04:00
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:15
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:15
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
Der 39-teilige Französischkurs "Bon Courage" richtet sich an Anfänger oder dient zur Auffrischung von Sprachkenntnissen. Der Kurs bringt nicht nur die französische Sprache, sondern auch die Lebensart der Franzosen näher.
06:30
Fachinformation zum Fach Informatik/Technologie innerhalb des Telekollegs.
07:00
Shary und Ralph zeigen in jeder Folge neue und interessante Dinge aus dem Alltag und klären über Fragen aus den verschiedensten Bereichen auf.
07:25
Leonie (16) fühlt sich in der Schule oft ausgeschlossen. Halt findet sie in Musik, Konzerten und Online-Fan-Communitys, ihrem Safe Space. Dort lernt sie auch Anna (16) kennen, mit der sie mittlerweile seit über zwei Jahren eng befreundet ist - ohne sich je im echten Leben getroffen zu haben. Kurz vor dem Konzert ihrer Lieblingskünstlerin Magda begegnen sich Leonie und Anna zum ersten Mal im echten Leben. Wie wird sich dieser Moment anfühlen? Im Reportageformat "POV - Deine Geschichte zählt" begleitet Host Valentin Wilczek ihr erstes Treffen. Eine Geschichte über Nähe im Netz, Mut und die Frage, was echte Freundschaft heute bedeutet.
07:35
66. Folge: Alle Wege führen nach Rom! Im alten Rom lebten, na klar, die Römer. Doch nicht nur dort, sondern auch im südlichen Teil Deutschlands! Im Altmühltal trifft Willi eine Gruppe von Legionären. Keine echten Legionäre natürlich, sondern Mitglieder eines Eichstätter Vereins, die in ihrer Freizeit das Leben römischer Soldaten aus der Zeit um 170 nach Christus nachspielen. Von Fritz und Micha erfährt der Reporter, wie die Soldaten damals ihre eroberten Gebiete gegen die Germanen sicherten: Mit einem Grenzwall, dem Limes, und einem ausgeklügelten Alarmsystem. In Nassenfels, in der Nähe von Ingolstadt ist Willi dabei, wie Archäologen ein römisches Hofgut ausgraben. Entdeckt wurde es von der Luft aus. Auf einem Foto zeigt ihm der Archäologe Dr. Klaus Hüssen, wie deutlich sich der Verlauf der Gemäuer in einem Getreidefeld abhob. Der spektakulärste Fund: Ein menschliches Skelett, das Willi gemeinsam mit Natascha begutachtet. "Willi wills wissen" ist eine Produktion der megaherz film und fernsehen im Auftrag des Bayerischen Rundfunks mit dem FWU.
08:00
Die griechischen Mythen, das sind Geschichten von Liebe, Mord und Eifersucht. Michael Köhlmeier schildert sie in dieser 80-teiligen Sendereihe so eindrucksvoll, dass plötzlich all die Götter, Halbgötter, Kentauren und Titanen von ihrem Olymp herunter- oder aus ihrer Unterwelt emporsteigen und zu Gestalten voller Leben, Gefühl und Seele werden. Der Autor erzählt von der kindischen Eifersucht Aphrodites, von der faszinierenden Verführungskunst des Zeus und von der leidvollen Unsterblichkeit des Prometheus. Michael Köhlmeier fesselt und fasziniert mit seiner Kunst, die Sagen in freier und ganz persönlicher Interpretation zu erzählen. Und er macht dies voller Lust, mit profunder Kenntnis und hinreißendem Witz. "Die Faszination", so Köhlmeier, "liegt in der Mischung aus Extremen, aus ungeheurer Heiterkeit und ungeheurer Brutalität, zwischen Tod und Sexualität. Es ist alles ganz hell angestrahlt von dieser südlichen Sonne, die Konturen sind sehr scharf. Und die Geschichten sind einfach großartig."
08:15
Die griechischen Mythen, das sind Geschichten von Liebe, Mord und Eifersucht. Michael Köhlmeier schildert sie in dieser 80-teiligen Sendereihe so eindrucksvoll, dass plötzlich all die Götter, Halbgötter, Kentauren und Titanen von ihrem Olymp herunter- oder aus ihrer Unterwelt emporsteigen und zu Gestalten voller Leben, Gefühl und Seele werden. Der Autor erzählt von der kindischen Eifersucht Aphrodites, von der faszinierenden Verführungskunst des Zeus und von der leidvollen Unsterblichkeit des Prometheus. Michael Köhlmeier fesselt und fasziniert mit seiner Kunst, die Sagen in freier und ganz persönlicher Interpretation zu erzählen. Und er macht dies voller Lust, mit profunder Kenntnis und hinreißendem Witz. "Die Faszination", so Köhlmeier, "liegt in der Mischung aus Extremen, aus ungeheurer Heiterkeit und ungeheurer Brutalität, zwischen Tod und Sexualität. Es ist alles ganz hell angestrahlt von dieser südlichen Sonne, die Konturen sind sehr scharf. Und die Geschichten sind einfach großartig."
