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TV Programm für 3sat am 17.07.2026

Die magische Welt der Bäume - Die Lärche 04:35

Die magische Welt der Bäume - Die Lärche

Pflanzen

Lärchen wuchsen bereits vor 60 Millionen Jahren auf der Erde. In der Schweiz findet man einen Großteil dieser Baumart vor allem im Wallis, in den Tälern des Tessins sowie in Graubünden. Die lichtbedürftige Lärche gehört zur Gattung der Nadelbäume und ist eine Pionier-Baumart. Dank ihrer bis zu zwei Meter tief verankerten Wurzeln ist sie als Schutzbaum sehr beliebt. Die Europäische Lärche wird bis zu 54 Meter hoch und über 1000 Jahre alt. Heute ist die Europäische Lärche vor allem im Alpenraum, den Sudeten, den Karpaten sowie dem südöstlichen Polen verbreitet. In der Schweiz wachsen Lärchen in der Regel oberhalb von 1400 Metern über Meer. Als Pionier-Baumart passt sie sich den örtlichen Begebenheiten an und ist ein guter Schutzbaum. Dank ihrer kräftigen, tiefen Wurzeln festigt die Lärche vor allem im Gebirge erosionsgefährdete Waldböden. Sie ist ein wichtiges Element im inneralpinen Schutzwald. Ihre dicke Borke zeichnet sie zudem als "Prellbock" bei Steinschlag aus. Im Mischwald wird sie deshalb gern gefördert. Wegen ihres gut bearbeitbaren und dauerhaften Holzes wird sie sehr geschätzt. In tieferen Lagen muss sie im Mischwald gepflegt werden, weil ihr dort Tannen und Fichten das notwendige Licht rauben. Das witterungsbeständige, schwere Lärchenholz findet Verwendung im Innenausbau, Erd-, Brücken- und Schiffsbau sowie bei Wasserarbeiten. Unter Wasser wird es steinhart. Auch als Schindelholz ist es beliebt. Überdies ist die Lärche aus forstwirtschaftlicher Sicht eine wertvolle Baumart. Wie die meisten Bäume lebt sie in Symbiose mit Pilzen. Die fetten Lärchensamen dienen vielen Vögeln als Nahrungsquelle. Eine spezielle Bedeutung kommt der Lärche in den Alpentälern zu: Das Vieh kann sich gut vom reichlich wachsenden Gras unter den lichten, schattenspendenden Kronen der Lärchen ernähren. Unter dem dichten, immergrünen Geäst von Fichten würde hingegen kaum Gras wachsen. Als einziger Nadelbaum färben sich die Nadeln der Lärche im Herbst goldgelb und fallen schlussendlich ganz ab. Mit dieser Strategie übersteht die Lärche den Winter unbeschadet. Wegen ihrer schützenden Kräfte wurde die Lärche schon früh kultisch verehrt. Im Altertum galt sie als heiliger Baum. Weiter wird der Lärche heilende Wirkung zugeschrieben. Am bekanntesten ist das Terpentin, bekannt auch unter dem Namen "Venezianisches Terpentin": Die aus der Lärche gewonnene Harzsalbe soll gegen Gicht, Hexenschuss, Rheuma, Neuralgien, Erkältungen, Durchblutungsstörungen und Infektionen wirksam sein.

Schweizer Flussgeschichten - Am Rhein 05:25

Schweizer Flussgeschichten - Am Rhein

Land und Leute

Beeindruckende Bergpanoramen, wilde Naturparadiese, atemberaubende Landschaften, historische Städte: Vorderrhein, Hinterrhein, Alpenrhein und Hochrhein sind wie ein Schweizer Mikrokosmos. 375 Flusskilometer lang windet sich der Rhein durch Schweizer Gebiet und ist ein nie versiegender Quell spannender Geschichten. Natur und Kultur - alles, was die Schweiz so beliebt macht, findet sich auch rund um die Ufer des mächtigsten Stroms der Schweiz. Eingerahmt von einer stattlichen Reihe Dreitausender liegt der Tomasee, der offiziell als Rheinanfang gilt. Drei Wochen wird das Wasser, das von dort über eine Felskante ins Vorderrheintal stürzt, brauchen und 2000 Meter Höhenunterschied überwinden, bevor es in Holland ins Meer fließt. Im Himmel geboren: Eine majestätische Reihe Dreitausender säumt den Ursprung des Rheins, Wasser quillt überall aus ihren Berghängen, bildet unzählige Bäche und vereint sich schließlich zu zwei Quellströmen. Am Tomasee kämpft Anita Mazetta dafür, dem jungen Rhein seine Wildheit wiederzugeben, denn seine wertvolle Energie wird ihm schon wenige Meter nach seinem Beginn abgezapft. Einige Quellflusskilometer weiter schlummern im Flussbett noch ganz andere Schätze: Rheingold. An jedem Wochenende leitet "Gold-Gusti", wie August Brändle sich nennt, Scharen von Glücksrittern an. Seine Expertise ist gefragt, schließlich hat er einst einen beeindruckenden Klumpen des Edelmetalls aus dem Flussschotter geschürft. Kostbare Naturerlebnisse genießen Eveline Hauser und Dominik Waldmeier dagegen mit ihren Packziegen. Mit ihren zahmen Tieren bieten sie Trekking-Touren dort an, wo der junge Rhein noch ein Wildbach ist. Weiter flussabwärts genießt Rangerin und Wildhüterin Pirmina Caminada ihren spektakulären Arbeitsplatz: die Rheinschlucht, "Ruinaulta" auf Rätoromanisch. Bei jedem ihrer Kontrollgänge liest sie aus Spuren und tierischen Hinterlassenschaften ihre "Tageszeitung der Natur". Tief grub sich der Rhein am Rheintal durch die Schuttkegel des Flimser Bergsturzes. Das bröselige Gestein, das schon die Zugbauer der Rhätischen Bahn zur Verzweiflung trieb, ist Rest eines urgewaltigen Ereignisses. Vor "nur" 10.000 Jahren, am Ende der letzten Eiszeit, ereignete sich dort der größte Bergsturz Europas: Millionen Kubikmeter Kalkfelsen stu¨rzten ins Tal. Früher steigerte der Strom ab dort seine Macht, bescherte den Menschen Katastrophen, Nöte und Unheil. Jetzt fließt er ganz selbstverständlich durch Wohn- und Industriegebiete. Der Fluss ist begradigt, in ein Korsett gezwängt durch das historische Jahrhundertbauwerk "Rheinbegradigung". Heute steht es in der Kritik. Ein schweres Hochwasser, weiß Anita Mazetta, könnte im unteren Rheintal einen riesigen Schaden anrichten, deswegen soll renaturiert werden. Vorbild sind die Mastrilser Auen. Sie und das Rheindelta kurz vor dem Einfluss des Rheins in den Bodensee sind die letzten echten Naturparadiese. Hinter dem Bodensee wird der Rhein Freizeit- und Touristenparadies. Maja Tappolet wohnt mit ihrem Mann Kai und sieben Kindern in der Nähe vom Rheinfall und ist mit Leib und Seele Landfrau. Ab jetzt fließt der Fluss immer zwischen Deutschland und der Schweiz. Deshalb ist die Rheinfelder Brücke mehr als nur ein Flussübergang: Sie ist gelebte Völkerverbindung. Deutsche und Schweizer treffen sich in der Flussmitte zum Schwimmen. Knallbunte Kissen prägen ab da das Flussbild: der Wickelfisch, das Erkennungszeichen der routinierten Strömungsschwimmer. Zu Christian Hosslis perfektem Flussglück würde allerdings auch ein richtiger Fisch gehören. Und zwar der Lachs, der bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts in Basel in Massen aus dem Rhein gezogen wurde. Der Naturschützer kämpft für dessen Rückkehr und ist verhalten optimistisch. Noch stoppen französische Kraftwerke den Weg des Lachses in die Schweiz, doch Christian Hossli glaubt fest daran: Die völkerverbindende Kraft des großen europäischen Stroms wird letztlich dafür sorgen, dass alle Rheinanrainer sich zusammentun und dem Lachs seinen Weg zurück vom Meer in Richtung Quelle bahnen.

