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TV Programm für ORF III am 06.05.2026

Sommerfrische - Reisen wie zu Kaisers Zeiten 04:30

Sommerfrische - Reisen wie zu Kaisers Zeiten

Tourismus

Die Adria, das Salzkammergut, der Garda- und der Wörthersee und die Dolomiten waren die beliebtesten Ziele der Sommerfrischler seit der Zeit der Habsburger Monarchie. Man reiste mit den Annehmlichkeiten der Stadt aufs Land, um dort wie in einem Freiluftsalon die Vorzüge von gut gepflegter Natur und urbaner Geselligkeit miteinander zu verbinden. Literaten, Schauspieler und Komponisten ließen sich von der inszenierten Naturidylle inspirieren. Bis heute sind die ehemaligen Sommerfrische-Orte geprägt von der Nostalgie einer vermeintlich "guten alten Zeit" im kaiserlichen Österreich. Eine Dokumentation von Björn Kölz und Gernot Stadler

Was schätzen Sie..? Spezial 05:25

Was schätzen Sie..? Spezial: Der Songcontest

Infomagazin

er Event des Jahres, der Europäische Songcontest in Wien, beschäftigt auch Karl Hohenlohe in seiner aktuellen Ausgabe der Kunst-Sendung "Was schätzen Sie?". Unter den Gästen dieser Sendung sind ehemalige österreichische Kandidaten wie Gary Lux (1985 "Kinder dieser Welt", 1987 "Nur noch Gefühl") oder Manuel Ortega (2002 "Say a Word"), die sich an ihre großen Momente erinnern. Außerdem: das originale Kleid, mit dem Conchita 2014 in der Siegerperformance "Rise like a Phoenix" aufgetreten ist - 110 Arbeitsstunden und drei Anproben waren notwendig, um dieses Kunstwerk aus sechzehn Metern Stoff fertigzustellen. R: Marcus Gotzmann

Kultur Heute 06:30

Kultur Heute

Magazin

WETTER/INFO 07:00

WETTER/INFO

Nachrichten

kreuz & quer nah dran/reportage 08:25

kreuz & quer nah dran/reportage

Kirche und Religion

Am 10. Juni erschütterte ein Amoklauf am BORG Dreierschützengasse in Graz die Öffentlichkeit. Elf Menschen starben, mindestens zwölf wurden teils schwer verletzt. Als evangelischer Religionslehrer und Notfallseelsorger erlebte Paul Nitsche diesen Tag an seiner Schule selbst mit. Nitsche ist damit nicht nur Überlebender, sondern auch jemand, der als Notfallseelsorger anderen Halt gibt, wenn die Welt aus den Fugen gerät. Er musste in den Stunden nach dem Amoklauf nicht nur professionell handeln, sondern selbst seine eigenen Wege der Bewältigung finden. Die erste Folge des neuen ORF-Formats "kreuz und quer NAH DRAN" begleitet den 50-Jährigen auf seinem Weg, beruflich und privat wieder Stabilität zu gewinnen. Das 25-minütige Portrait zeigt einen Menschen, der seine Verantwortung als Seelsorger ernst nimmt und dabei eigene Betroffenheit reflektiert. Zugleich thematisiert der Film die Bedeutung von Gemeinschaft bei der Bewältigung extremer Krisen. Anschließend in "kreuz und quer PLUS": Teil 1 der Reihe "ICONIC!" - Die Bilder Codes in den Religionen.

