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TV Programm für 3sat am 09.11.2026

Winterhüttengeschichten 04:30

Winterhüttengeschichten: Todesgefahr im Lawinenhang

Doku-Soap

Der Hang vor der Jenatschhütte ist gefährlich, dort starb bereits ein Hüttenwart in einer Lawine. Nun müssen die Hüttenwarte Jill Lucas und Daniel Sidler hilflos zusehen, wie eine Gruppe von Gästen im Schneesturm bei hoher Lawinengefahr fahrlässig in den Hang fährt. Das Dach der Oberaarjochhütte ist undicht, es tropft Wasser in den Massenschlag. So kann die SAC-Hütte keine Gäste beherbergen. Gesichert versucht der Hüttenwart Corsin Flepp das Loch im Dach zu suchen und zu reparieren. Dort oben auf 3250 Metern ist dies eine gefährliche Aufgabe. Bei der Abfahrt von seiner Britanniahütte hat sich Dario Andenmatten vor einem Jahr beide Achillessehnen gerissen. Nun wagt er sich zum ersten Mal seit dem Unfall wieder auf die Ski. Zusammen mit seiner Lebenspartnerin bricht er auf zu einer Skitour.

Winterhüttengeschichten 05:15

Winterhüttengeschichten: Unangemeldete Gäste fordern Hüttenwartin

Doku-Soap

Am letzten Wochenende der Saison ist die kleine Oberaarjochhütte komplett ausgebucht. Plötzlich stehen zwei unangemeldete Gäste auf der Terrasse. Jetzt muss die Hüttenwartin Stella Hell sich entscheiden: Die beiden wegschicken oder Platz in der ausgebuchten SAC-Hütte schaffen. Die Britanniahütte hat ein großes Wasserproblem, das mit dem sogenannten Snowfarming gelöst werden soll. Der Hüttenwart Dario Andenmatten versucht mit einem riesigen Fleece den Schnee abzudecken, um so im Sommer Schmelzwasser zu gewinnen. Die Montage vom Fleece ist ein veritabler Kraftakt. Es ist Saisonschluss auf der Jenatschhütte. Jill Lucas und Daniel Sidler kehren nach den langen Hüttenmonaten wieder zurück nach Hause. Wie immer hoffen sie, dass ihr auf dem Julierpass geparktes Auto nach der langen Hüttenzeit wieder anspringt. Was sie nicht wissen: diesen Winter führte der Hüttenweg direkt über ihr eingeschneites Auto - mit sichtbaren Folgen.

Spektakuläre Bergbahnen der Schweiz II: "Schynige-Platte-Bahn" - Die Beharrliche 06:00

Spektakuläre Bergbahnen der Schweiz II: "Schynige-Platte-Bahn" - Die Beharrliche

Tourismus

Die Schynige-Platte-Bahn im Berner Oberland ist Ziel einer ganz besonderen Fahrt mit der Zahnradbahn. Seit über 130 Jahren tuckern die Dampfzüge von Wilderswil gemächlich den Berg hoch. Die Fahrt ist eine Reise zurück in der Zeit: Schienen, Züge und auch so manche Sehenswürdigkeit entlang der Strecke haben sich den Charme aus Großmutters Zeiten erhalten. Der neuste Zug der Schynige-Platte-Bahn hat bereits über 100 Jahre auf dem Buckel.

Kulturzeit 06:20

Kulturzeit

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

nano 07:00

nano

Magazin

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

Alpenpanorama 07:30

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:05

Alpenpanorama

Kamerafahrt

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ZIB 08:30

ZIB

Nachrichten

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Alpenpanorama 08:33

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 09:00

ZIB

Nachrichten

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Kulturzeit 09:05

Kulturzeit

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nano 09:45

nano

Magazin

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Nordlichter - Leben am Polarkreis 10:15

