04:05
Der X3 gehört zu den beliebtesten BMW-Modellen. Seit 2010 wird die Geländelimousine in Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina gebaut. Die Nachfrage in den Vereinigten Staaten ist gewaltig, und so wurden die Produktionskapazitäten um 50 Prozent gesteigert. Das bedeutet konkret: 1.000 neue Jobs wurden geschaffen, 300 zusätzliche Roboter in Betrieb genommen. Außerdem musste das Werksgelände vergrößert werden - über 30.000 Quadratmeter Fläche kamen hinzu. Um das Ganze auch hinsichtlich der Umweltverträglichkeit zu verbessern, ließen die Münchener Autobauer eine neue Lackiererei errichten.
04:50
Oxford ist sicherlich eine der berühmtesten Universitätsstädte der Welt. Doch an den Ufern der Themse fühlt sich nicht nur die Wissenschaft zu Hause - Oxford ist auch eine bedeutende Industriestadt. So werden in den BMW Works Oxford verschiedene Modelle der traditionsreichen Marke Mini produziert. Zu den spektakulärsten Fahrzeugen zählt der Mini Coupé, der 2011 auf den Markt kam. NATIONAL GEOGRAPHIC zeigt, wie dieser kraftvolle Zweisitzer gebaut wird. Klar ist: Im altehrwürdigen Oxford ist eine High-Tech-Fabrik entstanden, in der faszinerende Autos im englischen Stil gebaut werden.
05:35
Der indische Unternehmer Sir Ratan Tata verfolgt eine Mission: Er will Indiens Straßen sicherer machen, indem er seine Landsleute vom motorisierten Zweirad ins Auto holt. Ein ehrgeiziges Ziel, denn 75 Prozent der indischen Fahrzeuge sind Zweiräder. Tatas Lösung ist der Tata Nano, das preiswerteste Auto der Welt. Rund 2.000 Euro kostet der Wagen, der nicht nur auf dem Subkontinent zum Verkaufsschlager werden soll. Deutschland hatte seinen "Käfer", Frankreich die "Ente" und die USA die "Tin Lizzy" - wird es in Indien gelingen, breite Bevölkerungsschichten mit dem Nano auszustatten?
06:35
Am 25. September 1978 befindet sich eine Boeing 727 der Pacific Southwest Airlines im Anflug auf den Lindbergh Airport von San Diego. Da entdecken die Piloten unmittelbar vor ihrem Jet eine Cessna. Wenige Minuten später kommt es zur Kollision und beide Flugzeuge stürzen in ein Wohngebiet. An Bord der Boeing sterben alle 135 Menschen, die beiden Insassen der Cessna und sieben Bewohner von San Diego kommen ums Leben. Insgesamt werden 22 Häuser zerstört oder zumindest beschädigt. Ein Expertenteam macht sich sofort an die Arbeit, um den Crash aufzuklären.
07:25
Am 11. Juli 1991 kommt es in einer kanadischen Douglas DC-8-61 kurz nach dem Start im saudi-arabischen Dschidda zu Hydraulikproblemen. Sofort versuchen die Piloten, umzukehren. Doch dann bricht an Bord ein Feuer aus, die Kabine füllt sich mit dichtem Rauch. Nur drei Kilometer vom rettenden Flughafen entfernt kommt es zur Explosion: In einem gigantischen Feuerball stürzt die DC-8 zur Erde. Alle 261 Menschen an Bord kommen ums Leben. Auf der Suche nach dem entscheidenden Fehler nehmen die Ermittler jedes einzelne Wrackteil genauestens unter die Lupe.
08:15
Die Alliierten hatten gehofft, das Deutsche Reich durch einen schnellen Vormarsch in Italien von Süden aus angreifen zu können - doch der Plan scheiterte: Von der alliierten Invasion Siziliens im Juni 1943 bis zur Eroberung Roms verging ein Jahr voller zäher Kämpfe. Nach dem Fall der italienischen Hauptstadt zog sich die Wehrmacht auf Verteidigungsstellungen in Norditalien zurück und leistete bis zum Kriegsende erbitterten Widerstand. Möglich wurde dies auch durch den sorgfältigen Aufbau der Verteidigungslinien, die unwegsames Gelände und Bergketten als natürliche Sperren in die Planungen einbezogen.
