04:30
Seit bald 120 Jahren führt die spektakuläre Bernina-Strecke vom Engadin über den Berninapass und durchs Puschlav bis nach Tirano in Italien. In zwei Stunden reist man vom tiefsten Winter in einen frühen Frühling. Denn vom alpinen Klima und Lebensgefühl geht es sowohl klimatisch als auch kulturell in südlichere Gefilde. Es ist eine Fahrt der Gegensätze: Furchtlose Eiskletterer, heißblütige Winter-Camper und engagierte Gletscherforscher erliegen dort der Faszination von Eis und Schnee. Die winterlichen Bedingungen stellen auch das Zugteam immer wieder vor Herausforderungen. Von der Alp Grüm geht die Reise talwärts 1800 Höhenmeter dem Frühling entgegen. Je südlicher der Zug, desto mediterraner das Flair: lokale Pasta-Produzenten und Bergbauern, die dank Klimawandel neu auf Olivenöl setzen. Durch das einzigartige Kreisviadukt von Brusio windet sich der Zug seinem Ziel entgegen: dem Städtchen Tirano mit seinen barocken Kirchen und eindrücklichen Palazzi. Mit der Bahn durchs Winterwunderland Schweiz: Auf Schienen geht es in die entlegensten Täler, auf die höchsten Berge, durch beeindruckende Landschaften, vorbei an Menschen und ihren Geschichten. Dank unzähliger Tunnel und Viadukte ist die Region im Herzen der Alpen ein Paradies für Bahnreisende.
05:20
Seit 110 Jahren zuckelt die Arosabahn mit durchschnittlich 30 Stundenkilometern von Chur, der Kantonshauptstadt Graubündens, in den berühmten Wintersportort Arosa. Erst als Tram durch die Altstadt von Chur, dann als Gebirgsbahn. Ihre Fahrt führt über spektakuläre Viadukte, vorbei an Wasserfällen und Wildbächen stetig den schneebedeckten Gipfeln von Arosa entgegen. Arosa zählt heute zu den größten und traditionsreichsten Wintersportorten der Schweiz. Am Ende des lang gestreckten Tales Schanfigg gelegen, war es einst nur über Saumpfade erreichbar. Mit der Inbetriebnahme der Arosabahn 1914 öffnete sich das Tor zur Welt. Die Menschen dort haben sich jedoch Handwerk, Tradition und eine liebenswerte Exzentrik bewahrt. Die Reise durchs Schanfigg mit dem Lokführerduo Hans-Peter und Flavia Thöny - Vater und Tochter - ist reich an Höhepunkten: Atemberaubende Sonnenaufgänge, das imposante Langwieser Viadukt und die traditionelle Herstellung von Bündnerfleisch buhlen um die Aufmerksamkeit entlang der Route. An deren Ende wartet noch ein Erlebnis, das einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Mit der Bahn durchs Winterwunderland Schweiz: Auf Schienen geht es in die entlegensten Täler, auf die höchsten Berge, durch beeindruckende Landschaften, vorbei an Menschen und ihren Geschichten. Dank unzähliger Tunnel und Viadukte ist die Region im Herzen der Alpen ein Paradies für Bahnreisende.
06:20
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
07:00
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
07:30
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
08:00
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
08:05
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
08:30
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
08:33
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
09:00
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.
09:05
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
09:45
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
10:25
Das Politmagazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland. Die Reportagen und Magazinberichte sind nah am Geschehen, ohne je die kritisch-journalistische Distanz zu verlieren.