08:30
Rückenschmerzen sind die Zivilisationskrankheit Nummer Eins. Die beste Therapie besteht in der aktiven Vorbeugung durch gezieltes Training! Um den Rücken komplett zu trainieren braucht der Übende allerdings von Zeit zu Zeit neue Herausforderungen. Johanna Fellner zeigt effektive Trainingseinheiten für einen starken und gesunden Rücken. Beugende, streckende und rotierende Bewegungen sowie statische Ganzkörperpositionen und Balanceübungen ergeben ein optimales Gesamtpaket. Der Zuschauer lernt die Positionen sicher auszuführen und die Atmung sinnvoll zu integrieren. Die gesamte Rumpfmuskulatur, insbesondere der Rücken, wird gekräftigt, stabilisiert und mobilisiert. Dadurch wird der Körper ideal auf die Anforderungen des Alltags vorbereitet und Rückenschmerzen bzw. Verletzungen vorgebeugt. Positiver Nebeneffekt: Es wird nicht nur die Wirbelsäule durch ein stabiles Muskelkorsett unterstützt, gleichzeitig wird der ganze Körper, insbesondere die Problemzonen Bauch, Hüfte und Gesäß geformt und gestrafft. Die Übungen sind für Anfänger in der Basisausführung und für Fortgeschrittene in komplexeren Varianten angeleitet. Dieses Programm ist für alle Alters- und Leistungsstufen geeignet. Rückenpatienten mit akuten Beschwerden sollten jedoch vor dem Mitmachen einen Facharzt konsultieren!
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
11:45
Im Raumfahrtkontrollzentrum Köln wird gerade die nächste große Mission durchgeführt, die ein multifunktionales Messgerät auf der Oberfläche eines Asteroiden absetzen soll. Oliver Küchemann und Christian Krause begleiten eine der größten Herausforderungen der unbemannten Raumfahrt. "SMS - Schwanke meets Science" ist ein neues, innovatives Wissensformat für ARD-alpha. Der Meteorologe und Moderator Karsten Schwanke macht Spitzenforschung in Deutschland erlebbar. Dazu begibt er sich in jeder Staffel an einen anderen Forschungsort in der Republik. Dort trifft er auf Menschen, die die Wissenschaft mit ihrer Arbeit, ihrer Leidenschaft und ihren Visionen voranbringen. Von Montag bis Freitag vermitteln fünf Folgen mit unterschiedlichen Blickwinkeln ein kurzweiliges 360-Grad-Porträt eines spannenden Wissenschaftsstandortes.
12:00
Raus aus der Komfortzone, rauf auf die Alm. 20 Jugendliche und fünf Lehrkräfte - drei Monate fern vom Alltag. Das bedeutet kochen, waschen, Tiere versorgen und nebenbei: Schule. Heute sehen sie sich zum ersten Mal. Ihre gemeinsame Reise beginnt.
12:15
Die Schweine zwicken, die Hühner erholen sich langsam - und alle wollen pünktlich gefüttert werden. Genauso wie die Kühe, Ziegen und Schafe, die auf der Alm ankommen. Wenn plötzlich mehr Tiere da sind als geplant, brauchen die Schüler mehr als nur Mathe!
12:30
Großeinkauf für 25 Personen, Wäschechaos und Küchen-Action. Wer soll da den Überblick behalten? Und wo bleibt die "Me time" für die Schüler und Schülerinnen auf der Alm? Hauswirtschafterin Bettina hat ein Rezept, wie der vollgepackte Alltag trotzdem funktioniert.
12:45
Oldschool? Newschool? Alm-School! Kein Klassenzimmer, dafür frische Luft, echte Projekte und ganz neue Fragen: Wie lernt man, wenn das WLAN schwach ist und der Alltag fordert? Und: Was lernen Lehrer in der Schule auf der Alm?
13:00
Werden Sie Teil unserer motivierten Turngruppe und starten sie mit Freude und Bewegung in die Woche. Sportwissenschaftlerin Heidi Sykora gibt mit einer selektiven Übungsauswahl einen Impuls in Richtung Gesundheit durch und mit Bewegung. Die Übungen werden genau erklärt, langsam und deutlich demonstriert, so dass sie auch zu Hause leicht und richtig durchgeführt werden können - und dies an den schönsten Plätzen Österreichs.
