04:05
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:20
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:15
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
So unterhaltsam kann Lernen sein: In authentischen, humorvollen Dialogszenen werden die Grundlagen der englischen Grammatik sowie die Basisstruktur erfolgreicher Konversation vermittelt.
06:30
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
07:00
07:30
Heute wird es sportlich im Ah!-Studio! Also raus aus dem Fernsehsessel und mitgemacht, während die beiden Coaches Clarissa und Ralph ihr Fitnessprogramm präsentieren! Dabei klären sie ein für alle Mal, ob Pferde Warm-, Kalt- oder Vollblüter sind und dass das richtige Atmen bei jeder körperlichen Betätigung das A und O ist. Außerdem haben sie die Antworten auf die fünf Fragen der Sendung. Warum ist ein Rugbyball/Football eiförmig? Eigentlich sieht ein Rugby-Ball ja aus, als wäre er kaputt. Er ist eiförmig! Fußball kann man damit unmöglich spielen. Der Ball lässt sich schlecht treten und genauso schlecht fangen. Da fragt man sich doch: Warum hat der Ball diese Form? Hat das irgendwelche Vorteile? Clarissa kennt die Antwort. Woher kommt der Marathon? Welche Gangarten gibt es bei Pferden? Wie lenkt man ein Skateboard? Ist Schach ein Sport?
07:55
Die Hosts Kiara Jade, Noel Dederichs, Helena Heck und Valentin Wilczek begegnen spannenden jungen Menschen, die Mut machen und Lösungen für persönliche oder auch gesellschaftliche Probleme finden. Die Erzählweise orientiert sich an den Prinzipien des konstruktiven Journalismus: Statt Defizite zu betonen, konzentriert sich das Format auf Lösungsansätze, Perspektivwechsel und inspirierende Ideen.
08:05
Bewegung liegt in der Natur des Menschen. Ganz besonders Frauen haben oft den Wunsch, sich nach Musik zu bewegen, trauen sich aber nicht, das im Fitnessstudio und damit in der "Öffentlichkeit" zu machen. Wir bringen das Training direkt nach Hause ins Wohnzimmer: Mit den Dance Workouts wird der gesamte Körper von Kopf bis Fuß trainiert: Einfache Bewegungen aktivieren die Stoffwechselsysteme, der Kreislauf wird angeregt und Kalorien verbrannt. Langeweile kommt bei dem mitreißenden Dance-Training der Top-Presenterin Johanna Fellner nie auf: Schritt für Schritt baut sie die abwechslungsreichen Choreografien so auf, dass die Zuschauer die anspruchsvollen Schrittsequenzen schnell lernen. Die acht Folgen haben unterschiedliche Schwierigkeitsstufen und verschiedene tänzerische Stilrichtungen: Von der klassischen Dance-Aerobic über sexy Latino bis hin zu erdigen Afro-Kombinationen und hippen Funk-Moves. Beim Tanzen geht das Herz auf und der Körper bewegt sich wie von selbst zur packenden Musik! Wir bieten ein motivierendes Herz-Kreislauftraining, bei dem man nicht immer auf die Uhr blickt und sich fragt "Wie lange noch?" Ausstrahlung, Koordination, Fitness und Ausdauer verbessern sich mit viel Spaß bei jedem Training!
08:20
09:45
In dieser Folge seiner Dokumentarreihe "Mit der Kamera um die Welt" bereist Michael Martin den Pazifischen Feuerring und die Anden. Seit Milliarden Jahren verändert Plattentektonik das Gesicht der Erde. Nirgendwo zeigt sich das spektakulärer als am Pazifischen Feuerring, wo sich zwei Drittel aller Vulkane der Erde befinden. Michael Martin beginnt seine Fotoexpedition im winterlichen Kamtschatka, opfert seine Drohne am Vulkan Bromo, fotografiert blaue Feuer in Indonesien, brodelnde Lava-Seen im Südpazifik und wagt sich auf den Yasur im Inselstaat Vanuatu, den aktivsten Vulkan der Erde. Michael Martins zweites Zielgebiet sind die Anden. Sie erstrecken sich an Südamerikas Westküste über 7.500 Kilometer - die längste Gebirgskette der Erde. Auf dem Motorrad durchquert er das Altiplano mit seinen farbigen Lagunen und gleißenden Salzseen. In Boliviens Cordillera Real besteigt Michael Martin seinen ersten Sechstausender, aber sein spektakulärstes Ziel ist der Alpamayo, für viele der schönste Berg der Erde.
