04:10
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. In dieser Episode fliegen die Zuschauenden über die schroffen Landschaften der Innerschweiz - unter anderem durch das Klettergebiet Salbit, nach Andermatt, über den Furkapass und den Rhonegletscher. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
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100 Jahre nach der Premiere von Calderóns «Das grosse Welttheater» auf dem Klosterplatz von Einsiedeln SZ wirft Lukas Bärfuss mit seiner zeitgenössischen Neufassung existenzielle Fragen auf. Wofür lohnt es sich zu leben? Wofür zu sterben? Welche Rolle spiele ich im Leben? Rund 500 Laien sind bei diesem Spiel - vor und hinter den Kulissen - mit dabei; vom Enkel bis zur Grossmutter. Ein Spiel, das Generationen verbindet und den Zusammenhalt im Dorf stärkt. Das Klosterdorf Einsiedeln SZ zeichnet eine barocke Theatertradition aus. Auf dem Klosterplatz wurde aber erstmals 1924 Theater gespielt, obwohl dieser einst sogar nach speziellen akustischen Gesichtspunkten gestaltet wurde. Die Wahl des Stückes fiel auf «Das grosse Welttheater» des spanischen Dramatikers Pedro Calderón de la Barca in der Übersetzung von Joseph von Eichendorff. Die Aufführung: weniger Kunstgenuss als vielmehr seelische Erhebung. Am Stückende gab es keinen Applaus; das Spielvolk stimmte zusammen mit dem Publikum «Grosser Gott, wir loben Dich» an. In den 1960er-Jahren sorgte das Mysterienspiel aber je länger je mehr für Unmut. Kritisiert wurde die nicht mehr zeitgemässe, gottgewollte hierarchische Ordnung. Eine rigorose Neuausrichtung wagte die Welttheater-Gesellschaft aber erst 2000 mit Autor Thomas Hürlimann und Regisseur Volker Hesse, auch wenn Calderóns Grundgedanken integraler Bestandteil blieben. Nun hat sich Lukas Bärfuss den Stoff vorgeknöpft. Das Kloster gab den Segen zu seinem Stück, das selbst vor Kindsmissbrauch in der Kirche nicht Halt macht. Über ein halbes Jahr lang wurde geprobt. Das «Spielvolk» war mit Feuereifer dabei. Freizeit und Ferien wurden dem Spiel geopfert. Gemeinsam haben Einsiedlerinnen und Einsiedler Grosses geschaffen. Gemeinsam wagen sie einen schonungslosen Blick auf das menschliche Leben. Von der Jugend bis zum Tod. Der Film rollt die 100-jährige Geschichte auf, gräbt im Archiv, birgt Anekdoten, erinnert sich mit Menschen, die seit Jahren zum «Spielvolk» gehören an Skurriles und Unvergessliches und begleitet Alte und Junge, vom Schicksal heimgesuchte und Lebenshungrige bis zum grossen Auftritt.
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Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
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Auch das grosse Gewächshaus ist eine kleine Wunderwelt für sich mit seltenen Salvien, vielerlei Gemüse und lauschigen Sitzecken. Zu guter Letzt ist der Garten geprägt von einem grossen und mehreren kleinen Teichen, die entstanden sind, nachdem Marcel Meyer bei der Gartenarbeit zufällig auf eine sehr ergiebige Quelle gestossen ist. Es ist das Werk von Marcel Meyer, einem ehemaligen Oberstufenlehrer aus Biel, seiner Frau Betty, einer Managerin aus New York und Heinz (Henri) Gallus, einem langjährigen Freund von Marcel.
