04:20
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:35
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
Der Sprachkurs "Fast Track English" bietet die Möglichkeit, vorhandene Englischkenntnisse aufzufrischen und zu vertiefen. Die einzelnen Folgen sind rein englischsprachig. Die Begleitbücher geben aber deutschsprachige Hinweise und Anleitungen. Die Filme wurden an Originalschauplätzen in England gedreht. Es wird alltägliches Englisch gesprochen. Dabei wechseln individuelle Akzente und das Sprechtempo der native speakers, Engländerinnen und Engländer in ihrer normalen Umgebung. Es kann sein, dass der Sprachstudent zunächst nicht alles auf Anhieb versteht. Aber es gehört zum Erlernen von kommunikativen Fertigkeiten, sich allmählich einzuhören und das Wesentliche, den Kern der Aussage zu erfassen. Vieles wird in den Sendungen wiederholt. Die Sendungen sind modular aufgebaut, um Sprechübungen von Übungen zum Hörverstehen zu trennen. Jede Folge kreist um ein Thema. Wortschatz und Redewendungen werden so in verschiedenen Formen der Anwendung demonstriert.
06:30
Fachinformation zum Fach Informatik/Technologie.
07:00
In der beliebten Kindersendung werden mit den Lach- und Sachgeschichten lustige, lehrreiche und kindgerechte Episoden gezeigt. Zwischendurch sorgen die Maus und der Elefant für Unterhaltung.
07:30
Wer schraubt am Hubschrauber? Heute wird für Willi der Traum vom Fliegen wahr! Auf dem Flugplatz Waizenhofen im Altmühltal erklärt ihm Helmut, warum ein Hubschrauber überhaupt fliegen kann und wie man ihn steuert: Nicht mit einem Lenkrad wie im Auto, sondern mit einem Pitch und einem Stick. Was Willi noch nicht wusste: Der kleine Heckrotor hat eine ganz besondere Aufgabe: Er sorgt dafür, dass der Hubschrauber sich nicht ständig um sich selbst dreht. Alarm! Besonders wichtig sind Helikopter bei der Rettung von Verletzten. Wie sich das anfühlt, gut verschnürt in einem Bergesack mit einem langen Seil in einen fliegenden Helikopter gezogen zu werden, kann der Reporter gleich mal selbst ausprobieren. Keine Angst, Willi! Kaum zurück am Boden, wird das Rettungsteam des ADAC-Hubschraubers zu einem echten Einsatz gerufen. Ein Mann hat sich mit der Kreissäge an der Hand verletzt und muss in eine Spezialklinik geflogen werden. Jetzt muss alles schnell gehen! Und noch ein besonderes Einsatzgebiet für Hubschrauber lernt der Reporter kennen: Gemeinsam mit Pilot Urs fliegt Willi über eine Hochspannungsleitung, die direkt am Waldrand verläuft. Unten am Heli baumelt an einer 20 Meter langen Stange eine Spezialsäge. Zehn rotierende Sägeblätter kappen die Äste der Bäume, damit die nicht in die Stromleitung geraten. Ratsch! Und wie das schaukelt! Vorsichtshalber hat Willi eine Tüte mitbekommen. Doch Urs ist ein Profi und schafft es, den Hubschrauber trotz der meterlangen Säge, heftigem Regen und Sturm ruhig zu halten. Und zum Schluss das Beste für den Reporter: Pilot Rainer fliegt eine Extrarunde und weil der Hubschrauber eine Doppelsteuerung hat, darf Willi auch mal kurz ran!
07:55
Der Farmer hat sich ein Klavier gekauft und quält die Tiere mit seinem Geklimper. Da entpuppt sich Bitzer als begabter Pianist. Als es Nacht wird, schaffen die Schafe das Klavier zu Bitzers Hundehütte. Er soll spielen! Sie möchten tanzen! Doch Bitzer hat Angst vor dem Farmer. Die Schafe müssen das Klavier sofort zurück bringen. Aber das ist nicht so leicht.