Politik live 09:00

Politik live: Enquete des Bundesrates

Auslandsreportage

Der Bundesrat widmet sich in einer Enquete dem Thema "Starke Regionen: digital.engagiert.zukunftsorientiert". Die Keynote hält der Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) zum Thema "Zukunftsfähige Regionen im Wandel". Expertinnen und Experten referieren u.a. zu den Themen regionale Sicherheit, Digitalisierung, Ehrenamt und Jugend. Zu Wort kommen etwa Johannes Pressl, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, Reinhard Posch, Chief Information Officer des Bundes, Andrea Fink, Freiwilligenpartnerschaft Tirol, Moritz Mittermann, Vorsitzteam Bundesjugendvertretung, Anna Grebe, Medienwissenschafterin, Helmut Leopold, Austrian Institute of Technology, und Lukas Reutterer, Geschäftsführer ecoplus Digital GmbH. Darüber hinaus gibt es Stellungnahmen der im Bundesrat vertretenen Parteien. Kommentar: Astrid Wibmer

Wo die Zitronen blühn - Eine süßsaure Reise von den Alpen bis Sizilien 13:00

Wo die Zitronen blühn - Eine süßsaure Reise von den Alpen bis Sizilien

Land und Leute

2 Fassungen: 51'30" + 43'27" Wenn Goethe vom Land wo die Zitronen blühen schrieb, muss er an Sizilien gedacht haben. Nirgendwo ist die Tradition des Anbaus dieser Frucht so mit einem Land verwurzelt, nirgendwo ist die Vielfalt so groß. Zitronen sind untrennbar mit der Landschaft und dem Lebensgefühl der größten Mittelmeerinsel verbunden. Das italienische Wort "Zagara" für Zitrusblüte kommt von den arabischen Wörtern "zahara" für strahlen und "zahr"für Blüte. Araber brachten die Zitrone vor 1000 Jahren nach Sizilien und kultivierten sie dort. Millionen Zitronenbäume wachsen heute in Sizilien - und viermal pro Jahr werden ihre Früchte geerntet. Besonders erfreulich: In Sizilien besinnen sich immer mehr Zitronenanbauer auf ihre Wurzeln und ihre Früchte gedeihen prächtig - auch ohne chemische Behandlung. Doch Sizilien bedeutet auch großartige Landschaften und außergewöhnliche Menschen, genussvolles Essen und eine reiche Geschichte - Sizilien ist "la bella vita". Eine Dokumentation von Björn Kölz und Gernot Stadler

Wildes Italien 13:50

Wildes Italien

Natur und Umwelt

Es ist die Wiege europäischer Hochkultur, und doch ein Land voll unberührter Wildnis. Von den schroffen Dolomitenriegeln bis in die dichten Abruzzenwälder, von den azurblauen Küsten des Mittelmeers bis zu den roten Felsen Sardiniens - Italien hat viele Naturparadiese, die im 21. Jahrhundert Rückzugsort für wilde Tiere geworden sind. Manche davon sind aus anderen Regionen Europas schon verschwunden, darunter große Jäger wie Schakale, Wölfe oder Bären. Im ersten Teil steht der Norden Italiens im Mittelpunkt. Im Winter beherrschen Eis und Schnee die stolzen Berge, viele Monate lang - und nur Spezialisten wie Steinbock und Adler können hier im Hochgebirge überleben. Sobald es Frühling wird, stürzen Schmelzwassermassen ins Tal; sie nähren Flüsse in ganz Norditalien - auch den Po. Sein geschütztes Delta zieht seltene Wasservögel wie Purpurreiher und sogar Flamingos an. Mildes Klima, Olivenhaine, Weinberge und kleine Wälder prägen dagegen die Toskana, eine der berühmtesten Kulturlandschaften der Welt. Und wer genau hinschaut, entdeckt - vielleicht in der Krone einer alten Eiche - zwei Hirschkäfer, die verbissen um die Gunst des Weibchens kämpfen. NDR-Naturfilm in Koproduktion mit ORF & arte

