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TV Programm für ORF III am 27.02.2024

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Wiener Lifestyle - Knödel, Gulasch, Mazzes (1/3) 20:15

Wiener Lifestyle - Knödel, Gulasch, Mazzes (1/3)

Lifestyle

In diesem neuen Dreiteiler für "Erbe Österreich" stellt Gestalterin Patrice Fuchs diese Grätzel vor, von denen heute nur mehr Spuren existieren. Teil eins widmet sich den Tschechen, Slowaken und Roma. Um 1900 leben bis zu 400.000 Tschechen in Wien. Der tschechische Adel ist loyal zum Kaiserhaus und man unterhält prächtige Palais in der Stadt. Die Schwarzenbergs haben sogar zwei - eines zum Wohnen und eines zum Feiern. Die tschechischen und slowakischen Arbeiter ziehen nur unwillig in die Residenzstadt. Dort erwarten sie Spott und Ausbeutung. Dennoch ist ihr Einfluss auf das Wiener Lebensgefühl groß. Ihre Gesänge und Tänze durchströmen die Wiener Nächte. In vielen böhmischen und slowakischen Arbeiterfamilien gibt es fast täglich Powidltatschkerln zu essen - ein billiges Gericht. Auch heute kennt es noch fast jeder. Roma und Sinti schlagen ihre Wagenburgen am Stadtrand auf. zum Beispiel auf der Hellerwiese in Favoriten. Dort dürften immer eine Anzahl an Wagen Halt machen. Die Menschen kommen zu ihnen, um sich ihre Kessel flicken und Messer schärfen zu lassen. Die Lovara, die vor allem mit Pferdehandel ihr Geld verdienen, siedeln sich bereits um 1900 in Floridsdorf an. Dort können sie ihre Pferde gleich an der alten Donau tränken. Das Sesshaftwerden ändert jedoch nichts daran, dass sie weiter ausgegrenzt werden. Ab 1900 werden tschechische Mitbürger immer stärker von der Wiener Stadtregierung angefeindet. Man gründet tschechische Schulen, weil tschechische Kinder in den allgemeinen Schulen keine Förderung erhalten. Doch auch diese Schulen werden von den Behörden blockiert. Mit der Niederlage im Ersten Weltkrieg verlassen hunderttausende Tschechen Wien. In Prag feiern sie die Nationwerdung und reißen alle Schilder in deutscher Sprache unter Jubel zu Boden.

Danach

Wiener Grätzelgeschichten - Von Währing bis Penzing 21:00

Wiener Grätzelgeschichten - Von Währing bis Penzing

Stadtbild

Die großen "Etablissementer", die Heurigen und Beisln der westlichen Vorstadt waren das pochende Herz der Hauptstadt. Man fuhr mit der Pferdetramway hinaus - wenn man das Geld dazu hatte. Sonst musste man laufen. Durch die Linienwälle, die im Zickzackkurs die Stadt umschlossen. In den Gassen an den Weinbergen spielten die Gebrüder Schrammel als Kinder. Ihr Vater schickte die begabten Burschen aufs Konservatorium, was für einen armen Handwerker sehr ungewöhnlich war. Ganze Straßenzüge im Westen wurden von Werkstätten beherrscht. Von Perlmutt bis Seide wurde hier alles verarbeitet. Mitte des 19. Jahrhunderts etablierten sich erste Fabriken in den Vorstädten und Vororten. Unter anderen wurden Puppen und Spielzeug hergestellt. Der erste Westbahnhof entstand mit Eingang zur Mariahilfer Straße, nicht zum Gürtel. Denn die Mariahilfer Straße war damals die zentrale Ader, der Gürtel eher eine Art Park. Am Cobenzl breiteten sich indes die unvergleichlichen Gärten der Rothschilds aus. Eine weltbekannte Orchideenzucht gedieh hier und wurde von englischen Gärtnern betreut. Diese brachten nicht nur Gartenkenntnisse mit nach Wien, sondern auch einen Sport: Fußball. Ihr Sportgeist wird der Stadt erhalten bleiben, nämlich als Gründung des Fußball-Clubs Vienna. R: Patrice Fuchs

Wien, wie es einmal war (1/3) 21:50

Wien, wie es einmal war (1/3)