13:30
Die unüberschaubar große Zahl der existierenden Glaubensgemeinschaften abseits der großen Kirchen kann verwirrend sein. Hier werden sie und ihre Bräuche hinterfragt und kritisch diskutiert.
14:05
Das Mexico City Ballet (MXCB) ist eine zeitgenössische Ballettkompanie, die aus hochqualifizierten internationalen Tänzern besteht, die in Mexiko-Stadt leben. In dieser Galaaufführung, die im Teatro de la Ciudad in Mexiko-Stadt aufgezeichnet wurde, präsentiert MXCB "E pur, si muove" von Choreograf Jaime Camarena, gefolgt von "Prisma" von Choreografin Yazmín Barragán. Prisma, das für Soloklavier geschrieben wurde, wurde von Pianist José Víctor Gavilondo komponiert und wird live aufgeführt.
14:20
Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.
14:50
15:15
Mitte der Sechzigerjahre ging in Deutschland bereits jede zehnte Arbeitnehmerin bzw. jeder zehnte Arbeitnehmer einmal im Jahr auf Kur. Das Wirtschaftswunder forderte seinen Tribut. Neue Kurorte wuchsen wie Pilze aus dem Boden, alte verträumte Kurstädte erlebten auf einmal einen Massenandrang - ein neuer riesengroßer Geschäftszweig war im Entstehen. Wo früher von Dutzenden Kurgästen die Rede war, spricht man nun von Tausenden, das Kurwesen in Deutschland hatte Aufwind. Roman Brodmann nannte seine leicht ironischen Beobachtungen unter deutschen Kurgästen im Jahr 1966 "Die Konjunkturgeschädigten". Der Wohlstandsspeck ist nun unübersehbar und lästig und keinesfalls mehr ein Zeichen von: "Mir geht es gut!" Man wollte, man musste etwas unternehmen, um fit und konkurrenzfähig zu bleiben. Deswegen kann Roman Brodmann auch so schöne Beobachtungen machen wie diese: "Selbst im acht Grad kalten Wasser der Nordsee frönen noch tief im November Gesundheitswillige einer Leidenschaft, die neben der Romantik wohnt, dem Heroismus." Und in der Klinik von Professor Beckmann, dem Sohn des berühmten Malers, wird ebenfalls der Körper gestählt. Wie? Die Kurgäste behandeln sich gegenseitig mit der Wurzelbürste! Längst vergangene Zeiten. Am Ende fragt sich Roman Brodmann, ob nicht doch meistens die Falschen zur Kur geschickt werden und diejenigen, die sie am nötigsten hätten, nicht berücksichtigt werden.
16:00
Die Filmemacherinnen Sabine Oehmichen-Lang und Hanne Kaisik-Aumüller zeigen in Ihrem Film aus dem Jahr 1995 schonungslos auf, wie zumindest in Oberstaufen die Solidargemeinschaft der Krankenkassen-Beitragszahler geschröpft wird durch gewiefte Abzocker im Gesundheits- bzw. Kurbadsystem. Wobei man aber fairerweise sagen muss, dass auch etliche der Kurgäste in Oberstaufen diese Art von "Kur" aus der eigenen Tasche bezahlen. Am Morgen wird noch etwas für die Gesundheit getan - sofern man/frau nach dem anstrengenden Nachtleben rechtzeitig aus den Federn kommt. Aber spätestens nach dem kargen Schroth-Kur-Mittagessen trennt sich die Spreu vom Weizen. Der eine Teil der Kurgäste bleibt brav, geht wandern und lauscht anschließend dem Kurorchester. Der andere, der größere Teil begibt sich bereits nachmittags in den "Ponyhof", einen klassischen Amüsierbetrieb für Gäste mittleren Alters. Von Stund an bis weit in die Nacht hinein wird dort und in weiteren Etablissements gezecht, getanzt und geflirtet, was die nicht mehr ganz jungen Knochen hergeben.