Nordlichter - Leben am Polarkreis: Von Spitzbergen bis Ostsibirien

Dokumentation

Sie ist eine der faszinierendsten Regionen der Erde und gleichzeitig die am meisten bedrohte: die Arktis. Zwei ZDF-Teams reisen entlang des Polarkreises, einmal rund um den Nordpol. ZDF-Reporterin Phoebe Gaa ist in diesem Teil des Films von Spitzbergen bis in den Osten Sibiriens unterwegs. Sie erlebt, wie sich die polare Welt im Zeitalter der globalen Erwärmung verändert, und trifft Menschen, die ihre Traditionen gegen die Moderne verteidigen. Majestätische Landschaften, weit entfernt von den Querelen im Rest der Welt. Spitzbergen sei ein "Happy Place", ein Ort, an dem man einfach glücklich sein müsse, erzählt Snorre Hagen. Die Faszination, die seine Heimat auf Besucher aus aller Welt ausübt, kann der Norweger nachvollziehen. Doch die steigenden Touristenzahlen, vor allem im Kreuzfahrtbereich, bereiten ihm auch Sorgen. Hagen fliegt als Hubschrauberpilot für die Luftrettung auf Spitzbergen. Gerät ein Schiff in Seenot, rücken er und seine Kollegen aus. Allerdings kämen die Rettungsmannschaften mit ihren zwei auf Spitzbergen stationierten Hubschraubern schnell an ihre Grenzen, wenn eines der Kreuzfahrtschiffe mit mehreren Tausend Menschen an Bord in Seenot geriete. Dass das arktische Meereis sich zurückzieht, beobachten nahezu alle, mit denen das ZDF-Team bei seiner Reise entlang des Polarkreises ins Gespräch kommt. Die Schlüsse, die sie daraus ziehen, sind unterschiedlich. Die Kreuzfahrtunternehmen nutzen die Chance, ihre Gäste in immer weiter nördlich gelegene Gebiete zu bringen. Dass sie mit ihrer Reise in ein fragiles Ökosystem vorstoßen, ist den Touristen an Bord des Kreuzfahrtschiffes vor der Küste Nordnorwegens durchaus bewusst. Der Wunsch, einmal im Leben Nordlichter zu sehen, lässt sie dennoch kalte Oktobernächte an Deck des Luxusliners verbringen. Viele dort sind der Meinung: Je bekannter die Region um den Polarkreis werde, umso höher sei die Bereitschaft der Menschen, etwas für ihren Schutz zu tun. Russland macht aus seinen machtpolitischen Ambitionen in der Arktis keinen Hehl. Auf Jamal wird das ZDF-Team Zeuge des ambitioniertesten russischen Wirtschaftsprojektes der Gegenwart. Die Firma Novatek hat auf der Halbinsel nicht nur Gasfelder erschlossen, sondern mit Sabetta gleich eine ganze Stadt gebaut. Ihr Herzstück: der Seehafen mit einem Terminal für Flüssiggas. Er soll Dreh- und Angelpunkt der Nordostpassage werden, die dank des schmelzenden Meereises ohne die Begleitung von Eisbrechern befahren werden kann. Die Einheimischen, die mit ihren Rentierherden in direkter Nachbarschaft zu den großen Gasfeldern leben, können diese Entwicklung nur aus der Ferne beobachten. In Jakutien drängen sich dem ZDF-Team zwei Geräusche auf. Das unerbittliche Summen der Mückenschwärme, die die sibirische Tundra im Sommer heimsuchen. Und das stete Plätschern, das der tauende Permafrost am Ufer der Kolyma hervorruft. Sergej Zimow und sein Sohn wollen dem etwas entgegensetzen. Mit einem außergewöhnlichen Projekt: Sie wollen die Steppenwelt von vor über 12.000 Jahren wieder zum Leben erwecken. Gräser, Bisons und Wildpferde sind schon da. Wenn es nach Sergej Zimow ginge, könnte eines Tages auch ein Mammut in ihren Pleistozän-Park einziehen. Der Film endet in Tschukotka im äußersten Nordosten Russlands, einer Region, die näher an Alaska als an der russischen Hauptstadt Moskau liegt. Eine eigene Welt, in der sich die Menschen mit herumstreunenden Eisbären und brüllenden Walrossen und neuerdings auch mit den sich verändernden Wetterbedingungen arrangieren.

