04:00
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:15
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:15
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
Der 39-teilige Französischkurs "Bon Courage" richtet sich an Anfänger oder dient zur Auffrischung von Sprachkenntnissen. Der Kurs bringt nicht nur die französische Sprache, sondern auch die Lebensart der Franzosen näher.
06:30
Fachinformation zum Fach Informatik/Technologie.
07:00
Shary und Ralph zeigen in jeder Folge neue und interessante Dinge aus dem Alltag und klären über Fragen aus den verschiedensten Bereichen auf.
07:25
Leonie (16) fühlt sich in der Schule oft ausgeschlossen. Halt findet sie in Musik, Konzerten und Online-Fan-Communitys, ihrem Safe Space. Dort lernt sie auch Anna (16) kennen, mit der sie mittlerweile seit über zwei Jahren eng befreundet ist - ohne sich je im echten Leben getroffen zu haben. Kurz vor dem Konzert ihrer Lieblingskünstlerin Magda begegnen sich Leonie und Anna zum ersten Mal im echten Leben. Wie wird sich dieser Moment anfühlen? Im Reportageformat "POV - Deine Geschichte zählt" begleitet Host Valentin Wilczek ihr erstes Treffen. Eine Geschichte über Nähe im Netz, Mut und die Frage, was echte Freundschaft heute bedeutet.
07:35
Wovon schwärmt der Bienenschwarm? Heute ist Willi dem Honig auf der klebrigen Spur. Und wer kennt sich mit Honig besser aus als ein Imker? Um sich vor Bienenstichen zu schützen, muss Willi einen Ganzkörperschutzanzug anziehen und sogar Pfeife rauchen. Rauch mögen die Insekten nämlich nicht und deshalb halten sie sich fern. Mehrere Stockwerke kann eine Bienenwohnung haben und bis zu 60.000 Bienen beherbergen! Was Willi noch nicht wusste: Es ist tatsächlich so, dass die Bienen den Honig in ihrem Körper selbst herstellen. Aber natürlich nicht, damit die Menschen etwas Süßes zu essen haben, sondern sie selbst. Honig dient als Nahrungsvorrat für das Bienenvolk und seine Nachkommen. Um den Honig zu produzieren, müssen die Bienen ausschwärmen, um Nektar und Honigtau aus Blüten zu sammeln. Toll, wie sie einander mitteilen, wo sich neues Futter befindet: sie führen einen Tanz auf! Aus der Art, wie eine Biene tanzt, erkennen die anderen, wo sich leckere, gefüllte Blüten befinden. Und dann nix wie hin. Gefährlich können Bienen eigentlich nur werden, wenn sie sich bedroht fühlen. Wild rumzufuchteln, wenn sich eine nähert, ist deshalb keine gute Idee. Um sich zu verteidigen, sticht sie dann vielleicht tatsächlich zu. Also: cool bleiben. Denn der beste Bienenstich ist doch immer noch das Stück Kuchen auf dem Teller, oder? "Willi wills wissen" ist eine Produktion der megaherz film und fernsehen im Auftrag des Bayerischen Rundfunks mit dem FWU.
08:00
Die griechischen Mythen, das sind Geschichten von Liebe, Mord und Eifersucht. Michael Köhlmeier schildert sie in dieser 80-teiligen Sendereihe so eindrucksvoll, dass plötzlich all die Götter, Halbgötter, Kentauren und Titanen von ihrem Olymp herunter- oder aus ihrer Unterwelt emporsteigen und zu Gestalten voller Leben, Gefühl und Seele werden. Der Autor erzählt von der kindischen Eifersucht Aphrodites, von der faszinierenden Verführungskunst des Zeus und von der leidvollen Unsterblichkeit des Prometheus. Michael Köhlmeier fesselt und fasziniert mit seiner Kunst, die Sagen in freier und ganz persönlicher Interpretation zu erzählen. Und er macht dies voller Lust, mit profunder Kenntnis und hinreißendem Witz. "Die Faszination", so Köhlmeier, "liegt in der Mischung aus Extremen, aus ungeheurer Heiterkeit und ungeheurer Brutalität, zwischen Tod und Sexualität. Es ist alles ganz hell angestrahlt von dieser südlichen Sonne, die Konturen sind sehr scharf. Und die Geschichten sind einfach großartig."
