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TV Programm für 3sat am 16.11.2026

Traumorte 04:25

Traumorte: West-Sumatra

Tourismus

Die Provinz Sumatra Barat liegt abseits der üblichen Touristenziele Indonesiens auf der faszinierenden Vulkaninsel Sumatra. Meist ländlich geprägt, überrascht sie mit kulturellen Eigenheiten. Von der Provinzhauptstadt Padang führt die Reise ins Herz des einstigen Königreichs der Minangkabau und in die Stadt Bukittinggi. Dort lassen sich historische Holzbauten ebenso bewundern wie unterirdische Bunkeranlagen der Japaner aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. In den Dörfern West-Sumatras werden einzigartige Traditionen gepflegt, die abseits der Region kaum bekannt sind. Dazu zählen ein islamisch geprägter Volkstanz namens Indang, der Kampfsport Silek Lanyah, bei dem die Gegner in tiefem Morast miteinander ringen, und das nicht minder schlammige Bullen-Rennen Pacu Jawi. Auch andere einzigartige Brauchtümer der Provinz, wie das Nationalgericht Rendang und die Herstellung prächtiger Songket-Brokatstoffe im Ort Koto Gadang, werden in der Dokumentation gezeigt. Die Reihe "Traumorte" präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. Die Palette reicht vom Traumstrand über beeindruckende Naturlandschaften bis hin zu architektonischen Sehenswürdigkeiten.

Traumorte 05:10

Traumorte: Süd-Vietnam

Tourismus

Der Süden Vietnams bietet Reisenden eine Mischung aus Stadtleben, Kultur und Natur. Die Reise führt von Saigon ins Mekong-Delta und an die von Kalksteinklippen geprägten Buchten der Südküste. Viel von der bewegten Geschichte des Landes zeigt sich in Vietnams Süden, ob traditionelle Buddha-Tempel, französische Kolonialarchitektur oder Prachtbauten der sozialistischen Ära. Abseits der Städte locken sowohl malerische Küsten als auch das kühlere Hochland. Die große kulturelle Vielfalt Vietnams spiegelt sich in den kulinarischen Angeboten der Garküchen auf den Straßen von Ho-Chi-Minh-Stadt wider, wie Saigon offiziell heißt. Diese moderne Metropole bildet einen starken Kontrast zum einfachen Leben der Bauern und Fischer auf dem Land. Auf schwimmenden Märkten werden die landwirtschaftlichen Produkte des Mekong-Deltas angeboten, der Kornkammer des Landes. Und im Hochland bei Da Lat wächst seit der französischen Kolonialzeit ein hervorragender Kaffee. Die Reihe "Traumorte" präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. Die Palette reicht vom Traumstrand über beeindruckende Naturlandschaften bis hin zu architektonischen Sehenswürdigkeiten.

Die schwimmenden Dörfer der Halong-Bucht 06:00

Die schwimmenden Dörfer der Halong-Bucht

Dokumentation

Die Halong-Bucht im Chinesischen Meer gehört zu den atemberaubendsten Landschaften der Erde - ein enges Labyrinth aus Wasserwegen, kleinen Inseln, bizarren Kalksteinfelsen und Grotten. 1994 hat die UNESCO die vietnamesische, 1500 Quadratkilometer große Bucht zum Weltnaturerbe erklärt. Das Siedeln auf den Inseln ist seitdem verboten. So leben mehr als 300 Fischerfamilien in der Bucht auf Hausbooten. Sie leben von Fischfang, Perlenzucht und Tourismus.