10:30
In dieser Folge seiner Dokumentarreihe "Mit der Kamera um die Welt" bereist Michael Martin das Rift Valley und die Arabische Halbinsel. Die Plattentektonik bringt nicht nur mächtige Gebirge hervor, sondern auch weltweit Grabenbrüche. Der über 6.000 Kilometer lange Ostafrikanische Grabenbruch oder Rift Valley prägt die Länder Äthiopien, Kenia und Tansania. Stationen auf Michael Martins Reise sind das einzigartige Geothermalgebiet Dallol, ein Dorf des Hamer-Volkes tief im Buschland, der Turkanasee, der als "Wiege der Menschheit" gilt, und der Vulkan Oldoniyo Lengai, der heilige Berg der Massai. Der zweite Reiseteil führt auf die Arabische Halbinsel, die größte Halbinsel der Erde und als eines der größten Wüstengebiete in weiten Teilen unbewohnbar. In Jordanien fotografiert Michael Martin die spektakuläre Landschaft der Wadi Rum. Im Oman geht er in der größten Sandwüste der Erde, der Rub Al Khali, auf Bilderjagd. Ihre 300 Meter hohen Dünen verlangen dem renommierten Wüstenfotografen beim Befahren starke Nerven, und beim Besteigen mit 40 Kilogramm Kameraausrüstung gute Kondition ab.
11:15
In dieser Folge seiner Dokumentarreihe "Mit der Kamera um die Welt" bereist Michael Martin Sibirien und die Arktis. Sibirien ist größer als die Volksrepublik China, durchzogen von rund 50.000 Flüssen und bedeckt von endlosen Wäldern. Im grimmigen Winter besucht Michael Martin Rentiernomaden in der Waldtundra, bestaunt das glasklare Eis des Baikalsees und fährt 2.000 Kilometer weit durch Jakutien. Im sogenannten "kalten Herz Sibiriens" besucht er Oimjakon, den kältesten bewohnten Ort der Erde. Das zweite Zielgebiet Michael Martins in dieser Sendung ist die Arktis. Sie zählt zu den letzten nahezu unberührten Gebieten unserer Erde und rückt durch den Klimawandel immer mehr in den Fokus. Zwei Mal, im arktischen Sommer und Winter, reist Michael Martin auf einem kleinen Expeditionsschiff entlang der Westküste Spitzbergens Richtung Nordpol. Auf Fotojagd nach Eisbären, dem "König der Arktis", entdeckt er für uns atemberaubende Landschaften.
12:00
In dieser Folge seiner Dokumentarreihe "Mit der Kamera um die Welt" bereist Michael Martin den indischen Teil des Himalaya-Gebirges und die Mongolei. Die beiden Himalaya Regionen Spiti und Zansakar sind von der tibetischen Kultur geprägt. In der kargen Hochgebirgswüste Spitis begegnet Michael Martin halbnomadischen Viehhirten. Danach zieht er mit Pferden auf einer einsamen Trekkingroute durch das alte Königreich Zanskar, dessen Felsenklöster und Dörfer einmalig im Himalaya sind. Zum wiederholten Mal ist der Naturfotograf unterwegs in dem Land, das wie kein anderes für Steppe steht: die Mongolei. Noch ist sie weitgehend unberührte Natur und Heimat Hunderttausender Nomaden. Mit dem Motorrad erkundet Michael Martin "off-road" die schier endlose Steppe von Ost nach West - eine abenteuerliche Fotoexpedition auf zwei Rädern.
