04:40
Auf der Karibikinsel Saba ist eine uralte Legende zum Leben erwacht. "Djabwey", der Teufelshai, soll der Folklore zufolge von Göttern verflucht worden sein. Jetzt machen die Einheimischen den sagenumwobenen Raubfisch für zwei brutale Attacken gegen Menschen verantwortlich. Der Meeresbiologe Dr. Austin Gallagher begibt sich auf die Spuren des verhexten Tigerhais. Zusammen mit der Hai-Forscherin Kinga Philipps will er anhand von DNA-Proben die Wahrheit hinter dem Mythos aufdecken. Das Team geht zudem einer spannenden Frage nach: Wird das aggressive Verhalten der Haie durch vulkanische Aktivität am Meeresgrund ausgelöst?
05:25
La Jonquera in der katalanischen Provinz Girona: Der Grenzübergang an der E-15 ist eine der Hauptverbindungen nach Frankreich. Heute stellen zwei junge Männer die Geduld der Zöllner auf eine harte Probe. Nachdem die Beamten der Guardia Civil eine geringe Menge Haschisch sowie ein Päckchen mit verdächtigen Pillen gefunden haben, nehmen die Grenzschützer das komplette Auto der Männer auseinander. Das Ergebnis: 100 Gramm Rauschgift und über 30.000 Euro in bar! Wegen Verdacht auf Drogenhandel kommen beide Fahrzeuginsassen vorerst hinter Gitter.
05:50
Sämtliche Pfandstücke werden bei der Polizei registriert. Das bedeutet, die betreffende Kundin müsste ihre eigene Tochter wegen Diebstahl anzeigen. Nur dann könnte Pfandhaus-Managerin Ashley den gestohlenen Ring im "American Jewelry and Loan" herausgeben, denn die Quittung ist offenbar verloren gegangen. Die erfahrene Pawn-Shop-Mitarbeiterin hält sich in Detroit an geltende Regeln. Doch das bringt ihr an der Ladentheke jede Menge Ärger ein, denn ihre Klienten zeigen dafür wenig Verständnis.
06:10
Heute taucht Aushilfskraft Mike Rowe ein, in die fettige, dreckige und gefährliche Welt der Rolltreppenwartung. Das Einsatzgebiet ist die "University of Minnesota", an der ein solches Konstrukt zur Personenbeförderung fachgerecht Instand gesetzt werden soll. Neben dem Ausbringen von literweise Schmieröl muss sich Mike in kleinste Hohlräume quetschen und dabei überlebenswichtige Sicherheitsstandards beachten. Denn durch Rolltreppen fließen bis zu 415 Volt Starkstrom! Auch der zweite Job ist brandgefährlich: In der Wüste Arizonas darf sich Mike als Skorpion-Fänger versuchen.
06:55
Florida ist ein echtes Traumziel. Für Mike Rowe hält der "Sunshine State" allerdings eklige Überraschungen bereit. In Orlando packt er bei einer Firma mit an, die sich auf das Recyclen von gebrauchter Hotelseife spezialisiert hat. Doch bevor Mike seine Fähigkeiten als Seifenputzer unter Beweis stellen darf, steht ein echter Drecksjob auf dem Programm: Er muss Amerikas schmutzigsten Swimmingpool sanieren! In dem völlig versifften Becken haben sich fast zwei Jahrzehnte Schlamm und Morast angesammelt.
07:40
In den tropisch-feuchten Sumpfgebieten Floridas sind zuverlässige Brücken ein Muss. Heute packt "Dirty Jobber" Mike Rowe mit an, um die Verkehrsinfrastruktur des "Sunshine State" in Schuss zu halten. An einem Fluss sollen marode Brückenpfeiler aus Holz mit einem robusten Stahlbeton-Sockel ummantelt werden. Auch beim zweiten Spezialauftrag der heutigen Folge geht es hart zur Sache: In North Carolina muss Mike am eigenen Leib erfahren, was es heißt, als Betonschlamm-Entsorger zu schuften.
