04:35
Mosambik: Vor der Ostküste Afrikas ereignet sich ein imposantes Naturspektakel. Jedes Jahr kommen dort Tausende Haie an einem 18 Meter hohen Riff zusammen. Der Unterwasserberg heißt "Shark Mountain" und lockt eine bunte Mischung von Meeresbewohnern an. Auch jede Menge Dickkopf-Stachelmakrelen durchstreifen die Gegend - eine üppige Mahlzeit für Bullenhaie! Um mehr über das komplexe Ökosystem herauszufinden, unternehmen die Meereswissenschaftler Craig O'Connell und Ryan Daly eine abenteuerliche Tauchexpedition am artenreichen Riff.
05:20
Airport Madrid-Barajas: Ein Flugpassagier, der aus Costa Rica eingereist ist und nach Bulgarien weiter will, muss eine intensive Kontrolle über sich ergehen lassen. Im Fokus der Zollbeamten befindet sich das Notebook des Mannes. Denn auf dem Röntgenscanner ist eindeutig zu erkennen, dass sich im tragbaren Computer etwas befindet, was dort nicht hingehört! Unterdessen gerät an der Fähre von Algeciras eine Familie ins Fadenkreuz der Drogenfahndung. Der Verdacht: Sowohl der Mann, als auch die Frau haben so genannte Haschisch-Eier geschluckt...
05:45
Im Hafen von Tarifa wird ein Autofahrer aus Marokko gestoppt. Als die Grenzschützer das Gepäck des Mannes kontrollieren, stoßen sie auf jede Menge Handys - gründlich versteckt zwischen normalen Reiseutensilien. Der Verdächtige behauptet zwar, dass alles seine Richtigkeit hat, aber die fragwürdige Ware wird vorerst beschlagnahmt. Immerhin wollte der Mann über 650 Mobiltelefone undeklariert nach Spanien einführen! Auch am Flughafen wird dreist geschmuggelt: Die Zöllner ziehen 200 Kilo Shisha-Tabak und 40 gefälschte Poloshirts aus dem Verkehr.
06:05
Waren es vier Ringe oder drei? Eine Kundin behauptet, die Angestellten im "American Jewelry and Loan" würden sie betrügen. Ein Schmuckstück wurde angeblich unterschlagen, aber eine Quittung kann die Dame nicht vorweisen. Das klingt nach einem Täuschungsversuch. Doch mit solchen einfachen Tricks lassen sich die Pawn-Shop-Mitarbeiter nicht hinters Licht führen. Auf dem Parkplatz des Pfandhauses versucht zudem ein Hütchenspieler Passanten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Das Security-Personal macht sich umgehend auf die Suche nach dem Betrüger.
06:30
Auch in der Wildnis braucht man Geld, denn Ärzte und Krankenhäuser machen keine Tauschgeschäfte. Eine eigene Transportfirma könnte dieses Problem lösen, denn dann müssten die Browns nicht mehr als Tagelöhner arbeiten und könnten für den Notfall finanzielle Reserven anlegen. Doch eignet sich das neue Schiff der Einsieder, ein U-Jagd-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg, überhaupt für diesen Zweck? Auf der Überfahrt von Petersburg nach Chichagof Island testen Billy und seine Söhne die Seetüchtigkeit der "Integrity".
07:15
Die "Integrity", das neue Boot der Browns, kommt zum ersten Mal als Frachtschiff zum Einsatz. Billy und seine Söhne transportieren vier schwere Ölfässer nach Nika Bay. Wenn der Auftrag reibungslos über die Bühne geht, dürfen die Einsiedler schon bald auf neue Kunden hoffen. Denn die meisten Orte im Südosten Alaskas sind nur auf dem Seeweg zu erreichen. Doch das Unternehmen gestaltet sich schwerer als gedacht. Denn die Bucht, in der die Wildnisbewohner ihre Ladung abliefern sollen, ist nicht tief genug, um dort zu ankern.
08:00
Die Browns brechen nach Elfin Cove auf. Dieses Mal haben die Wildnisbewohner auf ihrem Boot Holz, Vieh, Möbel und Turnmatten für eine Schule geladen. Auf dem Weg in das achtzig Kilometer entfernte Fischerdorf müssen die Einsiedler eine der gefährlichsten Passagen Südost-Alaskas durchqueren: den South Indian Pass. In der Meerenge gibt es tückische Strömungen und die "Integrity" hat schon siebzig Jahre auf dem Buckel. Deshalb ist in diesem Fall gutes Timing gefragt. Bei einsetzender Flut wäre die Durchfahrt viel zu riskant.