12:45
Khlong ist der klangvolle Name der Kanäle, die Thailand durchziehen. Die Züge überqueren viel Wasser und fahren auch über die Brücke am Kwai, die ein Spielfilm weltbekannt machte. Die Reise beginnt in Mae Klong am Golf von Thailand, wo die Eisenbahn durch den "Schirm-Klapp-Weg"-Markt fährt. In Sekundenschnelle räumen die Verkäufer ihre Stände zusammen. Es geht abwechselnd durch karge Salzfelder und tropisch üppige Natur. Seit Jahrhunderten nutzen die Menschen das Meerwasser zur Salzgewinnung. Zwischen den Palmen fühlen sich die Affen wohl. Von Bangkok fährt ein Zug in den Nordwesten auf die Strecke der sogenannten Todeseisenbahn. Die japanische Armee ließ sie im Zweiten Weltkrieg von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern bauen. Weniger als ein Drittel ist noch intakt, und so wird die Reise zur Spurensuche. Neben der Gedenkstätte am Hellfire Pass kümmern sich Streckenforscher und ein buddhistischer Abt darum, dass die bewegende Weltgeschichte nicht in Vergessenheit gerät.
13:30
Es ist die größte touristische Attraktion Hamburgs: das Miniatur-Wunderland. Eine SWR Reportage über den Schweizteil. Als vor Jahren ein Brüderpaar von einer Modellbahnwelt träumte, hatten alle gelächelt. Kurze Zeit später lächelt niemand mehr, denn das Miniatur-Wunderland macht seinem Namen in jeder Hinsicht alle Ehre. Die riesige, ständig wachsende Modellbahnanlage in der Hamburger Speicherstadt zieht pro Jahr mehr Zuschauer:innen an als die Fußballprofis des HSV. Das Wunderland wird immer größer und höher. Der Schweizteil lockt mit einem begehbaren Berg. Er hat die Form des weltberühmten Matterhorns und misst sechs Meter. Ein stolzer Berg und eine Anlage der Superlative, die zum Traum wird, wenn das Alpenglühen beginnt.
14:00
14:45
Tosende Wasserfälle und sattgrüne Almwiesen säumen das Landschaftsbild des Salzburger Großarltals. Von Frühjahr bis Herbst gibt es hier etwa vierzig bewirtschaftete Almhütten. Und bis heute wird hier der für die Region typische "Sauerkas" nach traditioneller Art hergestellt: Von Hand abgeschöpft, mit hohem Kraftaufwand geknetet und in hölzerne Formen gehoben. Im Hauptort Großarl thront die spätbarocke Pfarrkirche weithin sichtbar über den alten Steinhäusern des Marktes. Musikalisch umrahmt wird die Sendung von der Pongauer Sonntagsmusi, Die Vielsaitigen, Orig. Mitterling Buam, Blühmbacher Zwoagsong, Heimatlandecho, Pflerer Gitschn und Plankenauer Tanzlmusi.
15:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
16:00
Was ist die Standuhr der Großmutter tatsächlich wert? Experten recherchieren Herkunft, Geschichte und Zeitwert von Gegenständen, die Zuschauer mitbringen. Meist sind dies Erbstücke oder Flohmarktfunde.
16:30
Es sind keine schönen Entscheidungen, die Thomas Helbling inzwischen in fast jedem Sommer treffen muss. Der Bürgermeister von Bad Königshofen muss dann das sog. "Wasser-Spargebot" erlassen. Das bedeutet: Rasenflächen, Spiel- und Sportplätze dürfen nicht besprengt, die landwirtschaftlichen Flächen nicht mehr bewässert werden. Selbst Autowaschen ist verboten. Bad Königshofen ist kein Einzelfall. In ganz Bayern wird das Wasser knapper, die Grundwasserstände sinken. Seit 2010 sei die Grundwasserneubildung im Freistaat um ein Fünftel zurückgegangen. Besonders betroffen ist der Norden Bayerns. Die Region um Bad Königshofen, der Landkreis Rhön-Grabfeld, trägt schon den Spitznamen "Steppe Bayerns". Der Hauptgrund für das knapper werdende Wasserdargebot ist der Klimawandel: Seit Beginn der flächendeckenden Messungen im Jahr 1881 hat sich die Erde um 0,9 Grad erwärmt, Unterfranken aber um 2 Grad. Mehr als doppelt so viel also wie der globale Durchschnitt! Was tun? Gut zu wissen zeigt die Bemühungen in der Landwirtschaft, der Industrie und bei den Kommunen. Die Bewirtschaftung der Felder wird sich vor allem in Nordbayern verändern. "Direktsaat" ist das Zauberwort. Dabei wird das Feld vor der Saat überhaupt nicht mehr bearbeitet, nicht gepflügt, nicht mal gegrubbert. Dadurch bleibt der Boden feuchter. In der Forstwirtschaft wird der Wald für die Zukunft fit gemacht. Der Umbau von Monokulturen zu Mischwäldern ist deshalb so wichtig, weil der Wald eine Schwammwirkung hat, also Wasser "in der Fläche" hält. In der Industrie wird immer mehr Wasser eingespart, etwa durch fast geschlossene Kreisläufe. Und auch die Kommunen sparen Wasser. Einmal im täglichen Verbrauch, hier ist jeder einzelne Bürger gefragt. Aber auch in der Umgestaltung der Kommune selbst: Weniger Bodenversiegelung, besserer Umgang mit Regenwasser. Ob das reicht?
