04:00
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:15
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
So unterhaltsam kann Lernen sein: In authentischen, humorvollen Dialogszenen werden die Grundlagen der englischen Grammatik sowie die Basisstruktur erfolgreicher Konversation vermittelt.
06:30
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
07:00
07:30
Hä?! Was ist das denn? Die Sendung geht gleich los, doch die Einzige, die pünktlich im Studio steht, ist Clarissa. Plötzlich fängt auch noch der blinkende, piepende Kasten neben ihr an zu sprechen. Das Ding behauptet, heute ihr intelligenter Kollege zu sein. Sie muss erstmal herausfinden, was das geheimnisvolle Gerät alles kann. Was ist ein Bot? Unglaublich, aber manchmal ist gar nicht so einfach zu erkennen, ob uns in einem Chat-Fenster gerade eine Software oder ein Mensch schreibt. Wie klug sind die Antworten, die uns "künstliche Intelligenz" gibt? Woran ist sie zu erkennen und was hat das "Captcha" damit zu tun? Es begegnet uns immer wieder online…
07:55
Die Hosts Kiara Jade, Noel Dederichs, Helena Heck und Valentin Wilczek begegnen spannenden jungen Menschen, die Mut machen und Lösungen für persönliche oder auch gesellschaftliche Probleme finden. Die Erzählweise orientiert sich an den Prinzipien des konstruktiven Journalismus: Statt Defizite zu betonen, konzentriert sich das Format auf Lösungsansätze, Perspektivwechsel und inspirierende Ideen.
08:05
Bewegung liegt in der Natur des Menschen. Ganz besonders Frauen haben oft den Wunsch, sich nach Musik zu bewegen, trauen sich aber nicht, das im Fitnessstudio und damit in der "Öffentlichkeit" zu machen. Wir bringen das Training direkt nach Hause ins Wohnzimmer: Mit den Dance Workouts wird der gesamte Körper von Kopf bis Fuß trainiert: Einfache Bewegungen aktivieren die Stoffwechselsysteme, der Kreislauf wird angeregt und Kalorien verbrannt. Langeweile kommt bei dem mitreißenden Dance-Training der Top-Presenterin Johanna Fellner nie auf: Schritt für Schritt baut sie die abwechslungsreichen Choreografien so auf, dass die Zuschauer die anspruchsvollen Schrittsequenzen schnell lernen. Die acht Folgen haben unterschiedliche Schwierigkeitsstufen und verschiedene tänzerische Stilrichtungen: Von der klassischen Dance-Aerobic über sexy Latino bis hin zu erdigen Afro-Kombinationen und hippen Funk-Moves. Beim Tanzen geht das Herz auf und der Körper bewegt sich wie von selbst zur packenden Musik! Wir bieten ein motivierendes Herz-Kreislauftraining, bei dem man nicht immer auf die Uhr blickt und sich fragt "Wie lange noch?" Ausstrahlung, Koordination, Fitness und Ausdauer verbessern sich mit viel Spaß bei jedem Training!
08:20
09:45
10:30
Sardinien lockt Jahr für Jahr über sechs Millionen Urlauber auf die Insel, der Tourismus ist längst einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. Doch die Insellage ist Fluch und Segen zugleich: attraktiv für den Tourismus, hemmt sie die wirtschaftliche Entwicklung Sardiniens. Auf der Suche nach Zukunftsperspektiven verlassen vor allem junge Menschen ihre Heimat, um auf dem italienischen Festland oder im Ausland zu arbeiten. Sardiniens Gesellschaft wird immer älter. Wie alt, das ist ein Alleinstellungsmerkmal in ganz Europa. Denn viele Sarden, die an der Ostküste leben, werden über 100 Jahre alt. Ein Phänomen, das auch die jüngere Generation fasziniert. Laura Mele arbeitet als Zahnärztin in der Nähe von Cagliari. In ihrer Freizeit porträtiert die 38-Jährige hochbetagte Menschen in ihrer Heimat. "Was mir gefällt, ist ihre Art zu leben. Sie haben noch andere Werte als wir." Für Laura befindet sich Sardinien im Wandel. Auf ihren Bildern will sie die Lebensart der alten Sarden festhalten, bevor sie verschwindet. Das Kamerateam trifft Menschen, die stolz sind auf ihre gelebten Traditionen und zugleich nach Perspektiven für eine Zukunft suchen. Dieses Spannungsfeld prägt das Inselleben.
