Jetzt 20:15 22:30
Zeit auswählen
Datum auswählen
Mo Di Mi Do Fr Sa So 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30

TV Programm für 3sat am 24.08.2026

Fernweh: Zug um Zug 04:35

Fernweh: Zug um Zug: Im Zug durch Indien, Schottland, Japan, Bolivien

Tourismus

In dieser Folge berichtet Beat Häner aus Japan über die pünktlichsten Züge der Welt. Karoline Wirth begleitet den Eisenbahnfilmer Mathias Bundi auf seinem letzten Dreh im "Royal Scotsman". Fritz Muri trifft in Bolivien auf einen Schweizer Erforscher eines der größten Eisenbahnfriedhöfe der Welt. - In der Reihe "Zug um Zug" erkunden Reporter die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde.

Fernweh: Zug um Zug 05:20

Fernweh: Zug um Zug: Im Zug durch Indien, USA, Südafrika

Tourismus

In dieser Folge reist Patrick Schellenberg mit Hobos als blinder Passagier durch die USA. Reporterin Lisa Röösli begleitet Philipp Maurer bei seiner südafrikanischen Dampflokprüfung. Eine eigene Dampfbahn in Südafrika - das ist die Vision des früheren Güterlokführers bei den Schweizerischen Bundesbahnen. In der Reihe "Zug um Zug" erkunden Reporter die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde.

Bahnhöfe dieser Welt - Nächster Halt Zukunft 06:00

Bahnhöfe dieser Welt - Nächster Halt Zukunft: Ghana und Tokio

Verkehr

Das globale Bahnnetz hat eine glorreiche Vergangenheit. Aber hat es auch eine Zukunft? Dieser Frage gehen Reporter in "Bahnhöfe dieser Welt - Nächster Halt Zukunft" nach. Sie machen Halt an sieben verschiedenen Bahnhöfen der Welt und fragen vor Ort: Wer braucht die Bahn - und weshalb?

Kulturzeit 06:20

Kulturzeit

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

Propriozeption - Unser fantastischer Bewegungssinn 07:00

Propriozeption - Unser fantastischer Bewegungssinn

Dokumentation

Die Tiefensensibilität unseres Körpers ist eine Superkraft, ohne die wir im Alltag nicht funktionieren würden. Deshalb müssen wir diesen "sechsten Sinn" ein Leben lang trainieren. Laut WHO sterben weltweit jährlich mehr als 680.000 Menschen infolge von Stürzen; hinzu kommen mehr als 170 Millionen Behinderungen. Dabei haben Menschen von Geburt an ein System mit Tausenden Sinneszellen, um ein präzises Körpergefühl zu entwickeln: die Propriozeption. Aber wir sind eine bewegungsarme, sitzende Gesellschaft, die Lockdown-Situation durch Corona hat dieses Problem noch verschlimmert. Schon viele Kinder und Jugendliche bewegen sich zu wenig. Die Folge: Die Körperwahrnehmung kann sich nicht richtig entwickeln und dann auch nicht zuverlässig funktionieren, wenn zum Beispiel ein Sturz droht. B-Girl Jilou, deutsche Meisterin im Breaking aus Berlin, die ihre Körperteile zu den Beats der Musik akrobatisch in alle Himmelsrichtungen katapultiert, ist für den Bewegungswissenschaftler Prof. Dr. Heiko Wagner ein ideales Studienobjekt, um die Propriozeption besser zu verstehen. Erstmals kann Jilou mithilfe der von ihm entwickelten Messmethode "ComputerMyoGraphie" überprüfen, ob ihr Körpergefühl wirklich mit den Bewegungen übereinstimmt, die sie durchführt. An der Technischen Universität München forscht Gordon Cheng, Professor für Kognitive Systeme, ebenfalls zu diesem Thema. Er will Roboter mit einem Körpergefühl ausstatten, das dem des Menschen ähnelt. Als erstem Roboterentwickler ist es ihm gelungen, diesem Ziel mit der Entwicklung einer künstlichen Haut mit Tastsinn ein großes Stück näherzukommen.

Alpenpanorama 07:30

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:05

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:30

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:33

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 09:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Kulturzeit 09:05

Kulturzeit

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

Propriozeption - Unser fantastischer Bewegungssinn 09:45

Propriozeption - Unser fantastischer Bewegungssinn

Dokumentation

Die Tiefensensibilität unseres Körpers ist eine Superkraft, ohne die wir im Alltag nicht funktionieren würden. Deshalb müssen wir diesen "sechsten Sinn" ein Leben lang trainieren. Laut WHO sterben weltweit jährlich mehr als 680.000 Menschen infolge von Stürzen; hinzu kommen mehr als 170 Millionen Behinderungen. Dabei haben Menschen von Geburt an ein System mit Tausenden Sinneszellen, um ein präzises Körpergefühl zu entwickeln: die Propriozeption. Aber wir sind eine bewegungsarme, sitzende Gesellschaft, die Lockdown-Situation durch Corona hat dieses Problem noch verschlimmert. Schon viele Kinder und Jugendliche bewegen sich zu wenig. Die Folge: Die Körperwahrnehmung kann sich nicht richtig entwickeln und dann auch nicht zuverlässig funktionieren, wenn zum Beispiel ein Sturz droht. B-Girl Jilou, deutsche Meisterin im Breaking aus Berlin, die ihre Körperteile zu den Beats der Musik akrobatisch in alle Himmelsrichtungen katapultiert, ist für den Bewegungswissenschaftler Prof. Dr. Heiko Wagner ein ideales Studienobjekt, um die Propriozeption besser zu verstehen. Erstmals kann Jilou mithilfe der von ihm entwickelten Messmethode "ComputerMyoGraphie" überprüfen, ob ihr Körpergefühl wirklich mit den Bewegungen übereinstimmt, die sie durchführt. An der Technischen Universität München forscht Gordon Cheng, Professor für Kognitive Systeme, ebenfalls zu diesem Thema. Er will Roboter mit einem Körpergefühl ausstatten, das dem des Menschen ähnelt. Als erstem Roboterentwickler ist es ihm gelungen, diesem Ziel mit der Entwicklung einer künstlichen Haut mit Tastsinn ein großes Stück näherzukommen.