09:30
100 Jahre nach der Premiere von Calderóns «Das grosse Welttheater» auf dem Klosterplatz von Einsiedeln SZ wirft Lukas Bärfuss mit seiner zeitgenössischen Neufassung existenzielle Fragen auf. Wofür lohnt es sich zu leben? Wofür zu sterben? Welche Rolle spiele ich im Leben? Rund 500 Laien sind bei diesem Spiel - vor und hinter den Kulissen - mit dabei; vom Enkel bis zur Grossmutter. Ein Spiel, das Generationen verbindet und den Zusammenhalt im Dorf stärkt. Das Klosterdorf Einsiedeln SZ zeichnet eine barocke Theatertradition aus. Auf dem Klosterplatz wurde aber erstmals 1924 Theater gespielt, obwohl dieser einst sogar nach speziellen akustischen Gesichtspunkten gestaltet wurde. Die Wahl des Stückes fiel auf «Das grosse Welttheater» des spanischen Dramatikers Pedro Calderón de la Barca in der Übersetzung von Joseph von Eichendorff. Die Aufführung: weniger Kunstgenuss als vielmehr seelische Erhebung. Am Stückende gab es keinen Applaus; das Spielvolk stimmte zusammen mit dem Publikum «Grosser Gott, wir loben Dich» an. In den 1960er-Jahren sorgte das Mysterienspiel aber je länger je mehr für Unmut. Kritisiert wurde die nicht mehr zeitgemässe, gottgewollte hierarchische Ordnung. Eine rigorose Neuausrichtung wagte die Welttheater-Gesellschaft aber erst 2000 mit Autor Thomas Hürlimann und Regisseur Volker Hesse, auch wenn Calderóns Grundgedanken integraler Bestandteil blieben. Nun hat sich Lukas Bärfuss den Stoff vorgeknöpft. Das Kloster gab den Segen zu seinem Stück, das selbst vor Kindsmissbrauch in der Kirche nicht Halt macht. Über ein halbes Jahr lang wurde geprobt. Das «Spielvolk» war mit Feuereifer dabei. Freizeit und Ferien wurden dem Spiel geopfert. Gemeinsam haben Einsiedlerinnen und Einsiedler Grosses geschaffen. Gemeinsam wagen sie einen schonungslosen Blick auf das menschliche Leben. Von der Jugend bis zum Tod. Der Film rollt die 100-jährige Geschichte auf, gräbt im Archiv, birgt Anekdoten, erinnert sich mit Menschen, die seit Jahren zum «Spielvolk» gehören an Skurriles und Unvergessliches und begleitet Alte und Junge, vom Schicksal heimgesuchte und Lebenshungrige bis zum grossen Auftritt.
10:00
Im «Forum» diskutiert Radio SRF 1 mit Ga¨sten und dem Publikum u¨ber aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur. In die Live-Sendung fliessen Meinungen und Fragen ein, die das Moderationsteam per Telefon, E-Mail oder Online-Kommentar erreichen.
11:00
12:00
Tag 2 bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» mit Doris aus Weggis LU. Die 64-Jährige wohnt direkt am Vierwaldstättersee und geht oft und gerne schwimmen im See - egal zu welcher Jahreszeit. Ihren Gästen serviert sie das Motto «Feta» in Form einer Hackfleisch-Feta-Roulade.
12:20
Am dritten Tag der «Feta»-Woche macht sich Fabio aus Littau LU ans Werk. Der gelernte Elektroingenieur, 36, lebt auf einem Bauernhof und hat grosse Freude an seinen Hühnern. Deren Eier kann er für sein Menu gebrauchen: Es gibt überbackene Feta-Spinat-Cannelloni.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:00
Auch das grosse Gewächshaus ist eine kleine Wunderwelt für sich mit seltenen Salvien, vielerlei Gemüse und lauschigen Sitzecken. Zu guter Letzt ist der Garten geprägt von einem grossen und mehreren kleinen Teichen, die entstanden sind, nachdem Marcel Meyer bei der Gartenarbeit zufällig auf eine sehr ergiebige Quelle gestossen ist. Es ist das Werk von Marcel Meyer, einem ehemaligen Oberstufenlehrer aus Biel, seiner Frau Betty, einer Managerin aus New York und Heinz (Henri) Gallus, einem langjährigen Freund von Marcel.
13:35
Das Art-X-Projekt polarisiert in Adelboden. Junge Menschen in Adelboden sollen in einem suchtfreien Rahmen die Gemeinschaft erleben. Nicht bei allen stösst das aber auf Anklang. Denn jeder weiss, der Veranstalter sind die Freikirchen in Adelboden. Ihr Ziel, die Jugendlichen in Adelboden sollen zusammen eine Show einstudieren und diese dann einem breiten Publikum zeigen. Nur wird da nicht auch missioniert? Für Lehrerin Regula Grunder ist klar, auch wenn ganz viele Schülerinnen und Schüler aus ihrer Schule da mitmachen, sie hat keine Lust auf diese Welt. Viel lieber geht sie mit ihrem Mann, dem Hockeytrainer, in die Eishalle. Als ehrenamtliche Speakerin arbeitet sie da jeweils an den Matchtagen. Ganz anders Larissa Jungen: Die gelernte Coiffeuse will die Show der Jungen sehen, auch weil ihre jüngere Schwester da mitmacht, eine der wenigen die nicht in einer Freikirche ist. Auch wenn sie das Gedankengut der Freikirche nicht teilt, findet sie den Anlass in Ordnung. Endlich läuft mal etwas im sonst eher verschlafenen Adelboden. Judith und Christian Dummermuth organisieren regelmässig einen Mittagstisch. Offen für alle und Anziehungspunkt für die unterschiedlichsten Menschen in Adelboden. Damit treffen die beiden einen Nerv. Es ist der familiäre Rahmen, den die Anwesenden schätzen. Es zeigt sich, dass die Freikirchen sich sozial engagieren und so auch stark an Einfluss gewinnen. Hotelier Rosser hat wenig Berührungspunkte mit Gott. Kein Wunder, der umtriebige Adelbodner hat auch wenig Zeit, denn rechtzeitig auf die Wintersaison muss sein Hotel fertig sein und funktionieren. Anfang Dezember startet er darum einen Testbetrieb. Lokale und regionale Hoteliers sollen sein Aparthotel mit Restaurant testen. Denn Rosser ist ein digital denkender Mensch. Wenig Personal heisst wenig Fixkosten. Der Gast soll sich via Handy Zugang zum Hotel schaffen und auch im Restaurant läuft vieles übers Internet, ob das gut gehen kann?