11:15
12:00
Sie besteigen Berge, schwimmen durch Flüsse oder kämpfen sich einen Weg durch eisige Wüsten - und das aus einem einzige Grund: um zur Schule zu gelangen. Die Kinder in dieser Serie müssen ihren Schulweg unter extremen Bedingungen absolvieren. Keine Straßen, keine Verkehrsmittel, dafür aber atemberaubende Landschaften und nicht selten wilde Tiere.
12:45
Von Tansanias Hafenstadt Daressalam führt die Reise zum Nyerere-Nationalpark - einem der größten Schutzgebiete Afrikas, Unesco-Weltnaturerbe und Heimat für Löwen, Elefanten und über 400 Vogelarten. Hier lebt und arbeitet der Safari-Guide Deogracias Shirima, der seit über 20 Jahren sein Wissen über die Region teilt, sich für ihren Erhalt einsetzt und die örtlichen Parkranger unterstützt. In Sambia kümmern sich Tierpfleger und die Verhaltensbiologin Mary Muyoyeta um verwaiste Elefantenkälber und bereiten sie auf ein Leben in Freiheit vor. Und in Simbabwe schafft Nyarai Kurebgaseka mit Produkten aus dem heimischen Affenbrotbaum neue Perspektiven für lokale Gemeinschaften - im Einklang mit der Natur und mit Blick auf die Zukunft.
13:30
Es ist die größte touristische Attraktion Hamburgs: das Miniatur-Wunderland. Eine SWR Reportage über den Schweizteil. Als vor Jahren ein Brüderpaar von einer Modellbahnwelt träumte, hatten alle gelächelt. Kurze Zeit später lächelt niemand mehr, denn das Miniatur-Wunderland macht seinem Namen in jeder Hinsicht alle Ehre. Die riesige, ständig wachsende Modellbahnanlage in der Hamburger Speicherstadt zieht pro Jahr mehr Zuschauer:innen an als die Fußballprofis des HSV. Das Wunderland wird immer größer und höher. Der Schweizteil lockt mit einem begehbaren Berg. Er hat die Form des weltberühmten Matterhorns und misst sechs Meter. Ein stolzer Berg und eine Anlage der Superlative, die zum Traum wird, wenn das Alpenglühen beginnt.
14:00
14:45
Im steirischen Almenland und der Waldheimat leben die Menschen in tiefer Verbundenheit zur Natur und pflegen diese mit Hingabe und Leidenschaft. Es ist das größte zusammenhängende Almengebiet Europas. Die Bauern der Region leisten einen unbezahlbaren Dienst, um diesen einzigartigen Lebensraum zu erhalten. Inspiriert von der frommen Lebenskultur und der makellosen Schönheit hat schon Schriftsteller und Dichter Peter Rosegger seine Heimat in seinen Werken verewigt. Um sich das ganze Jahr über selbst versorgen zu können, haben die Bauern der Region früher tiefe Gruben für das sogenannte Grubenkraut ausgehoben. Eine Tradition, die fast in Vergessenheit geraten ist. Im ehemaligen Silberbergwerk von Arzberg lässt sich zwar kein Silber mehr finden, doch unter der Aufsicht von Alexander Luttenberger lagern hier ganz andere Schätze. Insgesamt reifen in den Stollen nämlich bis zu 80 Tonnen Käse pro Jahr. Darunter befindet sich auch der Käse des Bergbauern Christoph Leitner. Bereits in dritter Generation betreibt Christoph Leitner die Landwirtschaft mit Milchviehhaltung in Fladnitz. Als Jüngster von sechs Söhnen hat er den Hof der Eltern mit Freude übernommen. Über die Sommermonate treibt Familie Leitner ihr Jungvieh und einige Kühe auf die Teichalm. In Krieglach, auf etwa tausend Metern Seehöhe bewirtschaftet Hubert Schwaiger einen Hof, in dem vier Generationen unter einem Dach leben. Selbst seine Mutter hilft bei der Bewirtschaftung des Hofs noch mit und kümmert sich hauptsächlich um die vielen Blumen. Doch schon bald soll die nächste Generation das Ruder übernehmen. Huberts Sohn soll innerhalb der nächsten vier Jahre den Hof mit seiner Lebensgefährtin übernehmen. In Brandlucken ist Christoph Jantscher Teil einer Bauerngesellschaft, die einander gegenseitig unterstützen. Friedrich Bauernhofer hatte bis vor wenigen Jahren nur zehn Kühe und führte seinen Hof im Nebenerwerb. Mittlerweile hat er aufgerüstet und bewirtschaftet das Gut mit mehr als 60 Kühen im Vollerwerb. Daneben ist er Obmann vom Brandluckner Huabn-Theater, wo er selbst auch jedes Jahr eine Rolle übernimmt. Die Dokumentation von Filmautor Alfred Ninaus ist ein liebevolles Porträt dieser Bergdörfer und der Menschen, die hier wohnen.
15:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
16:00
Was ist die Standuhr der Großmutter tatsächlich wert? Experten recherchieren Herkunft, Geschichte und Zeitwert von Gegenständen, die Zuschauer mitbringen. Meist sind dies Erbstücke oder Flohmarktfunde.
16:30
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
17:15
Haut aus dem Drucker - Kosmetikprodukte werden leider noch oft an Tieren wie Kaninchen oder Mäusen getestet. An der Technischen Universität Graz entwickelt ein Forscherteam eine künstliche Haut, an der schmerzfrei Versuche gemacht werden können. Das Material lässt sich ausdrucken. Altkleider werden neu - Altkleider werden zwar vielfach gesammelt, landen aber letztendlich oft wieder auf dem Müll. Wissenschafter der Technischen Universtität Wien haben eine Methode gefunden, mit der verschiedene Mischfasern getrennt und neu aufbereitet werden können. Die Spielmacherin aus Graz - Johanna Pirker ist ein international anerkannte Spieleforscherin. Sie entwickelt nicht nur lukrative Computerspiele für den Markt, sonder auch solche für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. So verlieren zum Beispiel Authisten spielerisch ihre Angst vor der Umwelt. Aktuell, anschaulich, lehrreich - das ORF-Wissenschaftsmagazin von und mit Günther Mayr. Jede Woche zeigt es in informativen Beiträgen die neuesten Erkenntnisse der Forschung, die uns allen etwas bringen. Mythen, Gerüchte und Fake-News werden wissenschaftlich überprüft und nachvollziehbar entlarvt. Dazu gibt es spannende Reportagen von den interessantesten Forschungsschauplätzen in Österreich und weltweit. Regelmäßig werden erfolgreiche Wissenschafter/innen, ihre persönlichen Zugänge und ihre herausfordernde Arbeit porträtiert. Ein Blick ins Archiv soll anschaulich machen, wie schnell sich Forschung und Erkenntnisse im Lauf der Geschichte verändern. Was war Utopie, was ist bis heute erfolgreich? Die Welt der Forschung - von ihren Anfängen bis zum Blick in die Zukunft.