Wildes Italien 14:35

Wildes Italien

Natur und Umwelt

Von den schneebedeckten Dolomiten zum türkisblauen Mittelmeer: kaum jemand kennt Italiens spektakuläre Landschaften nicht. Aber "Bella Italia" hat mehr zu bieten, nämlich eine wilde, unbekannte Seite! Der zweite Teil von "Wildes Italien" porträtiert den Süden des "Stiefels" samt seinen Inselwelten. Die Abruzzen, auf der Höhe Roms gelegen, bilden das wilde Herz Süditaliens. Ihre Steilhänge sind das Revier der selten gewordenen Abruzzengämsen. Während der Brunft liefern sich die Böcke atemberaubende Verfolgungsjagden auf den Felsen. Sardinien, dagegen, ist für viele DIE Trauminsel im Mittelmeer. Scheue Wildpferde beleben die menschenleere Hochebene des Tafelbergs von Gesturi, in den angrenzenden Hochlagen liegt das Reich der Mufflons, und im kristallklaren Wasser rund um die Insel verbirgt sich eine artenreiche Unterwasserwelt: farbenprächtige Fische, Korallen und Meeresschnecken leben hier - ebenso der Riesenhai. Er kann bis zu zehn Meter lang werden und bleibt dennoch ungefährlich: Mit seinem monströsen Maul fischt er nur Kleinstlebewesen aus dem Wasser. Schon in der Antike fürchteten - und verehrten - die Menschen die Vulkane im Süden Italiens. Heute erobert die Natur das uralte Mauerwerk verlassener Tempelanlagen zurück - Mauerbienen und Echsen bewohnen Ritzen und Spalten, üppige Blumenwiesen säumen die antiken Säulen vor der prächtigen und farbintensiven Meereskulisse. NDR-Naturfilm in Koproduktion mit ORF & arte

Zu Tisch - Capri 15:25

Zu Tisch - Capri

Essen und Trinken

Capri ist eine der bekanntesten Inseln weltweit, eine legendäre Idylle, die römische Kaiser, Intellektuelle und Künstler durch die Jahrhunderte begeisterte. Neben den luxuriösen Boutiquen, noblen Hotels und gehobenen Restaurants gibt es aber auch die alteingesessenen Familien mit ihren Traditionen. Sie bauen ihr Gemüse und Obst im eigenen Garten an und fangen Fische. Eine alte italienische Tomatensorte Cuore di Bue, was so viel wie "Ochsenherz'" bedeutet, eignet sich ideal für den wohl bekanntesten Salat der Welt: Insalata Caprese. Es ist ein geradezu "patriotisches" Rezept, weil es mit Tomate (rot), Basilikum (grün) und Mozzarella (weiß) die Farben der italienischen Flagge repräsentiert. Aus dem Meer kommen Pfeilkalmar und Rotbrasse auf den Tisch. Wenn für Pfeilkalmare mit heimischen Kartoffeln (Totani e Patate) serviert werden, vereinen sich die zwei Seelen Capris - Wasser und Erde. Die Familie von Lucia Scialapopolo lebt seit fünf Generationen auf Capri. Wenn die Enkel in den Ferien zu Besuch sind, gibt es zahlreiche einheimische Gerichte: Ravioli Capresi, Frittata di Spaghetti und Torta Caprese - einen Schokoladenkuchen ohne Mehl, frei von Gluten. Der Koch hatte es in aller Eile einfach vergessen.

ORF III AKTUELL am Nachmittag 16:00

ORF III AKTUELL am Nachmittag

Nachrichten

"ORF III AKTUELL am Nachmittag"verstärkt jeweils montags und mittwochs um 16.00 Uhr die bereits etablierte Infoleiste von ORF III. Mit vertiefenden Analysen, spannenden Diskussionen und fundierter Berichterstattung begleitet die Sendung die politischen Entwicklungen in & um Österreich. Eine breite Palette an Hintergrundberichten, Meinungen von Expertinnen und Experten bzw. Live-Interviews geben einen umfassenden Überblick über die relevanten Geschehnisse im In- und Ausland.