08:45
Frische Milch, Butter und Käse zum Frühstück? Davon konnten die Browns in der Wildnis bis dato nur träumen. Deshalb wollen sich die Selbstversorger eine Kuh anschaffen. Das Nutztier wird auf einem selbstgebauten Lastkahn nach Chichagof Island transportiert, denn der einzige Weg in die Zivilisation führt über das Wasser. Aber diese Mühen nehmen Billy, Ami und die Kinder gerne auf sich, denn es gibt gute Nachrichten: Das "Wolfsrudel" ist endlich wieder komplett vereint. Der 34-jährige Matt kehrt nach einer schweren persönlichen Krise zu seiner Familie zurück.
09:30
Matt hat in der Wildnis einen Hirsch erlegt. Aber noch ist seine Mission nicht erfüllt, denn im Südosten Alaskas leben viele Schwarz- und Braunbären. Die Raubtiere verfügen über einen exzellenten Geruchssinn und wittern einen Kadaver mit ihrer feinen Nase aus mehreren Kilometern Entfernung. Sprich: Erst wenn der Aussiedler die 60 Kilo schwere Jagdbeute bis nach "Brown Town" geschleppt hat, ist er vor den hungrigen Allesfressern sicher. Matts Brüder und Schwestern mischen derweil im Wald Wandfarbe an - aus Beeren und Schlamm.
10:15
"Brown Town" soll wachsen und gedeihen, deshalb schmiedet Familienoberhaupt Billy in Alaska große Pläne. Die "Bush People" leben im nördlichsten US-Bundesstaat von dem, was die Natur ihnen bietet. Aber für die Stromversorgung und ihre Werkzeuge brauchen sie Treibstoff. Der Transport des Benzins ist mühsam und gefährlich - besonders im Winter bei Eis und Schnee. Deshalb wollen die Wildnisbewohner auf Chichagof Island ein Windrad bauen. Mit dieser alternativen Energiequelle wäre das "Wolfsrudel" vollkommen unabhängig.
11:00
Die Browns wollen sich ein Boot kaufen, aber die finanziellen Mittel des "Wolfsrudels" sind begrenzt. Deshalb haben die Aussiedler mit dem Eigentümer des Wasserfahrzeugs einen Deal ausgehandelt. Statt Bargeld auf den Tisch zu blättern, sollen die Wildnisbewohner für den Spediteur aus Hoonah zwei Aufträge erledigen. Zunächst transportieren Billy und seine Söhne zwei 150 Kilo schwere Klärtanks nach Port Alexander. Und anschließend schleppen sie mit der "Integrity" vor der Küste von Prince of Wales Island ein Wasserflugzeug ab.
11:50
Die halbe Familie hängt speiend über der Reling, denn die Browns sind auf offener See in ein Unwetter geraten. Und die Verpflegung an Bord der "Integrity" lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Bis auf ein paar Frühstückszutaten ist kaum noch etwas übrig. Trotzdem halten die Aussiedler weiter Kurs auf Prince of Wales Island, wo sie für einen Spediteur einen Auftrag erledigen sollen. Das Eiland im Südosten Alaskas weckt bei Billy, Ami und den Kindern zudem viele Erinnerungen, denn das "Wolfsrudel" hat zehn Jahre auf der Insel gelebt.
12:35
Der 34-jährige Matt baut in der Wildnis eine Gefrierkammer, in der die Aussiedler ihre Fleischvorräte bunkern können. Denn auf Chichagof Island streifen viele hungrige Bären umher. Noah, Bear und Gabe kümmern sich derweil um das neue Vorzeigeprojekt der Familie: Die improvisierte Windkraftanlage soll das "Wolfsrudel" abseits der Zivilisation mit Strom versorgen - da dürften sechs Kilowatt fürs Erste reichen. Doch bei der Installation der riesigen Apparatur unterläuft den Brüdern in Alaska ein folgenschwerer Fehler.
13:20
Brandon Carr darf am Paradise Hill keine Zeit verlieren. Der Goldgräber soll dort Tony Beets' Waschanlage reparieren. Das Lochblech ist defekt. In der letzten Saison hat das Team vier Tage gebraucht, um den Schaden zu beheben. Das muss in diesem Jahr schneller gehen. Denn wenn die Maschine stillsteht, verdient der "König des Klondike" kein Geld. Fred Lewis schöpft derweil am California Creek wieder Hoffnung. Der Ex-Soldat kann mit seiner Veteranen-Crew bei der Schatzsuche endlich durchstarten. Der erste Cleanout spült 15 000 Dollar in die Kasse.
