04:15
Wochenmitte bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» zum Thema «Ravioli». An der Pastamaschine steht Brigitte aus Madiswil BE. Die 45-Jährige lässt sich gerne von bunten Stoffen inspirieren und näht daraus Kleider. Ihren Gästen bereitet sie zweierlei Ravioliteige und -füllungen zu.
04:30
Beeindruckende Berge, fruchtbare Täler und malerische Küstenlinien - Kreta ist ein Ort voller Kontraste. Kulinarisch ist die Insel bekannt für eine gesunde, mediterrane Küche. Tina Paidis und Voltas Christodoulidis sind von Athen nach Kreta gezogen und vertreiben dort ökologische Erzeugnisse.
05:00
Tinnitus - wie lebt es sich, wenn es im Kopf nie still ist? Eines Morgens mit einem lästigen Ohrgeräusch erwachen, das nicht mehr weggeht: Eine Horrorvorstellung, der sich Journalist Alain Orange für die Recherche zur Sendung bewusst aussetzt. 24 Stunden lang schlüpfte er in den Kopf eines Tinnitus-Betroffenen und versuchte, seinen ganz normalen Alltag mit einem penetranten Pfeifton im Ohr zu leben. Wie gut hat er die Herausforderung gemeistert? Neurofeedback - mit Hirntraining gegen den lästigen Lärm Für die Entstehung eines Tinnitus gibt es verschiedene Ursachen, oft ist es eine dauerhafte Schädigung der Haarsinneszellen im Innenohr. Heilen lässt sich ein chronischer Tinnitus nicht - auch wenn viele Anbieter im Internet das Gegenteil versprechen. Betroffene können aber lernen, die Ohrgeräusche in den Hintergrund zu drängen und so besser damit zu leben. «Puls» zeigt, wie Gedanken den Lärm im Ohr beeinflussen können. «Puls»-Chat - Fragen und Antworten zum Thema «Tinnitus» Haben Sie seit Kurzem ein störendes Pfeifgeräusch und sind unsicher, ob ein Arztbesuch angezeigt wäre? Sind Sie häufig Lärm ausgesetzt und möchten wissen, wie sich das Gehör schützen lässt? Kann ein Hörgerät und besseres Hören einen bereits bestehenden Tinnitus reduzieren? Können Medikamente oder Nahrungsmittel einen Tinnitus verschlechtern? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat - live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
05:30
1972 gründeten die Schweizer Andres Bossard und Bernie Schürch mit der Italo-Amerikanerin Floriana Frassetto das Maskentheater Mummenschanz. Ihren Durchbruch erlangte das Trio in den 1970er-Jahren am Broadway, wo es eigenmächtig ein Theater für ihre Kunst aufspürte. Einladungen, unter anderem in der «Muppet Show», trugen zur Berühmtheit bei. 1992 starb Bossard an Aids. Schürch verabschiedete sich 2012 von der Bühne. Frassetto aber trug Mummenschanz bis ins Heute. Doch nun heisst es: «Mummenschanz Adieu!». «Kulturplatz» besucht die Proben, stöbert mit Frassetto im Archiv und trifft Schürch, der aus dem Nähkästchen plaudert.
06:00
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:30
08:00
08:45
Hoch oben in einem alten Nussbaum thront das Baumhaus von Yoko, Vikram und Silóe. Von hier aus brechen sie zu spannenden Abenteuern auf. Gemeinsam mit den Tieren der städtischen Brache erkunden sie eine kleine Wildnis, in der Neugier, Respekt und Zusammenhalt mehr zählen als alles andere.
08:50
Beeindruckende Berge, fruchtbare Täler und malerische Küstenlinien - Kreta ist ein Ort voller Kontraste. Kulinarisch ist die Insel bekannt für eine gesunde, mediterrane Küche. Tina Paidis und Voltas Christodoulidis sind von Athen nach Kreta gezogen und vertreiben dort ökologische Erzeugnisse.
09:25
1972 gründeten die Schweizer Andres Bossard und Bernie Schürch mit der Italo-Amerikanerin Floriana Frassetto das Maskentheater Mummenschanz. Ihren Durchbruch erlangte das Trio in den 1970er-Jahren am Broadway, wo es eigenmächtig ein Theater für ihre Kunst aufspürte. Einladungen, unter anderem in der «Muppet Show», trugen zur Berühmtheit bei. 1992 starb Bossard an Aids. Schürch verabschiedete sich 2012 von der Bühne. Frassetto aber trug Mummenschanz bis ins Heute. Doch nun heisst es: «Mummenschanz Adieu!». «Kulturplatz» besucht die Proben, stöbert mit Frassetto im Archiv und trifft Schürch, der aus dem Nähkästchen plaudert.