11:15
Der Graben zwischen Europa und Russland wird immer tiefer. In vielen Bereichen springt China für die Russen als Partner ein. Reporter Christof Franzen reist in den Fernen Osten Russlands. Er spürt dort dem wachsenden Einfluss nach. Wie geht es weiter mit Russland? Diese Frage beschäftigt die Welt. Die Antwort darauf: schwierig. Zu viel hängt von den schwer vorhersehbaren Entscheidungen des Präsidenten Wladimir Putin ab. Reporter Christof Franzen ist in verschiedene Regionen Russlands gereist. Er hat Menschen gefragt, wie sie sich die Zukunft vorstellen. Die Bandbreite der Emotionen ist groß. Während die einen den imperialen Kurs des russischen Präsidenten feiern, packen andere im Stillen ihre Koffer. Und die Mehrheit? Sie arrangiert sich mit einer immer düstereren Realität.
11:50
"Sehen statt Hören" ist das einzige TV-Magazin für Menschen mit Hörbehinderung in Gebärdensprache. Offene Untertitel sind fester Bestandteil der Sendung und kein Zusatzangebot. In wöchentlich 30 Minuten bietet das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Themen aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Ein barrierefreies Angebot für alle, die sich von diesem besonderen Magazin angesprochen fühlen.
12:20
Janusch kommt mit dem Downsyndrom zur Welt. Die Mutter hat keine vorgeburtlichen Untersuchungen gemacht - zum Glück, wie sie sagt. So habe sie ihre Schwangerschaft genießen können. Olga Jappert Vonmoos und Michael Jappert hatten keinen Anlass zur Sorge. Knapp zwei Jahre nach dem ersten erwarteten die jungen Eltern ihr zweites Kind. Kurz nach der Geburt stellte sich heraus: Janusch hat das Downsyndrom. "Reporter" begleitet die Familie. Wegen eines Darmverschlusses verbrachte Janusch den ersten Lebensmonat auf der Intensivstation - ein Kampf zwischen Leben und Tod. Heute geht es ihm gut, aber Arztbesuche und aufwendige Therapien bleiben ein großes Thema. Und trotzdem: "Um nichts in der Welt möchte ich das zusätzliche Chromosom wieder hergeben", sagt Olga Jappert Vonmoos.
12:50
Die preisgekrönte Glaubens-WG geht in die zweite Runde: Sechs junge Menschen, sechs Weltanschauungen, eine WG. Was eint sie diesmal, was trennt sie? Große Lebensfragen, unterschiedliche Glaubenswelten und überraschende Begegnungen: In sechs Folgen diskutieren die Bewohnerinnen und Bewohner über Tod, Trennung, Krieg und Klimakrise. Prominente Gäste sorgen für neue Impulse. Nach zwei intensiven Tagen sehnt sich die WG nach etwas Leichtigkeit - und bekommt sie. Mit Sex-Expertin, Autorin und Podcasterin Susanna Bouchain steht plötzlich eine Besucherin im Garten, deren Themen Aufklärung, weibliche Lust und Dating sind. Heute geht es um Liebe, Sex und Partnerschaft. Die Sechs nehmen gemeinsam mit Susanna Datingprofile unter die Lupe und diskutieren, was aus ihrer - auch religiös geprägten - Perspektive ein "Go" und was ein klares "No no no" ist. Dabei offenbaren die Sechs viel darüber, welche Art von Partnerschaft sie selbst suchen oder führen. Holy Shit, danach wird es pikant: Susanna trägt Zitate aus den religiösen Schriften vor und die WG muss raten, woher sie stammen. Während Laura beim Thema erstaunlich progressiv ist, ist Doha die Situation manchmal sichtlich unangenehm. Und Titou? Der braucht Abkühlung und macht es sich im Pool bequem. Die Stimmung ist streckenweise ausgelassen, doch spätestens beim Thema "Sex vor der Ehe" diskutieren sie hitzig - Männer wie Frauen. Was ist, wenn der Ehemann nicht weiß, wo die Klitoris ist? Sind Adam und Eva nicht auch ohne Trauschein "ein Fleisch" geworden? Am Ende des Tages steht fest: Über kaum etwas lässt sich so ehrlich streiten und so befreiend lachen wie über die intimsten Dinge des Lebens.