17:15
Die perfekte Welle - Mit einem neuartigen Überwachungssystem studiert ein Wissenschafterteam der TU Graz die Auswirkungen von Wellen am Kärntner Wörthersee. Die Schifffahrt beeeinflusst Fauna und Flora stärker als gedacht. Attacken-Training - In Wien trainieren IT-Spezialisten verschiedener Unternehmen gemeinsam die Abwehr von Cyber-Attacken. Die Realität holt sie dabei schneller ein als gedacht... Mysteriöser Hai aus Bayern - Ein 150 Millionen Jahre alter Fund aus Bayern stellt Forschende vor ein Rätsel. Der Urzeit-Hai läßt sich keiner bekannten Gruppe zuordnen. Am Naturhistorischen Museum in Wien versuchen Paläontologen herauszufinden, was dahintersteckt. Aktuell, anschaulich, lehrreich - das ORF-Wissenschaftsmagazin von und mit Günther Mayr. Jede Woche zeigt es in informativen Beiträgen die neuesten Erkenntnisse der Forschung, die uns allen etwas bringen. Mythen, Gerüchte und Fake-News werden wissenschaftlich überprüft und nachvollziehbar entlarvt. Dazu gibt es spannende Reportagen von den interessantesten Forschungsschauplätzen in Österreich und weltweit. Regelmäßig werden erfolgreiche Wissenschafter/innen, ihre persönlichen Zugänge und ihre herausfordernde Arbeit porträtiert. Ein Blick ins Archiv soll anschaulich machen, wie schnell sich Forschung und Erkenntnisse im Lauf der Geschichte verändern. Was war Utopie, was ist bis heute erfolgreich? Die Welt der Forschung - von ihren Anfängen bis zum Blick in die Zukunft.
17:35
"Biberbox" macht Pkw-Kombi zum Miniwohnmobil Patrick Langer aus Markkleeberg hat eine Box entwickelt, mit der man einen Pkw-Kombi ganz einfach in ein Wohnmobil umbauen kann. So erspart man sich die nervige Schlafplatzsuche mit einem Wohnmobil. Obwohl diese Idee Nachahmer gefunden hat, verkauft er seine Erfindung immer noch und hat inzwischen auch eine Variante für Kleinbusse gebaut. Querhängematte für mehr Komfort Ulrich Krellner aus Berlin hat eine Hängematte in der man nicht mit der Körperachse längs in der Matte liegt, sondern quer. Zudem passt eine Luftmatratze rein, die von unten isoliert und Stabilität im Rücken gibt. Jetzt hat er auch ein Zeltdach für seine Hängematte gebaut und bietet ein Gestell zum Aufhängen, wenn keine passenden Bäume vorhanden sind. Urlaub auf dem Autodach Leo Honatzis aus Gera hat die Idee "Dachzelt fürs Auto" weiterentwickelt: Neu sind feste Pappwände statt Zeltstoff. Dadurch soll es sicherer sein, wärmer, mehr Lärm abhalten und trotzdem leicht, schnell aufzubauen. Seine Erfindung hat er mittlerweile noch einmal überarbeitet. Er verkauft sie bereits, sucht aber noch Partner für den Vertrieb. Campingbad auf der Auto-Anhängerkupplung Nico Herzberg aus Radeberg hat ein einklappbares Bad fürs Camping gebaut, das man auf dem Fahrradträger an Pkw-Anhängerkupplung verstauen kann. Darin enthalten: ein Bad mit Toilette, Waschbecken und Dusche zum Mitnehmen. Durch Aufkurbeln entsteht eine geräumige Kabine. Noch ist das Bad nicht in Serie, dafür ist der Erfinder noch in Gesprächen mit Produktionspartnern.