10:00
Im «Forum» diskutiert Radio SRF 1 mit Ga¨sten und dem Publikum u¨ber aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur. In die Live-Sendung fliessen Meinungen und Fragen ein, die das Moderationsteam per Telefon, E-Mail oder Online-Kommentar erreichen.
11:05
12:05
Am zweiten Tag bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» mit dem Motto «Ravioli» stellt sich Mirko aus Lyss BE in die Küche. Der 53-Jährige kann sich beim Schlagzeug spielen richtig auspowern. Er serviert seinen Gästen Ravioli mit Lachs-Baumnuss-Füllung, dazu Ofengemüse mit Pfiff.
12:25
Wochenmitte bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» zum Thema «Ravioli». An der Pastamaschine steht Brigitte aus Madiswil BE. Die 45-Jährige lässt sich gerne von bunten Stoffen inspirieren und näht daraus Kleider. Ihren Gästen bereitet sie zweierlei Ravioliteige und -füllungen zu.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:05
Beeindruckende Berge, fruchtbare Täler und malerische Küstenlinien - Kreta ist ein Ort voller Kontraste. Kulinarisch ist die Insel bekannt für eine gesunde, mediterrane Küche. Tina Paidis und Voltas Christodoulidis sind von Athen nach Kreta gezogen und vertreiben dort ökologische Erzeugnisse.
13:35
Oft bleiben Lebensträume unerfüllt, weil viele nichts dafür tun, um sie wahr werden zu lassen. Die Protagonistinnen und Protagonisten von «Jetzt oder nie - Lebe deinen Traum» wollen sich ihren Traum aber erfüllen. Aus eigener Kraft folgen sie ihrem Wunsch und begeben sich auf die Suche nach Glück und Abenteuern - egal wie viele Hindernisse sie bis zum Ziel überwinden müssen. Das eigene Theater Vom eigenen Theater träumt Gallus Ottiger, 54. Der gelernte Gärtner ist passionierter Regisseur und Schauspieler. Im Vogelsang bei Lengnau im Kanton Aargau hat er eine alte Scheune gekauft und möchte da sein eigenes Theater bauen. Damit aber nicht genug; auch ein Theaterstück soll inszeniert werden. Mit dabei auf der Bühne: Moderatorin Kiki Maeder. Ein Bed and Breakfast für Hundehalter Sabrina Klanig, 49, und ihr Freund Ueli Knecht, 39, wagen das Abenteuer Auswandern. In Cornwall, im Süden von England, wollen die beiden ein Bed and Breakfast eröffnen. Aber nicht irgendeines, sondern ein spezielles für Menschen mit Hunden. Zudem träumt Ueli von einer eigenen Hundeschule. Den New York Marathon gewinnen Der 70-jährige Battesta Albin aus Pontresina hat ein grosses Ziel: Er möchte den New York Marathon in seiner Kategorie gewinnen. Schon 16 Mal hat er am Lauf teilgenommen, zweimal wurde er Zweiter. Das wurmt ihn bis heute. Jetzt soll es endlich funktionieren. Denn Sport ist sein Leben: Der Engadiner hat früher professionell Langlaufsport betrieben und gehörte gar zum A-Kader der Schweizer Nationalmannschaft. Mit dem Ruderboot über den Atlantik (Teil 2) 5000 Kilometer, vier Frauen, ein Ruderboot: Die SwissOceanDancers sind das erste Schweizer Frauenteam, das über den Atlantik rudern will. SRF begleitet Tatiana Baltensperger, 54, aus Eglisau ZH, Astrid Schmid, 47, aus Thun BE, Sandra Hönig, 43, aus Minusio TI und Carla Lemm, 34, aus Grenchen SO bei ihrem grossen Abenteuer. Dunkelheit, hohe Wellen und rudern bis ans Limit - die Challenge gilt als eine der härtesten der Welt. «Jetzt oder nie» zeigt, wie die Frauen an ihre Grenzen stossen.