08:00
Fachinformation zum Unterrichtsfach Physik innerhalb des Telekollegs.
08:30
Unter einer Traumfigur versteht jeder etwas anderes - aber in einem sind sich alle einig: Ein flacher Bauch, ein knackiger Po und straffe Beine gehören einfach dazu! Die Fitness-Expertin Nina Winkler hat nach neuen sportwissenschaftlichen Erkenntnissen die besten Übungen zusammengestellt. Das Trainingsprogramm funktioniert nach dem Prinzip "2 in 1": Fettverbrennung und Training finden in einer einzigen Trainingseinheit zusammen statt! Die Muskeln werden außerdem funktionell vernetzt trainiert. Dadurch sieht der Körper nicht nur gut aus, sondern die Muskulatur ist auch im Alltag gesund und leistungsfähig. Sogar Rückenschmerzen können mit dem Programm gelindert werden! Die acht intensiven Übungseinheiten trainieren also nicht nur die Muskeln, sondern heizen gleichzeitig den Stoffwechsel und die Fettverbrennung richtig an. Dabei schmelzen die Pölsterchen, und Bauch, Beine und Po werden intensiv in Form gebracht. Das Training ist für jede Altersgruppe geeignet, da die Übungen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen gezeigt werden
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
11:45
Vor 15 Jahren kamen die ersten OP-Roboter in Deutschland zum Einsatz und ermöglichen seitdem schonende Eingriffe in der Urologie. Wo früher der Bauraum komplett geöffnet werden musste, reichen heute drei kleine Schnitte für winzige Roboterinstrumente und Kameras. Jetzt entwickeln der Chirurg Dominik Stefan Schöb mit einem Team um die Ingenieure Thomas Bahls und Julian Klodmann am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR in Oberpfaffenhofen die nächste Generation von Chirurgie Robotern. Sie sollen mit Hilfe von Wasserstrahlskalpellen Tumore an der Leber entfernen oder Gewebe bei großflächigen Brandwunden zuverlässig und schonend abtragen.
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
TELE-GYM aktiv & beweglich mit 60+ mit Gabi Fastner Zwanzig Jahre 50 bleiben! Mit diesem Training schaffen Sie das! Bewegung ist die beste Möglichkeit, ein gesundes und selbständiges Leben bis ins hohe Alter zu führen. Ohne Bewegung lassen wichtige Funktionen nach, die Muskeln werden schwächer, die Gelenke unbeweglicher, das Gleichgewicht schwindet. Unser Körper erhält nur die Funktionen, die er auch nutzt und im Alltag braucht! Schuld ist also nicht allein der Alterungsprozess, sondern auch wie die körperlichen Fähigkeiten trainiert werden. Mit den täglichen kurzen Trainingseinheiten bleiben Sie sowohl körperlich als auch geistig mobil und fit. Sie gewinnen an Sicherheit im Alltag und werden gesund älter. Durch das Schulen der Sinne verbessern Sie Ihre Reaktionsgeschwindigkeit und vermeiden Verletzungen und Stürze. Das sanfte, dynamische Figur- und Gesundheitstraining sorgt für ein jugendlich frisches und sicheres Auftreten. Trainieren und stabilisieren Sie Ihre Körpermitte und formen Sie so nicht nur Ihre Taille und einen schlanken Bauch, sondern halten Sie dadurch Ihre inneren Organe an der richtigen Stelle! Ein intelligentes Training das Sie fordert, aber nicht überfordert! Dadurch sehen Sie nicht nur jünger und attraktiver aus, sondern Sie fühlen sich auch so!
