04:15
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. In dieser Episode fliegen die Zuschauenden über das pulsierende Zürich - Musik von Steven Parry und Christian Zehnder begleitet die atemberaubenden Aufnahmen. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:30
Einmal quer durch die Schweiz - vom Heimatkanton Jura auf die Schwägalp im Kanton Appenzell Ausserrhoden -, so gross ist Elisabeth Baume-Schneiders Liebe zum Jass-Sport und kein Weg zu weit. Elisabeth Baume-Schneider - welsche Bauerntochter mit Deutschschweizer Grosseltern, studierte Ökonomin, ehemalige jurassische Staatsrätin und alt Ständerätin - wurde im Dezember 2022 zur ersten Bundesrätin des Kantons Jura gewählt. Nach einem Amtsjahr als Vorsteherin des Justiz- und Polizeidepartements wechselte die Mutter zweier erwachsener Söhne ins Eidgenössische Departement des Innern, wo sie sich mit steigenden Krankenkassenprämien ebenso herumschlagen muss wie mit der Frage nach der Finanzierung der künftigen Altersvorsorge. Um den Kopf zu lüften, hilft eine Runde Differenzler. Doch auf die Magistratin wartet starke Konkurrenz am berühmtesten Jasstisch der Schweiz. Als Abwechslung zwischen den Jassrunden darf sich Elisabeth Baume-Schneider mit der ganzen Jass-Schweiz aufs Klassik-Duo Sira & Srdjan freuen. Sira Eigenmann und Srdjan Vukasinovic sind nicht nur herausragende Musiker des klassischen Repertoires, sondern bringen auch viel Kreativität, Leidenschaft und Persönlichkeit in ihre Musik. Die passionierte Violinistin und der Akkordeonist mit Weltformat verzaubern das Jass-Publikum im Restaurant «Schwägalp» und ganz bestimmt auch die Bundesrätin mit einem virtuosen Klassikmedley.
05:05
Nur gerade drei Minuten Heliflug trennen Jochen und Verenas alten und neuen Arbeitsplatz voneinander. Mit Sack und Pack kommen sie auf der Terrihütte in der Greina-Ebene an. Der Einzug ist schweisstreibend. Niemand ist da, um beim Einräumen zu helfen. 1,5 Tonnen Material müssen unters Dach. Der Architektin und dem Bauleiter bleiben vier Wochen Zeit, bis sie den Betrieb auf der Hütte, die während der laufenden Saison umgebaut wird, ganz übernehmen. Fabios Nerven werden gleich am ersten Tag seiner neuen Aufgabe als Hüttenwart auf die Probe gestellt. Er hat für mehrere 10'000 Franken für die Saison eingekauft und will alles auf die Hütte fliegen. Nach einem einzigen Transportflug wartet er mit seinem Team den ganzen Tag lang vergeblich auf den nächsten Flug. Denn leider macht das Wetter weiteren Flügen einen Strich durch die Rechnung und ein Grossteil der Ware bleit vier Tage lang bei Wind und Wetter im Tal unten stehen, bis endlich wieder geflogen werden kann. Beim Auspacken zeigt sich: Fabio hat auch Waren erhalten, die er gar nicht bestellt hat. Ruedi und Stefanie freuen sich, ihr Berggasthaus Tschingelhorn wieder in Betrieb zu nehmen und für die Gäste bereit zu machen. Unterstützt werden sie von Ruedis Göttibueb Kilian. Höchst konzentriert nehmen Ruedi und Kilian den nicht ganz ungefährlichen steilen Abstieg zur Wasserturbine in Angriff. Sie muss ein paar Mal pro Jahr frisch eingefettet und kontrolliert werden muss. Ruedi, der eine Firma für Schwimmbadtechnik hat, nimmt auch den Hotpot mit Ausblick in die Bergwelt wieder in Betrieb und eröffnet das Berggasthaus wie jedes Jahr beim gemeinsamen Musizieren mit seinen Kollegen aus seiner Alphorngruppe. «SRF bi de Lüt - Hüttengeschichten»?erzählt in der ersten Folge von Menschen, die im Begriff sind, sich auf ein neues Abenteuer einzulassen. Sie nehmen die Hütten in Betrieb und bereiten sie für die vielen Gäste vor, denen sie schon bald eine schöne Zeit in den Bergen bieten möchten.
