04:15
Auf der schönen Ägäis-Insel Chios wächst der Mastix-Strauch. Aus dem Harz lassen sich Medizin, Kaugummis und Kleber herstellen. Doch man kann auch Speisen mit Mastix zubereiten. Experimentierfreudige Köchinnen lassen die älteren Einwohnerinnen von den neuartigen Süssspeisen kosten.
04:40
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode zeigt eindrückliche Blicke aufs Berner Oberland. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über Niesen und Brienzergrat nach Lauterbrunnen BE und Mürren BE. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:45
05:20
Unseren Flussfischen geht es schlecht. Der Hitzesommer 2026 und Flussbarrieren lassen Hunderttausende verenden. Die vielen Kraftwerkbarrieren hindern verschiedene Fischarten bis heute an ihrer natürlichen Wanderung. Haben die Fische eine Zukunft oder ist es schon zu spät?
05:55
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
07:30
09:15
Auf der schönen Ägäis-Insel Chios wächst der Mastix-Strauch. Aus dem Harz lassen sich Medizin, Kaugummis und Kleber herstellen. Doch man kann auch Speisen mit Mastix zubereiten. Experimentierfreudige Köchinnen lassen die älteren Einwohnerinnen von den neuartigen Süssspeisen kosten.
09:50
Irgendwann im 19. Jahrhundert meldet sich in Seldwyla der Junglehrer Wilhelm (Paul Hubschmid) beim Schulpfleger (Heinrich Gretler) zum Stellenantritt. Er wirkt schüchtern und gehemmt. In der Schule aber pflegt er einen so modernen Stil, dass sich der Pastor (Emil Hegetschweiler) bald besorgt fragt, ob da gar ein Atheist am Werk ist. Sorgen ganz anderer Art macht sich der Kaufmann Viggi Störteler (Alfred Rasser), der unter dem Pseudonym Kurt von Walde literarische Produkte publiziert. Diese nämlich gefallen dem feinsinnigen Wilhelm ganz und gar nicht. Weil er für vier Wochen nach Berlin reisen muss, plant Störteler einen «Briefwechsel zweier Zeitgenossen: Kurt - Alwina». Dafür schreibt er seiner Frau Gritli (Anne-Marie Blanc) einen geschwollenen Liebesbrief, den sie im gleichen Stil beantworten soll. Weil sich die Überforderte nicht zu helfen weiss, greift sie zu einer List: Sie schreibt Viggis Brief ab, unterzeichnet mit ihrem Namen und steckt ihn kommentarlos dem Lehrer zu. Der sieht eine Romanze keimen und antwortet. Sein Brief geht, in Gritlis Handschrift, nach Berlin. Weitere Liebespostillen folgen. Viggi Störteler ist entzückt über die Begabung seiner Frau, bis er nach seiner Rückkehr dem wahren Verfasser auf die Schliche kommt. Die Komödie basiert auf einer Geschichte aus Gottfried Kellers Sammlung «Die Leute von Seldwyla». Das Drehbuch schrieben Richard Schweizer, Horst Budjuhn und Kurt Guggenheim (Dialoge), drei ausgewiesene Kapazitäten auf ihrem Gebiet. Regisseur Leopold Lindtberg gelang eine ebenso filmische wie stimmige Umsetzung der charmant-witzigen literarischen Vorlage. Publikum und Kritiker waren gleichermassen begeistert. Das Werk der Praesens-Film - sie kann 2024 ihr hundertjähriges Bestehen feiern - fand denn auch, mitten im Krieg, sogar im Ausland Anerkennung. An der Biennale von Venedig wurden «Die missbrauchten Liebesbriefe» preisgekrönt.
11:25
Der Alltag der Ambulanz im Kanton Basel-Landschaft zeigt: Das eigene Zuhause, der Spaziergang mit dem Hund oder der Schulhof - der Tod kann überall lauern. Dass wir alle einmal sterben werden, ist klar. Die Frage ist nur: Woran? Das lasse er einfach mal auf sich zukommen, antwortet Rolf Steinmann, der Chef des grössten Schweizer Krematoriums. Bis es so weit sei, geniesse er das Leben und vermeide unnötige Risiken. Das sei auch seine Philosophie, findet Adrian Zurbrügg, der in seiner Freizeit auf hohe Berge steigt, in seinem Berufsalltag als Landschaftsgärtner aber nicht auf Bäume klettert, weil ihm das zu gefährlich ist. Die Forschung zeigt: Seltene, spektakuläre Gefahren werden überschätzt, alltägliche unterschätzt. Folge: übertriebene Angst vor seltenen Risiken, zu wenig Sorge vor verbreiteten Risiken. «DOK» geht der Frage nach: Was bedroht uns tatsächlich existenziell? Und wieso hat unsere Wahrnehmung von Gefahren nur wenig mit der Realität zu tun?
