04:40
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode gewährt einzigartige Blicke auf Zermatt VS und die Umgebung. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über das Dorf und den Weiler Zmutt, über das Findelnbach-Viadukt bis zum majestätischen Matterhorn. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
05:00
Die beiden Schwestern Désirée und Elin Gschwend wohnen auch sonst in einer WG. Auf der Alp Nagens oberhalb von Laax GR leben sie zusätzlich mit einundachtzig weiteren weiblichen Geschöpfen zusammen. Hündin Raya soll die Schwestern beim Zusammentreiben der Kühe in den Stall unterstützen, geht dabei aber noch etwas zu forsch vor. Sie steht erst am Anfang ihrer Ausbildung und muss noch viel lernen. Lou Blaas könnte dabei wertvolle Unterstützung leisten. Hundetraining ist sein Beruf, wenn er nicht gerade auf der Alp arbeitet. Mit seiner Frau Lies Schwabel verbringt er seit 33 Sommern seine Zeit auf der Fürstenalp bei Trimmis GR, zusammen mit ihren vier gut erzogenen Hunden. Lou ist auch Künstler und Philosoph. Der Weg zur Alp ist gesäumt von Steinen mit Sprüchen und Lebensweisheiten, vor der Hütte hängen Fundstücke und Kunstwerke, die nicht nur dekorativ sind, sondern auch böse Geister fernhalten sollen. Mit zwei kleinen Kindern auf die Alp: Nicole und Michael Boss wollen während ihrer Auszeit nicht auf der faulen Haut liegen. Für rund achtzig Kühe und Rinder sind sie auf der Alp Fiedersegg oberhalb von Thun BE zuständig. Nicole macht sich jedoch weniger Sorgen um die Arbeit mit dem Vieh als um den Alltag mit den Kindern auf der Alp. Im normalen Alltag zu Hause ist sie diejenige, die Vollzeit arbeitet, während ihr Mann vor allem den Haushalt und die Kinder betreut. «SRF bi de?Lüt - Z'Alp» ist vom 29. Mai bis zum 26. Juni freitags um 20.05 Uhr auf SRF 1 zu sehen.
05:50
Die Rusch-Büeblä gehören heute zu den erfolgreichsten Ländler- und Volksmusikformationen der Schweiz. Seit zehn Jahren stehen die Zwillinge Cyrill und Simon Rusch, 24, gemeinsam mit ihrem Vater Roger, 57, auf der Bühne - und begeistern mit ihrem unverwechselbaren Stil ein Publikum weit über die Volksmusikszene hinaus. Wo die Familienformation spielt, sind die Säle und Festzelte ausverkauft. Mit einer Mischung aus traditioneller Ländlermusik und überraschenden Pop- und Rock-Interpretationen schaffen die Rusch-Büeblä den Brückenschlag zwischen Generationen. Ihre Medleys - etwa mit Songs der Toten Hosen - sorgen dafür, dass heute auch viele junge Fans im Edelweisshemd mitsingen. 2025 markiert für die Band ein besonderes Jahr: Sie gewinnen ihren zweiten Swiss Music Award, stehen mit Oesch's die Dritten und Trauffer im ausverkauften Hallenstadion auf der Bühne, und ihr eigenes 10-Jahre-Jubiläumsfest ist innert Minuten ausverkauft. Trotz ihres Erfolgs bleiben die Rusch-Büeblä fest im Wägital verwurzelt. Hier leben und arbeiten sie - als Schreiner, Metallbauer und Dachdecker. Rund hundert Auftritte pro Jahr führen sie als Musiker von kleinen Restaurants über Festzelte bis hin zu den grossen Konzertbühnen des Landes. SRF hat die Formation ein Jahr lang begleitet. Die Dokumentation «Rusch-Büeblä - Vom Wägital ins Hallenstadion» bietet einen persönlichen und authentischen Einblick in den Alltag der Musiker und zeigt, wie die Band ein traditionsreiches Genre neu definiert.
06:25
07:30
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Die Pflanzenheilkunde basiert auf jahrtausendealtem Wissen. Moderne wissenschaftliche Methoden belegen heute die Wirksamkeit, Verträglichkeit und Qualität pflanzlicher Arzneimittel. Am Beispiel von Blasenentzündungen, die besonders häufig bei Frauen auftreten, zeigt die Sendung die Vorteile pflanzlicher Therapien. Schonendere Herzoperation Bypass-Operationen am Herzen sind weit verbreitet: Sie umgehen verengte Blutgefässe und stellen die Durchblutung wieder her. In der Regel muss dafür das Brustbein geöffnet werden. Nun gibt es eine schonendere, roboterunterstützte Methode. Im Februar wurde am Universitätsspital Basel erstmals eine solche Operation in der Schweiz durchgeführt.