05:50
Selbstversuch im Ironman-Anzug «Einstein»-Moderator und Hobbysportler Tobias Müller wagt den Selbstversuch: Mit einem futuristischen Exoskelett an den Beinen sprintet er Treppen hoch, fährt Bergstrecken auf dem Velo und testet, wie viel zusätzliche Power tatsächlich im «Ironman-Anzug» steckt. Die Versprechen der Hersteller klingen spektakulär: weniger Belastung, mehr Leistung, bis zu 30 Prozent längere Ausdauer. Doch wie viel davon hält wissenschaftlichen Tests stand? Forschende der ETH Zürich analysieren Energieverbrauch und Bewegungsmuster - und liefern überraschende Resultate. Mehr Mobilität im Alter Brigitte Eberhard ist 85 Jahre alt. Wegen Arthrose sind längere Wanderungen für sie kaum mehr möglich. Mit einem Exoskelett wagt sie sich dennoch auf eine mehrstündige Tour mit ihrer Seniorengruppe. Kann Technologie Menschen im Alter tatsächlich neue Mobilität schenken? Oder bringt die Unterstützung auch neue Unsicherheiten mit sich? Entlastung bei harter Arbeit Stehen Exoskelette auch in der Arbeitswelt vor dem Durchbruch? In Autogaragen, Logistik- und Entsorgungsbetrieben treffen wir Menschen, die täglich schwere Lasten bewegen. Rücken- und Schulterprobleme gehören dort oft zum Alltag. Immer mehr Firmen testen Exoskelette, um Mitarbeitende bei körperlich belastender Arbeit zu unterstützen und langfristig gesund zu halten. Doch was als Entlastung gedacht ist, wirft eine heikle Frage auf: Werden Menschen dadurch wirklich geschont - oder am Ende einfach auf noch höhere Produktivität getrimmt? «Einstein» über die Verschmelzung von Mensch und Maschine sowie die Chancen, Risiken und Alltagstauglichkeit dieser neuen Technologien.
06:25
07:30
09:20
Familie Lackovic wohnt im fruchtbaren Osten Kroatiens. Bei ihnen kommt nur Gemüse aus dem eigenen Garten auf den Tisch. Zudem zeigen sie, wie sie für den Erhalt alter Tomaten- und Paprikasorten kämpfen. Slavica Lackovic verköstigt angemeldete Gruppen mit ihren exzellenten Kochkünsten.
09:50
Auf der Reise ins Hudson Valley begrüsst Kapitän Max Parger (Florian Silbereisen) ganz besondere Gäste an Bord des «Traumschiffs»: die Familie des Reeders Hendrik Hansen (Peter Kremer). Während Oskar Schifferle (Harald Schmidt) übereifrig den perfekten Aufenthalt für die Reeder-Familie an Bord organisiert, sieht Staff-Kapitän Martin Grimm (Daniel Morgenroth) der Begegnung mit Reeder Hansen mit gemischten Gefühlen entgegen. Einige Jahre zuvor hatte er in angetrunkenem Zustand ein Schiff gesteuert. Obwohl er seitdem trocken ist und sich keinen Fehler mehr erlaubt hat, verwehrt Reeder Hansen ihm jegliche Chance auf eine Beförderung. Unterstützt und ermutigt von Hanna Liebhold (Barbara Wussow), sucht Martin Grimm das klärende Gespräch und wird schroff von Hendrik Hansen abgewiesen. Enttäuscht muss Martin dann auch noch mit ansehen, wie Hanna von ihrer Jugendliebe Thomas Wellenstein (Adnan Maral) umgarnt wird. Zunehmend verbringen Hanna und Thomas ihre freie Zeit miteinander, und es scheint, als sei die alte Liebe wieder neu entfacht. Um seinen 70. Geburtstag gemeinsam mit seiner Familie zu feiern und die Frage seiner Nachfolge zu klären, hat Reeder Hendrik Hansen auf sein Anwesen im Hudson Valley eingeladen. Seine Tochter Frederike (Natalia Avelon) wird dabei von ihrem Mann Daniel Peterson (Sönke Möhring) und ihrer Tochter Lilly (Alissa Lazar) begleitet. Ihre Ansprüche an sich, immer perfekt und besser als alle anderen zu sein, haben auch Auswirkungen auf ihre Ehe. Doch der Schein der heilen Welt muss unter allen Umständen bewahrt werden. Im Gegensatz zu seiner risikobereiten Schwester ist Jasper Hansen eher vorsichtig und lässt Zahlen sprechen. Die Konflikte zwischen den Geschwistern werden durch das Ultimatum, das ihr Vater Hendrik ihnen gestellt hat, noch verstärkt. Während sich seine Kinder um die Leitung der Reederei streiten, geniesst er die Anwesenheit seiner geliebten Enkelin Lilly. Und nur sie bemerkt, dass mit ihrem Grossvater etwas nicht stimmt.