13:15
13:30
Nadhem (38) arbeitet als Bauleiter für Spezialtiefbau, einer Nische im Bauwesen. Er ist verantwortlich für die Abwicklung von Bauprojekten: Von der Planung über die Koordination aller Beteiligten bis hin zur Organisation von Maschinen und der Kommunikation mit den Bauherren. Spezialtiefbau kommt überall da zum Einsatz, wo es um tiefe Bohrungen, Pfahlgründungen und anspruchsvolle Fundamente geht. Für Nadhem stehen vor allem zwei Dinge im Fokus: Termine müssen eingehalten werden und die Kosten dürfen nicht aus dem Ruder laufen. Deshalb findet ein großer Teil seiner Arbeit bereits statt, bevor die Baustelle überhaupt beginnt. Sein Ziel ist es, mögliche Probleme früh zu erkennen und dafür zu sorgen, dass die Arbeiten mit möglichst wenigen Hindernissen starten können. Nadhem wohnt in Regensburg und pendelt zwischen dem Firmensitz in München und den Baustellen in ganz Bayern. Das bedeutet viele Stunden im Auto - Zeit, die ihm im Alltag mit seiner Familie fehlt. Ob sich das für ihn trotzdem lohnt?
13:45
14:00
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
14:25
Pflanzen in unserer Umgebung
14:30
14:45
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
15:15
16:05
Wann immer es etwas Interessantes aus dem Norden der Republik zu berichten gibt, sind die Reporter der Sendung vor Ort. Sie stellen das jeweilige Thema umfassend vor und lassen Betroffene zu Wort kommen.
16:35
Ein Job in der Kirche: Als Referent für Hochschulpastoral ist Aaron (27) bei der katholischen Kirche am Bistum Aachen angestellt. Hochschulpastoral ist die Präsenz der katholischen Kirche an Hochschulen und Universitäten. Sie richtet sich an Studierende, Lehrende und Mitarbeitende und möchte sie begleiten, unterstützen und miteinander ins Gespräch bringen, egal ob jemand religiös ist oder nicht. Aarons Aufgabe ist es, die verschiedenen Angebote und Einrichtungen zu koordinieren, zum Beispiel im Bereich Seelsorge, Freizeitangebote aber auch wenn es um finanzielle Unterstützung in Notsituationen geht. Seit Oktober arbeitet er Vollzeit, davor hatte er eine 75-Prozent-Stelle, weil er nebenbei seine Masterarbeit geschrieben hat. Aaron hat 2017 das Abitur gemacht und anschließend Anglistik und Katholische Theologie studiert. Seit Januar 2025 arbeitet er als Referent und schließt nebenbei seine Masterarbeit ab.
16:45
17:30
Am Neckar entdeckt Annette Krause historische Städte, Burgen und Schlösser, darunter Schloss Zwingenberg. In Eberbach werden hochwertige Ruderboote gebaut. Die Firma Empacher gehört zu den weltweit erfolgreichsten Rennbootherstellern. Der Angler Peter Merkel ist auf dem Fluss auf der Pirsch nach Welsen, die hier über zwei Meter lang werden können. Für die Sicherheit der vielen Schiffe und den reibungslosen Betrieb der Schleusen ist das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt verantwortlich. Die Moderatorin schaut den Mitarbeitern bei ihrem Einsatz zu und erfährt vieles über die Binnenschifffahrt. Für ein kurzes Stück am Neckar überquert man die Hessische Landesgrenze. Bei Neckarhausen ist noch eine Autofähre im Einsatz, zu deren Erhalt ein Verein gegründet wurde. In Hirschhorn lohnt ein Besuch der Kaffemanufaktur, die zugleich Stadtbibliothek ist. In der Bibliothek gibt es Werke des Schriftstellers Mark Twain, der selbst auf dem Neckar unterwegs war und seine Erlebnisse literarisch festgehalten hat. Die Burgfeste Dilsberg hatte ihn damals besonders beeindruckt. Der Brunnenstollen gehört auch heute noch zu den Sehenswürdigkeiten der imposanten Anlage. Das neueste und modernste Personenschiff der Weißen Flotte ist die "Königin Silvia". Der Heidelberger Reeder und Kapitän Karl Hofstätter hat sich damit einen Traum erfüllt und dem Reisen auf dem Neckar einen neuen Impuls gegeben.
18:15
Gartenfreunde aufgepasst! Neben der Vorstellung verschiedener Pflanzenarten und besonders schöner Anlagen erhalten Zuschauer hilfreiche Tipps, um den eigenen grünen Daumen zu trainieren.
