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TV Programm für 3sat am 29.07.2026

Schladminger Bergwelten - Zwischen Jahrhunderten und Hundertstelsekunden 04:45

Schladminger Bergwelten - Zwischen Jahrhunderten und Hundertstelsekunden

Landschaftsbild

Die österreichische Region Schladming-Dachstein hat sich im Lauf ihrer Geschichte zur vielseitigen Kultur- und Tourismuslandschaft entwickelt. Einst war Schladming eine blühende Silberbergbaustadt. In den Pioniertage des Fremdenverkehrs mussten Flüsse reguliert werden, um Schienen legen zu können - für Eisenbahnen, die es auch Familien aus der Stadt erlaubten, zur Sommerfrische in die Berge zu fahren. Auf Berge wurden später Lifte gebaut, um den Grundstein für ein Freizeit- und Kletterparadies im Winter und im Sommer zu legen. Zu Wort kommen der österreichische Schriftsteller Bodo Hell, der seine Sommer seit Jahren als Senner auf der Grafenberg-Alm im Dachsteingebiet verbringt, Albert Baier, der mehr als 40 Jahre für die Geschicke der Planai-Bahnen verantwortlich war, Bergführer und Bergretter Albert "Api" Prugger sowie Günther Jontes, einer der angesehensten Volkskundehistoriker Österreichs.

Pielach - Im Garten der Voralpen 05:35

Pielach - Im Garten der Voralpen

Natur und Umwelt

Die Pielach im Herzen des Alpenvorlands gilt seit uralter Zeit als "Fluss des Lebens". Die Dokumentation lädt zu einer Reise durch das Pielachtal ein. An den Ufern der Pielach lagerten bereits steinzeitliche Mammutjäger - dort befanden sich die ältesten menschlichen Siedlungen in Österreich. Der knapp 70 Kilometer lange Fluss ist eines der biologisch wertvollsten Fließgewässer des Landes. In seinen Wassern leben neben Strömer, Zingel und Goldsteinbeißer beachtliche Bestände des Huchens, des legendären zwei Meter langen Donaulachses. An den Ufern brüten Gänsesäger, darüber schwirren Eisvögel und verschiedene Libellenarten.

Natur im Garten - Raum für den Gartentraum 06:20

Natur im Garten - Raum für den Gartentraum

Pflanzen

Der penible Kunst-Grünpfleger Robert Haslinger wurde auserwählt, bei "Die Gärten Tulln", der Niederösterreichischen Landesgartenschau 2008, eine Parzelle zu gestalten. Nicht so einfach! "Natur im Garten - Raum für den Gartentraum" stellt in humorvollen Spielszenen die Parzelle und ihren Besitzer vor. Mit der Vision, schon bald Eigentümer eines kleinen Schlossgartens zu sein, übersiedelt Haslinger mit seinem Wohnmobil nach Tulln. Dort steht er vor einem leeren braunen Acker. Im Garten seiner beiden ökologisch versierten Nachbarn blüht es dagegen schon in allen Farben. Mit Argusaugen beobachten die beiden die gärtnerischen Taten des Herrn Haslinger.

Alpenpanorama 07:30

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:05

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:30

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:33

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 09:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Millionen Fake - Jagd auf die Kunstfälscher 09:05

Millionen Fake - Jagd auf die Kunstfälscher: Die Spur der Fälschungen

Recht und Kriminalität

2008 übernimmt die junge Stuttgarter Staatsanwältin Mirja Feldmann ihren ersten großen Fall: 13 angebliche Giacometti-Skulpturen, gesichert vom LKA, entpuppen sich als Fälschungen. Auf der Anklagebank sitzen drei Kunsthändler. Schnell wird klar: Sie sind Teil eines weit größeren Netzwerks. Die dreiteilige True-Crime-Serie erzählt einen der spektakulärsten Kunstskandale Europas: die Jagd auf den niederländischen Bildhauer Robert Driessen. Über Jahre hinweg überschwemmte er den internationalen Kunstmarkt mit Hunderten gefälschten Giacometti-Skulpturen. Ausgangspunkt war die Entdeckung von 13 gefälschten Skulpturen des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti, die 2001 dem Stuttgarter LKA ins Netz gingen. Was wie ein Routinefall begann, entpuppte sich als einer der größten Kunstbetrugsfälle der europäischen Nachkriegsgeschichte - mit einem Schaden in Millionenhöhe. Die Staatsanwältin Mirja Feldmann, die Ermittler der LKA-Dienststelle für Kunst und Antiquitäten und der französische Skulpturenexperte Hubert Lacroix verfolgten die Spur des Fälschernetzwerks bis nach Thailand: Dort befindet sich das Atelier von Robert Driessen. Driessen selbst, seine Komplizen und die Ermittler kommen in der Serie zu Wort und erzählen, wie ein globales Netz aus Täuschung, Gier und Kunstverstand zusammenbrach. Zwischen Undercover-Ermittlungen, falschen Adligen und Millionenbeträgen entfaltet sich eine Geschichte, die kaum zu glauben ist - und doch wahr.