Nordlichter - Leben am Polarkreis 11:00

Nordlichter - Leben am Polarkreis: Von Ostgrönland nach Alaska

Dokumentation

Wieder nimmt das ZDF-Team die Zuschauer mit in die unwirtliche Welt der Arktis mit ihrer ursprünglichen Schönheit. Eine Welt, die sich verändert und die es bald nicht mehr so geben wird. Vom größten Fjordsystem der Welt im Osten Grönlands über die Inseln der Nordwestpassage bis zu den riesigen Ölfeldern in Alaska: ZDF-Korrespondent Johannes Hano und sein Team erfahren, wie die Menschen am Polarkreis leben und wie ihre Zukunft aussehen könnte. 350 Menschen, die meisten Inuit, leben in Ittoqqortoormiit. Die nächste Siedlung liegt auf dem benachbarten Island, dazwischen knapp 800 Kilometer Arktischer Ozean. Das ZDF-Team begleitet eine Inuit-Familie durch den Scoresbysund. Hunderte Kilometer geht es in kleinen Booten durch Packeis, vorbei an Eisbergen so hoch wie Wolkenkratzer. Unterwegs begegnen sie Walfängern, die jetzt im Sommer auf Narwal-Jagd sind. In einer Welt, in der Narwal-Haut und Eisbärgulasch seit Jahrtausenden das Überleben sichern, stellen Aktivisten von Greenpeace und WWF, die den Walfang und die Eisbärjagd stoppen wollen, für die Inuit eine Bedrohung dar. Auf der Expedition durch die Fjorde erfährt das Team, wie sich durch den Klimawandel die Welt der Inuit verändert. Ein Wandel, dem sie im hohen Norden auch Positives abgewinnen: "Das Eis bricht einen Monat früher auf, das ist gut. Wir können jetzt früher in den Fjord zum Jagen", sagt Mete Barselaisen. Doch mit dem Eis schwindet auch die Verlässlichkeit des über viele Generationen gesammelten Erfahrungswissens der Inuit. Der Klimawandel verändert auch die militärische Situation in der Arktis. Es werde einen Run auf Rohstoffe geben, prophezeit General Patrick Carpentier, Kommandeur der kanadischen Joint Task Force North. Mehr denn je müsse Kanada seine Souveränität über die riesigen Flächen behaupten. In der kanadischen Arktis begleiten Johannes Hano und sein Team das Royal 22nd Infantry Regiment aus Quebec auf seiner Späh- und Präsenzoperation in der Nordwestpassage. Das Regiment ist Teil der Joint Task Force North, die ein Gebiet von der Größe der USA überwacht, in dem jedoch nur 115.000 Menschen leben. Mit Helikoptern wird das ZDF-Team zusammen mit einem Spähtrupp und Inuit-Rangern auf einer baumlosen, kleinen Insel aus Geröll und Matsch abgesetzt. Starkem Wind und ständigem Wetterwechsel ausgesetzt, überwachen die Soldaten den Schiffsverkehr, halten Ausschau nach Schiffen und U-Booten, die sich nicht angemeldet haben. Doch es ist nicht nur das Wetter auf Jenny Lind Island, das den Soldaten zu schaffen macht: Ein Grizzlybär, den es so weit im Norden eigentlich gar nicht geben dürfte, streift über die einsame Insel und macht die Soldaten, die keine Waffen tragen, nervös. Wie dramatisch die arktische Welt sich verändert, erlebt das ZDF-Team bei seiner Reise auf einer der gefährlichsten Straßen Nordamerikas. Knapp 700 Kilometer lang windet sich der Dalton Highway durch die dichten Wälder Alaskas über den mächtigen Yukon River. Vorbei am - auch im Sommer schneebedeckten - Brooks Range geht es in die Tiefebene der arktischen Tundra bis an die Küste des Arktischen Ozeans. Der Highway, über weite Strecken nur eine matschige Piste, endet im größten Ölfeld der USA an der Prudhoe Bay. Rund 300.000 Barrel Rohöl werden dort jeden Tag gefördert und durch die Trans-Alaska-Pipeline knapp 1300 Kilometer von Deadhorse zum Hafen Valdez an der Pazifikküste gepumpt. Der tauende Permafrost und die Rücknahme von Förderverboten durch die Trump-Regierung haben einen neuen Öl-Boom entfacht, der jedoch von kurzer Dauer sein könnte. Wie dramatisch sich die Welt dort verändert, erklärt der Klimaforscher Vladimir Romanovsky: Wenn der Permafrost im selben Tempo auftaue wie in den letzten fünf Jahren, werde der Boden so instabil, dass Städte, Förderanlagen und Pipelines im Matsch versinken würden.

Luxusverkäufer in Deutschland 11:45

Luxusverkäufer in Deutschland: Wie Reiche shoppen

Reportage

Sie arbeiten im Auftrag der Reichen und Schönen. Deutschlands Luxusverkäufer. Sie sorgen dafür, dass auch die exklusivsten Wünsche ihrer reichen Kunden erfüllt werden. Den Privatjet bereitstellen, das Luxusmenü vorbereiten oder Designerkleidung aussuchen, das ist ihr Alltag. Einblicke in das Leben der High Society. "Der heutige Gast wünscht eine komplett saubere Kabine", sagt Alexander Müller, Privatjet-Broker aus Hamburg. Gemeinsam mit seinem Kollegen Sven organisiert er Flüge für Menschen, die sich nicht mit Airline-Zeitplänen abgeben wollen. Für Unternehmer Julien Backhaus zählt: "Alles richtet sich nach mir. Es ist mein Zeitplan, der heute durchgezogen wird." Ihm hilft der Privatflug, seinen engen Terminkalender einzuhalten, morgens von Hamburg nach Düsseldorf, am Abend wieder zurück in die Hansestadt zu einer Veranstaltung, das geht entspannt nur so. In München sorgt Personal Shopperin Sonja Grau für diskrete und treffsichere Modeberatung. Ihre Kundinnen schätzten den Komfort: "Für mich ist einfach wichtig, dass ich bei der Hitze nicht in zehn Geschäfte rumspringen muss oder 20 Stücke anprobieren muss. Das ist mir alles zu lästig", sagt Gabriele K.. Die Modeberaterin weiß, was ihre langjährige Kundin kleidet und war bereits im Vorfeld unterwegs, um die richtige Zusammenstellung in den richtigen Größen zu finden. Marius Mutschinski ist ein Luxus-Privatkoch. Zu seinen Kunden gehören hauptsächlich Prominente und Menschen aus der High Society. Aber jeder mit einem entsprechenden Budget kann sich den Privatsternekoch zu sich nach Hause buchen. Zusammen mit seinem Souschef fährt er zu seinen Kunden und bereitet dort, je nach Bedarf, ein exklusives Frühstück oder ein Sieben-Gänge-Menü zu. "In erster Linie schenke ich wohlhabenden Menschen Zeit. Die fehlt ihnen nämlich oft. Statt vor oder nach der Arbeit in der Küche zu stehen, möchten sie zum Beispiel Zeit mit ihrer Familie verbringen. Dafür buchen sie sich einen Privatkoch wie mich." Die "ZDF.reportage" bietet einen seltenen Einblick in die Welt der Dienstleister der Reichen und Schönen.