Nordfrankreich von oben 10:20

Nordfrankreich von oben

Dokumentation

In Nordfrankreich finden sich wildromantische Küstengebiete, einige der bekanntesten Weinbauregionen der Erde, Schlösser und Kathedralen sowie eine der schönsten Städte der Welt: Paris. Allein im Loire-Tal stehen so viele Burgen und Paläste, dass gar nicht alle in diesem Film gezeigt werden können. Aus der Luft erschließt sich die Schönheit des Parks von Versailles ebenso wie die wilde Kraft des Atlantiks, der die Küste der Bretagne umtost. Ob Chablis, Burgund oder Champagne - viele der nordfranzösischen Landschaften sind untrennbar mit dem Weinbau verbunden, und ihre Namen wecken Assoziationen von Luxus und Genuss. Zu den ältesten Weinlagen Frankreichs zählt Clos de Vougeot, angelegt von Zisterziensermönchen zu Beginn des 12. Jahrhunderts. In den Ardennen und entlang der Küste der Normandie erinnern noch immer viele Festungen, Bunkeranlagen und Soldatenfriedhöfe an die Kämpfe der beiden Weltkriege, die in diesem Teil des Landes ausgetragen wurden.

Südfrankreich von oben 11:00

Südfrankreich von oben

Dokumentation

Frankreichs Süden vereint die Schönheit von Natur und Kultur. Von den Burgen der Pyrenäen führt die Reise über das Zentralmassiv bis in die Provence und an die Côte d'Azur. Baudenkmäler aus der Römerzeit wie der Pont du Gard erinnern an die Bedeutung Südfrankreichs seit der Antike. Luftaufnahmen bringen die Spuren der Geschichte besonders zur Geltung. Aber auch moderne Bauten beeindrucken - wie das 270 Meter hohe Viadukt von Millau. Auch wenn Frankreichs Süden bei Touristen beliebter ist als der Norden des Landes: Frankreich hat für jeden Geschmack etwas zu bieten - seien es die sehr unterschiedlichen Küsten an Atlantik und Mittelmeer, ursprüngliche Landschaften wie die Camargue oder die Schluchten von Ardèche und Tarn; schöne Städte und Dörfer, historische Stätten oder der Glanz der mondänen Côte d'Azur. Auch die Weingüter rund um Bordeaux und der Wallfahrtsort Lourdes ziehen Besucher aus der ganzen Welt an.

Der Schwarzwald - Tannen, Tradition, Touristen 11:45

Der Schwarzwald - Tannen, Tradition, Touristen

Dokumentation

Der Schwarzwald ist eine der beliebtesten Regionen in Deutschland. Wanderwege, Natur und gute Küche ziehen jedes Jahr Millionen Touristen in den Süden der Republik. Doch der Touristentrubel hat auch Nachteile. U¨berall, wo es richtig voll ist, gibt es Ärger, auch im sonst so beschaulichen Schwarzwald. Wanderer lassen Müll in den Wäldern zurück, auch Motorradfahrer werden immer mehr zum Problem in der Idylle. Anwohner Ferdinand Dalpiaz ist total genervt. Sein Haus liegt direkt an der Hauptrennstrecke der Biker, in der kleinen Gemeinde Todtnau. Durch die besondere Akustik, die Kesselform des Tals, ho¨rt man die Motorradfahrer praktisch im Dauerlärm. "Vor allem im Garten ist es schlimm, man kann einfach nicht draußen sitzen, der Lärm ist extrem." Bikerspaß und Wohnidylle - ein scheinbar unlösbarer Konflikt. Trekking im Schwarzwald ist voll im Trend. Familie Kriwan aus Möglingen freut sich auf eine Tour in der abgeschiedenen Natur. Christian und Stephanie sind begeisterte Sportler und wollen gemeinsam mit ihrem sechs Monate alten Sohn Lars von Freudenstadt bis ins Camp Loßburg wandern. In den vergangenen Jahren sind im Nationalparkgebiet Trekking-Camps entstanden, die von Mai bis Oktober geo¨ffnet sind. Erreichbar sind sie nur zu Fuß, mit Etappen zwischen 10 und 20 Kilometern. Eine Herausforderung für Familie Kriwan. Kuckucksuhren und der Schwarzwald, das geho¨rt einfach zusammen. Bei der Schonacher Manufaktur Rombach und Haas geht man dabei aber neue Wege: Sie will Tradition und Moderne verbinden. Selina und Andreas Kreyer sind mittlerweile die fünfte Generation, die den Traditionsbetrieb führt. Sie haben sich auf moderne Uhren spezialisiert. Neben traditionellen Kuckucksuhren bieten sie Modelle in grellen Farben und ungewohnten Formen an. Damals ein großes Risiko fu¨r das Traditionsunternehmen. Doch mittlerweile werden sie fu¨r ihren Mut, Tradition und Moderne zu vereinen, weltweit gefeiert. Kulinarik höchster Qualität gibt es im Restaurant "Hirschen" im Badischen. Chefin Douce Steiner ist die einzige Zwei-Sterneköchin Deutschlands. Über die Jahre hat sie ihren eigenen Stil entwickelt. Eine leichte Küche, deren handwerklicher Ursprung in der klassischen französischen Küche liegt. Douce Steiner setzt vor allem auf Fisch, Gemüse, Kräuter und leichte Fonds. Auch ihr Mann ist Koch, und so geht es bei Steiners eigentlich immer irgendwie ums Essen und Trinken. Eine "ZDF.reportage" aus dem Schwarzwald, wie die meisten Deutschen ihn kaum kennen.

