04:00
Seit bald zehn Jahren führt Maria Hersche das «Rössli» als Wirtin. Mit viel Herzblut pflegt sie die langjährige Volksmusiktradition, die sie von ihren Vorgängern übernommen hat. Die Musik liegt ihr dabei im Blut: Ihr Vater Bruno Hersche spielt bei den bekannten «Hersche Buebe», ihre Brüder sind im «Jodlerklub Herisau-Säge» aktiv - und auch Maria selbst greift zur Geige. In der Sendung überlässt sie das Musizieren jedoch ganz ihren Gästen. Nur wenige Meter entfernt zuhause ist «Baazlis Franz», der mit seinen Musikkollegen ebenfalls vorbeikommt. In Appenzell und Umgebung gilt er als musikalische Legende und wurde kürzlich mit dem Appenzeller Kulturpreis ausgezeichnet. Natürlich darf auch Marias Vater mit seiner Kapelle «Hersche Buebe» nicht fehlen. Für seine Tochter hat Bruno Hersche eigens ein Stück komponiert: «Für d'Maria im Rössli». Auch ihre Brüder sowie ein Cousin singen im «Jodlerklub Herisau-Säge» mit. Da im kleinen Lokal nicht genügend Platz ist, erklingen ihre Stimmen kurzerhand vor dem historischen Gebäude. Für musikalische Abwechslung sorgt Besuch aus der Innerschweiz: Die «Moränen Örgeler» aus dem Kanton Zug bringen mit ihrem energiegeladenen Stil frischen Wind ins «Rössli». Bekannt aus Festhütten und Kaffeezelten, werden sie mit ihrem «Kafistube-Rave» auch hier für ausgelassene Stimmung sorgen. Um die Zukunft der Appenzeller Musik muss man sich keine Sorgen machen. Die junge Generation wächst ganz selbstverständlich mit der Tradition auf. Es wird nicht gelernt oder eingeübt, sondern einfach gelebt: Man musiziert gemeinsam zuhause, so wie es schon immer war. Ein gutes Beispiel dafür ist Flurin Manser. In seinem Elternhaus gehörten Instrumente seit jeher zum Alltag. Kein Wunder also, dass auch er und sein Bruder musizieren. Der 17-jährige Hackbrettspieler präsentiert in der Sendung eine Eigenkomposition, die er zum Abschluss seiner Schulzeit geschrieben hat.
04:35
Ein Bijou, das nur dank einer riesigen gartenarchäologischen Ausgrabung überhaupt wieder existiert: Denn der Park lag während über 30 Jahren unter mehreren Tonnen Aushubmaterial, das beim Bau der landwirtschaftlichen Schule einfach auf den Park gekippt wurde.
05:00
06:00
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:30
07:30
09:25
Ein Bijou, das nur dank einer riesigen gartenarchäologischen Ausgrabung überhaupt wieder existiert: Denn der Park lag während über 30 Jahren unter mehreren Tonnen Aushubmaterial, das beim Bau der landwirtschaftlichen Schule einfach auf den Park gekippt wurde.
09:55
Nach einem tragischen Jagdunfall liegt ein Familienvater im Koma. Katja Baumann (Simone Thomalla) wird auf den Hof der Familie gerufen, um sich um die Teeniesöhne und die Tiere zu kümmern. Amelie (Hanna Binke) befindet sich im Zwiespalt, ob sie ihren gewalttätigen Ex Ingo (Levin Henning) wieder in ihr Leben lassen soll, nachdem er nun regelmässig eine Therapie besucht. Währenddessen zweifelt Pfarrer Sonnleitner (Johannes Herrschmann) an seinem Gedächtnis, da er immer vergesslicher wird.
11:30
12:00
Den Start in die neue Woche «Mini Chuchi, dini Chuchi» macht Beatrice aus Oberwil-Lieli AG. Die 49-Jährige nimmt in ihrer Freizeit gerne Hammer und Meissel in die Hand und kreiert Figuren und Objekte. Das Motto «Feta» kombiniert sie mit Lachs und Ofengemüse.
12:20
Tag 2 bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» mit Doris aus Weggis LU. Die 64-Jährige wohnt direkt am Vierwaldstättersee und geht oft und gerne schwimmen im See - egal zu welcher Jahreszeit. Ihren Gästen serviert sie das Motto «Feta» in Form einer Hackfleisch-Feta-Roulade.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:05
Ein Bijou, das nur dank einer riesigen gartenarchäologischen Ausgrabung überhaupt wieder existiert: Denn der Park lag während über 30 Jahren unter mehreren Tonnen Aushubmaterial, das beim Bau der landwirtschaftlichen Schule einfach auf den Park gekippt wurde.