Dokumentation

Wien wandelt sich ständig - Plätze, die man zu kennen glaubte, verändern ihr Aussehen. In einem neu produzierten Dreiteiler widmet sich Erbe Österreich den vielen Häutungen dieser Stadt, angefangen vom Umbau in der Ringstraßenzeit, bis in die Gegenwart und auch die nahe Zukunft. Möglicherweise wird der Ring auch einmal eine große Fußgängerzone sein. In Teil eins geht es um die historischen Veränderungen der Inneren Stadt. Es ist noch nicht so lange her, da war die Kärntnerstraße befahren - die Autos brausten nur wenige Meter an der Westfassade des Stephansdoms vorbei. Aber auch sonst hat sich in den letzten Jahrzehnten viel getan: traditionelle Geschäfte sind gegangen, internationale Handelsketten haben sich in die besten Adressen eingekauft. R: Norman und Jonathan Vaughan

erLesen 22:40

erLesen

Literatur

Heinz Sichrovsky begrüßt im ORF III-Büchermagazin diesmal Christoph Ransmayr, Lisz Hirn und Valerie Fritsch. Altmeister und Millionenbestsellerautor Christoph Ransmayr sammelt in seinem neuen Erzählband "Als ich noch unsterblich war" 13 Kurzgeschichten, in denen er sein Publikum auf eine Entdeckungsreise rund um die Welt entführt. Lisz Hirn ist längst im philosophischen Kanon angelangt und versucht in ihrem jüngsten Werk "Der überschätzte Mensch" das zu finden, was einen Menschen im 21. Jahrhundert ausmacht. Und Valerie Fritsch erzählt in Ihrem neuem Roman "Zitronen" von der Ungeheuerlichkeit der Liebe.

Wiener Lifestyle - Knödel, Gulasch, Mazzes (1/3) 23:20

Wiener Lifestyle - Knödel, Gulasch, Mazzes (1/3)

Lifestyle

In diesem neuen Dreiteiler für "Erbe Österreich" stellt Gestalterin Patrice Fuchs diese Grätzel vor, von denen heute nur mehr Spuren existieren. Teil eins widmet sich den Tschechen, Slowaken und Roma. Um 1900 leben bis zu 400.000 Tschechen in Wien. Der tschechische Adel ist loyal zum Kaiserhaus und man unterhält prächtige Palais in der Stadt. Die Schwarzenbergs haben sogar zwei - eines zum Wohnen und eines zum Feiern. Die tschechischen und slowakischen Arbeiter ziehen nur unwillig in die Residenzstadt. Dort erwarten sie Spott und Ausbeutung. Dennoch ist ihr Einfluss auf das Wiener Lebensgefühl groß. Ihre Gesänge und Tänze durchströmen die Wiener Nächte. In vielen böhmischen und slowakischen Arbeiterfamilien gibt es fast täglich Powidltatschkerln zu essen - ein billiges Gericht. Auch heute kennt es noch fast jeder. Roma und Sinti schlagen ihre Wagenburgen am Stadtrand auf. zum Beispiel auf der Hellerwiese in Favoriten. Dort dürften immer eine Anzahl an Wagen Halt machen. Die Menschen kommen zu ihnen, um sich ihre Kessel flicken und Messer schärfen zu lassen. Die Lovara, die vor allem mit Pferdehandel ihr Geld verdienen, siedeln sich bereits um 1900 in Floridsdorf an. Dort können sie ihre Pferde gleich an der alten Donau tränken. Das Sesshaftwerden ändert jedoch nichts daran, dass sie weiter ausgegrenzt werden. Ab 1900 werden tschechische Mitbürger immer stärker von der Wiener Stadtregierung angefeindet. Man gründet tschechische Schulen, weil tschechische Kinder in den allgemeinen Schulen keine Förderung erhalten. Doch auch diese Schulen werden von den Behörden blockiert. Mit der Niederlage im Ersten Weltkrieg verlassen hunderttausende Tschechen Wien. In Prag feiern sie die Nationwerdung und reißen alle Schilder in deutscher Sprache unter Jubel zu Boden.