Landleben 17:05

Landleben: Durchs Stanzertal

Land und Leute

Dort, wo der Arlberg am schroffsten ist, zwischen Paznaun, Silvretta und Verwall, verläuft das Stanzertal. In dem kargen Hochland stellt sich für die Bauern jeden Tag die Wasserfrage für die Felder: Das wenige Wasser, das aus dem Berg kommt, muss für alle landwirtschaftlichen Flächen reichen. Mit der sogenannten Rieselbewässerung, die das Wasser über eine leicht abschüssige Ebene über die ganze Fläche des Feldes verteilt, haben die Menschen hier eine seit Generationen bewährte Form gefunden, die auch entsprechend gepflegt und verwaltet wird. Die Rieselbewässerung steht hier exemplarisch für den schonenden Umgang mit den Ressourcen und für die ständige Gratwanderung zwischen den Interessen der Menschen und der Natur. R: Martin Vogg.

Dolce Vita & Co. 17:40

Dolce Vita & Co.: Oh Kohle mio

Familienserie

Für Mario spitzt sich die finanzielle Situation zu. Der Kredithai, über den Mario den Lokalumbau und die Yacht für seinen Vater berappt hat, dreht die Geldschraube immer enger und spart auch nicht mit eindeutigen Drohungen. Wenn Mario nicht innerhalb eines Tages seine Ratenzahlung in Ordnung bringt, reißt sich der Geldeintreiber Mariannes Erbschmuck unter den Nagel. Spät abends macht Mario noch eine furchtbare Entdeckung: Er sieht Marianne zusammen mit einem anderen Mann!

Dolce Vita & Co. 18:30

Dolce Vita & Co.: Wasser predigen und Cognac trinken

Familienserie

Es ist fix - Marianne betrügt Mario, daheim fliegen die Fetzen. Die Crew im Lokal weiß zwar von nichts, ahnt aber, dass mit ihrem Chef etwas ganz und gar nicht stimmt. Für Mario kommt da ein Cateringauftrag bei einem berühmten Lebensberater wie gerufen, der ihm auf den Kopf hin zusagt, dass er betrogen wird. Er lässt sich beraten, muss wenig später aber feststellen, dass der Therapeut zwar familiäre Werte predigt, sich selbst aber nicht so streng danach richtet.

ORF III AKTUELL am Abend 19:18

ORF III AKTUELL am Abend

Nachrichten

ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!

Nachrichten in Einfacher Sprache 19:25

Nachrichten in Einfacher Sprache

Nachrichten

Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel.

Kultur Heute 19:40

Kultur Heute

Magazin

Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.

Heimat Österreich 20:15

Heimat Österreich: Rund um die Tuxer Alpen

Land und Leute

Das Tuxertal, ein Seitental des Zillertals, führt tief hinein in die alten Tiroler Traditionen. Wer den Lizumer Reckner auf fast 2.900 Meter besteigt, dem eröffnet sich ein bestechendes Panorama. Hier zu leben und täglich zu arbeiten, mag entbehrungsreich und ohne Komfort sein. Doch die Nähe zur Natur ist den Menschen hier nicht zu nehmen - es ist die perfekte Gegenwelt zum modernen, urbanen Leben, wie es unsere Zeit heute prägt. Diese Folge von Heimat Österreich besucht die Gemeinden Ginzling, Schmirn, Vals, Trins und Gschnitz und zeigt den Alltag der Leute hier - ein Leben, das sich in vielerlei Hinsicht den Werten früherer Generationen verpflichtet fühlt.

Landleben 21:05

Landleben: Rund um St. Kanzian

Land und Leute

Gerade im Sommer läuft St. Kanzian zu Höchstform auf. Am Klopeiner See findet das sogenannte Sautrogrennen statt - jeweils zu zweit paddeln sich die Teilnehmer von Steg zu Steg, und wenn sie in dem labilen Gefährt umkippen, kommt die Stimmung auf den Höhepunkt. Organisiert und erfunden hat das schon vor Jahren der Musikverein Möchling. Aber auch ruhigere Ecken hat der See: Hier nimmt Aufsichtsfischer Franz Wank die Angel in die Hand. Bei Familie Uitz hingegen geht es um die Landtiere. Und Alexandra und Martin haben nur unweit des Klopeiner Sees ihr ganz persönliches Tierparadies erschaffen. Ziege "Gitti" hat beim letzten Ablammen sogar gesunde Fünflinge zur Welt gebracht. Paulitsch Robert lebt für sein Draufloß, auf den Wasserfahrten passiert er die Grenze zu Slowenien ungehindert. Sascha Flößholzer betreibt am Fuß des Benediktinerstifts Eberndorf eine Werkstatt, wo er gegerbtes Hirschleder und Ziegenvelours zu maßgefertigter Lederbekleidung und Kalbsleder zu Maßschuhen verarbeitet. Zupanc Emmanuel ist nämlich Vogelzüchter und betreibt den Vogelpark am Turnersee. R: Leopold Fuchs