13:30
«SRF bi de Lüt - Unser Dorf» zeigt die Herausforderungen des Skiortes, der schweizweit durch seine wertkonservative Haltung bekannt ist, aber auch als zukunftsträchtige Tourismusdestination wahrgenommen werden möchte. Der 38-jährige Adelbodner Chris Rosser ist Hotelier mit Leib und Seele. Für 10 Millionen Schweizer Franken soll in Adelboden das erste Aparthotel mit 144 Betten und die erste Filiale des Restaurants Mister Cordon eröffnet werden. Chris Rosser und seine Familie haben ihr ganzes Vermögen in dieses Projekt gesteckt. Normalerweise nimmt er ein Scheitern in Kauf. Hier ist er zum Erfolg verdammt. Einen Balanceakt vollführt der 34-jährige Simon Schranz. Als naturverbundener Jäger und Strahler mahnt er für einen massvollen Tourismus. Denn, zu viele Bikerinnen, Gleitschirmfliegende und Wanderer stören nachweislich die Ruhe des Wildes. Andererseits lebt der gelernte Zimmermann von Aufträgen für Zweitwohnungsbesitzende und Schranz baut auch die Tribüne am Weltcuprennen. Eine Zerreissprobe für den jungen Adelbodner. Freikirchen prägen das Dorf: Sie wuchsen bodenständig auf, heirateten über den Miststock hinweg und sind heute Eltern von fünf Kindern: Rebekka und Paul Müller. Erzogen wurden sie nach den biblischen Wertmassstäben der Freikirche «Gemeinde für Christus». Finanziell kommt die Familie dank des Tourismus über die Runden. So verdient Paul Müller sein Geld als selbstständiger Schreiner sowie leidenschaftlicher Pistenfahrer im Winter. Seit zehn Jahren leben Judith und Christan Dummermuth mit ihren vier Kindern in Adelboden. Die Heilsarmee hat die beiden nach Adelboden bestellt und das auf Zeit. Ihr Auftrag lautet, das Evangelium zu verbreiten und seelsorgerisch für die Gemeinde tätig zu sein. Boomt der Tourismus, profitieren indirekt auch Dummermuths davon. Denn sie leben auch von Spenden. Sie ist seit über 30 Jahren Lehrerin in Adelboden. Wie ihr Vater versucht Regula Grunder ihre Schülerinnen und Schüler zu selbstständig denkenden Menschen zu erziehen. Dass die Adelbodnerinnen und Adelbodner die «Ehe für Alle» mit 70 Prozent «abgeschmettert» haben, findet die Lehrerin «äusserst bedenklich» und so führt sie fort, was ihr Vater begonnen hat - sich Adelboden offener und multikultureller zu wünschen.
14:20
Der Herbstmarkt in Adelboden ist der Höhepunkt im Jahr. Hier trifft sich das ganze Dorf zum Austausch. Das nutzt Hotelier Chris Rosser, um Werbung für sein neues Hotel mit Restaurant zu machen. Familie Müller zeigt sich skeptisch. Aber auch sie weiss, ohne Tourismus geht hier oben nichts. Denn auch Vater Paul Müller hat als Schreiner Arbeit wegen den Touristinnen und Touristen und den Zweitwohnungsbesitzenden. Adelboden macht viel, um attraktiv zu sein. Bereits im Oktober kann der Skinachwuchs auf einer extra präparierten Piste die ersten Schwünge üben. «Snow Farming» heisst das Ganze. Im Winter wird mit viel Aufwand der Schnee eingepackt, um dann den Sommer geschützt vor der Wärme unter Decken zu warten, bis er im Herbst wieder frei gemacht wird. Für Jäger Simon Schranz ist das «Snow Farming» keine Augenweide. Ihn zieht es lieber in die Natur. Der Strahler ist immer auf der Suche nach dem perfekten Edelstein. Für sein Hobby fährt er gerne auch mal weg von Adelboden an den Grimselpass. Und siehe da, der gelernte Zimmermann hat Glück und wird fündig. Adelboden hat aber auch eine Jugend. Eine davon ist Larissa Jungen, die ein eigenes Coiffeur Geschäft hat. Die junge Adelbodnerin frisiert fast jedem die Haare. Sie kennt die Konservativen, aber auch die Weltoffenen in ihrem Dorf. Larissa Jungen tickt anders. Als gelernte Makeup-Artistin assistiert sie in Zürich der Künstlerin «Miss Fame» beim Verwandeln von «Drag Queens», eine Parallelwelt zum Coiffeurleben in Adelboden. Mehr Touristinnen und Touristen bringen mehr Vielfalt und mehr Leben ins konservative Dorf. Ob die Zeit reif dafür ist, bezweifelt sie. Noch dominiere das konservative Denken Adelbodens. Mehr Leben will auch Chris Rosser und dafür unternimmt er viel. Unten in seinem neuen Hotel soll ein Cordon-Bleu-Restaurant entstehen. Endlich wird die extra dafür entwickelte Maschine angeliefert. Leider werden die ersten Cordon Bleus viel zu dunkel. Hotelier Rosser muss reagieren, denn schon bald startet die Wintersaison und dann muss sein Restaurant bereit sein.
