04:05
Unberührte Wildnis findet man auch noch in der Schweiz. Und zwar in den 20 einzigartigen Naturparks. Drei Moderatoren aus verschiedenen Sprachregionen der Schweiz nehmen diese unter die Lupe. Sie erkunden, fragen nach und staunen. Sie lernen die Menschen kennen, die in den Parks leben, und entdecken die natürlichen, historischen und kulturellen Besonderheiten dieser einzigartigen Regionen. Der Naturpark Finges - seit 2013 ein regionaler Naturpark - liegt im Zentrum des gleichnamigen Föhrenwalds, einem der größten zusammenhängenden Föhrenwälder der Alpen. Der Park im Herzen des Wallis erstreckt sich über 13 Gemeinden zwischen Gampel und Sierre. Die Landschaften reichen von der renaturierten Rhone über steile Hänge bis weit hinauf ins Gebirge. In den landwirtschaftlich genutzten Gebieten findet sich ein Mosaik aus artenreiche Trockenwiesen, Rebbergen, Trockenmauern und Hecken. Diese Vielfalt an Lebensräumen und Lebensformen macht den Park zu einem beliebten Ausflugsziel für Ornithologinnen und Ornithologen, die dort verschiedene seltene Vogelarten beobachten können. Christian Bernasconi begleitet die Exkursionsleiterin Céline Schenk und entdeckt dank ihr einige spektakuläre Vogelarten. Beim Beobachten der bunten Bienenfresser, die in den Höhlen am sandigen Ufer der Rhone nisten, fühlen sie sich fast wie in Afrika. In den Hecken der Talebene entdecken sie den Neuntöter, und auf dem Gemmipass auf über 2300 Metern Höhe haben sie das Glück, Bartgeier im Gleitflug beobachten zu können. Olivia Röllin besucht die erste Schweizer Weintechnologin Felizitas Mathier auf ihrem Weingut, das sie zusammen mit ihrem Mann bereits in der dritten Generation führt. Im Gegensatz zu den meisten Rebbergen im Wallis, deren Böden kahl und frei von jedem Bewuchs gehalten werden, herrscht auf den Parzellen des Paares das pure Leben. Es gedeihen Pflanzen in allen Farben und Formen, es summen Hummeln und krabbeln Marienkäfer - und dies bereits seit Jahrzehnten. Olivia Röllin erfährt, was die Vorteile dieser Art der Bewirtschaftung sind und wie sich dies nun langsam auch bei den Nachbarinnen und Nachbarn herumspricht. Alain Orange besucht zusammen mit dem Seismologen Fabian Walter den Illgraben, einen der gefährlichsten Wildbäche der Schweizer Alpen. Dort ereignen sich regelmäßig beeindruckende Murgänge, die große Mengen an Geröll in die Rhone stürzen lassen. Der ideale Ort für die Entwicklung von Frühwarnsystemen für Erdrutsche, die bedingt durch den Klimawandel in den Bergregionen zunehmen und in den betroffenen Regionen dereinst Leben retten könnten.
04:50
Der Naturpark "Biosfera Val Müstair" bildet zusammen mit dem schweizerischen Nationalpark und Teilen des Gemeindegebiets von Scuol das UNESCO-Biosphärenreservat "Engiadina Val Müstair". Es ist geprägt von bedeutenden Kulturdenkmälern, darunter das Kloster St. Johann mit dem größten und besterhaltenen Freskenzyklus aus dem frühen Mittelalter. Die Natur bietet dort einzigartige Landschaften. Der Fluss Rom mäandriert als einer der letzten noch intakten Alpenflüsse durch das Tal, unter- und oberhalb der Baumgrenze finden sich artenreiche Wiesen. Drei Moderatoren aus verschiedenen Sprachregionen der Schweiz nehmen den Naturpark unter die Lupe. Sie erkunden, fragen nach und staunen. Sie lernen die Menschen kennen, die dort leben, und entdecken die natürlichen, historischen und kulturellen Besonderheiten dieser einzigartigen Region. Olivia Röllin widmet sich dem alten Handwerk des Trockenmauerbaus und trifft dafür Dario Fallet. Der Handwerker und Musiker ist mit der Region sehr verbunden und weiß alles über die ökologische, historische und kulturelle Bedeutung der Trockenmauern. Unten im Tal dienten sie hauptsächlich der Terrassierung der Hänge und der Abgrenzung der Weiden. Weiter oben, auf dem Umbrailpass, dienten sie auch dem Straßenbau, errichtet von Soldaten während des Ersten Weltkriegs. Alain Orange besucht Maya Repele in der Tessanda-Manufaktur, in der Weberinnen auf teilweise über 100 Jahre alten Webstühlen von Hand wertvolle Stoffe mit aufwendigen Mustern herstellen. Die Arbeit am Webstuhl erfordert ständige Konzentration und ist körperlich anstrengend. Für die Herstellung der Stoffe aus lokalen Produkten findet derzeit ein Projekt zur Wiedereinführung des Flachsanbaus im Tal statt, was auch dem Erhalt dieser traditionellen Kulturpflanzen dient. Christian Bernasconi setzt sich weiter mit der Berglandwirtschaft auseinander und trifft sich dazu mit dem Parkdirektor David Spinnler Hauschild. Der Naturpark "Biosfera Val Müstair" unterstützt zahlreiche Landwirtschaftsprojekte, darunter auch ein Herdenschutzprojekt beim Rimsersee. Durch eine ständige Behirtung mit Schutzhunden wollen die Bauern Konflikte mit Bären und einem sich neu bildenden Wolfsrudel verhindern. Die Schafe sind neben der Fleischproduktion auch nützliche Verbündete bei der Pflege artenreicher Trockenrasen, denn ohne die Beweidung würden diese wertvollen Lebensräume schon bald von Bäumen und Büschen überwachsen.