Ausgerechnet - Das Wohnexperiment: Kaufen 12:15

Ausgerechnet - Das Wohnexperiment: Kaufen

Wohnen

2.835 Euro pro Quadratmeter. So viel kostet der Traum vom Eigenheim mittlerweile in Nordrhein-Westfalen im Schnitt. Macht für ein Haus mit 150 m² Wohnfläche mehr als 400.000 Euro. Wer kann sich das leisten, wie findet man sein Traumhaus und worauf sollten Käufer bei Häusern und Finanzierung achten? Daniel Aßmann findet die Antworten in "Ausgerechnet - Das Wohnexperiment". Hauskauf in NRWs größter Stadt Köln - für die meisten kaum noch bezahlbar. In der Domstadt werden mittlerweile mehr als 5.000 Euro pro Quadratmeter fällig. Genau vor dieser Herausforderung stehen auch Carmen und Sören mit Tochter Amelie aus der Kölner Südstadt: 1.350 Euro könnten in einen Kredit fließen, doch das passende Haus war noch nicht dabei. Daniel Aßmann trifft bei "Ausgerechnet - Das Wohnexperiment" die junge Familie und startet mit ihnen das Wohnexperiment: Ist der Aufpreis fürs urbane Leben überhaupt gerechtfertigt oder kann man in der Kleinstadt nicht für weniger Geld genauso glücklich werden? Für die Südstädter heißt es also: eine Woche ländliches Lüdinghausen statt kölsche Großstadt. Außerdem gehen sie auch in Köln auf Hausbesichtigung. Ob sie ihr Traumhaus finden? Während Carmen und Sören eine Woche das Leben in der Kleinstadt testen, begibt sich Daniel auf eine Reise durch NRW: Was kann sich eine durchschnittliche Familie hier überhaupt noch leisten und wie finanzieren sie klug und richtig? Das erfährt er in einem Planspiel mit Martin Reuter von der Verbraucherzentrale NRW. Mit Immobiliengutachterin Stephanie Schäfer macht Daniel den Gutachter-Check: Findet er alle Mängel bei einer Bestandsimmobilie und wie teuer wird es eigentlich, wenn der Keller feucht ist oder ein neues Dach her muss?

Vennbahn-Radweg, da will ich hin! 12:50

Vennbahn-Radweg, da will ich hin!

Tourismus

125 Kilometer auf einem Radwanderweg - ist so ein Urlaub nur etwas für Geübte oder kann man das auch als Anfänger schaffen? Michael Friemel wagt den Selbstversuch. Vier Etappen führen ihn von Aachen über Belgien bis nach Troisvierges in Luxemburg.

Asien 13:20

Asien: Wilder Norden

Tiere

Auf dem größten aller Kontinente lebt eine außerordentlich artenreiche Tierwelt. Die Naturdoku-Reihe "Asien" zeigt die Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Die erste Folge der siebenteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche erstaunlichen Strategien Wildtiere entwickelt haben, um ein Leben im kalten Norden Asiens zu meistern - denn sie brauchen ständig Energie. Schnee und Eis bedecken im Winterhalbjahr den gesamten Norden Asiens - etwa die Hälfte des Kontinents. Monatelang regiert Kälte das Land, die Temperaturen können auf minus 50 Grad Celsius sinken. Schneemassen und klirrende Kälte stellen Tiere und Pflanzen jetzt vor besondere Herausforderungen. Aber viele Wildtiere sind hervorragend daran angepasst, das Leben im wilden Norden Asiens zu meistern. So entsteht am Baikalsee in Sibirien jedes Jahr eine einzigartige Winterlandschaft. Die Oberfläche des Sees ist dann von einer bis zu zwei Meter dicken Eisschicht bedeckt. Dennoch existiert in dieser unwirtlichen Welt ein Tier, das nirgendwo sonst vorkommt - die Baikalrobbe. In einer Schneehöhle bringt sie ihr Junges zur Welt. Dort ist es sicher vor Raubtieren - aber nur, solange das Eis stabil ist. Wenn im Frühjahr die Eismassen schmelzen, können herabstürzende Blöcke das Robbenbaby leicht zerschmettern. Um zum Rand der Eisdecke zu schwimmen, hilft ihm seine Mutter mit einem bemerkenswerten Trick: Sie atmet mehrfach aus, bis sich unter dem Eis eine Luftglocke bildet, damit das Junge atmen kann. Es scheint, als würde das dem Robbenbaby ermöglichen, unter dem Eis lebenswichtige Atemstopps einzulegen, denn es kann noch nicht so lange die Luft anhalten wie seine Mutter. Bisher wurde dieses Verhalten nur am Baikalsee beobachtet und ist von keiner anderen Robbenart bekannt. Im Hochland von Tibet jagen Wölfe unter extremen klimatischen Bedingungen Tibetantilopen. Im fernen Osten Russlands streifen Amurtiger, auch bekannt als Sibirische Tiger, durch die Winterlandschaft. Und die kleine Ussuri-Röhrennasenfledermaus lässt sich sogar einschneien, um im Schnee Winterschlaf zu halten und im nächsten Frühjahr unbeschadet wieder aufzuwachen. Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und leistungsfähige automatische Kamerafallen ein. So liefert die Naturdoku-Reihe "Asien" nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse.