14:25
Es ist der Auftakt in die neue Winter-Saison, dass «Winterylüte» in Adelboden. Larissa Jungen hat sich was ganz Spezielles einfallen lassen, eine Modeshow. Mitten im Dorf. Die junge Adelbodnerin will frischen Wind ins konservative Dorf bringen. Damit trifft sie sicher den Nerv von Hotelier Chris Rosser. Der steht kurz vor der Eröffnung seines Apart Hotels. Alles digital, ohne viel Personal soll das Haus schnell rentieren. Ein Novum im Berner Oberland. Mit einer Party auf dem Dorfplatz feiert Rosser die Eröffnung. Eine die Adelboden so noch nie gesehen hat, mit Tänzerinnen an der Stange und einer üppigen Liveshow mit Musik und DJ. Rosser will den Aufbruch, will ein Dorf welches das ganze Jahr hindurch attraktiv und beliebt ist. Das stösst bei vielen Einheimischen auf taube Ohren. Aufbau heisst es für Simon Schranz. Der gelernte Zimmermann hilft jedes Jahr die Tribünen für das Weltcuprennen am «Chuenisbärgli» aufzubauen. Der jährliche Skievent zieht jeweils Massen an Touristen und Partyvolk an, für Schranz eher Leid statt Segen. Ginge es nach ihm, könnten die Rennen auch ohne Publikum stattfinde. Eine Zerreissprobe, denn Schranz verdient gutes Geld mit dem Skizirkus und der macht dann Anfangs Januar 2022 halt in Adelboden. Ein Rennen für die Geschichtsbücher. Marco Odermatt fährt am Chuenisbärgli der Konkurrenz davon und bringt der Schweiz den ersten Sieg im Riesenslalom seit 2008. Lehrerin Regula Grunder und auch die Familie Müller geniessen diesen Triumpf von zu Hause aus, in Hörweite der Skiarena. Denn die vielen Partygänger die die Nacht zum Tag machen, saufen und grölen sind vor allem freikirchlichen Kreisen ein Dorn im Auge. Die Heilsarmee bietet am Abend sogar ein Kontrastprogramm für die Jugendlichen. Reden und Spielen ohne Alkohol und Party.
15:30
Die Schülerin Louisa Uhlig (Marie Schöne) und Kyrill Kovalenka (Tristan Weggen) verstehen sich gut. Der Halbwaise aus der Ukraine lebt mit seiner Mutter Oksana in dem grosszügigen Strandhaus von Louisas Eltern. Als Kyrill beim Piratenspiel vom Bootssteg stürzt, springt Louisa hinterher und zieht ihn aus dem Wasser. «Rügenärztin» Nora (Tanja Wedhorn) ist rechtzeitig vor Ort, um den bewusstlosen Jungen zu reanimieren. Eine unerklärliche Schlagverletzung bei Kyrill lässt Nora vermuten, dass etwas zwischen den Kindern vorgefallen ist. Als Louisa kurz darauf erkrankt und in die Notaufnahme des Krankenhauses kommt, finden Doktor Heckmann und sein Team keine Erklärung für die lebensbedrohliche Immunschwäche. Nora erkennt jedoch, woran das Mädchen wirklich leidet. Gleichzeitig muss die Ärztin Spannungen in der Beziehung ausbalancieren. Während ihr Freund Max (Bernhard Piesk) darauf drängt, dass sie wegen ihrer Schwangerschaft kürzertritt, glaubt die rastlose Multitaskerin, wie bisher weitermachen zu können.
17:05
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17:30
Das Guetnachtgschichtli «Animanimals» dreht sich um lustige Tiere, die fröhlich aus der Reihe tanzen. In kurzen Abenteuern stehen sie vor absurden Herausforderungen, die sie mit viel Charme und Humor meistern. Dabei lernen alle eine kleine Lektion fürs Leben und die Welt wird um einiges bunter.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
In Kriens LU ist Jolanda, 48, zu Hause. Die Marketingmanagerin ist seit über 20 Jahren aktiv in der Luzerner Fasnacht, spielt Saxophon und Trompete. Das Motto «Feta» setzt Jolanda griechisch um: Sie bereitet Tiropitakia zu. Den Gästen sind zunächst Fragezeichen ins Gesicht geschrieben.