16:30
Aubstadt in Unterfranken Mitte der Fünfzigerjahre. Vom Wirtschaftswunder ist dort im Zonenrandgebiet noch nichts zu spüren. Es dominiert die Landwirtschaft und weil die kleinen Höfe nicht mehr genug abwerfen, verdingen sich die Bauern als Hilfsarbeiter und Arbeiter in kleinen Industrie- oder Handwerksbetrieben. Die Arbeit auf den Höfen erledigen die Frauen. Mit dem Ochsen wird gepflügt! Pferde können sich nicht alle leisten. Der Arbeitstag der Bäuerinnen dauert in der Regel 17 bis 18 Stunden - immer, das heißt täglich. Wenn sie auf Müttergenesung fahren dürfen, ist das für sie, als würden sie ins Paradies geschickt. Sie werden bekocht, die Betten werden gemacht und nachmittags gehen sie wandern oder legen sich eingehüllt in eine schöne Decke im Garten auf eine Liege. Sie sollen nicht nur ausruhen sondern auch mal auf andere Gedanken kommen. So wie in diesem Müttergenesungswerk war das mit der Kur wohl ursprünglich mal gemeint.
16:40
Max Rößler begab sich 1962 im Auftrag des Bayerischen Rundfunks auf die Spuren von Sebastian Kneipp. Der Ort Stephansried, heute ein Ortsteil von Ottobeuren im Unterallgäu, sah damals wohl nicht viel anders als im 19. Jahrhundert, als dort 1821 Sebastian Kneipp als Sohn eines armen Webers auf die Welt kam. Von Stephansried geht es nach Bad Wörishofen: Damals, als Sebastian Kneipp dort wirkte, war dieser Ort noch kein "Bad", das kam erst in den Zwangzigerjahren des 20. Jahrhunderts. Dort in Wörishofen findet der Filmemacher zwei Menschen, die von ihren persönlichen Begegnungen mit Kneipp berichten: Schwester Reginalda und Professor Josef Bernhard. Kneipp hatte es nicht leicht, wurde in den ersten Jahrzehnten immer wieder angefeindet und wegen Kurpfuscherei sogar angezeigt. Aus den Erzählungen der Zeitzeugen wird erahnbar, dass Sebastian Kneipp aber auch selbst ein sehr bärbeißiger und harter Mann gewesen sein muss.
17:15
Die Affäre um den CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor sorgte im Juni 2020 für Schlagzeilen. Wieder einmal stand der Verdacht im Raum, dass Unternehmen, Wirtschaftsverbände und andere Interessengruppen von der Öffentlichkeit unbemerkt und ohne Kontrolle Politiker*innen in ihrem Sinn manipulieren und beeinflussen. Die RESPEKT-Reportage fragt nach, wie groß eigentlich der Einfluss von Lobbyist*innen auf die Politik ist und ob die Art und Weise, wie Lobbying betrieben wird, mit unserer Demokratie vereinbar ist. Moderatorin Sabine Pusch spricht mit Timo Lange von der Nichtregierungsorganisation LobbyControl, der seit 10 Jahren den Politikbetrieb beobachtet. Lobbying, sagt er, spielt eine enorme Rolle. Lobbyist*innen beraten nicht nur Politiker*innen, sie schreiben mitunter auch Gesetzesvorlagen für die Landtage und den Bundestag. In RESPEKT erklärt Timo Lange, wie Lobbying in Berlin funktioniert und was geändert werden müsste, damit Auswüchse bei der Beeinflussung von Politiker*innen vermieden werden. RESPEKT-Moderatorin Sabine Pusch trifft außerdem zwei Interessengruppen, die oft gegensätzliche Interessen vertreten, aber trotzdem auch manchmal gemeinsame Sache machen: Der Bayerische Bauernverband und der BUND Naturschutz kämpften viele Jahre lang bei einem der weltgrößten Freihandelsabkommen für ihre jeweiligen Interessen - und scheiterten. Ihre Wünsche wurden von der EU-Kommission im geplanten Mercosur-Abkommen nicht berücksichtigt. Andere Lobbygruppen scheinen mächtiger gewesen zu sein und haben die EU-Politiker*innen in ihrem Sinne beeinflusst. Dass Lobbyismus auch anders geht und tatsächlich einer der ganz wichtigen Kommunikationskanäle in einer Demokratie sein kann, zeigt das Beispiel Friday for Future. Sabine Pusch trifft Umweltaktivist*innen der Bewegung, die es schaffte, innerhalb nur eines Jahres "Klimaschutz" weltweit zum Thema zu machen. Lobbyismus von unten, könnte man das nennen - der jedoch viel Zeit und Kraft kostet.
17:30
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
18:15
Im Karlsruher Zoo ist er ein Star. Mika, der kleine Eisbär. Ein Jahr alt, setzt er schon Zeichen für den Artenschutz: Als limitierte Klein-Skulptur in Ton, geformt von der Bildhauerin Irmela Maier. Überlebensgroß gibt es ihn auch, als Urs. Trocken und gebrannt wird er als Tonskulptur im Karlsruher Zoo aufgestellt. In bester Gesellschaft von Panda, Elefant, Flusspferd, Pinguin und Giraffe. Dieser Film erzählt von Urs und Irmela, vom Karlsruher Zoo und dessen einzigartigem Kunst- und Artenschutzprojekt.