13:20
Von der sonnigen Millionenstadt Brisbane bis ins verschlafene Cooktown im tropischen Monsungürtel: Queensland ist die wohl abwechslungsreichste Region Australiens. Bei einer Reise von Süden nach Norden erlebt das Filmteam die vielen Facetten des australischen Bundesstaats. Es trifft auf interessante Gesprächspartner, atemberaubende Natur und eine weltweit einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Die Reise beginnt 70 Kilometer vor den Toren von Queensland: Byron Bay ist Australiens Surferstadt. Schneeweiße Strände und großartige Wellen locken Wassersportler aus aller Welt. Von dort geht es weiter nach Brisbane. Die quirlige Metropole hat es mehrmals auf die Liste mit den lebenswertesten Städten der Welt geschafft. Sie verfügt nicht nur über zahlreiche spektakuläre Strände außerhalb der Stadt, sondern auch über eine künstliche Lagune mit Sandstrand und Palmen mitten im Zentrum. Nördlich von Brisbane erstreckt sich das Great Barrier Reef über mehr als 2300 Kilometer entlang der australischen Ostküste. Die gigantische Struktur aus Korallenbändern und Inseln ist das größte lebende Bauwerk der Erde und sogar vom Weltall aus sichtbar. Über Küstenstädte wie Cairns und das Kasuar-Paradies Cape Tribulation geht es weiter ins Dorf Wujal Wujal mit seinen pittoresken Wasserfällen. Die Reise endet in Cooktown, benannt nach dem englischen Entdecker James Cook. Während des Goldrauschs blüht die Stadt auf und zählt bald 30.000 Menschen. Heute ist Cooktown ein verschlafenes Nest mit rund 2000 Einwohnern, dessen prachtvolle, bunte Holzhäuser an vergangene Zeiten erinnern.
13:50
Die Provinz Sumatra Barat liegt abseits der üblichen Touristenziele Indonesiens auf der faszinierenden Vulkaninsel Sumatra. Meist ländlich geprägt, überrascht sie mit kulturellen Eigenheiten. Von der Provinzhauptstadt Padang führt die Reise ins Herz des einstigen Königreichs der Minangkabau und in die Stadt Bukittinggi. Dort lassen sich historische Holzbauten ebenso bewundern wie unterirdische Bunkeranlagen der Japaner aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. In den Dörfern West-Sumatras werden einzigartige Traditionen gepflegt, die abseits der Region kaum bekannt sind. Dazu zählen ein islamisch geprägter Volkstanz namens Indang, der Kampfsport Silek Lanyah, bei dem die Gegner in tiefem Morast miteinander ringen, und das nicht minder schlammige Bullen-Rennen Pacu Jawi. Auch andere einzigartige Brauchtümer der Provinz, wie das Nationalgericht Rendang und die Herstellung prächtiger Songket-Brokatstoffe im Ort Koto Gadang, werden in der Dokumentation gezeigt. Die Reihe "Traumorte" präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. Die Palette reicht vom Traumstrand über beeindruckende Naturlandschaften bis hin zu architektonischen Sehenswürdigkeiten.
14:35
Der Süden Vietnams bietet Reisenden eine Mischung aus Stadtleben, Kultur und Natur. Die Reise führt von Saigon ins Mekong-Delta und an die von Kalksteinklippen geprägten Buchten der Südküste. Viel von der bewegten Geschichte des Landes zeigt sich in Vietnams Süden, ob traditionelle Buddha-Tempel, französische Kolonialarchitektur oder Prachtbauten der sozialistischen Ära. Abseits der Städte locken sowohl malerische Küsten als auch das kühlere Hochland. Die große kulturelle Vielfalt Vietnams spiegelt sich in den kulinarischen Angeboten der Garküchen auf den Straßen von Ho-Chi-Minh-Stadt wider, wie Saigon offiziell heißt. Diese moderne Metropole bildet einen starken Kontrast zum einfachen Leben der Bauern und Fischer auf dem Land. Auf schwimmenden Märkten werden die landwirtschaftlichen Produkte des Mekong-Deltas angeboten, der Kornkammer des Landes. Und im Hochland bei Da Lat wächst seit der französischen Kolonialzeit ein hervorragender Kaffee. Die Reihe "Traumorte" präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. Die Palette reicht vom Traumstrand über beeindruckende Naturlandschaften bis hin zu architektonischen Sehenswürdigkeiten.