08:15
Die griechischen Mythen, das sind Geschichten von Liebe, Mord und Eifersucht. Michael Köhlmeier schildert sie in dieser 80-teiligen Sendereihe so eindrucksvoll, dass plötzlich all die Götter, Halbgötter, Kentauren und Titanen von ihrem Olymp herunter- oder aus ihrer Unterwelt emporsteigen und zu Gestalten voller Leben, Gefühl und Seele werden. Der Autor erzählt von der kindischen Eifersucht Aphrodites, von der faszinierenden Verführungskunst des Zeus und von der leidvollen Unsterblichkeit des Prometheus. Michael Köhlmeier fesselt und fasziniert mit seiner Kunst, die Sagen in freier und ganz persönlicher Interpretation zu erzählen. Und er macht dies voller Lust, mit profunder Kenntnis und hinreißendem Witz. "Die Faszination", so Köhlmeier, "liegt in der Mischung aus Extremen, aus ungeheurer Heiterkeit und ungeheurer Brutalität, zwischen Tod und Sexualität. Es ist alles ganz hell angestrahlt von dieser südlichen Sonne, die Konturen sind sehr scharf. Und die Geschichten sind einfach großartig."
08:30
Rückenschmerzen sind die Zivilisationskrankheit Nummer Eins. Die beste Therapie besteht in der aktiven Vorbeugung durch gezieltes Training! Um den Rücken komplett zu trainieren braucht der Übende allerdings von Zeit zu Zeit neue Herausforderungen. Johanna Fellner zeigt effektive Trainingseinheiten für einen starken und gesunden Rücken. Beugende, streckende und rotierende Bewegungen sowie statische Ganzkörperpositionen und Balanceübungen ergeben ein optimales Gesamtpaket. Der Zuschauer lernt die Positionen sicher auszuführen und die Atmung sinnvoll zu integrieren. Die gesamte Rumpfmuskulatur, insbesondere der Rücken, wird gekräftigt, stabilisiert und mobilisiert. Dadurch wird der Körper ideal auf die Anforderungen des Alltags vorbereitet und Rückenschmerzen bzw. Verletzungen vorgebeugt. Positiver Nebeneffekt: Es wird nicht nur die Wirbelsäule durch ein stabiles Muskelkorsett unterstützt, gleichzeitig wird der ganze Körper, insbesondere die Problemzonen Bauch, Hüfte und Gesäß geformt und gestrafft. Die Übungen sind für Anfänger in der Basisausführung und für Fortgeschrittene in komplexeren Varianten angeleitet. Dieses Programm ist für alle Alters- und Leistungsstufen geeignet. Rückenpatienten mit akuten Beschwerden sollten jedoch vor dem Mitmachen einen Facharzt konsultieren!
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
Im steirischen Almenland und der Waldheimat leben die Menschen in tiefer Verbundenheit zur Natur und pflegen diese mit Hingabe und Leidenschaft. Es ist das größte zusammenhängende Almengebiet Europas. Die Bauern der Region leisten einen unbezahlbaren Dienst, um diesen einzigartigen Lebensraum zu erhalten. Inspiriert von der frommen Lebenskultur und der makellosen Schönheit hat schon Schriftsteller und Dichter Peter Rosegger seine Heimat in seinen Werken verewigt. Um sich das ganze Jahr über selbst versorgen zu können, haben die Bauern der Region früher tiefe Gruben für das sogenannte Grubenkraut ausgehoben. Eine Tradition, die fast in Vergessenheit geraten ist. Im ehemaligen Silberbergwerk von Arzberg lässt sich zwar kein Silber mehr finden, doch unter der Aufsicht von Alexander Luttenberger lagern hier ganz andere Schätze. Insgesamt reifen in den Stollen nämlich bis zu 80 Tonnen Käse pro Jahr. Darunter befindet sich auch der Käse des Bergbauern Christoph Leitner. Bereits in dritter Generation betreibt Christoph Leitner die Landwirtschaft mit Milchviehhaltung in Fladnitz. Als Jüngster von sechs Söhnen hat er den Hof der Eltern mit Freude übernommen. Über die Sommermonate treibt Familie Leitner ihr Jungvieh und einige Kühe auf die Teichalm. In Krieglach, auf etwa tausend Metern Seehöhe bewirtschaftet Hubert Schwaiger einen Hof, in dem vier Generationen unter einem Dach leben. Selbst seine Mutter hilft bei der Bewirtschaftung des Hofs noch mit und kümmert sich hauptsächlich um die vielen Blumen. Doch schon bald soll die nächste Generation das Ruder übernehmen. Huberts Sohn soll innerhalb der nächsten vier Jahre den Hof mit seiner Lebensgefährtin übernehmen. In Brandlucken ist Christoph Jantscher Teil einer Bauerngesellschaft, die einander gegenseitig unterstützen. Friedrich Bauernhofer hatte bis vor wenigen Jahren nur zehn Kühe und führte seinen Hof im Nebenerwerb. Mittlerweile hat er aufgerüstet und bewirtschaftet das Gut mit mehr als 60 Kühen im Vollerwerb. Daneben ist er Obmann vom Brandluckner Huabn-Theater, wo er selbst auch jedes Jahr eine Rolle übernimmt. Die Dokumentation von Filmautor Alfred Ninaus ist ein liebevolles Porträt dieser Bergdörfer und der Menschen, die hier wohnen.
