch hinaus II: Die Jägerin aus Leidenschaft - Eine Familientradition lebt weiter

Dokumentation

Die Schweiz ist ein Land der Berge. Schweizer sind geprägt von ihnen, leben und arbeiten oder suchen Zuflucht in den Bergen. Viele von ihnen in sicheren Höhen, die gut zu erreichen sind. Doch es gibt auch Menschen, die höher gehen, die weit oben arbeiten oder etwas wagen und dabei ihre Erfüllung finden. So auch die Protagonisten der zweiten Staffel von "Hoch hinaus" - zum Beispiel die Bündner Jägerin Silvana Stecher. Für sie ist das Jagen nicht nur ein Hobby, sondern eine Passion - so wie ihr das der Vater und der Bruder vorgelebt haben. Während der Jagdsaison im Herbst ist die Mutter einer fünfjährigen Tochter tagelang weit oberhalb der Baumgrenze unterwegs. Weil sie keine Jagdhütte hat, übernachtet sie allein im Freien und muss immer alle Lebensmittel, Schlafsack und Gewehr mitschleppen. Was sie antreibt: die Faszination für die Natur, die Tierwelt und die Hoffnung, eine Gams zu erlegen. Die Hochjagd im Herbst dauert nur drei Wochen. Für die 32-Jährige ist das Thema aber das ganze Jahr präsent. Regelmäßig ist sie in den Unterengadiner Bergen unterwegs, beobachtet das Wild oder trainiert das Schießen. Während ihr Vater dieses Jahr erstmals kein Jagdpatent mehr gelöst hat, interessiert sich Silvana Stechers fünfjährige Tochter bereits für das Thema - gut möglich, dass sie die Familientradition der Jagd weiterführt.

Donat auf Achse: Von 9/11, Gott und ungewollter Schwangerschaft 11:10

Donat auf Achse: Von 9/11, Gott und ungewollter Schwangerschaft

Menschen

Dieses Mal trifft Donat ein Paar, das 9/11 auf ganz unterschiedliche Weise erlebte: er vor Ort, als die Twin Towers einstürzten, sie in Angst um ihn daheim. Und er begegnet einer jungen Frau, deren Veloabenteuer wegen der Liebe eine unerwartete Wendung nimmt.. In "Donat auf Achse" reist Moderator Donat Hofer durch die Schweiz, ohne festen Plan, geleitet vom Zufall und den Begegnungen am Weg. Er folgt dem, was sich ergibt, bleibt stehen, wo Menschen ihre Geschichten teilen, und lässt sich treiben durch Straßen, Plätze, Dörfer und Städte. Was bewegt die Schweiz im Alltag? Wie leben, lieben, hoffen oder zweifeln ihre Menschen? In spontanen Gesprächen entstehen direkte und oft überraschende Portraits. Es geht um das, was selten ausgesprochen wird: Tabus, Schmerz, Liebe und Menschlichkeit. Und immer wieder auch um das Leichte, das Unerwartete, das kleine Glück am Wegesrand.

Sehen statt Hören 11:45

Sehen statt Hören: Mitten im Wiesn-Trubel - Gehörlose aus aller Welt - Fernsehen in Gebärdensprache

Infomagazin

Ein volles Festzelt, Menschen aus aller Welt und mittendrin Benni und Mika mit einer Mission: Sie wollen herausfinden, wo internationale Gehörlose auf der Wiesn zusammenkommen Und wie unterschiedlich wird das Wort "Gemeinschaft" gebärdet? Dabei treffen sie auf spannende Geschichten, lange Anreisen und jede Menge Wiesn-Trubel. Vor einer Weile haben Forscher sieben erdähnliche Planeten entdeckt. Erstaunlich. Aber wie entdeckt man so etwas? Und wie sehen diese Planeten wohl aus? Die kleine Maus will ihren Freunden unbedingt beweisen, dass der Mond nicht aus Käse ist. Eine mäusestarke Geschichte.

