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Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
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Im Nordosten Norwegens dreht sich die Kulinarik um ein Krustentier: die Königskrabbe. Weltweit gilt ihr Fleisch als Luxusartikel, in Finnmark ist es Teil der Alltagsküche. Die Einwohner zeigen ihre vielfältigen Zubereitungsarten.
09:50
Stine Olson, die vor Kurzem ihr Architekturstudium abgeschlossen hat, hält sich mit Kleinstaufträgen über Wasser. Da trifft sie zufällig auf ihren Jugendfreund Jan und dessen Bruder Paul. Beide wollen ein Haus auf dem Land verkaufen, das sie von ihrem Vater geerbt haben, und Stine bietet ihre Dienste als Architektin an. Der neue Käufer will das Haus abreissen lassen. Doch das Haus birgt ein Geheimnis, das alle verändern wird. Jan ist vom Wiedersehen mit Stine ganz entzückt und wittert die Gelegenheit, sich wieder an sie ranzumachen. Er schlägt ein Wochenende auf dem Land vor, um sich das Haus vor Ort anzusehen. Paul hingegen will sich in Stockholm um seine Verlobte Mary kümmern, ausserdem muss er in der Stadt für seinen amerikanischen Schwiegervater in spe Geschäftliches erledigen. Wie das Schicksal so spielt, verschlägt es schlieslich alle drei in das Haus, das jeden von ihnen auf seine Weise in den Bann zieht. Sie treffen auch auf Elsa, eine alte Frau, die behauptet, die Gärtnerin des Anwesens zu sein. Dann steht Stine plötzlich zwischen Jan und Paul. Ihrem Jugendfreund Jan hatte sie seinerzeit wegen seiner lockeren Auffassung einer Beziehung den Laufpass gegeben, nun aber bemüht er sich mit allem Charme um sie. Paul jedoch ist seltsam verschlossen, immerzu missmutig. Dann stossen die drei auf die Geschichte des Hauses, in dem Jans und Pauls Vater offenbar nicht allein gelebt hat. Welches Geheimnis birgt das Haus? Und mit welchen Wahrheiten müssen die drei lernen umzugehen, bevor alles anders, aber besser werden kann?
11:30
12:05
Am ersten Tag der «Pak Choi»-Woche lädt Delia aus Büron LU zu sich ein. Die 33-Jährige hat dominikanische Wurzeln und kocht am liebsten das dominikanische Nationalgericht. Heute gibt es Pouletschenkel an einer Kokos-Limetten-Sauce, dazu den mottogebenden Pack Choi.
12:20
Andreas, 53, aus Meisterschwanden AG kocht am liebsten Schmorgerichte und hat ein Jahr lang in Singapur gelebt. Die asiatische Küche ist ihm darum vertraut und so serviert er auch das Motto «Pak Choi» mit einer Asia-Sauce, dazu Süsskartoffelstampf und gefüllte Pouletbrust.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:05
Im Nordosten Norwegens dreht sich die Kulinarik um ein Krustentier: die Königskrabbe. Weltweit gilt ihr Fleisch als Luxusartikel, in Finnmark ist es Teil der Alltagsküche. Die Einwohner zeigen ihre vielfältigen Zubereitungsarten.
13:40
Vor acht Jahren war im Münstertal der Bär los. Wird ihm Nik Hartman auf seinen Wanderungen begegnen, oder ist die Chance höher, Dario Cologna zu sehen oder vielleicht sogar einen Bartgeier zu erblicken? Sicher ist, dass Nik - und da ist man sich im Tal auch ausserhalb der Klostermauern einig - das Münstertal nicht verlassen darf, ohne den Lai da Rims gesehen zu haben. So klein das Tal auf den ersten Blick scheint, gibt es für Nik auf seinem Weg ganz viel zu entdecken. Auf der Südseite des Piz Terza lässt er sich von uralten Arven- und Lärchenbäumen verzaubern. Er erfährt unterwegs vom Tüftlerpaar Beretta, wie aus Arvenzapfen und Berggetreide der beste Alpenlikör entsteht. Am zweiten Tag wird Nik vom Wanderer zum Reiter: Das wilde Val Mora wartet auf ihn. Iris Hauschild nimmt ihn zu Pferd mit auf ein Tagestrekking. Unberührte und urtümliche Natur in einem Hochtal, das sich zehn Kilometer lang auf über 2000 Metern hinzieht. Auch den Tieren gefällt diese Idylle; Murmeltiere und Steinböcke, Steinadler und Bartgeier sind hier daheim. Das Val Mora ist zudem voller wundersamer Geschichten und schauerlicher Sagen. Besonders mit der «Mumma Veglia», der alten Mutter, soll es sich der Reiter nicht verscherzen. Noch hat Nik sein Ziel nicht erreicht: den angeblich schönsten Bergsee Graubündens, den Lai da Rims. Ruedi Imboden führt seinen Schützling ins raue Hochgebirge. Als ehemaliger Grenzwächter und Bergführer kennt der 80-Jährige die Region wie kein Zweiter. Ein militärhistorischer Pfad führt zum Piz Umbrail, wo die beiden an Ruinen aus dem Ersten Weltkrieg vorbeikommen. Bloss: Schaffen sie es bis zum Gipfel auf über 3000 Metern Höhe und anschliessend runter zum Lai da Rims? Der Winter war streng und die Schneemassen bleiben in diesen Höhenlagen lange liegen.