Kaminer Inside: Brauchtum in Österreich 06:20

Kaminer Inside: Brauchtum in Österreich

Kunst und Kultur

Welche Traditionen gibt es in Österreich, und was ist ein "typisches" Ritual? Wladimir Kaminer geht auf eine spannende und unterhaltsame Suche nach dem Brauchtum in der Alpenrepublik. Zum vierten Mal mischt sich Wladimir Kaminer unters österreichische Volk und entdeckt diesmal die dort typischen Bräuche und Traditionen. Der Autor lernt auf der Reise das Maibaumstehlen, Walzer tanzen, Krampusse und eine "Kürbis-Bürgermeisterin" kennen. In der Wiener Hofburg besucht er den Jägerball, lernt in der legendären Tanzschule Elmayer das "Walzieren" und lässt sich bei den Trachten-Expertinnen Anna und Gexi Tostmann stilgerecht einkleiden. Im oberösterreichischen Mühlviertel trifft Kaminer die "Maibaum Crew" und stiehlt mit der Truppe einen Baum - ein Brauch, der ausnahmsweise von den Behörden geduldet und nicht strafrechtlich verfolgt wird. Die Aktion findet in der Nacht statt und erfordert koordiniertes Vorgehen, damit der um die 1000 Kilo schwere Maibaum beim Sturz keinen Schaden anrichtet. Bei den "Haller Salzteufeln aus dem Gangerlgraben" lernt der Autor, was es braucht, um sich in einen typischen Krampus zu verwandeln. Die gruseligen Masken werden dort traditionell von Hand geschnitzt. Wladimir Kaminer erinnert der Brauch an die russische Version des Weihnachtsmanns, "Väterchen Frost", vor dem er sich als Kind gefürchtet hat. An einem der heißesten Sommertage erlebt Kaminer in Bad Ischl einen Hauch Monarchie bei den "Kaisertagen". Dafür schlüpft er in ein bürgerliches Outfit der Jahrhundertwende mit Gehstock und Zylinder. Abgerundet wird der Tag in einem typischen k. u. k. Kaffeehaus, in dem er mit den Mitgliedern des Nostalgievereins über die Kaiserzeit sinniert. Ende des Sommers ist Erntezeit: Das bringt Wladimir Kaminer nach Preding in der Steiermark, wo dem Kürbis zu Ehren ein mehrtägiges Fest ausgerichtet wird. Höhepunkt der Festlichkeiten ist die Wahl eines Kürbisbürgermeisters oder einer Kürbisbürgermeisterin. Einst saßen dabei Vertreter der verschiedenen Zünfte um einen Tisch, in der Mitte stand eine Schale mit Grießbrei. Auch heute noch fällt ein Kürbis in diese Schale, und wer am meisten vom Grießbrei abbekommt, gilt als gewählt. Kaminer darf als Juror mitstimmen. In "Kaminer Inside - Brauchtum in Österreich" wird getanzt, gestohlen, erschreckt und vor allem: sich verkleidet. Eine spannende und amüsante Reise durch die Alpenrepublik.

