04:25
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:40
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
"Les Gammas! Les Gammas!" zeigt die Abenteuer der Besatzung eines außerirdischen Weltraumgefährts, das vom Sternbild Gamma kommend in Frankreich niedergeht. Die Gamms kommen aus einer scheinbar zurückgebliebenen technologielosen, Geld, Hast, Lärm und Krieg nicht kennenden Zivilisation. Sie verfügen über gewisse magische Kräfte, praktische Intelligenz und sprachliche Anpassungsfähigkeit. Sie können anfangs kein Wort Französisch, doch sie verstehen schnell, sprechen, was sie hören, häufig und mit Freude nach und halten einmal Gelerntes fest. Ihr Erscheinen verursacht in Frankreich eine UFO-Psychose: viele haben sie gesehen, doch keiner kann ihre Existenz beweisen. Die Autoritären glauben an einen Spuk, doch nicht an die Gammas. Zusehens wird die französische Öffentlichkeit gespalten. Die Gammas geraten in Gefahr; ein um Anerkennung kämpfender Detektiv ist ihnen ständig auf der Spur. Die 39 Abenteuer führen kreuz und quer durch Frankreich und enden auf dem Stern Gamma. Der Kurs bietet die Möglichkeit zum allmählichen Einhören, zum zunehmenden Hörverständnis, zur Kenntnis der wichtigsten Strukturen der französischen Sprache, zu einem elementaren Wortschatz und zu einer elementaren Lesebefähigung. Zuschauern mit Vorkenntnissen bietet er eine attraktive Gelegenheit zu deren Auffrischung und Erweiterung.
06:30
Telekolleg Volkswirtschaftslehre Dozent im Studio: Prof. Dr. Gerhard Mammen, Fachhochschule Ansbach Thema: Umweltpolitik und ihre Bedeutung für die Volkswirtschaft
07:00
Mit dem Programm "GRIPS" vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:15
Mit dem Programm "GRIPS" vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:30
Folge 141: Verliebt, verlobt, verheiratet! Sie liebt mich, sie liebt mich nicht, sie liebt mich. Heute begibt sich Willi auf die Suche nach den Geheimnissen der Liebe. Als Erstes schaut der Reporter in Eutin in Schleswig- Holstein vorbei. Dort steht die Bräutigamseiche, ein über 500 Jahre alter Baum, der lange Zeit der einzige der Welt mit eigener Postanschrift war. Der Baum ist eine Art öffentlicher Briefkasten: wer an die Bräutigamseiche schreibt, sucht meistens eine/n Partner/in. Ex-Postbote Karl-Heinz Mertens und seine Nachfolgerin Sonja Spioneck erklären, wie die Sache mit dem Baum-Briefkasten funktioniert. Jeder, der zur Eiche kommt, kann einen Brief aus dem Astloch holen, ihn lesen, zurückstecken oder mitnehmen. Mal schauen, ob auch heute jemand persönlich vorbei kommt! Verlieben kann man sich bereits, wenn man noch ganz jung ist. Damit man schon früh weiß, was es mit der Liebe auf sich hat, ist Sebastian Kempf in Sachen Aufklärung in Schulen unterwegs. Sebastian arbeitet bei Pro Familia, einer Münchner Beratungs- und Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche zum Thema Liebe und Sexualität. Willi begleitet ihn in die 4. Klasse der Grundschule in Trudering. Ob der Reporter herausbekommt, wer von den Schülern gerade verliebt ist? Man sagt, wer verliebt ist, sieht die Welt "wie durch eine rosarote Brille" oder hat "Schmetterlinge im Bauch". Liebe spürt man auch körperlich - vor allem im Herzen. Das klopft, wenn der geliebte Mensch da ist oder tut weh, wenn man Liebeskummer hat. Welches Rezept es gegen Liebeskummer gibt, lässt sich Willi von Psychosomatikerin Petra Sobanski erklären. Marianne und Björn Ritscher haben gerade Schmetterlinge im Bauch. Und zwar sehr viele, denn heute ist ein besonders schöner Tag im Leben des Paares: sie heiraten - und Willi darf bei der Trauung dabei sein. Dem Hochzeitspaar alles Gute und ein Leben voller Liebe!