11:45
Respekt Moderator Rainer Maria Jilg konsumiert gerne und manchmal auch zu viel - so wie wohl die meisten Menschen in Deutschland und den westlichen Ländern: In Deutschland werden pro Jahr mehr als 50 Milliarden Euro allein für Textilien ausgegeben und monatlich im Schnitt mehr als 200.000 neue PKW zugelassen. Die Ausgaben aller deutschen Privathaushalte für Konsumgüter haben sich innerhalb der letzten 30 Jahre verdoppelt - auf heute mehr als 1.700 Milliarden Euro pro Jahr. Zusammengefasst: Wir konsumieren immer mehr - obwohl wir wissen, dass der Lebensstil der westlichen Welt den Planeten zerstört und alles andere als nachhaltig ist. Moderator Rainer Maria Jilg macht sich für Respekt auf die Suche nach Lösungen. In Berlin trifft er Carl Tillessen, Autor des Buchs "Konsum - warum wir kaufen, was wir nicht brauchen" und geht mit ihm gemeinsam auf Shopping-Tour. Konsum macht glücklich, denn Kaufen aktiviert Hirnregionen, in denen auch das "Belohnungszentrum" verortet wird. Tillessen gibt wertvolle Tipps, was wir beachten können, um gezielter zu konsumieren und so nicht nur weniger Geld ausgeben, sondern auch nachhaltiger glücklich werden. In Leipzig spricht Respekt-Moderator Jilg mit der Journalistin Greta Taubert, die vor einigen Jahren in einem Selbstversuch 12 Monate fast komplett auf Konsum im Sinne von Kaufen und Geldausgeben verzichtet hat. Sie erzählt vom Zusammenglauben von Lebensmitteln, vom Containern, von nächtlichen Besuchen auf Schrottplätzen und von sehr viel Verzicht - aber auch von vielen tollen Begegnungen. Tauberts Fazit dennoch: Konsumverweigerung rettet nicht die Welt - und ist unglaublich anstrengend, zeitintensiv und kompliziert. Am Ende der Reportage steht für Moderator Rainer Maria Jilg fest: Weniger ist mehr. Das Ziel muss sein, deutlicher weniger und dafür gezielt zu konsumieren. Und das können wir tatsächlich nicht alleine schaffen. Dafür muss auch die Politik die Rahmenbedingungen ändern. © Bayerischer Rundfunk 2021 Mehr Informationen unter: www.br.de/respekt
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
Werden Sie Teil unserer motivierten Turngruppe und starten sie mit Freude und Bewegung in die Woche. Sportwissenschaftlerin Heidi Sykora gibt mit einer selektiven Übungsauswahl einen Impuls in Richtung Gesundheit durch und mit Bewegung. Die Übungen werden genau erklärt, langsam und deutlich demonstriert, so dass sie auch zu Hause leicht und richtig durchgeführt werden können - und dies an den schönsten Plätzen Österreichs.
13:30
Die unüberschaubar große Zahl der existierenden Glaubensgemeinschaften abseits der großen Kirchen kann verwirrend sein. Hier werden sie und ihre Bräuche hinterfragt und kritisch diskutiert.
14:00
Das Mexico City Ballet (MXCB) ist eine zeitgenössische Ballettkompanie, die aus hochqualifizierten internationalen Tänzern besteht, die in Mexiko-Stadt leben. In dieser Galaaufführung, die im Teatro de la Ciudad in Mexiko-Stadt aufgezeichnet wurde, präsentiert MXCB "E pur, si muove" von Choreograf Jaime Camarena, gefolgt von "Prisma" von Choreografin Yazmín Barragán. Prisma, das für Soloklavier geschrieben wurde, wurde von Pianist José Víctor Gavilondo komponiert und wird live aufgeführt.