Seefahrt für Anfänger 07:00

Seefahrt für Anfänger: Erste Fahrt auf dem Containerschiff

Dokumentation

Junge Seeleute auf großer Fahrt: Auf dem Containerschiff "Chicago Express" müssen junge Auszubildende zum ersten Mal zeigen, was in ihnen steckt. Ihr Traum: ein Job in der Seeschifffahrt. Die Reportage begleitet 14 Auszubildende auf einem 336 Meter langen Containerschiff der Hapag-Lloyd-Flotte. Elf Wochen lang lernen sie zwischen Europa und Amerika, was es heißt, zur See zu fahren - mit echten Herausforderungen und bewegenden Momenten. "Ich wollte raus aus dem Alltag - und rein ins Abenteuer", sagt Selina Schwarz, als sie zum ersten Mal die Gangway der "Chicago Express" betritt. Gemeinsam mit 13 weiteren Auszubildenden beginnt für sie eine Reise, die mehr ist als nur eine Ausbildung: Es ist ein Härtetest für Körper, Geist und Teamgeist. Die "ZDF.reportage: Seefahrt für Anfänger - Erste Fahrt auf dem Containerschiff" begleitet die jungen Kadetten auf ihrer ersten großen Fahrt. Von Wilhelmshaven aus geht es über das Mittelmeer, entlang der US-Ostküste und zurück - elf Wochen auf engem Raum, mit straffen Zeitplänen und echten Herausforderungen. An Bord der "Chicago Express", einem 336 Meter langen Containerschiff mit Platz für über 8600 Container, erleben die Auszubildenden den Alltag auf See. Sie lernen, wie man ein Schiff navigiert, Maschinen wartet und im Team arbeitet. Dabei werden sie nicht nur fachlich gefordert, sondern auch emotional: Heimweh, Erschöpfung und die Enge an Bord bringen sie an ihre Grenzen. Besonders beindruckt ist Kadettin Selina, als sie unter Anleitung des Kapitäns das riesige Schiff aus dem Hafen von Genua steuern soll. "Ich hatte das Steuer in der Hand - und das Vertrauen der Crew", erinnert sie sich. Solche Momente zeigen, wie schnell die Auszubildenden Verantwortung übernehmen müssen. Doch es gibt auch ruhigere Zeiten: In der französischen Hafenstadt Fos dürfen die Kadetten das Schiff nicht verlassen, nutzen aber die Gelegenheit, sich im Freizeitraum zu entspannen. In Barcelona hingegen haben sie ein paar Stunden Landgang und erkunden die Stadt - eine willkommene Abwechslung vom Bordalltag. Die Reportage zeigt nicht nur die Ausbildung auf einem Containerschiff, sondern auch die persönliche Entwicklung der jungen Menschen. Sie lernen, sich selbst zu organisieren, im Team zu arbeiten und mit Herausforderungen umzugehen. Am Ende der Reise sind sie nicht mehr dieselben wie zu Beginn - sie haben nicht nur das Meer, sondern auch sich selbst besser kennengelernt. "Seefahrt für Anfänger - erste Fahrt auf dem Containerschiff" ist eine eindrucksvolle Reportage über das Leben und Arbeiten auf See - authentisch, emotional und nah dran an den Protagonisten.

Alpenpanorama 07:30

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:05

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:30

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:33

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 09:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Spektakuläre Bergbahnen der Schweiz II: "Monte Generoso" - Die Großzügige 09:05

Spektakuläre Bergbahnen der Schweiz II: "Monte Generoso" - Die Großzügige

Tourismus

Mit den Schweizer Bergbahnen durch majestätische Landschaften auf die spektakulärsten Gipfel. Diese Folge führt mit der Zahnradbahn auf den Monte Generoso - ein ganz besonderes Erlebnis. Wer die schönste Aussicht des Tessins genießen will, ist gut beraten, sich auf den Monte Generoso zu begeben. Vom Gipfel auf 1601 Metern hat man einen atemberaubenden Rundumblick auf die höchsten Berge der Schweizer Alpen. Hoch hinauf kommt man am besten mit der "Ferrovia Monte Generoso", der einzigen Zahnradbahn des Kantons Tessin. Seit 130 Jahren fährt sie unermüdlich vom Ufer des Luganer Sees hinauf auf den Gipfel. Mit Lokführerin Stefanie Huber und dem jungen Geistlichen Don Marco als Reiseführer wird die Fahrt auf den Monte Generoso zu einem ganz besonderen Erlebnis. Von den saftig grünen Weinbergen führt die Route über eine ehemalige Einsiedelei, die heute nichts weniger als eine "Liebesgrotte" beherbergt, über eine der ältesten Mühlen der Schweiz, in der die Müllerin rote Polenta mahlt. Die "Grotta dell' Orso", die Bärenhöhle, hält so manch erstaunlichen Fund für ihre Besucherinnen und Besucher bereit. Weiter geht es in Richtung Gipfel, der die Reisenden mit einem wahrhaft himmlischen Ausblick belohnt. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Tradition und Technik, Natur und Kultur beeindrucken die Bergbahnen heute genauso wie vor 150 Jahren. Mit viel Dampf und unter Aufbringung von Schweiß und Fingerspitzengefühl befahren auch heute noch historische Loks und Triebwagen aus dem 19. Jahrhundert regelmäßig die Strecken. Genauso wie ihre modernen Nachfolger, die mit dem neuesten Stand der Technik und Technologie glänzen.