14:05
Die ersten Tests verliefen äußerst vielversprechend, deshalb setzt Tony Beets große Hoffnungen in den Mega-Abschnitt. Aber der Schatz, den der "König des Klondike" dort heben will, liegt unter 3,8 Millionen Liter Wasser begraben. Der Grund und Boden am "Glory Hole" ist komplett überschwemmt. Findet der Goldgräber für das Problem eine Lösung? Freddy Dodge und Juan Ibarra packen unterdessen am Duncan Creek den Schneidbrenner aus. Rick Ness hat die Vollprofis um Hilfe gebeten. Die Männer tauschen auf dem Claim das marode Siebdeck seiner Waschanlage aus.
14:50
Die Glücksritter stehen in Nordamerika unter Zeitdruck. Parker Schnabel und seinem Schatzsucher-Team bleiben nur noch vier Wochen, um das Gelände am "Matschberg" zu erschließen. Denn am Saisonende läuft auf dem Claim die Pacht ab. Wenn die Goldgräber dort kostbare Reichtümer ans Tageslicht befördern wollen, müssen die Vorarbeiten spätestens in einem Monat abgeschlossen sein. Deshalb hat diese Baustelle ab sofort oberste Priorität. Vorarbeiter Tyson Lee und seine 5-köpfige Crew sollen den vielversprechenden Abschnitt so schnell wie möglich trockenlegen.
15:35
Die Schatzsucher stürzen sich in Nordamerika in schweißtreibende Abenteuer. Tony Beets hat fünf Millionen Dollar in neue Maschinen investiert - darunter ein 850 PS starker Bulldozer und ein 90 Tonnen schwerer Bagger. Mit den riesigen Ungetümen will der "König des Klondike" 9000 Unzen Edelmetall ausgraben. Parker Schnabel krempelt nach der Winterpause ebenfalls die Ärmel hoch. Der 26-jährige Minen-Boss und seine Crew müssen auf ihrem Claim Tausende Kubikmeter Erde abtragen, um goldhaltiges Material freizulegen. Rick Ness versucht sein Glück am Duncan Creek. Und wo schürfen Fred Lewis und sein Team in dieser Saison? Der Ex-Soldat steht zu Beginn der 12. Staffel mit dem Rücken zur Wand.
16:25
Ergiebige Schürfgebiete sind in Alaska rar gesät. Um sich für den nächsten Frühling einen 1200 Hektar großen Claim zu sichern, zahlt Parker Schnabel dem Landbesitzer deshalb einen Vorschuss. Die hundert Unzen Gold im Wert von 180 000 Dollar werden mit den Einnahmen der Schatzsucher verrechnet, wenn sie dort im nächsten Jahr ihre Arbeit aufnehmen. Rick Ness geht im Rally Valley ebenfalls ins Risiko. Sein Team muss dort 58 Meter tief graben, um kostbares Edelmetall freizulegen. Und bis zum Saisonende bleiben den Glücksrittern nur noch zwei Monate Zeit.
17:55
Parker Schnabel hat sich in Alaska für 180 000 Dollar vielversprechende Schürfrechte gesichert, aber die ersten Tests im nördlichsten US-Bundesstaat verliefen erfolglos. Sucht der Minenboss an der falschen Stelle? Um sich besser mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut zu machen, studiert der 27-Jährige zusammen mit dem Bohrexperten Liam Ferguson und dem Grundbesitzer John Reeves alte Landkarten. Dabei stoßen die Männer 32 Kilometer entfernt von Fairbanks auf ein Areal, das 15 Mal mehr Edelmetall enthalten könnte als Parkers Claim am Indian River.
18:40
Parker Schnabel und sein Team haben am "Matschberg" Tausende Tonnen Erdreich abgetragen, um dort einen kostbaren Schatz zu heben. Und jetzt ist es endlich so weit. Die Glücksritter bringen auf dem Areal ihre Waschanlage in Stellung. Der Abschnitt könnte 8000 Unzen Gold enthalten - im Wert von 14 Millionen Dollar. Wenn der 27-Jährige mit seiner Truppe dort wirklich so viel Edelmetall ausgräbt, könnte er damit einen neuen Rekord aufstellen. Fred Lewis und seine Crew müssen unterdessen bei der Arbeit eine Schippe drauflegen, um ihr Saisonziel zu erreichen.