14:25
Voller Einsatz Der gelernte Gärtner Gallus Ottiger schuftet hart für seinen Traum vom eigenen Theater. Er ist fast wöchentlich auf der Baustelle und meistert alle kleinen und grossen Probleme mit Bravour. Noch ist es aber ein weiter Weg und Gallus weiss: Ein Theater bauen ist das eine, ein Stück darin zu inszenieren das andere. Der Abschied naht Sabrina Klanig ist für den Abschied zurück in die Schweiz gekommen. Jetzt soll endlich auch Ueli und ihr Hund Chasca mitkommen. Sie lassen die Familie und viele gute Freunde zurück. Das Paar aus dem Zürcher Oberland will endlich in England das Traumhaus für ihr eigenes Bed and Breakfast finden. Nur haben die beiden sehr unterschiedliche Auffassungen, was es denn sein muss. Schlechte Nachrichten für Battesta Albin Battesta Albin kämpft mit seinem Knie. Letzte Woche hat er sich im Lauftraining so strak verletzt, dass ihm nichts anderes übrigbleibt, als das Knie zu operieren. Er ist aber zuversichtlich den Marathon in New York laufen zu können. Das, obschon die Ärzte warnen. Sein Traum scheint früh zu platzen. Euphorischer Start ins Rennen Die vier Frauen der SwissOceanDancers starten euphorisch ins Rennen. Nach tagelanger Vorbereitung geht heute der Traum endlich in Erfüllung und die Frauen starten zur härtesten Ruderchallenge. Die hohen Wellen und das unberechenbare Meer machen ihnen aber schon kurz nach dem Start arg zu schaffen. Die vier Frauen kommen schon bald an ihre Grenzen.
15:35
Die 13-jährige Colombine (Eléa Dupuis) wächst bei ihrer Mutter auf. Sie drängt darauf zu erfahren, wer ihr Vater ist, doch schweigt sich ihre Mama beharrlich aus. Das Mädchen kann die Geheimniskrämerei nicht verstehen und macht sich deshalb selbst auf, seinen Vater zu finden und kennenzulernen. Colombine folgt allerlei freundlichen Hinweisen und findet im historischen Ortsmuseum in einem alten Kostüm ein Fläschchen mit einer klaren Flüssigkeit. Nachdem sie den Zaubertrank geschluckt hat, findet Colombine sich in einer zauberhaften, farbenfrohen Fabelwelt wieder. Dort kommt sie ihrem Vater nahe - bis eine Lüge ihre Suche vorzeitig zu beenden droht. Nur einmal alle 20 bis 25 Jahre findet in Vevey die «Fête des Vignerons» statt. Regisseur Dominique Othenin-Girard hat die letzte Ausführung des farbenprächtigen Spektakels im Sommer 2019 genutzt, um seinen Jugendfilm «Colombine» in dieser einzigartigen Kulisse zu drehen.
17:05
17:20
17:30
Hoch oben in einem alten Nussbaum thront das Baumhaus von Yoko, Vikram und Silóe. Von hier aus brechen sie zu spannenden Abenteuern auf. Gemeinsam mit den Tieren der städtischen Brache erkunden sie eine kleine Wildnis, in der Neugier, Respekt und Zusammenhalt mehr zählen als alles andere.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Joachim aus Arch BE stellt sich bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» als Vierter dem Motto «Ravioli». Der 58-Jährige verbringt gerne Zeit mit seinen beiden Hunden und mag es in der Küche strukturiert. Seinen Gästen zaubert er Parmaschinken-Frischkäse-Ravioli mit zweierlei Farben.
18:25
Andreia Jesus hat in ihrem Nachbarschaftszentrum eine Kochgruppe gegründet. Selten wird so viel gekocht wie in der vorweihnachtlichen Zeit. Auf dem Speiseplan stehen eine Hühnersuppe mit Zimt, in Weisswein mariniertes Schweinefleisch und ein Kuchen mit Zuckerrohr-Sirup von der Insel.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Schnell, direkt, spannend und zu 100 Prozent authentisch begleitet die Serie die Mitarbeitenden in den Notrufzentralen bei ihrer täglichen Arbeit. Sie sind die ersten Glieder in der Rettungskette und treffen innerhalb weniger Sekunden Entscheidungen, die über Art und Umfang der Hilfe bestimmen. Zwischen professioneller Distanz und menschlicher Anteilnahme sind sie rund um die Uhr mit Situationen konfrontiert, die oft über Leben und Tod entscheiden. Gleich die erste Folge zeigt, wie anspruchsvoll diese Aufgabe sein kann: Eine grosse Lawine stellt die Einsatzdisponenten Maya und Peter vor eine aussergewöhnliche Herausforderung. Mit Fachwissen, Ruhe und viel Empathie versuchen sie, den Betroffenen beizustehen und die Rettungskräfte optimal zu koordinieren. Doch trotz aller Anstrengungen nimmt das Ereignis eine tragische Wendung. Ein Happy End bleibt aus. Zudem begleitet die zweite Staffel erstmals auch die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Aargau. Dort sorgt das Verschwinden eines Kindes auf dem Schulweg für höchste Alarmbereitschaft. Um lange zu zögern, bleibt keine Zeit: Sofort werden Suchmassnahmen eingeleitet und die verfügbaren Kräfte mobilisiert. Jede Minute zählt. Weniger dringend, aber nicht weniger rätselhaft präsentiert sich ein anderer Fall. Eine besorgte Anruferin meldet ein Fahrzeug, das seit längerer Zeit an einem abgelegenen Ort steht. Sie traut sich nicht, näher hinzugehen oder nachzusehen. Die Möglichkeiten reichen von einem medizinischen Notfall oder Suizid bis hin zu einer völlig harmlosen Erklärung. Erst die polizeiliche Kontrolle vor Ort bringt Gewissheit.