Das Geheimnis der Gesundheit 12:15

Das Geheimnis der Gesundheit

Dokumentation

Seit Menschengedenken forschen Ärztinnen und Ärzte an den Ursachen von Krankheiten. Gesucht war die Gesundheit, aber ihre Ursachen standen viel seltener im Fokus. Kaum beachtet wurde auch die Frage, was Gesundheit eigentlich ausmacht. Die Dokumentation von Andrea Eder geht neuen Ansätzen in der Medizin nach und dem Einfluss von Seele, Psyche, Lebenseinstellung und Religion auf die Gesundheit.

37°Leben 13:05

37°Leben: Facing Fear: In Angst, hässlich zu sein

Gesellschaft und Soziales

Jannis (23) lebt mit der Angst, wegen seines Aussehens negativ bewertet zu werden. Der Blick in den Spiegel kostet ihn an manchen Tagen viel Überwindung. Das will er in einer Therapie ändern. Als Schüler wurde er wegen seines Gewichts gehänselt und ausgegrenzt. Über mehrere Jahre nahm er stark ab und treibt seitdem intensiv Sport. Trotzdem kämpft er mit seinem Selbstbild: Wenn er heute in den Spiegel schaut, sieht er immer noch den Jannis von früher. "37°Leben" begleitet den Lehramtsstudenten aus Wolfenbüttel, der nebenher im Irish Pub jobbt und sich vorstellen kann, auch als Schauspieler zu arbeiten, auf seinem Weg in die Therapie. Gemeinsam mit Psychotherapeut Daniel Wagner wagt Jannis den Schritt und setzt sich in den Sitzungen mit seinem negativen Selbstbild auseinander. Er lernt, sich selbst mehr zu akzeptieren.

Yellowstone - Feuer und Eis 13:30

Yellowstone - Feuer und Eis

Dokumentarserie

(aus der ORF-Reihe "Universum") Als ein Trapper im Winter 1807 auf der Suche nach Pelztieren ins Herz der Rocky Mountains vordrang, entdeckte er dort an den Ufern des Yellowstone River ein Stück unberührter Natur. 1872 wurde dieser Flecken Erde mit seinen vulkanischen Geysiren und heißen Quellen zum Nationalpark erklärt, dem ersten der Welt. Die dreiteilige Reihe zeichnet ein Porträt dieser einzigartigen Landschaft, ihrer Bewohner und Naturwunder. Der Yellowstone-Nationalpark ist geprägt vom Gegensatz zwischen Feuer und Eis: Vulkanische Aktivität im Untergrund sorgt auch im Winter für offene Wasserstellen, während die Landschaft ringsum bei 40 Grad Celsius unter Null in Frost und Kälte erstarrt. Diese Wasserstellen sind im Hochwinter die Bühne für so manches Drama: Dort bekommt es der noch unerfahrene Nachwuchs des Wolfsrudels zum ersten Mal mit einem ausgewachsenen Elchbullen zu tun. Was anfangs nach einer klaren Sache für den mächtigen Geweihträger aussieht, entwickelt sich im Laufe des Winters zu einem Kampf auf Leben und Tod. Im Gebiet des Yellowstone-Nationalparks herrschen einzigartige Umweltbedingungen: Durchschnittlich fallen im Bergmassiv der Rocky Mountains während der kalten Jahreszeit etwa drei Meter Schnee. Durch tiefe Gebirgseinschnitte gelangen jedoch feuchte Luftmassen vom Pazifischen Ozean im Westen bis nach Yellowstone, wo sie rasch abkühlen - und den Winter über für bis zu 15 Meter Schnee sorgen. Die mächtigen Bisons kommen mit der Kälte im Normalfall gut zurecht. Ihr dichtes, dickes Fell schützt sie weitgehend vor dem Frost. Yellowstone beherbergt die letzten wilden Bison-Herden, die dort seit Jahrtausenden überlebt haben. Aber auch die Bisons haben ihre Grenzen. Wenn es zu kalt wird, suchen sie einen ganz bestimmten Fluss auf, der von warmem Wasser aus der Tiefe gespeist und damit eisfrei gehalten wird. Der Fluss leitet die Bisonherde in ein Gebiet voller Geysire, deren heißes Wasser den Boden ringsum schneefrei hält und das verdorrte Gras zugänglich. Doch die Tiere dürfen nicht zu viel davon fressen, denn das dürre Gras enthält hohe Konzentrationen von Kieselerde und Arsen. Diese Nahrung ist nicht nur sehr karg, sondern sogar gesundheitsgefährdend. Den meisten Bewohnern des Nationalparks machen Schnee und Eis zu schaffen - so auch dem Fuchs. Dennoch hat er einen Weg gefunden, den Winter zu überstehen: Er jagt Schneemäuse, die sich am Boden in Gängen und Höhlen unter dem Schnee verbergen. Bei seinem Lauschangriff achtet der Fuchs auf das leiseste Geräusch, das den Standort einer Schneemaus verrät. Hat er ein potenzielles Opfer ausgemacht, vollführt der Fuchs eine sehenswerte Aktion: Er springt hoch in die Luft und taucht mit der Schnauze voran tief in den Schnee, wo er mit etwas Glück die begehrte Beute erwischt. Die winterlichen Bedingungen sind auch für die Otter ein Problem. Die meisten Flüsse und Bäche sind jetzt von einer zentimeterdicken Eisschicht bedeckt, und darüber türmen sich die Schneemassen. Die Otter ziehen die Ufer entlang, um einen offenen Zugang zum Wasser zu finden, wo sie ihre wichtigste Nahrung jagen können, Fische. Als einer der Otter endlich einen erwischt, hat er dabei einen höchst interessierten Beobachter: Ein Kojote trachtet danach, dem Otter den Fisch abzujagen. Dieser denkt jedoch nicht daran, seine Beute aufzugeben, sondern taucht blitzschnell ab und versteckt sich unter der verschneiten Eisdecke im Fluss. Am Ende muss der Kojote unverrichteter Dinge abziehen. Wenn es kalt genug ist, zeigt sich in Yellowstone ein faszinierendes Naturschauspiel: Aus heiterem Himmel gefriert die Feuchtigkeit der Luft zu winzigen Eiskristallen, die in der Sonne glitzern, ein Phänomen, das als "Diamond Dust", "Diamantenstaub", bekannt ist.