08:30
Clarksville, Missouri: Heute ist "Dirty Jobber" Mike Rowe auf dem mächtigen Mississippi unterwegs, um eine besondere Delikatesse zu erbeuten. Gemeint sind die Fischeier des Schaufelstörs! Dabei handelt es sich zwar nicht um Kaviar aus dem Kaspischen Meer, aber auch diese Variante ist auf dem amerikanischen Markt heißbegehrt. Die Arbeitsschritte zum Fangen der Köstlichkeit sind schnell erklärt: Netz einholen, den Fang sortieren, den Fisch betäuben und dann die Rogen herauspressen. Später besucht Mike ein Familienunternehmen in Maryland, das eine ganz spezielle Krabbenwürze herstellt.
09:15
Heute macht sich Mike Rowe in einer Asphaltfabrik die Hände schmutzig. Wobei das noch stark untertrieben ist. Denn der "Dirty Jobber" soll dabei helfen, den dreckigsten Ort des gesamten Betriebs zu reinigen. Dazu müssen die prall gefüllten Filtersäcke des Entstaubungsmoduls auf Schäden geprüft und bei Bedarf gewechselt werden - ein absoluter Horrorjob, bei dem Aushilfskraft Mike von Kopf bis Fuß eingesaut wird. Später packt er bei einem Verwerter von Naturrohstoffen mit an, wo tonnenweise Holzreste in umweltfreundliche Biokohle verwandelt werden.
10:00
Stinkende Gully-Schächte gehören gewissermaßen zum Spezialgebiet von "Dirty Jobber" Mike Rowe. Um seine Fertigkeiten auf dem Arbeitsgebiet der Kanalsanierung weiter auszubauen, packt Mike heute in Tennessee mit an. Dort hilft er einer Handwerksfirma dabei, die undichten Stellen im Gully-Schacht auszubessern und eine wasserabweisende Spezialbeschichtung aufzutragen. Später steigt der Experte für Drecksarbeit in einem historischen Glockenturm empor. Dort muss eine Kirchenuhr aus dem 19. Jahrhundert repariert werden.
10:45
Heute bekommt es Mike Rowe mit bissigen Katzen zu tun. In Zusammenarbeit mit den Profis einer texanischen Tierschutzorganisation sollen die herrenlosen Streuner unfruchtbar gemacht werden. Schließlich gibt es Schätzungen zufolge bis zu 100 Millionen verwilderte Katzen in den USA! Die Maßnahme ist also ein wichtiger Beitrag, um die nationale Katzenpopulation unter Kontrolle zu halten. Das Motto der Aktion? Einfangen, kastrieren und wieder freilassen. Später packt Mike bei der Produktion von Chili-Maische mit an. Dabei macht er Bekanntschaft mit der schärfsten Chili der Welt: der "Carolina Reaper".
11:35
Auf einer Farm in Illinois steht Mike Rowe einer der ekligsten Jobs aller Zeiten bevor. Denn hier wird Hirschurin gesammelt und für den Verkauf in Flaschen abgefüllt! Das etwas spezielle "Duftwasser" dient Jäger:innen dazu, Wild anzulocken sowie den menschlichen Körpergeruch zu überdecken. Um das kostbare Gut zu gewinnen, muss Mike aber nicht nur eimerweise Urin schleppen. Der Drecksarbeitsexperte kommt nämlich auch in den Genuss, die mit Hirschkot verschmierten Ställe per Hochdruckreiniger sauber zu machen.
12:20
In Utah packt Mike Rowe bei einem bissigen Projekt mit an. Dort sollen nämlich wildlebende Biber umgesiedelt werden! Sind die Baumeister des Tierreichs in die Falle getappt, geht die eigentliche Arbeit los. Denn bevor die Problem-Biber andernorts wieder in die Freiheit entlassen werden, müssen die Nager eine aufwändige Prozedur über sich ergehen lassen. Teil des Gesundheitschecks ist auch die Bestimmung des Geschlechts, wobei Biberfett aus der Analdrüse gedrückt werden muss. Später ist Mike in Los Angeles zu Besuch, wo er sich von Kopf bis Fuß mit Hollywood-Filmschleim einsauen lässt.