10:05
Ikonen sind religiöse Bilder, die Christus, Maria, Engeln oder Heiligen gewidmet sind und in den Traditionen der Ostkirchen einen wichtigen Platz einnehmen. Die ältesten Gemälde stammen aus dem sechsten Jahrhundert und befinden sich im Katharinenkloster in der Wüste Sinai. Dass sie nach fast 1500 Jahren noch immer existieren, grenzt an ein Wunder. Der Dokumentarfilm «Die Welt der Ikonen» erklärt, welche Bedeutung den Ikonen in der christlich-orthodoxen Welt zukommt, warum manche Gläubige der Überzeugung sind, dass Ikonen weinen, und zeigt Menschen in Griechenland, der Ukraine, Polen und Russland, die Ikonen malen und interpretieren. Ein Film von Alfred de Montesquiou Deutschsprachige Erstausstrahlung
11:00
12:00
Geboren 1936 in Buenos Aires als Sohn einer jüdischen Musikerfamilie, hat sich Giora Feidman trotz starker Sehbehinderung zum Weltstar des Klezmers entwickelt. Seine Klarinetten-Soli in Steven Spielbergs «Schindlers Liste» machten ihn auch einem breiten Publikum bekannt, immer wieder trat er mit den wichtigsten Orchestern der Welt auf. Auch kurz vor seinem 90. Geburtstag denkt er noch nicht ans Aufhören und nimmt zusammen mit dem iranischstämmigen Komponisten Majid Montazer ein neues Album auf und gibt gefeierte Konzerte. Während im Nahen Osten die Lage erneut eskaliert, setzt er auf künstlerische Zusammenarbeit, auch zwischen verfeindeten Lagern, überzeugt davon, dass Kunst Öffentlichkeit herstellen und Menschen verbinden kann.
13:00
Deutschland scheint seit einigen Jahren von einer Krise in die nächste zu stolpern. Neue Herausforderungen treten auf, bevor die alten gemeistert sind. So hat die Corona-Pandemie ein weitverbreitetes Gefühl der Verunsicherung hinterlassen. Ähnliches gilt für den Ukraine-Krieg. Er hat die liebgewonnene europäische Sicherheitsordnung nachhaltig erschüttert. Hinzu kommen die Schwäche der politischen Mitte und die Stagnation der Wirtschaft. Inzwischen ist von einer breitangelegten Deindustrialisierung die Rede. Nach dem Scheitern der Ampelkoalition wurde vor einem Jahr Friedrich Merz Kanzler der Bundesrepublik. Der CDU-Mann versprach im Wahlkampf einen Richtungswechsel, überzeugte viele Wähler mit klaren Ansagen und sprach von einem Herbst der Reformen und einer Rückkehr zu mehr staatlicher Sparsamkeit. Ein Jahr später scheint davon wenig übrig zu sein. Die Reformpläne sind zu einem guten Teil steckengeblieben, und das Sondervermögen für die Bundeswehr belastet den Haushalt zusätzlich. Kurz gesagt, scheint die Stimmung im Land auf einem Tiefpunkt. Viele hadern mit dem Gegensatz von Merz' kantigen Worten und dem wahrgenommenen Stillstand. Warum kommt Deutschland nicht in die Gänge? Liegt es am Kanzler, an seiner Partei, der Koalition mit der SPD oder vielmehr an den tiefliegenden Strukturproblemen des Landes? Sicher ist, die Herausforderungen sind immens - und die Zeiten unruhig. Auf Deutschland wie die Welt kommt eine Welle neuer Chancen und Risiken zu, etwa die Entwicklung bei künstlicher Intelligenz, die Überalterung, der Klimawandel. Zugleich schmälern hausgemachte Probleme den Spielraum. Und nun muss sich zeigen, ob Friedrich Merz seiner Aufgabe gewachsen ist, Deutschland in die Erfolgsspur zurückzuführen. Mariam Lau ist Berlin-Korrespondentin der Zeitung «Die Welt», langjährige Kennerin der Unionspartei und Merz-Biografin.