Yellowstone - Leben auf dem Vulkan 14:15

Yellowstone - Leben auf dem Vulkan

Dokumentarserie

(aus der ORF-Reihe "Universum") Ein halbes Jahr lang halten Eis und Schnee Yellowstone in frostigem Griff. Doch schließlich erwacht das Leben im Nationalpark langsam wieder. Nach dem langen Winterschlaf führt eine Grizzlybärin ihre neugeborenen Jungen zum ersten Mal durch ihr Revier. Doch sie könnte zu früh erwacht sein, denn das Land liegt dieses Jahr noch unter einer dicken Schneedecke verborgen - und so gibt es kaum Futter. Einmal mehr zeigt sich, wie anpassungsfähig Grizzlys sind. Mit Tatzen, die mit einem Hieb einen Hirsch töten können, tastet die Bärenmutter unter den Eisschollen nach Fischen, die sich zum Überwintern ein allzu seichtes Gewässer ausgesucht haben - und daher erfroren sind. Die Bärin stärkt sich mit gefrorenem Fisch, um bei Kräften zu bleiben und ihre Kleinen säugen zu können. Sobald die Tage wärmer werden, kehren auch Rudel von mächtigen Wapitihirschen und Herden pfeilschneller Gabelböcke auf das Hochplateau zurück. Die Hirsche hatten in den Wäldern am Rand des Nationalparks Schutz vor der Kälte gesucht, die Gabelböcke haben hingegen eine Wanderung von beinahe 200 Kilometern hinter sich. Die Winterquartiere der schnellsten Sprinter Amerikas liegen fernab der unwirtlichen Hochtäler. Gabelböcke sind faszinierende Tiere, die auf der Flucht Geschwindigkeiten von etwa 80 Kilometern pro Stunde erreichen können. Jetzt ist die Zeit für den Nachwuchs: Ob Bisons, Wapitis oder Gabelböcke - sie alle bekommen nun ihre Jungen. Auf diesen Moment haben die Wölfe und Kojoten nur gewartet, denn auch sie müssen ihre neugeborenen Kleinen durchbringen, bis diese sich selbst versorgen können. Dabei stoßen die Tiere auf unerwartete Probleme: Die spezielle Lage und Geologie von Yellowstone bringen es mit sich, dass dort sogar im Juni gelegentlich noch heftige Schneestürme über die Landschaft hereinbrechen. Sie ahnen nichts davon, aber all die Bewohner des Nationalparks verbringen ihr Leben auf einem schlafenden Supervulkan. Tief im Untergrund von Yellowstone verbirgt sich ein gewaltiges Magma-Reservoir. Im Lauf der Erdgeschichte kam es dort bereits mehrfach zu unvorstellbaren Ausbrüchen - seit einigen Jahren registrieren Forscher immer wieder einen zunehmenden Druck im Erdinneren, durch den manche Bereiche des Nationalparks langsam angehoben werden. Die spektakulären Landschaften von Yellowstone wurden auch von den Eiszeiten geprägt: Als die Gletscher wuchsen und vordrangen, planierten sie weite Gebiete und schliffen dabei den Untergrund ab. Als sich die Eismassen wieder zurückzogen, bildete der mineralreiche Gesteinsstaub einen besonders fruchtbaren Boden für schier endlose Grasebenen. Zu Beginn des Sommers beginnt das Land dort unter der sengenden Sonne zu verdorren. Mit Fortschreiten