09:00
Die Anfänge der Luftwaffe waren bescheiden: Der Versailler Vertrag verbot Deutschland seit 1918 den Aufbau einer Luftstreitmacht. Auch die "Machtübernahme" der Nazis 1933 änderte daran vorerst nichts. Die Ausbildung neuer Kampfpiloten erfolgte zunächst im Geheimen, offiziell gegründet wurde die Luftwaffe im März 1935. Bis zum Kriegsbeginn 1939 wuchs sie auf eine Mannstärke von 373.000 mit 4.288 Flugzeugen an und war damit eine der weltweit stärksten Luftstreitkräfte. "Nazi-Bauwerke: Utopie und Größenwahn" zeichnet die Geschichte der Luftwaffe und ihrer technologischen Großprojekte nach.
09:50
Beamte von Homeland Security Investigations verhaften in Puerto Rico mehrere Verdächtige, die mit großer Wahrscheinlichkeit für einen Drogenschmugglerring tätig waren, welcher mit mehreren Morden in Verbindung steht. Agenten der Air and Marine Operations in Fajardo stoßen derweil auf einem gekenterten Boot auf Kokain im Wert von 13,2 Millionen Dollar. Auf den Virgin Islands führt eine Spezialeinheit unterdessen eine nächtliche Aktion durch, bei der es darum geht, Schmugglerschiffe abzufangen, die zwischen den Amerikanischen und den Britischen Jungferninseln verkehren.
10:35
Eine Überwachungsmaßnahme beschert den Beamten der Homeland Security Investigations einen großen Fang: In San Diego finden sie Meth und Fentanyl im Wert von einer halben Million Dollar. Im texanischen El Paso stößt ein Team der Customs and Border Protection auf jede Menge Bündel mit Bargeld. Hinzu kommen zahlreiche Blocks mit gepresstem Kokain. Versteckt ist das alles in einem scheinbar harmlosen Fahrzeug, das von Mexiko aus die Grenze überqueren will. Unterdessen gehen den Fahndern am Flughafen von Philadelphia tausende Dollars und mutmaßlich gefälschte Markenprodukte aus der Türkei ins Netz.
11:20
American Marine Officers erhalten einen Hinweis auf ein mit Drogen beladenes Boot, das Kurs aufs Festland nimmt. Mit Unterstützung aus der Luft stoppen sie das Boot in der Nähe der puerto-ricanischen Insel Vieques und beschlagnahmen über 1.300 Kilogramm Kokain im Wert von mehr als 41 Millionen Dollar. Die Zoll- und Grenzschutzbehörde U.S. Customs and Border Protection in Philadelphia geht einem Hinweis auf mögliche Geldschmuggler nach, die sich auf dem Weg nach Jamaika befinden. In San Diego entdecken Kollegen eine in einem Kofferraum geschmuggelte Person sowie Kokainpakete in einem Pkw-Geheimversteck.
12:10
Im Norden Guatemalas liegt unter dichter Vegetation und meterdickem Erdreich das einstige religiöse und kulturelle Zentrum der Maya-Zivilisation verborgen. Wo heute nur noch kreisförmig angeordnete Hügel auf das Wirken von Menschen hindeuten, standen vormals über 60.000 Bauten, von Häusern und Wallanlagen bis zu Pyramiden. Die archäologische Erforschung der entlegenen Ruinen erfordert Zeit: Selbst mit Hilfe modernster Methoden wie Satellitenaufnahmen, Laserscans und Lidar-Messungen gelingt es den Forschern nur allmählich, die herausragende Bedeutung der Stadt innerhalb des Mayareichs zu entschlüsseln.
12:55
Archäologen im Urwald Zentralamerikas stehen vor einem Durchbruch: Von der laserunterstützten Lidar-Methode erwarten sie Entdeckungen, die die Geschichte der Maya komplett neu schreiben könnten.