18:25
Für den Gemüsegarten ist Johanna Becker zuständig. Ihr Ziel: die hier oben lebende Gemeinschaft so weit wie möglich mit eigenen Produkten zu versorgen. Auf dieser Höhe eine ziemliche Herausforderung.
19:00
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Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
Der Tourismus in der Schweiz boomt: 2025 wurde mit über 60 Mio. Logiernächten - Hotels und Parahotellerie zusammengezählt - ein neuer Rekord erzielt. Dies zum dritten Mal in Folge. Dabei fühlt sich die Bevölkerung vermehrt von Touristen gestört. Wie erleben Reisende die Schweiz, wo kommt es zu Friktionen und wie begegnet man dem Besucherstrom? DOK begleitet eine asiatische Reisegruppe in der Zentralschweiz und im Berner Oberland, dokumentiert den Arbeitsalltag einer Zugbegleiterin und zeigt ein Dorf, das nach einer Netflix-Serie überrannt wird. Ausgangspunkt ist Luzern, dessen Besucherzahl sich in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelte. Noch immer chauffieren Busse Massen von Touristen direkt vor die Tore der Uhrengeschäfte und tragen so zur Verkehrsüberlastung bei. Erstmals erhebt die Stadt nun Anhaltegebühren und führt ein Slot-System ein. Der Unmut gegen den Overtourism manifestiert sich unter anderem in einem Airbnb-Reglement, das die Vermietung von Wohnungen seit einem Jahr einschränkt. Zu Friktionen kommt es auch in o¨ffentlichen Verkehrsmitteln. Pendler beklagen sich über u¨berfu¨llte Zu¨ge - etwa auf den Strecken nach Engelberg und Interlaken. Seit eine koreanische TV-Romanze auf Netflix läuft, bei der Szenen am Lungerersee gedreht wurden, besuchen Touristen in Massen das kleine Obwaldner Dorf Lungern. Einheimische berichten von Besuchern, die filmend und fotografierend durch hohes Gras stapfen, Drohnen steigen lassen und auf privatem Gelände picknicken. Auf dem Titlis wird indes bereits im grossen Stil in die touristische Zukunft investiert. Die Stararchitekten Herzog & de Meuron realisieren ein futuristisches Projekt, das neben einem Aussichtsturm mit Gourmet-Restaurant und Rolex-Boutique ein Shopping-Center und Verpflegungsmöglichkeiten für 600 Personen umfassen wird. Erwartet werden zukünftig 1,5 Millionen Gäste pro Jahr. Ein Dokfilm von Jörg Huwyler
21:05
PFAS oder auch Ewigkeitschemikalien: Sie schlummern im Wasser, in Böden, in Lebensmitteln, in unseren Körpern. PFAS sind chronisch giftig und man wird sie kaum mehr los. Und doch werden damit unzählige Produkte hergestellt, die aus unserem Alltag bislang nicht wegzudenken waren.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
23:00
Der Krieg in der Ukraine hat Europas Sicherheitsdenken verändert und in Finnland eine radikale Kehrtwende eingeleitet: die Rückkehr der Antipersonenmine. Auf einem Truppenübungsplatz zeigt Oberst Riku Mikkonen vom finnischen Militär, warum das finnische Militär die Mine als «kosteneffizientes Werkzeug» zur Landesverteidigung sieht. Für ihre Befürworter ist sie ein pragmatisches Werkzeug der Abschreckung. Für Zoran Ješic ist sie das Gegenteil. Im Bosnien-Krieg verlor er ein Bein durch eine Mine. Bis heute erlebt er, wie diese Waffen auch Jahrzehnte nach dem Krieg Menschen töten, verstümmeln und ganze Landstriche unbewohnbar machen. Seine Geschichte steht für die Langzeitfolgen einer Waffe, die international geächtet wurde. Der Film beleuchtet das Spannungsfeld zwischen militärischer Abschreckungslogik, internationalen Verpflichtungen und humanitären Werten. In Helsinki warnt die Politikerin Li Andersson vor dem Glauben an eine «finnische Ausnahmestellung», die das Vertrauen in eine regelbasierte Weltordnung untergräbt. Der Grünen-Politiker Atte Harjanne hält dagegen: Er sieht in den Minen eine pragmatische Lösung, um Finnland vor einem russischen Angriff zu schützen. Zwischen Militärlogik, politischer Debatte und den Erfahrungen der Opfer stellt der Film die Frage: Kann der Einsatz der geächteten Waffe je verantwortungsvoll sein - oder beginnt ihr zerstörerisches Werk erst lange nach dem Krieg? Ein Film von Lukas Wagner.
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