Servicezeit 12:15

Servicezeit

Ratgeber

Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr - "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.

Athen, da will ich hin! 12:45

Athen, da will ich hin!

Tourismus

Verkehrschaos, Abgase und Müll - wer länger nicht in Athen war, assoziiert womöglich wenig Schmeichelhaftes mit der griechischen Hauptstadt. Zu Unrecht: Athen hat sich neu erfunden. Die Metropole ist heute grün, jung und eine längere Reise wert. Moderator Michael Friemel erkundet die schönsten Seiten der griechischen Metropole - und die leckersten. Er löst die großen Rätsel der Antike und erkundet am Fuß der Akropolis die Altstadt. Außerdem macht Michael Friemel einen Abstecher ins Badeparadies. Einige der schönsten und saubersten Strände Griechenlands liegen nur eine kurze Fahrt mit der Straßenbahn vom Stadtzentrum Athens entfernt. In den vergangenen Jahrzehnten wurden wichtige zentrale Hauptverkehrsachsen zurückgebaut und durch Grünanlagen und Fußgängerbereiche ersetzt. Dem Unrat und der Luftverschmutzung wurde der Kampf angesagt.

Der wilde Norden Sumatras 13:15

Der wilde Norden Sumatras: Dschungeltour zu den Orang Utans

Tiere

Sumatra, eine indonesische Hauptinsel, ist die sechstgrößte Insel der Welt. Sie erstreckt sich über 1700 Kilometer von Nordwest nach Südost und ist bis zu 370 Kilometer breit. Der Äquator überquert die Mitte der Insel. Sumatra ist größtenteils von tropischem Regenwald bedeckt, der 2004 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen wurde. Entsprechend viel gibt es zu entdecken. Der Film lädt zu einer Reise durch den Norden ein. In den Wäldern lebt eine große Vielfalt von Tieren und Pflanzen. 3500 Pflanzenarten wurden im Park gezählt, darunter viele endemische Orchideen und Farne. Dort ist auch der durch Jagd, Abholzung und Tierhandel vom Aussterben bedrohte Sumatra-Orang-Utan zu Hause. Bukit Lawang, ein kleiner Ort am Rande des Nationalparks, ist bekannt für seine Projekte zum Schutz der Affen. Das machte den Ort zur beliebtesten Touristenattraktion in Sumatra. Von dort starten Dschungel-Touren, bei denen man die Orang-Utans, die sogenannten Waldmenschen, hautnah erleben kann. Sehenswert ist auch der Tobasee, einer der größten und tiefsten Bergseen der Welt. Der größte See in Südostasien liegt in 900 Meter Höhe und ist mehr als doppelt so groß wie der Bodensee. Vor etwa 75.000 Jahren ist er durch einen gewaltigen Vulkanausbruch entstanden. Der See inmitten einer beeindruckenden tropischen Vegetation ist ein beliebtes Urlaubsziel für Ausländer und Indonesier. Die Insel Samosir, mitten im Tobasee, ist das kulturelle Zentrum der Toba-Bataker. Ihre Schiffshäuser sind aus Holz und auf Stelzen gebaut und mit weit ausladenden, geschwungenen Dächern prachtvoll verziert. Die Tochter des Königs ist Fremdenführerin und zeigt gerne ihr Haus. Die Filmreise durch den Norden Sumatras führt weiter zur südlichen Insel Belitung. Dort gibt es angeblich die schönsten Strände im ganzen Inselreich. Bei einem Inselhopping auf die kleinen vorgelagerten Inseln kann man die beeindruckenden Felsformationen aus Granit bestaunen. Sie sehen aus wie Tiere: überdimensionale Vögel, Schildkröten, Tiger, dazwischen strahlend weiße Sandbänke. Das kristallklare Meer lädt zum Schnorcheln ein. Zu sehen sind zahlreiche Korallenbänke und bunte Fischschwärme.