12:20
Zum vierten Mal wird heute ein Menu mit «Pak Choi» serviert. Andre aus Frick AG verewigt das grüne Motto sogar mit Pinsel und Farbe auf seiner Leinwand. Der 34-jährige Rettungssanitäter kocht japanisch: Es gibt Rindsstreifen mit Teriyaki-Sauce, Pak Choi, Peperoni und Reis.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:05
Auf der schönen Ägäis-Insel Chios wächst der Mastix-Strauch. Aus dem Harz lassen sich Medizin, Kaugummis und Kleber herstellen. Doch man kann auch Speisen mit Mastix zubereiten. Experimentierfreudige Köchinnen lassen die älteren Einwohnerinnen von den neuartigen Süssspeisen kosten.
13:30
Die Lehrerfamilie Lätt lebt in Gross SZ. In wenigen Wochen erwartet sie ihr viertes Kind. Wie schon bei den anderen dreien machen sie zusammen einen Ausflug in den Zoo und suchen ein Plüschmaskottchen für das Ungeborene. Zudem ist der erste Schnee da: Nicolas Lätt kann endlich seine Huskys vor den Hundeschlitten spannen. Schon bald möchte er Schlittenfahrten für Touristen anbieten. Der Tierärzte-Familie Siegfried Sommer aus Unterentfelden AG geht die Arbeit in der Klinik nicht aus: aufwendige Operationen stehen an, und eine Hündin ist trächtig. Bald sollen elf Welpen auf die Welt kommen. Nachwuchs soll es auch bei Tierärzten geben: Am Tag der offenen Tür soll schon bei den Kleinsten die Faszination für die Tiermedizin geweckt werden. Fabienne und Roman Cortesi befinden sich im Endspurt des Umbaus an ihrem Haus an der Lenk BE. Alle Familienmitglieder müssen ihre letzten Kräfte mobilisieren, damit das geplante Aufrichtefest stattfinden kann. Die Familie ist während der halbjährigen Bauphase sehr nahe zusammengerückt. Keiner in der Familie hat Erfahrung in der Hotellerie - deswegen holen sie sich Tips beim Profi und dürfen den Mitarbeitenden eines Fünfsternehotels über die Schultern schauen.
14:25
Der Countdown für das vierte Kind bei der Lehrerfamilie Lätt aus Gross SZ läuft. Der Stubenwagen steht bereit, die Koffer für das Spital sind gepackt. Es kann also losgehen. Gleichzeitig kommen die ersten Kunden für die Schlittenhund-Fahrten in den Hoch-Ybrig - eine abenteuerliche Zeit für die ganze Familie. Wenn die Aargauer Tierärztin Barbara Sommer Hausbesuche macht, sind entweder junge Tiere zur Welt gekommen, oder sie leistet Sterbehilfe. Diesmal bereitet der Besuch Freude: Die trächtige Hündin, die sie vor kurzem untersucht hat, hat geworfen. Und Barbara Sommer muss feststellen: Sie hat sich beim letzten Röntgen verzählt. Tierchirurg Roman Siegfried führt eine seltene Operation durch: Er entfernt einer Dogge die Milz. Der Alltag von Familie Siegfried Sommer ist streng - der Wunsch nach etwas mehr Ruhe steht im Raum. Nach der geglückten Einweihung ihrer kleinen Pension beginnt für Roman und Fabienne Cortesi aus der Lenk BE eine neue Ära: Die ersten Gäste stehen vor der Tür. Ihre Pension ist am Eröffnungstag bis auf das letzte Bett ausgebucht. Nach der Feuerprobe und nächtelangen Putzübungen machen sich Cortesis Gedanken, ob sie auf der langen Suche nach dem gemeinsamen Lebenstraum fündig geworden sind.