07:55
Shaun hat einen alten Filmprojektor gefunden. Er lädt Bitzer zu einer Vorführung in die Scheune ein. Gemeinsam machen sie es sich auf dem Heuboden gemütlich. Sie amüsieren sich über Timmys erste Schritte auf der Leinwand und eine lebende Schaf-Pyramide. Doch dann tanzen die Schafe Bitzer auf der Nase herum; Shaun muss vor dem Stier Reißaus nehmen. Aus Spaß wird Ernst und die Stimmung im Publikum kippt.
08:00
Die große romanische Kirche von San Zeno am Nordrand von Verona war im Früh- und Hochmittelalter einer der wesentlichen kulturellen Verbindungspunkte zwischen Nord und Süd, zwischen Deutschland und Italien. Auch in Bayern entstanden durch die intensive Verbindung mit Verona Zenokirchen, in Bad Reichenhall und in Isen. Zeno war im 4. Jahrhundert Bischof von Verona und schon im 5. Jahrhundert wurde über seinem Grab eine Kirche gebaut. Von diesem ersten Bau ist nichts mehr geblieben, da 1117 ein schweres Erdbeben Oberitalien erschütterte. Die heutige, romanische Basilika von San Zeno wurde von1118 bis 1135 errichtet. Ihre herrliche Portalanlage, deren Mittelpunkt die ausdrucksstarken, künstlerisch bedeutenden romanischen Bronzetafeln sind, ist das Werk von Meister Nikolaus, der sich selbst an der Tür dargestellt hat. In dem Film von Gabriele Greindl wird er gezeigt; ebenso wie die von Nikolaus gestalteten Figuren der Ritter und Kaiser. Einfühlsam versucht die Autorin, dem Betrachter die außerordentliche Schönheit, die Expressivität der Bronzetafeln zu zeigen. Die biblischen Ereignisse, die an dieser Tür dargestellt sind, sind so kraftvoll, dass auch dem heutigen Menschen die Reaktion aller am damaligen Geschehen Beteiligten unmittelbar nahe geht. Darüber hinaus ist die handwerkliche Leistung, die in den Bronzetafeln steckt, ungeheuer. Gabriele Greindl versucht dies in ihrem Film zum einen durch genaue Betrachtung der Bronzetafeln, zum anderen durch einen Besuch in einer modernen Bronzegießerwerkstatt zu zeigen.
08:30
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
Winter im Klostertal - Im Naturschnee-Skigebiet am Sonnenkopf nimmt Moderatorin Annette Krause bei der mehrfachen Freeride-Weltmeisterin Nadine Wallner einen Kurs im Tiefschneefahren. Eine Alternative zum Skifahren ist die Schneeschuhwanderung mit Wanderführerin Caroline Mark auf den Aussichtsberg Mutjöchle. Von hier hat man einen grandiosen Blick auf die Vorarlberger Bergwelt und auf das Klostertal. Mit dem Bau der Arlbergbahn und des Eisenbahntunnels vor mehr als 100 Jahren wurde die Region zur Hauptverkehrsader zwischen Ost und West. Annette Krause begleitet die Männer der Eisenbahn-Feuerwehr auf ihrem Löschzug bei der Fahrt in den mehr als zehn Kilometer langen Tunnel zu einer Rettungsübung. Stuben am Arlberg gilt nicht nur als Wiege des Skisports. Hier treffen sich einmal im Jahr Snowboarderinnen und Snowboarder aus aller Welt zu einem legendären Rennen. Paul Gruber, einer der Snowboard-Pioniere, vermittelt Annette Krause die Faszination an diesem Sport. Ziel der Expedition ist die auf 2.288 Meter gelegene Ulmer Hütte, in der Annette Krause auf viele Urlauberinnen und Urlauber aus dem Südwesten trifft.
11:45
Eines der Hauptprobleme bei archäologischen Funden ist die genaue zeitliche Datierung. Karl-Uwe Heußner hat einen Weg gefunden: Er untersucht Wachstumsringe von Bäumen. Sobald ein Stück Holz - selbst wenn es verkohlt ist - gefunden wird, macht er sich an die Arbeit. 50 Jahresringe reichen ihm und er kann das Alter der archäologischen Fundstücke auf Jahre genau eingrenzen. Damit kommt er sogar Kunstfälschern auf die Spur.