14:15
Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.
14:45
15:10
15:15
Grazia Donateo ist Dirigentin des kommunalen Blasorchesters, also der banda municipale, von Surbo in Apulien. Klaus Voswinckel hat sie für den Bayerischen Rundfunk bei den Auftritten ihrer Banda auf Patronatsfesten in verschiedenen Gemeinden in Apulien porträtiert. Sie war damals die erste weibliche Maestra in ganz Süditalien und die Bande spielte unter ihrer Leitung ganz wunderbar.
16:00
Der leider viel zu früh verstorbene Regisseur Florian Furtwängler und der Soziologe, Autor, Übersetzer und Italienkenner Peter Kammerer porträtierten 1985 in einer Koproduktion von NDR und WDR die Arbeitsplatzsituation in Monopoli, einer kleinen Stadt zwischen Bari und Brindisi im süditalienischen Apulien. Zu dieser Zeit kamen die ersten "Gastarbeiter" aus Deutschland und der Schweiz wieder zurück in ihre Heimat. Manche hatten so viel Geld gespart, dass sie sich in der Heimat nun ein Häuschen kaufen oder bauen konnten.
16:45
Der junge Giovanni di Lorenzo entführt die Zuschauerinnen und Zuschauer als Reiseführer im Film von Marc Delestre und Beate Kühn nach Lecce in Apulien. Lecce liegt tief unten im "Absatz" des italienischen Stiefels, also weit im Süden. Di Lorenzo zeigt die Stadt, erzählt über deren wechselvolle Geschichte und über den Dialekt, den man dort spricht. Und er besucht z.B. eine Konditorei und lässt sich zeigen, was eine Pizza im Stile von Lecce ist: das sind heiß gegessene Rustici, ein Blätterteig mit Bechamelsauce.
17:15
17:30
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
18:15
Im Karlsruher Zoo ist er ein Star. Mika, der kleine Eisbär. Ein Jahr alt, setzt er schon Zeichen für den Artenschutz: Als limitierte Klein-Skulptur in Ton, geformt von der Bildhauerin Irmela Maier. Überlebensgroß gibt es ihn auch, als Urs. Trocken und gebrannt wird er als Tonskulptur im Karlsruher Zoo aufgestellt. In bester Gesellschaft von Panda, Elefant, Flusspferd, Pinguin und Giraffe. Dieser Film erzählt von Urs und Irmela, vom Karlsruher Zoo und dessen einzigartigem Kunst- und Artenschutzprojekt.
18:45
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
19:10
Man muss nicht, aber man sollte und könnte und will es vielleicht wissen: warum Antonio Giacomo Stradivari den Ahornbaum so sehr liebte. Oder dass der Hopfen eine zweihäusige Pflanze ist. Oder dass der Fliegenwagwurz zur Familie der Orchideen gehört ... das alles und noch viel mehr enthüllt die 52-teilige Serie "Vom Ahorn bis zur Zwiebel - Pflanzen in unserer Umgebung". Sie lehrt Pflanzen nach ihrer Wuchsform zu unterscheiden oder die charakteristischen Merkmale. z.B. eines Laubbaumes, zu erfassen. Sie informiert über Heilkraft, Nutzwert oder Herkunft der einzelnen Pflanzen und wird so zu einem 52-teiligen "Pflanzen-Bilderbuch" in 5-Minuten-Kapiteln, mit wunderschönen Naturaufnahmen, aufwändigen 3D-Animationen und raffinierten Zeitraffereffekten.
19:15
Daniel ist zurück! Vor über drei Jahren hat er sich gegen eine Therapie entschieden und ist stattdessen mit dem Rad um die halbe Welt gefahren. Jetzt ist er wieder da und wir sprechen mit ihm über seine absoluten Tiefphasen nach seiner Radreise - inklusive wiederkehrenden Depressionen und sozialen Ängsten. Wie geht man damit um, wenn die dunklen Phasen zurückkommen und kleine Aufgaben plötzlich riesig erscheinen? Diese Folge ist der erste Teil unserer Reihe rund um Depressionen. Wir wollen uns anschauen, wie man mit dieser Erkrankung lebt und ob man sie ein für alle Mal überwinden kann. Daniel erzählt von seiner schweren Zeit, seiner Teilnahme bei The Race und wie er versucht, in Finnland und durch Meditation neue Kraft zu finden.