17:35
Schwimmkissen aus Baumwolle Das Schwimmkissen aus Baumwolle ist eine Berliner Erfindung aus den 1930er-Jahren. In den vergangenen Jahren wurde sie weiterentwickelt. Zuerst von der Tochter der Erfinderin. Sie nutzt patentiertes Baumwollgewebe und verbesserte die Handhabung. Inzwischen haben die Enkelsöhne der Erfinderin das Geschäft übernommen. Das Design entsteht im Mainzer Atelier. Stoff und Kissen lassen sie in Deutschland herstellen. Wasserrettung per Drohne Ein Team aus dem Landkreis Karlsruhe hat ein Rettungsgerät für den Wassersport entwickelt. Die "Restube" ist eine Stoffboje, die mit einer Gaspatrone aufgeblasen wird. Man kann sie am Körper mitführen, sie kann aber auch mit einer Drohne an die Unglücksstelle geflogen werden. Dort wird sie auf dem Wasser abgelegt und bläst sich von selbst auf. Das System ersetzt nicht den Rettungsschwimmer. Der startet per Boot zeitgleich mit dem Fluggerät, um den in Not Geratenen zu bergen. In Deutschland gibt es derzeit drei Standorte für die Rettung per Drohne. Rollboot aus Dresden Das Rollboot aus Dresden ist einer Weiterentwicklung von Klapp- und Faltboot. Es wiegt 15 Kilogramm und besteht aus einer Deckplane, steckbaren Aluminium-Profilen und der Außenhaut aus glasfaserverstärktem Kunststoff. So lässt sich die Bootshaut zusammenrollen und kann transportiert werden. Aufgebaut ist es in knapp zehn Minuten. Der Erfinder hat mittlerweile sein Hobby zum Beruf gemacht. Er hat einige Boote gebaut und will das Kajak ab dieser Saison verkaufen. Nächstes Entwicklungsziel ist eine Tragevorrichtung. Stand-Up Paddle mit Flossenantrieb Reporter Rico Drochner testet ein neues Stand-Up Paddle (SUP), das ein Erfinder aus Österreich weiterentwickelt hat. Neu ist: Es soll stabiler auf dem Wasser liegen als herkömmliche Modelle. Dabei hilft zum einen das Gewicht des Boards von 50 Kilogramm und zum anderen Flossen am Brett. Die stabilisieren das Board aber nicht nur, sondern treiben es auch an: Ein Paddel ist überflüssig. Die Flossen werden mit einem Hebel bewegt. So kann das SUP vorwärts- und rückwärts bewegt und gesteuert werden. Die Erfinder suchen jetzt nach Partnern für die Umsetzung ihrer Idee in größerem Maßstab. Täglich werden in Deutschland etwa 130 Erfindungen patentiert. Darunter sind viele Ideen, die im Haushalt helfen und der Gesundheit dienen sollen. Doch wie werden die Ideen berühmt, die das Licht der Öffentlichkeit wirklich nicht scheuen müssen? Die Antwort bietet das TV-Magazin "Einfach genial", das jede Woche pfiffige Ideen ins Rampenlicht stellt. Seit 1996 hat das "Einfach genial"-Team über 3.000 Erfindungen vorgestellt. Darunter Neues für den Bau des Eigenheimes, Geniales rund um das Fahrrad oder Ideen für ein Leben ohne Chemie. Präsentiert werden auch Ideen für das Auto, den Garten und das Kinderzimmer. Und immer wieder Erfindungen, die helfen, Heiz- oder Stromkosten zu sparen.
18:00
Luft ist nicht gleich Luft: Eine leichte Sommerbrise kann herrlich erfrischend sein, ein Sturm dagegen hat oft verheerende Folgen. Und bei einem Tornado sollte man sich so schnell wie möglich in Sicherheit bringen. Luft beflügelt uns, wenn wir abheben im Urlaubsflieger. Sie kann verunreinigt sein: durch Feinstaub, Smog oder Zigarettenrauch. Sie lässt sich aber auch für unsere Gesundheit nutzen, zum Beispiel mit der so genannten Bienenstocklufttherapie. Welche Luft ist gut für uns? Wo hat sich die Luftqualität verbessert? Und was tun gegen schlechte Luft? In dieser Ausgabe von Quarks zeigt Thomas Ranft, wie Tornados entstehen, was passiert, wenn man mit dem Rauchen aufhört und was der Luftdruck mit wetterfühligen Menschen macht. Außerdem: Welche Windstärke kann man im Windkanal gerade noch aushalten? Wie geht richtiges Atmen? Und: Wie gut ist eigentlich die Luft im Auto? In vier Sommer-Folgen begibt sich Quarks auf die Spuren der Urkräfte der Natur, ohne die das Leben, so wie wir es kennen, nicht möglich wäre: Feuer, Wasser, Luft und Erde. Quarks erkundet, wie Menschen der Hitze des Feuers trotzen, testet, ob das Wasser aus Trinkflaschen wirklich unbelastet ist, und fragt, warum die Erde manchmal unter uns nachgibt.
