04:15
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:30
Astronomie ist eine der ältesten Wissenschaften überhaupt - und gleichzeitig eine der modernsten: Heutige Astronomen nutzen fortschrittlichste Technologie, um immer tiefer und mit immer größerer Detailschärfe ins Weltall zu blicken. Hubble, Apex, Alma oder La Siola heißen beispielsweise die Teleskope, mit denen das Weltall erforscht wird. Der Film zeigt faszinierende Bilder und Animationen, die alle auf den Ergebnissen der Weltraumforschung dieser Teleskope basieren.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
Der Italienischkurs "Avanti! Avanti!" führt Anfänger in einem halben Jahr zur Beherrschung der wichtigsten Konversationsformeln und der nötigsten Grammatik. Auch zur Auffrischung vorhandener Italienischkenntnisse ist die Serie hervorragend geeignet. Die ersten dreizehn Sendungen bieten ein clowneskes Nummernprogramm mit Commedia dell'arte- und sketchartigen Spielszenen. Der zweite Teil der Reihe zeigt parodistische Ausschnitte aus dem Leben berühmter Italiener. Alle Sendungen enthalten Verständnis- und Einpräghilfen, die das Italienischlernen zum Vergnügen machen. Allora: Avanti! Avanti!
06:30
Fachinformation zum Fach Informatik/Technologie innerhalb des Telekollegs.
07:00
Mit dem Programm "GRIPS" vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:15
Mit dem Programm "GRIPS" vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:30
Wer darf auf dem Rasen grasen? Da stehen ja lauter Rasenmäher auf der Weide! Nein, keine echten Rasenmäher, sondern Schafe. Heute ist Willi nämlich in Hammelburg und will von Schäfer Bonifaz wissen, was es mit der Wanderschäferei auf sich hat. Bonifaz´ Herde ist riesig, 800 Tiere! Wenn sie eine Weide abgegrast haben, ziehen sie zur nächsten weiter und folgen dabei Bonifaz´ Pfiffen. Die Altdeutschen Schäferhunde Asta und Bora passen auf, dass die Tiere nicht auf fremde Äcker oder Felder gehen. Mit Bonifaz´ Söhnen, die auch Schäfer geworden sind, schneidet Willi einem Tier die Klauen. Und mit Tochter Carina füttert er zwei Lämmchen mit der Flasche. Die sind soooo süß! Gegen Abend bauen sie gemeinsam einen Elektrozaun auf, in dem die Herde über Nacht bleibt. Die Schäfer selbst schlafen zuhause. Tags drauf ist Willi zu Gast bei Schäferin Barka, in der Nähe von Starnberg. Barka ist Koppelschäferin, das heißt, ihre Tiere weiden eingezäunt und müssen nicht ständig gehütet werden. Hunde braucht Barka trotzdem. Mit deren Hilfe treibt sie die Schafe auf eine frische Weide. Ihre Border Collies können ungefähr 30 verschiedene Befehle wie "rechts, links, langsamer, stopp!" verstehen und ausführen. Willi staunt nicht schlecht, als ein Hund eine kleine Gruppe Schafe von weit hinten im Wald zu ihnen hin treibt. Und dann geht´s zur Schafschur! Als nächstes ist Bock Max dran. Schäfermeister Rudi zeigt Willi, wie das geht. Eines ist sicher: Ein bisschen Mut gehört jedenfalls auch dazu. So ein Schafsbock ist fast so groß wie Willi, wiegt aber viel mehr: 150 kg! Mäh! Und dann erfährt Willi noch, dass Schäfer ihre Tiere nicht zum Spaß, sondern zum Geldverdienen halten: Diejenigen Lämmer, die nicht zur Zucht ausgewählt wurden, werden - traurig, aber wahr - zum Schlachten verkauft... "Willi wills wissen" ist eine Produktion der megaherz film und fernsehen im Auftrag des Bayerischen Rundfunks mit dem FWU.