Kulturzeit 06:20

Kulturzeit

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

nano 07:00

nano

Magazin

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

Alpenpanorama 07:30

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:05

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:30

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:33

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 09:00

ZIB

Nachrichten

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Kulturzeit 09:05

Kulturzeit

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

nano 09:45

nano

Magazin

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

Weltstädte - Paris 10:20

Weltstädte - Paris

Stadtbild

In "Terra X - Weltstädte: Paris" ergründet der "Terra X"-Moderator und Psychologe das Savoir-vivre der Pariser und die Magie der Weltstadt an der Seine. Paris - das ist ein Gefühl. Kaum eine Stadt erobert allein mit dem Klang ihres Namens so sehr die Sinne. Warum gerade diese einst unbedeutende Siedlung zur Weltstadt aufgestiegen ist, erforscht der "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid. Die Stadt des Lichts ist einer der Beinamen, den Paris seit Jahrhunderten trägt. Er bezog sich eigentlich auf die Einführung der Straßenbeleuchtung unter Ludwig XIV., ist aber auch in einem breiteren Sinne zutreffend. Denn über Jahrhunderte hinweg war Paris nicht nur die Hauptstadt Frankreichs, sondern galt als Hauptstadt der Welt. Weil die Metropole an der Seine der Welt das Licht der Aufklärung und damit die Idee der Freiheit und Gleichheit der Menschen gebracht hat. Weil sie als Hauptstadt des Wissens galt, in der Forscher an großen Universitäten die Welt veränderten - während neue, riesige Museen und Sammlungen das Volk aus der Unwissenheit befreiten. Weil ihr der Ruf vorauseilte, dass alle Feinheiten zivilisierten Lebens hier auf die Spitze getrieben werden. Paris gilt bis heute als Stadt des Savoir-vivre, als Weltstadt der Mode und des ungetrübten Vergnügens. Gleichzeitig war Paris aber auch die Stadt schwärender Klassengegensätze, Handlungsort gleich mehrerer blutiger Revolutionen, Schauplatz einer radikalen Umformung der Stadt und Vertreibung der Arbeiterschaft aus dem Stadtkern. Die Errungenschaften, für die Paris bis heute gefeiert wird - gesellschaftlich wie architektonisch - wurden in der Regel hart erkämpft. Paris ist auch eine Stadt der starken Symbole. Der Eiffelturm als Schlüsselanhänger allein ist ausreichend, uns das gesamte Tableau dieser Stadt mit ihren genormten Bürgerhäusern, dem Seine-Kanal und den berühmten Plätzen und Gebäuden vor Augen zu führen. Damit ist auch klar: Paris ist nicht nur eine reale Stadt. Es ist auch eine mythische Stadt, zelebriert von unzähligen Künstlern und Schriftstellern über Jahrhunderte hinweg. Psychologe Leon Windscheid taucht in die Geschichte der Metropole ein und trifft Menschen, die ihm helfen, den Mythos von Paris zu entschlüsseln und auch zu entlarven. Wie sehen die Pariser und Pariserinnen ihre Stadt heute, und wie sieht die Seele dieser Stadt neben all den Klischees wirklich aus?

Weltstädte - New York 11:05

Weltstädte - New York

Stadtbild

Wie tickt New York? In der "Terra X"-Sendung "Weltstädte - New York" erforscht der "Terra X"-Moderator Leon Windscheid die Seele, Magie und Geschichte der amerikanischen Metropole. Wie konnte aus einem Stützpunkt von Pelzhändlern und wagemutigen Siedlern eine atemberaubende Weltstadt erwachsen? Das fragt sich der "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid in "Terra X: Weltstädte - New York". Für viele ist New York die Stadt der Städte. Ein Weltwunder, das sich hoch in den Himmel schraubt und immer wieder neue Rekorde bricht. Ein Symbol für Dichte und pulsierendes Leben, ein wimmelnder Schmelztiegel, der nie zur Ruhe kommt. Und tatsächlich ist New York im Laufe von nur 400 Jahren zu einem atemberaubenden Superorganismus angewachsen, der sich jeder Beschreibung zu entziehen scheint. Heute bezieht die Stadt Arbeitskräfte, Ressourcen, Energie, Wasser und Kapital aus aller Welt, nur um immer weiter dem Himmel entgegenzuwachsen. So sind die Wolkenkratzer zum Symbol der Stadt geworden. Die Skyline New Yorks kennt man aus zahlreichen Filmen und Serien. Die Wolkenkratzer sind das sichtbare Zeichen von Wagemut und Fortschritt, aber auch Größenwahn und Bauspekulation im New York der 1920er- und 1930er-Jahre. Die neueste Generation von Wolkenkratzern nennen die New Yorker "Supertalls". Denn sie sind nicht nur superhoch, sondern auch superschlank, fast so, als hätte man ein paar Stifte in die Silhouette der Skyline gesteckt. 14 solcher Bleistift-Gebäude wurden seit 2014 in New York gebaut. Das Kleinste ist 220 Meter hoch, das höchste 480 Meter - höher als das berühmte Empire State Building. Psychologe Leon Windscheid trifft einen der erfolgreichsten Immobilienmakler New Yorks und lässt sich von ihm das 54 Millionen teure Appartement im 76. Stock des Steinway Towers zeigen. Der dünnste Wolkenkratzer der Welt. Nur 18 Meter breit, aber unglaubliche 435 Meter hoch und mit einem einzigartigen Blick über den Central Park. Mit viel Geld kann man sich in New York eben fast einen Platz im Himmel kaufen. Doch der Blick auf die Skyline Manhattans zeigt nur einen kleinen Ausschnitt dieser faszinierenden Stadt und verrät nicht, wie sie wurde, was sie heute ist: Amerikas Megametropole Nummer 1. Um New York buchstäblich besser begreifen zu können, muss man hinter die Fassaden blicken und immer wieder Türen in die Vergangenheit aufstoßen, die zu faszinierenden Geschichten führen. Wie zum Beispiel zum Entdecker und Seefahrer Henry Hudson oder zum Immobilien-Spekulanten Johann Jakob Astor. Was treibt die Menschen an, die hier den American Dream suchen? "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid erforscht die Motive und Visionen der Entdecker, Gründer und Erbauer New Yorks und erforscht dabei die Seele dieser einzigartigen Stadt.