13:55
14:40
Fitnesstrainerin Michelle Löliger hat die Schweiz erst vor Kurzem hinter sich gelassen, um näher bei ihren Eltern zu sein und Unterstützung mit Tochter Sophia zu haben. Aber Sophia hat noch keine Papiere. Jachen Schleichs Architekturbüro hat sich auf Minergie-Holzbauten spezialisiert. Seine Frau Vero unterstützt ihn als Journalistin im Social-Media-Bereich. Tanja Vultier hat ihre Familie zu Besuch und führt sie in die mexikanische Politik, Geschichte und Küche ein. Sie fühlt sich so wohl, dass sie überlegt, sich einbürgern zu lassen. Leo Leonski jettet von Guadalajara zurück nach Mexiko-City, wo schon der nächste Gig auf ihn wartet. Aber die Reiserei macht ihn langsam müde, er denkt über eine Pause nach. Noëmi Siegfried will ihr eigenes Modelabel zum Fliegen bringen, Comics zeichnen und auf der Bühne als Sängerin Erfolge feiern. Dafür nimmt sie Gesangsstunden. Erstausstrahlung: 29.05.2026
15:30
Die beiden Schwestern Désirée und Elin Gschwend wohnen auch sonst in einer WG. Auf der Alp Nagens oberhalb von Laax GR leben sie zusätzlich mit einundachtzig weiteren weiblichen Geschöpfen zusammen. Hündin Raya soll die Schwestern beim Zusammentreiben der Kühe in den Stall unterstützen, geht dabei aber noch etwas zu forsch vor. Sie steht erst am Anfang ihrer Ausbildung und muss noch viel lernen. Lou Blaas könnte dabei wertvolle Unterstützung leisten. Hundetraining ist sein Beruf, wenn er nicht gerade auf der Alp arbeitet. Mit seiner Frau Lies Schwabel verbringt er seit 33 Sommern seine Zeit auf der Fürstenalp bei Trimmis GR, zusammen mit ihren vier gut erzogenen Hunden. Lou ist auch Künstler und Philosoph. Der Weg zur Alp ist gesäumt von Steinen mit Sprüchen und Lebensweisheiten, vor der Hütte hängen Fundstücke und Kunstwerke, die nicht nur dekorativ sind, sondern auch böse Geister fernhalten sollen. Mit zwei kleinen Kindern auf die Alp: Nicole und Michael Boss wollen während ihrer Auszeit nicht auf der faulen Haut liegen. Für rund achtzig Kühe und Rinder sind sie auf der Alp Fiedersegg oberhalb von Thun BE zuständig. Nicole macht sich jedoch weniger Sorgen um die Arbeit mit dem Vieh als um den Alltag mit den Kindern auf der Alp. Im normalen Alltag zu Hause ist sie diejenige, die Vollzeit arbeitet, während ihr Mann vor allem den Haushalt und die Kinder betreut. «SRF bi de?Lüt - Z'Alp» ist vom 29. Mai bis zum 26. Juni freitags um 20.05 Uhr auf SRF 1 zu sehen.
16:20
Das Great Barrier Reef ist eines der sieben Weltwunder der Natur und gehört zum Weltnaturerbe der Unesco. Wie alle Korallenriffe bildet es ein einzigartiges Ökosystem, dessen Artenvielfalt für das Gleichgewicht der Ozeane - der anderen Lunge des Planeten - unerlässlich ist. Doch heute ist es aufgrund der Erderwärmung in Gefahr. Ein Team von engagierten, australischen Forschenden setzt alles daran, dieses Naturparadies zu retten. Die Herausforderung ist riesig und die Zeit drängt. Das Great Barrier Reef wird von kalten Strömungen durchzogen, die aus der Tiefe des Meeres kommen, das Wasser temperieren und allen Bewohnern dieses Ökosystems Nahrung liefern - vom kleinsten Seepolypen bis zum Wal, Walhai oder Riesenmanta. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler versuchen, diese Strömungen zu lokalisieren, denn dort sind die Korallen noch intakt und können als Samenbank für die Wiederbelebung der beschädigten Riffe dienen. Also bringen die Forscherinnen Peilsender und andere Messgeräte an den Meeresriesen an. Einfach ist dies nicht, denn die Tiere befinden sich die meiste Zeit unter Wasser. Der Augenblick, in dem sie auftauchen, ist umso bewegender und gibt die Gelegenheit zu unglaublichen Filmaufnahmen.