07:55
Als sich der Eiswagen dem Bauernhof nähert, haben die Schafe alles vorbereitet: Mit einem ausgeklügelten System lotsen sie den Wagen von der Straße und lassen ihn auf ihrer Wiese stranden. Während der Fahrer beim Bauern Hilfe sucht, toben sich die Schafe an der Eismaschine aus. Doch die Eisparty gerät aus den Fugen.
08:00
Die griechischen Mythen, das sind Geschichten von Liebe, Mord und Eifersucht. Michael Köhlmeier schildert sie in dieser 80-teiligen Sendereihe so eindrucksvoll, dass plötzlich all die Götter, Halbgötter, Kentauren und Titanen von ihrem Olymp herunter- oder aus ihrer Unterwelt emporsteigen und zu Gestalten voller Leben, Gefühl und Seele werden. Der Autor erzählt von der kindischen Eifersucht Aphrodites, von der faszinierenden Verführungskunst des Zeus und von der leidvollen Unsterblichkeit des Prometheus. Michael Köhlmeier fesselt und fasziniert mit seiner Kunst, die Sagen in freier und ganz persönlicher Interpretation zu erzählen. Und er macht dies voller Lust, mit profunder Kenntnis und hinreißendem Witz. "Die Faszination", so Köhlmeier, "liegt in der Mischung aus Extremen, aus ungeheurer Heiterkeit und ungeheurer Brutalität, zwischen Tod und Sexualität. Es ist alles ganz hell angestrahlt von dieser südlichen Sonne, die Konturen sind sehr scharf. Und die Geschichten sind einfach großartig."
08:15
Die griechischen Mythen, das sind Geschichten von Liebe, Mord und Eifersucht. Michael Köhlmeier schildert sie in dieser 80-teiligen Sendereihe so eindrucksvoll, dass plötzlich all die Götter, Halbgötter, Kentauren und Titanen von ihrem Olymp herunter- oder aus ihrer Unterwelt emporsteigen und zu Gestalten voller Leben, Gefühl und Seele werden. Der Autor erzählt von der kindischen Eifersucht Aphrodites, von der faszinierenden Verführungskunst des Zeus und von der leidvollen Unsterblichkeit des Prometheus. Michael Köhlmeier fesselt und fasziniert mit seiner Kunst, die Sagen in freier und ganz persönlicher Interpretation zu erzählen. Und er macht dies voller Lust, mit profunder Kenntnis und hinreißendem Witz. "Die Faszination", so Köhlmeier, "liegt in der Mischung aus Extremen, aus ungeheurer Heiterkeit und ungeheurer Brutalität, zwischen Tod und Sexualität. Es ist alles ganz hell angestrahlt von dieser südlichen Sonne, die Konturen sind sehr scharf. Und die Geschichten sind einfach großartig."
08:30
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
11:45
Ländliche Regionen gelten vielfach als abgehängt. Und gerade für Jugendliche hat das Land anscheinend kaum etwas zu bieten: weniger Bildungs- und Freizeiteinrichtungen, schlechtere Infrastruktur, weniger Kontaktmöglichkeiten als in größeren Städten. Fühlen sich Jugendliche auf dem Land also abgehängt? Was brauchen Jugendliche, damit sie auch auf dem Land 'mithalten' können? Wo liegen die Defizite wirklich? Das will RESPEKT-Moderator Sebastian Leidecker in einer mutmaßlich besonders abgehängten Ecke Deutschlands herausfinden: in der Oberpfalz gleich an der Grenze zu Tschechien. Dort machen Jugendliche für RESPEKT einen Land-Check: Wie gut sind Bildungs-, Job- und Verdienstchancen? Welche Sport-, Kino- und Ausgeh-Möglichkeiten gibt es? Wie funktionieren Wohnungsmarkt, Mobilität und Internetanbindung? Wie steht es mit Toleranz und Diversität? Antworten findet Sebastian Leidecker bei einer Agentur in Viechtach, den Pixeltypen, wo Felix aus Bremen seinen idealen Ausbildungsplatz gefunden hat. Und wo auch der RESPEKT-Moderator in Sachen Medientechnik, moderne Arbeitskultur und Lebensqualität so einiges lernen kann. Jugendliche aus Bodenmais zeigen ihm, wo sie sich tatsächlich abgehängt fühlen. Und warum die meisten trotzdem lieber im Dorf leben. Anders als Antonia, die unbedingt aus Bodenmais weg wollte. Von ihr erfährt der Moderator, wieso sie jetzt in Regensburg glücklicher ist. Und ob sie trotzdem zurück will. © Bayerischer Rundfunk 2021 Mehr Informationen unter: www.br.de/respekt
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
Dynamisches Faszientraining mit Christiane Reiter Das Ganzkörpertraining verhilft zu einem gesunden Körpergefühl und zu natürlichen, ausgewogenen Bewegungsabläufen. Für mehr Power, Balance und Stabilität!