der heißen Jahreszeit trocknet die Landschaft immer mehr aus - und schon ein Blitzschlag genügt, um verheerende Waldbrände auszulösen. Diese alles vernichtenden Feuerstürme sind eine große Bedrohung für das Leben in Yellowstone. So zerstörte 1988 ein katastrophaler Waldbrand etwa ein Drittel des Baumbestandes im Nationalpark. Doch auch diese Brände sind Teil eines ewigen Kreislaufs - denn die Asche düngt den Boden, auf dem dann rasch wieder neues, üppigeres Leben gedeiht. Als ein Trapper im Winter 1807 auf der Suche nach Pelztieren ins Herz der Rocky Mountains vordrang, entdeckte er dort an den Ufern des Yellowstone River ein Stück unberührter Natur. 1872 wurde dieser Flecken Erde mit seinen vulkanischen Geysiren und heißen Quellen zum Nationalpark erklärt, dem ersten der Welt. Die dreiteilige Reihe zeichnet ein Porträt dieser einzigartigen Landschaft, ihrer Bewohner und Naturwunder.

Yellowstone - Zeit des Wandels 15:00

Yellowstone - Zeit des Wandels

Dokumentarserie

(aus der ORF-Reihe "Universum") Im Sommer, wenn die Wiesen ein Meer aus Blumen und Blüten bilden, bietet der Yellowstone-Nationalpark einen eindrucksvollen Anblick. Doch diese Pracht währt nur kurz. Schon nach wenigen Wochen erlebt der Park erneut eine Zeit des Wandels. Der Herbst hält Einzug, und ein besonderes Schauspiel beginnt: Bei der Brunft der mächtigen Wapiti-Hirschbullen kommt es zu spektakulären Kämpfen um die Vorherrschaft über Weibchen und Revier. Andere Tiere bereiten sich auf den nahenden Winter vor: Biber überprüfen und reparieren ihre kunstvollen Baue, mit denen sie Bäche und kleinere Flüsse zu Teichen aufstauen. Diese Gewässer sind auch ein Anziehungspunkt für Elche. Diese gewaltigen Geweihträger ernähren sich unter anderem von Wasserpflanzen, die in den seichten Teichen wachsen. Daneben fressen Elche auch Zweige und Äste, aus denen wiederum die Biber ihre Baue errichten. Als ein Elch einem Biberbau zu nahekommt, verteidigt der Nager seinen Unterschlupf und vertreibt den riesigen Störenfried, indem er mit seinem breiten Schwanz auf die Wasseroberfläche schlägt. Yellowstone, ein unberührtes Naturjuwel, in dem seit Menschengedenken allein der Rhythmus der Jahreszeiten das Leben bestimmt? Nicht ganz! Zwar ist der älteste Nationalpark der Welt größer als so mancher amerikanische Bundesstaat, doch die Wildtiere kümmern sich nicht um Parkgrenzen und von Menschen willkürlich festgelegte Zonen. Als ein Trapper im Winter 1807 auf der Suche nach Pelztieren ins Herz der Rocky Mountains vordrang, entdeckte er dort an den Ufern des Yellowstone River ein Stück unberührter Natur. 1872 wurde dieser Flecken Erde mit seinen vulkanischen Geysiren und heißen Quellen zum Nationalpark erklärt, dem ersten der Welt. Die dreiteilige Reihe zeichnet ein Porträt dieser einzigartigen Landschaft, ihrer Bewohner und Naturwunder.