20:30
In der Sanitätsnotrufzentrale 144 in Bern beginnt ein Einsatz zunächst ziemlich normal. Eine Frau soll ohnmächtig geworden sein, möglicherweise ein Kreislaufproblem. Doch während des Gesprächs spitzt sich die Situation dramatisch zu. Die junge Frau reagiert plötzlich nicht mehr auf die Stimme ihres Mannes. Seine Verzweiflung wächst von Sekunde zu Sekunde, die Hilferufe werden immer dringlicher. Obwohl die Rettungskräfte rasch vor Ort sind, ist die Diagnose später niederschmetternd: Hirnschlag mit möglicherweise schweren und bleibenden Folgen. Nicht weniger bewegend ist ein Notruf aus Basel. Ein Familienvater meldet sich völlig verzweifelt bei der Notrufzentrale. Seine Frau hat versucht, sich zu vergiften, nicht zum ersten Mal. Für die Einsatzdisponentinnen und -disponenten stellt sich die schwierige Frage, welche Hilfe in einer solchen Situation tatsächlich die richtige ist. Denn nicht immer ist eine Ambulanz die beste oder einzige Lösung. Auch die Crew der Rega steht vor einer anspruchsvollen Herausforderung. Ein Skitourengänger hat sich im Gelände verirrt. Die Dunkelheit rückt näher, der Handy-Akku des Mannes neigt sich dem Ende zu und dichter Nebel macht einen Rettungsflug unmöglich. Für die Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter beginnt ein Wettlauf gegen Zeit, Wetter und Technik. Innerhalb von Sekunden entscheiden die Mitarbeitenden der Notrufzentralen, welche Hilfe notwendig ist und welche Rettungsmittel aufgeboten werden müssen. Neben Fachwissen spielen dabei Erfahrung, Bauchgefühl und eingespieltes Teamwork eine entscheidende Rolle.
21:05
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
23:05
Als Fentanyl in Vancouver auftauchte, gab es kaum Vorwarnung. Innerhalb weniger Jahre verdrängte es Heroin weitgehend vom illegalen Drogenmarkt, die Zahl tödlicher Überdosen stieg dramatisch. «Ich bete dafür, dass Europa nicht in dieselbe Situation gerät wie wir», sagt der kanadische Suchtmediziner Paxton Bach. «Aber ich fürchte: Es ist nur eine Frage der Zeit.» Inzwischen verbreiten sich auch in Europa hochpotente synthetische Opioide wie Nitazene. Sie werden über das Internet verkauft, Heroin oder Tabletten beigemischt und teilweise konsumiert, ohne dass die Betroffenen davon wissen. Schon kleinste Mengen zu viel können eine tödliche Überdosis auslösen. In Deutschland zeigt sich, wie grundlegend sich der Drogenmarkt verändert. Kliniken behandeln zunehmend jüngere Konsumierende; zugleich verlagert sich der Handel von der Strasse ins Internet. Über soziale Netzwerke, Messenger und Onlineshops lassen sich die Substanzen mit wenigen Klicks nach Hause bestellen. Dadurch werden Konsumierende für klassische Hilfsangebote schwerer erreichbar und neue Entwicklungen auf dem Markt schwieriger zu erkennen. Seit der Auflösung der offenen Drogenszenen am Zürcher Platzspitz und Letten gilt die Schweiz weltweit als Vorbild einer pragmatischen Drogenpolitik. Konsumräume, Substitutionsprogramme, Drug-Checking und Frühwarnsysteme sollen verhindern, dass aus einzelnen Fällen eine neue Krise entsteht. Doch hält das Erfolgsmodell der neunziger Jahre einem globalisierten, synthetischen Drogenmarkt stand? Ein Film von Nicole Krättli
23:40
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