18:00
Ein plötzlicher Herzstillstand kann viele Ursachen haben. Oft steckt ein Herzinfarkt dahinter - immer noch eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Aber die Wissenschaft kennt heute die wichtigsten Risikofaktoren. Wie können wir vorbeugen und unser Herz besser schützen? Können uns moderne Uhren mit Gesundheitsfunktionen dabei helfen? Sie messen Herzfrequenz und Blutdruck und sollen bei Problemen rechtzeitig warnen. Quarks macht den Test: was leisten diese schlauen Uhren wirklich und wer kann davon profitieren? Der plötzliche Herztod kann jeden treffen, ohne Vorwarnung, so wie bei Olaf. Mitten auf einer Radtour setzt sein Herz plötzlich aus. Quarks erzählt seine Geschichte und zeigt, wie er dank schneller Hilfe überlebt hat. Viele Menschen zögern im Notfall, auch aus Angst etwas falsch zu machen. Was können wir tun, um das zu ändern? Und: Was braucht unser wichtigstes Organ wirklich?
18:45
Kopftuchverbot, Sterbehilfe, religiöse Symbole im Wahlkampf: Religion und Ethik spielen in der öffentlichen Diskussion immer wieder eine zentrale Rolle. "Prisma", das neue ORF-TV-Format informiert über aktuelle Geschehnisse im Zusammenhang von Gesellschaft und Wissenschaft. Die Sendung liefert Zusammenhänge, diskutiert verschiedene Standpunkte und analysiert religionspolitische und ethische Entwicklungen im In- und Ausland. Durch die Sendung führen Judith Fürst, Konstantin Obermayr und Sandra Szabo.
19:00
Die aktuellen Herausforderungen sind groß: Die Corona-Pandemie und die Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft, der Krieg in der Ukraine und nicht zuletzt der Klimawandel sind Probleme, die Antworten durch die Politik verlangen. Was also tun, wenn man mehr will, als "nur" an Demonstrationen teilnehmen oder Helferkreise organisieren? Wenn man politisch gestalten und langfristig Weichen stellen will? Respekt-Moderator Sebastian Leidecker trifft drei Menschen, die eine Karriere als Politiker:in anstreben oder bereits erfolgreich absolvieren. Er fragt nach, wie ein solcher Einstieg gelingen kann und was zu erwarten ist. Für den 16-jährigen Konrad Thees zum Beispiel war das Video des Youtubers Rezo "Die Zerstörung der CDU" im Mai 2019 der Anstoß, sich politisch zu engagieren. Heute ist er im Vorstand und Sprecher der "Grünen Jugend" im Kreisverband Erding, einer Kreisstadt nordöstlich von München. Zusammen mit der "Mutterorganisation" Bündnis90/Grüne organisiert er jetzt selbst Demonstrationen und setzt sich ein für mehr Engagement bei der Energiewende und bei Themen, die die Region betreffen. Das sind zum Beispiel der Kampf gegen eine dritte Start- und Landebahn am Flughafen München, der im Landkreis liegt. Ähnlich engagiert und motiviert ist Bela Bach in die Politik gestartet, bei der SPD. Moderator Sebastian Leidecker trifft die 31-Jährige, die zwei Jahre im Deutschen Bundestag war - als damals jüngste Abgeordnete. Weil sie keinen aussichtsreichen Listenplatz bekam, verzichtete sie auf eine erneute Kandidatur für den Bundestag und engagiert sich jetzt wieder im Ortsverband für lokale und regionale Themen. Ihr Fazit aus der Zeit in Berlin: Tolle Gestaltungsmöglichkeiten, aber eine 80-Stunden-Woche. Und ohne "dickes Fell" geht nichts, etwa bei Bedrohungen und Beleidigungen in den sozialen Medien. Ganz ähnliches kennt auch Benjamin Miskowitsch, der mit 38 Jahren der jüngste Landtagsabgeordnete in der Fraktion der CSU ist. Sein Rat: Ohne Geduld und guten Nerven erreicht man nichts in der Politik. Benjamin Miskowitsch setzt sich ein für den Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs und will so in der Regierungspartei CSU einen Beitrag leisten zur Verkehrswende. Der Beruf Politiker:in ist sein Traumjob. Aber - so sagt er auch - es ist ein Beruf, der sehr viel fordert. © Bayerischer Rundfunk 2022 Mehr Informationen unter: www.br.de/respekt