Wild ist der Weste(r)n 15:45

Wild ist der Weste(r)n

Dokumentation

So kennt man es aus Western-Filmen: Klapperschlangen beißen in Pferdeläufe, Skorpione flüchten in Cowboystiefel, Kojoten heulen vor dem Vollmond, und die Geier kreisen am Horizont. Aber was ist Fakt und was Mythos in der Naturdarstellung von Hollywoods "Wildem Westen"?

Wilde Appalachen - Die Berge der Cherokee 16:35

Wilde Appalachen - Die Berge der Cherokee

Natur und Umwelt

Die Appalachen sind eine uralte Gebirgskette entlang der nordamerikanischen Ostküste. Die Wälder, die die Bergkämme und Täler bedecken, zählen zu den artenreichsten der Welt. Der Film führt zum südlichen Teil des Gebirges, das vor 250 Millionen Jahren geformt wurde, als Afrika mit Nordamerika kollidierte - zu einer Zeit, als alle Kontinente einen einzigen Superkontinent namens Pangäa bildeten. Dieses uralte Gebirge ist im Laufe der Zeit verwittert und bildete Bergkämme und Täler, die dicht bewaldet sind - eine undurchdringliche Wildnis für die ersten Entdecker wie den berühmten Trapper Daniel Boone, dem James Fenimore Cooper als "Lederstrumpf" ein literarisches Denkmal setzte.

Baja California - Das andere Kalifornien 17:20

Baja California - Das andere Kalifornien

Landschaftsbild

(aus der ORF-Reihe "Universum") Tektonische Kräfte haben die Baja California vor Millionen Jahren vom mexikanischen Festland losgerissen. Die Dokumentation präsentiert die zweitgrößte Halbinsel der Welt. Die Baja California grenzt an Kalifornien, den berühmtesten Küstenstreifen der Welt, dennoch ist über die mexikanische Halbinsel wenig bekannt. Die Küsten sind weitgehend menschenleer, aber voll von atemberaubenden Landschaften und biologischen Sensationen. Die fast 1000 Kilometer lange Landzunge zwischen dem Pazifik und der See von Cortez bietet spektakuläre Megafauna, und in den Lagunen der Pazifik-Seite versammeln sich jeden Winter Grauwale, um ihre Jungen zur Welt zu bringen und sich zu paaren. Auf der anderen Seite der Halbinsel schwimmen Blauwale und Teufelsrochen zwischen Schwärmen von bunten tropischen Fischen.

NANO: Wassernotstand in Bayern - trocknet der Freistaat aus? 18:15

NANO: Wassernotstand in Bayern - trocknet der Freistaat aus?

Magazin

Es sind keine schönen Entscheidungen, die Thomas Helbling inzwischen in fast jedem Sommer treffen muss. Der Bürgermeister von Bad Königshofen muss dann das "Wasser-Spargebot" erlassen. Das bedeutet: Rasenflächen, Spiel- und Sportplätze dürfen nicht besprengt, die landwirtschaftlichen Flächen nicht mehr bewässert werden. Selbst Autowaschen ist verboten. Bad Königshofen ist kein Einzelfall. In ganz Bayern wird das Wasser knapper, die Grundwasserstände sinken. Seit 2010 sei die Grundwasserneubildung im Freistaat um ein Fünftel zurückgegangen. Besonders betroffen ist der Norden Bayerns. Die Region um Bad Königshofen, der Landkreis Rhön-Grabfeld, trägt schon den Spitznamen "Steppe Bayerns". Der Hauptgrund für das knapper werdende Wasserdargebot ist der Klimawandel: Seit Beginn der flächendeckenden Messungen im Jahr 1881 hat sich die Erde um 0,9 Grad erwärmt, Unterfranken aber um 2 Grad. Mehr als doppelt so viel also wie der globale Durchschnitt! Was tun? Der Film zeigt die Bemühungen in der Landwirtschaft, der Industrie und bei den Kommunen. Die Bewirtschaftung der Felder wird sich vor allem in Nordbayern verändern. "Direktsaat" ist das Zauberwort. Dabei wird das Feld vor der Saat überhaupt nicht mehr bearbeitet, nicht gepflügt, nicht mal gegrubbert. Dadurch bleibt der Boden feuchter. In der Forstwirtschaft wird der Wald für die Zukunft fit gemacht. Der Umbau von Monokulturen zu Mischwäldern ist deshalb so wichtig, weil der Wald eine Schwammwirkung hat, also Wasser "in der Fläche" hält. In der Industrie wird immer mehr Wasser eingespart, etwa durch fast geschlossene Kreisläufe. Und auch die Kommunen sparen Wasser. Einmal im täglichen Verbrauch, hier ist ebenso jeder einzelne Bürger gefragt. Aber auch bei der Umgestaltung der Kommune selbst: weniger Bodenversiegelung, besserer Umgang mit Regenwasser. Ob das reicht?