15:20
In der Provinz Ha Giang im Norden Vietnams entfaltet sich eine einzigartige Landschaft: Dramatische Kegelberge, spektakuläre Kalksteinformationen und kunstvoll angelegte Reisterrassen. In enger Naturverbundenheit bewahren die dort lebenden ethnischen Minderheiten ihre Kultur. Die "Happiness Road" führt über schwindelerregende Pässe und eröffnet atemberaubende Ausblicke.
16:00
Das Kardamomgebirge ist Heimat für Kambodschas wildlebende Elefanten. Im Schutzgebiet Phnom Samkos dokumentieren Kamerafallen das geheime Leben der letzten wilden Herden. Auch extrem seltene Tiere wie der Gaur oder der scheue Nebelparder streifen dort durch den Dschungel. Tierschützer wie Samorn Vireak hoffen, durch moderne Technik bedrohte Arten besser schützen zu können, bevor sie für immer verschwinden. Doch nicht nur die Tier-, sondern auch die Pflanzenwelt ist außergewöhnlich: Der Adlerholzbaum etwa liefert das Rohmaterial für eines der teuersten Duftöle der Welt - das sogenannte "Oud". Die Südliche Batagur-Schildkröte, auch Königsschildkröte genannt, galt einst in Kambodscha als ausgestorben. Heute ist sie eins der Nationaltiere Kambodschas. In einer Zucht- und Auswilderungsstation der "Wildlife Conservation Society" im südlichen Kardamomgebirge werden die Schildkröten liebevoll aufgezogen und nach Jahren ausgewildert. Eine Reise durch das Kardamomgebirge zeigt einen einzigartigen und dennoch bedrohten Lebensraum. Ranger, Biologen und Dorfbewohner setzen sich gemeinsam für den Erhalt der Artenvielfalt ein.
16:45
Das Kardamomgebirge im Südwesten Kambodschas ist eine grüne Schatzkammer der Biodiversität. Zahlreiche Menschen setzen sich mit Hingabe für den Schutz dieses einzigartigen Lebensraums ein. Darunter ehemalige Jäger, die heute Pangoline retten, eine Dorfgemeinschaft, die wilden Kardamom nachzüchtet, und zwei leidenschaftliche Orchideenscouts, die neue Arten entdecken und katalogisieren - was nicht immer ungefährlich ist. Der Herpetologe und "Wild Earth Allies"-Projektmanager Neang Thy erforscht Reptilien und Amphibien - viele von ihnen noch unbekannt oder endemisch. Seine Funde liefern wichtige Daten zum Verständnis der Artenvielfalt und unterstreichen die ökologische Bedeutung der Region. Orchideenscouts sammeln und bewahren seltene wilde Pflanzen für wissenschaftliche Zwecke. Dabei halten sie ihre Fundorte streng geheim. Denn Diebe stehlen die begehrten Orchideen und verkaufen sie zu hohen Preisen. Außerdem bedroht die Abholzung des Waldes die seltenen Pflanzen. Im größten Regenwald Kambodschas liegt die Schönheit der Natur oftmals im Verborgenen: vom scheuen Gibbon bis zur zarten Orchidee, von glasklaren Wasserfällen bis zu nebelverhangenen Baumriesen.