19:30
Keine Seuche hat die Menschheit so sehr in Angst und Schrecken versetzt wie die Pest. Als "Schwarzer Tod" wütete die Pest im 14. Jahrhundert in Europa und entvölkerte ganze Landstriche - 25 Millionen Menschen fielen ihr zum Opfer. Die Pest hat Europa entscheidend geprägt. Die Bevölkerung sank um ein Drittel und viele Menschen flohen vor der Seuche. Sündenböcke wurden gesucht, es kam mehrfach zu Judenpogromen. Manche Menschen genießen angesichts des stets drohenden Todes hemmungslos das Leben, die anderen suchten Trost in der Religion. Das Beispiel Pest zeigt, wie man bis zum Mittelalter mit Krankheiten umgeht und welche Vorstellungen man von deren Entstehung hat. Welchen Einfluss diese Seuche auf Kultur und Gesellschaft hatte, zeigen Kunstwerke und erzählen Medizin- und Kunsthistoriker in Interviews. In Rückblenden erfährt der Zuschauer die Geschichte der Seuche "Pest". Dennoch ist die Pest keineswegs besiegt. In ärmeren Ländern tritt sie immer wieder auf. So etwa 1994 in Indien, 2006 im Kongo oder 2008 in Uganda. Aber auch in den USA müssen Ärzte heute noch gegen die Pest kämpfen. Die Seuchen Cholera und Typhus werden in dieser Folge ebenfalls vorgestellt. Dabei wird klar, dass vieles was uns heute selbstverständliche Infrastruktur ist, erst im Kampf gegen die großen Seuchen eingeführt wurde. Erst als Robert Koch 1883 den Choleraerreger entdeckt und beweist, dass er vor allem verunreinigtes Wasser übertragen wird, verbessern viele Städte ihr Trinkwassersystem. Doch bis heute leben viele Menschen unter katastrophalen hygienischen Bedingungen. An vielen Orten dieser Welt kann jederzeit eine Cholera- oder Typhusepidemie ausbrechen.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Neufundland war schon immer etwas anders als der Rest Kanadas. An sechs verschiedenen Orten in dieser gewaltig schönen Region mit besonderen Menschen hat ein kanadisches Team gedreht. Küstenstädte, die keine Straßenanbindung haben und nur mit dem Schiff zu erreichen sind. "Iceberg Wranglers", die keine Wildpferde, sondern Eisberge mit dem Lasso fangen. Und die landesweit höchste Dichte an Dichtern. Neufundland ist erst seit 1949 eine Provinz Kanadas und war schon immer etwas anders als der Rest des Landes. Eine äußerst geschichtsträchtige Region: Hier wurde Amerika wirklich von den Europäern entdeckt, denn in Neufundland liegt die berühmte Wikingersiedlung, die 500 Jahre vor Columbus gegründet wurde. Aber vielleicht waren ja gar nicht Leif Eriksson und seine Truppe die ersten Europäer, sondern sogar die alten Römer? Eine antike römische Amphore, aufgetaucht im Fischernetz gleich vor der Küste, sorgt für wilde Spekulationen. Ein Hobbyhistoriker und Comedian begibt sich auf Spurensuche. Überhaupt, Comedians: Nirgendwo in Kanada gibt es statistisch gesehen mehr Comedians und Autoren als ausgerechnet in der rauen, felsigen und einsamen Küstenwelt Neufundlands. Ist eben ein sehr besonderer Menschenschlag, ein bisschen verrückt und mit sehr viel Humor. Braucht man auch, wenn das Versorgungsschiff mal wieder tagelang nicht aus dem Fjord herauskommt wegen der unberechenbaren Wetterlage. Der Film stellt liebevoll besondere Menschen in Neufundland vor. Loretta zum Beispiel. Sie spielte als Kind auf Erdwällen, die sich später als archäologischer Fund von Weltgeltung herausstellten, als die erste Siedlung der Wikinger nämlich. Oder Shawn und Andie, auch sie eine Comedienne, die die alte Tradition des Boil up neu interpretieren: beste Küche ausschließlich aus wild wachsenden Pflanzen und Kräutern. Sie werden an der dramatischen Felsenküste gesammelt und dann direkt am Strand zubereitet. An ihm ziehen die Eisberge aus der Arktis vorbei, die Edward buchstäblich mit dem Lasso einfängt. Nichts ist reiner als das Zehntausende Jahre alte gefrorene Süßwasser, das er an Getränkehersteller liefert. Aber er muss den richtigen Eisberg erwischen, einen, der sich nicht urplötzlich um die eigene Achse dreht und seinen kleinen Schlepper zerschmettern könnte. Darren schließlich sorgt in dem vom Hinterland abgeschnittenen Küstenort Francois für den Strom. Und dabei stolpert er schon mal über seinen Hund auf den Hauptschalter. Aber dass eine Weile nichts mehr geht, bringt die Menschen hier nicht aus der Ruhe. Das Leben in Neufundland ist eben etwas gelassener als anderswo in Kanada.