heute 19:00

heute

Nachrichten

Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

3sat-Wetter 19:18

3sat-Wetter

Wetterbericht

3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kulturzeit 19:20

Kulturzeit

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Kranke Geschäfte 20:15

Kranke Geschäfte

TV-Drama

DDR 1988. Armin Glaser, linientreuer Oberleutnant der Stasi, lebt mit seiner Frau Marie und Tochter Kati in Karl-Marx-Stadt. Plötzlich wird bei Kati Multiple Sklerose diagnostiziert. Bei Kindern eine extrem seltene Krankheit, doch es gibt Hoffnung: Im Stadtkrankenhaus gibt es eine neuartige Behandlung, die vielversprechend sein soll. Im Glauben, das Richtige zu tun, geben Armin und seine Frau ihre Tochter in die Obhut von Dr. Sigurd. Doch schon bald treten Ungereimtheiten im Behandlungsverlauf auf. Armin beginnt, die Therapie zu hinterfragen. Er will herausfinden, welche Medikamente die Ärzte seiner Tochter geben, und nutzt seinen hohen Rang in der Stasi, um an Informationen zu kommen. Doch je mehr er sich der Wahrheit zu nähern meint, desto weniger kann er sie glauben. Kann es sein, dass westdeutsche Pharmakonzerne heimlich Medikamente an ostdeutschen Bürgern testen? Armin will seine Tochter sofort aus der Klinik entlassen, doch Marie ist dagegen. Sie hofft, dass Kati so eine Chance auf ein Medikament erhält, das sie so niemals bekommen würde. Doch Armin hat mit seiner Suche bereits die Aufmerksamkeit von Akteuren auf sich gezogen, die eine ganz eigene Agenda verfolgen, und auch auf den Rückhalt seines Vorgesetzten Oberst Petershans kann er nicht mehr zählen. Denn der Deal, den westdeutsche Pharmahändler wie Diller und Jungclausen der an Devisen knappen DDR bieten, soll geheim bleiben. Armin muss eine schwere Entscheidung treffen.