17:30
Unterwegs mit dem Rameswaram-Express auf den südlichsten Schienen Indiens: Auf rund 600 Kilometern durchquert die Bahn den Mikrokosmos und die tropische Landschaft Tamil Nadus. Stürme und Regenschauer machen die Strecke bis heute zur Herausforderung für die Indische Bahn. Der Film begleitet den "Rameswaram-Express" auf seiner Fahrt von Chennai bis zum Höhepunkt der Reise nach Rameswaram im Süden: der Überquerung der Pamban-Brücke. Von Chennai, der Hauptstadt Tamil Nadus im Norden, nach Rameswaram im Süden sind die Reisenden rund zehn Stunden auf den heißesten Schienen Indiens unterwegs. Die Bahn streift Vogelreservate, durchquert Reisfelder, hinter denen die Kalvarayan Hills zu entdecken sind, und überquert den Kaveri, den "Ganges des Südens", auf dem Weg zur gefährlichsten Eisenbahnbrücke des Indischen Ozeans: der Pamban-Brücke, auch "Königin der indischen Brücken" genannt. Sie verbindet das indische Festland mit Rameswaram auf der Halbinsel Pamban. Schon 1870 wollte die damalige britische Regierung eine Brücke bauen, doch erst 1911 wurde mit dem Bau begonnen, der 1914 fertiggestellt wurde. Die Pfeiler der Brücke stehen im Salzwasser, und das gesamte Bauwerk ist von starker Korrosion bedroht. Zusätzlich rütteln Wirbelstürme und hohe Windgeschwindigkeiten am Stahlgerüst. 1964 wurde die Brücke von einem 240 Stundenkilometer schnellen Zyklon zerstört, durch den über 100 Menschen ihr Leben verloren. Eine große Verantwortung für die Lokführer, die auf der gesamten Strecke wachsam sein müssen - denn nicht nur Passanten, Motorroller und Autos kreuzen überraschend die Fahrbahn, auch in Indien als heilig geltende Kühe machen es sich gern auf den Schienen gemütlich. Atemraubende Luftaufnahmen erzählen die Geschichte einer architektonischen Meisterleistung in der Welt der Eisenbahn. Durch 55 Tunnel kämpft sich der "Bernina Express", in Peru beeindruckt die Andenbahn "Ferrocarril del Sur", und durch die tansanische Savanne zuckelt ein einzigartiger Safari-Zug. Die fünfteilige Reihe "Die gefährlichsten Bahnstrecken der Welt" zeigt Fahrten durch spektakuläre Landschaften und technische Meisterleistungen.
18:15
Am 2. Oktober 2025 bringt eine Drohne den Flugverkehr in München zum Erliegen. Fast 80 Flüge fallen aus. Rund 3000 Menschen müssen am Flughafen übernachten. München ist kein Einzelfall. Allein 2025 wurden an deutschen Flughäfen über 220 drohnenbedingte Störfälle registriert. Drohnen überfliegen auch immer wieder kritische Infrastruktur wie Kraftwerke, Häfen oder Raffinerien - was zu Evakuierungen oder Betriebsstopps führen kann. Wie können wir uns in Deutschland gegen solche unerwünschten Drohnen schützen? In welchem Luftraum dürfen Drohnen überhaupt fliegen - und warum ist es so schwierig, die unbemannten Fluggeräte aufzuspüren? Der Wissenschaftsjournalist Manuel Stark geht auf Spurensuche: Er trifft in Sachsen-Anhalt Luftfahrtingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und erfährt, was die Wissenschaft dazu beitragen kann, störende Drohnen abzuwehren. Eine Methode: "Jamming", das gezielte Stören der Funkverbindung der unerwünschten Drohne. Oder "Spoofing", das Fälschen von Navigationssignalen, wodurch die Drohne zum Landen gezwungen wird. Aber auch neue Abfang- und Jägerdrohnen darf Manuel in Europas wohl einzigartigstem Drohnentestzentrum beobachten. Drohnen können auch nützlich sein: Sie helfen bei der Suche nach Vermissten, unterstützen Feuerwehr und Rettungsdienst oder liefern Lagebilder bei Naturkatastrophen wie Erdbeben