Rentnerglück Bulgarien 09:45

Rentnerglück Bulgarien: Leben für die Hälfte

Reportage

Meerblick, mediterranes Klima und bezahlbare Lebenshaltungskosten: Deutsche Rentnerinnen und Rentner wandern nach Bulgarien aus, um ihren Ruhestand günstig und sorgenfrei zu genießen. In Deutschland gilt fast jeder fünfte Mensch im Rentenalter als armutsgefährdet. Für viele ist Bulgarien mit seinen deutlich niedrigeren Lebenshaltungskosten deshalb eine attraktive Alternative - besonders für Senioren mit kleiner Rente. Die Umzugskisten werden in einen Transporter verladen, die Wohnung in einem Reihenhaus in Bad Homburg ist fast leer. Carsten (56) und Magdalena (66) sind bereit für den Abschied von Deutschland und ein neues Leben in Bulgarien. "Manch einer würde sagen, da wird ein Leben verpackt. Für mich ist es der Anfang eines neuen", sagt Carsten. Er hat als Taxifahrer gearbeitet, seine Frau im Sicherheitsbereich am Flughafen Frankfurt. In Bulgarien wartet nun ein Häuschen in einem kleinen Ort zwischen Sofia und Warna. Freier Blick auf die umliegenden Felder, das hatten sie sich immer gewünscht. Und: "Mit unseren überschaubaren Mitteln können wir uns dort viel mehr leisten als in Deutschland", sagt Carsten. Marlene (75) und ihr Mann Jürgen (65) sind seit eineinhalb Jahren in Bulgarien. "Das Gemüse hier ist einfach fantastisch. Es wird eben erst kurz vor dem Verkauf geerntet, der Geschmack ist intensiver." Und das Leben ist viel günstiger als in Deutschland. Nach Daten von Eurostat liegen die Preise für Restaurantbesuche in Bulgarien bei rund 50 Prozent des deutschen Preisniveaus. Für ihr Haus (110 Quadratmeter mit Blick zum Meer) in einer kleinen Ortschaft in der Nähe von Warna zahlen sie 550 Euro im Monat, dazu kommen 80 Euro für Strom und Wasser. In Deutschland würden sie mindestens das Doppelte zahlen. "Mit unserer Rente könnten wir auch in Deutschland leben, aber leisten könnten wir uns kaum etwas", sagt Jürgen, der in der Logistikbranche gearbeitet hat. Zusammen kommen sie auf etwa 2000 Euro Rente. Martina (65) und Ralf (68) aus Bochum leben in der Nähe des Touristenhotspots Goldstrand. Ralf hat schon lange ans Auswandern gedacht. Eigentlich sollte es Spanien werden. "Spanisch hätte ich bestimmt relativ schnell gelernt. Aber mittlerweile ist Spanien einfach zu teuer. Das können wir uns nicht mehr leisten." Viel Kontakt zu anderen haben sie noch nicht. Sie wollen Bulgarisch lernen, aber die Sprache ist schwer. Die "ZDF.reportage" begleitet drei Rentnerpaare bei ihrem Neuanfang in Bulgarien.

Die Gloriette - Krone Schönbrunns 10:15

Die Gloriette - Krone Schönbrunns

Dokumentation

Wie eine Krone thront die Gloriette über der Schönbrunner Anlage. Heute Anziehungspunkt für Tausende Touristen, war sie als Monument Habsburgischer Unbesiegbarkeit geplant und gebaut. Im Wechselspiel zwischen historischem Bild- und Filmmaterial, opulenten Neuaufnahmen und Luftbildern, begleitet durch Schilderungen von Experten, taucht die Dokumentation ein in die bewegte Geschichte des Prunkbaus von der Entstehung bis in die Gegenwart. Gleich zu Planungsbeginn meldete sich Kaiserin Maria Theresia, die für ihre Sparsamkeit bekannt war und sich gern mit Bauangelegenheiten beschäftigte, mit einem richtungsweisenden Schreiben an den Architekten: "Es befindet sich zu Neugebau eine alte Galerie von steinernen Säulen und Gesimsen, welche nichts nutzet." Also verfügt die Kaiserin, "solche von dort abbrechen zu lassen und nachher Schönbrunn bringen zu lassen". Das alte Schloss Neugebäude musste dafür demoliert und recycelt und Tonnen an Zielen und Säulen mussten auf den Schönbrunner Hügel befördert werden. Der rein zu Repräsentationszwecken geplante Prunkbau Gloriette erhielt bald einen zweiten, profaneren Zweck: Kaiser Franz Joseph ließ im Mittelteil sein Frühstückszimmer einrichten. Dafür wurden die drei mittleren Bögen der Gloriette noch im letzten Lebensjahr Maria Theresias verglast. Bis ins 19. Jahrhundert wurde der verglaste Innenraum als höfisches Speisezimmer benutzt.