Jung und schön 11:50

Jung und schön: Projekt Körper

Dokumentation

Der Wunsch nach dem perfekten Körper ist allgegenwärtig. Schlank, makellos, groß, muskulös - Schönheitsideale bestimmen zunehmend den Alltag junger Menschen. Immer mehr Frauen und Männer investieren Zeit, Geld und manchmal sogar ihre Gesundheit, um diesen Idealen näherzukommen. Die "ZDF.reportage" begleitet Menschen, die bereit sind, für ihr äußeres Erscheinungsbild weit zu gehen. In einer Welt, in der Social Media alltäglich ist und Bilder permanent bewertet, kommentiert und optimiert werden, wächst der Druck, bestimmten Körpernormen zu entsprechen. Die Grenze zwischen realem Körper und digital perfektioniertem Selbstbild verschwimmt. Besonders junge Menschen vergleichen sich häufig mit vermeintlich perfekten Vorbildern - und geraten dabei in einen Strudel aus Selbstoptimierung und Selbstzweifeln. Manche richten ihr gesamtes Leben konsequent auf den perfekten Körper aus. Paula, eine junge Sportinfluencerin, arbeitet täglich daran, dem idealisierten Fitnesskörper zu entsprechen und ihre noch junge Social-Media-Karriere voranzutreiben. "Wenn man up to date sein möchte, dann muss man alle fünf Jahre irgendwie anders aussehen", sagt sie. 15 Stunden Sport pro Woche und ein strenger Ernährungsplan sind für sie selbstverständlich. Andere gehen einen Schritt weiter und greifen zu chirurgischen oder kosmetischen Maßnahmen. Manuel (34) ist Personal Trainer und legt viel Wert auf ein perfektes Hautbild. Seine Stirn hält er mit regelmäßigen Botoxbehandlungen glatt und in Form. Auch eine Eigenhaartransplantation hat er schon hinter sich. "Ich habe eine gewisse Vorbildfunktion meinen Kunden gegenüber. Und da möchte ich natürlich schon ästhetisch aussehen", sagt er. Realitystar Melody nimmt immer wieder Operationen in Kauf, um ihr Äußeres weiter zu perfektionieren. "Ich kam schon immer ganz gut an. Und ich habe Angst, das zu verlieren", erklärt sie. Mit Anfang zwanzig ließ sie ihre Nase operieren. Darauf folgen Brazilian Butt Lifts und eine Schamlippen-Verkleinerung. Ihr Vorbild: Kim Kardashian. Alex, der unter seiner Körpergröße leidet, lässt sich bereits zum zweiten Mal die Beine verlängern - ein teurer Eingriff, der ihn monatelang massiv einschränkt. Doch er verspricht sich viel davon: "Wenn man etwas größer ist, etwas auf Augenhöhe ist, dann wird man besser behandelt." Die "ZDF.reportage" zeigt, wie gesellschaftliche Erwartungen, Medien und Onlineplattformen das Körperbild einer ganzen Generation prägen. Sie macht sichtbar, wie weit manche bereit sind zu gehen, um den Schönheitsidealen der Gegenwart möglichst nahezukommen.