Wiener Grätzelgeschichten - Von Währing bis Penzing 00:05

Wiener Grätzelgeschichten - Von Währing bis Penzing

Stadtbild

Die großen "Etablissementer", die Heurigen und Beisln der westlichen Vorstadt waren das pochende Herz der Hauptstadt. Man fuhr mit der Pferdetramway hinaus - wenn man das Geld dazu hatte. Sonst musste man laufen. Durch die Linienwälle, die im Zickzackkurs die Stadt umschlossen. In den Gassen an den Weinbergen spielten die Gebrüder Schrammel als Kinder. Ihr Vater schickte die begabten Burschen aufs Konservatorium, was für einen armen Handwerker sehr ungewöhnlich war. Ganze Straßenzüge im Westen wurden von Werkstätten beherrscht. Von Perlmutt bis Seide wurde hier alles verarbeitet. Mitte des 19. Jahrhunderts etablierten sich erste Fabriken in den Vorstädten und Vororten. Unter anderen wurden Puppen und Spielzeug hergestellt. Der erste Westbahnhof entstand mit Eingang zur Mariahilfer Straße, nicht zum Gürtel. Denn die Mariahilfer Straße war damals die zentrale Ader, der Gürtel eher eine Art Park. Am Cobenzl breiteten sich indes die unvergleichlichen Gärten der Rothschilds aus. Eine weltbekannte Orchideenzucht gedieh hier und wurde von englischen Gärtnern betreut. Diese brachten nicht nur Gartenkenntnisse mit nach Wien, sondern auch einen Sport: Fußball. Ihr Sportgeist wird der Stadt erhalten bleiben, nämlich als Gründung des Fußball-Clubs Vienna. R: Patrice Fuchs

Wien, wie es einmal war (1/3) 00:55

Wien, wie es einmal war (1/3)

Dokumentation

Wien wandelt sich ständig - Plätze, die man zu kennen glaubte, verändern ihr Aussehen. In einem neu produzierten Dreiteiler widmet sich Erbe Österreich den vielen Häutungen dieser Stadt, angefangen vom Umbau in der Ringstraßenzeit, bis in die Gegenwart und auch die nahe Zukunft. Möglicherweise wird der Ring auch einmal eine große Fußgängerzone sein. In Teil eins geht es um die historischen Veränderungen der Inneren Stadt. Es ist noch nicht so lange her, da war die Kärntnerstraße befahren - die Autos brausten nur wenige Meter an der Westfassade des Stephansdoms vorbei. Aber auch sonst hat sich in den letzten Jahrzehnten viel getan: traditionelle Geschäfte sind gegangen, internationale Handelsketten haben sich in die besten Adressen eingekauft. R: Norman und Jonathan Vaughan

erLesen 01:35

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Literatur

Heinz Sichrovsky begrüßt im ORF III-Büchermagazin diesmal Christoph Ransmayr, Lisz Hirn und Valerie Fritsch. Altmeister und Millionenbestsellerautor Christoph Ransmayr sammelt in seinem neuen Erzählband "Als ich noch unsterblich war" 13 Kurzgeschichten, in denen er sein Publikum auf eine Entdeckungsreise rund um die Welt entführt. Lisz Hirn ist längst im philosophischen Kanon angelangt und versucht in ihrem jüngsten Werk "Der überschätzte Mensch" das zu finden, was einen Menschen im 21. Jahrhundert ausmacht. Und Valerie Fritsch erzählt in Ihrem neuem Roman "Zitronen" von der Ungeheuerlichkeit der Liebe.

Wiener Lifestyle - Knödel, Gulasch, Mazzes (1/3) 02:10

Wiener Lifestyle - Knödel, Gulasch, Mazzes (1/3)