17:10
17:25
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:15
Der Weg zu den Nomaden führt Jonny Fischer im Geländewagen durch eine faszinierende Dünenlandschaft. Er befindet sich am Rande der Wüste Gobi. Die Begegnung mit den Nomaden macht Jonny nervös. Eine Regel jagt die nächste. Die Jurte darf nur mit dem rechten Fuss betreten werden. Danach muss der Gast fermentierte Stutenmilch trinken, aber Achtung: Austrinken gilt als unhöflich. Zum Abschluss gibt es noch etwas Schnupftabak für Jonny Fischer. Endlich scheint aber die Anspannung gelöst und er taucht ein in das Leben der Nomaden. Er muss eine Stute melken und Kälber eintreiben. Und wäre das nicht schon genug, muss Jonny Fischer zum krönenden Abschluss auch noch auf ein Wildpferd steigen. Zur gleichen Zeit ist Mira Weingart am anderen Ende der Welt. In Alaska steht der erste Punkt auf Mira Weingarts Bucket-List an: Übernachten in der Wildnis. In einem Zelt übernachten, in einem Gebiet, in dem Bären leben, ist eine Erfahrung der besonderen Art. Mit ihrem Wohnmobil fährt sie weiter durch die Weiten Alaskas. «Du warst nicht in Alaska, wenn du keinen Lachs gefischt hast», sagt Radiomoderatorin Mira Weingart. Somit steht das Fangen eines Alaska-Lachses ebenfalls auf ihrer Liste. Bei einem Besuch am Kenai River hat Mira Weingart Glück und zieht den beliebten Fisch aus dem Fluss. Abenteuer, Unterhaltung und ganz viele emotionale Momente sind garantiert. Das ist «Zwei Reisen» - eine Reise ins Unbekannte.
18:50
19:15
Mit kreativen Arbeiten die Momente der Angst und der Traurigkeiten hinter sich lassen. Das bietet der Verein «Les pinceaux magiques» kranken Kindern und Jugendlichen im Spital und zu Hause - und entlastet so auch ihre Eltern. Ein Bericht von Valérie Perriraz.
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Hanna Liebhold (Barbara Wussow) hat von der Reederei den Trainee Oliver Sander an die Seite gestellt bekommen. Er soll von der organisierten Hanna lernen, doch ausgerechnet jetzt häufen sich bei ihr die Missgeschicke. Hanna beginnt, an ihren Fähigkeiten zu zweifeln. Zoologin Dr. Annika Ehler und ihre Frau Melly Sturm verbringen ihre Hochzeitsreise auf dem «Traumschiff». Endlich Zeit für sich und ihre Liebe - bis unverhofft Mellys Vater Klaus an Bord auftaucht. Wie immer erwartet er von seiner Tochter ihre volle Aufmerksamkeit. Melly ist hin- und hergerissen zwischen ihren Verpflichtungen als Tochter und frischgebackener Ehefrau. Max Parger und Martin Grimm (Daniel Morgenroth) erwartet eine Challenge: Kitesurfen. Bei ihrer Planung haben sich beide aber auf den jeweils anderen verlassen - so stehen sie am Ende ohne einen Termin da. Auf der Suche nach neuen Herausforderungen treffen sie auf Melly und Annika, die unterwegs eine Panne hatten. Gemeinsam setzen sie ihre Fahrt zur Auffangstation fort. Benjamin, der dortige Leiter und langjährige Freund von Annika, erwartet sie schon sehnsüchtig. Auch, weil er Annika Wochen zuvor ein Jobangebot unterbreitet hat und auf ihre Antwort wartet. Doch die Zoologin hat den richtigen Zeitpunkt bisher nicht gefunden, um mit Melly zu sprechen. Während sie weiter nach diesem sucht, haben Max Parger und Martin Grimm ihre neue Challenge gefunden. Mellys Vater Klaus Sturm hat sich unterdessen mit dem Jugendlichen Jonah Martensen angefreundet. Jahre zuvor kam dessen Mutter während eines Thailandurlaub ums Leben. Seitdem kümmert sich seine Tante Kerstin (Simone Thomalla) um den trauernden Jungen. Sie verspricht sich von der Reise an den Unglücksort eine heilende Wirkung für ihn. Doch je mehr sie Jonah bedrängt, desto mehr zieht er sich zurück. Klaus gelingt es, zu Jonah durchzudringen. Die Beauty-Influencerin Sophia Blum (Anna-Lena Schwing) möchte ihre Follower online auf die Reise nach Thailand mitnehmen. Bei einem Zusammenstoss mit Jurastudent Cedric Rust (Rojan Juan Barani) fällt ihr Handy zu Boden. Auch wenn es keinen Schaden genommen hat - sie findet Cedric unsympathisch und möchte ihm aus dem Weg gehen. Doch schon am Abend sitzt sie mit ihm am «Tisch für Alleinreisende», auch beim Kochkurs von Nelson Müller trifft sie wieder auf ihn. Dort überzeugen sie nicht nur seine Kochkünste.