Seefahrt für Anfänger 09:45

Seefahrt für Anfänger: Erste Fahrt auf dem Containerschiff

Dokumentation

Junge Seeleute auf großer Fahrt: Auf dem Containerschiff "Chicago Express" müssen junge Auszubildende zum ersten Mal zeigen, was in ihnen steckt. Ihr Traum: ein Job in der Seeschifffahrt. Die Reportage begleitet 14 Auszubildende auf einem 336 Meter langen Containerschiff der Hapag-Lloyd-Flotte. Elf Wochen lang lernen sie zwischen Europa und Amerika, was es heißt, zur See zu fahren - mit echten Herausforderungen und bewegenden Momenten. "Ich wollte raus aus dem Alltag - und rein ins Abenteuer", sagt Selina Schwarz, als sie zum ersten Mal die Gangway der "Chicago Express" betritt. Gemeinsam mit 13 weiteren Auszubildenden beginnt für sie eine Reise, die mehr ist als nur eine Ausbildung: Es ist ein Härtetest für Körper, Geist und Teamgeist. Die "ZDF.reportage: Seefahrt für Anfänger - Erste Fahrt auf dem Containerschiff" begleitet die jungen Kadetten auf ihrer ersten großen Fahrt. Von Wilhelmshaven aus geht es über das Mittelmeer, entlang der US-Ostküste und zurück - elf Wochen auf engem Raum, mit straffen Zeitplänen und echten Herausforderungen. An Bord der "Chicago Express", einem 336 Meter langen Containerschiff mit Platz für über 8600 Container, erleben die Auszubildenden den Alltag auf See. Sie lernen, wie man ein Schiff navigiert, Maschinen wartet und im Team arbeitet. Dabei werden sie nicht nur fachlich gefordert, sondern auch emotional: Heimweh, Erschöpfung und die Enge an Bord bringen sie an ihre Grenzen. Besonders beindruckt ist Kadettin Selina, als sie unter Anleitung des Kapitäns das riesige Schiff aus dem Hafen von Genua steuern soll. "Ich hatte das Steuer in der Hand - und das Vertrauen der Crew", erinnert sie sich. Solche Momente zeigen, wie schnell die Auszubildenden Verantwortung übernehmen müssen. Doch es gibt auch ruhigere Zeiten: In der französischen Hafenstadt Fos dürfen die Kadetten das Schiff nicht verlassen, nutzen aber die Gelegenheit, sich im Freizeitraum zu entspannen. In Barcelona hingegen haben sie ein paar Stunden Landgang und erkunden die Stadt - eine willkommene Abwechslung vom Bordalltag. Die Reportage zeigt nicht nur die Ausbildung auf einem Containerschiff, sondern auch die persönliche Entwicklung der jungen Menschen. Sie lernen, sich selbst zu organisieren, im Team zu arbeiten und mit Herausforderungen umzugehen. Am Ende der Reise sind sie nicht mehr dieselben wie zu Beginn - sie haben nicht nur das Meer, sondern auch sich selbst besser kennengelernt. "Seefahrt für Anfänger - erste Fahrt auf dem Containerschiff" ist eine eindrucksvolle Reportage über das Leben und Arbeiten auf See - authentisch, emotional und nah dran an den Protagonisten.

Tierärztin 24/7 II: Operation im Stroh bei Djamila 10:30

Tierärztin 24/7 II: Operation im Stroh bei Djamila

Reality-Soap

Die Kuh Djamila leidet an einem schweren Magenproblem. Florence muss deshalb eine gefährliche Operation durchführen. Eléonore kümmert sich um Beagle Jessy, die ein mühsames Leiden hat. Ins Tierspital Bern kommt Karina mit Diva, einem sehr kleinen Hund, der sich weigert, zu essen. Es liegt nun an Alix, den Grund dafür zu finden. Wegen der Liebe zu Tieren haben sie den Beruf gewählt: Die zweite Staffel von "Tierärztin 24/7" begleitet vier Tierärztinnen und einen Tierarzt bei ihren ersten Schritten im Berufsleben. Frisch von der Uni sind sie nun mit realen Fällen konfrontiert.

Challenge Dufourspitze - In 9 Monaten vom Couchpotato zur Extremsportlerin 11:15

Challenge Dufourspitze - In 9 Monaten vom Couchpotato zur Extremsportlerin

Reportage

Reporterin Manuela Morgenthaler beschreibt sich selbst als Couchpotato. Doch das soll sich ändern. Mit 35 Jahren will sie wissen, ob sie es auf den höchsten Gipfel der Schweiz schafft. Im Sommer 2023 trifft Manuela eine lebensverändernde Entscheidung: Sie will den Mont Blanc, den höchsten Gipfel der Alpen, besteigen - eine gigantische Herausforderung für Manuela, die das Sofa den Wanderschuhen vorzieht und noch nie eine Hochtour gemacht hat. Das Vorhaben wird ihr Leben für mehrere Monate auf den Kopf stellen. Zum Glück muss Manuela die abenteuerliche Reise nicht allein antreten. Ihre jüngere Schwester Marina, eine erfahrene Alpinistin mit über 40 Viertausendern auf dem Konto, wird zu ihrem Coach. Marina treibt Manuela an, denn ohne intensive Vorbereitung wäre das Ziel nicht nur unerreichbar, sondern auch gefährlich. Warum Manuela schließlich auf die 4600 Meter hohe Dufourspitze, statt auf den Mont Blanc zusteuert und was sie eigentlich dazu antreibt ihre Komfortzone zu verlassen und sportliche Höchstleistungen zu erbringen, ist in dieser Reportage zu sehen.

Sehen statt Hören 11:45

Sehen statt Hören

Infomagazin

"Sehen statt Hören" ist das einzige TV-Magazin für Menschen mit Hörbehinderung in Gebärdensprache. Offene Untertitel sind fester Bestandteil der Sendung und kein Zusatzangebot. In wöchentlich 30 Minuten bietet das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Themen aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Ein barrierefreies Angebot für alle, die sich von diesem besonderen Magazin angesprochen fühlen.

