04:40
Im Okefenokee-Sumpf im US-Bundesstaat Georgia leben Tausende Alligatoren. Die bis zu 400 Kilo schweren Reptilien stellen für Matt Graham und seinen Partner Joe Teti eine große Gefahr dar, denn im trüben Wasser sind die vier Meter langen Riesenechsen kaum auszumachen. Deshalb suchen die Survival-Spezialisten händeringend nach einem Ausweg aus dem Labyrinth. Kiefern weisen ihnen dabei den Weg, denn diese Bäume brauchen zum Wachsen festen Boden, der ihren Wurzeln Halt gibt.
05:25
Im Regenwald ist die Sonne schwer auszumachen. Einen Kompass haben Joe Teti und Matt Graham auch nicht, deshalb bleibt ihnen kaum eine andere Wahl, als sich am Gelände zu orientieren. Die beiden Survival-Spezialisten kämpfen sich in dieser Folge durch den Regenwald einer Vulkaninsel vor Südamerika. Dort gibt es viele Stolperfallen wie Lianen und Felsen. Zudem bekommen es die Männer auf dem Eiland mit Vogelspinnen und Hundertfüßern zu tun. Das Gift dieser Krabbeltiere kann üble Schmerzen verursachen.
06:10
Der Lake Superior zählt mit einer Fläche von 82 000 Quadratkilometern zu den größten Süßwasserseen der Erde. Den tosenden Fluten des riesigen Gewässers fielen in den vergangenen zwei Jahrhunderten unzählige Schiffe und Seeleute zum Opfer. Wegen der vielen Tragödien glauben manche Menschen, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht. Immer wieder gibt es Schilderungen über merkwürdige Erscheinungen und in einem Augenzeugen-Video sind seltsame Lichter zu sehen, die über dem Wasser schweben. Handelt es sich dabei um Signale aus dem Jenseits?
07:00
Josh Gates spielt Jessica Chobot und Phil Torres zu Beginn dieser Folge eine Tonaufnahme vor. Die Furcht einflößenden Laute, die darauf zu hören sind, stammen angeblich von einer monströsen Kreatur, die im Ozark-Plateau ihr Unwesen treibt. Der Pionier und Forschungsreisende Daniel Boone beschrieb das mysteriöse Wesen als dunkelfarbig mit Hörnern auf dem Schädel. Aber seine Schilderungen passen zu keiner bekannten Spezies. Ebenso wenig wie die Berichte von anderen Augenzeugen. Bis heute ist völlig unklar, welche Art von Raubtier durch das Hochland streift.
07:45
Jessica Chobot und Phil Torres haben in dieser Folge Bärenspray im Gepäck, um in Alaska hungrige Raubtiere abzuwehren. Die beiden Forscher:innen gehen in der abgeschiedenen Wildnis des nördlichsten US-Bundesstaates Berichten über ein Ungeheuer auf den Grund. Das Monster lauert angeblich im bis zu 300 Meter tiefen Iliamna-See auf Beute. In den Legenden der Ureinwohner ist von einem zehn Meter langen Wesen mit einem wolfsartigen Kopf und rasiermesserscharfen Zähnen die Rede. Und ein Buschpilot behauptet, er hätte die Kreatur mit seinen eigenen Augen gesehen.
08:30
Am 22. Februar 1910 schlängelte sich ein Zug der Great Northern Railway mit Geschäftsleuten und Familien an Bord durch die Cascade Mountains im Pazifischen Nordwesten. Aber dann setzte heftiger Schneefall ein und das Schienenfahrzeug musste in der Nähe des Ortes Wellington stoppen. Die Passagiere saßen in ihren Abteilen fest, als sich nach sechs Tagen in den Bergen eine Lawine löste und den Zug mit sich riss. Bei der Tragödie verloren nach offiziellen Angaben 96 Menschen ihr Leben. Finden die Geister der Verstorbenen bis zum heutigen Tag keine Ruhe?
09:15
Vor 66 Millionen Jahren schlug auf dem Gebiet der Halbinsel Yucatán in Mexiko ein Asteroid ein und hinterließ einen tiefen Krater, der die geologischen Grundlagen für die Entstehung zahlreicher Senken und Höhlen schuf, die sich später mit Wasser füllten. Die Maya hielten die Cenoten für Portale zur Unterwelt und brachten dort Opfergaben dar. Und wer sich an diesen heiligen Orten den Schutzgeistern gegenüber respektlos verhält und kostbare Artefakte plündert, dem droht Ungemach. Davon sind manche Nachfahren des indigenen Volkes fest überzeugt.