15:10
Das städtische Spitalpersonal hat mit einem Warnstreik zu verstehen gegeben, dass es die chronische Überlastung nicht mehr länger duldet. Eine alte Lehrerin von Chick, die im Heim wegen ihrer brutalen Erziehungsmethoden den Namen «die Hexe» trug, wurde Opfer dieses Warnstreiks. Nun beklagt sie sich beim Bürgerbüro, dass sie im Spital vom Personal nicht korrekt behandelt und gepflegt worden sei. Chick nimmt diesen Brief zum Anlass, der «Hexe» einmal richtig ihre Meinung zu sagen, jetzt, da sie endlich eine anständige Arbeit gefunden hat. Stadtpräsident Wehrli und Verena Probst liegen sich in der Zwischenzeit in den Haaren. Wer soll nachgeben: die Gewerkschaft oder die Stadt? Was ist, wenn es tatsächlich zu einem richtigen Streik kommt? Auf der anderen Seite: woher soll das zusätzliche Geld kommen, damit die Arbeitszeiten im Spital gekürzt werden können?
15:50
Sechs Monate nach ihrer Herztransplantation hat sich Elizabeth Lancaster physisch vollkommen erholt. Seelisch leidet sie jedoch noch an dem Trauma der Nahtoderfahrung und fühlt sich schmerzlich distanziert von ihrem Ehemann Duncan und den 17-jährigen Zwillingen Millie und Ben, mit denen sie auf einer Cider-Farm lebt, die sich seit Generationen in Familienbesitz befindet. Auch Andrew Shaw, der Witwer der Organspenderin, kommt mit der neuen Situation nicht zurecht. Immer noch trauert er um seine Ehefrau und versucht verzweifelt und vergebens, mit der Vergangenheit abzuschliessen. Er möchte die Frau kennenlernen, in der das Herz seiner grossen Liebe weiterschlägt, und bittet den behandelnden Arzt, einen Kontakt zu Elizabeth zu vermitteln. Trotz aller Bedenken, insbesondere seitens Duncan, stimmt sie einem Treffen zu. Elizabeth und Andrew verstehen sich auf Anhieb, als könne nur der andere ermessen, was sie durchlitten haben. Zur gleichen Zeit erfährt Elizabeth, dass ihre Cider-Brandy-Destillerie unerwartet in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist.
17:30
Das Guetnachtgschichtli «Animanimals» dreht sich um lustige Tiere, die fröhlich aus der Reihe tanzen. In kurzen Abenteuern stehen sie vor absurden Herausforderungen, die sie mit viel Charme und Humor meistern. Dabei lernen alle eine kleine Lektion fürs Leben und die Welt wird um einiges bunter.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Am dritten Tag der «Feta»-Woche macht sich Fabio aus Littau LU ans Werk. Der gelernte Elektroingenieur, 36, lebt auf einem Bauernhof und hat grosse Freude an seinen Hühnern. Deren Eier kann er für sein Menu gebrauchen: Es gibt überbackene Feta-Spinat-Cannelloni.