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

Freies Land 22:25

Freies Land

Kriminalfilm

1992 verschwinden zwei Schwestern in einem mecklenburgischen Städtchen spurlos. Zwei Kommissare suchen nach den Vermissten und machen eine schreckliche Entdeckung. In der ländlichen Umgebung finden sie die Leichen der beiden Mädchen. Bei ihren Befragungen unter den Einheimischen müssen sie feststellen, dass dort in den vergangenen Jahren einige junge Frauen verschwanden, die sich angeblich in den Westen abgesetzt hatten. 1992 in Ostdeutschland: Über dem Land schwebt die vage Hoffnung auf eine rosige Zukunft, doch auf dem Boden der Tatsachen macht sich Enttäuschung breit. So auch in einem kleinen Städtchen in Mecklenburg-Vorpommern nahe der polnischen Grenze. Dort treffen die beiden Kommissare Stein und Bach ein. Sie sollen dem mysteriösen Verschwinden zweier Schwestern auf den Grund gehen. Die Eltern mutmaßen, dass sich die Mädchen in den Westen abgesetzt haben. Die Einheimischen sind wortkarg, die Polizei vor Ort kaum an der Aufklärung der Fälle interessiert. Zumal in den vergangenen Jahren immer wieder junge Mädchen verschwanden - angeblich, um in einem Berliner Hotel zu arbeiten. Kurze Zeit darauf finden Stein und Bach zwei Mädchenleichen, kaum bekleidet und offensichtlich missbraucht. In einem alten Brunnen stoßen die Kommissare schließlich auf die Handtaschen der Mädchen. Ein halb verbranntes Foto mit Aktaufnahmen und die Beobachtungen eines Zeugen führen die beiden schließlich zu einem verlassenen Gehöft, in dem von Zeit zu Zeit Zimmer an Gäste vermietet werden. "Freies Land" entstand als Kino-Koproduktion gemeinsam mit dem ZDF. Nach dem "Montagskino"-Erfolg "Steig.Nicht.Aus!" ist dies bereits die zweite Zusammenarbeit mit Regisseur Christian Alvart, der sich wie folgt zu seinem Film äußerte: "Viele Filme beschäftigen sich mit den Ereignissen der Wende, andere mit dem Erstarken der Rechten im ehemaligen Osten. Es gibt starke Sozialdramen und historische Komödien. Das Wesen des Thrillers ist die Beschäftigung, die Auseinandersetzung mit der Angst. 'Freies Land' nähert sich dem Thema mit den Werkzeugen des Genres. Mit 'La isla mínima - Mörderland' (2014) fand sich eine starke Vorlage, die ihrerseits anhand des Kriminalfalls ein Porträt Spaniens in der Post-Franco-Ära zeichnet. Für die deutsche Version bot sich in der Begegnung der beiden Kommissare die Möglichkeit, sie als eine Begegnung von Ost und West zu erzählen, als ein Aufeinanderprallen unterschiedlicher Charaktere mit radikal entgegengesetzten Lebensläufen - nicht nur exemplarisch, sondern auch als Individuen. ... Unsicherheit prägt nahezu alle Figuren, es gibt keine Gewissheiten mehr, und hinter jeder Antwort lauert die nächste Frage." Alvart konnte für sein in frostkalten Bildern eingefangenes Krimidrama einen exzellenten Cast vor seiner Kamera versammeln. Mit Felix Kramer hatte er schon für seine Netflix-Serie "Dogs of Berlin" zusammengearbeitet. Hier verpasst er dem attraktiven Schauspieler in der Rolle des ebenso findigen wie unergründlichen Ex-Stasi-Manns Bach eine ungewöhnliche Maske aus Schmerbauch und Brillengestell, die seiner Performance eine große physische Präsenz geben. Trystan Pütter ("Ku'damm") verleiht seinem Kommissar Stein die missmutige Arroganz des Westlers, der in den unbekannten Osten strafversetzt wurde und sich nicht nur regelmäßige Diskussionen mit seinem ungeliebten Partner liefert, sondern schließlich zu detektivischer Hochform aufläuft. An der Seite der beiden spielt Nora Waldstätten ("Die Toten vom Bodensee") die ängstliche Ehefrau und Mutter, die viel zu lange in ihrem versteinerten Leben verharrt. Pressezitate: "Das, was war, lässt sich auf Dauer weder verdrängen noch übertünchen. Aus Idealisten werden im besten Fall Pragmatiker, im schlimmsten Kollaborateure. Das ist das Leben. Christian Alvarts Sicht auf die deutsche Geschichte ist zutiefst fatalistisch. Aber sie hat auch etwas Befreiendes. Er reißt alte Wunden noch einmal auf und hofft, dass sie nun endlich richtig heilen können." ("epd Film") "Als Helmut Kohl im Wahljahr 1990 von den 'blühenden Landschaften' sprach, in die sich die neuen Bundesländer im Osten bald verwandeln würden, war das die Theorie. Eine Erinnerung an die Praxis sieht man in diesem Film." ("sueddeutsche.de") "Es geht weniger um den Mordfall als um die triste Stimmung, die heute noch auf dem Land im Osten spürbar ist. Ein atmosphärisch bedrückender, gelungener Krimi." ("bild.de")