Pielach - Im Garten der Voralpen 11:00

Pielach - Im Garten der Voralpen

Natur und Umwelt

Die Pielach im Herzen des Alpenvorlands gilt seit uralter Zeit als "Fluss des Lebens". Die Dokumentation lädt zu einer Reise durch das Pielachtal ein. An den Ufern der Pielach lagerten bereits steinzeitliche Mammutjäger - dort befanden sich die ältesten menschlichen Siedlungen in Österreich. Der knapp 70 Kilometer lange Fluss ist eines der biologisch wertvollsten Fließgewässer des Landes. In seinen Wassern leben neben Strömer, Zingel und Goldsteinbeißer beachtliche Bestände des Huchens, des legendären zwei Meter langen Donaulachses. An den Ufern brüten Gänsesäger, darüber schwirren Eisvögel und verschiedene Libellenarten.

Kochstories: Eine Almhütte für den Feldberg 11:45

Kochstories: Eine Almhütte für den Feldberg

Essen und Trinken

Ein Restaurant mit österreichischem Hüttenflair auf dem Feldberg - das ist Jens Fischers Vision. Doch im Taunus läuft für den Sternekoch zunächst alles anders als geplant. Die Eröffnung verzögert sich mehrfach, der Umbau des "Feldberghauses" zieht sich über zwei Jahre hin. Mehrfach steht Fischer kurz davor, aufzugeben - er bietet seine Speisen in dieser Zeit im angrenzenden Kiosk an. Auch die Beschaffung der Lebensmittel stellt den Küchenchef vor unerwartete Herausforderungen. Aus der geplanten Eröffnung wird ein langwieriger Kampf, geprägt von Rückschlägen, Improvisation und viel Durchhaltevermögen.

Servicezeit-Reportage: Der Gesundheitskompass mit Dr. med. Esser 12:15

Servicezeit-Reportage: Der Gesundheitskompass mit Dr. med. Esser: Todesursache Nr. 1: Herzkreislauf-Erkrankungen

Ratgeber

Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr - "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.

Bergauf-Bergab 12:45

Bergauf-Bergab

Alpinismus

Das Magazin für Bergsteiger vom BR Fernsehen. Eine Bergsendung, die mit dem "Erlebnis Berg" nicht nur den Spezialisten, sondern ein breites Spektrum an Bergfreunden erreicht.

Roadtrip durch Süditalien 13:15

Roadtrip durch Süditalien: Amalfi, Vesuv und Neapel mit Sarazar

Tourismus

und Maximilian Leinfelder Ein Roadtrip durch Süditalien führt den bekannten YouTuber Valentin "Sarazar" und seine Freunde Benni und Max an die Amalfiküste, in den Untergrund von Neapel und auf den Gipfel des Vesuv. Auf ihre Reise wagt sich das Trio beim Paragliding in die Lüfte, lernt die Natur beim Raften und Wandern kennen und balanciert auf schwindelerregenden Brücken mehr als 100 Meter über dem Abgrund. Ihre Reise führt sie vom Pollino-Nationalpark zunächst zur "Ponte alla Luna", der "Brücke zum Mond", und nach Paestum. In Pompeji bekommt das Trio einen Vorgeschmack auf das, was der Vesuv anrichten kann, ehe sich Sarazar, Benni und Max ins Nachtleben und den Untergrund von Neapel stürzen. Das Ziel am Ende ihrer Reise ist der Gipfel des Vesuv.

50 Gründe, Andalusien zu lieben 13:45

50 Gründe, Andalusien zu lieben

Dokumentation

Am südlichsten Zipfel Europas liegt eine der beeindruckendsten Provinzen Spaniens: Andalusien. Ein Fernsehteam reiste durch diese Region und fand "50 Gründe, Andalusien zu lieben". Sehenswürdigkeiten wie der Plaza de España in Sevilla und die Festung Alhambra in Granada sowie Köstlichkeiten wie Sherry-Wein und spanischer Rohschinken machen die Region bei Besucherinnen und Besuchern so beliebt. Die spanische Provinz hat viel mehr zu bieten als einen Strandurlaub an der touristischen Costa del Sol - zum Beispiel die Tabernas, Europas einzige Wüste, und Cádiz, eine der ältesten Städte des Kontinents. Die Reise führt in die Schlucht Caminito del Rey, zur Königlich-Andalusischen Reitschule, zur römischen Ruinenstadt Baelo Claudia sowie nach Guadix, wo Familien seit vielen Generationen in Höhlenhäusern leben. Wer Andalusien besucht, kann feine Köstlichkeiten probieren. Neben dem berühmten Iberischen Schinken und spanischem Olivenöl hat der Sherry dort seinen Ursprung. In der Stadt Jerez de la Frontera ist dieser edle Tropfen zum Klassiker geworden. In der Stadt Málaga gibt es eine andere Spezialität: Ajoblanco - kalte Knoblauchsuppe.