11:25
Die Eidgenossenschaft - ein Land mit zwei Gesichtern. Exemplarisch zeigt sich das im Kampf um den Boden: Kapitalgesellschaften, die mit Immobilien den hohen Gewinn suchen, versus gemeinnützige Wohnbauträger, die ohne Gewinnabsicht wirtschaften. Es ist ein Verteilkampf um das Volksvermögen. «Genossenschaften bilden eine bessere Welt.» Unter diesem Motto hat die UNO das Jahr 2025 zum «Jahr der Genossenschaften» ausgerufen. Hintergrund ist die immer stärkere Dominanz der Finanzmärkte, die die soziale Marktwirtschaft zunehmend bedroht. Können Genossenschaften dieser Dynamik entgegenwirken? Der Film fokussiert dabei ganz auf die Schweiz, denn die Alpenrepublik trägt die Idee ja schon im Namen: Eidgenossenschaft. Es ist ein Land mit zwei Gesichtern: führendes Finanzzentrum mit der viertgrössten Börse Europas, weltgrösster Rohstoffhandelsplatz und Steueroase - und gleichzeitig ein Land, in dem Genossenschaften eine wichtige Rolle spielen. Gemessen an der Einwohnerzahl zählt die Schweiz - nach Italien, Norwegen und Finnland - zu den Ländern mit der höchsten Dichte an Genossenschaften weltweit. Die Genossenschaften haben hier nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch und kulturell einen sehr hohen Stellenwert: Das Modell der direkten Demokratie entstand auf der Grundlage der basisdemokratischen Allmende-Gemeinden. Noch heute existieren über 1600 dieser sogenannten Korporationen. Die meisten Wälder und Alpweiden in der Schweiz sind in kollektivem Besitz. Genossenschaftliche Unternehmen haben sich aber auch längst in anderen Wirtschaftsbereichen etabliert und sind zu gewichtigen, zum Teil dominierenden Playern geworden - vor allem dort, wo es um lebenswichtige Güter geht: im Wohnungsbau, im Detailhandel, in der Landwirtschaft. In diesen Bereichen schaut der Film genauer hin. Er zeigt, wie manche Grossgenossenschaft durch ihr Wachstum ihre genossenschaftlichen Grundlagen verloren hat. Und er macht sichtbar, wie in einem Kampf um Boden zwei Modelle aufeinanderprallen: Kapitalgesellschaften investieren verstärkt in Immobilien, um damit möglichst hohen Profit zu erzielen. Gemeinnützige Wohnbauträger, insbesondere Genossenschaften, wirtschaften ohne Gewinnabsicht und setzen auf Kostenmiete. Und hier zeigt sich: ohne entsprechende Gesetze ziehen Genossenschaften meist den Kürzeren. Genossenschaften nutzen darum die direktdemokratischen Mittel, die in der Schweiz zur Verfügung stehen. Mit Volksinitiativen versuchen sie, gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, um handlungsfähig zu bleiben und um den Anteil an gemeinnützig verwendetem Boden wieder erhöhen zu können. Erstausstrahlung: 20.09.2026
12:25
Zum Finale der «Sizilien»-Woche steht Monika aus Steinmaur ZH in der Küche. Die 54-Jährige hat als ehemalige Kandidatin Erfahrung bei «Mini Chuchi, dini Chuchi». Sie ist diese Woche spontan für jemanden eingesprungen. Ob sie mit ihren sizilianischen Arancini auf die Schnelle punkten kann?