Interkulturelle Liebe - Ein Paar, zwei Kulturen 12:15

Interkulturelle Liebe - Ein Paar, zwei Kulturen

Reportage

Was passiert, wenn Liebe kulturelle Grenzen überschreitet? "rec."-Reporterin Sofika Yogarasa begleitet zwei Paare, die trotz gesellschaftlicher Widerstände ein gemeinsames Leben führen. Ranjith, ein junger Mann tamilischer Herkunft, und Ana, eine Portugiesin, kennen sich schon seit der Schulzeit und verliebten sich später. Heute stehen sie kurz vor der Hochzeit - doch der Preis für ihr Glück ist hoch. Ranjiths Mutter hat den Kontakt zu ihrem Sohn abgebrochen, da sie die Beziehung nie akzeptierte. Für sie zählt das Ansehen innerhalb der tamilischen Gemeinschaft mehr als das persönliche Glück ihres Sohns. Doch Ranjith hat durch Ana nicht nur seine Liebe gefunden, sondern auch den Weg zurück zu seinen eigenen kulturellen Wurzeln. Heute trägt er seine tamilische Identität mit Stolz - ein Gefühl, das er ohne Ana vielleicht nicht entdeckt hätte. Leona und Eli leben seit fünf Jahren als verheiratetes Paar in der Schweiz. Sie ist Schweizerin, er stammt aus Togo. Auch ihre Beziehung ist von Vorurteilen geprägt - Leona erkannte, dass sie selbst rassistische Muster verinnerlicht hatte, und auch ihr Umfeld interpretierte Eli oft durch die Brille kultureller Stereotypen. Um ihn wirklich verstehen zu können, setzt sie sich intensiv mit Rassismus und Vorurteilen auseinander. Heute begegnet sie ihm mit noch mehr Empathie - und kämpft gegen die Vorurteile, mit denen man Menschen oft viel zu schnell begegnet.

37°Leben 12:50

37°Leben: Challenge Hausbau - Voller Einsatz

Gesellschaft und Soziales

Es braucht Mut und Tatkraft, um als junge Familie ein eigenes Haus zu bauen. Zwei Paare und eine alleinerziehende Mutter zeigen, wie es geht - mit viel Eigenleistung und kleinem Budget. Mit vollem Einsatz sanieren Sabrina und Micky ein Einfamilienhaus aus den 1960ern. Louise und Johannes gestalten ein Wohnprojekt in einer ehemaligen Schule. Lisa ackert für das große Glück im Tiny House. Sie erleben ein Jahr voller Herausforderungen. "37°Leben" erzählt über einen Zeitraum von 14 Monaten seriell drei Geschichten und drei Wege zum eigenen Zuhause. Bis zum Einzug stehen Familie und Beziehung, Finanzierung und Zeitplan immer wieder auf dem Prüfstand. Sabrina (33) und Micky (36), Eltern mit Tochter Emma (5), haben in der Eifel ein leerstehendes Haus aus den 1960er Jahren gekauft. Die beiden wollen in 85 Prozent Eigenleistung mit Hilfe der ganzen Familie, vor allem Vater und Onkel, das Haus umbauen. Auch befreundete Handwerker packen mit an. Ein befreundeter Architekt hat die Pläne für die Sanierung erstellt. Micky ist gelernter Dachdecker und handwerklich geschickt - er entkernt und reißt erst das Alte ein, bevor Neues entstehen kann. Böse Überraschungen drohen dabei an jedem Tag auf der Baustelle. Johannes (31) und Louise (31) haben von vielen Wohnformen geträumt. Aufs Land zu ziehen, konnten sich die beiden Großstädter aus Berlin lange nicht vorstellen. Nun leben sie in Zehdenick mitten in Brandenburg und gestalten ein Wohnprojekt für sich und andere. Das Konzept entstand gemeinsam mit ihren engsten Freunden. Zu viert haben sie die leerstehende Schule entdeckt und bauen nun mit der Unterstützung einer Genossenschaft das Gebäude um. Entstehen sollen 19 bezahlbare Wohnungen. Ein Co-Working-Space existiert bereits und ein kulturelles Zentrum für die Bewohner der Stadt ist im Aufbau. Spannend wird es, weil endlich - nach zwei Jahren Wartezeit - die Bauarbeiten beginnen. Lisa (31) aus Hemer im Sauerland muss zunächst das Grundstück urbar machen, um dann ein Tiny-House darauf stellen zu können. Auch sie ist handwerklich geschickt, will mit Hilfe von Freunden das 80 qm Holzhaus in Eigenleistung aufbauen. Der Zeitplan für sich und ihre Tochter Luna (8) ist eng getaktet. Sie wartet auf die bestellten Bauteile des Tiny Houses vor Einbruch des Winters, aber da geht schon bei der Anlieferung etwas schief!

Die Bretagne - Frankreichs wilde Küste 13:20

Die Bretagne - Frankreichs wilde Küste

Landschaftsbild

Die Bretagne ist die größte Halbinsel Frankreichs. Ihre fast 3000 Kilometer lange Küste wechselt von mächtigen Granitklippen zu versteckten Buchten und weiten Sandstränden. Es ist eine geschichtsträchtige Region, in der die Legenden blühen, wo Traditionen und Brauchtum bis heute gepflegt werden. Die Küstenlandschaft ist von Wind und Wellen geprägt. Aber durch das milde Klima gedeiht an manchen Orten eine fast schon mediterrane Vegetation.

Legendäre Zugabenteuer 13:45

Legendäre Zugabenteuer: Der Schweizer "Glacier Express"

Abenteuer und Action

Der "Glacier Express" verkehrt zwischen St. Moritz und Zermatt. Spektakuläre Aufnahmen der Hochgebirgsstrecke wechseln sich ab mit Einblicken in die Technik dieser Schmalspurbahn. Der "Glacier Express" überwindet große Höhendifferenzen, streckenweise mit Zahnradbetrieb. Während die Reisenden die spektakuläre Strecke genießen, sorgt ein Team in Hintergrund für ihre sichere und reibungslose Fahrt. Die erste Teilstrecke des Zuges, die Albulabahn, wurde um 1900 erbaut und ist dank ihrer einzigartigen Streckenführung seit 2008 UNESCO-Weltkulturerbe. Dort überwindet der Zug eine Höhendifferenz von über 400 Metern auf nur 6,5 Kilometern Luftlinie. Um das möglich zu machen, verlängerten die Erbauer der Bahn die Strecke mithilfe einzigartiger Tunnel- und Brückenbauten auf zwölf Kilometer - eine technische Meisterleistung. Einzigartige Züge durchqueren malerische Landschaften. Angetrieben von Technologie, komplexer Mechanik und harter Arbeit: Spektakuläre Luftaufnahmen zeigen die abenteuerlichsten Bahnstrecken der Welt.

