05:20
Die Dokumentation zeichnet die genauen Geschehnisse des 5. März 1966 nach, als Udo Jürgens für Österreich den Song Contest gewann. Ein Phänomen, eine Ausnahmeerscheinung, eine Ikone der Unterhaltungsmusik: Wenn es darum geht, eine treffende Bezeichnung für den Künstler Udo Jürgens zu finden, überschlagen sich die Kritiker und Kritikerinnen mit lobenden Worten. Tatsächlich kann kaum ein deutschsprachiger Musiker auf eine ähnlich lange und erfolgreiche Musikkarriere zurückblicken. Klassiker wie "Griechischer Wein" oder "Aber bitte mit Sahne" können selbst heutige Teenager noch mitsummen. 1964 nimmt Udo Jürgens erstmals beim Eurovision Song Contest in Kopenhagen teil. Mit "Warum nur, warum?" erreicht er für Österreich den sechsten Platz. Die englische Version "Walk Away", gesungen von Matt Monroe, stürmt die britischen und US-Charts, wird weltweit 1,5 Millionen Mal verkauft. 1965 tritt Udo Jürgens in Neapel erneut beim Grand Prix an und landet mit "Sag ihr, ich lass sie grüßen" auf Platz vier. Schließlich, 1966 in Luxemburg, der Durchbruch: Mit "Merci Chérie" fährt Jürgens den Sieg für Österreich ein und landet einen Welthit - Startschuss seiner internationalen Karriere. Er erhielt mit 31 Punkten fast doppelt so viele wie die zweitplatzierten Schweden. Italien und Monaco erhielten gar keine Punkte. Der britische Vertreter Kenneth McKellar ist bisher der einzige Interpret, der beim Liederwettbewerb im Kilt aufgetreten ist. Milly Scott, die Vertreterin der Niederlande, war die erste schwarze Sängerin im Wettbewerb. Zu Wort melden sich heimische Stars wie Dagmar Koller, Lizzi Engstler oder Peter Kraus. Außerdem zeigt die Dokumentation das letzte Interview mit der Musiklegende und dem Song Contest-Teilnehmer von 1977 Willi Resetarits.
06:05
Seit fast 70 Jahren ist der Eurovision Song Contest (ESC) die meistgeschaute Fernsehshow in Europa. Jedes Jahr im Mai das gleiche Spiel: Etwa 40 Nationen treten an - von Irland bis Aserbaidschan. Mit Liedern, deren Refrains mitunter wie politische Statements klingen, begeistert der ESC die Europäerinnen und Europäer. Jedes Jahr versammeln sich Tausende Musikliebende, mit teilweise auch scharfsinnige Analysen. So zum Beispiel der Präsident des britischen Fanclubs, ein deutscher Journalist, ein schwedischer Musikkritiker, ein in London wohnender amerikanischer Blogger und ein Wissenschaftler von der Universität Wien, der sich mit der Geschichte des ESC beschäftigt. Was verbirgt sich hinter dem Glitzer und Glamour des Eurovision Song Contest? Die Dokumentation zeigt bisher unveröffentlichte Archivaufnahmen und gibt Einblick in das Leben eines passionierten Fans.
07:00
08:45
er Event des Jahres, der Europäische Songcontest in Wien, beschäftigt auch Karl Hohenlohe in seiner aktuellen Ausgabe der Kunst-Sendung "Was schätzen Sie?". Unter den Gästen dieser Sendung sind ehemalige österreichische Kandidaten wie Gary Lux (1985 "Kinder dieser Welt", 1987 "Nur noch Gefühl") oder Manuel Ortega (2002 "Say a Word"), die sich an ihre großen Momente erinnern. Außerdem: das originale Kleid, mit dem Conchita 2014 in der Siegerperformance "Rise like a Phoenix" aufgetreten ist - 110 Arbeitsstunden und drei Anproben waren notwendig, um dieses Kunstwerk aus sechzehn Metern Stoff fertigzustellen. R: Marcus Gotzmann
09:30
Laurenz Seiwald wurde als Celina geboren. Von seiner Familie von Beginn an geliebt und getragen, spürte er dennoch früh, dass tief in ihm etwas nicht stimmte. Während er nach außen das Mädchen war, das die Welt in ihm sah, tobte im Inneren ein Ringen, das er selbst kaum in Worte fassen konnte. Erst als Jugendlicher entdeckte er den Begriff "Transgender" - ein Wort, das auf einmal Klarheit brachte. "Plötzlich hatte ich eine Sprache für das, was ich fühlte", erinnert er sich. Diese Erkenntnis war wie ein Kompass, der den Weg wies - hin zu mehr Mut, hin zu sich selbst. Im Gespräch mit Marianne Hengl erzählt Laurenz Seiwald von langen Gesprächen mit FreundInnen, von MitschülerInnen, die überfordert waren, und von seinem Opa, der mit offenen Herzen zuhörte. Er beschreibt die stille Angst, nicht verstanden zu werden - und gleichzeitig die Hoffnung, auf Menschen zu treffen, die mit Geduld und Liebe bleiben. Es sind Geschichten voller Zweifel, aber auch voller Stärke. Geschichten, die zeigen, wie wichtig ehrlicher Austausch ist - und wie viel Heilung in Verständnis liegt.