18:45
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
19:10
Menschen zahlen bis zu 30.000 Euro für ein Coaching, das sie glücklich, reich und selbstbewusst machen soll - und landen in einer toxischen Gemeinschaft. Unsere Kollegin Caro ist Journalistin beim Bayerischen Rundfunk und spricht mit Oleg über ihre Recherche zur Liberator Academy, zu Life-Coach Markus Streinz und den psychologischen Manipulationstechniken, mit denen Menschen wie Eva* und Manuel Stück für Stück in problematische Coaching-Strukturen gezogen werden. Sie sprechen außerdem darüber, ob sie glauben, dass sie selbst auch manipulierbar sind. Im vierten Teil unserer Reihe zu Manipulation geht es darum, ob wir alle manipulierbar sind, wie wir uns vor psychologischer Manipulation schützen können - und wie wir reagieren, wenn Freund:innen oder Familie in problematische Gemeinschaften abrutschen.
19:30
Schon immer war er heiß begehrt. Zucker kam zunächst als Rohrzucker auf die Tische reicher Europäer. Bis man vor Ort die Zuckerrübe entdeckte. Vom exklusiven Luxusgut zum billigen Massenprodukt: Lässt sich im Umgang mit Zucker auch ein Bild des Wohlstandes der westlichen Welt zeichnen? Maximilian Maier fragt nach und spricht dazu mit Experten und Wissenschaftlern über das süße Thema.
19:45
Am 23. Februar 1893 erhält der findige Ingenieur Rudolf Diesel das Patent zur Konstruktion eines rationellen Wa¨rmemotors. Der nach ihm benannte Antrieb ist bald zu Land, zu Wasser und in der Luft weltweit im Einsatz. Eine Erfolgsgeschichte? Maximilian Maier fragt nach und besucht dabei u.a. das MAN-Museum in Augsburg und den Motorraum eines stillgelegten Luxuszugs.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Der britische Physiker Prof. Brian Cox erläutert in dieser vierteiligen Dokumentarreihe auf verständliche Weise die Theorien von Galileo Galilei, Isaac Newton und Albert Einstein über die Schwerkraft. Dabei blickt Cox auch auf seine früheren Sendungen zu diesem Thema im britischen Fernsehen zurück. In der größten Vakuum-Kammer der Welt zeigt er, warum Federn genauso schnell zu Boden fallen wie eine Bowlingkugel. Er war in der kasachischen Steppe vor Ort, als eine Raumkapsel drei Astronauten von der Internationalen Raumstation zurück zur Erde brachte, und in Indien beobachtete er gemeinsam mit Tausenden von Menschen eine totale Sonnenfinsternis. Brian Cox erklärt, warum die Gravitation die dominierende Kraft des Universums ist und präsentiert außerdem neueste Erkenntnisse über eines der unerklärlichsten Phänomene des Universums: die Schwarzen Löcher.
21:05
Der britische Physiker Prof. Brian Cox erklärt in dieser vierteiligen Dokumentarreihe auf verständliche Weise die Gesetze des Universums und behandelt Fragen wie "Was ist Zeit?". In dieser Folge blickt er vor dem Hintergrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse auf seine früheren Sendungen im britischen Fernsehen zum Thema Zeit zurück. Die ZuschauerInnen erfahren, warum wir heute Atomuhren brauchen und wie sie funktionieren. Die Frage, was geschieht, wenn ein Überschall-Jet die Erdrotation überholt, wird ebenso erläutert wie Einsteins Relativitätstheorie, nach der die Zeit für jeden von uns anders tickt. Wer schon immer wissen wollte, warum die Aufnahme des Ultra Deep Field nicht bis zur Geburtsstunde des Universums zurückreicht, erfährt es hier. Und zum Abschluss der Serie vermittelt ein Besuch an Namibias Skelettküste einen Eindruck vom Ende der Zeit.
22:00
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
22:15
"Klimazeit" bietet wöchentlich Hintergrundberichte, ordnet mit Expert*innen neueste Ergebnisse der Klimaforschung ein, erklärt in aufwändigen Grafikanimationen alles Wissenswerte rund ums Klima, hinterfragt Entscheidungen der Politik und zeigt konstruktive Beispiele, was Konsument*innen, Unternehmen und Kommunen für die Rettung des Klimas tun können.
22:30
23:00
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
23:30
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.