Inselwelten. Indonesiens wilder Osten 14:00

Inselwelten. Indonesiens wilder Osten

Land und Leute

Indonesien: ein riesiger Archipel mit über 17.000 Inseln. Der Filmemacher Philipp Abresch und sein Team waren über Monate hinweg mehrmals im "wilden Osten" des Inselstaats unterwegs. Sie haben Geschichten vom Leben und Alltag der Menschen mitgebracht und Aufnahmen von außergewöhnlichen Traditionen, die es bald wohl nicht mehr geben wird. Nur mit einem leichten Helm auf dem Kopf und einer Peitsche in der Hand steigen die Kinderjockeys von Sumbawa auf die Pferde. Barfuß und ohne Sattel reiten sie um die Wette. Die Zwillinge Sharul und Sharil reisen seit dem vierten Lebensjahr mit ihrem Vater durch Indonesiens Inselwelten. Mit den Pferderennen bestreiten sie den Lebensunterhalt der Familie. Das Filmteam begleitet die beiden Jungen in ihrem Alltag als Pferdejockeys, aber auch nach Hause zu ihren besten Freunden und in die Schule. Und es beobachtet, wie sich die Zwillinge auf ihr nächstes großes Rennen auf der Nachbarinsel Sumba vorbereiten. Das Filmteam ist auch zu Besuch im Nationalpark Komodo: Der kleine Archipel vor der Küste der Insel Flores ist UNESCO-Weltnaturerbe. Dort, entlang des Pazifischen Feuerrings, ragen vulkanische Felsen Hunderte Meter steil in die Höhe. Nach einem magischen Sonnenaufgang auf Pulau Padar geht im ersten Morgenlicht die Suche nach den wohl eigentümlichsten Bewohnern der Inselgruppe los: dem legendären Komodo-Drachen. Inmitten der Inselwelten Indonesiens haben eigentümliche und besondere Traditionen überdauert. Auf Sumba etwa preschen beim Pasola, dem jährlichen Erntefestival, festlich geschmückte Reiter auf ihren Pferden mit hölzernen Speeren aufeinander los. In Lamalera leben die letzten traditionellen Walfänger der Welt. Mit selbst gebauten Harpunen aus Bambus jagen die Männer Tiere von fast biblischer Größe: Pottwale. Schädel und Skelette schmücken die Dorfstraße. In der tropischen Sonne trocknet das Fleisch. Seit mehr als 500 Jahren werden in Lamalera Wale gefangen. Nicht viel hat sich seitdem verändert. Auch das lange Warten bei Wind und Wetter gehörte immer schon dazu.

Auf dem Mekong durch Laos 14:45

Auf dem Mekong durch Laos

Land und Leute

Eine beeindruckende Reise durch atemberaubende Wildnis und unendliche Vielfalt: Das Filmteam ist in Laos unterwegs am Mekong, auch "die Mutter des Wassers" genannt. Der Fluss ist nicht nur Transportweg und Wasserversorger, sondern auch Nahrungsquelle für Millionen von Menschen. Die Region rund um den Fluss ist aufgrund ihrer biologischen Vielfalt ein Juwel Asiens. Mitten am Mekong liegt die ehemalige Königsstadt Luang Prabang in Laos. Sie gilt als eine der schönsten Städte Südostasiens, und noch immer bestimmt dort die Religion den Alltag: Jeden Morgen ziehen Hunderte Mönche durch die Altstadt, um ihre Almosen einzusammeln. In den abgelegenen Dörfern, die teilweise nur per Boot zu erreichen sind, leben die meisten Laoten von der Landwirtschaft. Große Reisfelder erstrecken sich rechts und links der fruchtbaren Ufer des Mekong, denn Reis ist das Hauptnahrungsmittel der Laoten und wird dreimal am Tag gegessen. Für Abwechslung sorgen einige Fischer, die mit ihren Booten auf dem Fluss unterwegs sind. Neben einzelnen Touristenbooten nutzen die Einheimischen den Mekong als Hauptverkehrsader, denn sogar größere Städte in Laos sind auf dem Wasser immer noch am schnellsten zu erreichen. Einige Hundert Kilometer weiter am Fluss erscheint irgendwann die Hauptstadt Vientiane - das wirtschaftliche Zentrum von Laos. Mitten im Trubel ist Vientiane auch ein Umschlagplatz für die berühmte laotische Webkunst in alle Welt.

Mit dem Zug durch Thailands Westen 15:30

Mit dem Zug durch Thailands Westen

Land und Leute

"Khlong" ist der klangvolle Name der Kanäle, die Thailand durchziehen. Die Züge überqueren viel Wasser und fahren auch über die Brücke am Kwai, die ein Spielfilm weltbekannt machte. Die Reise beginnt in Mae Klong am Golf von Thailand, wo die Eisenbahn durch den "Schirm-Klapp-Weg"-Markt fährt. In Sekundenschnelle räumen die Verkäufer ihre Stände zusammen. Es geht abwechselnd durch karge Salzfelder und tropisch üppige Natur. Seit Jahrhunderten nutzen die Menschen das Meerwasser zur Salzgewinnung. Zwischen den Palmen fühlen sich die Affen wohl. Von Bangkok fährt ein Zug in den Nordwesten auf die Strecke der sogenannten Todeseisenbahn. Die japanische Armee ließ sie im Zweiten Weltkrieg von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern bauen. Weniger als ein Drittel ist noch intakt, und so wird die Reise zur Spurensuche. Neben der Gedenkstätte am Hellfire Pass kümmern sich Streckenforscher und ein buddhistischer Abt darum, dass die bewegende Weltgeschichte nicht in Vergessenheit gerät.