Legendäre Zugabenteuer 14:30

Legendäre Zugabenteuer: Kanadas "VIA Rail"

Abenteuer und Action

Die Strecke von Winnipeg nach Churchill ist eine lebenswichtige Verbindung zu den abgelegenen Gemeinden im hohen Norden Kanadas. Doch Schnee und Eis sind eine ständige Herausforderung. Mit einem Zug der "VIA Rail" geht es durch karge Schneelandschaften, Nadelwald und über zugefrorene Seen auf die zweitägige Reise bis zum nördlichen Polarkreis. Unermüdliche Wartungscrews sorgen mit teils ungewöhnlichen Mitteln für eine stets befahrbare Strecke. Während Passagierzüge zweimal wöchentlich Touristen, Forschern und Einheimischen die 1700 Kilometer lange Reise in den Norden der Provinz Manitoba ermöglichen, versorgen Güterzüge die Einwohner der abgeschieden gelegenen Gemeinden mit lebenswichtigen Vorräten. Die extreme Kälte mit Temperaturen von teilweise bis zu minus 50 Grad sowie heftiger Schneefall sind dabei die größten Herausforderungen für Lokführer, Gleisbauer und Streckeninspektoren. Wird ein zugewehter Abschnitt nicht rechtzeitig freigeräumt, sind die Dörfer und Kleinstädte entlang der Strecke von der Außenwelt abgeschnitten. Auch vereiste Schienen oder ein durch geschmolzenen Schnee weggespültes Gleisbett sind eine ständige Gefahr für einen sicheren, reibungslosen Bahnverkehr. Doch dank des Einsatzes von Schneepflügen, Gleishebern und zur Not Feuer können Passagiere sorglos eine der imposantesten Strecken der Welt erleben. Einzigartige Züge durchqueren malerische Landschaften. Angetrieben von Technologie, komplexer Mechanik und harter Arbeit: Spektakuläre Luftaufnahmen zeigen die abenteuerlichsten Bahnstrecken der Welt.

Legendäre Zugabenteuer 15:15

Legendäre Zugabenteuer: Mexikos "Copper Canyon Railway"

Abenteuer und Action

Im mexikanischen Chihuahua verbindet eine einzigartige Bahnstrecke die Berge mit dem Meer: "El Chepe" überwindet auf seiner Fahrt entlang wilder Schluchten über 2400 Meter an Höhendifferenz. Der "Ferrocarril Chihuahua al Pacífico", kurz "Chepe", wurde einst für den Güterverkehr gebaut, um Kupfer und Getreide aus den Bergen an die Küste zu bringen. Heute verkehren dort bequeme Personenzüge, die bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt sind. Die Reise des "El Chepe" beginnt in der Bergstadt Creel und führt entlang des "Barranca del Cobre", auf Deutsch "Kupferschlucht", der Heimat des indigenen Volks der Tarahumara. Die Dokumentation begleitet Bahnangestellte und Streckenkontrolleure, die für kleine und große Reparaturen an der eingleisigen Strecke verantwortlich sind. Die Fahrt endet in Los Mochis an der Küste des Pazifischen Ozeans. Einzigartige Züge durchqueren malerische Landschaften. Angetrieben von Technologie, komplexer Mechanik und harter Arbeit: Spektakuläre Luftaufnahmen zeigen die abenteuerlichsten Bahnstrecken der Welt.

Legendäre Zugabenteuer 16:00

Legendäre Zugabenteuer: Indiens "Darjeeling Himalayan Railway"

Abenteuer und Action

Im Nordosten Indiens machen sich eine Dampf- und eine Diesellokomotive der "Darjeeling Himalayan Railway" auf atemberaubende Reise. Besonders der bergige Teil der Strecke ist aufregend. Während die Dampflokomotive von Darjeeling aus mit zwei Personenwagen mehrmals am Tag eine kurze Fahrt nach Ghum unternimmt, muss die Diesellok auf ihrer siebenstündigen Reise 2000 Höhenmeter überwinden. Das geht nur dank eines ausgeklügelten Streckendesigns. Mithilfe von Schleifen und doppelten Spitzkehren können die beiden Züge der Schmalspurbahn den Anstieg bewältigen. Passagiere haben dabei seit einigen Jahren dank eines Panoramadachs eine beeindruckende Aussicht auf die für ihren Tee bekannte Landschaft in Westbengalen. Für Zugführer wie Dilip stellt die steile Strecke derweil eine echte Herausforderung dar, immerhin sind einige Lokomotiven über 100 Jahre alt. Umso wichtiger ist die Arbeit der Mechaniker, die vor allem alte Exemplare in ihrer Werkstatt teilweise komplett überholen. Auch auf der Strecke drohen Gefahren. Während dichter Nebel in den Höhen die Sicht oft einschränkt, können Erdrutsche und Steinschläge durch heftigen Regenfall am Hang zur gefährlichen Bedrohung werden. Einzigartige Züge durchqueren malerische Landschaften. Angetrieben von Technologie, komplexer Mechanik und harter Arbeit: Spektakuläre Luftaufnahmen zeigen die abenteuerlichsten Bahnstrecken der Welt.