Formentera - Insel-Paradies im Mittelmeer 15:15

Formentera - Insel-Paradies im Mittelmeer

Land und Leute

Kristallklares, türkisblaues Wasser, endlose weiße Strände, Wander- und Radwege, Leuchttürme und Mühlen, Pinien und Rosmarin sattgrün. Wo bitte gibt es das noch auf der Welt? Auf Formentera! Die zweitkleinste Baleareninsel wird nicht umsonst die "europäische Karibik" genannt. Ein echtes Miniparadies, gerade mal 19 Kilometer lang und an der schmalsten Stelle 1,5 Kilometer breit. Die Filmemacherin Natascha Rhein stellt die Insel im Mittelmeer vor. Zwischen Ibiza und Formentera wächst eine der größten Posidonia-Seegraswiesen der Welt. Sie ist acht Kilometer lang, rund 100.000 Jahre alt und UNESCO-Welterbe. Diese grüne Lunge des Mittelmeers ist verantwortlich für das außergewöhnlich klare Wasser. Formentera hat dem Schutz dieses besonderen ökologischen Lebensraums höchste Priorität eingeräumt. Natascha Rhein geht mit Ivan, dem Seegrasschützer von Formentera, auf Posidonia-Kontrolltour und lässt sich von Sven, dem Chef des legendären "Pirata Bus", den vielleicht weltbesten Mojito mixen. Sie besucht die hessische Auswanderin Ina, die vor 40 Jahren nach Formentera kam, um am Strand selbst genähte Hosen zu verkaufen und die Insel auch nach der Hippiezeit nicht mehr verlassen wollte. Außerdem lernt die Filmemacherin Ele und Natalia kennen - die eine feministische Künstlerin, die andere genderqueere Extremkletterin -, und Joel aus Argentinien ertaucht für sie den seiner Meinung nach schönsten Platz der Insel. Formentera - so klein, aber umso fortschrittlicher in Sachen Offenheit, Diversität und Natur!