14:30
Die Lehrerfamilie Lätt lebt in Gross SZ. Nicolas und Denise Lätt sind ein eingespieltes Team. Beim Jobsharing teilen sie sich nicht nur ihren Beruf als Klassenlehrer, sondern auch den Haushalt und die Erziehung ihrer drei Kinder. Und bald sind sie zu sechst: Denise ist mit ihrem vierten Kind schwanger. Die Familie Lätt nimmt immer wieder neue Projekte in Angriff. So erfüllten sich Lätts auch den Traum vom eigenen Husky-Rudel. Mit Schlittenhunden-Workshops will sich die abenteuerliche Familie nun ein zweites Standbein aufbauen. Das Tierärztepaar Barbara Sommer und Roman Siegfried aus Unterentfelden AG lebt einen ambitionierten Alltag. Beide sind spezialisierte Tierärzte, Mitinhaber einer Klinik - und sie haben zusammen drei Kinder. Sorgfältige Organisation ist bei ihnen alles: zwei Nannys übernehmen die Kinderbetreuung, wenn sie in der Tierklinik arbeiten. Bei Familie Siegfried Sommer steht zudem eine grosse Veränderung an: der Umzug in ein neues Haus. Die engagierte Familie fand kaum Zeit zur Vorbereitung. Eine eigene Familie zu haben war ihr grösster Wunsch. Doch nach ihrer Hochzeit kam der Schock: Roman und Fabienne Cortesi können keine Kinder bekommen. Auf der Suche nach einem neuen Lebensweg sind die beiden an der Lenk im Berner Oberland fündig geworden. Das dynamische Paar hat ein marodes Ferienheim gekauft und will dieses in eine schmucke Pension verwandeln. Tatkräftig unterstützt von den Eltern verwirklichen Cortesis das grösste Projekt ihres Lebens. Die siebte «SRF bi de Lüt - Familiensache» bietet spannende und berührende Einblicke in diese drei Welten. Vom 3. Januar bis 31. Januar 2014, immer freitags um 20.05 Uhr auf SRF 1.
15:25
In der keltischen See vor der Küste Englands liegen die Scilly-Inseln. Auf einer von ihnen, der Insel Tresco, legte der wohlhabende englische Adelige Augustus Smith einen subtropischen Garten an. Der damals 26-Jährige stand den utopischen Ideen seiner Zeit nahe und wollte das Schicksal der Ärmsten verbessern. Die Inseln, auf denen bittere Armut herrschte, boten dem jungen Philanthropen die Möglichkeit, seine Ideale zu verwirklichen. Im Jahr 1834 schloss er einen Erbpachtvertrag mit der englischen Krone ab und errichtete einen Nutzgarten. Durch die Hanglage mit sehr trockenen, aber auch feuchteren Böden, bot der Garten unterschiedliche Standortbedingungen, und um die exotische Vegetation vor den ganzjährig kräftigen Winden zu schützen, liess Smith ringsum einen breiten Gürtel aus Bäumen und Sträuchern errichten. Heute breiten sich manche Pflanzen auch ausserhalb des Gartens in Richtung Heide und Dünen aus, mischen sich unter die heimischen Arten und verändern so das Gesicht der ursprünglichen Landschaft. Vor 30 Jahren wurden 90 Prozent des Pflanzenbestandes im Garten von einer Kältewelle zerstört. Nur drei Jahre später zog ein Tornado über die Insel, der mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde alle Rekonstruktionsarbeiten wieder zunichtemachte. Doch die Gärtner liessen sich nicht entmutigen und bauten erneut alles auf - ein weiterer Beweis für die aussergewöhnliche Widerstandsfähigkeit von Tresco.