18:25
Auch das grosse Gewächshaus ist eine kleine Wunderwelt für sich mit seltenen Salvien, vielerlei Gemüse und lauschigen Sitzecken. Zu guter Letzt ist der Garten geprägt von einem grossen und mehreren kleinen Teichen, die entstanden sind, nachdem Marcel Meyer bei der Gartenarbeit zufällig auf eine sehr ergiebige Quelle gestossen ist. Es ist das Werk von Marcel Meyer, einem ehemaligen Oberstufenlehrer aus Biel, seiner Frau Betty, einer Managerin aus New York und Heinz (Henri) Gallus, einem langjährigen Freund von Marcel.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
21:00
21:40
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
100 Jahre nach der Premiere von Calderóns «Das grosse Welttheater» auf dem Klosterplatz von Einsiedeln SZ wirft Lukas Bärfuss mit seiner zeitgenössischen Neufassung existenzielle Fragen auf. Wofür lohnt es sich zu leben? Wofür zu sterben? Welche Rolle spiele ich im Leben? Rund 500 Laien sind bei diesem Spiel - vor und hinter den Kulissen - mit dabei; vom Enkel bis zur Grossmutter. Ein Spiel, das Generationen verbindet und den Zusammenhalt im Dorf stärkt. Das Klosterdorf Einsiedeln SZ zeichnet eine barocke Theatertradition aus. Auf dem Klosterplatz wurde aber erstmals 1924 Theater gespielt, obwohl dieser einst sogar nach speziellen akustischen Gesichtspunkten gestaltet wurde. Die Wahl des Stückes fiel auf «Das grosse Welttheater» des spanischen Dramatikers Pedro Calderón de la Barca in der Übersetzung von Joseph von Eichendorff. Die Aufführung: weniger Kunstgenuss als vielmehr seelische Erhebung. Am Stückende gab es keinen Applaus; das Spielvolk stimmte zusammen mit dem Publikum «Grosser Gott, wir loben Dich» an. In den 1960er-Jahren sorgte das Mysterienspiel aber je länger je mehr für Unmut. Kritisiert wurde die nicht mehr zeitgemässe, gottgewollte hierarchische Ordnung. Eine rigorose Neuausrichtung wagte die Welttheater-Gesellschaft aber erst 2000 mit Autor Thomas Hürlimann und Regisseur Volker Hesse, auch wenn Calderóns Grundgedanken integraler Bestandteil blieben. Nun hat sich Lukas Bärfuss den Stoff vorgeknöpft. Das Kloster gab den Segen zu seinem Stück, das selbst vor Kindsmissbrauch in der Kirche nicht Halt macht. Über ein halbes Jahr lang wurde geprobt. Das «Spielvolk» war mit Feuereifer dabei. Freizeit und Ferien wurden dem Spiel geopfert. Gemeinsam haben Einsiedlerinnen und Einsiedler Grosses geschaffen. Gemeinsam wagen sie einen schonungslosen Blick auf das menschliche Leben. Von der Jugend bis zum Tod. Der Film rollt die 100-jährige Geschichte auf, gräbt im Archiv, birgt Anekdoten, erinnert sich mit Menschen, die seit Jahren zum «Spielvolk» gehören an Skurriles und Unvergessliches und begleitet Alte und Junge, vom Schicksal heimgesuchte und Lebenshungrige bis zum grossen Auftritt.
23:00
Die verträumte und einfühlsame Cait (Catherine Clinch) lebt 1981 im ländlichen Irland mit ihren dysfunktionalen Eltern, ihrem trunksüchtigen und distanzierten Vater (Michael Patric) und ihrer vom Leben überforderten Mutter (Kate Nic Chonaonaigh), sowie der lärmenden Kinderschar der Familie. Als ihre Mutter ein weiteres Kind erwartet, wird Cait für den Sommer auf einen drei Stunden entfernten Bauernhof geschickt, um bei ihrer wohlhabenderen, kinderlosen Cousine mütterlicherseits, Eibhlin (Carrie Crowley), und deren wortkargem Ehemann, dem Bauern Sean (Andrew Bennett), zu wohnen. Cait kann gar nicht fassen, wie friedlich und ruhig es im Haus ihrer Tante zugeht, wie warmherzig und freundlich Eibhlin ist; nicht wie zu Hause, wo sie vernachlässigt wird. Dadurch hellt sich ihr Wesen im Laufe der Zeit merklich auf. Und durch die Erfahrung, so liebevoll behandelt zu werden, öffnet sich das stille Mädchen der Welt. Aber auch der anfänglich so kühle Sean taut auf und beginnt, sie in sein Herz zu schliessen. Der von der irischen Newcomerin Colm Bairéad inszenierte Film strahlt eine grosse Ruhe aus und ist ein Paradebeispiel für zurückhaltendes Filmemachen. Der Film mag handlungsarm erscheinen; umso eindringlicher wirken aber die kleinen Gesten des Alltags, welche die Regisseurin in den Mittelpunkt ihrer Erzählung rückt. Gesprochen wird fast durchgehend Gälisch; ein Grossteil der Geschichte und der Emotionen aber werden ohne Worte vermittelt, und das Ergebnis ist ein behutsamer Film, in dem sich grosse emotionale Wucht aus der Stille heraus entwickelt.