05:35
Im Vorsommer erfreut die Kastanie das Auge mit ihrer Blütenpracht, im Herbst mit goldgelben Blättern. Lange Zeit war sie als Nahrungsquelle für die Bewohner der Alpensüdseite unentbehrlich. Im Tessin kennt man rund 100 verschiedene Sorten der Esskastanie. Der knorrige Fruchtbaum mit seiner ausladenden Krone wird je nach Standort 20 bis 35 Meter hoch. Sein Stamm hat einen Durchmesser von drei Metern, die Riesen der Spezies werden bis zu 1000 Jahre alt. In der Schweiz sind etwa 2,3 Prozent aller Waldbäume Edelkastanien. Davon gedeihen 98 Prozent auf der Alpensüdseite - im Tessin, im Calancatal, in Misox, Puschlav und Bergell. Die auf der Alpennordseite stehenden Edelkastanien wachsen hauptsächlich an den milderen Lagen am Vierwaldstätter-, Zuger- und Walensee sowie am Genfersee und im Unterwallis. Die Wärme und Licht liebende Edelkastanie bevorzugt frische, lockere und tiefgründige sowie kalifreie, saure Böden. Sie ist äußerst empfindlich gegen Spätfröste. Auf der Alpensüdseite gedeiht sie bis etwa 1500 Meter über Meer, nördlich der Alpen höchstens bis gegen 1000 Meter über Meer. Das Wort "Kastanie" leitet sich ab vom lateinischen "castanea", vom althochdeutschen "chestina" und vom mittelhochdeutschen "chesten". Dies spiegelt sich in zahlreichen Mundartformen in der Schweiz wider. Dort heißt sie auch Chestene, Chäschtibaum, Keschnäbaum, Kistelä, Chegele, Edu-Chestle, echti Kastanie sowie Marronibaum. Daneben zeugen auch Orts- und Flurnamen von der Existenz dieser Baumart: Kastanienbaum, Kestenholz, Kestenberg, Kastanienweid sowie La Chataine, Chataignier, Castagnola und Castaneda. Und auch in Familiennamen findet er sich wieder: Kestenholz, Castagna, Casten, Castanet und De Castaign. Die Dokumentation lädt auf eine Entdeckungsreise in die Südschweiz ein, die sti(e)lgerecht mit einem Kastanienfest endet: Den krönenden Abschluss bildet die "Festa della Grà", an der die Bevölkerung zusammenkommt, um die historische Baumart zu feiern. "Gnocchi alla Farina di castagne" oder geröstete Marroni dürfen dabei natürlich nicht fehlen.
06:00
Der Schweizer Reporter Reto Brennwald begibt sich auf eine abenteuerliche Reise durch den amerikanischen Kontinent von Alaska nach Feuerland - zwei Kontinente und zehn Länder. Dabei besucht er Orte, die jenseits der üblichen Touristen-Routen liegen, trifft spannende Menschen und nimmt Teil an deren Alltag - sei es bei der eisigen Jagd mit den modernen Inuit, oder auf der Pirsch nach wildlebenden Bären. Reto Brennwald besucht den Goldsucher Ron Smallwood, die Religionsgemeinschaft der Hutterer in Kanada und den scharfzüngigen schwarzen Komiker Kamau Bell in San Francisco. In Salt Lake City begegnet er schießfreudigen Mormonen und in Argentinien den wilden Gauchos. Die Panamericana steht dabei nicht als fixe Route im Zentrum. Sie bildet lediglich den roten Faden für den Reporter, der sich mit dem Tierfotografen Peter Dettling auch auf Nebenschauplätzen auf Entdeckungsreise begibt.