13:10
"Repo Man" Ken Cage sucht in North Carolina nach einem Robinson R44-Hubschrauber. Der einmotorige Heli ist über 200 km/h schnell und das perfekte Transportmittel für vielbeschäftigte Business-Manager, die keine Lust haben, am Check-in-Schalter anzustehen. Doch die Geschäfte des Eigentümers laufen offensichtlich schlecht, denn er hat seit über einem Jahr seine Raten nicht bezahlt. Nun soll Ken der Bank den Flieger zurückbringen. Doch dazu muss er den Hubschrauber erst mal ausfindig machen.
13:55
Die Piper PA-25 Pawnee war einer der ersten leichten Einsitzer, die als Sprühflugzeug konstruiert wurden. Die Maschine erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 200 km/h. Obwohl Drohnen die Zukunft gehört, ist sie immer noch eine der wirksamsten Waffen gegen Schädlinge. Der betagte Flieger hat einen Wert von 80 000 Dollar. Wenn Inkasso-Pilot Kevin Lacey der Bank das Agrarflugzeug heil zurückbringt, winkt ihm ein üppiges Honorar. Doch bei der Jagd nach der Piper wird auf dem Acker plötzlich scharf geschossen.
14:40
Mike Kennedy fliegt über die Wildnis Alaskas. Der "Repo Man" kennt die Landschaft gut, denn seine Eltern sind in den späten Fünfzigerjahren in den nördlichsten US-Bundesstaat umgezogen. Sein Dad war dort Jagdführer und Buschpilot. Aber Mike ist nicht auf Heimatbesuch: Eine Bank hat ihn gebeten, ein Ambulanzflugzeug einzutreiben. Es handelt sich um eine Piper PA-31 Navajo. Die zweimotorige Maschine kann acht Passagiere mit einer Tankfüllung über 1600 Kilometer weit transportieren und hat einen Wert von 200 000 Dollar.
15:25
"Repo Man" Mike Kennedy hat einen neuen Auftrag: Ein Flugzeugbesitzer zahlt seine Raten nicht. Deshalb soll der erfahrene Pilot den Learjet 55 im Auftrag der Bank sicherstellen. Doch dazu muss er den 1,2 Millionen Dollar teuren Luxusflieger erst einmal ausfindig machen. Eine heiße Spur führt nach Columbia im Bundesstaat Florida. Ken Cage und sein Partner Danny Thompson verfolgen unterdessen eine Beechcraft Baron 58 von Kanada bis nach Mexiko.
16:10
Flugzeugeintreiber Ken Cage und sein Partner Danny Thompson durchkämmen die Everglades auf der Suche nach einer Cessna 180. Das Flugzeug ist extrem vielseitig und kann auch auf dem Wasser landen. Die Männer werden daher Mühe haben, die 150 000 Dollar teure Propellermaschine ausfindig zu machen. "Repo Man" Mike Kennedy soll unterdessen im Okeechobee County einen Zwei-Millionen-Dollar-Jet sicherstellen. Doch als er mit dem Luxusflieger abheben will, taucht plötzlich die Polizei auf.
17:00
In der spanischen Hauptstadt landen an diesem Tag Tausende Passagiere, die sich im Estadio Santiago Bernabéu das Champions-League-Halbfinale anschauen wollen. Doch zwei angebliche Real-Madrid-Fans werden das Spiel auf jeden Fall verpassen. Denn im Gepäck des Paares entdeckt die Guardia Civil acht Kilo Kokain. In Barcelona kommen bei einer Zollkontrolle Kampffische zum Vorschein. Und in Málaga startet ein Team der Steuer- und Grenzschutzbehörde in einem Industriegebiet eine Durchsuchung. Die Beamten halten Ausschau nach gefälschten Markenartikeln.
17:25
Meerschweinchen gelten in vielen südamerikanischen Ländern als Delikatesse. Aber die wild lebenden Tiere unterliegen vor Ort keiner Gesundheitskontrolle und Fleischprodukte dürfen nicht in die EU eingeführt werden. Deshalb landen die gebratenen Nager in Barcelona nicht auf dem Teller. In Madrid kommen unterdessen bei einer Gepäckkontrolle 46 Kühltaschen zum Vorschein. Darin befinden sich lebende Glasaale. Und im Hafen von Algeciras läuft Spürhund "Iron" zu Hochform auf. Der auf Drogen abgerichtete Vierbeiner erschnüffelt dort 126 Päckchen mit Haschisch.