Legendäre Zugabenteuer 16:45

Legendäre Zugabenteuer: Australiens "Outback Railway"

Abenteuer und Action

Der "Ghan" durchquert den australischen Kontinent von Norden nach Süden durch das wilde Outback. Sand und Hitze machen dem Wartungsteam auf der 2979 Kilometer langen Strecke zu schaffen. Auf seiner Fahrt führt der "Ghan" immer eine zweite Diesellokomotive mit - als Ersatz, falls die erste ausfällt. Schließlich ist der Zug zwei Tage in der Wildnis unterwegs, wo er mit Tieren kollidieren oder durch extreme Wetterereignisse ausgebremst werden kann. Ursprünglich ein Transportmittel für jeden, ist der "Ghan" heute ein reiner Luxuszug. Er führt ausschließlich Wagen der ersten Klasse und der Luxusklasse mit. Da die Reise rund 48 Stunden dauert, dürfen auch Schlafwagen nicht fehlen, was den Zug fast 700 Meter lang werden lässt. Die Fahrt mit dem "Ghan" zieht Eisenbahn-Fans aus aller Welt an. Die Touristen sollen die Fahrt von Adelaide an der Südküste bis in die tropische Landschaft von Darwin im Norden mit allen Annehmlichkeiten genießen können. Einzigartige Züge durchqueren malerische Landschaften. Angetrieben von Technologie, komplexer Mechanik und harter Arbeit: Spektakuläre Luftaufnahmen zeigen die abenteuerlichsten Bahnstrecken der Welt.

Legendäre Zugabenteuer 17:30

Legendäre Zugabenteuer: Norwegens "Bergensbanen"

Abenteuer und Action

Auf der Strecke von Bergen bis Oslo schlängelt sich die "Bergensbanen" durch die atemberaubende Landschaft Norwegens. Doch Schneefall, Geröll und wilde Tiere sind eine Herausforderung. Auf den knapp 500 Kilometern vom Westen Norwegens bis zur Hauptstadt im Osten können Fahrgäste weite Fjorde, dichte Wälder und schneebedeckte Berge bewundern. Erstes Highlight ist die Hochebene Hardangervidda, wo die Temperaturen oft zweistellige Minusgrade erreichen. Das Plateau lockt nicht nur jedes Jahr unzählige Touristen aus aller Welt an, die die skandinavische Wildnis bestaunen, sondern diente auch als Kulisse für einen Film der "Star Wars"-Reihe. Die eisige Kälte und starker Schneefall stellen die Wartungsteams der "Bergensbanen" jedoch oft vor Probleme. Schienen können sich verziehen, werden durch Eis zu rutschig oder sind gänzlich von Schnee bedeckt. Mit schweren Maschinen und zur Not per Hand versuchen die Crews, einen reibungslosen Bahnverkehr zu ermöglichen. Einzigartige Züge durchqueren malerische Landschaften. Angetrieben von Technologie, komplexer Mechanik und harter Arbeit: Spektakuläre Luftaufnahmen zeigen die abenteuerlichsten Bahnstrecken der Welt.

Traumorte 18:15

Traumorte: Die Provence

Tourismus

Mit 300 Sonnentagen im Jahr gehört die Provence zu den beliebtesten Urlaubszielen Europas. Die Mittelmeerregion zwischen Rhonetal und Italien ist der Inbegriff südländischer Lebensart. Eine Reise durch den südöstlichsten Zipfel Frankreichs ist ein Fest für die Sinne. Im Sommer sind die blühenden Lavendelfelder ein beliebtes Fotomotiv. Über die Märkte weht der Duft von Trüffeln und mediterranen Kräutern. Malerische Bergdörfer laden zum Erkunden ein. Die Reise durch die Provence startet auf der kleinen "Île des Embiez" mit ihrer reichen Flora und Fauna. Nach einem Abstecher in die Hafenstadt Marseille geht es nach Aix-en-Provence, wo sich die Besucher vom bunten Treiben mitziehen lassen. Das Bilderbuchdorf Gordes im Herzen des Luberon begeistert mit seiner spektakulären Lage. Dort begleitet das Filmteam einen Trüffeljäger bei der Suche nach dem "schwarzen Gold" der Provence. Im Januar wird in der Gemeinde Richerenches sogar eine Trüffelmesse veranstaltet. Den imposanten Mont Ventoux stets im Blick geht es weiter nach Avignon. Die "Stadt der Päpste" hat eine bewegte Geschichte - und eine Brücke, die durch ein Lied weltweit bekannt wurde: "Sur le pont d'Avignon". Von Avignon ist es nur ein Katzensprung bis ins berühmte Weinbaugebiet Châteauneuf-du-Pape im südlichen Rhonetal. Das Dorf "Les Baux de Provence" wird von einer mächtigen Burgruine dominiert und gilt als schönstes Dorf Frankreichs. Auf 2000 Höhenmetern liegt das beliebte Skigebiet Isola in den französischen Seealpen - auch das ist Provence. Das letzte Ziel der Reise ist die Camargue, wo die historische Altstadt von Arles und das Vogelschutzreservat "Pont de Gau" auf dem Programm stehen.

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Spektakuläre Bergbahnen der Schweiz: "Brienzer Rothorn" - Die Charmante 19:20

