04:05
Die globale Dimension des Zweiten Weltkrieges wird auch beim Blick auf den sogenannten "Afrikafeldzug" deutlich. Beim Versuch, das britisch dominierte Ägypten zu erobern, wurden die mit den Deutschen verbündeten Italiener 1940 rasch zurückgeschlagen. Das wiederum rief Anfang 1941 Hitler auf den Plan: Zur Unterstützung von Mussolinis Truppen schickte der "Führer" das Afrikakorps unter General Erwin Rommel nach Libyen. Zunächst konnte der deutsche "Wüstenfuchs" die britischen Einheiten tatsächlich zurückdrängen. Für Hitler schien somit auch der Wüstenkrieg siegreich zu verlaufen. Doch es kam anders...
04:50
Nach der deutschen Niederlage von Stalingrad Anfang 1943, waren die Alliierten fest entschlossen, im Westen Europas eine zweite Front gegen Hitler-Deutschland zu errichten. Die Vorbereitung für eine Invasion in Nordfrankreich lief bereits. Doch auch von Südeuropa aus sollte die Befreiung des Kontinents vorangetrieben werden. Durch ein höchst effektives Täuschungsmanöver, die "Operation Mincemeat", gelang es den Briten, die Deutschen davon zu überzeugen, dass eine alliierte Invasion in Griechenland bzw. auf Sardinien kurz bevorstünde. In Wahrheit konzentrierte sich der Angriff allerdings auf Sizilien.
05:50
Mit dem stetigen Wachstum der Weltbevölkerung wird auch der Bedarf an Nahrungsmitteln immer größer. Die Nachfrage insbesondere nach landwirtschaftlichen Produkten steigt. Von dieser Entwicklung profitiert nicht zuletzt auch das US-Unternehmen John Deere, das zu den führenden Landmaschinenherstellern auf dem Weltmarkt zählt. Für "Fabriken der Superlative" öffnen sich die Tore der riesigen Fabrik in Iowa, in der John Deere seine besonders leistungsstarken Traktoren herstellt. Dabei wird der klassische Fertigungsprozess in der Gießerei durch den Einsatz modernster Technologie auf ein neues Level gehoben.
06:15
Mehr als fünf Jahrzehnte lang hat die US-amerikanische Regierung sich geweigert, auch nur ein Wort über unbekannte Flugobjekte (UFOs) zu verlieren. Doch jetzt berichten Navy-Piloten, dass sie mysteriöse Objekte gesehen hatten, die ihre Kampfjets verfolgten - angeblich Flugzeuge, die sie nie zuvor zu Gesicht bekommen hatten. Die Welt hält den Atem an, als streng geheime Videos der Marine durchsickern. Zahlreiche Regierungsvertreter, angeführt vom ehemaligen US-Senator Harry Reid, fordern eine Untersuchung des Ereignisses. Endlich sieht es so aus, als könnte die Wahrheit über UFOs ans Licht kommen.
07:00
2008 sieht ein Pilot im texanischen Stephenville am Himmel über seiner Ranch Lichter, die von etwas Großem zu stammen scheinen. Er ist mit dieser Beobachtung nicht allein: Dutzende Menschen wollen ebenfalls ein riesiges Raumschiff gesehen haben. Eine Lokalreporterin hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die Geschichten dieser Zeugen zu erzählen. Bereits 1952 hatte der Geheimdienst der US-Luftwaffe das "Project Blue Book" ins Leben gerufen, um UFO-Sichtungen zu sammeln und auszuwerten. Die Regierung wollte dem wachsenden "UFO-Problem" Herr werden. Doch bereits 1970 wurden alle Aktivitäten eingestellt.
07:45
1970 wird in den USA das "Project Blue Book" zur systematischen Untersuchung von UFO-Sichtungen sang- und klanglos beendet. Es gäbe keinerlei Beweise dafür, dass mysteriöse Objekte eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellten, hieß es. Danach kommt es immer wieder zu beunruhigenden UFO-Meldungen. Die Lage verschärft sich, als nach einem Vorfall US-Atomraketen unerklärliche Fehlfunktionen aufweisen und das Land schutzlos dasteht. Drei ehemalige Offiziere der Air Force, die in den späten 1960er Jahren auf Atomwaffenstützpunkten dienten, brechen ihr Schweigen und erzählen ihre Geschichte.
08:30
Eine Sichtung über Alaska durch Piloten einer japanischen Fluggesellschaft im Jahr 1986, ein Unidentified Aerial Phenomena (UAP) über Phoenix, Arizona, im Jahr 1997, eine fliegende Himmelsscheibe über dem Flughafen Chicago O'Hare: Zu diesen Vorfällen meldeten sich Hunderte von Zeugen, ohne dass es eine offizielle Rückmeldung der US-Regierung gab. Jahre später, im Jahr 2007, kommen viele der Piloten und Regierungsbeamte, die Zeugen dieser Sichtungen waren, zum ersten Mal zusammen, um ihre Geschichten auf einer gemeinsamen Pressekonferenz zu erzählen. Wird nun endlich Bewegung in die Sache kommen?
