Fakt ist!: Bittere Pille - Schlechtere Gesundheitsversorgung fürs gleiche Geld?
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Das deutsche Gesundheitssystem ist eines der teuersten der Welt. Trotzdem fehlen den gesetzlichen Krankenkassen Milliarden. Die Ausgaben, ob für Medikamente oder Operationen, wachsen ihnen über den Kopf. Für die Versicherten stiegen deshalb auch in diesem Jahr die Zusatzbeiträge. Um dem Einhalt zu gebieten, hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken ein Sparpaket auf den Weg gebracht. Ärztliches Personal soll weniger vergütet bekommen, Patientinnen und Patienten müssen mehr für Medikamente zuzahlen, Krankenkassen und Kliniken wird ordentlich Geld gestrichen - um nur ein paar Sparmaßnahmen zu nennen. Droht dadurch möglicherweise ein Kliniksterben? Müssen Versicherte noch länger auf Arzttermine warten? Wird es gar zu Versorgungsengpässen vor allem im ländlichen Raum kommen? Oder ist diese Reform die bittere Pille, die die Versicherten schlucken müssen, um Einnahmen und Ausgaben im Gesundheitssystem wieder in Waage zu bringen?
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Mitwirkende
- Moderation Friederike Schicht
Andreas F. Rook - Gast Tino Sorge (CDU) / parlamentarischer Staatssekretär im Gesundheitsministerium)
Ilona Wojnowski (AOK Plus)
Prof. Dr. Peter Rudolph (Gesundheitsökonom an der Hochschule Magdeburg-Stendal)