Servicezeit 12:20

Servicezeit

Ratgeber

Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr - "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.

Wismar ... da will ich hin! 12:50

Wismar ... da will ich hin!

Tourismus

Ein Hafen, eine Werft, rot leuchtende Backsteingotik: Das ist Wismar. Eine Hansestadt an der Ostsee mit viel Geschichte, heute eher beschaulich, immer schon überschaubar. Nicht weit vom Gasthaus "Alter Schwede" liegt die "Tittentastergasse", um die Ecke die "Bademutterstraße", es gibt eine "Schweinebrücke" und ein "Schweineschnäuzchen". Das macht Michael Friemel neugierig: Was verbirgt sich dahinter? Michael holt sich Rat bei der Wismarer Fotografin und Autorin Nicole Hollatz. Gemeinsam gehen sie auf Fotosafari und schauen hinter die Kulissen und Fassaden. Experte für die Hansezeit ist Micha Glockemann. Er erzählt von den 180 Brauereien, die es in Wismar früher gab, vom "Wismarer Mumme" genannten Schwarzbier und von der Kogge "Wissemara", die am Alten Hafen liegt. Mit diesem originalgetreu nachgebauten Lastkahn sticht Michael in See. Vorher verdingt er sich aber noch als Aushilfe auf einem der typischen Räucherkutter, die im Alten Hafen liegen und vom Backfischbrötchen bis zum geräucherten Aal alles anbieten, was die Ostsee hergibt. Antwort auf die Frage, was es mit dem "Schweineschnäuzchen" auf sich hat, findet Michael bei den Wismarer Eisenbahnfreunden. In ihrem Lokschuppen restaurieren sie Schienenfahrzeuge, die in den 1930er-Jahren in Wismar gebaut wurden.

Der Tagliamento - König der Alpenflüsse 13:20

Der Tagliamento - König der Alpenflüsse

Landschaftsbild

Der Film folgt dem Tagliamento, Europas letztem ungezähmten Fluss, auf seinen 172 Kilometern Länge von den Bergen Venetiens durch Karnien bis zur Mündung in die Adria. Im Gegensatz zu anderen Alpenflüssen wurden am Tagliamento bisher fast keine Regulierungsmaßnahmen durchgeführt. Die zahlreichen Nebenarme, Flachwasserzonen und Totholz-Ansammlungen bieten einen idealen Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Der Fluss bezaubert mit seinem Farbspiel zwischen Türkis, Azurblau und Smaragdgrün. Im Frühling - zur Zeit der Schneeschmelze - oder bei Starkregen wird der "König der Alpenflüsse" zum reißenden Strom und schiebt tonnenweise Sand und Schotter talwärts. Sedimentablagerungen lassen neue Inseln entstehen, auf denen sich vielerlei Pflanzenarten ansiedeln. Zahlreiche Insekten und Vögel kommen hinzu, die an verbauten Flüssen kaum noch Lebensräume finden können. Die beiden Filmemacher Björn Kölz und Gernot Stadler begleiten den österreichischen Flussforscher Klement Tockner durch Auwälder weit in das breite Flussbett des Tagliamento, wo er die Wasserqualität und die Fließgeschwindigkeit regelmäßig prüft. Sein italienischer Forscherkollege Walter Bertoldi dokumentiert den Fluss seit Jahren fotografisch und erstellt Zeitraffermodelle aus hunderten Einzelbildern über die Veränderungen des Flussbetts bei Hoch- und Niedrigwasser. In weniger als einem Tag kann der Fluss von etwa 30 Metern auf mehr als einen Kilometer Breite anschwellen; die Wassermenge steigt bei Hochwasser um das Zehnfache. Dem "König der Alpenflüsse" zu folgen ist eine Reise der Kontraste. Er entspringt am "Passo della Mauria", durchfließt Karnien, nimmt die Fella aus dem Kanaltal auf und strömt bei Gemona aus den Bergen in die Ebenen des Friaul. Weiter flussabwärts hat der Winzer Emilio Bulfon auf den Hügeln und Terrassen entlang des Flusses beste Voraussetzungen für die Kultivierung alter, autochthoner Rebsorten gefunden. Auf den letzten Kilometern des Unterlaufes des Tagliamento haben Wind und Gezeiten zwischen Festland und Meer unzählige Sandbänke und kleine Inseln geformt. Auf den winzigen Laguneninseln stechen schilfgedeckte Hütten hervor: die sogenannten Casoni, in denen einst die Fischer übernachteten, um sich in der Dunkelheit oder im Nebel nicht zu verirren. An der Mündung des Tagliamento in die Adria in der Lagune von Lignano endet die filmische Reise.