Portugal - Europas wilder Westen 16:00

Portugal - Europas wilder Westen

Tiere

Portugal birgt viele Überraschungen. Das Klima des Landes ist geprägt von der Kühle des Atlantiks im Norden und mediterranem Flair im Süden. So hat sich ein Mosaik unterschiedlichster Lebensräume entwickelt, jeder mit einer einzigartigen Tierwelt. Die filmische Entdeckungsreise durch Portugals Natur zeigt das beliebte Urlaubsland aus einem ganz anderen Blickwinkel. Sie zeigt beeindruckende Bilder der ungezähmten Tierwelt und stellt mit atemberaubenden Luftaufnahmen eine ungeahnte landschaftliche Vielfalt vor. Die Reise beginnt am westlichsten Rand Europas. Von dort zogen einst Seefahrer aus, um die Welt zu erkunden. Dort präsentiert sich die Küste rau und ungestüm, sturmgepeitschte Wassermassen prallen mit ungebremster Wucht auf die Felsen. Ausgerechnet diese letzte Bastion vor dem Atlantik hat sich eine Storchenkolonie zum Nisten ausgesucht. Die Störche vom Cabo Sardão, 150 Kilometer südlich von Lissabon, sind die einzigen auf der Welt, die auf Felsen brüten. Warum gerade dort, bleibt ihr Geheimnis. Wer spät aus dem Winterquartier kommt, muss mit Randplätzen vorliebnehmen und läuft stets Gefahr, seine Brut an Wind und Wellen zu verlieren. Hoch oben im gebirgigen Norden des Landes ist das Klima kühl und nass. Atlantische Winde tragen feuchte Luftmassen heran, die sich an den fast 2000 Meter hohen Berggipfeln entladen. Im Nationalpark Peneda-Gerês regnet es im Schnitt 150 Tage im Jahr, das ist selbst den widerstandsfähigen Garrano-Wildpferden manchmal zu viel. Dann ziehen sie sich in den Wald zurück. Dort allerdings droht Gefahr durch ein Rudel Iberischer Wölfe, das die dichten Wälder durchstreift. Im Nordosten Portugals schlängelt sich der Fluss Duero entlang der spanischen Grenze gen Süden. Dort suchen Gänsegeier die Täler nach Kadavern ab. Abgeschirmt von den hohen Bergketten des Nordens ist es dort viel trockener. Die großen Aasfresser arbeiten im Team: Hat einer etwas erspäht und landet, lockt das etliche Artgenossen herbei. Doch ihre Überzahl schützt sie nicht vor den größeren und kräftigeren Mönchsgeiern. Kampflos müssen sie ihnen das Feld überlassen. Mit Überschreiten des Flusses Tajo in südlicher Richtung ändert die Landschaft ihr Gesicht erneut. Das Klima gelangt unter mediterranen Einfluss. Wo einst lichte Wälder wuchsen, erstreckt sich heute eine weite Steppenlandschaft, der Alentejo. Dort hat die Großtrappe noch viel Raum für eine spektakuläre Balz. Bevor der Hahn zur Paarung schreitet, zeigt er ein äußerst erstaunliches Verhalten: Mit einer gezielten Ölkäferdiät beugt er Geschlechtskrankheiten vor. Wo Korkeichenwälder die Landschaft dominieren, geht im Schutz der Dunkelheit ein geheimnisvoller Jäger auf die Pirsch: die Ginsterkatze. Die Weidensperling, die in den Korkeichen nisten, müssen sich in Acht nehmen. Die Ginsterkatze ist ein geschickter Kletterer, auch wenn sie näher mit Hyänen als mit echten Katzen verwandt ist. Am südlichsten Ende von Portugal angekommen, liegt weit entfernt von den nebelumwobenen Bergen des Nordens die Algarve: Mit 300 Sonnentagen im Jahr ist die Region eine der sonnenreichsten Europas. Dort geht das gut getarnte, Wärme liebende Chamäleon auf die Jagd. Und in der einzigartigen Lagunenlandschaft Ria Formosa führen die Männchen der Winkerkrabben eine beeindruckende Choreografie auf, um Weibchen in ihre Sandröhren zu locken. Berühmt ist die Algarve insbesondere für ihre imposanten Felsformationen, über Jahrmillionen von Wind und Wellen geschaffen. Wirkt die Steilküste über Wasser abweisend und lebensfeindlich, eröffnet sich unter Wasser eine wahre Wunderwelt. Dort vollbringt ein eher unscheinbares Tier etwas, das sonst nur Pflanzen gelingt: Die Grüne Samtschnecke lagert Chloroplasten in ihrer Haut ein und betreibt damit Fotosynthese.