15:20
16:00
Staff-Kapitän Martin Grimm (Daniel Morgenroth) ist in Utah mit seinem alten Freund Stefan Fieringer (Wolfgang Fierek) zu einer Motorradtour verabredet. Hanna Liebhold (Barbara Wussow) sorgt dafür, dass er Kapitän Max Parger (Florian Silbereisen) mit auf die Tour nimmt. Die Fahrt durchs Monument Valley läuft aber alles andere als entspannt. Erst versucht ein schwarzer Pick-up, die Motorradfahrer von der Fahrbahn zu drängen, und dann werden Martin Grimm und Max Parger auch noch vom Sheriff verhaftet. Annika (Teresa Klamert) hat ihren Mann Markus Becker mit einem Arbeitskollegen betrogen und dadurch ihre Ehe in eine tiefe Krise gestürzt. Die Reise ist der letzte Versuch, ihre Ehe zu retten. Doch Annikas Schuldgefühle und Markus' Selbstzweifel sind so gross, dass es beim Landausflug zu einem Eklat kommt. Für den Hypochonder Jens Kessler (Ingolf Lück) ist das «Traumschiff» einer der wenigen Orte, an denen er sich sicher fühlt. Denn dort an Bord ist die Frau, die seinen «Tempel» kennt: die Schiffsärztin Dr. Delgado. Doch auf dieser Reise muss er die Aufmerksamkeit der Ärztin mit einem anderen Hypochonder teilen - Oskar Schifferle (Harald Schmidt) stellt dieselben Ansprüche an Dr. Delgado, und so kämpfen beide um deren volle Aufmerksamkeit.
17:30
Die Tiere spielen ein kompliziertes Super-Trumpf-Roboter-Quartettt, das Poppy nicht kann und deswegen ausgeschlossen wird. Bis Poppy mithilfe von Giggeli einen Super-Roboter baut, der kreativ und innovativ ist und das Kartenspiel um Längen schlägt.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Wochenfinale zum Thema «Pak Choi». Stefan aus Staufen AG hat in seinem Garten eine grosse Auswahl an Kräutern und backt schon seit Jahren sein Brot selber. Kräuter, selbstgebackenes Brot und Kartoffeln kombiniert er heute auch mit dem Pak Choi. Eine ungewohnte Kombination erwartet seine Gäste.
18:25
Nicolae Migit lebt im Dorf Stejaru im Osten Rumäniens und arbeitet als Viehhirte. Seine Familie kocht traditionell mit Gemüse aus dem eigenen Garten. Fleisch, Milch und Käse kommen von den eigenen Ziegen. Tochter Mirabella vermarktet den Käse und das Fleisch über eine Erzeugergenossenschaft.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Ein Notruf führt die Crew zu einem zwölfjährigen Mädchen. Beim Spielen ist sie auf die Zinken eines Rechens getreten, der ihren Zeh durchbohrt hat. Kurz darauf folgt bereits der nächste Alarm: Zwei erschöpfte Wanderer, die zu einem Influencer-Hotspot wollten, müssen aus den Bergen ausgeflogen werden. Für Rettungssanitäterin Sandra Wenger endet die Verantwortung nicht mit Dienstschluss. Zu Hause wartet ihre zweite wichtige Aufgabe: die Familie. Wie schafft sie es, einen der anspruchsvollsten Jobs der Schweiz mit dem Leben als Mutter von zwei Kindern zu vereinbaren? Mitten in der Weihnachtsfeier der Berufsfeuerwehr Basel brennt eine Wohnung. Ob Personen drin sind, ist unklar. Für Thomas Meyer und Ivan Wallimann beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Im Notfall St. Gallen sorgt Personalmangel für zusätzlichen Druck. Notärztin Elke Schmidt ringt mit der Dienstplanung. Das spürt Pfleger Janosch Pecar, der nach einer Nachtschicht mit einem Tag Pause direkt weiterarbeitet.
21:00
Seit die WG weiss, dass das Haus zum Verkauf steht, ist sie in Aufruhr. Es werden Vermutungen angestellt und Luftschlösser gebaut: Wäre es vielleicht sogar eine Option, zusammenzulegen und die Liegenschaft als Gemeinschaft zu kaufen? Während die Mehrheit der WG abwinkt, wenn es um das nötige Kleingeld geht, versucht Katrin ihr Glück aktiv beim Lotto. Der Alltag geht währenddessen weiter. Während die WG den Hühnerstall auseinanderbaut, putzt und dann nicht mehr zusammenbringt, zieht sich Luke zurück und stellt sich die grossen Fragen des Lebens: Was mache ich hier? Wo geht es hin? Und: Wie lange darf ich als Engländer nach dem Studium überhaupt noch in der Schweiz bleiben? Als klar wird, dass die WG überraschenderweise keine Millionen angespart hat, um das Haus zu kaufen, werden andere Lösungen gesucht. Die nächste Idee: Könnte das Haus für eine Wohnbau-Genossenschaft spannend sein, die es dann ohne Profit erhält?