07:30
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
08:00
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
08:05
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
08:30
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
08:33
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
09:00
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
09:05
Bearbeitete Fassung Miley Cyrus: Sie ist die Teeniestar-Ikone einer ganzen Generation. Ihr Weg dorthin beginnt früh und ist geprägt vom Kampf um Unabhängigkeit und der Suche nach der eigenen Identität. Der Film zeichnet den Lebensweg einer der größten Disney-Ikonen aller Zeiten nach. Doch der Preis für den Ruhm ist groß. Der Schatten von Hannah Montana verhindert lange den klaren Blick auf die eigenständige Künstlerin Miley Cyrus. Im Februar 2024 ist Sie der Star der Grammys. Für ihren Song "Flowers" sahnt Miley Cyrus zwei Awards ab und legt eine legendäre Perfomance hin. Sie wird gefeiert, und sie feiert sich selbst. Und das, obwohl die 31-Jährige eigentlich dem harten Showbusiness endgültig den Rücken zukehren wollte. Denn Miley Cyrus, geboren als Hope Cyrus in Franklin, Tennessee, kennt nur ein Leben vor der Kamera. Als Tochter des Countrystars Billy Ray Cyrus wird sie schon in jungen Jahren gedrillt, steht auf der Bühne und nimmt Schauspiel- und Gesangsunterricht. Mit 14 Jahren gelingt ihr der große Durchbruch: Als Hannah Montana in der gleichnamigen Disney-Channel-Serie wird sie über Nacht zum weltweiten Teenie-Idol. Unter der Kontrolle ihres Vaters baut sich Miley ein Imperium auf und gilt als Vorzeige-Idol der USA. Doch mit diesem Image bricht die Künstlerin 2013. Mit dem Song "Wrecking Ball" läutet die damals 21-Jährige eine neue Ära ein und schockt mit Alkohol- und Drogenexzessen, On-off-Beziehungen mit Männern und Frauen und provokanten Bühnenauftritten. Miley Cyrus wirft die Konventionen über Bord, wird zum Sprachrohr der LGBTQ+-Community und sucht nach ihrem Platz in der Musikbranche. Und den findet sie 2023 - mit ihrem Song "Flowers" stürmt sie nicht nur die Charts, sie rechnet auch mit ihrem Ex-Mann, Schauspieler Liam Hemsworth, ab und leitet für sich eine neue Ära ein.
09:45
Ob Wanderwege entlang felsiger Klippen, historische Orte oder azurblaues Meer - Sardinien hat seinen Besuchern viel zu bieten. Nicht zuletzt die sardische Kultur mit ihren uralten Traditionen. Je nach Region und Ort variieren in Sardinien die religiösen Bräuche, Musik, kulinarischen Spezialitäten und sogar die Sprache der Menschen stark - bis heute geprägt von einer meist einfachen und typisch mediterranen Lebensweise zwischen Meer und Bergen. Nahe der Ostküste Sardiniens liegt eine der "blauen Zonen" der Erde: Dort werden ungewöhnlich viele Menschen sehr alt, nicht selten über hundert Jahre. Das Geheimnis der alten Sarden liegt in einer Kombination aus einfacher Lebensweise mit viel Bewegung an der frischen Luft und der mediterranen Ernährung mit Hülsenfrüchten, Gemüse, Kräutern, Fisch und dem typisch sardischen Pecorino, also Hartkäse aus Schafsmilch.
10:15
Der Schweizer Reporter Reto Brennwald begibt sich auf eine abenteuerliche Reise durch den amerikanischen Kontinent von Alaska nach Feuerland - zwei Kontinente und zehn Länder. Dabei besucht er Orte, die jenseits der üblichen Touristen-Routen liegen, trifft spannende Menschen und nimmt Teil an deren Alltag - sei es bei der eisigen Jagd mit den modernen Inuit, oder auf der Pirsch nach wildlebenden Bären. Reto Brennwald besucht den Goldsucher Ron Smallwood, die Religionsgemeinschaft der Hutterer in Kanada und den scharfzüngigen schwarzen Komiker Kamau Bell in San Francisco. In Salt Lake City begegnet er schießfreudigen Mormonen und in Argentinien den wilden Gauchos. Die Panamericana steht dabei nicht als fixe Route im Zentrum. Sie bildet lediglich den roten Faden für den Reporter, der sich mit dem Tierfotografen Peter Dettling auch auf Nebenschauplätzen auf Entdeckungsreise begibt.
11:45
Als Tayfun Zorlusoy und Baris Erbas überraschend ihren Frankfurter Pachtvertrag verlieren, beschließen die beiden, die Krise als Chance zu sehen und sich neu zu erfinden. Im Nordend eröffnen sie "Duble Meze" und bringen Spezialitäten der Ägäis als Tapas auf die Teller. Livemusik, eine herrliche Terrasse und Urlaubsflair machen das Restaurant schnell zum Publikumsliebling. Ein Erfolgsrezept, das beide nun auch in einem weiteren, noch größeren Restaurant in der Frankfurter Innenstadt verwirklichen möchten.