13:15
13:30
14:00
Angesichts steigender Fallzahlen in allen deutschsprachigen Ländern sind innovative Strategien gefragt. Sie sollen sowohl die Selbstbestimmung der durch Demenz Beeinträchtigten schützen als auch Pflegepersonal und Angehörigen Hilfestellung und Entlastung bieten. Die Dokumentation stellt alternative Projekte vor, in denen das gelingen könnte: eine Demenz-WG in Potsdam, die durch einen gemeinnützigen Verein finanziert wird, eine Initiative in Österreich, die Angehörige ausbildet und durch Tagespflege entlastet, und ein Haus in der Nähe von Zürich, das von ganzheitlichen Ansätzen in der Pflege geprägt ist. Allen gemein ist: Es reicht nicht, nur die Grundbedürfnisse der Betroffenen zu stillen. Vielmehr werden sie in diesen Einrichtungen in alle Tätigkeiten vom Einkaufen über das Kochen und Putzen im Rahmen ihrer jeweiligen Möglichkeiten eingebunden, um ihr Selbstwertgefühl und damit ihre Selbstständigkeit zu fördern und zu erhalten. Dazu dienen auch sportliche Aktivitäten, Gesprächskreise und gemeinsame Ausflüge.
14:45
15:15
16:00
Im neuen NDR Format "Dingenskirchen" spürt Ina Jäckel den ganz alltäglichen und darin versteckten großen Fragen der Gesellschaft nach. Die 38-jährige Pastorin aus Leer in Ostfriesland besucht Menschen an den Orten, die allen vertraut sind, an denen sich das Leben abspielt und sich das Zusammenleben aller spiegelt. Das kann ein Einkaufszentrum sein oder ein Sportverein auf dem Land. Hier zeigt sich, was den Menschen wichtig ist. Wie meistern sie ihren Alltag, was besorgt sie, was erfreut und beglückt sie, gibt ihnen Halt? Welchen Wert haben Freunde und Familie, welchen Einfluss auf das Leben haben die materiellen Dinge?