13:50
In Midyat in der Türkei legen Archäologen die unterirdische Stadt Matiate frei - ein weit verzweigtes System aus Gängen und Kammern, das einst als Zufluchtsort diente. In Royston in England stoßen Arbeiter auf eine geheimnisvolle, in Kreide gehauene Kammer mit religiösen Darstellungen. Unter der italienischen Stadt Orvieto bringt die Erweiterung eines Weinkellers eine etruskische Anlage ans Licht, deren Funde auf eine rituelle Nutzung hindeuten. Im iranischen Abarkuh kartieren Forschende schließlich ein weitläufiges Tunnelsystem, das Teil eines antiken Qanat-Wassernetzes gewesen sein könnte.
14:35
In Polen entdecken Bergleute riesige Salzkammern mit gewaltigen Kristallformationen, die über Jahrmillionen entstanden sind. In England rückt mit dem Burlington-Bunker eine streng geheime Anlage aus dem Kalten Krieg in den Fokus, die als unterirdisches Regierungszentrum geplant war - doch neue Hinweise deuten auf eine andere Nutzung hin. In Ägypten bringen Ausgrabungen eine 3.400 Jahre alte Siedlung aus dem Neuen Reich ans Licht und stellen bisherige Annahmen zur Region infrage. In China schließlich geben die rätselhaften Longyou-Höhlen mit ihren markanten Rillen den Forschenden bis heute Rätsel auf.
15:20
Auch nach dem D-Day gestaltet sich die Befreiung Europas äußerst schwierig. Hartnäckig halten sich die Deutschen beispielsweise in Caen. Dort setzt eine Panzereinheit den Alliierten besonders zu.
16:10
Um nach der Landung in der Normandie ihren Nachschub zu sichern, müssen die Alliierten unbedingt den Tiefwasserhafen von Brest erobern. Doch der befindet sich noch in der Hand der deutschen Besatzer.
16:55
Mit dem D-Day, der erfolgreichen alliierten Landung dem 6. Juni 1944 in der Normandie, ist die Endphase des Zweiten Weltkriegs eingeläutet: Doch auch nach der Sicherung ihrer Brückenköpfe in Frankreich stehen den amerikanischen, britischen und kanadischen Einheiten weitere enorme Opfer bevor. Operation Cobra, eine durch massive Bombardements unterstützte Offensive bei Caen, schwächt die deutschen Linien soweit, dass den Alliierten der Durchbruch gelingt. Ab August 1944 können sie ihre Truppen konsolidieren und gleichzeitig, trotz des erbitterten deutschen Widerstands, Richtung Paris vorrücken.
17:45
Im Frühjahr 2009 entdeckten Archäologen in einer Höhle in Marokko den Schädel und Torso eines Kindes, die offenbar aus vorgeschichtlicher Zeit stammen. Durch das Fehlen des Beckenknochens ließ sich nicht mehr feststellen, ob es sich um ein Mädchen oder einen Jungen handelte - doch die Forscher entschieden sich, dem Kind den weiblichen Vornamen "Bouchra" ("gute Nachricht") zu geben. Nun mussten wichtige Fragen geklärt werden: Wie alt war das Kind bei seinem Tod? Die Antworten waren nicht leicht zu finden, denn von dem Skelett abgesehen wurden in der Höhle keine weiteren Spuren gefunden.
18:35
Drei reale Katastrophen werden mit forensischer Präzision rekonstruiert: der Absturz der Raumfähre "Columbia", das Zugunglück von Eschede und der verheerende Brand im Londoner Grenfell Tower.
19:20
Drei reale Katastrophen werden mit modernster 3D-Technik, forensischer Präzision und wissenschaftlicher Expertise rekonstruiert: Warum explodierte eine Titan-II-Rakete in einem US-Raketensilo? Welcher verhängnisvolle Konstruktionsfehler führte zum Untergang der Ostsee-Fähre "Estonia" - dem schwersten europäischen Schiffsunglück seit der Titanic? Und wieso kam es auf der Bohrinsel Piper Alpha zur tödlichsten Offshore-Explosion aller Zeiten? Schritt für Schritt deckt "Anatomie einer Katastrophe" die wahren Ursachen hinter den Tragödien auf - von winzigen Materialfehlern bis zu fatalen Entscheidungen.