Asien 14:00

Asien: Wilde Berge

Tiere

Auf dem größten aller Kontinente lebt eine außerordentlich artenreiche Tierwelt. Die Naturdoku-Reihe "Asien" zeigt die Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Die zweite Folge der siebenteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche Strategien Wildtiere entwickelt haben, um ein Leben in den vielfältigen Bergen Asiens zu meistern, denn weite Teile des Kontinents sind von Gebirgen geprägt. Der Himalaja ist das berühmteste Hochgebirge Asiens. Im Osten der Gebirgskette erhebt sich der Mount Everest - mit 8848 Metern der höchste Berg der Erde. Alle Achttausender liegen in Asien: vier im Karakorum-Gebirge und zehn im Himalaja. Nur wenige Wildtiere können in den eisigen Hochgebirgen existieren. Schneeleoparden sind jedoch hervorragend an die extremen Bedingungen angepasst und verbringen die meiste Zeit ihres Lebens in Höhen von über 3000 Metern. Aber auch im tropischen Süden erstrecken sich viele Bergketten - mit einer völlig eigenen Tierwelt. In den Westghats im Südwesten Indiens leben unter anderem asiatische Elefanten. Doch ihre Heimat hat sich in den letzten 150 Jahren radikal verändert. Aufgrund der Höhenlage und regelmäßiger Niederschläge eignen sich die Westghats hervorragend für den Anbau von Tee. In der Region Valparai wurden in nur zwei Elefantenleben rund 200 Quadratkilometer Regenwald abgeholzt, um Platz für Teeplantagen zu schaffen. Dennoch scheinen die Elefanten auf denselben Routen zu wandern, die schon ihre Vorfahren nutzten. Inzwischen führen diese Wege nicht mehr durch Regenwald, sondern mitten durch die Anbaugebiete der Nutzpflanze. Trotzdem verzehren die Tiere kein einziges Blatt Tee - vermutlich mögen sie seinen bitteren Geschmack einfach nicht. An den Hängen des Mount Kinabalu in Malaysia gibt es eine erstaunliche Partnerschaft zwischen Spitzhörnchen und fleischfressenden Kannenpflanzen. In Thailand liegt eine riesige Höhle, in der zahlreiche Indochinasegler brüten - doch es ist ein Ort voller Gefahren. Und in den Bergen Pakistans leben Schraubenziegen buchstäblich am Abgrund und kämpfen auf steilen Klippen um ihre Partnerinnen. Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und leistungsfähige automatische Kamerafallen ein. So liefert die Naturdoku-Reihe "Asien" nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse.

Asien 14:45

Asien: Wilde Wüsten

Tiere

Auf dem größten aller Kontinente lebt eine außerordentlich artenreiche Tierwelt. Die Naturdoku-Reihe "Asien" zeigt die Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Die dritte Folge der siebenteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche Strategien Wildtiere entwickelt haben, um ein Leben in den Wüsten und Steppen Asiens zu meistern - denn weite Teile des Kontinents sind von Trockengebieten geprägt. Viele der Wüsten Asiens existieren seit Millionen von Jahren. Doch auf dem riesigen Kontinent befindet sich auch die jüngste Wüste der Erde: Die Aralkum im Grenzgebiet von Kasachstan und Usbekistan. Schiffswracks im Sand zeugen davon, dass sich dort einst ein Gewässer befand. Bis vor Kurzem war die Aralkum der Aralsee - der viertgrößte See der Welt. Seit den 1960er-Jahren wurde zwei Flüssen, die dieses Binnenmeer überwiegend speisten, besonders viel Wasser für die Landwirtschaft entnommen. Über Jahrzehnte nahm der Zufluss ab, sodass der Aralsee kontinuierlich schrumpfte. Sand, der einst auf dem Boden des Sees lag, wird nun immer wieder aufgewirbelt und bildet gewaltige Sandstürme. Mongolei-Gazellen haben mit anderen Problemen zu kämpfen. Sie ziehen seit jeher als Nomaden durch die Ebenen, weil sie im Winter kaum noch nahrhaftes Gras finden. Doch ein gewaltiges Hindernis liegt auf ihrer Wanderroute: die Transsibirische Eisenbahn - die längste Bahnstrecke der Welt. Sie verbindet Moskau mit Wladiwostok im Osten Russlands. Dadurch wird der Lebensraum der Gazellen und vieler anderer Wildtiere zerschnitten. Zu beiden Seiten der Bahnstrecke verlaufen Zäune mit Stacheldraht, die Vieh von den Gleisen fernhalten sollen. Aber sie beeinflussen auch die Wanderung der Gazellen, denn wenn sie nicht verhungern wollen, müssen sie die Bahnlinie irgendwie überwinden. Dabei bleiben viele auf der Strecke. Zudem jagen dort verwilderte Haushunde, indem sie fliehende Gazellen in die Zäune treiben. Die Huftiere müssen also nicht nur mit Kälte und Nahrungsmangel zurechtkommen, sondern auch mit Zügen, Zäunen und verwilderten Hunden. In der Wüste Gobi sucht eines der seltensten Tiere der Erde, der Gobi-Bär, nach Wasser. In Indien müssen asiatische Löwen alles tun, um im trockenen Gir-Forest Nahrung zu finden, und junge Kormorane werden vorübergehend zu Kannibalen, um zu überleben. Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und leistungsfähige, automatische Kamerafallen ein. So liefert die Naturdoku-Reihe "Asien" nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse.