19:30
Wer nüchtern bleibt, kann auch einen Rausch erleben! Davon ist Marius Beyer überzeugt. Auf seinen Ecstatic Dance-Partys tanzen sich die Teilnehmer barfuß in einen Rausch - ganz ohne Alkohol oder andere Drogen. Marius Beyer möchte, dass andere spüren: man kann auch ohne Alkohol loslassen. Beim ekstatischen Tanzen soll jeder die Möglichkeit haben, den eigenen Körper wahrzunehmen und Gemeinschaft zu erleben - immer mit null Promille. Auch Sängerin Joséphine Hurtut lebt inzwischen alkoholfrei. Noch vor zwei Jahren gehörten Drinks mit Freunden oder bei ihrer Arbeit in der Pariser Kulturszene selbstverständlich dazu. Heute fühlt sie sich ohne Alkohol wacher, klarer und mehr im Einklang mit sich selbst. Das Nachtleben in den Pariser Bars und Kabaretts erlebt sie nun nüchtern - und erfährt dabei immer wieder, wie sehr Alkohol in der französischen Kultur verankert ist. In der Ardèche, im Südosten Frankreichs, leitet Delphine Courgey Frankreichs einzigen Campingplatz, auf dem es keinen Tropfen Alkohol gibt. Viele ihrer Gäste kommen seit Jahren hierher und haben eines gemeinsam: den Kampf gegen ihre Alkoholsucht. Delphine selbst hat früher auch getrunken und will heute anderen Mut machen. Sie möchte zeigen, wie erfüllt und frei ein Leben ohne Alkohol sein kann - und wie viel Spaß ein gemeinsamer Sommer auf einem alkoholfreien Campingplatz macht. Die Reportage erzählt die Geschichte dieser drei Menschen - und zeigt, warum der Verzicht auf Alkohol für sie kein Verlust, sondern ein Gewinn ist.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Als Schauspielerin drehte sie mit Clint Eastwood oder Gregory Peck. Später wurde sie Deutschlands wohl bekannteste Ärztin - doch in diesem Film zeigt Dr. Marianne Koch eine Seite, die kaum jemand kennt. Als Zeitzeugin berichtet sie von einer dramatischen Epoche. Geboren 1931 in München, wächst sie während des Regimes des Nationalsozialismus auf. Ihr jüdischer Vater, ein international bekannter Münchner Mediziner, muss früh emigrieren. Seine Herkunft wird zum gefährlichen Familiengeheimnis. Besonders schmerzhaft: Marianne Kochs Onkel wird Opfer des sogenannten NS-Euthanasieprogramms - des systematischen Massenmords an Menschen mit Behinderungen, über den lange geschwiegen wurde. Kochs Erinnerungen daran öffnen den Blick auf ein Kapitel der Geschichte, das bis heute kaum öffentlich erzählt wird. Nach Kriegsende steht die Jugendliche mit 14 Jahren in einer zerstörten Stadt und einem verunsicherten Land. Die Jahre des Wiederaufbaus, die Sehnsucht nach Normalität und das Schweigen über die Vergangenheit begleiten sie in ihre Karriere als Filmstar der 1950er-Jahre - und später in ihre zweite große Lebensentscheidung: Mit über 40 kehrt sie der Filmwelt den Rücken und wird Internistin. Dieses Zeitzeugenportrait der Regisseurin Michaela Wilhelm-Fischer erzählt vom außergewöhnlichen Leben einer Frau, die Deutschland als Schauspielerin und Ärztin geprägt hat und durch ihren Blick zurück Geschichte persönlich erfahrbar macht.