18:45
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
19:30
Attentate und Antiterrorkrieg sind an der Tagesordnung; das rote Jahrzehnt, so werden die 70er genannt, und die Jugend muss sich einmal mehr orientieren: als Aussteiger nach Kathmandu oder lieber in eine Hippie-Kommune aufs Land? Als Discoqueen auf die Tanzfläche oder doch eher als Punk in den "Moshpit"? Während Teile der 68er-Jugend in den kriminellen Untergrund abwandern, kommerzialisiert sich die Popkultur. Ein Jahrzehnt zwischen Flucht und Aufbruch, eine Jugend, die erstmals im Alter von 18 Jahren wählen darf und die mit Willy Brandt einen Bundeskanzler bekommt, den auch die Jüngeren respektieren.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Ein Stück Karibik im Süden Europas: Sardinien ist bekannt für Luxusurlaub an der Costa Smeralda. "Aber Sardinien ist nicht nur das schöne Meer. Wir haben auch eine antike und reiche Kultur", sagt Simone Ollanu, Hobbyarchäologe aus dem Süden der Insel. Das Gesamtpaket lockt Jahr für Jahr über sechs Millionen Urlauber auf die Insel, der Tourismus ist längst einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. Für diese Dokumentation reisen Regisseurin Denise Jacobs und ihr Team auf die zweitgrößte Insel im Mittelmeer durch Landschaften voller Gegensätze.
21:00
Es klingt wie ein Wunder: Ob Parkinson-Zittern, unkontrollierbare Epilepsien oder Depressionen - mit der sogenannten "Tiefen Hirnstimulation" (THS) sollen sich unterschiedlichste Leiden behandeln lassen. Die Wissensdokumentation "Der Hirnschrittmacher" begleitet Patienten und Mediziner auf dem Weg durch die ungewöhnliche Therapie und fragt nach ihren Chancen und Risiken. Bei Parkinson ist das Verfahren schon etwas länger im Einsatz und zeigt erste Erfolge. Der Film begleitet Patienten von der Diagnose über die mehrstündige Operation bis zum Alltag mit zwei Elektroden, die im Kopf dauerhaft Stromimpulse senden. Aber funktioniert diese Stimulation auch bei Depressions-Patienten, wenn die Lust am Leben verschwunden ist? Selbst hier kann die Tiefe Hirnstimulation helfen, wie der Film an einer Betroffenen zeigt. Die Mediziner nehmen dabei ein großes Wagnis auf sich, denn noch ist die Behandlung psychischer Leiden durch die Hirnstimulation nur im Rahmen klinischer Studien möglich, Langzeitwirkungen konnten noch nicht gemessen werden. Und dennoch sind sich Therapeuten wie Forscher einig - der Hirnschrittmacher ist aus der Medizin nicht mehr wegzudenken und wird in Zukunft Million Menschen helfen. Wie dies gelingen kann und welche Hürden es noch gibt, zeigt diese Dokumentation an konkreten Fällen, die über viele Monate mit der Kamera begleitet wurden.