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:05
Familie Lackovic wohnt im fruchtbaren Osten Kroatiens. Bei ihnen kommt nur Gemüse aus dem eigenen Garten auf den Tisch. Zudem zeigen sie, wie sie für den Erhalt alter Tomaten- und Paprikasorten kämpfen. Slavica Lackovic verköstigt angemeldete Gruppen mit ihren exzellenten Kochkünsten.
13:35
Nach der Überwindung des Surenenpasses residiert Nik im Kloster Engelberg, das in einem Jahr sein 900-jähriges Bestehen feiert. Im Klosterkeller degustiert Nik den Jubiläumswein und viele weitere Tropfen, die Pater Patrick aus seinem Fundus zaubert. Es wird eine kurze Nacht, bis Nik von den vier Papageien des Klosterabts geweckt wird. Mit den Ski geht es von Engelberg über den Jochpass zur malerischen Engstlenalp, wo die ganze Crew nach elf Tagen den ersten Ruhetag auf der Via Alpina geniesst. Ganz auf der faulen Haut liegt Nik trotzdem nicht. Zusammen mit Fischereiaufseher Toni Brunner geht er zum Eisfischen. Nik will den Rekord von Toni knacken. Dieser hat im Jahr 2016 die grösste kanadische Seeforelle gefangen, die je aus einem Schweizer See gezogen worden ist. 1,03 Meter lang war sie. Nach dem Ruhetag auf der Engstlenalp geht es schliesslich über das Gental und die Aareschlucht nach Meiringen, wo eine letzte Prüfung auf Nik wartet. Seine Hündin Oshkosh hat plötzlich einen Begleiter. Ein streunender Schweisshund spürt den Frühling. Nik muss seinen Besitzer suchen. «SRF bi de Lüt - Wunderland Spezial - Via Alpina» zeigt mit spektakulären Bildern die Schweiz, wie man sie noch selten gesehen hat.
14:30
Es ist Halbzeit auf Niks Wanderung auf der Via Alpina. Von Müdigkeit und Blasen keine Spur. Man ist gewillt, auch im Berner Oberland nicht unnötig Zeit zu verlieren und den Weg mit Muskelkraft zu bewältigen. Am ersten Tag verlässt Nik Meiringen in Richtung Grosse Scheidegg und Grindelwald. Das Wetter spielt mit, die Engelhörner zeigen sich in ihrer ganzen Pracht. Ab Schwarzwaldalp ist Schluss mit Wandern, einmal mehr kommen die Tourenski zum Einsatz. Von Grindelwald geht es an Tag 15 auf die Kleine Scheidegg und runter nach Lauterbrunnen. Kaiserwetter unterhalb der mächtigen Eigernordwand und als Begleiter ein Bergführer, der die Wand schon 30 Mal durchgeklettert ist. Im internationalen Lauterbrunnen ist Wäsche waschen und Bier trinken im legendären Hornerpub angesagt. Früh am nächsten Morgen geht es weiter via Gondelbahn auf Mürren und von dort per Tourenski zur Rotstockhütte auf gut 2000 Meter über Meer. Zusammen mit Hüttenwart und Hüttenchef wird diese aus dem Winterschlaf geweckt. Am letzten Tag soll dann die Sefinenfurgge überquert werden. Es hat über Nacht geschneit und der Schlussanstieg ist steil. Ob Nik Oshkosh auf der Griesalp wieder in die Arme nehmen kann? «SRF bi de Lüt - Wunderland Spezial - Via Alpina» zeigt mit spektakulären Bildern die Schweiz, wie man sie noch selten gesehen hat.
15:20
15:50
Martin Gruber sorgt sich um den jungen IT-Fachmann Vinzent Neumüller, der sich zunehmend erschöpft und ausgelaugt fühlt. Vinzent sagt, er sei gestresst, doch Martin vermutet mehr.
16:40
Martin Gruber macht sich grosse Sorgen um seinen Patienten Vinzent Neumüller, der eine Depression entwickelt zu haben scheint. Denn dem jungen Mann geht es auch körperlich immer schlechter.