12:15
Wenn jede Sekunde zählt, darf das Rettungssystem nicht versagen. Doch Notaufnahmen und Rettungsdienste arbeiten immer häufiger am Limit. Was muss sich ändern? Dr. Heinz-Wilhelm Esser begleitet Rettungskräfte, Leitstellen und Notaufnahmen. Er zeigt, warum Notfälle oft zu spät erkannt werden und welche Folgen Überlastung für Patienten haben kann. Anhand bewegender Schicksale wird deutlich, worauf es im Ernstfall ankommt: Ulf erlebt stundenlange Wartezeiten in der Notaufnahme, während Tobias nach einem Herzstillstand nur dank schneller Hilfe überlebt. Dr. med. Esser untersucht, warum lebensrettende First-Responder-Apps nicht überall genutzt werden, begleitet eine Telerettungsärztin im Einsatz und fragt nach, wo das Rettungssystem verbessert werden muss. Außerdem zeigt er, was jeder Einzelne tun kann, um die Überlebenschancen im Notfall zu erhöhen.
12:45
Das Magazin für Bergsteiger vom BR Fernsehen. Eine Bergsendung, die mit dem "Erlebnis Berg" nicht nur den Spezialisten, sondern ein breites Spektrum an Bergfreunden erreicht.
13:15
und Simon Blessing Vietnam - spektakuläre Natur, jahrtausendealte Kulturen und pulsierende Metropolen: Sarazar startet mit Benni und Simon zu einem rund 2500 Kilometer langen Roadtrip quer durchs Land. Vom Norden in Richtung Süden erkundet die Gruppe die Halong-Bucht, Hanoi und die Landschaften von Ninh Binh. Per Nachtzug geht es weiter nach Zentralvietnam, wo Nationalparks, Höhlen und alte Paläste auf dem Weg liegen. Auch architektonische Highlights wie berühmte Brücken und märchenhafte Städte liegen auf der Route. Unterwegs zeigt sich, wie vielfältig das Reisen durch Vietnam ist - von beeindruckender Natur über kulturelle Schätze bis hin zum Alltagskosten-Check.
13:45
Wolkenverhangene Berge, der riesige Fluss Sap, die feinen Sandstrände am Golf von Thailand - allein die Natur macht eine Reise durch Kambodscha zum Erlebnis. Wer seinen Besuch in dem südostasiatischen Land nicht nur auf die berühmten Tempelanlagen von Angkor Wat beschränkt, erlebt ein Land, das sich rasant entwickelt. Die Städte boomen, allen voran Phnom Penh, die Hauptstadt am Zusammenfluss von Sap und Mekong. Dennoch sieht man im Alltag keine Hektik, der Verkehr fließt gemächlich, die Menschen nehmen sich Zeit, um ihre Traditionen zu leben, auch die buddhistischen Traditionen. Kambodscha ist ein junges Land, doch die Geschichte ist überall präsent. Die Stadtzentren sind geprägt von den Kolonialhäusern der Franzosen, und bis heute ist das Trauma zu spüren, das die Diktatur der Roten Khmer und der Krieg gegen sie, der bis Ende der 1990er-Jahre dauerte, hinterlassen haben. Umso mehr freuen sich die Menschen über das Interesse durch die Touristen aus aller Welt. Die Reise durch das Land der Khmer führt vom Fluss Sap in die Stadt Battambang im Nordwesten Kambodschas, von dort in die Hauptstadt Phnom Penh und weiter in den Süden an den Golf von Thailand - in die Städte Kampot, Kep und Sihanoukville. Endstation ist die vorgelagerte Insel Koh Rong.