Asien 15:30

Asien: Wilder Dschungel

Tiere

Auf dem größten Kontinent lebt eine außerordentlich artenreiche Tierwelt. Die Naturdokureihe "Terra X: Asien" zeigt die vielfältigen Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Diese Folge der Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche verblüffenden Strategien Wildtiere entwickelt haben, um ein Leben in den Dschungelgebieten Asiens zu meistern - denn in den artenreichen Wäldern ist die Konkurrenz groß. Kein Tier symbolisiert den Dschungel Asiens so sehr wie der Tiger. Einst waren die Großkatzen in Asien weit verbreitet, doch Lebensraumzerstörung und rücksichtslose Jagd ließen ihre Bestände um dramatische 96 Prozent zusammenbrechen. Ihr riesiges Verbreitungsgebiet ist auf kleine Inseln zusammengeschrumpft. Auf dem indischen Subkontinent liegen ihre wichtigsten Rückzugsgebiete. Im Süden Nepals lassen sich Tiger gut beobachten, weil sie dort nicht nur Wald, sondern auch Grasland besiedeln. Aufgrund strenger Schutzmaßnahmen erholen sich ihre Bestände in Indien und Nepal langsam. Immerhin leben weltweit inzwischen wieder rund 4500 Tiger in freier Natur. Bei den ebenfalls bedrohten Orang-Utans dauert es besonders lang, bis ihr Bestand wieder wächst. Nach langer Schwangerschaft bekommt eine Orang-Utan-Mutter ein Baby. Sechs bis acht Jahre lang bringt sie ihm bei, wie man im Wald lebt und Nahrung findet. Es ist eine der intensivsten Mutter-Kind-Beziehungen im Tierreich. Anfangs hat das Kleine ständig Hautkontakt zur Mutter, erst später unternimmt es kürzere Ausflüge. Aus Sicherheitsgründen verbringen junge Orang-Utans die meiste Zeit hoch oben in den Baumkronen. Andere Tiere müssen auf dem Boden bleiben - wie etwa asiatische Elefanten. Auf Borneo haben sie eine etwas geringere Körpergröße und gelten als die kleinsten Elefanten der Welt. Seit ihr natürlicher Lebensraum verschwindet, erscheinen sie immer häufiger auf Plantagen für Ölpalmen, denn Elefanten mögen die nahrhaften Früchte sehr. Die Plantagenbesitzer tun ihr Bestes, um ihre Ernte zu schützen, etwa mit Elektrozäunen. So sind die Elefanten zu Eindringlingen auf ihrem eigenen Land geworden. Inzwischen haben einige malaysische Plantagenbesitzer begonnen, die Tiere zu dulden. Wenn alte Bäume gefällt werden, dürfen Elefanten die Reste fressen. So helfen sie, unbrauchbar gewordene Pflanzen zu entsorgen. Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und leistungsfähige, automatische Kamerafallen ein. So liefert die "Terra X"-Naturdokureihe "Asien" nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse.

Asien 16:15

Asien: Wilde Ozeane

Tiere

Auf dem größten aller Kontinente lebt eine artenreiche Tierwelt. Die neue Naturdokureihe "Asien" zeigt die vielfältigen Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Diese Folge der Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, mit welchen verblüffenden Strategien sich die Meeresbewohner Asiens an das Leben in den Ozeanen angepasst haben - denn überall lauern Gefahren und Herausforderungen. Im Westpazifik spielt sich jedes Jahr ein Drama ab. Halfterfische versammeln sich dort in großen Schwärmen, bevor sie das Riff verlassen, um zu laichen. Schnell ziehen sie die Aufmerksamkeit von Grauen Riffhaien auf sich. Die beste Chance zu überleben haben die Halfterfische, wenn sie in einem dichten Schwarm zusammenbleiben. Doch die Haie treiben sie auseinander, um dann einzelne Fische zu verschlingen. Nach zwei Stunden Jagd hat nur ein Grüppchen besonders fitter Halfterfische die Selektion überlebt. Ein bisschen Glück war sicherlich auch im Spiel. Doch es sind genug, um in diesem Teil der Welt für den Erhalt ihrer Art zu sorgen. Wo genau sie laichen, bleibt ihr Geheimnis. Bei Schlammspringern geht es beschaulicher zu. Diese kuriosen Fische besiedeln unter anderem die Mangrovensümpfe Südostasiens - und sie beherrschen ein paar erstaunliche Tricks. Solange sie nass bleiben, können sie über die Haut Sauerstoff aus der Luft aufnehmen und atmen. So können sie den Großteil ihres Lebens außerhalb des Wassers verbringen. Sie sind Wanderer zwischen den Welten. Kräftige Brustflossen ermöglichen ihnen, sich an Land fortzubewegen. Außerdem können sie ihren Körper wie eine Feder anspannen und sich weg katapultieren. Bis zu einem Meter weit können die kleinen Athleten springen, obwohl sie selbst nur wenige Zentimeter lang werden. Ganz andere Dimensionen erreichen Pottwale. Selbst die Jungen sind bei der Geburt schon drei bis vier Meter lang - echte Riesenbabys. Wie die meisten Tierkinder müssen auch sie viel lernen. Beispielsweise, wie man zum Schlafen senkrecht im Wasser steht. Um den nötigen Auftrieb zu erhalten, muss ein unerfahrener Wal genau die richtige Menge an Luft in der Lunge behalten. Zu wenig Luft und er sinkt - es ist eine Kunst. Die Erwachsenen korrigieren seine Fehler behutsam und nachsichtig. Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und neueste Unterwassertechnik ein. So liefert die Naturdokureihe "Asien" nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse.