17:30
Lenas Hof liegt mitten im Wald - eine kleine, in sich geschlossene Welt mit Obstbäumen, einem Teich und einem Gemüsegarten. Doch das Herzstück sind die vielen Tiere, die dort leben - jedes mit eigenen Interessen, Stärken und Launen.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Eine neue Woche «Mini Chuchi, dini Chuchi». Unter dem Motto «Öppis Dörrts» eröffnet Nadja aus Schänis SG die Kochrunde. Die 42-Jährige trifft man oft im Fitness an. Das Wochenmotto will sie mit einem Curry umsetzen, von dem sie findet, dass es aussehe wie «gekotzt», aber unwiderstehlich fein sei.
18:25
Weihnachten wird in Strassburg gross gefeiert, auch in der Küche. Das traditionelle Elsässer Früchtebrot Berwawecka darf nicht fehlen. Fatima Riahi bereitet es mit ihrer Tochter Ambrine zu. Ein Teil der Zutaten stammt aus eigenem Anbau. Fatima betreibt eine Stadtfarm mit 120 Angestellten.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
Die Talhebammen zwischen Aufbruch und Notuntersuchung Die fünf Hebammen von Reichenbach im Kandertal sind mitten im Aufbau ihrer neuen Geburtspraxis. Weil 2025 die Geburtsabteilung Frutigen geschlossen wurde, verloren sie ihre Stelle und die Schwangeren im Tal einen Ort zum Gebären. Die neue Geburtspraxis soll diese Lücke schliessen. Der Umbau verlangt den Hebammen aber vieles ab. Mitten in die Einrichtungsarbeiten kommt auch die erste schwangere Frau zur ungeplanten Kontrolle. Die Pflegefachfrau zwischen Herzblut und Kündigung Trotz ihrer tiefempfundenen Leidenschaft für die Betreuung der Menschen bringen die Dauerbelastung, schlaflose Nächte und unlösbare Konflikte Christine Müller an ihre Grenzen. Dass Christine die Reissleine zieht, ist kein Einzelfall: Monatlich kehren Hunderte Pflegekräfte dem System den Rücken. Nur fünf Jahre vor der Pensionierung wagt die erfahrene Pflegefachfrau nun den Wechsel an einen neuen Arbeitsort. Sie hofft dort auf bessere Bedingungen, weniger Druck und die wohlverdiente Wertschätzung. Die Hausärztin mit Herz für Menschen und Musical Linda Habib gefällt ihr Job als Hausärztin sehr - trotz des zunehmenden Drucks. Den schweizweiten Hausarztmangel beobachtet auch sie mit Sorge. Doch weil so viele Ärzte fehlen, kann sich die junge Hausärztin ihre Stellen aussuchen. Und immer dort arbeiten, wo sie Musical-Engagements findet. Bei den Proben zum nächsten Musical erzählt sie von ihrer Herzkrankheit, die ihr Leben auf den Kopf gestellt hat.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
23:05
Der 57-jährige Täter lag damals mit den Behörden im Clinch. Schwer bewaffnet betrat er das Kantonsparlament in Zug und richtet ein Blutbad an. Er feuert innerhalb von zweieinhalb Minuten 90 Schüsse ab. Am Schluss richtet er sich selbst. Seither werden in der Schweiz die Parlamente - auch das Bundeshaus - polizeilich geschützt. Zudem war die Tat ein Grund für die Verschärfung der Waffengesetze. Das Attentat hat viel persönliches Leid angerichtet: So zum Beispiel bei der Familie von Karl Gretener. Der SVP-Politiker hinterliess seine Frau Annemarie und vier Kinder im Alter von zwei bis acht Jahren. 20 Jahre später erzählen Familie Gretener sowie beteiligte Politikerinnen und Politiker über die langfristigen Folgen des Attentats. Ausserdem erinnern sich Polizisten, die an vorderster Front im Einsatz waren, eine Reporterin, die das Attentat in einem Büro oberhalb des Kantonsratssaals miterlebt hat, sowie der damalige Pfarrer der Stadt Zug, der den Gedenkgottesdienst für die Opfer vorbereitet hatte, und dabei zwischen den Angehörigen und dem Bischof vermitteln musste. Im Film von Produzent Rolf Elsener und Regisseur Daniel von Aarburg wird der Täter weder namentlich genannt noch sein Gesicht gezeigt. Im Zentrum stehen weder die Beweggründe noch die Tat selbst, sondern die Frage, wie Angehörige und Beteiligte sich nach einem solch traumatischen Einschnitt ein neues Leben aufbauen konnten.