14:30
Das Mekong-Delta ist die Speisekammer von Ho-Chi-Minh-Stadt. Riesige Mengen an Fisch, Früchten und Gemüse werden täglich über die Mekong-Arme Hau und Tien transportiert. Ein Dutzend Fähren bringen in der Rushhour Busse, Lkws, Autos und Mopeds in die Millionenstadt. Das Mekong-Delta ist etwa so groß wie die Schweiz, und es gilt als Speisekammer der Millionenmetropole Ho-Chi-Minh-Stadt, einst Saigon - die Hauptstadt Südvietnams. Die wirtschaftliche Existenz der gesamten Region mit ihren 17 Millionen Menschen hängt an zwei Fährverbindungen. Für die Bauern im Delta sind sie lebenswichtig. Für sie ist Ho-Chi-Minh-Stadt der wichtigste Markt zum Verkauf ihrer Produkte. Manche fahren täglich in die Achtmillionenstadt und überqueren dabei die beiden Mekong-Arme Hau und Tien mit den Fährschiffen. Während der Rushhour ist in den Häfen von Long Xuyên und Cao Lãnh der Teufel los. Hunderte Mopeds, Dutzende Lkws, Linienbusse und Autos wälzen sich von den Fähren in Richtung Ho-Chi-Minh-Stadt. Die Dokumentation begleitet zwei Händler, die Obst und Gemüse zu einer Markthalle in Ho-Chi-Minh-Stadt bringen, und porträtiert die Kapitäne der Fähren, ohne deren Schiffe die Händler ihre Arbeit nicht leisten könnten. Sie zeigt den Alltag und das Familienleben im Mekong-Delta. Dieses Leben dürfte sich in den nächsten Jahren komplett verändern, wenn mehrere große Brückenprojekte ganz neue Verkehrsverbindungen ermöglichen und damit das soziale Gefüge der Nutzer und Betreiber der Fähren über die Mekong-Arme grundsätzlich erschüttern werden. Doch bis es so weit ist, wird noch einiges Wasser den Mekong hinabfließen.
15:15
Eine Begegnung mit einer angehenden Geisha, Sumo-Ringen in Tokio und eine Teezeremonie in Kyoto. Nina Heins und Felix Leichum sind auf Zug-Reise durch Japan. Sie überqueren in Tokio die Shibuya-Kreuzung und lernen in Koya-San bei einer Tempelübernachtung das religiöse Japan kennen. Entspannung finden sie im Onsen - einer der vielen heißen Quellen des Landes.
16:45
Der größte Buddha Thailands, das Lichterfest "Loy Krathong", traumhafte Strände und die Metropole Bangkok sind nur einige Highlights dieser Reise durch den Süden des Landes. Nina Heins und Jonas Weinhold lernen beim Thaiboxen ordentlich auszuteilen, restaurieren mit einem Meeresbiologen Korallen und schlemmen sich durch die Küche des asiatischen Landes.
17:30
Den einfallsreichen Vietnamesen ist nichts unmöglich: einen ganzen Blumenmarkt auf einem einzigen Moped balancieren, drei Schweine, 100 lebende Hühner oder eine ganze Familie. Gute 40 Jahre nach Kriegsende ist das einst geteilte Land mitten im Aufbruch, quicklebendig, pulsierend und sympathisch chaotisch wie kaum ein anderes in Südostasien. Und nichts hat all die Träume der Vietnamesen mehr beflügelt als der "Reunification Express". Der Zug fährt zehn Mal am Tag von Nord nach Süd und wieder zurück, von der Hauptstadt Hanoi hinunter in die zweite große Metropole: Ho-Chi-Minh-Stadt, das frühere Saigon. Die Dokumentation begleitet Passagiere und Zugpersonal bei ihren kleinen und großen Abenteuern auf der langen Reise durch ein faszinierendes Land. Dabei lernt das Filmteam Vang Seo kennen. Der Reisbauer ist schon über 80 Jahre, aber bestellt wie eh und je seine Felder auf den Reisterrassen von Hà Giang in Vietnams hohem Norden. Die Gegend ist kaum erschlossen und atemberaubend schön. Vor allem im Herbst, wenn die satten grünen Felder im Licht der tief stehenden Sonne erleuchten. Die erst 18-jährige Thi Luyen lebt in einem Bergdorf. Sie ist gerade zum ersten Mal Mutter geworden. Jetzt zieht sie als Hebamme über die Dörfer, um anderen jungen Frauen beizustehen, damit sie in der Abgeschiedenheit der Bergwelt ihr Kind gesund auf die Welt bringen. In Hanoi erlebt das Team den kolonialen Charme der vietnamesischen Hauptstadt und vor allem reichliches Essen. Überall dampft und brodelt es, die Dumplings von Madame Chung, die Krabben von Herrn Nguyen, eine Pho, die fette Nudelsuppe von Frau Lien - alles Streetfood wie von einem anderen Stern. Knapp 2000 Kilometer ist die Reise Richtung Süden lang, eine Ruckelpartie, die allein zwei Tage und Nächte dauert. In den beengten Abteilen kommt man seinen Mitreisenden schneller nahe als man denkt. Wer lieber die Weite mag, lässt sich vom atemberaubenden Ausblick aus den Fenstern des Zuges begeistern: vorbei an den Lotusfeldern südlich von Hanoi, zur Linken die Küste mit Stränden, Palmen, blauem Wasser, zur Rechten die Berge, Wälder, die Höhlenwelten von Vietnams Zentralmassiv. Der Zug fährt an der wunderschönen Zitadelle von Hu? vorbei, am geschichtsträchtigen Strand von Ðà N?ng, wo 1965 die ersten US-amerikanischen Bodentruppen landeten. Der Zug macht Halt in H?i An. In der Stadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, trifft das Filmteam einen älteren Herrn, der wunderschöne, traditionelle Laternen herstellt und damit Gassen und Plätze in ein warmes unverwechselbares Licht taucht. Welch ein magisches Erlebnis, bevor schließlich die grellen Lichter von Ho-Chi-Minh-Stadt am Horizont erscheinen.