10:05
Der 5400 Meter hohe Popocatepetl in Mexiko zählt zu den größten aktiven Vulkanen der Welt. Er befindet sich 70 Kilometer südwestlich von Mexiko-Stadt und in seinem Schatten leben über 20 Millionen Menschen. Die Gefahr eines größeren Ausbruchs ist so hoch, dass die Behörden eine permanente Videoüberwachung eingerichtet haben. Aber die Kameras zeichnen angeblich nicht nur vulkanische Aktivitäten auf. Augenzeugen berichten von seltsamen schwebenden Lichtern und mysteriösen Flugobjekten. Sind am "El Popo", wie der Berg auch genannt wird, Ufos unterwegs?
10:50
Das Amazonasbecken erstreckt sich auf einer Fläche von sieben Millionen Quadratkilometern über den gesamten nördlichen Teil von Südamerika. An manchen Orten ist das Blätterdach im Regenwald so dicht, dass nur ein Prozent der Sonnenstrahlen auf den Boden trifft. Und im Unterholz geht angeblich eine mythische Kreatur auf Beutejagd. Der Legende nach handelt es sich bei dem mysteriösen Wesen um eine riesige Schlange mit funkelnden Augen und furchterregenden Zähnen. Die indigenen Ureinwohner der Region nannten sie "Jacumama", die Mutter des Wassers.
11:40
Andros ist mit einer Fläche von rund 6000 Quadratkilometern die größte Insel der Bahamas. Sogenannte "Blue Holes" locken auf dem Eiland Fischer und Taucher an. Die faszinierenden geologischen Formationen entstanden wahrscheinlich am Ende der letzten Eiszeit, als Gletscherwasser Höhlen in den Kalkstein formte. Und einige Sinklöcher sind durch ein unterirdisches Tunnelsystem miteinander verbunden. Aber in der Tiefe droht möglicherweise Gefahr. Jessica Chobot und Phil Torres sind auf ihrer Expedition in der Karibik einem mysteriösen Seemonster auf der Spur.
12:25
Lake Huron, Michigan: Von Mackinac Island gibt es zahlreiche Erzählungen über paranormale Phänomene. Augenzeugen berichten von Geistern, rätselhaften Lichterscheinungen sowie einem verfluchten Schiffswrack, das bereits Taucher in den Tod gerissen haben soll! Zudem blickt die Insel auf eine blutige Geschichte zurück. Vor langer Zeit haben sich dort rivalisierende Stämme der Ureinwohner bekriegt. Auch als Briten und Franzosen das Eiland für sich beanspruchten, kam es zu gewaltigem Blutvergießen. Gemeinsam mit den "Ghost Brothers" - einem paranormalen Spezialistenteam - versuchen Jessica und Phil das düstere Geheimnis von Mackinac zu lüften.
13:10
Ikone der Architektur und Sinnbild des Welthandels: Das World Trade Center mit seinen berühmten Zwillingstürmen war über fast drei Jahrzehnte eines der wichtigsten Wahrzeichen von New York City. Erbaut Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre, boten die Twin Towers zusammen mit dem angrenzenden Gebäudekomplex Platz für rund 50.000 Menschen. Mit einer Höhe von 417 Metern war der Nordturm sogar das höchste Bauwerk der Erde. Jetzt lassen Historiker und Buchautor Eric Darton sowie Statiker Adrian Brügger die bewegte Geschichte der legendären Wolkenkratzer noch einmal Revue passieren.
14:00
Die Nekropole von Dahschur, knapp 30 Kilometer südlich von Kairo gelegen, gibt der Wissenschaft bis heute Rätsel auf. Vor allem um die so genannte "Schwarze Pyramide" ranken sich Mythen und Legenden. Welcher Pharao ließ sie erbauen? Und was hat sie schließlich zerstört? Wo heute nur noch Reste stehen, erhob sich die Pyramide einst 75 Meter aus dem Wüstensand. Von geheimen Grabkammern über benachbarte Tempelanlagen bis zum Pyramidion aus poliertem Granit: Archäologen bringen die 3.800 Jahre alte Vergangenheit des königlichen Komplexes ans Licht.
14:45
Vom Wadi al Jarf über das Rote Meer und den Nil bis zum antiken Hafen von Alexandria: Archäologen fördern die versunkenen Schätze des Alten Ägyptens zutage. Begraben und konserviert von mächtigen Sandschichten stoßen die Forscher auf historische Fundstücke von unschätzbarem Wert, darunter archaische Anker, längst vergessene Schiffswracks oder versunkene Sphinxen. Wie die Forscher bei ihrer Arbeit vorgehen und welche Rolle Pharao Cheops bei den nautischen Errungenschaften der altägyptischen Hochkultur spielte, decken Pierre Tallet, Damian Robinson, Eissa Zidan und Mark Lehner in dieser Folge auf.