15:50
Flora (Pina Kühr) liebt ihren Sohn Luke (Leonard Conrads) über alles. Doch der aufgeweckte Teenie mit einer leichten Form von ADHS sorgt in der Schule wiederholt für Ärger und stellt seine Mutter damit vor Probleme. Auf Rat der Schulleitung und der Schulpsychologin soll Flora sicherstellen, dass Luke in seinen Ferien vor allem Ruhe, aber auch Bewegung hat. So verbringen die beiden die Sommerferien bei Floras Mutter Liz in Cornwall. Bernard, Floras Lebensgefährte, bleibt lieber zu Hause. Doch Flora und ihre unkonventionelle Mutter halten es kaum über ein Wochenende miteinander aus. Denn ihre Vorstellungen davon, was ein gutes Leben ausmacht, sind grundverschieden. Deshalb ist Flora bereits vor 14 Jahren in die Grossstadt gezogen, wo sie bald selbst Mutter wurde. Von Ruhe und Besinnung ist im schönen Cornwall zunächst allerdings nichts zu spüren: Es dauert nicht lange, bis Luke wieder Ärger hat. Trotz mehrerer «Keep out»-Schilder betritt er privaten Grossgrundbesitz und trifft dort auf Sir Henry, einen miesepetrigen Vogelkundler, der mit dem halben Dorf verkracht ist. Nachdem sich Luke von ihm eine Ohrfeige eingefangen hat, will Flora Anzeige erstatten. Doch als Flora den Dorfpolizisten Eric (Ian Thomas McMillan) erkennt, ist sie geschockt: Eric, ihr bester Freund aus Jugendtagen, ist Lukes Erzeuger - und wollte damals kein Kind. Kurzerhand macht sie Eric deutlich, dass er Abstand halten soll. An diese Ansage hält er sich vorerst auch. Unterdessen nähern sich Luke und der kauzige Sir Henry (Günther Maria Halmer) hinter Floras Rücken an. Die beiden eigensinnigen Aussenseiter werden zu Freunden - ohne zu ahnen, dass sie blutsverwandt sind. Denn Sir Henry ist Lukes Grossvater. Als Eric davon erfährt, weiss er, dass das gegen seine Abmachung mit Flora ist. Doch es zieht ihn auch zu dem Jungen, dem er kein Vater sein darf. Als dann auch noch Bernard unangekündigt vor der Tür steht, ist das Chaos perfekt.
17:30
Das Häsli möchte beim ambitionierten Beeripapa im Sommertheater mitspielen und das überemotionale Poppy verdirbt ihr fast das Casting, bis sie selbst emotional wird und so den Job bekommt.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
An Tag 3 der «Pak Choi»-Woche legt sich Jacqueline aus Bellikon AG ins Zeug. Zu der Familie der 43-Jährigen gehört neben ihrem Partner und den Zwillingen die ehemalige Strassenhündin Amy. Jacqueline will das Gemüse der Woche mit einer Marinade und Speck im Ofen interessant machen.
18:25
In Snowdonia betreiben die Brüder Finn, Steff und Jack einen Laden mit eigener Backstube und Café. In der Vorweihnachtszeit kochen sie Gerichte mit Lauch, dem Nationalsymbol von Wales. Finn backt Sauerteigbrot für «Welsh Rarebit», Steff serviert Lauchfritters mit Seegraspaste und Ei.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
21:05
Wie geht es weiter mit Russland? Diese Frage beschäftigt die Welt. Die Antwort darauf: schwierig. Zu viel hängt von den schwer vorhersehbaren Entscheidungen des Präsidenten Wladimir Putin ab. Reporter Christof Franzen ist in verschiedene Regionen Russlands gereist. Und hat Menschen gefragt, wie sie sich die Zukunft vorstellen. Die Bandbreite der Emotionen ist gross. Während die einen den imperialen Kurs des Präsidenten feiern, packen andere im Stillen ihre Koffer. Und die Mehrheit? Sie arrangiert sich mit einer immer düstereren Realität.