16:30
17:15
Die Affäre um den CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor sorgte im Juni 2020 für Schlagzeilen. Wieder einmal stand der Verdacht im Raum, dass Unternehmen, Wirtschaftsverbände und andere Interessengruppen von der Öffentlichkeit unbemerkt und ohne Kontrolle Politiker*innen in ihrem Sinn manipulieren und beeinflussen. Die RESPEKT-Reportage fragt nach, wie groß eigentlich der Einfluss von Lobbyist*innen auf die Politik ist und ob die Art und Weise, wie Lobbying betrieben wird, mit unserer Demokratie vereinbar ist. Moderatorin Sabine Pusch spricht mit Timo Lange von der Nichtregierungsorganisation LobbyControl, der seit 10 Jahren den Politikbetrieb beobachtet. Lobbying, sagt er, spielt eine enorme Rolle. Lobbyist*innen beraten nicht nur Politiker*innen, sie schreiben mitunter auch Gesetzesvorlagen für die Landtage und den Bundestag. In RESPEKT erklärt Timo Lange, wie Lobbying in Berlin funktioniert und was geändert werden müsste, damit Auswüchse bei der Beeinflussung von Politiker*innen vermieden werden. RESPEKT-Moderatorin Sabine Pusch trifft außerdem zwei Interessengruppen, die oft gegensätzliche Interessen vertreten, aber trotzdem auch manchmal gemeinsame Sache machen: Der Bayerische Bauernverband und der BUND Naturschutz kämpften viele Jahre lang bei einem der weltgrößten Freihandelsabkommen für ihre jeweiligen Interessen - und scheiterten. Ihre Wünsche wurden von der EU-Kommission im geplanten Mercosur-Abkommen nicht berücksichtigt. Andere Lobbygruppen scheinen mächtiger gewesen zu sein und haben die EU-Politiker*innen in ihrem Sinne beeinflusst. Dass Lobbyismus auch anders geht und tatsächlich einer der ganz wichtigen Kommunikationskanäle in einer Demokratie sein kann, zeigt das Beispiel Friday for Future. Sabine Pusch trifft Umweltaktivist*innen der Bewegung, die es schaffte, innerhalb nur eines Jahres "Klimaschutz" weltweit zum Thema zu machen. Lobbyismus von unten, könnte man das nennen - der jedoch viel Zeit und Kraft kostet.
17:30
Ausflüge und Reisen, Spaß und Sport, Menschen und Geschichten: Das Reisemagazin bietet viele Tipps und Serviceangebote für den ganzen Norden.
18:15
18:45
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
19:30
Mehr als eine Million Menschen in Deutschland leiden an der Alzheimer-Krankheit. Zunächst verlieren sie langsam ihr Gedächtnis, später sogar ihre Identität. Der Begriff Alzheimer ist heute in aller Munde. Er ist zum geflügelten Wort für Vergesslichkeit geworden. Weitgehend unbekannt dagegen ist der Mensch Alois Alzheimer, der diese Krankheit vor über hundert Jahren entdeckt hat. Im zweiten Teil der Serie "Alois Alzheimer - Verloren im Vergessen" begegnet der bayerische Arzt und Neurologe in der Anstalt für Irre und Epileptische in Frankfurt Auguste Deter, der Patientin, die seinen Namen unsterblich machen wird. Auch Jahre später an seiner neuen Wirkungsstätte, der "Königlichen Psychiatrischen Klinik" in München, wird Alzheimer seine Patientin aus Frankfurt nicht vergessen. Denn er will nach ihrem Tod unbedingt ihr Gehirn untersuchen, um der eigenartigen Krankheit, an der die erst 50-jährige Frau gelitten hat, auf die Spur zu kommen. Außerdem informiert die Serie, wie man eine Alzheimer Erkrankung erkennen kann und wo Betroffene und Angehörige Unterstützung finden.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Klettern, balancieren, leiden. Alles für das eine Ziel: ein besseres Leben. Wir begleiten wieder einmal Schüler auf ihrem Weg zur Schule - auf den gefährlichsten Schulwegen der Welt. Einer davon befindet sich Tagesreisen von Deutschland entfernt im Kupfercanyon in Nord-Mexiko. Fast zwei Kilometer tiefe Schluchten durchziehen den beeindruckenden Gebirgszug. Hier ist das Volk der Tarahumara zu Hause, einer der letzten Indianerstämme Amerikas. Weit abgeschieden leben sie unter Felsüberhängen oder in Höhlen fernab der Zivilisation. Die Familien haben weder fließend Wasser noch Strom, geschweige denn Geld für gute Kleidung. Ihr gefährlicher Weg zur Schule bedeutet für die Kinder die Aussicht auf ein besseres Leben. In den verwinkelten Tälern des Kupfercanyons machen sie sich auf den Weg. Vom tiefsten Punkt des Canyons müssen die Schüler bis auf rund 1950 Meter hinaufklettern, denn ihre Schule liegt auf einem Tafelberg. Ein normaler Mensch braucht für diesen Aufstieg drei bis vier Stunden, die Kinder der Tarahumara schaffen ihn in 90 Minuten - wenn es das Wetter gut mit ihnen meint. Wenn nicht, dann wird ihr Weg nicht nur länger, sondern auch noch gefährlicher. Denn die Schüler müssen eine rutschige Schlucht überwinden und außerdem einen reißenden Gebirgsfluss überqueren, der bei Regen extrem anschwellen kann. Oft laufen sie barfuß oder mit selbst gemachten Sandalen aus Autoreifen, denn so rennt es sich am besten. Und rennen hilft schließlich auch gegen die Kälte, die den Kindern ihren Schulweg zusätzlich erschwert.