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
Intelligent trainieren statt auspowern! Fit in den Sommer mit TELE-GYM! Das Bayerische Fernsehen startet ab 20. März 2013 innerhalb der TV-Serie "TELE-GYM" mit der neuen Staffel "Gesund & Schön - Funktionelles Figurtraining". Jugendliches Aussehen und ein straffer Körper hat wenig mit den Pfunden zu tun, die man auf den Rippen hat. Vielmehr kommt es darauf an, dass die Proportionen stimmen. Das erreichen wir, indem wir nicht einzelne Muskeln, sondern ganze Muskelketten und somit Bewegungsabläufe trainieren. Dieses kurzweilige, effektive Gesundheits- und Figurtraining legt sehr viel Wert auf die Stärkung der tiefen Muskulatur. Eine gut trainierte Tiefenmuskulatur stabilisiert und schützt unsere Gelenke bei jeder Bewegung. Damit sind wir auf all unsere Alltagsaufgaben optimal vorbereitet. Wir verbessern unsere Haltung, vergrößern unser Lungenvolumen, stärken unseren Schultern, formen die Taille und das Gesäß, straffen den Bauch und die Oberschenkel. Durch das gezielte sensomotorische Training treten wir sportlicher und jugendlicher auf. Das Gleichgewichts- und Reaktionstraining lässt uns sicher und nicht unbeholfen erscheinen. Wir stehen mit einer festen "Mitte" im Leben! Das funktionelle Training ist abwechslungsreich, schult alle Sinne und sorgt dafür, dass Sie reaktionsschnell und wach bleiben. Eine stabile und feste Mitte lässt uns sicher und selbstbewusst auftreten - das sorgt für eine jugendliche und erfolgreiche Ausstrahlung im Alltag. Geben Sie Ihrem Körper den Powerkick, den er braucht um gesund, leistungsfähig und attraktiv zu bleiben. 15 Minuten täglich reichen vollkommen aus! Wer ist Gabi Fastner? Gabi Fastner ist weltweit bekannt durch ihre millionenfach gesehenen Trainingsvideos auf YouTube. Viele kennen sie auch von ihren Fortbildungen und Workshops auf Kongressen. Sie ist staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin und unterrichtet seit 15 Jahren täglich in ihrem eigenen Sport- und Gymnastikstudio in Bad Tölz. Ihr umfangreiches Fachwissen gibt sie auch als Dozentin an einer Schule für angehende Gymnastiklehrer weiter. In den letzten Jahren hat sie mehrere Trainingsgeräte und Konzepte entwickelt, darunter TOGU Brasil® und Brasil® Workout.
13:15
13:30
13:45
14:00
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
14:45
In starken Bildern und spannenden Geschichten berichtet "Euromaxx" über Europa: Architektur und Abenteuer, Kunst, Kultur und Kulinarik, Länder und Lifestyle, Mode und Musik, Promis und Passionen. Diese Vielfalt präsentiert das TV-Magazin einmal wöchentlich : 26 Minuten mit interessanten Reportagen, Berichten und Porträts. Denn "Euromaxx" entdeckt überall in Europa ungewöhnliche Themen und überrascht die Zuschauer immer wieder mit starken Geschichten. "Euromaxx" ist Fernsehen für Genießer! Mit "Euromaxx" produziert die DW als erster Fernsehsender überhaupt ein vollwertiges Fernsehmagazin, das über Lebensart und Kultur in Europa berichtet. Damit präsentiert das deutsche Auslandsfernsehen den Zuschauern in aller Welt das moderne Deutschland als Teil des sich vereinenden Europas und unterstreicht einmal mehr seine Mittlerfunktion im internationalen Dialog.
15:10
15:15
In Märchen, Comics, Kinderbüchern wimmelt es nur so von sprechenden Tieren: Bär und Katze, Wolf und Maus plaudern miteinander und natürlich auch mit uns Menschen - und wir mit ihnen. Mit Tieren zu sprechen, scheint eine uralte Sehnsucht von uns zu sein. Bei Hunden macht die Kommunikation zwischen Mensch und Tier Fortschritte: Dank Soundbuttons, die die Besitzer mit Worten besprechen können und auf die die Hunde dann drücken, um ihre Bedürfnisse auszudrücken. "Gut zu wissen" begleitet Hund Philly und ihre Besitzerin Lena, die das sogenannte "Doggolingo" ausprobieren. Aber: Haben Tiere wirklich eine Sprache? Gemessen an der menschlichen Sprache müssten ihre Lautäußerungen dazu drei Bedingungen erfüllen: Sie müssen absichtlich geäußert werden, Laute müssen eine Bedeutung haben und Regeln folgen. Forschende untersuchen die Kommunikation vieler Arten, vom Totengräberkäfer über Schweine bis zu Affen. Die Bedeutung eines Lautes oder einer Lautfolge herauszufinden, ist je nach Tierart für Forschende schwierig. Unterstützung bekommen sie inzwischen durch KI. Die Technik bringt die Entschlüsselung von Tierlauten extrem voran. Trotzdem bleiben viele Hürden und Unsicherheiten. Haben wir Menschen Laute entschlüsselt, lässt sich dieses Wissen sinnvoll einsetzen, zum Beispiel beim Artenschutz.