18:15
Die Malaiische Halbinsel hat alles, was Asien ausmacht: verlassene Traumstrände an der 4000 Kilometer langen Küste, uralte Wälder, eine einzigartige Küche und Gotteshäuser aller Religionen. Malaien, Chinesen und Inder leben dort seit Hunderten von Jahren friedlich miteinander, die Menschen gelten als tolerant und weltoffen. Ein Produkt aus dem Fischerdorf Kuala Sepetang hat sich zum internationalen Verkaufsschlager entwickelt: Holzkohle aus dem Meer. Jeden Tag fährt Iwan Mohd mit seinem Erntetrupp auf einem Boot in den Mangrovenwald. Dort ernten sie 30 Jahre alte Hartholzbäume. Der Wald wird seit Jahrhunderten nachhaltig bewirtschaftet, die Mangroven werden immer wieder nachgepflanzt. In riesigen Öfen wird in einem traditionellen Verfahren Holzkohle hergestellt. Zwei Wochen lang müssen die Stämme kokeln und schmoren, dann ist die Kohle fertig. Die meiste davon geht in den Export: In Japan schwören die Menschen auf die Kohle aus Kuala Sepetang. Der "Löwentanz" ist eigentlich typisch für China. Doch auf der Insel Penang gibt es eine spezielle und sehr gefährliche Form davon: Auf einem Parcours aus bis zu drei Meter hohen Holzpfählen rennt, tanzt, hüpft und fliegt ein Löwe - zwei Artisten in Kostümen - scheinbar mühelos herum. Schon seit einem Jahr trainiert Paul Than von der Thang-Loong-Gruppe seine beiden Artisten, bald ist ein wichtiger Auftritt. Und noch immer klappt nicht alles. Die Straße von Malakka ist eine der meistbefahrenen Seestraßen der Welt. Hunderte Schiffe passieren täglich den engen Kanal zwischen Malaysias Westküste und Indonesien. Dort treiben immer noch Seeräuber ihr Unwesen. Mit wendigen Langbooten entern sie Schiffe und stehlen, was nicht niet- und nagelfest ist. Der Marineoffizier Salman Bahari geht jeden Tag mit seinem Schnellboot und schwer bewaffnet auf Piratenjagd. Die Fahrradrikscha ist von den Straßen Asiens weitestgehend verschwunden. Aber im Küstenort Malakka erlebt sie ein Comeback. Jedes Jahr vor Beginn der Besuchersaison schraubt auch Ramli Ismail an seinem Gefährt und macht es fit für die kommenden Monate. Diesmal hat er dafür rund 40 Einhorn-Kuscheltiere besorgt, 30 Meter Lichterkette und eine nagelneue Musikanlage. Genauso wie die anderen Rikscha-Fahrer der Stadt verwandelt er sein Gefährt in ein Kunstwerk aus Märchenmotiven: grell, bunt und blinkend.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:18
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:20
Mit unverwechselbarem Stil, Style und Stimme beherrscht Jan Delay Genres wie Funk, Reggae, Soul und Rock und wurde mit seinem Sound und seinen Texten zu einem der einflussreichsten Musiker. Die dreiteilige Serie zeigt seinen Aufstieg aus der Hamburger Hip-Hop-Szene mit der legendären Gruppe Absolute Beginner bis hin zu seinem Erfolg als Solokünstler und innovativer Liveact. Durch Interviews mit Weggefährten und Musikexperten werden nicht nur Jan Delays künstlerischen Erfolge, sondern auch persönliche Herausforderungen und die ständige Weiterentwicklung seines Sounds beleuchtet. Diese Hommage an einen der einflussreichsten Musiker Deutschlands offenbart, wie Jan Delay es geschafft hat, musikalische Grenzen zu sprengen und dabei stets seiner Vision treu zu bleiben. Redaktionshinweis: "Vom Wortkünstler zum Chartbreaker" und "Radikal-Entertainer mit Haltung", die beiden weiteren Teile der dreiteiligen Serie "Forever Jan: 25 Jahre Jan Delay", zeigt 3sat am Donnerstag, 13. August, sowie am Freitag, 14. August, jeweils um 19.20 Uhr.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Eine totale Sonnenfinsternis ist ein "Once-in-a-Lifetime"-Ereignis: Am 12. August 2026 lässt sich das Naturphänomen live auf Mallorca erleben - zusammen mit Harald Lesch und Gästen. Dieser einzigartige Moment, in dem der Mond die Sonne kurz vor Sonnenuntergang exakt verdeckt, schafft ein Gefühl von Staunen, Demut und gemeinsamer Verbundenheit. Die Natur schweigt. In der Antike sollen selbst Kriege angesichts dieses Schauspiels beendet worden sein. Harald Lesch und die "Terra X"-Moderatorin Jasmina Neudecker begrüßen auf Mallorca den Astronauten Alexander Gerst. Lässt sich eine Sonnenfinsternis auch aus dem All beobachten? Spannend ist auch die Frage, wo man im Kosmos noch auf anderen Planeten ein solches Spektakel erleben könnte. Weitere "Terra X"-Köpfe berichten von verschiedenen Orten auf der Insel. So wird beispielsweise Uli