und Überflutungen. Aktuell sind Drohnen vor allem an den großen Konflikten der Welt beteiligt: als Kampfdrohnen im Iran und in der Ukraine. Auch die Bundeswehr plant, in Sachen Drohnen massiv aufzurüsten. Die Soldaten trainieren aktuell den Einsatz von Drohnen - etwa, um Minenfelder zu beseitigen oder Kasernen vor Spionagedrohnen zu schützen. Tatsächlich haben Drohnen mehrere entscheidende Vorteile: Sie sind klein, wendig - und sie kosten nur den Bruchteil etwa einer Abfangrakete oder eines Kampfflugzeugs. Aber wie gut steht die Bundeswehr eigentlich insgesamt da in Sachen Drohnen - verglichen mit anderen Armeen? Das möchte Manuel vom Sicherheitsforscher Frank Sauer wissen. Der Militärexperte sieht beim Thema Drohnen noch großen Nachholbedarf bei den deutschen Streitkräften. Während Deutschland und andere westliche Nationen erst dabei sind, Drohnenkompetenz aufzubauen, sind die Länder im Osten Europas schon weiter, vor allem im Baltikum. Woran liegt das? Diese Frage führt Manuel Stark nach Lettland, wo er exklusive Einblicke in eine Drohnenfabrik bekommt, in der KI-gestützte Abfangdrohnen unter anderem für die Ukraine produziert werden. Der kleine baltische Staat spielt wegen seiner geografischen Nähe zu Russland und der ständigen Bedrohung eine führende Rolle bei der Entwicklung von Verteidigungsdrohnen. Das Ziel: ein Drohnen-Schutzwall am Himmel entlang der NATO-Ostgrenze. Die "NANO"-Wissenschaftsdokumentation macht deutlich: Drohne ist nicht gleich Drohne. Die Spannweite reicht vom Spielzeug mit Propellern bis zum unbemannten Hightech-Fluggerät mit Reichweite, Sensoren und Waffen. Drohnen können Rettungskräfte unterstützen, Lasten transportieren und Landesgrenzen verteidigen. Trotzdem müssen wir wachsam sein, vor allem bei unerwünschten Drohnen an sensiblen Orten wie Flughäfen. Damit Drohnen wirklich nur da fliegen, wo sie gebraucht werden.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:18
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:20
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Januar 1990: Nachdem sie entmachtet worden sind und die Mauer gefallen ist, sind Erich und Margot Honecker praktisch obdachlos. Denn die Regierungssiedlung in Wandlitz wurde aufgelöst. Die Modrow-Regierung bietet dem ehemaligen Diktatorenpaar keinen Schutz. Einzig beim evangelischen Pastor Uwe Holmer und seiner Familie, die, wie viele andere, unter dem DDR-Regime gelitten haben, finden die Honeckers Zuflucht. Vor dem Pfarrhaus kommt es zu heftigen Demonstrationen, sodass Pastor Holmer und seine Frau sich persönlich den gewaltbereiten Demonstranten in den Weg stellen müssen. Der halbherzige Versuch der Regierung Modrow, das Ehepaar Honecker im März 1990 in einem staatlichen Ferienheim in Lindow unterzubringen, scheitert an massiven politischen Protesten und tätlichen Angriffen auf die Wagenkolonne. Wieder nehmen die Holmers das Ehepaar auf. Insgesamt zehn Wochen leben die überzeugten Sozialisten und die tiefgläubigen Christen im Pfarrhaus unter einem Dach.
22:00
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
22:25
Ein Totengräber sieht wegen des Leichenmangels in einem friedlichen Westernkaff seine Existenz bedroht. Daher ist er nicht unglücklich, als ein übler Bösewicht auftaucht. Als der Outlaw die Familie des Totengräbers bedroht, muss dieser eine Entscheidung treffen. - Der düstere Western mit John Cusack und Emile Hirsch nutzt sein klassisches Setting als Bühne für einen modernen Genrefilm über den Kampf von Gut und Böse.