16:00
Freizeitspaß in der Natur - immer mehr Mountainbiker, Kletterer und Spaziergänger tummeln sich in den Wäldern. Dabei entdecken die Outdoor-Sportler auch neue Wege durch den Wald und posten sie auf digitalen Plattformen. Das ist erlaubt, denn in Bayern gilt das freie Betretungsrecht der Natur. Doch Förster und Wildtierökologen befürchten, dass das Wild kaum noch Ruhezonen findet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen herausfinden, wie es den Tieren in stark genutzten Wäldern wirklich geht. Im Veldensteiner Forst, einem der größten Waldgebiete Bayerns, haben Wildtierökologen der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, Sportwissenschaftler der Uni Bayreuth und Machine Learning-Experten der Uni München (LMU) dafür ein Netz von Wildtierkameras aufgebaut, die mit Künstlicher Intelligenz ausgewertet werden. Das Besondere am Veldensteiner Forst: Hier leben nicht nur Rehe, Füchse und Hasen, sondern auch Rothirsche und Wölfe. Die KI muss erst lernen, die verschiedenen Tiere zu erkennen und zu unterscheiden und - unter Berücksichtigung des Datenschutzes - auch die menschlichen Besucher im Wald zu zählen. So wollen die Forschenden herausfinden, ob die Freizeitsportler die Tiere verdrängen und vielleicht sogar ihren Bestand gefährden könnten.
16:30
Mit KI zum Millionenumsatz: Lange vor ChatGPT haben sich Thomas, Tobias und René aus Nürnberg 2019 mit einem KI-Start-up selbstständig gemacht - sie entwickelten den Telefonassistenten Vitas (Virtueller Telefonassistent). Dafür haben zwei von ihnen sogar einen sehr gut bezahlten, sicheren Job gekündigt. Doch der Weg zum Millionen-Business war alles andere als einfach und gleicht einer Achterbahnfahrt - denn anfangs waren sie auf die Gastronomie spezialisiert, dann kam der Corona-Lockdown und sie standen vor dem Aus. Doch das Trio gab nicht auf und suchte sich neue Geschäftsfelder vor allem in der Gesundheitsbranche. Inzwischen machen sie einen Millionen-Umsatz und haben 40 Mitarbeiter. Ob sich das Gründen des Start-ups für die drei finanziell gelohnt hat, ob sie inzwischen Gewinn machen und wie viel sie sich persönlich auszahlen, erfahrt Ihr in dem Film. Mehr zu den Finanzen und der Geschichte findet Ihr wie immer auch im angepinnten Kommentar.