15:30
Es war eine Explosion apokalyptischen Ausmaßes: Als vor rund 3.500 Jahren der Vulkan auf dem heutigen Santorin-Archipel in Griechenland ausbrach, hatte das weitreichende Folgen. Die gigantische Eruption hinterließ einen 12 Kilometer breiten Krater. Die Region wurde von einer bis zu 60 Meter dicken Ascheschicht bedeckt. Quellen berichten, dass durch die Verdunkelung der Sonne sogar ein zweijähriger Winter einsetze. Geologe Dimitrios Papanikolaou und sein Team gehen der Geschichte der Mittelmeerinsel auf den Grund. Hinweise finden die Forscher auch in der antiken Stadt Akrotiri, die der Katastrophe zum Opfer fiel.
16:20
Jericho, heute im palästinensischen Westjordanland gelegen, blickt auf eine bedeutsame Geschichte zurück. Weltbekannt ist die Legende von der Eroberung der Stadt durch die Israeliten. Können neue archäologische Funde Licht ins Dunkel der historischen Ereignisse bringen? Archäologe Mahmoud Hawari und sein Team nehmen die Herausforderung an. In dieser Folge spüren sie der bewegten Vergangenheit Jerichos nach. Dabei stoßen die Forscher auf Kapitel der Menschheitsgeschichte, die viel weiter zurückliegen, als biblische Überlieferungen. Denn die ältesten Siedlungsspuren reichen bis in die Jungsteinzeit vor rund 13.000 Jahren.
17:05
Das Pantheon, im Herzen der italienischen Hauptstadt, gilt als eines der am besten erhaltenen Bauwerke des antiken Römischen Reichs. Und dennoch sind längst nicht alle Rätsel um das 2.000 Jahre alte Meisterwerk der Architektur gelöst. Wer hat das Pantheon erbaut? Welchem Zweck diente der "Tempel für alle Götter" wirklich? Archäologin Valerie Higgins und Forschungskollege Paolo Carafa rekonstruieren die Geschichte um den imposanten Kuppelbau und beleuchten dabei die Regierungsepochen von Kaiser Augustus, Trajan und Hadrian.
17:55
Im Westen der heutigen Türkei befand sich einst eine schillernde Stadt der Römer, Hierapolis. Gegründet vor über 2.000 Jahren von griechischen Siedlern und erbaut auf Felsen in 150 Metern Höhe, galt Hierapolis zu seiner Blütezeit als eine der schönsten Städte des Römischen Reichs. In unmittelbarer Nähe der UNESCO-Welterbestätte liegen zudem die Thermalquellen von Pamukkale. Zwischen heiligen Tempeln, antiken Badehäusern, okkulten Totenhäusern und dem imposanten Amphitheater decken Historiker Mark Wilson und Hydrogeologe Mehmet Ekmekçi die Geheimnisse von Hierapolis auf.
18:40
Es ist eine der schillernden Sagen des antiken Griechenlands: Die Legende um König Midas, der alles was er berührte zu Gold werden ließ. Um mehr über den fantastischen Mythos in Erfahrung zu bringen, nehmen Forscher:innen die Ruinen von Gordion unter die Lupe. Die antike Stadt ist fast 3.000 Jahre alt, wird dem indogermanischen Volk der Phryger zugeordnet und befindet sich in der heutigen Türkei, südwestlich von Ankara. Liegt in der archäologischen Fundstätte von Gordion, die erst 1895 wiederentdeckt worden ist, das verschollene Königreich von Midas begraben?
19:25
Venedig, eine der schönsten Städte Italiens und weltberühmter Touristenmagnet. Millionen Holzpfähle tragen die Häuser, Kirchen und Paläste der Lagunenstadt. Trotz umfassender Schutzmaßnahmen könnte das alles bald im Meer versinken. Aber bis heute hat Venedig längst nicht alle Geheimnisse preisgegeben. Geologe Guido Giordano und Historiker Giovanni Caniato gehören zu einem Team aus Forscher:innen, das mithilfe moderner Technik Jahrhunderte alte Überraschungen ans Licht bringt - von Detailansichten des Fundaments über das Innere der Rialtobrücke bis hin zu versunkenen Schiffen des Mittelalters.