Spektakuläre Bergbahnen der Schweiz: "Brienzer Rothorn" - Die Charmante

Tourismus

Schweizer Bergbahnen fahren durch majestätische Landschaften und winden sich auf spektakuläre Gipfel. Sie beeindrucken mit einer einzigartigen Mischung aus Tradition, Technik und Natur. Und ziehen Menschen in ihren Bann. Mit Dampf, Schweiß und Fingerspitzengefühl befahren auch heute noch historische Loks und Triebwagen aus dem 19. Jahrhundert die Strecken. Wie ihre modernen Nachfolger, die mit dem neuesten Stand der Technik und Technologie glänzen. Das Brienzer Rothorn im Berner Oberland darf sich eines der spektakulärsten Panoramen rühmen, die die Alpenwelt zu bieten hat, und auch die einzige Bergbahnstrecke der Schweiz mit täglichem Dampfbahnbetrieb sein Eigen nennen. Vor 130 Jahren von Hand in den Berg getrieben, führt die 7,6 Kilometer lange Strecke vom Fuß des smaragdgrünen Brienzersees bis auf 2244 Meter Seehöhe. Hinauf geht es mit einer der traditionsreichen Dampfloks - die ältesten stammen noch aus dem 19. Jahrhundert. Lokführer Ueli Fischer nimmt die Zuschauer mit auf das Rothorn. Er und Zugbegleiterin Stefanie Aebersold sind ein eingespieltes Team, das Zug und Passagiere sicher ans Ziel bringt. Durch die charakteristischen Felsengalerien an der Flanke des Rothorns bahnt sich der Zug seinen Weg vorbei an allerlei tierischen und neugierigen Zaungästen, über die Mittelstation Planalp mit ihrem traditionellen Berggasthaus hinauf bis zur Rothorn-Kulm. Ein Highlight für Bahnfans aus aller Welt sind die regelmäßigen Fahrten mit dem "Würschtli-Bummler", einem Nostalgiegespann, das neben dem Lokführer auch einen Heizer braucht und für einmal Pilatus und zurück 300 Kilogramm Kohle benötigt. Das Rothorn ist aber nicht nur Magnet für Touristen und Erholungssuchende: Der Berg bietet einen idealen Lebensraum für eine vielfältige Flora und Fauna wie Adler oder große Gämsen- und Steinbockpopulationen. Auch die Menschen zieht es in die Höhen des Rothorns. Sie suchen oft alternative Wege - ob bei einer Wanderung oder im Leben generell - und finden auf dem Berg ihre eigene Vorstellung von Zufriedenheit. Ob beim sommerlichen Käsen auf der Planalp, als Wildhüter oder als Gastwirtin. Ihr Alltag ist dabei oft eng mit den Geschicken der Bahn verwoben, die ein Leben auf dem Berg erst möglich machen.

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Suchkind 312 20:15

Suchkind 312

TV-Drama

Die Zeit nach dem Krieg ist hart, doch Hunger und Entbehrungen gehören für Ursula Gothe der Vergangenheit an. Ihr Mann Richard, ein aufstrebender Ingenieur, bietet ihr ein luxuriöses Leben. Ursulas geordnetes Leben wird jedoch jäh erschüttert, als sie in einer Illustrierten die Suchanzeige eines Mädchens entdeckt. Das "Suchkind 312" ist ihre Tochter Martina, von der sie auf der Flucht aus dem Osten getrennt wurde - und von der sie glaubte, sie sei tot. Deshalb hat sie Richard nie erzählt, dass sie mit dem als in Russland gefallen geltenden Offizier Achim Lenau bereits ein Kind hatte. Nun aber ist ihre Sehnsucht nach Martina, die in einem Heim untergebracht wurde, groß. Aber Ursula hat auch Angst, mit dem Bekenntnis zu ihrem unehelichen Kind ihre Ehe aufs Spiel zu setzen. Als sie ihren Mann endlich einweiht, fühlt er sich hintergangen und zeigt wenig Verständnis. Richard steht kurz vor der ersehnten Beförderung zum Fabrikdirektor und will vor seinem Chef Lohmann das Gesicht wahren. So zwingt er Ursula, nichts zu unternehmen. Erst als seine Schwester Johanna ihm zuredet, ist Richard bereit, das Kind zu adoptieren. Da inzwischen eine zweite Frau behauptet, Martina sei ihre Tochter, muss die Frage der Mutterschaft vor Gericht entschieden werden. In dieser schwierigen Situation kehrt der tot geglaubte Achim unverhofft aus der russischen Kriegsgefangenschaft zurück. Ursula ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe zu ihm und ihrem gemeinsamen Kind auf der einen und ihrer Verpflichtung gegenüber ihrem Mann, mit dem sie auch einen kleinen Sohn hat, auf der anderen Seite. Nach den Erfolgen als "Frau des Heimkehrers" und "Erntehelferin" verkörpert Christine Neubauer als Ursula Gothe abermals eine perfekt auf sie zugeschnittene Frauenrolle in einem bewegenden Nachkriegsmelodram. Gabi Kubach setzte die emotional mitreißende Geschichte atmosphärisch in Szene. Das Buch von Susanne Beck und Thomas Eifler basiert auf dem erfolgreichen Fortsetzungsroman von Hans-Ulrich Horster alias Eduard Rhein, der bereits 1955 von Gustav Machatý verfilmt wurde.

Papagei 21:45

Papagei

Kurzfilm

Der blonde Transvestit Christina läuft mit seinem blonden Mops Teddy durch Dresden und verteilt Friedensbotschaften. Plötzlich wird Christina direkt in ihrer Wohnung vom Krieg eingeholt. Ein Film über Krieg oder wie nah der Krieg uns ist.

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

Femme Fatale 22:25

Femme Fatale

Thriller

Ein Gaunertrio raubt während der Filmfestspiele von Cannes ein Diamantcollier. Der Coup geht schief, doch es gelingt der Diebin Laura, die Beute an sich zu nehmen und allein zu fliehen. Ihre Komplizen überlässt sie ihrem Schicksal. Durch eine Verwechslung landet Laura bei einem Ehepaar, das sie für ihre Tochter hält. Laura schlüpft in die Rolle und reist unter falschem Namen nach Amerika, wo sie einen US-Politiker heiratet. Mit ihm kommt sie Jahre später als Botschaftergattin zurück nach Frankreich. Als ihr Foto auf dem Titel einer Illustrierten erscheint, kommen ihr die ehemaligen Komplizen auf die Spur und sinnen auf Rache. In einer gelungenen Mischung aus Suspense und Erotik spielt Regie-Altmeister Brian De Palma geschickt mit Identitäten und präsentiert ein visuell beeindruckendes Werk, das mit Rebecca Romijn und Antonio Banderas glänzend besetzt ist.