16:45
Ein Filmteam ist in Indonesiens wildem Osten unterwegs. Nur mit einem leichten Helm auf dem Kopf und einer Peitsche in der Hand steigen die Kinderjockeys von Sumbawa auf die Pferde. Barfuß und ohne Sattel reiten sie um die Wette. Die Zwillinge Sharul und Sharil reisen seit dem vierten Lebensjahr mit ihrem Vater durch Indonesiens Inselwelten. Mit den Pferderennen bestreiten sie den Lebensunterhalt der Familie. Der Filmautor Philipp Abresch begleitet die beiden Jungen in ihrem Alltag als Pferdejockeys, aber auch nach Hause zu ihren besten Freunden und in die Schule. Dabei erlebt man, wie sich die Zwillinge auf ihr nächstes großes Rennen auf der Nachbarinsel Sumba vorbereiten. Ein Besuch im Komodo Nationalpark, ein UNESCO-Weltnaturerbe, ein kleiner Archipel vor der Küste der Insel Flores. Hier, entlang des Pazifischen Feuerrings, ragen vulkanische Felsen hunderte Meter steil in die Höhe. Nach einem magischen Sonnenaufgang auf Pulau Padar geht im ersten Morgenlicht die Suche nach den wohl eigentümlichsten Bewohnern der Inselgruppe los: dem legendären Komodo-Drachen. Inmitten der Inselwelten Indonesiens haben eigentümliche und faszinierende Traditionen überdauert. Auf Sumba preschen beim Pasola, dem jährlichen Erntefestival, festlich geschmückte Reiter auf ihren Pferden mit hölzernen Speeren aufeinander los. In Lamalera leben die letzten traditionellen Walfänger der Welt. Mit selbst gebauten Harpunen aus Bambus jagen die Männer Tiere von fast biblischer Größe: Pottwale. Seit mehr als 500 Jahren werden in Lamalera Wale gefangen. Nicht viel hat sich seitdem verändert. Auch das lange Warten bei Wind und Wetter gehörte immer schon dazu.
17:30
Endlich geht's für Friso und Luki wieder auf Tour! Das erste Ziel ist der Campingplatz "Wesertal" von Antonina und Christoph. Hier will Friso mit seinem 33 Jahre alten Wohnmobil "Pamela" direkt am Fluss übernachten und dabei den Platz und das Restaurant "Hüftgold" testen. Danach geht's mit Lukas weiter Richtung Süden: Hier am Main hat Jens mit seiner Frau Pat und Sohn Paul den Campingplatz "Mainglück" eröffnet. Und genau jetzt finden dort die "Van Days" statt, ein Treffen für Minicamper, Campervans und Dachzelt-Liebhaber
18:15
Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.
18:45
Angesichts steigender Fallzahlen in allen deutschsprachigen Ländern sind innovative Strategien gefragt. Sie sollen sowohl die Selbstbestimmung der durch Demenz Beeinträchtigten schützen als auch Pflegepersonal und Angehörigen Hilfestellung und Entlastung bieten. Die Dokumentation stellt alternative Projekte vor, in denen das gelingen könnte: eine Demenz-WG in Potsdam, die durch einen gemeinnützigen Verein finanziert wird, eine Initiative in Österreich, die Angehörige ausbildet und durch Tagespflege entlastet, und ein Haus in der Nähe von Zürich, das von ganzheitlichen Ansätzen in der Pflege geprägt ist. Allen gemein ist: Es reicht nicht, nur die Grundbedürfnisse der Betroffenen zu stillen. Vielmehr werden sie in diesen Einrichtungen in alle Tätigkeiten vom Einkaufen über das Kochen und Putzen im Rahmen ihrer jeweiligen Möglichkeiten eingebunden, um ihr Selbstwertgefühl und damit ihre Selbstständigkeit zu fördern und zu erhalten. Dazu dienen auch sportliche Aktivitäten, Gesprächskreise und gemeinsame Ausflüge.
19:30
Was sind die kleinsten Bausteine der Natur? Was ist es, das die Welt im Innersten zusammenhält? Seit jeher versuchen wir Menschen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Für den Dichter und Naturforscher Johann Wolfgang von Goethe ist das "Gute, Wahre und Schöne'"die geheime Natur unserer Welt. Der Physik-Nobelpreisträger Werner Heisenberg ist seit frühester Jugend fasziniert von den Gedanken Goethes. Die Harmonie und Ästhetik der Natur begegnen ihm auch in der Mathematik. In Werner Heisenbergs Jugend ist die wissenschaftliche Denkweise noch von den Naturgesetzen geprägt, die der Engländer Isaac Newton im 17. Jahrhundert formuliert hatte. Die Physiker waren überzeugt, bald auch die letzten Rätsel des Lebens zu lösen. Der Siegeszug von Technik und Maschinenwelt schien unaufhaltsam. In diese Welt wird am 5. Dezember 1901 Werner Heisenberg geboren. Er begeistert sich früh für Naturwissenschaften und besonders für die neue Physik. Ebenso sehr liebt er Musik. Lange Zeit ist Heisenberg unentschlossen, ob er Musik oder Naturwissenschaften und Mathematik studieren soll. In seiner griechischen Schullektüre stößt Heisenberg auf Ideen des griechischen Philosophen Platon. Nach Platon bilden Dreiecke die Basis unserer Welt. Diese Dreiecke sind selbst keine Materie, aber sie gestalten das uns bekannte Universum, indem sie sich zu verschiedenen Formen zusammenfügen: den bekannten platonischen Körpern. Heisenberg ist irritiert von dieser ersten Begegnung mit der Philosophie der alten Griechen. Doch sie ist auch ein Schlüsselerlebnis für seinen weiteren Werdegang. Heisenberg will das Unbegreifliche der Ideenwelt Platons verstehen und er will für sich selbst die Frage klären, was die Welt im Innersten zusammenhält? Werner Heisenberg wird die Physik und unser Weltbild revolutionieren. Er wagt eine neue Sicht auf die Wirklichkeit. Sein Blick richtet sich auf die kleinsten Bausteine der Materie: die Quanten.