17:45
In Algeciras werden pro Jahr rund anderthalb Millionen Fahrzeuge kontrolliert. In dieser Folge nehmen die Zollbeamten den Wagen eines Autofahrers aus Marokko unter die Lupe. Das Vehikel ist bis unter das Dach vollgepackt mit Drogerieartikeln. Am Flughafen in Barcelona gerät unterdessen ein Passagier aus Brasilien ins Visier der Grenzschützer, der zu einem religiösen Kongress in Rom weiterreisen möchte. Ist der Mann ein Drogenkurier? Und in Madrid werden fünf Fläschchen mit einem angeblichen Heiltrunk beschlagnahmt und zur Analyse in ein Labor geschickt.
18:10
Ein Paar aus Panama hat in Madrid den falschen Koffer vom Band genommen. War der Fehlgriff tatsächlich ein Versehen? Am Flughafen in Barcelona staut sich unterdessen der Durchgangsverkehr am Röntgenscanner. Denn in Spanien entgehen dem Staat jedes Jahr zig Millionen Euro Tabaksteuer durch illegal eingeführte Schmuggelzigaretten. Beim Durchleuchten des Gepäcks schauen die Beamtinnen und Beamten deshalb sehr genau hin. Und in Algeciras entdecken Grenzschützer Auffälligkeiten an einem Lkw. Das aufgeschraubte Blech könnte auf ein Drogenversteck hindeuten.
18:35
In La Línea de la Concepción passieren täglich unzählige Kraftfahrzeuge die Grenze. Die Beamten haben dort einen Pkw-Fahrer angehalten, der eine große Menge an Medikamenten bei sich trägt. Der Mann kann weder eine ärztliche Diagnose noch ein Rezept vorweisen. Am Hafen von Barcelona kontrolliert die Guardia Civil unterdessen einen Transporter mit Autoteilen. Die Rechnung vom Schrottplatz entspricht nicht annähernd dem Wert der Ware. Und am Flughafen in Madrid identifiziert der Scanner organische Substanzen. Deshalb werden die Koffer genauer untersucht.
19:00
Kein Fleisch, kein Fisch und kein Käse: Am Flughafen in Madrid stellt die Guardia Civil verdorbene Lebensmittel sicher, um die Ausbreitung von Schädlingen und Krankheiten zu verhindern. Am Airport in Barcelona werden drei Passagiere eines Fliegers aus Malta am Zoll aufgehalten. Sie führen mehr als 10 000 Euro Bargeld mit, das nicht deklariert wurde. Und im Hafen von Algeciras entdecken Grenzschützer bei der Kontrolle eines Lkws aus Tanger 500 Kilo Haschisch. Ein Großteil der Drogen steckte in zwei Hohlräumen und der Fahrer gibt sich völlig ahnungslos.
19:25
In Spanien werden täglich mehr als 20 000 Pakete per Luftfracht verschickt. Diese werden genaustens kontrolliert und bei Verdacht geöffnet. Dabei kommen in dieser Folge am Flughafen in Madrid 14 Kilo Marihuana zum Vorschein. In Barcelona gerät unterdessen ein Passagier ins Visier der Beamten, der nach China reisen will. Der Verdächtige trägt eine große Menge undeklariertes Bargeld bei sich, das aus einer illegalen Quelle stammen könnte. Und an der Zollstelle in La Línea hat es ein Mann aus Gibraltar sehr eilig. Das kommt den Grenzschützern verdächtig vor.
19:50
Für die Zöllnerinnen und Zöllner in Algeciras bringt jeder Tag neue Herausforderungen mit sich. Bei den Kontrollen haben Rechtmäßigkeit und das Gemeinwohl oberste Priorität. Vögel aus Nicht-EU-Staaten beispielsweise benötigen ein Gesundheitszertifikat. Und sie müssen geimpft sein. Deshalb dürfen die Tauben eines Lkw-Fahrers aus Marokko nicht die Grenze passieren. Am Flughafen in Madrid gelten ebenfalls strenge Regeln. Dort sind nicht nur Äpfel verbotene Früchte. Und in Barcelona treten in dieser Folge die Beamten der Naturschutzbehörde auf den Plan.