Im Herzen Portugals 16:45

Im Herzen Portugals: Mit dem Zug von der Küste in das Douro-Tal

Land und Leute

Mit dem Zug geht es von Portugals Westküste an die spanische Grenze im Nordosten. Eine Entdeckungsreise, geprägt von einer Vielzahl an Farben, Landschaften und Klimazonen. Schroffe Felsen, an denen die Brandung meterhoch peitscht. Surfparadiese an weißen Sandstränden. Steile Weinberge in malerischen Flusstälern. Dörfer mit jahrhundertealter Tradition. Entlang der Atlantikküste und zweier Bahnstrecken durchqueren die Autoren Maik Gizinski und Babette Hnup den Nordwesten und Zentralportugal: vom "Cabo da Roca", dem westlichsten Punkt des europäischen Festlands, bis hinauf in die Berge von Portugals einzigem Nationalpark, dem Peneda-Gerês. Vom quirligen Porto, der heimlichen Hauptstadt Portugals, bis hinüber an die spanische Grenze im Nordosten. Der Zug führt vom blauen Meer ins grüne Douro-Tal, von der urbanen Großstadt bis in die sengende Hitze des verlassenen Hinterlands. In einer perfekt arrangierten Hügellandschaft liegt Sintra. Das Dorf diente lange als Sommerresidenz der Könige, die das kühle Klima in den Bergen den heißen Temperaturen in Lissabon vorzogen. Was im Prinzip auf jeden, der dort lebt, zutrifft, gilt für Maria und Tomé Marmelo umso mehr: Sie wohnen dort, wo andere Urlaub machen. Denn ihr Haus, besser gesagt: ihr Palast, steht nicht irgendwo, sondern mitten in "Quinta da Regaleira", einem herrschaftlichen Ensemble aus prachtvollen Bauwerken und verwunschenem Park, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Maria und Tomé sind jedoch beileibe nicht reich oder royal: Sie sind dort die Hausmeister. Und damit die Einzigen, die dort 365 Tage im Jahr rund um die Uhr sein dürfen. Von Sintra aus beginnt die Zugfahrt vorbei an Palästen und Pinienwäldern in Richtung Praia de Espinho, einem weiten, windumtosten Strandabschnitt vor den Toren der Stadt Porto. Der raue Atlantik türmt dort beste Surfwellen auf. Ricardo Marquez weiß sie zu reiten. Surfen ist Ricardos große Leidenschaft, aber selbst an der Atlantikküste ist auf Wind nicht immer Verlass. Ricardo baut deshalb ganz besondere Surfboards: "Die Idee entstand am Strand, als ich den Horizont betrachtete und dachte: Die Wellen sind schlecht, aber ich will surfen. Das muss doch auch irgendwie auf der Straße, also ohne Wellen, gehen." Also entwickelte Ricardo ein Board, das sich anfühlt und dieselbe Technik wie ein Surfbrett erfordert, aber auf der Straße fährt. Auf einem seiner Boards nimmt Ricardo das Filmteam mit nach Porto, eine der schönsten Metropolen Europas. Dort trifft sich direkt am Konzerthaus "Casa da Música", das vom Stararchitekten Rem Koolhaas entworfen wurde, nun die Szene zum Skaten, sorry: zum Surfen. "Fin del Mundo" nannte man Portugal im Zeitalter der Entdeckungen - "Ende der Welt". Und so fühlt es sich ganz oben im Norden auch an, im Nationalpark Peneda-Gerês. Mit seiner Randlage zum spanischen Karstgrenzgebirge ist der einzige Nationalpark Portugals schon von Natur aus eine wenig berührte Region. Victor Afonso hatte früher ein Café in Paris. Nun führt er tagtäglich 250 Ziegen auf die Alm, jeden Morgen hin, spät am Nachmittag wieder zurück. Es ist ein straffer Tag, der nur auf den ersten Blick Romantik verspricht. Victor betreibt seine Farm gemeinsam mit seinem Sohn Ricardo, der auch schon woanders gelebt hat, in den USA und Kanada. Doch auch Ricardo ist zurückgekehrt und heute einer von vielleicht 15 Menschen in der gesamten Region, die jünger als 30 Jahre alt sind. Seine Freunde von früher sind längst aus Peneda weggezogen. Das Dorf stirbt aus, wie so viele in den ländlichen Regionen Portugals. Die Reise geht nun mit der "Linha do Douro" nach Osten. Ursprünglich wurde die Bahnlinie gebaut, um Wein aus dem Douro-Tal zu den Portweinkellereien zu schaffen. Heute ist die Strecke berühmt für ihre atemberaubende Aussicht auf den Fluss. Und an den Hängen des Douros, der sich aus den Bergen bis zum Meer schlängelt, reifen nicht nur Trauben für die berühmten Portweine, sondern auch kleine Juwelen. Mit seiner Weinkellerei "Quinta do Cume" hat sich Jorge Tenreiro einen Traum erfüllt. Der Herzchirurg ist auf einem Weingut aufgewachsen. Als er 18 war, verkaufte sein Vater das Anwesen. Doch die Kindheitserinnerungen ließen Jorge nicht los. Deshalb investierten er und seine Frau Claudia in ein paar Hektar Land im Herzen des grünen Douro-Tals. Immer im September kommt die ganze Familie zur Weinernte. Auf der Bahnstrecke "Linha do Douro" hat Luís Patrício 31 Jahre lang gearbeitet. Er hat sozusagen seine Jugend dort verbracht. Noch heute ist die Linie die direkteste und schnellste Verbindung nach Spanien und Frankreich - theoretisch. Die Spanier haben den Grenzverkehr Mitte der 1980er-Jahre aus Rentabilitätsgründen gekappt und den Zugbetrieb von heute auf morgen eingestellt. Damals verschwand das quirlige Grenzörtchen Barca d'Alva vom Streckennetz und war, trotz hinreißender Grenzlage direkt am Douro, ziemlich von der Außenwelt abgeschnitten. Doch es regt sich Widerstand. Es gibt Forderungen, die Strecke müsse wieder eröffnet werden. "Das glaube ich erst, wenn ich den Zug sehe", sagt Luís und blickt kopfschüttelnd über die Douro-Brücke gen Spanien.