21:00
Sieben Jahre. Sechs Lebensräume. Ein Planet. Die zweiteilige Dokumentation zeigt eindringlich sechs der am meisten bedrohten Ökosysteme unserer Erde. Über einen Zeitraum von sieben Jahren wird die Entwicklung dieser gefährdeten Lebensräume begleitet und dokumentiert. Dabei entsteht ein einzigartiges globales Porträt beeindruckender Veränderungen und der Hoffnung auf rettende Lösungen. Denn Forscher, Naturschützer und Anwohner suchen unermüdlich nach Ideen, um nicht nur diese Lebensräume zu retten, sondern unseren ganzen Planeten. Onçafari ist ein einzigartiges Ökotourismus-Projekt. An Menschen gewöhnte Jaguare locken Touristen aus aller Welt an. Die Einnahmen halten die Bauern davon ab, die Jaguare zu töten. Und sie finanzieren die Erforschung der scheuen Raubtiere, die ihren Artgenossen in ganz Südamerika zugutekommt. Das Siam-Krokodil galt als ausgestorben. Doch unter dem Schutz einer indigenen Gemeinde im Kardamomgebirge könnten einige Tiere überleben. Seitdem versucht ein internationales Projekt, die Raubtiere zu züchten und auszuwildern. Nun werden die ersten Exemplare mit einem Peilsender versehen, um mehr über diese kaum erforschte Tierart zu erfahren. Die schwerste Dürre seit 40 Jahren bedroht das Leben in der kenianischen Savanne. Als Folge geraten Menschen und Elefanten immer öfter aneinander. Um die oft tödlichen Konflikte zu vermeiden, versuchen Naturschutzorganisationen, die Elefanten mit kreativen Maßnahmen davon abzuhalten, auf die Farmen der Bauern zu gelangen.
21:50
Feuchtgebiete gehören zu den besonders bedrohten Lebensräumen. Sie gehen derzeit dreimal schneller verloren als Wälder. Dort, wo es aber noch versteckte Weiher, verwunschene Quellen und nasse Wiesen gibt, findet sich eine erstaunliche Artenvielfalt. Libellen, Kreuzottern, Salamander und viele andere bedrohte Pflanzen und Tiere brauchen genau diese Welt zwischen trocken und nass. Libellenlarven leben bis zu vier Jahre im Wasser, bevor sie schlüpfen. Während dieser Verwandlung sind sie sehr verletzlich. Denn sie können nicht mehr zurück ins Wasser, aber sie können auch noch nicht fliegen. Auch die scheue Kreuzotter findet in naturnahen Feuchtgebieten Rückzugsräume, in denen sie sonnenbaden, jagen und überwintern kann. Der Feuersalamander wiederum liebt schattige, feuchte Wälder mit quellfrischen Bächen - Bedingungen, wie sie nur noch selten zu finden sind. Viele Feuchtgebiete sind bedroht: durch Entwässerung, Bebauung und Klimawandel. Ihr Schutz ist essenziell. Nicht nur für seltene Tierarten, sondern auch für uns Menschen. Denn Feuchtgebiete speichern Wasser, reinigen es und bieten natürlichen Hochwasserschutz.
22:20
"Klimazeit" bietet wöchentlich Hintergrundberichte, ordnet mit Expert*innen neueste Ergebnisse der Klimaforschung ein, erklärt in aufwändigen Grafikanimationen alles Wissenswerte rund ums Klima, hinterfragt Entscheidungen der Politik und zeigt konstruktive Beispiele, was Konsument*innen, Unternehmen und Kommunen für die Rettung des Klimas tun können.
22:35
23:05
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
23:35
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.