20:10
Die Nutzung spezieller Werkzeuge befähigt den Menschen, auch in den unwirtlichsten und lebensfeindlichsten Regionen der Erde überleben zu können. Egal ob in der eiskalten Arktis oder den tropischen Regenwäldern Mittelamerikas - indigene Völker entwickelten zum Teil über Jahrtausende ausgeklügelte Hilfsmittel, um den natürlichen Herausforderungen und Gefahren trotzen zu können. In dieser Folge blickt Hazen Audel zurück auf die Werkzeuge, die er auf seinen unzähligen Reisen und Expeditionen kennen und nutzen lernte und entschlüsselt die Geheimnisse der mitunter Jahrtausende alten Überlebenswerkzeuge.
21:00
Kio wird als Sohn der Löwin Summer geboren, der Königin eines mächtigen Rudels. Noch ist das Jungtier schüchtern und auf den Schutz seiner Familie angewiesen. Doch eines Tages könnte Kio über ein ganzes Reich herrschen. Zunächst muss er allerdings lernen, sich in der unbarmherzigen Savanne durchzuschlagen. Als eine Büffeljagd tragisch endet, erkennt er erstmals, wie unberechenbar das Leben sein kann. Mit jeder neuen Erfahrung wird Kio mutiger und wagt sich weiter von der Sicherheit seiner Familie fort - bis er bei einem Alleingang plötzlich dem größten Feind des Rudels gegenübersteht: einem Büffel.
21:40
Seit Zehntausenden von Jahren leben die Hadza im ostafrikanischen Rift Valley als Jäger und Sammler - und haben ihre Lebensweise bis heute bewahrt. Eva zu Beck begibt sich in ihr Lager, um deren Fähigkeiten kennenzulernen. Mit den Männern zieht sie zur Jagd los, ausgerüstet mit Pfeil und Bogen. Mit den Frauen sucht sie nach Nahrung, sammelt Baobab-Früchte und gräbt Knollen aus dem Boden. Zum Abschluss muss Eva alles Gelernte anwenden: 24 Stunden allein in der tansanischen Wildnis - nur mit dem, was sie selbst findet. Dabei merkt sie schnell, dass Überleben für die Hadza nie eine Solomission war.
22:15
Das Team von "Living Color" unterstützt ein Projekt an der Galaxy-Grundschule und fördert eine pädagogische Ausstellung, die das Interesse für Biologie wecken soll. Das Team präsentiert ein "Aquarium zum Anfassen", ein offenes Becken, bei dem die Schüler mit den Tieren in Interaktion treten können. Dafür müssen jedoch Fische gefunden werden, die robust genug sind, um die täglichen Berührungen von Kindern zu verkraften. Zur größten Belastung wird aber ein technisches Problem: Beim Verladen des Aquariums auf den Laster beginnt die Laderampe zu bröckeln und gefährdet die Auslieferung der Anlage.
23:05
Das PB Catch Restaurant in Südflorida ist hochmodern eingerichtet. Es fehlt nur noch die Anpassung des Fischbeckens an das Design des Restaurants. Weil "Living Colour" der Ruf vorauseilt, bei der Gestaltung von Aquarien immer bis an die Grenzen des Machbaren zu gehen, bekommt die Firma den Auftrag. Doch die neue Aufgabe ist mit keiner vorherigen vergleichbar. Der Restaurantbesitzer will keine Korallen, er will Kristalle in seinem Aquarium. Und er will es nicht opulent, sondern schlicht. Um diese Anforderungen zu erfüllen, braucht das Team endlose Versuche.
23:50
Ein luxuriöses New Yorker Hotel kommt an "Living Color" nicht vorbei, als es um den Bau eines ebenso beeindruckenden wie einzigartigen Aquariums geht. Für den Hotelarchitekten Frank Denner muss das Aquarium jedoch zusätzlich einen praktischen Nutzen erfüllen. Er möchte ein zylindrisches Becken, das einen Zwischenraum innerhalb des Gebäudes vollständig und nahtlos ausfüllt. Das klingt einfach, doch die Umsetzung könnte, was Größe und Form angeht, zum Desaster werden. Was die Sache noch komplizierter macht, ist der Umstand, dass die Becken nur vor Ort zusammengebaut werden können.