Verwunschene Tempel und schwimmende Dörfer 16:15

Verwunschene Tempel und schwimmende Dörfer: Faszinierendes Kambodscha

Land und Leute

Kambodscha am Golf von Thailand hat eine unendlich reiche und zugleich unendlich tragische Geschichte. Die Blüte der Khmer-Kultur gipfelte in der größten Tempelstadt der Welt, Angkor Wat. Die Schreckensherrschaft der Roten Khmer hingegen brachte vor nicht einmal 50 Jahren Terror und Gewalt. Heute ist Kambodscha ein aufstrebendes Land, in dem sich der Spirit des Lebens in Südostasien, Tradition und Moderne auf einzigartige Weise mischen. In Angkor Wat, der gigantischen Tempelstadt, begleitet das Filmteam ein Archäologen- und Konservatoren-Team des deutschen Restaurierungsprojekts. Nach wie vor gibt es sie, die unberührten Ecken in dieser verwunschenen Welt, weitab vom Touristenstrom. Auf dem größten See Südostasiens, dem Tonle Sap, leben die Menschen in schwimmenden und auf Pfählen errichteten Dörfern, teils mit kuriosen Mitbewohnern. So wie Frau Leang, die gleich neben ihrem Haus in einem Holzkäfig Krokodile züchtet. Gefährlich geht es auch im Dschungel der Kulen-Berge zu. Honigsammler Khlo nimmt das Filmteam mit in den Urwald, wo er mit seinen Helfern die Bienen mit Rauch aus den teils 30 Meter hoch hängenden Nestern treibt, um einen Teil ihres Honigs zu ernten. Eingewickelt in ein Bananenblatt, belegt mit Insektenmaden und geröstet sind die Honigwaben ein beliebter Snack. In Battambang versucht das Projekt PHARE, Kindern aus armen Verhältnissen eine Schulbildung zu ermöglichen. Die Schülerinnen und Schüler werden auch in Artistik und Tanz unterrichtet. Zirkus ist eine Chance, der Armut zu entfliehen. Die Stadt Kep war in Kolonialzeiten ein mondänes Seebad. Heute trifft man dort kaum noch auf Menschen aus dem Ausland. Bekannt ist der Ort für seinen Crab Market. Die eben erworbenen, fangfrischen Krabben kann man sich gleich im benachbarten Restaurant zubereiten lassen. Wichtigste Zutat neben den Krabben: Kampot-Pfeffer. Er gilt als der edelste Pfeffer weltweit. Auch Pfefferfarmerin Sopheap zieht es auf den Krabbenmarkt, bevor es mit der Arbeit auf der familieneigenen Pfefferfarm weitergeht.

Bhutan - Dem Himmel so nah 17:00

Bhutan - Dem Himmel so nah: Eine Reise in den unbekannten Süden

Land und Leute

Das kleine Bhutan im Himalaja ist als Glücksland berühmt geworden. Wenig erforscht und kaum bekannt ist hingegen der subtropische Süden des Landes am Fuß der Berggiganten. Die Landschaft ist geprägt von dichtem Dschungel, einer weltweit einzigartigen Artenvielfalt und meist hinduistischen Gemeinschaften. Die Dokumentation zeigt, was das Leben in Bhutan in der Tiefe ausmacht: ein Gefühl von Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit. Auch wenn Bildung und das Gesundheitssystem kostenlos sind, gibt es keine staatliche Sozialhilfe. Das übernimmt die Gesellschaft. Weit entfernt von den Ballungszentren begleitet der Film Menschen, die sich in der Not zu helfen wissen. Das Filmteam folgt dem Zahnarzt Tenzin, der seinen gut bezahlten Job im Krankenhaus aufgegeben hat und nun mit seiner Praxis auf dem Rücken Menschen in abgelegenen Bergdörfern unentgeltlich behandelt. Und er begleitet die Heilungsrituale des jüngsten Schamanen Bhutans: Der 16-jährige Suresh fühlt sich auserwählt, zwischen den Lebenden und den Toten zu vermitteln und hat dafür bereits als Zwölfjähriger die Schule verlassen. Mitten im Dschungel fiebert Ladenbesitzerin Rinzin dem lang ersehnten Anschluss ans Stromnetz und Internet entgegen: Die werdende Mutter erhofft sich davon nicht nur ein einfacheres Leben mit Kühlschrank und Reiskocher, sondern auch eine bessere Ausbildung für ihre Kinder. Obwohl viele Traditionen und Bräuche der Bewohner dieses exotischen Landes bislang unbekannt sind, entsteht doch eine große Nähe zu den Protagonisten und dem, was sie antreibt. Ihr Mitgefühl gilt nicht nur den Mitmenschen, sondern auch den Tieren. Einer alten buddhistischen Praxis folgend, versucht der tiefgläubige Sonam, Tausende Fische vor der Schlachtung zu retten. Sonam ist überzeugt: Nur so kann er das spirituelle Erbe Bhutans erhalten und dem Weg Buddhas folgen.