21:00
Ein ehemaliges NATO-Tanklager bei Staufen, lange Militärbrache - genau hier verwirklichen Silke und Peter Rombach ihren großen Traum vom kleinen Ferienparadies: Das junge Paar plant Baumhaus-Lodges auf Stelzen. Das einstige Wachhäuschen als Rezeption, die alte Scheune als Wellnessbereich. Auf die halbunterirdischen Kerosintanks soll jetzt das erste Stelzenhaus kommen, damit hier - mit Blick auf Reben und den Schwarzwald - künftig Feriengäste auftanken können. In einem aufgehübschten Futtersilo auf dem Nockenhof bei Triberg bieten Gabi und Bernd Nock Familien ein besonderes Ferienerlebnis: Schlafen im Heu. Auch bei Thomas Schuler ist das Motto einfach, doch stilvoll: Bei Buchenbach können seine Gäste auf einer Schwarzwaldwiese übernachten, in einem echten Bett - Schampus und Schwarzwaldpanorama inklusive. Aus einem abbruchreifen Bauernhaus-Ensemble in Buchholz hat Ines Bitsch einen unvergesslichen Urlaubsort kreiert. In Annas "Orangerie & Scheune" gibt es Schwarzwald-Schick pur.
21:45
Es sind vor allem die 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahre, in der die europäische Nachkriegswirtschaft boomte, die Kaufkraft der Bürger wuchs, in der Fortschrittsenthusiasmus und Technikgläubigkeit (noch) die treibenden Kräfte sind. Es ist die Zeit, in der gigantische Bettenburgen an Strände und in Berglandschaften gesetzt wurden, um das "Tourismus-für alle"-Versprechen wahr zu machen. Das ehemals der Oberschicht vorbehaltene Privileg des Reisens wurde zu einem Volkssport. Es entstanden spezielle Regenerationsorte, auch Dörfer, die sich emotional und visuell in das kollektive Gedächtnis von Generationen eingelagert haben wie die wechselnden Sommerhits dieser Zeit. Diese riesigen Freizeitmaschinerien, die in Ost wie in West entstanden, generierten eigene Architekturtypen, die mit modernen Baumaterialien unterschiedliche Stile der Architekturgeschichte aufgriffen: Brutalismus, Modernismus, Kubismus sind Signalbegriffe dieser Bauweise. Heute erscheinen diese inzwischen historisch gewordenen Urlaubskomplexe oft wie überdimensionale Findlinge in ansonsten weitgehend geschützten See- und Gebirgslandschaften. In drei Folgen sollen Urlaubszentren vorgestellt werden, die sich architektonisch voneinander abheben und in deren architektonischen Konzepten sich unterschiedliche Zielsetzungen ausdrücken.
22:15
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
23:00
Aktuelle politische Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Europas ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt. Ein Schwerpunkt der Sendung ist die Europäische Union.
23:30
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.