Ostküste Spaniens 17:30

Ostküste Spaniens: Von Valencia nach Alicante

Landschaftsbild

Zwischen Valencia und Alicante findet man echte spanische Lebensfreude - ob in den pulsierenden Großstädten, im facettenreichen Hinterland oder direkt an der sonnigen Costa Blanca. Moderatorin Tamina Kallert probiert ein ultraleichtes Packraft, ein zusammenfaltbares Paddelboot, an der malerischen Küste aus. Valencia begeistert mit prunkvollen historischen Gebäuden, aber auch mit spektakulärer avantgardistischer Architektur. Das Hinterland der "Stadt der Künste und Wissenschaften" lädt zu Entdeckungen abseits des Massentourismus ein. Tamina Kallert lernt eine klassische valencianische Paella zuzubereiten und bewundert auf einer Plantage über 100 Jahre alte Orangensorten. Außerdem fährt sie mit einem historischen Segelboot durch die Kanäle im Naturpark Albufera, dem größten Süßwassersee Spaniens. Die Region zwischen Valencia und Alicante ist auch eine geschichtsträchtige Gegend: Zwei Hobbytaucher entdeckten dort ein Schiffswrack des römischen Kaisers Nero. Aber Wassersport in der Innenstadt? Auch das geht in Valencia. Die Wasserfläche in dem futuristischen Freizeitpark "Ciudad de las Artes y las Ciencias" lädt zum Kajak- und Waterbikefahren ein. Tamina Kallert macht eine Fahrradtour durch ein stillgelegtes Flussbett bis in die Stadt und stoppt dabei in Valencias buntem Street-Art-Viertel, um den Künstler David de Limón und seine Werke kennenzulernen. In der historischen Markthalle "Mercado Central" probiert sie sich durch eine Vielzahl regionaler Produkte. Zudem besucht sie das Fischerviertel Cabanyal am Meer. Benidorm, auch "Manhattan des Mittelmeers" genannt, gilt als Inbegriff des Massentourismus. Die Stadt mit einer der höchsten Wolkenkratzerdichte weltweit hat sich in den letzten Jahren als ein Modell für nachhaltigen Massentourismus entwickelt. Alicante gilt als Touristenmetropole. Hoch über der Stadt thront die Festung Santa Bárbara. Sie ist die größte Festungsanlage im Südosten Spaniens. Einst soll sich dort eine tragische Liebesgeschichte zwischen dem maurischen Jüngling Ali und der Prinzessin Cantara abgespielt haben, die der Legende nach der Stadt ihren Namen gaben. Erlebnisse zwischen den Städten - Tamina Kallert paddelt über die unterirdischen Flüsse der Höhlen von San Josep und bewundert dort die jahrtausendalten Tropfsteinformationen. Sie schaut bei einer computergesteuerten Fischversteigerung in Calpe zu und kostet vom Rosmarin-Honig der traditionellen Imker von Guadalest.

heute 19:00

heute

Nachrichten

Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

3sat-Wetter 19:18

3sat-Wetter

Wetterbericht

3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Millionen Fake - Jagd auf die Kunstfälscher 19:20

Millionen Fake - Jagd auf die Kunstfälscher: Der Graf und der Fälscher

Recht und Kriminalität

Die Ermittlungen führen zu einem exzentrischen Mittelsmann, dem selbst ernannten "Reichsgraf von Waldstein", der Skulpturen aus seinem Kofferraum heraus verkauft. Derweil erinnert sich Robert Driessen in Thailand an seine "goldene Ära" - und wie er mit seinen Giacometti-Kopien den Kunstmarkt eroberte. Als ein Deal über 50 Millionen Dollar bekannt wird, beschließt Mirja Feldmann, den Betrügern eine Falle zu stellen. Die dreiteilige True-Crime-Serie "Millionen Fake - Jagd auf die Kunstfälscher" erzählt einen der spektakulärsten Kunstfälscher-Skandale Europas: die Jagd auf den niederländischen Bildhauer Robert Driessen, der über Jahre hinweg den internationalen Kunstmarkt mit Hunderten gefälschten Giacometti-Skulpturen überschwemmte. Ausgangspunkt war die Entdeckung von 13 gefälschten Skulpturen des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti, die 2001 dem Stuttgarter LKA ins Netz gingen. Was als Routinefall begann, entpuppte sich als einer der größten Kunstbetrugsfälle der europäischen Nachkriegsgeschichte - mit einem Schaden in Millionenhöhe. Die Staatsanwältin Mirja Feldmann, die Ermittler der LKA-Dienststelle für Kunst und Antiquitäten und der französische Skulpturenexperte Hubert Lacroix verfolgten die Spur des Fälschernetzwerks bis nach Thailand: Dort befindet sich das Atelier von Robert Driessen. Driessen selbst, seine Komplizen und die Ermittler kommen in der Serie zu Wort und erzählen, wie ein globales Netz aus Täuschung, Gier und Kunstverstand zusammenbrach. Zwischen Undercover-Ermittlungen, falschen Adligen und Millionenbeträgen entfaltet sich eine Geschichte, die kaum zu glauben ist - und doch wahr.