21:40
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
100 Jahre nach der Premiere von Calderóns «Das grosse Welttheater» auf dem Klosterplatz von Einsiedeln SZ wirft Lukas Bärfuss mit seiner zeitgenössischen Neufassung existenzielle Fragen auf. Wofür lohnt es sich zu leben? Wofür zu sterben? Welche Rolle spiele ich im Leben? Rund 500 Laien sind bei diesem Spiel - vor und hinter den Kulissen - mit dabei; vom Enkel bis zur Grossmutter. Ein Spiel, das Generationen verbindet und den Zusammenhalt im Dorf stärkt. Das Klosterdorf Einsiedeln SZ zeichnet eine barocke Theatertradition aus. Auf dem Klosterplatz wurde aber erstmals 1924 Theater gespielt, obwohl dieser einst sogar nach speziellen akustischen Gesichtspunkten gestaltet wurde. Die Wahl des Stückes fiel auf «Das grosse Welttheater» des spanischen Dramatikers Pedro Calderón de la Barca in der Übersetzung von Joseph von Eichendorff. Die Aufführung: weniger Kunstgenuss als vielmehr seelische Erhebung. Am Stückende gab es keinen Applaus; das Spielvolk stimmte zusammen mit dem Publikum «Grosser Gott, wir loben Dich» an. In den 1960er-Jahren sorgte das Mysterienspiel aber je länger je mehr für Unmut. Kritisiert wurde die nicht mehr zeitgemässe, gottgewollte hierarchische Ordnung. Eine rigorose Neuausrichtung wagte die Welttheater-Gesellschaft aber erst 2000 mit Autor Thomas Hürlimann und Regisseur Volker Hesse, auch wenn Calderóns Grundgedanken integraler Bestandteil blieben. Nun hat sich Lukas Bärfuss den Stoff vorgeknöpft. Das Kloster gab den Segen zu seinem Stück, das selbst vor Kindsmissbrauch in der Kirche nicht Halt macht. Über ein halbes Jahr lang wurde geprobt. Das «Spielvolk» war mit Feuereifer dabei. Freizeit und Ferien wurden dem Spiel geopfert. Gemeinsam haben Einsiedlerinnen und Einsiedler Grosses geschaffen. Gemeinsam wagen sie einen schonungslosen Blick auf das menschliche Leben. Von der Jugend bis zum Tod. Der Film rollt die 100-jährige Geschichte auf, gräbt im Archiv, birgt Anekdoten, erinnert sich mit Menschen, die seit Jahren zum «Spielvolk» gehören an Skurriles und Unvergessliches und begleitet Alte und Junge, vom Schicksal heimgesuchte und Lebenshungrige bis zum grossen Auftritt.
23:00
Eine kleine dunkelgraue Katze streift neugierig durch den Wald. Als sie auf ein Hunderudel trifft, muss sie fliehen. Auf ihrer Flucht wird sie jedoch von einer weit grösseren Gefahr überrascht: Eine riesige Flutwelle rollt über die friedliche Landschaft auf sie zu. Sie kann sich in letzter Sekunde auf den Dachboden eines verlassenen Hauses retten. Doch auch dort ist sie nicht sicher, denn das Wasser steigt unaufhaltsam und bald ist auch das Haus vollkommen überflutet. Mit Müh und Not überwindet die Katze ihre grosse Scheu vor dem Wasser und kann sich schliesslich auf ein Boot in Sicherheit bringen. Bald schon füllt sich das Boot mit anderen Tieren, die vor den Wassermassen fliehen müssen: Der einzige freundlich gesinnte Hund aus dem Rudel gesellt sich ebenso zur Katze wie ein Wasserschwein, ein Lemur und ein majestätischer grosser weisser Vogel. Die Verständigung mit ihnen erweist sich für die Katze fast als eine noch grössere Herausforderung als die Überwindung ihrer Angst vor dem Wasser. Doch da sie nun buchstäblich alle im selben Boot sitzen, müssen die unterschiedlichen Tiere lernen, zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig zu akzeptieren, um zu überleben. Der weitgehend dialoglose Animationsfilm «Flow» erzählt von Freundschaft, Solidarität und der Fähigkeit, selbst in Krisenzeiten über sich hinauszuwachsen. In seiner Heimat Lettland hat «Flow» an der Kinokasse alle Rekorde gebrochen. Regisseur Gints Zilbalodis, der während seiner Studentenzeit bereits einen Kurzfilm mit einer Katze gedreht hatte, inszeniert die Geschichte um die unterschiedlichen Tierfiguren in traumhaft atmosphärischen Bildern. Seine Figuren kommen ganz ohne Sprache aus, sind viel weniger vermenschlicht als es in US-Animationen üblich ist und schaffen es trotzdem, das Publikum emotional in ihren Bann zu ziehen. Zu Recht wurde Zilbalodis für «Flow» mit dem Oscar für den besten Animationsfilm ausgezeichnet.