21:45
Adrian Stier ist erst 47 Jahre alt, aber er kann jahrelang nur mit dem Rollator laufen. Die Diagnose wurde erst sehr spät gestellt, obwohl er bereits seit dem 11. Lebensjahr an Parkinson erkrankt ist. Denn das chronisch fortschreitende Absterben der Nervenzellen im Gehirn, das zu unkontrollierbarem starkem Zittern und steifen Muskeln und damit zu Bewegungsverlangsamung führt, wird immer mit älteren Menschen in Zusammenhang gebracht. Nach Angaben der Deutschen Parkinson Gesellschaft sind allein in Deutschland 400.000 Menschen betroffen. Weltweit gibt es sieben Millionen Patienten. Doch jeder zehnte ist unter 40. Behandelt wird Parkinson zunächst mit Medikamenten. Sie ersetzen Dopamin, ein Botenstoff, den das Gehirn aufgrund der Nervenerkrankung nicht mehr herstellen kann. Bei Adrian Stier hilft nur noch die Tiefe Hirnstimulation. Dabei werden bei einer Operation Elektroden ins Gehirn eingesetzt, die durch elektrische Impulse bestimmte Hirnregionen stimulieren. "Laut Studien profitieren besonders jüngere Patienten von einem frühzeitigen Einsatz", sagt Professor Jens Volkmann vom Universitätsklinikum in Würzburg. Es geht darum, die Lebensqualität zu erhalten. Eine entscheidende Rolle spielt Bewegung. Martin Prochaska-Metz stand 30 Jahre lang als Puppenspieler auf der Bühne. Doch dann musste er schweren Herzens die selbstgebauten Puppen in den Speicher hängen. Die komplizierte Koordination der Fäden fiel ihm zu schwer. Heute engagiert er sich in der Selbsthilfegruppe in Karlsfeld-Dachau. Sie spielen Tischtennis gegen Parkinson, tanzen Neuro-Tango und singen beim Nordic Walking, um in Bewegung zu bleiben. Außerdem haben sie eine neue Methode entdeckt, wie die Symptome gelindert werden können: Fokussierter Ultraschall. Allerdings bieten diese Behandlung derzeit nur zwei Kliniken in Deutschland an. Bislang ist die Erkrankung nicht heilbar, doch sie lässt sich immer besser in den Griff kriegen. Männer tragen ein 50 Prozent höheres Risiko für Parkinson, warum genau, ist noch nicht ausreichend erforscht. Der Film in der BR-Reihe "Stolperstein" von Tom Fleckenstein begleitet Patienten, die trotz ihrer Erkrankung nicht aufgeben, und stellt die aktuellen Behandlungsmethoden und wissenschaftlichen Erkenntnisse im Kampf gegen Parkinson vor.
22:15
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
23:00
Achtung! Die U-Bahn und die Bahnsteigkante sind nicht mehr auf einer Höhe. So wird der Ein- und Ausstieg für kleine Kinder, ältere Menschen oder Rollstuhlfahrende gefährlich. Schafft Laura es, die U-Bahn wieder auf die richtige Höhe zu bringen? 20 Minuten hat sie dafür Zeit, dann entscheidet der Mechatronik-Ausbilder Michael. Zum Glück bekommt Laura Unterstützung von Azubi Antonia aus dem U-Bahn-Fahrerhaus, die ihr im Laufe der Challenge 5 Tipps per Funkgerät geben darf. Doch reicht das, um die Kriterien zu erfüllen, sodass der U-Bahn-Einstieg wieder reibungslos gelingt? Beruf: Mechatroniker/-in Ausbildungsart: Duale Ausbildung im Handwerk Ausbildungsdauer: 4 Jahre Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung) Was macht man in diesem Beruf? Mechatroniker/-innen werden überall da gebraucht, wo Mechanik und Elektronik aufeinandertreffen. Ob bei der Reparatur von Maschinen oder bei der Installation von Gebäudetechnik. Mechatroniker/-innen haben viel Verantwortung, weil sie oft im öffentlichen Bereich, etwa an U-Bahnhöfen, arbeiten. Dabei sind sie echte Spurensucher, weil die Fehler oft versteckt liegen und sie mit ihren handwerklichen Skills und technischem Wissen die Lösung finden müssen. In jeder Folge von "JobChallenge" wagt sich eine Schülerin oder ein Schüler in einen Ausbildungsberuf und muss eine typische Aufgabe erfüllen - ohne vorher zu wissen, ob es ums Brezelbacken geht oder eine U-Bahn-Reparatur. Der Azubi des Betriebs gibt Tipps per Funkgerät und der Endboss aka Ausbildungsleiter bewertet, ob die Challenge bestanden ist. Außerdem gibt's in jeder Folge alles Wichtige rund um den Ausbildungsberuf - zum Beispiel, was man verdient oder welche Skills man haben sollte.
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DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.