19:25
Rick Ness und sein Team dringen im Rally Valley mit ihren schweren Maschinen immer weiter ins Erdreich vor, um eine Goldschicht freizulegen. Dabei stoßen die Schatzsucher in einer Tiefe von 27 Metern auf große Steine, die auf ein Edelmetallvorkommen hinweisen. Der Überraschungsfund trifft die Männer unvorbereitet, denn Rick und seine Mitstreiter dachten, sie müssten am Duncan Creek noch bis zum Wochenende Erdreich abtragen. "Monster Red" ist noch nicht einsatzbereit, deshalb wollen die Glücksritter das Schürfgut mit einer kleineren Waschanlage verarbeiten.
20:15
Australien ist für seine exotische Tierwelt berühmt. Jetzt nimmt der Wildlife-Biologe Forrest Galante seltene Haiarten in New South Wales und Victoria unter die Lupe. Besonderes Augenmerk richtet der Forscher auf zwei giftige Spezies. Gemeint sind der Port-Jackson-Stierkopfhai und die Australische Pflugnasenchimäre, die den Spitznamen Geisterhai trägt. Unter ärztlicher Aufsicht wird sich der Wissenschaftler das Gift der Fische auch selbst injizieren, um mehr über die Wirkung der Toxine herauszufinden. Im Zuge der südpazifischen Tauchexpedition spürt Forrest Galante weitere bizarre Meeresbewohner auf, darunter Seedrachen und den Teppichhai "Wobbegong".
21:00
Auf der Karibikinsel Saba ist eine uralte Legende zum Leben erwacht. "Djabwey", der Teufelshai, soll der Folklore zufolge von Göttern verflucht worden sein. Jetzt machen die Einheimischen den sagenumwobenen Raubfisch für zwei brutale Attacken gegen Menschen verantwortlich. Der Meeresbiologe Dr. Austin Gallagher begibt sich auf die Spuren des verhexten Tigerhais. Zusammen mit der Hai-Forscherin Kinga Philipps will er anhand von DNA-Proben die Wahrheit hinter dem Mythos aufdecken. Das Team geht zudem einer spannenden Frage nach: Wird das aggressive Verhalten der Haie durch vulkanische Aktivität am Meeresgrund ausgelöst?
21:45
In Japan begibt sich der Biologe und Wildtier-Experte Forrest Galante auf eine abenteuerliche Suche. Er will eine extrem seltene Spezies finden: "Squatina japonica", den Japanischen Engelhai. Durch Überfischung ist der Bestand um 80 Prozent gesunken. Aber noch kann der Yokai, der "Geist der Meere" vor dem Aussterben bewahrt werden. Im Zuge der Tauchexpedition stößt der Wissenschaftler auf weitere exotische Bewohner des Ökosystems, darunter Peitschenrochen, Stierkopfhai oder Samtdornhai. Außerdem bekommt Forrest Unterstützung von Christine de Silva. Die eigens entwickelten Spezialkameras der Profitaucherin sind das perfekte Equipment, um in Tiefen bis zu 300 Meter nach dem Engelhai zu suchen.
22:30
Falls Dr. Austin Gallagher richtig liegt, wäre das eine wissenschaftliche Sensation. Der Meeresforscher hat möglicherweise eine bislang unbekannte Hammerhai-Spezies entdeckt! Die Raubfische leben in den Gewässern der Turks- und Caicos-Inseln, im Grenzgebiet zwischen Karibik und Atlantik. Durch einzigartige Körpermerkmale unterscheiden sich die Tiere signifikant von anderen Artgenossen. Um herauszufinden, ob es sich bei den Hammerhaien tatsächlich um eine eigene Unterart handelt, scheut Gallaghers Team weder Kosten noch Mühen. Neben GPS-Daten sowie abenteuerlichen Feldforschungen sollen insbesondere DNA-Proben Aufschluss über die genetische Herkunft der Haie liefern.
23:20
Kapstadt, Südafrika: Der Biologe Forrest Galante begibt sich auf die Spur seltener Haiarten. Hauptziel der Forschungsexpedition ist es, den Breitnasen-Siebenkiemerhai zu finden - ein Raubfisch, der seit 180 Millionen Jahren die Meere durchstreift. Beim Tauchgang im mystischen Tangwald stößt Forrest auf weitere Spezies wie Pyjama-Hai oder Puffotter-Katzenhai. Derweil nimmt die Meereswissenschaftlerin Christine de Silva mit einer Spezialkamera tiefere Gefilde ins Visier. Zwischen 300 und 3.000 Meter unter der Wasseroberfläche stößt die Forscherin auf echte "Alien Sharks", darunter Laternenhai oder Blattschuppen-Schlingerhai.