20:15
Sämtliche Pfandstücke werden bei der Polizei registriert. Das bedeutet, die betreffende Kundin müsste ihre eigene Tochter wegen Diebstahl anzeigen. Nur dann könnte Pfandhaus-Managerin Ashley den gestohlenen Ring im "American Jewelry and Loan" herausgeben, denn die Quittung ist offenbar verloren gegangen. Die erfahrene Pawn-Shop-Mitarbeiterin hält sich in Detroit an geltende Regeln. Doch das bringt ihr an der Ladentheke jede Menge Ärger ein, denn ihre Klienten zeigen dafür wenig Verständnis.
20:35
Pawn-Shop-Eigentümer Les Gold möchte seiner Tochter etwas beibringen, deshalb fordert er Ashley im größten Pfandhaus von Detroit zu einem Wettbewerb heraus: Wer bis zum Ende des Tages für wenig Geld die wertvollsten Antiquitäten eingekauft, hat gewonnen. Ashley legt mit Tiffany-Bechern aus Sterlingsilber vor. Diese dürften dem "American Jewelry and Loan" einen geschätzten Profit von 2000 Dollar einbringen. Doch ihr Vater ist mit allen Wassern gewaschen und macht das Rennen mit zwei kostbaren Zapfsäulen aus den 40ern wieder spannend.
21:00
Ist der Chef ein Messie? Les Gold und seine Mitarbeiter machen im "American Jewelry and Loan" Inventur, dabei entdecken die Pfandleiher jede Menge kaputten Schrott. Das Lager ist vollgestopft mit defekten Elektronikgeräten. Pawn-Shop-Manager Seth bestellt einen großen Müllcontainer, um die Ladenhüter zu entsorgen. Doch das passt seinem Vater gar nicht in den Kram. Aufheben und reparieren oder doch besser wegwerfen? Die beiden Sturköpfe können sich in dieser Folge in Detroit partout nicht einigen.
21:20
In Detroit herrscht Ausnahmezustand: Bei der Woodward Dream Cruise reiht sich ein Straßenkreuzer an den nächsten. Das Oldtimer-Treffen lockt Tausende Besucher in die US-Autohauptstadt. Pfandhaus-Eigentümer Les Gold hofft daher auf sprudelnde Einnahmen. Doch als der Junior mal wieder aufmüpfig wird, drohen die Geschäfte zu platzen. Bringt der Pawn-Shop-Profi trotzdem seinen Dragster an den Mann? Der getunte Rennwagen mit 8-Liter-Motor erreicht auf der Viertelmeile eine Spitzengeschwindigkeit von fast 400 km/h.
21:45
Der Goldrausch lockte gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Kalifornien nicht nur Schatzsucher, sondern auch Banditen an. John und Charles Ruggles überfielen am 14. Mai 1892 eine Postkutsche und stahlen fast hundert Kilogramm Edelmetall. Ihre Beute wäre heute ungefähr vierzehn Millionen Dollar wert, doch die Räuber konnten sich nicht lange daran erfreuen. Die Brüder wurden verhaftet und von einem wütenden Mob aufgehängt. Wo hatten die Männer ihren Schatz zuvor versteckt? Josh Gates und Parker Schnabel begeben sich im "Golden State" auf Spurensuche.
22:30
Vor 66 Millionen Jahren schlug auf dem Gebiet der Halbinsel Yucatán in Mexiko ein Asteroid ein und hinterließ einen tiefen Krater, der die geologischen Grundlagen für die Entstehung zahlreicher Senken und Höhlen schuf, die sich später mit Wasser füllten. Die Maya hielten die Cenoten für Portale zur Unterwelt und brachten dort Opfergaben dar. Und wer sich an diesen heiligen Orten den Schutzgeistern gegenüber respektlos verhält und kostbare Artefakte plündert, dem droht Ungemach. Davon sind manche Nachfahren des indigenen Volkes fest überzeugt.
23:20
Banküberfälle, Waffenraub, Polizistenmord oder spektakuläre Gefängnisausbrüche: John Dillinger war seinerzeit einer der meistgesuchten Männer Amerikas und galt beim FBI sogar als Staatsfeind Nummer 1. Anfang der 1930er Jahre starteten Dillinger und seine Bande viele krasse Coups. Auch ein Überfall auf die Nationalbank von Chicago geht auf das Konto der Gangster. Der Wert der Beute wird auf 11 Millionen Dollar geschätzt! Jetzt begibt sich Josh Gates auf die Spuren von John Dillinger und seinem verschollenen Vermögen. Das Abenteuer beleuchtet ein dunkles Kapitel amerikanischer Kriminalgeschichte und führt von der Lake-County-Wache, über Dillingers Heimatort bis nach Wisconsin, wo ein Teil der Beute versteckt sein soll.