Asien 17:00

Asien: Wilde Nachbarn

Tiere

Auf dem größten aller Kontinente lebt eine artenreiche Tierwelt. Die neue Naturdokureihe "Asien" zeigt die vielfältigen Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Diese Folge der siebenteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert die erstaunlichen Strategien, die Asiens Wildtiere entwickelt haben, um in Nachbarschaft von Menschen zu leben - denn Asien ist der bevölkerungsreichste aller Kontinente. Der Tiger, die mächtigste Großkatze Asiens, ist vom Aussterben bedroht. Die verbliebenen Populationen leben meist in abgelegenen Dschungelgebieten. Doch die erfolgreichen Schutzbemühungen der letzten Jahrzehnte haben dazu geführt, dass einige Großkatzen, die nach neuen Revieren gesucht haben, inzwischen direkt vor den Toren der indischen Stadt Bhopal leben. Dort gibt es reiche Jagdgründe. Nachts schleichen sich Tiger in die Stadt und reißen heilige Kühe. Solche Übergriffe tolerieren die Einheimischen, denn der Hinduismus lehrt Respekt vor allen Mitgeschöpfen. Tagsüber ziehen sich die urbanen Tiger in Verstecke vor der Stadt zurück. Ein Forschungsprojekt untersucht, ob diese außergewöhnliche Nachbarschaft auf Dauer gelingen kann. Die Koexistenz mit großen Pflanzenfressern ist oft noch schwieriger als mit Raubtieren. Auf Sri Lanka nutzen wilde Elefanten ihre massigen, tonnenschweren Körper, um Straßensperren für Fahrzeuge zu errichten und von den Insassen Maut zu verlangen - in Form von Obst, Gemüse oder Brot. Diese Leckereien sind nahrhafter als Gras und Blätter. Daher stoppen Elefanten auf einer Straße, die mitten durch ihren Lebensraum führt, regelmäßig Busse. Besonders routiniert ist ein riesiger Bulle. Wenn er eine Zahlung erhält, lässt er die Fahrzeuge passieren. Durch seinen überzeugenden Charme ist er eine lokale Berühmtheit geworden: Raja - der König. Der Ursprung solcher ungewöhnlicher Formen der Nachbarschaft liegt oft darin, dass Menschen den Lebensraum der Wildtiere massiv verändert haben. Bangkok, die Hauptstadt Thailands, hat heute etwa zehn Millionen Einwohner. Vor rund 250 Jahren lag dort eine ausgedehnte Sumpflandschaft. Überreste davon lassen sich bis heute in verschiedenen Stadtparks zwischen den Wolkenkratzern entdecken. Dort leben Bindenwarane, große Echsen, die mehr als zwei Meter lang werden können. Zwischen Joggern und Erholungssuchenden gehen etwa 300 der Riesenechsen auf Nahrungssuche. Es ist eine der dichtesten Populationen von Waranen überhaupt. Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und leistungsfähige automatische Kamerafallen ein. So liefert die Naturdokureihe "Asien" nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse.

Asien 17:45

Asien: Hilfe für bedrohte Arten

Tiere

Auf dem größten aller Kontinente lebt eine artenreiche Tierwelt. Die Naturdokureihe "Asien" zeigt die vielfältigen Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Diese Folge der Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC stellt wegweisende Naturschutzprojekte vor, mit denen engagierte Menschen dabei helfen, bedrohte Tierarten zu retten - denn im dicht besiedelten Asien sind viele Wildtiere stark gefährdet. Im Nordosten Borneos gibt es noch intakte Regenwälder. Dort lebt eines der scheuesten und am wenigsten bekannten Säugetiere Asiens - der Malaienbär. Durch die Zerstörung ihres Lebensraums und Wilderei sind die Tiere stark bedroht. Wie viele noch in freier Wildbahn leben, weiß niemand genau. Oft werden die Jungen als Haustiere gehalten. Doch weil sie sich schon bald nicht mehr bändigen lassen, werden die Heranwachsenden getötet oder verkauft. Viele, die gerettet werden, landen im "Sun Bear Conservation Centre", das im malaysischen Teil der Insel Borneo liegt. Der Leiter Dr. Siew Te Wong setzt sich zusammen mit seinem Team dafür ein, dass die Tiere eine zweite Chance bekommen: "Man braucht viel Liebe und Geduld. Die Rehabilitation und Pflege eines Bärenjungen ist ein sehr langer Prozess, der Jahre dauern kann." Daher ist es für das Team ein ganz besonderer Moment, wenn einer ihrer Schützlinge wieder in die Freiheit entlassen wird. So hoffen sie, den Bestand der seltenen Tiere in freier Natur zu stützen. Auch auf Sumatra im benachbarten Indonesien leben bedrohte Arten. Etwa der Tapanuli-Orang-Utan, dessen Bestand auf nur noch rund 800 Tieren geschätzt wird. Die Ärztin Hotlin Ompussungu setzt sich gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung für ihre Rettung ein. "Die Menschenaffen sind eine Schlüsselart, die für das Überleben anderer Arten sehr wichtig ist." Der Lebensraum der Tapanuli-Orang-Utans ist zwar abgelegen, aber durch menschliche Eingriffe wie Rodung stark gefährdet. Daher verfolgt Hotlin Ompussungu einen besonderen Ansatz beim Artenschutz, der alle Dorfbewohner der Region mit einbezieht. Die Menschen erhalten kostenlos medizinische Versorgung, wenn sie im Gegenzug dabei helfen, den Regenwald wieder aufzuforsten. Auch Kettensägen können gegen medizinische Behandlung eingetauscht werden. So möchte Hotlin Ompussungu die Verbindung zwischen Armut und Naturzerstörung durchbrechen, die sie für eine der größten Herausforderungen im globalen Naturschutz hält. Hunderttausende Setzlinge wurden bereits gepflanzt, um wieder neuen Wald entstehen zu lassen. Überall in Asien arbeiten Menschen unermüdlich daran, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren und die Natur zu bewahren. Der Aufwand dafür ist gewaltig. Fast sechzig Prozent der Weltbevölkerung leben in Asien. Wenn es ihnen gelingt, Lebensräume zu erhalten und in Nachbarschaft mit Wildtieren zu leben - dann gibt es sicherlich auch Hoffnung für den Rest der Welt.