18:45
Kopftuchverbot, Sterbehilfe, religiöse Symbole im Wahlkampf: Religion und Ethik spielen in der öffentlichen Diskussion immer wieder eine zentrale Rolle. "Prisma", das neue ORF-TV-Format informiert über aktuelle Geschehnisse im Zusammenhang von Gesellschaft und Wissenschaft. Die Sendung liefert Zusammenhänge, diskutiert verschiedene Standpunkte und analysiert religionspolitische und ethische Entwicklungen im In- und Ausland. Durch die Sendung führen Judith Fürst, Konstantin Obermayr und Sandra Szabo.
19:00
Der Ton wird rauer. In der Schule, in der Politik, im Netz und im Privaten. Obwohl Streiten zum Miteinander dazugehört und die Demokratie sogar vom Streiten lebt, leiden viele Menschen unter einer zunehmend gewaltvollen Art, miteinander umzugehen. Auch RESPEKT-Moderatorin Lilian Landesvatter ärgert dieses aggressive Kommunikations-Klima - aber noch mehr ärgert sie, dass sie in privaten Streits oft selbst dazu beiträgt. Was hilft dagegen? Darüber spricht sie mit einem jungen Mann, den seine Art zu streiten immer wieder in Schlägereien und dann vor Gericht gebracht hat. Deswegen hat er ein Konflikttraining bei der Bücke München absolviert. In dem hat er verstehen gelernt, was solche eskalierenden Konflikte eigentlich auslöst, was sie schlimmer macht und wie er sie lösen kann, ohne auszurasten und Stück für Stück sein Leben zu ruinieren. Von den Trainer:innen der Brücke erfährt Lilian dann, was sie Menschen beibringen, um Konflikte ohne Gewalt zu lösen. In Übungen geht da es um die Wahrnehmung von Konflikten, um Eigen- und Fremdwahrnehmung, darum, das eigene Verhalten besser kennenzulernen. Die Moderatorin testet, ob dieser Ansatz auch ihr etwas bringt. Helfen solche Methoden nur individuell, oder lassen sich damit ganz generell soziale Konflikte entspannen - zum Beispiel in der Schule? Die Moderatorin besucht Schüler:innen einer Münchner Mittelschule, die sich als Streitschlichter und Schülersprecherin dafür einsetzen, dass alle respektvoller miteinander sprechen. Sie lernen, anderen aus destruktiven Streitmustern herauszuhelfen. Haben sie auch Tipps für Lilian, damit ihr nächster Streit zu Hause produktiver endet? Und kann jede:r das lernen, besser zu streiten? Das fragt die Moderatorin Jugendliche, die das Streiten ganz sportlich trainieren - beim Diskutierwettstreit "Jugend debattiert". © ARD alpha 2022
19:30
Langweilige Eurokraten, staubtrockene Dossiers, nichts als ältere Herren in dunklen Anzügen? Europa ist ganz anders, auch wenn es sich nicht auf den ersten Blick erschließt. Wer bin ich, und wenn ja wie viele, dieser Berliner Sponti-Spruch beschreibt exakt die Herausforderung und die Möglichkeiten eines geeinten Europa. Diesen Prozess begleiten, fremde Mentalitäten und Perspektiven zeigen, will das Europamagazin der ARD. Mit Reportagen, Hintergrundberichten, aktuellen Beiträgen und auch Glossen werden die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten spürbar.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Gestohlene Gemälde versprechen schnelles Geld. Doch wohin mit weltbekannten Meisterwerken von Monet, Munch oder van Gogh? In der Reihe "Art Crimes" treten Kunstdiebe und Ermittler vor die Kamera, um die spektakulärsten Kunstdiebstähle der letzten Jahrzehnte zu rekonstruieren. Eine internationale Koproduktion, spannend und unterhaltsam erzählt im Stil eines Doku-Thrillers und voller überraschender Wendungen. Januar 1984: Im Gebüsch eines griechischen Klosters findet die Polizei einen großen braunen Koffer, in dem sich unter anderem die weltberühmte "Esterházy-Madonna" von Raffael befindet. Das Gemälde ist eines von sieben