10:00
ORF III überträgt den katholischen Gottesdienst zum 6. Sonntag im Osterfestkreis live aus der Pfarre Raum³ in Wien Neuerdberg.
11:00
Am 10. Mai 2026 findet die internationale Gedenk- und Befreiungsfeier am Gelände des früheren Konzentrationslagers Mauthausen statt. ORF III überträgt die Zeremonie live und kommentiert.
13:20
Kitzbühel ist bei weitem nicht nur ein Winterparadies. Auch im Sommer sind die Almen und Berge um Kitzbühel eine Welt für sich. Fernab von Schickimicki und Prominenz meistern hier Menschen ihr Leben im Bewusstsein, dass nicht sie die Herren der Natur sind. In den Orten Reith, Aurach und Jochberg gibt es bis heute eine starke bäuerliche Kultur. Der ehemalige Biathlet Hans-Peter Foidl betreibt in Reith eine Imkerei und musste seine Völker heuer bis in den Juni hinein füttern, damit sie nicht verhungerten. Seine Bienenstöcke stehen in den Bergen über Reith verteilt. Bauer Jürgen Stelzhammer erfuhr aus Facebook, dass auf seinem Grund im Winter eine gewaltige Lawine niedergegangen ist. Die Aufräumarbeiten dauern an. Michael Obernauer ist Waldaufseher und gelangt an Orte, die selbst die hiesige Bevölkerung nicht kennt.
13:55
Ein Liebespaar hätten sie sein können. Aber damals waren die Umstände dagegen. Jetzt, im Alter, klopft überraschend das Abenteuer an die Tür. Und plötzlich finden Konrad und Katharina sich gemeinsam mittendrin. Entführung, Polizei, Lösegeld, das volle Programm. Jetzt heißt es, Lebensmut und Humor zusammenkratzen, Augen auf und durch.
15:30
Dass Paula keine Kinder bekommen kann, bremst ihren Wunsch nach einem Kind überhaupt nicht - dann wird eben adoptiert. Und dass es auch andere Mitbewerber um 'Lieselotte' gibt, macht die Aufgabe nur reizvoller. Mitbewerber sind in karrierebewussten Zeiten wie diesen dazu da, aus dem Felde geschlagen zu werden. Mit allen Mitteln, bis hin zu kriminellen.
17:00
Wolferl ist ein Muttersöhnchen durch und durch. Mutti Maria hat im Leben des Bankangestellten total das Sagen. Bis Kosmetikerin Eva aus Sachsen ein Auge auf den Musterknaben wirft. Wolferl wäre den Reizen der jungen Frau durchaus zugetan. Nur Mutti wird den Teufel tun, ihren Klammergriff um alles, was Wolferl betrifft, kampflos aufzugeben. Aber Eva hat nicht nur einen Willen, sondern auch die Bereitschaft, ihn durchzusetzen.
18:35
Das Leben ist gut. Traum-Mann, Traumhochzeit und nun ist Kinderbuch-Autorin Marie auch noch schwanger. Da der Traum-Mann als Pilot ständig unterwegs ist, zieht Marie zu Schwiegermutter Leopoldine aufs Land. Die ist allerdings wenig begeistert von der Schwiegertochter. Das Familienparadies im Grünen wird zum emotionalen Schlachtfeld.
20:10
Mit "Merci, Chérie" gewann Udo Jürgens 1966 den Grand Prix Eurovision de la Chanson in Luxemburg und setzte damit einen wichtigen Meilenstein für das Land. Heuer jährt sich der erste Sieg für Österreich beim Eurovision Song Contest zum 60. Mal. Ein Welthit feiert Jubiläum und ORF III feiert mit! Erlebnis Bühne blickt auf diesen Kassenschlager, der als ikonischer Song bis heute Millionen begeistert und der dem österreichischen Komponisten und Sänger zum internationalen Durchbruch verhalf.
20:15
Ohne Orchester, allein am Flügel und unter freiem Himmel: So war Udo Jürgens auf Tournee. Vor mehr als 7500 Fans präsentierte die Musiklegende am Berliner Gendarmenmarkt Hit-Klassiker wie "Merci, Chérie", "Aber bitte mit Sahne", "Ein ehrenwertes Haus", "Mit 66 Jahren" und "Ich war noch niemals in New York", aber auch Balladen wie "Der Mann mit dem Fagott", die biografische Bezüge enthält.
21:50
Der junge, introvertierte Matteo stammt aus gutbürgerlichem Haus. Aus Scham verschweigt er seiner Familie, dass er homosexuell ist. Selbst als Matteo in den Verdacht gerät, nach einer Party seine Begleiterin vergewaltigt und ermordet zu haben, gesteht er nicht die Wahrheit. Matteos Mutter Sara glaubt fest an die Unschuld ihres Sohnes. Als sie von seiner wahren Veranlagung erfährt, kämpft Sara für Matteo.
23:25
12 Frauen treffen einander, 30 Jahre nach der Matura. Es gibt viel zu erzählen. Die vertraute Stimmung schlägt jäh um, als Iris den Frauen eröffnet, sie zusammengebracht zu haben, um in ihrer Runde zu sterben. Ihr, der Erfolgreichen, bleiben nur die Kameradinnen von einst.