09:10
Area 51 ist ein militärischer Außenposten in der US-Wüste, der jahrzehntelang geheim gehalten wurde. Seit Langem gibt es über diesen Ort Gerüchte. Die Rede ist von "Unidentified Aerial Phenomena" (UAP), zu Deutsch: unidentifizierte Luftphänomene. 2019 rief eine Facebook-Gruppe dazu auf, die Anlage zu stürmen und nach Antworten zu suchen. 2,1 Millionen Nutzer sagten ihr Kommen zu. Schließlich erscheinen 2.000. UAP-Gruppen sind den Geheimnissen weiterhin auf der Spur. Zum ersten Mal seit 1969 befragt der Kongress hochrangige Pentagon-Beamte zu den UAP-Gerüchten in Area 51. Gibt es endlich Antworten?
09:55
Im US-Kongress kommt es zu einer aufsehenerregenden Anhörung, in deren Verlauf ein jahrzehntelanger Kampf um die Transparenz beim Umgang mit dem Thema UFOs neu entfacht wird. Ein Ex-Mitarbeiter des Pentagon sagt unter Eid aus und legt dabei ein brisantes Zeugnis ab. Außerdem beschreiben Kampfpiloten und andere Militärangehörige Sichtungen seltsamer Phänomene. Dies führt dazu, dass sich die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika gezwungen sieht, einen neuen Ansatz für die Analyse von UFO-Sichtungen und den damit verbundenen Veröffentlichungen in Betracht zu ziehen.
10:45
Ein ehemaliger Pilot der US Navy hat entscheidend dazu beigetragen, die Geheimhaltungspraxis der Regierung in Washington hinsichtlich des UFO-Themas aufzudecken. Er weiß: Für Piloten der zivilen Luftfahrt gab es bislang keine Anlaufstelle für die Meldung unerklärbarer Sichtungen. Als Whistleblower stellt sich der Ex-Soldat nun eindeutig auf die Seite seiner Kollegen und versucht, die Einrichtung einer solchen Stelle voranzutreiben. Zudem drängen Aktivisten die Politik dazu, endlich Gesetze zu schaffen, die die Belastung der Piloten ernst nehmen.
11:30
Wissenschaftler setzen auf künstliche Intelligenz, ultrapräzise Radarsysteme und andere technologische Errungenschaften, die ihnen dabei helfen könnten, Erklärungen für UFO-Sichtungen zu finden.
12:15
Obwohl das Thema UFOs in der Öffentlichkeit vielfach nicht ernst genommen oder tabuisiert wird, erzählen Menschen von ihren außergewöhnlichen Erfahrungen, die damit in Zusammenhang stehen.
13:00
Immer wieder gibt es Menschen, die behaupten, von Aliens entführt worden zu sein. Als der renommierte Harvard-Psychiater John Mack sich der Sache ernsthaft widmet, bekommt er Gegenwind.
13:50
Dank der Bürgerforschung und privat finanzierter Organisationen gibt es große Fortschritte bei der Datenerfassung rund um UFO-Sichtungen. Es geht um die allesentscheidende Frage: Sind wir allein?
14:35
Ob es um Radarmessungen, Beobachtungen von Militärs oder Augenzeugenberichte von Zivilisten geht, man kann es nicht leugnen: UFO-Sichtungen faszinieren die Menschen seit Jahrzehnten. Doch auch wenn es unzählige Fotos und Videoaufnahmen von angeblich nicht identifizierten Flugobjekten oder extraterrestrischen Zwischenfällen gibt, haben wir bis heute keinen wissenschaftlichen Beweis für außerirdisches Leben. Die Frage ist allerdings: Verdienen die zahlreichen UFO-Sichtungen eine größere wissenschaftliche Aufmerksamkeit?
16:10
Basierend auf inzwischen freigegebenen Geheimakten der CIA, enthüllt die Dokumentation, was wirklich auf dem als "Area 51" bekannt gewordenen Testgelände geschah. Jenseits von Spekulationen und Hörensagen werden Fakten geliefert über das Areal, das für die Luftfahrtgeschichte von großer Bedeutung ist. Die Entwicklung wegweisender Luftfahrtprogramme wie U2, A12, SR71, HAVE BLUE, des F117 Nighthawk und des Raptor FA22 fanden hier statt. Sie stellten die Lufthoheit der USA von den Tagen des Kalten Krieges bis hin zu heutigen militärischen Auseinandersetzungen sicher.
16:55
Stürzte 1947 ein UFO in der Nähe von Roswell, New Mexico, ab? Oder doch nur der berühmte Wetterballon, wie Militärs und Behörden seit Jahren beteuern? Bis heute werden regelmäßig seltsame Flugobjekte über der Wüste gesichtet - was allerdings auch damit zu tun haben könnte, dass die Air Force hier neue Flugzeugtypen testet. Doch ein kürzlich aufgetauchtes Video soll jetzt den Beweis dafür liefern, dass wirklich Außerirdische im Spiel sind: Denn angeblich zeigt der Film die Bruchlandung eines unbekannten Flugobjekts, die sich vor nicht allzu langer Zeit in der Nähe von Roswell abgespielt haben soll.