21:20
Zeit für ein neues Kapitel: Nach exakt fünf Jahren WG zieht Rico an einen Ort, an dem es weder Garten noch Hühner, dafür mehr Platz zum Musizieren gibt - alles Dinge, die ihn positiv stimmen. Während er seine Sachen packt, gibt die WBG St. Gallen ein Update zum Hauskauf bekannt: Die Erhaltung des Hauses kostet wie erwartet viel Geld. So viel, dass eine Miete zum aktuellen Preis in Zukunft unmöglich wäre. Sollte sie trotzdem mitbieten? Die ungewisse Zukunft der WG hält sie nicht vom Feiern ab. Es ist Sommer und das jährliche WG-Fest steht an. Es gibt viel vorzubereiten und aufzubauen. Am Ende sind der Garten und die Herzen voll. Und dann kommt erst noch eine schöne Nachricht rein.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Die innenpolitische Diskussionsplattform der Schweiz: Politikerinnen und Politiker, Exponenten von Verbänden und Meinungsführerinnen aus Wirtschaft und Gesellschaft debattieren kontrovers über das Top-Thema der Woche.
23:40
23:55
Im einsamen Wüstengebiet von Texas, hart an der mexikanischen Grenze, entdeckt Cowboy und Gelegenheitswilderer Llewelyn Moss (Josh Brolin) ein Schlachtfeld. Vorangegangen ist wohl ein fürchterlich schiefgelaufener Drogendeal, der in einer grossen Schiesserei endete, die offensichtlich keiner der Beteiligten überlebte. Moss denkt nicht im Traum daran das Entdeckte der Polizei zu melden. Im erscheint das Ganze vielmehr als ein Zeichen des Himmels, findet er neben einem Toten doch eine Tasche mit mehr als zwei Millionen Dollar. Die Summe reicht zehnfach, um ihn und seine Frau Carla Jean (Kelly Macdonald) vom tristen Dasein in einem schäbigen Trailerpark zu erlösen. Er packt die Tasche, muss aber später zwecks Spurenverwischens noch einmal zum Tatort zurückkehren. Das hätte er besser unterlassen, denn dort erwartet ihn bereits Anton Chirgurh (Javier Bardem), ein Killer, wie ihn das Land noch nicht gesehen hat. Er hat die Aufgabe, Moss das Geld wieder abzujagen. Für die Erledigung seines Jobs geht Chirgurh ohne grosses Federlesen über Leichen. Und weil Moss ein listiger Flüchtender ist, zieht sich bald eine lange Blutspur durch den Süden von Texas. Ebenfalls an Moss angehängt, hat sich der bald pensionierte Sheriff Ed Tom Bell (Tommy Lee Jones). Mit Fortschreiten der Jagd wird klar: Bell versucht Moss zu finden, nicht um ihn zu verhaften und dem Gesetzt zuzuführen, sondern um ihn vor dem irren Killer zu retten, der wie eine Gottesplage durch das Land zieht. In ihrem dicht erzählten Thriller «No Country for Old Men» entführen die beiden Kultfilmer Ethan und Joel Coen («Fargo») die Zuschauerinnen und Zuschauer in eine kuriose, gewalttätige Albtraumwelt. Das deutsche Onlinemagazin «Artechock» schrieb bei der Premiere in Cannes, dieser Coen-Film sei das «wohl düsterste Werk der Brüder seit ihrem Debüt mit 'Blood Simple' vor immerhin 22 Jahren - und es ist ihr bester Film seit 'Fargo'». Die Mehrheit des Saalpublikums habe zunächst nicht bemerkt, dass das «nicht zum Lachen gemacht war», dieses «präzis und ohne Manierismen und Effekthascherei inszenierte, lakonische, stoische Panorama der Sinnlosigkeit, in dem man sich auf nichts verlassen kann, ausser dass nicht viele Charaktere das Filmende erleben werden». Die Vorlage für die Handlung lieferte der gleichnamige Roman von Cormac McCarthy, der als einer der wichtigsten zeitgenössischen US-Schriftsteller gilt und dessen Bücher, wie zuletzt «The Road», immer wieder auch verfilmt werden. Neben Javier Bardem, der sich mit Anton Chirgurh in die Galerie der bizarrsten Hollywoodkiller eingeschrieben hat und dafür einen Oscar als Bester Nebendarsteller erhielt, überzeugen auch Tommy Lee Jones, Josh Brolin, Woody Harrelson und Kelly MacDonald mit denkwürdigen Schauspielerdarbietungen. Für «No Country for Old Men» durften die Coen-Brüder dann 2008 gleich jeweils drei Oscarstatuen entgegennehmen: für die Beste Regie, das Beste Drehbuch sowie als Bester Film des Jahres.