19:45
Was sind die kleinsten Bausteine der Natur? Was ist es, das die Welt im Innersten zusammenhält? Seit jeher versuchen wir Menschen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Für den Dichter und Naturforscher Johann Wolfgang von Goethe ist das "Gute, Wahre und Schöne'"die geheime Natur unserer Welt. Der Physik-Nobelpreisträger Werner Heisenberg ist seit frühester Jugend fasziniert von den Gedanken Goethes. Die Harmonie und Ästhetik der Natur begegnen ihm auch in der Mathematik. In Werner Heisenbergs Jugend ist die wissenschaftliche Denkweise noch von den Naturgesetzen geprägt, die der Engländer Isaac Newton im 17. Jahrhundert formuliert hatte. Die Physiker waren überzeugt, bald auch die letzten Rätsel des Lebens zu lösen. Der Siegeszug von Technik und Maschinenwelt schien unaufhaltsam. In diese Welt wird am 5. Dezember 1901 Werner Heisenberg geboren. Er begeistert sich früh für Naturwissenschaften und besonders für die neue Physik. Ebenso sehr liebt er Musik. Lange Zeit ist Heisenberg unentschlossen, ob er Musik oder Naturwissenschaften und Mathematik studieren soll. In seiner griechischen Schullektüre stößt Heisenberg auf Ideen des griechischen Philosophen Platon. Nach Platon bilden Dreiecke die Basis unserer Welt. Diese Dreiecke sind selbst keine Materie, aber sie gestalten das uns bekannte Universum, indem sie sich zu verschiedenen Formen zusammenfügen: den bekannten platonischen Körpern. Heisenberg ist irritiert von dieser ersten Begegnung mit der Philosophie der alten Griechen. Doch sie ist auch ein Schlüsselerlebnis für seinen weiteren Werdegang. Heisenberg will das Unbegreifliche der Ideenwelt Platons verstehen und er will für sich selbst die Frage klären, was die Welt im Innersten zusammenhält? Werner Heisenberg wird die Physik und unser Weltbild revolutionieren. Er wagt eine neue Sicht auf die Wirklichkeit. Sein Blick richtet sich auf die kleinsten Bausteine der Materie: die Quanten.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die griechischen Götter meinten es gut mit dem Peloponnes: Im Frühling blühen in den grünen Tälern die Wildkräuter, auf den Gipfeln des Taygetos-Gebirges liegt noch Schnee, und das Meer hat schon Badetemperatur. Auf der Halbinsel mit den fünf Fingern im Süden von Griechenland hält sich der Besucherandrang in Grenzen - außer in Olympia und einigen anderen antiken Stätten. In den Bergdörfern scheint die Zeit stehengeblieben zu sein; und in den Hafenstädten ist Platz in den Cafés. Uralte Traditionen und magische Orte - davon gibt es viele auf dem Peloponnes. Andrea Grießmann ist mittendrin: bei einer Prozession zu Ehren des Hl. Nikolaus samt Festmahl auf dem Dorfplatz ebenso wie bei einer Wanderung durch den ältesten gepflanzten Eichenwald des Balkans, wo einst Herakles den Erymanthischen Eber jagte. 200 Meter hohe Felsen, türkisblaues Meer und ein schneeweißer Sandstrand mit einem rostigen Schiffswrack: Die "Schmugglerbucht" auf Zakynthos, zehn Kilometer vor der Küste des Peloponnes, gehört zu den meistfotografierten Motiven in Griechenland. Erreichbar ist sie nur per Boot. Die Badestrände im Süden teilen sich die Touristen mit einer bedrohten Tierart: Zwischen den Liegen sind die Nester der Unechten Karettschildkröte markiert und geschützt. Lange bevor 700 v. Chr. die ersten Olympischen Spiele der Antike stattfanden, war Olympia