nano 18:30

nano

Magazin

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

heute 19:00

heute

Nachrichten

Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

3sat-Wetter 19:18

3sat-Wetter

Wetterbericht

3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kulturzeit 19:20

Kulturzeit

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Das slowenische Weinland 20:15

Das slowenische Weinland: Jeruzalem, der Šipon und das Erbe der Habsburger

Dokumentation

1139 hält das steirische Stift Admont erstmals schriftlich fest, dass es auf einem Hügel zwischen Mur und Drau Weinberge besitzt. Das Stift gibt es noch. Die Weinberge auch. Dazwischen liegen ein Ritterorden, die Habsburger, ein Weltkrieg, eine jugoslawische Planwirtschaft - und eine Grenze, die nach 1918 quer durch die Hänge gezogen wurde. Die Weinberge wurden nicht gefragt. Der Hügel heißt Jeruzalem und liegt in der slowenischen Steiermark bei Ormož. 344 Meter ist er hoch, das ist nicht viel - aber genug für einen der weitesten Ausblicke zwischen Mur und Drau. Und für eine Rebsorte, die dort zu Hause ist: Šipon, international Furmint, bekannt aus dem ungarischen Tokaj. Jeruzalem ist nach Tokaj das zweitgrößte Furmint-Gebiet der Welt. Den Namen Šipon beanspruchen gleich drei Länder. Eine Legende führt ihn auf Napoleons Soldaten zurück, die den Wein lobten - c'est si bon. Franci Cvetko vom Weingut Kogl, dessen Gut 1542 erstmals für die Türkensteuer erfasst wurde, sieht die Sache pragmatisch: "Alle drei Länder beanspruchen ihn - Slowenien, Kroatien und Ungarn. Meiner Meinung nach haben alle drei recht, denn er war überall präsent." Geschichte ist dort nicht nur alt. 2007 kündigen drei Männer ihre Jobs, legen ihre Familienweingärten zusammen und gründen ein Weingut. Das erste Büro: eine aufgelassene Bäckerei. Das erste Problem: ihre Namen - Schneider, Grabovac, Žlicar - sind im Ausland kaum auszusprechen. Also nennen sie sich Verus, lateinisch für wahr und ehrlich. Leichter zu merken. Franci Cvetko, der sein Gut ab 1983 aus zwei überlebenden Rebzeilen wiederaufgebaut hat, sagt einen Satz, der den ganzen Film trägt: "Wein ist nicht das Wichtigste auf der Welt. Aber die Breite des Lebens liegt genau darin, dass man seinen Horizont erweitert." Diese Breite zieht Menschen in die Region zurück. Katja Jurkovic führt in Svetinja die Winothek im alten Kaufhaus ihrer Familie - die Idee kam ihrem Bruder bei einem Anruf aus Santorini: "Ich habe für den Sonnenuntergang bezahlt - und der war nicht so schön wie bei uns." Vera Priegl wiederum kam nach 40 Wiener Jahren in Pension heim. "Bis jetzt war ich immer noch mehr Österreich", sagt sie - und lebt doch ganz selbstverständlich slowenisch. Beides ist wahr. Am 11. November, zum Martinstag, wird in Ormož der Most offiziell zu Wein. Fackeln, Blechmusik - und der Bischof tauft den jungen Jahrgang. Ritterorden, Habsburger, jugoslawische Genossenschaft, EU-Bürger mit Önologiestudium - diese Region hat in 1000 Jahren viele Herren erlebt. Geblieben sind der Hügel, der Šipon und die Menschen. Ob eine Grenze überhaupt etwas trennt, wenn alle drei sie ignorieren, beantwortet der Film nicht. Er stellt die Frage.