21:40
22:25
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:35
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:45
Der Dokumentarfilm «Pionierinnen am Berg» erzählt von Bergsteigerinnen und Kletterinnen, die sich in einer Männerdomäne behauptet haben. Er porträtiert Frauen, die nicht für Gleichstellung kämpften, sondern für ihre Leidenschaft - und dabei unbeabsichtigt zu Wegbereiterinnen wurden. Eine von ihnen ist Nicole Niquille. 1986 wird sie als erste Frau in der Schweiz als Bergführerin patentiert. Der Beruf war bis dahin Männern vorbehalten. Erst ein Bundesgerichtsurteil öffnete Niquille die Tür. Sie reist mit dem Schweizer Ausnahmebergsteiger Erhard Loretan auf Expeditionen zum Everest und K2 und führt 10 Jahre lang Gäste in die Berge - bis ein Unfall beim Pilzesammeln ihr Leben radikal verändert. Nina Caprez steht für eine jüngere Generation. Sie hat sich mit der Begehung schwierigster Mehrseillängenrouten einen Namen gemacht und lange die Frauenszene des Schweizer Klettersports dominiert. Nach der Geburt ihres ersten Kindes kehrt sie rasch in den Sport zurück - etwas, das für eine Frauengeneration vor ihr ein Ding der Unmöglichkeit war. Und sie schreibt an ihrer Klettergeschichte weiter: In den Gastlosen gelingt ihr die Route «Yeah Man» (8b+), die sie als erste Frau frei klettert. Nun ist sie erneut schwanger, im siebten Monat - und hängt lachend in einer 6er-Route, «immerhin im Nachstieg», wie sie betont. Für Caprez ist Familie kein Widerspruch zur Kletterkarriere. Ihre Geschichte zeigt, wie sich Rollenbilder verändern - und wie Frauen heute neue Wege gehen. Rita Christen wiederum ist keine Pionierin im Fels, sondern im Verband. Sie steht als erste Frau dem Schweizer Bergführerverband vor, ein Club, der zu 97 Prozent aus Männern besteht. Ihre Wahl zur Präsidentin hat viele Reaktionen ausgelöst, vor allem bei jungen Frauen. Das habe sie überrascht, sagt sie. Sie dachte, das Thema sei erledigt. Doch auch sie beobachtet, dass Frauen in gemischten Gruppen oft zurückstehen, wenn es um Führung geht. Der Film blickt zurück - auf eine Zeit, in der Frauen belächelt, behindert oder schlicht ignoriert wurden. Gerade die Schweiz mit den grossen Bergen und dem kleinen Sinn für Gleichstellung hat ihnen viele Hindernisse in den Weg gelegt. So war der Schweizer Alpenclub SAC weltweit der einzige, der Frauen explizit ausschloss. Erst 1980 durften sie beitreten - neun Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts. Doch «Pionierinnen am Berg» ist kein historischer Rückblick. Es ist ein Film über Leidenschaft, über Lebenswege, über Berge als Orte der Freiheit und der Selbstfindung. Er erzählt von inspirierenden Frauen, die nicht gefragt haben, ob sie dürfen, sondern einfach gegangen sind. Und dabei Spuren hinterlassen haben, denen heute viele folgen. Erstausstrahlung SRF: 29.03.2026
23:45
Mitten in der Stadt Biel liegt eine unscheinbare, hellgraue Fläche, die für viele nur ein Durchgangsort ist - und für andere ein Stück Heimat. Es ist ein Ort, an dem sich Vergangenheit und Zukunft ständig berühren: Menschen, die hier aufgewachsen sind, erinnern sich an frühe Träume; andere kommen neu dazu und versuchen, ihren Platz zu finden. Gespräche, Konflikte, Hoffnungen und kleine Alltagsmomente verweben sich zu einem lebendigen Geflecht. Während die einen Freiraum sehen, spüren andere die Hitze des Asphalts und die Schwere gesellschaftlicher Erwartungen. Doch gerade diese Vielfalt macht den Ort zu etwas Besonderem: Er zeigt, wie unterschiedlich Stadt gelebt werden kann - und wie viel uns verbindet, wenn wir einander zuhören. Der Filmemacher Jan Buchholz hat über eine längere Zeitspanne die Veränderungen am «Place de l'Esplanade» beobachtet und erzählt die Geschichte dieses Ortes aus multiplen Perspektiven.