Kamp - Ein Fluss für alle Sinne 14:10

Kamp - Ein Fluss für alle Sinne

Landschaftsbild

Wo einst hohe Gebirge aus den Urmeeren emporragten und heute eine sanfte, hügelige Landschaft das nördliche Waldviertel in Niederösterreich prägt, entspringt der Kamp. Er durchfließt bis zu seiner Mündung in die Donau eine vielfältige Kulturlandschaft. Er ist Lebensader für eine breite Palette an Flora und Fauna, aber auch für die Menschen, die dort eine spezifische Lebenskultur entwickelt haben. Der Film folgt dem Verlauf des Kamp von seinem unscheinbaren Ursprung über seine kaum berührten und idyllischen ersten 50 Kilometer, vorbei an Stiften und Schlössern, Sommerfrischen und archäologischen Sensationen - bis zu dem Punkt, wo die Täler von Kamp und Donau aufeinandertreffen und die besten Lagen für Riesling und Veltliner geschaffen haben. Auch die Jahreszeiten und ihre für das Kamptal spezifischen Ausprägungen spiegeln sich in dem Film wider: von der Ankunft der Störche auf den Türmen von Stift Zwettl im Frühjahr über die sommerlichen Vergnügungen auf den Kellerstraßen bis zur eindrucksvollen Atmosphäre beim herbstlichen "Abfischen" in den Teichen rund um Rappottenstein.

Fluss ohne Grenzen - Auenwildnis an der March 15:00

Fluss ohne Grenzen - Auenwildnis an der March: Auenwildnis an der March

Landschaftsbild

Die Marchauen an der Grenze zwischen Österreich und der Slowakei waren für Jahrzehnte eine vergessene Landschaft, ein Niemandsland am Eisernen Vorhang. Die Natur profitierte davon. Die ehemalige Todeszone hat sich in ein grünes Band verwandelt, das sich quer durch Europa zieht. Nirgends ist dieser grüne Korridor so lebendig wie an der March. Das Leben dort ist vom Wasser bestimmt: Mehrmals im Jahr überfluten Hochwasser die Auwälder und Wiesen. In der einzigartigen Auenwildnis brüten Seeadler und Kaiseradler, jagen Fischotter und Steppeniltisse, errichten Kormorane, Nachtreiher und Lachmöwen große Brutkolonien. Im Fluss leben Welse von bis zu zwei Metern Länge, und in den Tümpeln der Überschwemmungswiesen tummeln sich Tausende Urzeitkrebse.

Traun - Ein Fluss wie ein Kristall 15:55

Traun - Ein Fluss wie ein Kristall

Landschaftsbild

Die Traun ist Achse eines vielfältigen Gewässersystems: Gletscherbäche, Wasserfälle, Seen, Quellen, Tausende Kilometer von Bach- und Flussläufen - all das speist einen einzigen Fluss. Diese Vielfalt ist kaum fassbar - und dennoch buchstäblich überschaubar: Von einer Anhöhe nördlich der Donau erfasst der Blick an einem klaren Tag die ganze Länge des Flusses, von den wilden, streng geschützten Traunauen im Linzer Stadtgebiet bis zum Dachstein. So wurde der wilde Weg des Wassers vom Dachstein zur Donau zum filmischen Erzählstrang. Dieser wurde mit einem zweiten verflochten: dem Weg des Flusses durch die Jahreszeiten. Und dann mit einem dritten: dem Weg der Traun durch ein Jahrtausend ihrer bewegten Geschichte.

Seenland Österreich - Wasserparadiese und Donau-Auen in Niederösterreich 16:45

Seenland Österreich - Wasserparadiese und Donau-Auen in Niederösterreich

Land und Leute

Weiße Strände, tropisches Meer und heißes Klima: Vor 14 Millionen Jahren sah das Wiener Becken völlig anders aus. Die Spuren dieser Zeit sind bis heute sichtbar. Riesenaustern bei Korneuburg, Seenlandschaften rund um St. Pölten und die Donauauen erzählen von einer längst vergangenen Welt. Die Reise führt zu den Viehofner Seen, dem Ratzersdorfer See und dem Donausee bei Weitenegg. Muscheln, Treibholz und Strandgut finden sich in den Auwaldseen bei Stopfenreuth und Hainburg. Außerdem gibt der Film Einblicke in die Arbeit einer Wildtierstation sowie in die römische Geschichte von Carnuntum und dem Heidentor.