Neukaledonien - Unbekanntes Südseeparadies 17:45

Neukaledonien - Unbekanntes Südseeparadies

Tourismus

Türkisblaues Wasser, puderzuckerweiße Strände und die größte Lagune der Welt, umgeben von einem Korallenriff mit 1600 Kilometern Länge: Das ist Neukaledonien. Captain Cook hat die Inselgruppe so getauft, als er aus der Ferne die Höhenzüge der Hauptinsel Grand Terre im südlichen Pazifik entdeckte. Ansonsten aber hat Neukaledonien mit Schottland wenig zu tun. Napoleon III. ließ die Inseln einst für Frankreich als Sträflingskolonie erobern, heute haben sie den Status eines französischen Überseelands mit voller Autonomie. Der Film aus der Reihe "Reisen in ferne Welten" stellt einen der ganz wenigen Orte in der Südsee vor, wo die Atmosphäre, die einst schon den Maler Paul Gauguin bezauberte, noch heute spürbar ist. Das liegt vor allem daran, dass die Urbevölkerung, die "Kanaken", zumeist wenig bis gar keine Lust haben, ihr Südseeparadies für den Massentourismus zu vermarkten. Auf vielen vorgelagerten Inseln gibt es keinerlei Hotels oder Ferienwohnungen. Wer dort übernachten will, der meldet sich beim lokalen Clanführer in der Chefferie. Der Häuptling vermittelt dann das befristete "Accueil en tribu". Übersetzt heißt das so viel wie "Zuhause beim Stamm" und meint das Übernachten bei Einheimischen mit Familienanschluss. Die Insulaner leben ihr Leben im Rhythmus der Vorfahren. So auch der 39-jährige Fischer Grégoire Thale. Er fährt noch fast täglich raus aufs Meer. Genau wie Surferin Nathalie Cinedrawa, die vor 20 Jahren als erste Frau auf Neukaledonien gesurft ist.

NANO spezial: Macht die Klimapolitik endlich ernst? 18:30

NANO spezial: Macht die Klimapolitik endlich ernst?

Infomagazin

Ein Sommer der Negativrekorde geht zu Ende: heiß, trocken, tödlich. Jetzt beginnt die COP 31 in der Türkei - die letzte Hoffnung, mit der Klimapolitik endlich ernst zu machen. Der Sommer 2026 war der zweitwärmste je gemessene. So viele Menschen wie noch nie starben durch die Hitze in Deutschland. Das Klima ist DIE große Baustelle der Menschheit. Es braucht endlich einen Durchbruch in der internationalen Klimapolitik. Über 16.000 Menschen sind laut RKI in Deutschland an der Hitze gestorben. So viele wie noch nie in einem Sommer. Den volkswirtschaftlichen Schaden schätzt Greenpeace auf 36 bis 42 Milliarden Euro. Gerade der Alpenraum erwärmt sich enorm stark: Im Vergleich zur vorindustriellen Referenzperiode 1871 bis 1900 ist ein durchschnittlicher Sommer heute im Mittel rund vier Grad Celsius wärmer. In Österreich war es der heißeste Sommer der 260-jährigen Messgeschichte. Auch in der Schweiz gab es an vielen Messstellen neue Temperaturrekorde. Auch das Gastgeberland der COP, die Türkei, leidet stark unter dem Klimawandel. Klimaforscher sagen voraus, dass aus dem mediterranen Klima der Türkei ein Klima wird, ähnlich dem der Sahara. Der Wassermangel macht es immer schwieriger, die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Ein KI-gesteuertes Bewässerungs- und Düngungssystem soll künftig helfen. Es analysiert Bodenfeuchte und meteorologische Daten und berechnet daraus optimale Nährstoffkonzentration für jede einzelne Pflanze. Aber kann HighTech-Landwirtschaft die Lösung sein? Global gesehen steuern wir auf eine Erderwärmung von deutlich über zwei Grad zu. Wissenschaftler warnen seit Jahren, dass jedes weitere Zehntelgrad Erwärmung die Heftigkeit und Dauer von Dürren und anderen Extremwetterereignissen erhöht. Im krassen Gegensatz dazu stehen die minimalen Fortschritte, die - wenn überhaupt - auf den Weltklimakonferenzen erzielt werden. Am 9. November 2026 beginnt die 31. Weltklimakonferenz, Austragungsort ist Antalya in der Türkei. Die Zwischenverhandlungen diesen Sommer in Bonn, welche die Konferenz in Antalya vorbereiteten, lassen erahnen, dass es auch dieses Jahr keinen Durchbruch geben wird: Bei den wichtigen Verhandlungsthemen Emissionsminderung und Globales Anpassungsziel gab es keine Einigung.

heute 19:00

heute

Nachrichten

Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

3sat-Wetter 19:18

3sat-Wetter

Wetterbericht

3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kulturzeit 19:20

Kulturzeit

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Seenland Österreich - Wiener Wildnis mit Geschichte 20:15