eine Kultstätte zu Ehren von Zeus. Heute sind die Tempel-Ruinen und die Reste der uralten Sportstätten eine Touristenattraktion - und der Ort im Nordwesten des Peloponnes ganz darauf eingestellt. Spuren der Vergangenheit finden sich viele auf der Halbinsel: Der Tempel des Apollon Epikurios ist seit 1986 Weltkulturerbe und zum Schutz vor der Witterung eingehüllt. Ein beliebtes Fotomotiv sind die hohen Wohntürme in der Mani, der wilden Steinwüste im Süden. Hoch oben, im grünen, sagenumwobenen Arkadien liegt Stemnitsa: rotgedeckte Steinhäuser mit blumengeschmückten Balkonen, schmale Gassen, ein paar Tavernen. Im Frühling verirren sich nur wenige Touristen in das verschlafene Bergdörfchen. Dabei verläuft hier einer der bekanntesten Wanderwege Griechenlands: der Menalon-Trail. Andrea Grießmann wandert auf antiken Pfaden durch die Schlucht des Flusses Lousios, in dem schon Göttervater Zeus gebadet haben soll. Ihr Ziel: das Kloster Prodromou, das wie ein Schwalbennest am Felsen hängt.
21:00
17 Stunden Bildschirmzeit, mehrere tausend Euro für Onlinedating und Netflix ist durchgesichtet: Wie süchtig sind viele? Morgens als Erstes checkt man sein Handy und legt es abends als Letztes weg. Das Smartphone kontrolliert das Leben. Reporterin Jule Kaden will herausfinden, wie abhängig sie selbst von den Sozialen Medien ist und geht für sieben Tage in eine Rehaklinik für Sucht und Psychosomatik im Odenwald. Dort trifft sie junge Erwachsene, deren Alltag von Handy-, Social-Media- und Gaming-Abhängigkeit bestimmt wird, die jedoch noch andere Suchtprobleme haben. Justina (24) hängt bis zu 17 Stunden am Tag am Handy, Jason (21) hat sich mit Cannabis und Zocken von seiner Außenwelt isoliert. Ange (23) verletzt sich selbst und hat wegen ihres Handys Stress mit ihrem Freund. Mike (44) ist jahrelang drogensüchtig und später gefangen im Onlinedating. Alle kämpfen mit Kontrollverlust, innerer Leere und der Frage, warum das Abschalten vom Smartphone "so verdammt" schwer ist.
21:45
Hungern als Lifestyle im TikTok-Feed, Tipps für den perfekten Bikini-Body im Instagram-Reel - der Skinny-Tok-Trend hat Social Media im Griff. Junge Frauen berichten, wie das skinny Mindset ihr Leben bestimmt. Influencer machen mit Abnehmprogrammen Geschäfte, Pharmakonzerne verdienen Milliarden an Spritzen wie Ozempic oder Mounjaro, während Experten vor massiven Nebenwirkungen warnen. Das team.recherche zeigt, wie gefährlich der Algorithmus Essstörungen befeuert - und deckt auf, wer wirklich vom Abnehm-Hype profitiert.
22:20
Erst Hausaufgaben, dann pornografische Videos, rechtsradikale Sticker und Mobbing. Spätestens ab der weiterführenden Schule sind die meisten Schüler in Klassenchats, wo immer wieder auch problematische Inhalte geteilt werden. Wer was dagegen sagt oder sogar austritt, der riskiert, im echten Leben ausgeschlossen zu werden. Der Klassenchat wird zum regelfreien Raum ohne Eltern und Lehrer, die eingreifen. Die kriegen oft erst hinterher mit, was im Klassenchat abgeht. Wenn im Extremfall die Polizei im Klassenzimmer steht. Eine exklusive Befragung zeigt, wie groß das Problem ist. Aber wer ist dafür eigentlich verantwortlich? Unsere Reporterinnen gehen dieser Frage nach. Sie sprechen mit Menschen, die der Klassenchat zu Tätern oder Opfern gemacht hat.
22:55
23:10
23:30
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.