Seenland Österreich - Wiener Wildnis mit Geschichte 17:35

Seenland Österreich - Wiener Wildnis mit Geschichte

Land und Leute

Wiens lange, wechselvolle Geschichte ist vernetzt mit Wiens Gewässern und deren Veränderungen. Die Dokumentation gibt Einblick in vielfältige Episoden in und am Wasser. Ein Streifzug durch die Wiener Gewässer macht deutlich, wie die Menschen im Lauf der Geschichte die Gewässerlandschaft verändert haben und weiterhin gestalten - zur allgemeinen Sicherheit, zu Naturoasen, aber vor allem zum allgemeinen Vergnügen. Wien - eine wasserreiche Stadt. Priorität hat vor allem der Hochwasserschutz. Durch die Schaffung der Neuen Donau und damit der Donauinsel ist Wien auf Hochwasser vorbereitet. Für Thomas Kozuh-Schneeberger von Gewässer Wien ist die Donauinsel der schönste Hochwasserschutz der Welt. Mit einer Länge von 21 Kilometern wurde sie Wiens größtes Naherholungsgebiet mit ökologischen Nischen am Wasser. Die Alte Donau war ursprünglich eine Au, die durch den Durchstich vom Hauptstrom getrennt wurde und seitdem ein See ist. Wie sich aus einem Sumpfgebiet Bade- und Freizeitkultur entwickelt hat, hat der Historiker Matthias Marschik jahrelang erforscht. Für Tom Rottenberg ist Yoga am Steg mit anschließender Meditation und einem Sprung ins Wasser das richtige Morgenritual. Für den ehemaligen Wettkampfsegler Markus Hiebeler ist die Alte Donau ideal, um segeln zu lernen. Es gibt immer Wind, man muss viele Manöver machen, also man muss ständig konzentriert sein. Und es macht immer Spaß. Ein Schiff, das keinen Motor und kein Steuerrad hat, aber fest verankert am Donauufer ist, ist das Schulschiff. Für die "Matrosinnen" und "Matrosen" hat das Lernen dort einen besonderen Reiz. Thomas Friedrich hat schon als Jugendlicher kleine Störe besessen. Als Gewässerökologe widmet er sich nun der Aufzucht von zukünftigen Störgenerationen im Rahmen eines internationalen Projekts. Eine Insel inmitten von Wien, ursprünglich von Gänsen bevölkert, ist heute ein beliebter Badestrand für alle. Für Monika Steiger hat das Glück lange auf sich warten lassen. Aber zuletzt hat sie doch die heiß ersehnte Kabane bekommen und ist seither der glücklichste Mensch auf der Welt. Acht Grad Celsius beträgt die Wassertemperatur an der Neuen Donau, wenn Eisbadecoach Stefan Kübler mit vielen anderen in die frostigen Fluten steigt. Innerhalb von Minuten ist aller Kummer vergessen. Nach entsprechenden Atemübungen können auch Anfänger das Glücksgefühl danach erleben.

nano 18:30

nano

Magazin

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

heute 19:00

heute

Nachrichten

Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

3sat-Wetter 19:18

3sat-Wetter

Wetterbericht

3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kulturzeit 19:20

Kulturzeit

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Wildes Alaska - Frühlingserwachen 20:15

Wildes Alaska - Frühlingserwachen

Tiere

Alaska ist ein Land der Extreme: Gletscher, Eiswüsten und kurze Sommer prägen die Wildnis. Die Dokumentation begleitet Tiere und Menschen durch die Herausforderungen des hohen Nordens. Die dreiteilige Reihe "Wildes Alaska" zeigt den Überlebenskampf von Seeottern, Grizzlybären und Eisbären. Jede Jahreszeit stellt die Tiere vor neue Aufgaben in einer Landschaft voller Gegensätze. In dieser Folge geht es um den Frühling. Wenn dieser kommt, verwandelt sich Alaska grundlegend: Eis und Schnee weichen Licht, Wärme und fließendem Wasser. Für viele Tiere beginnt damit eine besonders anspruchsvolle Zeit: Nach den langen Wintermonaten müssen sie Kraftreserven auffüllen, Nachwuchs versorgen und sich in der rauen Wildnis behaupten.