21:15
Gestohlene Gemälde versprechen schnelles Geld. Doch wohin mit weltbekannten Meisterwerken von Monet, Munch oder van Gogh? In der Reihe "Art Crimes" treten Kunstdiebe und Ermittler vor die Kamera, um die spektakulärsten Kunstdiebstähle der letzten Jahrzehnte zu rekonstruieren. Eine internationale Koproduktion, spannend und unterhaltsam erzählt im Stil eines Doku-Thrillers und voller überraschender Wendungen. 12. Februar 1994: Während die ganze Welt die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 1994 im norwegischen Lillehammer verfolgt, lehnen zwei Männer eine Leiter an die Nationalgalerie in Oslo. Von Überwachungskameras gefilmt, schlagen sie eine Fensterscheibe ein, klettern in das Museum und stehlen Edvard Munchs weltbekanntes Bild "Der Schrei". Anstelle des Bildes findet die Osloer Polizei am nächsten Morgen einen Zettel mit den Worten "Danke für die schlechte Bewachung". Die Ermittlungen führen den Osloer Polizeihauptkommissar Leif A. Lier nach London, wo gestohlene Kunstwerke erfahrungsgemäß am ehesten einen Käufer finden. Dort organisieren die Osloer Polizei und Scotland Yard eine komplexe Undercover-Operation: Detektiv Charles Hill soll sich als amerikanischer Kunsthändler in Europa ausgeben, um die gestohlenen Kunstwerke zu kaufen. Sein Kontakt in Oslo ist der renommierte Kunsthändler Einar-Tore Ulving, der in ein gefährliches Spiel mit dem Dieb auf der einen und der Polizei auf der anderen Seite verwickelt wird. Doch jeder in der Stadt verdächtigt nur eine Person: Pål Enger, ehemaliger norwegischer Fußballspieler und inzwischen ein bekannter Krimineller mit einer Obsession für Edvard Munch. Enger ist jedoch verschwunden. Es kommt zum Showdown im Sommerhaus des Kunsthändlers, wo das Gemälde versteckt wird. Ein skandinavischer True-Crime-Thriller mit vielen überraschenden Wendungen, erzählt von den damaligen Ermittlern und Pål Enger selbst.
22:45
Eine große konzertierte Aktion zur Eröffnung des Mozartfests Würzburg 2018: Das international gefeierte Schumann Quartett um die Brüder Erik, Ken und Mark Schumann und die estnische Bratschistin Liisa Randalu treffen zusammen mit der jungen, brillanten belgischen Klarinettistin Annelien Van Wauwe und der Camerata Salzburg zum konzertierenden Mit- und Gegeneinander im "vielstimmigen" Kammerkonzert von Karl Amadeus Hartmann. Dazu: Mozart in festlich-repräsentativem C-Dur - in der frühen Symphonie KV 208 und im späten olympischen Meisterwerk KV 551. Am Pult steht Hartmut Haenchen, der legendäre langjährige Chef des einstigen Kammerorchesters Carl Philipp Emanuel Bach.
23:15
Von Anfang an sei die Oper sein Leben gewesen, sagt Thorsten Büttner. Schon als Kind stand er in Stuttgart auf der Bühne, zuerst als Statist, später als Solist des Kinderchores. Seither war sein Ziel klar: Er wollte Opernsänger werden und als Tenor in den großen Theatern der Welt auftreten. Konsequent arbeitete er an seiner Gesangskarriere, schloss als Jahrgangsbester sein Studium ab und ergatterte erste Engagements. Doch hinter der Bühne wurde sein Traumjob zunehmend zum Albtraum: Immer wieder fühlte sich Thorsten Büttner schlecht behandelt. Nach zahlreichen seelischen Verletzungen und gesundheitlichen Zumutungen gab er die Opernwelt auf, trotz seines aussichtsreichen Karrierestarts. Seine zweite Leidenschaft wird zum Ausweg: Whisky. Thorsten Büttner lässt sich zum Whiskysommelier ausbilden und beginnt auf Mittelaltermärkten, Whisky zu verkaufen. Eine Lösung - auf den ersten Blick. Doch kann er die Oper wirklich loslassen und mit Plan B glücklich werden
23:45