Seenland Österreich - Wiener Wildnis mit Geschichte

Land und Leute

Wiens lange, wechselvolle Geschichte ist vernetzt mit Wiens Gewässern und deren Veränderungen. Die Dokumentation gibt Einblick in vielfältige Episoden in und am Wasser. Ein Streifzug durch die Wiener Gewässer macht deutlich, wie die Menschen im Lauf der Geschichte die Gewässerlandschaft verändert haben und weiterhin gestalten - zur allgemeinen Sicherheit, zu Naturoasen, aber vor allem zum allgemeinen Vergnügen. Wien - eine wasserreiche Stadt. Priorität hat vor allem der Hochwasserschutz. Durch die Schaffung der Neuen Donau und damit der Donauinsel ist Wien auf Hochwasser vorbereitet. Für Thomas Kozuh-Schneeberger von Gewässer Wien ist die Donauinsel der schönste Hochwasserschutz der Welt. Mit einer Länge von 21 Kilometern wurde sie Wiens größtes Naherholungsgebiet mit ökologischen Nischen am Wasser. Die Alte Donau war ursprünglich eine Au, die durch den Durchstich vom Hauptstrom getrennt wurde und seitdem ein See ist. Wie sich aus einem Sumpfgebiet Bade- und Freizeitkultur entwickelt hat, hat der Historiker Matthias Marschik jahrelang erforscht. Für Tom Rottenberg ist Yoga am Steg mit anschließender Meditation und einem Sprung ins Wasser das richtige Morgenritual. Für den ehemaligen Wettkampfsegler Markus Hiebeler ist die Alte Donau ideal, um segeln zu lernen. Es gibt immer Wind, man muss viele Manöver machen, also man muss ständig konzentriert sein. Und es macht immer Spaß. Ein Schiff, das keinen Motor und kein Steuerrad hat, aber fest verankert am Donauufer ist, ist das Schulschiff. Für die "Matrosinnen" und "Matrosen" hat das Lernen dort einen besonderen Reiz. Thomas Friedrich hat schon als Jugendlicher kleine Störe besessen. Als Gewässerökologe widmet er sich nun der Aufzucht von zukünftigen Störgenerationen im Rahmen eines internationalen Projekts. Eine Insel inmitten von Wien, ursprünglich von Gänsen bevölkert, ist heute ein beliebter Badestrand für alle. Für Monika Steiger hat das Glück lange auf sich warten lassen. Aber zuletzt hat sie doch die heiß ersehnte Kabane bekommen und ist seither der glücklichste Mensch auf der Welt. Acht Grad Celsius beträgt die Wassertemperatur an der Neuen Donau, wenn Eisbadecoach Stefan Kübler mit vielen anderen in die frostigen Fluten steigt. Innerhalb von Minuten ist aller Kummer vergessen. Nach entsprechenden Atemübungen können auch Anfänger das Glücksgefühl danach erleben.

Seenland Österreich - Wasserparadiese und Donau-Auen in Niederösterreich 21:05

Seenland Österreich - Wasserparadiese und Donau-Auen in Niederösterreich

Land und Leute

Weiße Strände, tropisches Meer und heißes Klima: Vor 14 Millionen Jahren sah das Wiener Becken völlig anders aus. Die Spuren dieser Zeit sind bis heute sichtbar. Riesenaustern bei Korneuburg, Seenlandschaften rund um St. Pölten und die Donauauen erzählen von einer längst vergangenen Welt. Die Reise führt zu den Viehofner Seen, dem Ratzersdorfer See und dem Donausee bei Weitenegg. Muscheln, Treibholz und Strandgut finden sich in den Auwaldseen bei Stopfenreuth und Hainburg. Außerdem gibt der Film Einblicke in die Arbeit einer Wildtierstation sowie in die römische Geschichte von Carnuntum und dem Heidentor.

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

Soldaten des Lichts 22:25

Soldaten des Lichts

Dokumentarfilm

David ist roh-veganer Influencer. Neben Nahrungsergänzungsmitteln verbreitet er auch Geschichten über dunkle Mächte und Gott. "Soldaten des Lichts" taucht in eine komplexe Welt zwischen Verschwörungsideologien und Selbstoptimierung ein und porträtiert Menschen, die in Deutschland ein Königreich errichten wollen. Der Dokumentarfilm beleuchtet eine wachsende Szene von Influencern, Life Coaches und selbst ernannten Heilern, die Verschwörungserzählungen verbreiten und in enger Verbindung zu sogenannten Reichsbürgern und anderen antidemokratischen Kräften stehen. Diese Akteure setzen auf apokalyptische Szenarien, ständige Bedrohungen und Heilsversprechen, um ihre Follower zum Kauf von Kursen und Produkten zu animieren. Ihre Kundschaft reicht von sogenannten Souveränisten und Selbstverwaltern, die einen Bruch mit der Bundesrepublik anstreben und sich durch eigene Ausweispapiere und bürokratische Strukturen legitimieren, bis hin zu Menschen, die schwer körperlich oder psychisch erkrankt sind. Einer von ihnen ist Timo, der sich seit den Protesten gegen Schutzmaßnahmen zur COVID-19-Pandemie zunehmend radikalisierte. Seine größten Vorbilder David alias Mister Raw und Geistheiler Sananda behaupten, seine psychotischen Wahnvorstellungen seien Besetzungen durch dunkle Mächte, die er durch Nahrungsergänzungsmittel und Fasten heilen könne.