Die Hauda & die Kunst 19:50

Die Hauda & die Kunst: Édouard Manet: Ode an die Sexarbeit

Darstellende Kunst

Wer als Maler Karriere machen will, muss es im 19. Jahrhundert mit seinen Bildern in den Pariser Salon schaffen. Édouard Manet wählt auf Suche nach Anerkennung die Provokation: Nacktheit. Damals ein Tabu. Zum echten Skandal wird seine "Nana", eine Kokotte. Das ist nicht nur die französische Bezeichnung für einen Schmortopf, sondern auch für Prostituierte. Das Bild der selbstbewusst dreinschauenden Sexarbeiterin wird im Pariser Salon empört abgelehnt. Als das Bild später im Schaufenster eines Ladens ausgestellt wird, sorgt es für solche Aufregung, dass es auf Anordnung der Polizei entfernt werden muss. Kulturjournalistin und Moderatorin Bianca Hauda serviert Kunstwissen in kleinen Happen: Porträts von Künstlerinnen und Künstlern, deren Bilder und Werke in deutschen Museen zu sehen sind.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Gefährlich nah - Wenn Bären töten 20:15

Gefährlich nah - Wenn Bären töten

Dokumentarfilm

25 Jahre nach der Wiederansiedlung der Bären im Trentino leben Mensch und Raubtier so nah zusammen wie nirgendwo sonst. 2023 wird ein 26-jähriger Jogger bei einem Bärenangriff getötet. Grimme-Preisträger Andreas Pichler begleitet in dem Dokumentarfilm "Gefährlich nah - Wenn Bären töten" die Bären-Spezialeinheit der Forstwache im Trentino und zeigt den heftigen Konflikt zwischen Tierschützern und der Bevölkerung vor Ort. Die Bärin, die den Jogger Andrea Papi getötet hat, ist die Problembärin Gaia (JJ4), die den heimischen Förstern bereits bekannt ist. Ein früherer Abschussbefehl wurde jedoch nach einer Klage von Tierschützern aufgehoben. Während fieberhaft nach JJ4 gesucht wird, eskaliert der Streit über den Umgang mit dem Tier: In der Bevölkerung wächst die Forderung nach einem Abschuss, während Tierschützer diesen mit allen Mitteln verhindern wollen. Dank eines einzigartigen Zugangs zur 20-köpfigen Spezialeinheit der Forstwache im Trentino spürt der Dokumentarfilm den Bären in eindrucksvollen Naturaufnahmen nach und zeichnet ein differenziertes Bild des Zusammenlebens von Mensch und Tier.

Erlebnisreisen 21:50

Erlebnisreisen: Von Honfleur bis Omaha Beach - Normandie

Landschaftsbild

Die Blumenküste ist der mondäne Teil der Normandie: Berühmt sind die Seebäder Trouville und Deauville. Nicht weit entfernt liegt Honfleur, einer der schönsten Hafenorte der Normandie. Das Hinterland ist eine völlig andere Welt: verträumte Dörfer, Apfelplantagen, Cidre-Kellereien. Probieren erwünscht - entlang der "Route du Cidre" bei den Produzenten. Die bekanntesten Strände sind Gold Beach und Omaha Beach. Am 6. Juni 1944, dem D-Day, sind dort die Soldaten der Alliierten an Land gestürmt.

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

Vermisst in Berlin 22:25

Vermisst in Berlin

TV-Kriminalfilm

Eine ehemalige Ermittlerin fahndet nach einem verschwundenen Flüchtlingskind und gerät in einen Strudel aus Ignoranz, Überforderung, Ausbeutung - und Hilfsbereitschaft. Der früheren Ermittlerin Judith Volkmann läuft nachts in Berlin ein zehnjähriger Junge vor das Auto. Was macht das Kind um diese Zeit allein auf der Straße? Doch der Kleine haut ihr ab. Judith Volkmann forscht nach seiner Identität und versucht zunächst, das Kind mit polizeilichen Mitteln aufzuspüren. Dabei gerät sie schnell an ihre Grenzen. "Ihr" gesuchter Junge, Djamal, ist nur einer von Zehntausenden, den Kriege und Armut nach Europa gespült haben. Diese Kinder irren nun auch allein durch Deutschland wie kleine Gespenster. Kleine Gespenster, mit denen man Geschäfte machen kann, illegal, aber auch hochoffiziell. Judith konfrontiert ihren alten Chef, Deniz Kovacevic, mit diesem Fall und ihren schlimmsten Befürchtungen, dem illegalen Prostitutionsring, in den Flüchtlinge verschachert werden. Mehreren Kindern begegnet Judith auf ihrer Reise: Eines hat Glück, wird gesucht und gefunden, eines liegt tot in einem Keller. Judith geht das Vorgehen der Behörden nicht schnell genug. Sind die Kinder in den Heimen der Stadt wirklich sicher? Sie mischt sich ein.

10 vor 10 23:55

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