wertvollen Meisterwerken italienischer Maler, die im November 1983 aus dem Museum der Schönen Künste in Budapest gestohlen wurden. Doch der Raub war schlecht geplant und nicht zu Ende gedacht. Ein zurückgelassener Schraubenzieher und weitere Hinweise führen die ungarische Polizei schnell auf die Spur einer Gruppe italienischer Gangster, die sich zur Tatzeit in Budapest aufhielten. Im Dokumentarfilm von Giotto Barbieri erzählt der Dieb Giordano Incerti, dessen Fingerabdrücke damals auf dem Schraubenzieher gefunden wurden, wie er über einen Jugendfreund Mitglied der kriminellen Bande aus Reggio Emilia wurde. Ungarische und italienische Ermittler berichten von der grenzüberschreitenden Fahndung. Zusätzlich zu den am Tatort gesicherten Spuren findet die ungarische Polizei anhand der registrierten Grenzübertritte heraus, dass sich der italienische Kriminelle Giacomo Morini unmittelbar nach der Tat mit dem Auto von Ungarn nach Jugoslawien abgesetzt hat. Da Morinis Auto wenig später in einer griechischen Werkstatt repariert werden muss, gehen sie von einem Transport der Bilder nach Griechenland aus. Knapp zwei Monate nach dem Diebstahl wird Morini in Italien verhaftet und noch im Januar 1984 erhält die griechische Gendarmerie einen anonymen Hinweis zum Versteck der Bilder auf einem im Norden der Halbinsel Peloponnes gelegenen Klostergelände.
21:45
Die Sängerin Elina Duni, geboren in Tiranha, wuchs bis zu ihrem zehnten Lebensjahr in Albanien auf. Dann emigrierte ihre Familie in die Schweiz. Als musikalische Weltbürgerin erschließt sie sich und ihren Fans seit 2005 den kulturellen Schatz überlieferter Lieder aus ganz Südosteuropa, aber auch aus Frankreich, Italien und England, aus der jüdischen und arabischen Kultur. Frappierend schön ist der Klang ihrer Stimme, weich und nuanciert, wenn sie in müheloser Vielsprachigkeit gefühlvolle Balladen oder tänzerische Stücke interpretiert, und mitreißend der improvisatorische Freiheitsfunke, den sie dank ihrer hohen Jazzkompetenz immer auch in ihren Gesang hineinlegt. Seit 2017 arbeiten Elina Duni und der englische Jazzgitarrist Rob Luft zusammen. Seine außerordentliche Virtuosität und Musikalität machen ihn zu einem der spannendsten Gitarristen seiner Generation weltweit. Im Duo mit Elina Duni verleiht er mit ausgefeilter Live Loop-Technik und großer Soundvielfalt seinem Spiel rhythmisch und klanglich eine nahezu orchestrale Dimension. So umhüllt erreicht die Aussagekraft von Melodien und Texten in einer sehr subtilen und zugleich tiefenwirksamen Weise eine besondere Intensität und die Musik wird zu einem hochpoetischen Erlebnis von klanglicher und interpretatorischer Einzigartigkeit.
22:30
Sie sollten sich erholen und aufgepäppelt werden, doch für viele "Verschickungskinder" wurde die sechswöchige Kur zur seelischen Tortur. Immer mehr erschütternde Geschichten aus den Siebziger- bis in die späten Achtzigerjahre kommen ans Licht. Betroffene berichten, wie ihnen unter Qualen Essen hineingezwungen wurde, wie sie körperlichen Züchtigungen und massiver psychischer Gewalt ausgesetzt waren. Den beiden Protagonistinnen hilft die Kraft ihrer Stimme, mit ihren traumatischen Erinnerungen umzugehen: Viktoria und Renée, beide Sängerinnen, konfrontieren sich mit den Orten ihrer Pein und ihren Erinnerungen und lassen die Zuschauerinnen und Zuschauer miterleben, was ihnen hilft und was sie heilt. Sie helfen auch anderen traumatisierten Menschen, ihren Anliegen im wahrsten Sinne des Wortes eine Stimme zu verleihen und mit Musik über ihre Peiniger:innen zu triumphieren.
23:00
Bitte hier den mehrzeiligen Pressetext eintragen!
23:15