Kunz als Außenreporter auf einem Boot direkt auf die sich verdunkelnde Sonne zufahren, den Moment der totalen Sonnenfinsternis beobachten und Zeuge werden, wie die noch teilweise verfinsterte Sonne im Meer versinkt. Dabei erklärt der Meeresbiologe, welche entscheidende Rolle die Sonne für das Leben unter Wasser spielt. An den Stränden Mallorcas erwartet man Hunderte von Einheimischen und Touristen, die sich versammeln, um das faszinierende Ereignis gemeinsam zu erleben und zu bestaunen. ZDF-Moderator Eric Mayer fängt die Stimmung vor Ort ein und teilt mit den Sonnenfinsternis-Begeisterten Emotionen und Eindrücke. Neben historischen Fakten und Mythen zum Thema Sonnenfinsternis wird Harald Lesch natürlich auch die Himmelsmechanik und wissenschaftliche Hintergründe beleuchten. "Terra X" folgt dem Verlauf des Mondschattens: So erschließt sich auch, warum auf Mallorca eine totale, in Deutschland hingegen am selben Tag nur eine partielle Sonnenfinsternis am Himmel zu sehen sein wird. Wir müssen noch bis zum Jahr 2081 warten, bis wir die nächste Finsternis über Deutschland bestaunen können.
21:00
Von den gefrorenen Polen bis zu den brütend heißen Wüsten: Tiere haben erstaunliche Strategien entwickelt, um das Beste aus dem unterschiedlichen Angebot von Sonnenenergie zu machen. Polarwölfe und Moschusochsen gehören zu den Kältespezialisten, die monatelang ohne Sonnenlicht auskommen. Silberameisen dagegen sind an extreme Sonneneinstrahlung in der Wüste angepasst. Sie erbeuten die Hitzeopfer in der Sahara. Das Leben auf unserer Erde ist völlig von der Sonne abhängig. Jeder Fleck auf unserem Planeten erhält im Verlauf eines Jahres 4380 Stunden Sonnenlicht, aber in sehr unterschiedlicher Dosierung. Die zweite Episode von "Terra X: Ein perfekter Planet" zeigt, wie die Verteilung des Lichts ganz unterschiedliche Lebensräume erschafft und die Tiere zu außergewöhnlichen Anpassungen zwingt. Am Äquator bleibt die Länge von Tag und Nacht das gesamte Jahr über gleich. Zwölf Stunden garantiertes Sonnenlicht täglich sorgen dafür, dass Regenwälder gedeihen und eine unglaubliche Artenvielfalt hervorbringen. Eine der wichtigsten Pflanzen im Dschungel ist der Feigenbaum. Er nutzt das Sonnenlicht, um ganzjährig Früchte zu tragen, die vielen Tieren als Nahrung dienen. Von den akrobatischen Gibbons über zahlreiche Vogelarten bis hin zu den kleinsten Bewohnern des Urwaldes, den Feigenwespen, sind alle auf die ganzjährig reifenden Feigen angewiesen. Der gleichmäßige Tag-Nacht-Zyklus in der Äquatorregion ist allerdings nicht die Norm auf der Erde. Je weiter man sich vom Äquator entfernt, desto länger werden die Zeiten, in denen die Natur ohne das Licht der Sonne auskommen muss. An den Polen dauert der Verlust von Solarenergie nicht einen halben Tag, sondern ein halbes Jahr. Das führt dazu, dass sich die Atmosphäre in diesen Regionen während der Polarnacht abkühlt, die Temperaturen fallen und alles Wasser einfriert. Im Polarkreis wirkt unser perfekter Planet völlig unbewohnbar. Doch auch dort gibt es Kältespezialisten, die tatsächlich mehrere Monate ohne Sonnenlicht überstehen können: Moschusochsen und Polarwölfe. Zwischen dem Äquator und den Polen liegen die Zonen, in denen mehr oder weniger ausgeprägte jahreszeitliche Wechsel das Leben der Pflanzen und Tiere bestimmen. Die Überlebensstrategien der Bewohner in diesen Zonen sind vielfältig. Für Polarfüchse beispielsweise sind die wenigen Sommermonate von hektischer Aktivität erfüllt. Sie müssen ihre Jungen aufziehen, jagen und sich ausreichend Fett anfressen, damit sie vorbereitet sind, wenn das Licht erneut verschwindet. Bei den Stumpfnasenaffen in China dagegen entscheidet ein winziges Zeitfenster im Herbst über Leben und Tod im Winter. Wenn es den Stumpfnasen nicht gelingt, im herbstlichen Wald genug energiereiche Zapfen zu fressen, reichen ihre Fettreserven nicht für ein Überleben in der kalten Jahreszeit. Einige Arten haben schließlich eine Möglichkeit entdeckt, dem solaren Shutdown einfach zu entfliehen. Der Dunkle Sturmtaucher ist einer dieser extremen Winterflüchtlinge. Wenn es ihm auf den Snares Islands in Neuseeland zu kalt wird, flüchtet er einfach nach Norden. Bis zu den Aleuten in Alaska legen die Sturmtaucher rund 14.000 Kilometer zurück und kommen dort im späten Frühjahr der Nordhalbkugel an. Als Pendler zwischen beiden Hemisphären leben sie in einem nie endenden Sommer.