Lifestyle

Wien war einst der Schmelztiegel des k.u.k. Vielvölkerstaates. Ob aus Galizien, Italien, Ungarn, Tschechien - in Wien suchten alle ihr Glück. Hier wurden alle Sprachen gesprochen, und auch ihre Gepflogenheiten, Kochrezepte und Musik brachten die Zugereisten mit in die Hauptstadt. So entstanden Grätzel in Wien, die ganz die ethnische Farbe der jeweiligen Bewohner und Bewohnerinnen annahmen: das jüdische Wien, das böhmische Wien, das ungarische Wien … In diesem neuen Dreiteiler für Erbe Österreich stellt Gestalterin Patrice Fuchs diese Grätzel vor, von denen heute nur mehr letzte Spuren existieren. In Folge eins widmet sie sich dem jüdischen Wien. Jüdische Geschäftsmänner bauten Ringstraßenpalais, Eisenbahnnetze und Krankenhäuser. Sie schrieben die großen Klassiker unserer Literatur, begründeten die Tiefenpsychologie und die moderne Kinderpädagogik. Der Großteil der jüdischen Wiener Bevölkerung lebte aber ganz anders, nämlich als einfache Arbeiterinnen und Arbeiter. Jiddisch ist weit verbreitet - nicht nur unter der jüdischen Bevölkerung. Bis heute verwendet der Wiener mit großer Selbstverständlichkeit jiddische Worte - vom "Masel haben" bis "Shlemassl".

Wiener Grätzelgeschichten - Von Währing bis Penzing 02:55

Wiener Grätzelgeschichten - Von Währing bis Penzing

Stadtbild

Die großen "Etablissementer", die Heurigen und Beisln der westlichen Vorstadt waren das pochende Herz der Hauptstadt. Man fuhr mit der Pferdetramway hinaus - wenn man das Geld dazu hatte. Sonst musste man laufen. Durch die Linienwälle, die im Zickzackkurs die Stadt umschlossen. In den Gassen an den Weinbergen spielten die Gebrüder Schrammel als Kinder. Ihr Vater schickte die begabten Burschen aufs Konservatorium, was für einen armen Handwerker sehr ungewöhnlich war. Ganze Straßenzüge im Westen wurden von Werkstätten beherrscht. Von Perlmutt bis Seide wurde hier alles verarbeitet. Mitte des 19. Jahrhunderts etablierten sich erste Fabriken in den Vorstädten und Vororten. Unter anderen wurden Puppen und Spielzeug hergestellt. Der erste Westbahnhof entstand mit Eingang zur Mariahilfer Straße, nicht zum Gürtel. Denn die Mariahilfer Straße war damals die zentrale Ader, der Gürtel eher eine Art Park. Am Cobenzl breiteten sich indes die unvergleichlichen Gärten der Rothschilds aus. Eine weltbekannte Orchideenzucht gedieh hier und wurde von englischen Gärtnern betreut. Diese brachten nicht nur Gartenkenntnisse mit nach Wien, sondern auch einen Sport: Fußball. Ihr Sportgeist wird der Stadt erhalten bleiben, nämlich als Gründung des Fußball-Clubs Vienna. R: Patrice Fuchs

Wien, wie es einmal war (1/3) 03:45

Wien, wie es einmal war (1/3)

Dokumentation

Wien wandelt sich ständig - Plätze, die man zu kennen glaubte, verändern ihr Aussehen. In einem neu produzierten Dreiteiler widmet sich Erbe Österreich den vielen Häutungen dieser Stadt, angefangen vom Umbau in der Ringstraßenzeit, bis in die Gegenwart und auch die nahe Zukunft. Möglicherweise wird der Ring auch einmal eine große Fußgängerzone sein. In Teil eins geht es um die historischen Veränderungen der Inneren Stadt. Es ist noch nicht so lange her, da war die Kärntnerstraße befahren - die Autos brausten nur wenige Meter an der Westfassade des Stephansdoms vorbei. Aber auch sonst hat sich in den letzten Jahrzehnten viel getan: traditionelle Geschäfte sind gegangen, internationale Handelsketten haben sich in die besten Adressen eingekauft. R: Norman und Jonathan Vaughan

erLesen 04:25

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Literatur

Heinz Sichrovsky begrüßt im ORF III-Büchermagazin diesmal Christoph Ransmayr, Lisz Hirn und Valerie Fritsch. Altmeister und Millionenbestsellerautor Christoph Ransmayr sammelt in seinem neuen Erzählband "Als ich noch unsterblich war" 13 Kurzgeschichten, in denen er sein Publikum auf eine Entdeckungsreise rund um die Welt entführt. Lisz Hirn ist längst im philosophischen Kanon angelangt und versucht in ihrem jüngsten Werk "Der überschätzte Mensch" das zu finden, was einen Menschen im 21. Jahrhundert ausmacht. Und Valerie Fritsch erzählt in Ihrem neuem Roman "Zitronen" von der Ungeheuerlichkeit der Liebe.