20:15
In Florida gibt es einen Hotspot für Haiangriffe: Am beliebten Badeort New Smyrna Beach kommt es regelmäßig zu Attacken! Was löst die brutalen Begegnungen aus? Warum zählen die Gewässer an der Ostküste zum bevorzugten Jagdrevier der Haie? Worauf müssen Strandbesucher beim Schwimmen besonders achten? Um weitere blutige Zwischenfälle zu vermeiden, will der Wildtierbiologe Forrest Galante Antworten finden. Zusammen mit der Meeresbiologin Emily Spurgeon erlangt das Team eine wichtige Erkenntnis: Die bissigen Schwarzspitzenhaie werden von größeren Haiarten ins flache Wasser verdrängt.
21:00
Die Tierforscher Gibbs Kuguru und Ryan Johnson sind den Weißen Haien von Südafrika auf der Spur. Um die Bewegungsmuster der Raubfische besser zu verstehen, markieren die Männer einige Exemplare mit Sendern. Da es in der Provinz Ostkap vermehrt zu Angriffen gekommen ist, liegt der Fokus der Wissenschaftler genau dort. In den Gewässern der "Wild Coast" machen Kuguru und Johnson eine besorgniserregende Entdeckung: Weiße Haie von bis zu 5 Metern Länge haben in Küstennähe offenbar neue Fressgründe erschlossen. Aber wenn die Beutefische im Dezember weiterziehen, beginnt an den Stränden die Badesaison. Konflikte sind praktisch vorprogrammiert.
21:45
Achtung, Hai-Angriff! Jedes Jahr ereignen sich auf der ganzen Welt zahlreiche Zwischenfälle mit gefräßigen Meeresräubern. Handyvideos und Amateuraufnahmen, die im Internet viral gegangen sind, zeigen das ganze Ausmaß der Attacken. Von einem Speerfischer, der den Jagdinstinkt eines Bullenhais weckt, bis zu einer Taucherin, die auf den Malediven von einem Tigerhai angegriffen wird: Diese Doku zeigt schockierende Momente und brutale Begegnungen unter Wasser in packenden Originalvideos. Zudem analysieren Hai-Profis wie Julie Andersen und Kinga Phillips das Verhalten der Raubfische.
22:30
Rasiermesserscharfe Zähne und gewaltige Kiefer: Der Haibiss ist ein brutales Schauspiel der Natur. Jetzt gehen Forschende einer packenden Frage auf den Grund. Welche Haiart hat den tödlichsten Biss? Zum Team gehören der Verhaltensökologe Dr. Tristan Guttridge und der Zoologe Dr. Joshua Moyer. Im Fokus des Experiments sind vier berüchtigte Spezies: Tigerhai, Hammerhai, Bullenhai und Weißer Hai. Um die Daten für die ultimative Biss-Skala zu ermitteln, steht der Crew innovative Spezialtechnik zur Verfügung. Die "Bite Box" kombiniert CT-Technologie mit Zeitlupenkameras, sodass bewegte Röntgenbilder zeigen, wie die Tiere ihre Kraft, Technik und Schnelligkeit zu einem tödlichen Biss kombinieren.
23:20
Brasilien wird bereits seit den 1990er-Jahren von einer blutigen Serie von Haiangriffen heimgesucht. Um mehr über den Lebensraum und die unterschiedlichen Haiarten des südamerikanischen Landes zu erfahren, reisen der Hai-Experte Paul de Gelder und die Biologin Danni Washington zum Meeresschutzgebiet Fernando de Noronha. Das tropische Inselarchipel liegt 320 Kilometer vom Festland entfernt im Atlantik. Auch dort ist es bereits zu Haiattacken auf Menschen gekommen. Zusammen mit den brasilianischen Meeresforscherinnen Bianca Rangel und Natalia Alves Bezerra markiert das Team Tigerhaie mit GPS-Sendern und entnimmt Blutproben, um die Raubfischpopulation künftig besser im Blick zu haben.