21:40
Madeira gilt als Insel des ewigen Frühlings. Zahlreiche Deutsche haben dort ein neues Leben begonnen. Was fasziniert sie an dem Eiland so sehr? Deutsche und österreichische Auswanderer nutzen die vielfältigen Möglichkeiten dieser portugiesischen Insel. Sie betreiben Tauchschulen, richten Wanderungen durch die Bergwelt aus oder lassen sich von den Winden per Gleitschirm in die Höhe treiben. Christoph Kolumbus, die österreichische Kaiserin Sisi oder Winston Churchill - Madeira hatte viele prominente Besucher. Das bekannteste Kind der Insel ist jedoch Cristiano Ronaldo, weltberühmter Fußballspieler und portugiesischer Nationalheld. Er wurde auf Madeira geboren und startete dort seine Karriere. Während der Fußballgott längst auf dem Festland weilt, zieht es noch immer viele Europäer - darunter auch zahlreiche Deutsche - in die andere Richtung: Sie suchen auf Madeira nach Erholung, Glück oder Abenteuer. Madeira ist eine wilde Hochseeinsel, eine Schöpfung des Feuers. Sie ist vulkanischen Ursprungs, die Spitze eines unterseeischen Gebirges, das aus dem Meer ragt. Die Landschaft ist schroff und spektakulär. Ursprüngliche Lorbeerwälder gedeihen im hoch gelegenen Zentrum der Insel, während die Küsten von einer üppigen Blumenpracht gesäumt sind. Besonders viele Naturschätze finden sich in den Gewässern der abgelegenen Insel. Ein artenreiches Riff säumt die Küsten. Delfine, Wale und seltene Robben bevölkern das Meer. Schon lange setzen sich Biologen erfolgreich für den Erhalt der Meeresfauna ein, ein großes Meeresschutzgebiet bietet den Tieren sichere Rückzugsmöglichkeiten. Daher sind die Gewässer um Madeira ein Mekka für Schnorchler und Taucher. Die Schönheit der Insel bietet auch an Land viele Möglichkeiten. Besonders beliebt sind Wanderungen entlang der "Levadas". Diese künstlichen Wasserläufe wurden schon ab dem 15. Jahrhundert angelegt, um trockene Anbaugebiete im Süden der Insel zu bewässern. Gleitschirmflieger schätzen die Aufwinde, die dort aufgrund großer Temperaturunterschiede und steiler Berge zuverlässig wehen. Viele Wanderer und Sportler genießen nach einem ereignisreichen Tag gern "Espada", eine weitere Besonderheit Madeiras: den Schwarzen Degenfisch, der nachts in der Tiefsee gefangen wird. Die Dokumentation wirft einen unterhaltsamen und informativen Blick auf eine der schönsten Inseln Europas.
22:00
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
22:25
Der schüchterne Außenseiter Flake hat sich nie getraut, seinem Schwarm Leonie seine Liebe zu gestehen - bis er nach der Abifeier eine folgenschwere Entscheidung trifft. Nach einem chaotischen Abend landet Flake bei "Essen auf Rädern" und trifft dort auf Kim, seine frühere Peinigerin. Gemeinsam mit dem verbitterten Rollstuhlfahrer Philipp starten sie ungeplant zu einem Roadtrip Richtung Bodensee. Flake will Leonie endlich seine Gefühle gestehen, doch Kim verfolgt eigene Ziele. Auf der Reise begegnen sie skurrilen Figuren und geraten in immer größere Schwierigkeiten - spätestens, als ein Rucksack voller Drogen auftaucht.