Wildes Alaska - Sommerfrische 21:05

Wildes Alaska - Sommerfrische

Tiere

Der kurze Sommer in Alaska entscheidet über Leben und Überleben. In wenigen Wochen müssen Tiere genügend Reserven für die langen, harten Wintermonate anlegen. Der Sommer bringt zwar Überfluss, doch die Fülle an Nahrung lenkt ab und lässt Gefahren leicht übersehen. Auch die weit verstreuten menschlichen Gemeinschaften zeigen, wie sie mit den rauen Bedingungen ihrer Umgebung zurechtkommen. Diese Folge begleitet Seeotter mit ihrem Nachwuchs, Grizzlybären auf Nahrungssuche und junge Eisbären bei ihren ersten Schritten. Eindrucksvolle Bilder zeigen den Überlebenskampf in einer Wildnis der Extreme.

Wildes Alaska - Eiswelten 21:55

Wildes Alaska - Eiswelten

Tiere

Alaskas Winter verwandelt Eis, Schnee und Berge in eine glitzernde Märchenwelt. Doch hinter der Schönheit verbirgt sich eine der härtesten Überlebensproben der Natur. Extreme Kälte, hohe Berge und die Lage am Polarkreis prägen die Wintermonate. Atemberaubende Bilder zeigen Tiere, die sich perfekt an die Bedingungen angepasst haben. Diese Folge begleitet junge Eisbären bei ihren ersten vorsichtigen Schritten auf dem Eis. Alaska ist geprägt von Gletschern, Eisschichten, mächtigen Flüssen und riesigen Seen. In dieser rauen Wildnis entscheidet sich besonders im Winter, welche Anpassungsstrategien zum Überleben ausreichen. Auch die weit verstreuten menschlichen Gemeinschaften zeigen, wie sie mit den harschen Bedingungen ihrer Umgebung zurechtkommen.

Röbi geht 22:45

Röbi geht

Dokumentarfilm

Röbi hat Lungenkrebs und noch wenige Monate zu leben. Chemotherapie oder Bestrahlung will er nicht. Der Film begleitet Röbi auf den letzten Metern seines Lebensweges. Im Kellerarchiv, bei Besuchen von Freunden und in den letzten Ferien mit seinen Enkeln blickt Röbi auf sein Leben zurück. Ein Film über Zweifel, Hoffnungen und Abstürze eines mutigen Menschen, der dem "Bruder Tod" in die Augen schaut und das Leben feiert. Als der Sozialarbeiter die Diagnose Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium erhielt, entschied Röbi sich gegen eine Chemo- oder Bestrahlungstherapie. Nicht, weil er an ein Leben nach dem Tod glaubte. Sondern an eines davor. Und dieses wäre laut Experten durch die schärfsten Waffen der Schulmedizin nur wenig verlängert worden. Statt gegen den Krebs zu kämpfen, tat Röbi das, wofür ihn alle lieben: Er suchte den Dialog. Immer wieder empfängt der Unerschütterliche in seinen letzten sechs Lebensmonaten Vertraute oder Verwandte. Immer wieder muss er sie trösten, wenn sie die Gefühle angesichts der bevorstehenden Trauer überwältigen. Er selbst hat sich mit seinem Schicksal längst angefreundet. Nur so lässt sich die Gelassenheit erklären, mit der er über die zitternden Hände seiner Gäste streicht. Heidi Schmid und Christian Labhart haben mit "Röbi geht" einen berührenden und intimen Dokumentarfilm über das Sterben - und noch viel zentraler: über das Leben realisiert. Behutsam begleiten sie Röbi mit der Kamera auf seinem würdevollen Gang bis zum Tod. Im Alltag, im Kellerarchiv, wo sein Leben an ihm vorbeizieht, bei den Besuchen von Freunden auf dem Sofa und in seinen letzten Ferien mit den Enkeln. Ein Film über Zweifel, Hoffnungen und Abstürze eines mutigen Menschen, der dem "Bruder Tod" in die Augen schaut und dabei das Leben feiert.