Landleben 21:55

Landleben: Kitzbüheler Almleben

Land und Leute

Kitzbühel ist bei weitem nicht nur ein Winterparadies. Auch im Sommer sind die Almen und Berge um Kitzbühel eine Welt für sich. Fernab von Schickimicki und Prominenz meistern hier Menschen ihr Leben im Bewusstsein, dass nicht sie die Herren der Natur sind. In den Orten Reith, Aurach und Jochberg gibt es bis heute eine starke bäuerliche Kultur. Der ehemalige Biathlet Hans-Peter Foidl betreibt in Reith eine Imkerei und musste seine Völker heuer bis in den Juni hinein füttern, damit sie nicht verhungerten. Seine Bienenstöcke stehen in den Bergen über Reith verteilt. Bauer Jürgen Stelzhammer erfuhr aus Facebook, dass auf seinem Grund im Winter eine gewaltige Lawine niedergegangen ist. Die Aufräumarbeiten dauern an. Michael Obernauer ist Waldaufseher und gelangt an Orte, die selbst die hiesige Bevölkerung nicht kennt.

zur SACHE 22:30

zur SACHE

Talkshow

ORF III kommt "zur SACHE". Jeden Mittwoch diskutieren hochkarätige Gäste über aktuelle Themen, die uns bewegen - spannend, kontrovers, hintergründig.

Wer war Jeffrey Epstein? 23:20

Wer war Jeffrey Epstein?

Dokumentation

Der amerikanische Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) begann seine Karriere als Mathematik und Physiklehrer in New York, bevor er Ende der 1970er Jahre in die Finanzbranche wechselte. Als exklusiver Vermögensverwalter für Superreiche baute er sich ein Netzwerk in die höchsten Kreisen auf - zu Bill Clinton, Donald Trump, Prinz Andrew, dem norwegischen Kronpaar, Tech-Milliardären wie Elon Musk und Bill Gates sowie Wissenschaftlern renommierter Universitäten. Hinter der Fassade des charmanten Finanzgenies betrieb Epstein gemeinsam mit seiner Komplizin Ghislaine Maxwell jahrelang einen professionellen Missbrauchsring: Dutzende junge Frauen und Minderjährige wurden auf seinen Anwesen in New York, Florida, New Mexico und den Virgin Islands systematisch missbraucht und anderen reichen und einflussreichen Männer "zugeführt". Nach einer umstrittenen Verurteilung 2008, saß er nur weniger als 13 Monate in Haft. 2019 wurde Epstein erneut in Gewahrsam genommen - kurz darauf stirbt er in seiner Zelle, offiziell durch Suizid. Zwischen 2024 und 2026 veröffentlicht das US-Justizministerium Millionen Seiten sogenannter "Epstein-Files". Gerichtsakten, E-Mails und Flugprotokolle legen sein weitreichendes Macht- und Abhängigkeitsnetz offen. Auch Österreicher, wie der Harvard-Professor Martin Nowak erhielten Spenden in Millionenhöhe und auch das International Peace Institute in Wien pflegte enge Kontakte zu Epstein. Finanziert wurde Epstein unter anderem vom Milliardär Leslie Wexner, der sich später als "Betrogener" bezeichnete. Der Fall bleibt ein Symbol für Straflosigkeit, Machtmissbrauch und die Fragilität von Institutionen.