Triest - Stadt der vielen Namen 21:00

Triest - Stadt der vielen Namen

Stadtbild

Triest: Über 500 Jahre habsburgisch geprägt, ist die Stadt nach wie vor Schnittstelle dreier großer Kulturen. Die Stadt der vielen Namen zeigt ihre vielen Facetten. Triest ist eine Schnittstelle Europas, ein Ort, an dem sich drei große Kulturen begegnen: die romanische, die slawische und die germanische. Auch Meer und Wind haben Einfluss auf die Stadt und ihre Umgebung, prägen die Menschen genauso wie den Wein und die Oliven. "Trieste è una donna", stellt der 1957 verstorbene Umberto Saba in seinem berühmten Gedicht fest. Dem stimmt auch Fremdenführerin Emanuela Guidoboni zu. Die Stadt verdanke ihre historische Bedeutung einer Frau: Maria Theresia, die im 18. Jahrhundert Triest zu einem wichtigen Handelszentrum der Monarchie ausbaute. Einzigartig ist die Piazza dell'Unità d'Italia, auch Piazza Grande genannt. "Sie ist der Salon der Stadt und der größte zum Meer hin geöffnete Platz Europas", erklärt der Wiener Architekt Erich Bernard, der in Triest lebt. Umgeben von stattlichen Gebäuden wie der Präfektur, dem Grand Hotel Duchi d'Aosta und dem Palast der Landesregierung, liegt sie gegenüber der "Mole Audace", einem Steinpier aus dem 18. Jahrhundert, der zum Flanieren einlädt. Doch die Habsburger hinterließen nicht nur im Zentrum der Stadt ihre Spuren. Rund um das Schloss Miramare wurden auf einer Felsklippe prächtige Gärten im englischen und deutschen Stil angelegt. Für den 22 Hektar großen Park, erbaut um 1860 für Erzherzog Maximilian von Österreich, wurden unzählige Zugwaggons mit Erde aus Kärnten und der Steiermark angeliefert. Dort wurden geometrische Blumenbeete angelegt und exotische Pflanzen aus aller Welt gesetzt. Triest war stets ein Ort vieler Sprachen und Literaten: Jules Verne, Richard Francis Burton, Sigmund Freud, James Joyce, Umberto Saba und viele andere prägten diese multilinguale Region mit ihren Werken, wohl oft bei einer Tasse des berühmten Triestiner Kaffees. Nicht umsonst nennt sich Triest "Il capoluogo del caffè" - die Kaffeehauptstadt, wie uns Kaffeeröster Fabrizio Polojaz erzählt. Triest hat viele Namen, sagt Polojaz: "Man nennt sie auch die Stadt der Hunde - haben Sie schon bemerkt, wie viele Hunde hier sind?" Und sie wird auch "die Stadt der Winde" genannt. Kein Wunder, denn Triest hat gleich vier Winde zu bieten: die Bora, den Libeccio, den Scirocco und den Mistral. Und während der "Barcolana", der größten Segelregatta der Welt, trägt die Stadt alljährlich im Oktober den Titel "Hauptstadt des Segelns". Wind und Meer beeinflussen auch die Landwirtschaft Triests, vor allem den Wein- und Olivenanbau. Devan Sancin, Winzer und Olivenbauer im Breg, einem Gebiet in den Bergen über Triest, berichtet von den besonderen Bedingungen für den Anbau. Im Karst oberhalb der Stadt gibt es zahlreiche "Osmize", Buschenschanken, wie uns Igor und Diego, Vater und Sohn, erzählen. Der Film "Stadt der vielen Namen" ist eine filmische Reise durch die Geschichte einer Stadt im Schnittpunkt europäischer Kulturen. Triest, mit seiner einzigartigen Mischung aus Geschichte, Kultur und Natur, bleibt ein faszinierender Ort, der eine tiefe Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart schafft.

Die Tore zur Welt - Österreichs Häfen an der Adria 21:40

Die Tore zur Welt - Österreichs Häfen an der Adria

Dokumentation

Die Adria unter dem Doppeladler: Für die Monarchie waren die Häfen jene Tore zur Welt, die den Weg zu Macht und Reichtum öffneten. Zentren des Handels, der Kultur und der Wissenschaft. Die Schiffsschraube wurde dort erfunden, Weltliteratur geschrieben, prunkvolle Gebäude errichtet. Josef Ressel, Hugo von Hofmannsthal, James Joyce, Franz Lehár, die Trapp-Familie, Gottfried von Banfield - sie alle haben an der Adria ihre Spuren hinterlassen.

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

WEIT. Die Geschichte von einem Weg um die Welt 22:25

WEIT. Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Dokumentarfilm

Im Frühjahr 2013 brechen Gwendolin und Patrick zu einer Reise um die Welt auf, mit dem Vorsatz, nicht zu fliegen. Voller Erfahrungen kehren sie nach 100.000 Kilometern im Sommer 2016 zurück. Der ermutigende und hoffnungsvolle Film folgt den Reisenden von Land zu Land bei ihren zahlreichen Begegnungen und Abenteuern, die sie mit der Handykamera dokumentierten. - Erfolgreichster Dokumentarfilm des Jahres 2017. "Uns zieht es hinaus. Mit Rucksack, Zelt und nur dem, was wir wirklich brauchen. Und das alles über Land. Nie den Kontakt zur Erde verlieren. Immer Strecke spüren. Über die Meere mit dem Schiff, denn jeden Meter wollen wir mit all unseren Sinnen wahrnehmen, mit Zeit reisen. Wir lernen Grenzen kennen. Wollen lernen, was Verzicht heißt und was Genuss bedeutet": Mit diesen Vorsätzen machen sich die Filmemacher auf den Weg und versuchen, das auch in der Montage ihres Dokumentarfilms "Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt" zu vermitteln. Der Zuschauer wird in ein anderes Zeitgefühl und die besondere Aufmerksamkeit für die Details in Natur und Alltag hineingezogen. Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier ist es gelungen, kulturelle Grenzen und ganz praktische Hindernisse zu überwinden, indem sie den Menschen vertrauten, die ihnen begegneten. So demonstriert der einnehmende und immer wieder bewegende Film Weltoffenheit im besten Sinn. Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser stammen aus Freiburg und hatten den Film zunächst nur als Erinnerung für ihre Familie und die Freunde gedacht, die sie unterstützt hatten, doch bald zeigte sich, dass er sehr viel mehr Menschen ansprach. "Weit" war im deutschsprachigen Raum einer der erfolgreichsten Kinodokumentarfilme der letzten Jahre.