17:45
Ryder, Ben und James gehen 30 Zeugenaussagen nach, laut denen riesige Lichterscheinungen am Himmel des "Lone Star State" zu sehen waren, die von außerirdischen Raumschiffen stammen sollen.
18:35
Am Nachthimmel Kaliforniens haben zahlreiche Bürger seltsame Objekte beobachtet. Es gibt sogar Leute, die behaupten, die Regierung setze außerirdische Flugmaschinen ein, um mit deren Hilfe die Bewohner des "Golden State" besser bespitzeln zu können. Praktischerweise existieren Videoaufnahmen der UFOs. Ryder, Ben und James nehmen das Material genauestens unter die Lupe und erkennen dabei tatsächlich ein großes schwebendes Dreieck. Anschließend befragen sie Menschen, die behaupten, sie seien verfolgt worden, nachdem sie die seltsame Lichterscheinung am Himmel gesehen hatten.
19:25
In den Rocky Mountains sollen Menschen entführt und Tiere verstümmelt worden sein. Die Berichte konzentrieren sich auf das San Luis Valley im Süden des US-Bundesstaates Colorado. Von hier werden seit Jahrzehnten immer wieder UFO-Sichtungen gemeldet. Ryder, Ben und James reisen in das dünn besiedelte Tal, dessen Bewohner die UFO-Jäger bei ihren Recherchen nach schwebenden grünen Lichtern und fliegenden Untertassen bereitwillig unterstützen. Nachdem auch die drei Forscher fragwürdige Lichter am Himmel entdeckt haben, sprechen sie mit örtlichen Ranchern, um so mehr über die Tierverstümmelungen zu erfahren.
20:15
Das 1922 entdeckte Grab von Pharao Tutanchamun hat den Forschergeist ganzer Generationen von Ägyptologen beflügelt. Bis heute geben die zahlreichen Gegenstände, die man dem Verstorbenen auf seine Reise ins Totenreich mitgab, immer mehr ihrer Geheimnisse preis - denn neue Technologien ermöglichen Einblicke, die bis vor wenigen Jahren noch unmöglich waren. So lässt sich etwa die Arbeitsweise der Handwerker nachvollziehen, die die kostbaren Grabbeigaben einst erschufen. Auch bei der Suche nach dem Steinbruch, aus dem das Material für Tutanchamuns Grab stammt, können die Forscher einen Erfolg vermelden.
21:00
Internationale Archäologenteams erforschen das Vermächtnis Alexanders des Großen, eines der bedeutendsten Herrscher der Antike. Neue Ausgrabungen geben Einblicke in die beeindruckende Architektur von Pella in Griechenland und Ephesos in der heutigen Türkei. In Ägypten stoßen Forschende zudem auf ein Skelett mit Spuren schwerer Verletzungen, das möglicherweise Hinweise auf die Schattenseiten dieser Epoche liefert. Die Funde eröffnen neue Perspektiven auf eine Zeit, die von kultureller Blüte, politischer Macht und tiefgreifenden Veränderungen geprägt war.
21:50
Mindestens 2.000 Menschen kamen beim Ausbruch des Vesuvs 79 n.Chr. in der römischen Stadt Pompeji ums Leben - so viele sind bisher von Archäologen bei Ausgrabungen gefunden worden. Viele wurden offenbar von der 300 Grad heißen Gas- und Aschewolke, einem sogenannten pyroklastischen Strom, getötet. Andere erstickten oder wurden von umherfliegendem Geröll erschlagen. Forensiker widmen sich jetzt einer besonders bekannten Opfergruppe, den sogenannten "Flüchtenden". Eine spezielle Röntgentechnik enthüllt, was sie am Leibe trugen, wie alt sie waren und welche Verletzungen sie erlitten.
22:40
Am 23. Juli 2014 endet ein Routinemanöver für Flug 222 der TransAsia Airways tragisch: Das Flugzeug vom Typ ATR 72-500 kreist zunächst über der Formosastraße zwischen Taiwan und dem chinesischen Festland, um ein vorüberziehendes Unwetter abzuwarten. Doch als die Gefahr bereits vorbei scheint und die Maschine zur Landung auf dem Flughafen des Penghu-Archipels ansetzt, kollidiert sie mit mehreren Gebäuden. Von den 58 Menschen an Bord überleben nur zehn das Unglück. Flugunfall-Ermittler finden bald heraus, dass systematische Versäumnisse der Airline und der Crew die Absturzursache waren.
23:25
31. August 1988: Nur wenige Augenblicke nach dem Start vom Airport Dallas-Fort Worth stürzt Flug 1141 der Delta Airlines ab und fängt Feuer. Von den 108 Menschen an Bord gelingt es 94, teils schwer verletzt, sich aus der brennenden und sich rasch mit Qualm füllenden Maschine zu befreien. Die übrigen 14 Personen kommen in den Flammen ums Leben. Die Flugunfall-Ermittler können bereits nach kurzer Zeit die Landebahn und das Wetter als Unfallursachen ausschließen. Sie konzentrieren sich auf die Boeing 727-232 Advanced und ihre technische Ausstattung.