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TV Programm für ARTE am 03.07.2026

Plötzlich alles anders 05:00

Plötzlich alles anders

Drama

Mohammad, der auf dem Flughafen als Reinigungskraft tätig ist, hat bei dem Bombenattentat seinen Freund und Kollegen Mousa verloren. Durch dieses Erlebnis traumatisiert, kann er seitdem nicht mehr sprechen. Wieder lässt Samira sein Schicksal näher an sich heran, als ihr Job es vorsieht: Nachdem sie herzlich von Mohammads Familie aufgenommen wurde, hilft sie ihm dabei, seine Ansprüche bei der Versicherung geltend zu machen. Als der Sachbearbeiter sich hinter seinen Paragraphen verschanzt und das Anliegen abschmettert, verliert Samira komplett die Fassung. Auch mit ihrem Freund Tom gibt es Probleme. Wird sie die Beziehung beenden? Im Krankenhaus nähern sich die beiden Schwerstverletzten Astrid und Peter immer weiter an. Doch dann soll Astrid nach Rotterdam verlegt werden - ein Schock für Peter.

GEO Reportage 05:55

GEO Reportage: Europas Urwälder: Ein Schatz der Natur

Reportage

In der Wildnis ist Martin Mikolas in seinem Element. Der slowakische Waldökologe und Naturschützer macht Crossläufe durch unwegsames Gelände, campiert unter freiem Himmel, kennt jede Fährte, jeden Vogel. Seine Leidenschaft hat er zum Beruf gemacht: Er leitet wissenschaftliche Expeditionen in die letzten Urwälder Europas. Die Forscher wollen verstehen, wie diese einzigartigen Ökosysteme überdauern konnten. Lassen sich aus den letzten Urwäldern Lehren für die heutigen Wirtschaftswälder. Martins aktuelles Expeditionsziel: ein schwer zugänglicher Buchenwald in den Albanischen Alpen. In der abgelegenen Region gibt es keine Straßen, keinen Strom, keinen Netzempfang. Dafür verwaiste steinerne Dörfer, ungezähmte Wildbäche und Bären. Martins Team muss stundenlang wandern, um den Urwald zu erreichen, auf dem Rücken die wissenschaftliche Ausrüstung, Zelte und Essen für eine Woche. Fit und nervenstark müssen die Beteiligten sein. An steilen Hängen vermessen sie Bäume, nehmen Bodenproben und Bohrkerne aus Stämmen. Der Lohn ihrer Mühen wird später in Prag ermittelt, am Fachbereich für Waldökologie der Universität. Dort lagern bereits Zehntausende Bohrkerne aus den letzten Primärwäldern Europas und offenbaren, wie Bäume in der Vergangenheit Veränderungen standhalten konnten - ein Urwaldarchiv, das auch Antworten auf den Klimawandel liefern könnte.

Küchen der Welt 06:50

Küchen der Welt: Provence: Bouillabaisse

Essen und Trinken

(1): Bouillabaisse, Marseilles legendäre Fischsuppe (2): Kulinarische Mitbringsel (3): Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 07:20

Stadt Land Kunst: Shakespeares Schottland / Toulouse / Schweiz

Magazin

(1): Shakespeares grausamer schottischer König (2): Toulouse: Gold in der Stimme (3): Kanada: Carolyns Lachs mit Ahornsirup (4): Schweiz: Rettung von Wilderern

Stadt Land Kunst 08:05

Stadt Land Kunst: Ang Lees China / Creuse / Washington

Magazin

(1): China: Ang Lee zwischen Tradition und Moderne (2): Creuse: Land der Maurer (3): Granada: Saras kalte Tomatensuppe (4): Washington: Schlagende Argumente

Venedig retten 08:55

Venedig retten

Dokumentarfilm

Venedig hat seiner außergewöhnlichen geografischen Lage Macht und Reichtum zu verdanken, doch die weltbekannte Stadt muss im Rhythmus der Gezeiten leben. Die ersten Siedlungen wurden auf Pfählen auf dem sumpfigen Untergrund errichtet. Mit dieser Technik ließ sich schließlich das Gewicht einer ganzen Stadt tragen. Der Schlamm in der Lagune sorgt dafür, dass das Holz nicht verfault. Die Pfähle sind in einem sehr guten Erhaltungszustand. Die ständigen Überschwemmungen bringen jedoch eine andere Bedrohung mit sich: Salz. Sobald das Wasser verdunstet ist, muss mühsam das Salz entfernt werden, das sich auf den Baudenkmälern der Stadt absetzt und das Mauerwerk angreift. Nach jahrzehntelangen Bauarbeiten und Baukosten in Milliardenhöhe soll "Mose" die Stadt beschützen - ein System aus beweglichen Fluttoren, die an den drei Öffnungen der Lagune zum offenen Meer errichtet wurden. Aber das Sturmflutsperrwerk darf nicht systematisch zum Einsatz kommen, da die Fluttore die Gezeiten blockieren, die Unrat und Abwässer aus der Lagune befördern. Daher arbeiten Ingenieure an einem kühnen Projekt, bei dem Meerwasser in den Untergrund der Stadt gepumpt und diese so um 25 Zentimeter angehoben werden soll. Die Zukunft Venedigs hängt ganz von der Beziehung zwischen Stadt und Lagune ab. Die Venezianerinnen und Venezianer fürchten, ihre Stadt könnte im Zuge des Klimawandels verschwinden. Daher setzen sie auf einen mehrdimensionalen Ansatz aus technischer Innovation und Renaturierungsmaßnahmen.

Im Tal des Königs - Kanaltal und Tagliamento 10:25

Im Tal des Königs - Kanaltal und Tagliamento

Dokumentation

Er gilt als einer der letzten weitgehend ungezähmten Flüsse Europas: der "König der Alpenflüsse" - der Tagliamento. Sein Lauf erstreckt sich von den Dolomiten bis zu den beliebten Urlaubsorten an der Adriaküste und prägt diese Region entscheidend. Der Tagliamento entspringt im italienisch-österreichischen Grenzgebiet und durchfließt Waldgebiete, in denen sich bedrohte Tierarten wie Braunbär, Luchs und Wolf wieder ansiedeln. Im Frühjahr lassen Schmelzwasser und Regen den Fluss anschwellen, der sich im Flachland bis zu drei Kilometer weit ausbreiten kann. Ohne Dämme und Betonmauern wäre der Fluss ungezähmt. Im Sommer, wenn die Sonne zu stark ist, fließt er zeitweise in einem unterirdischen Geröllbett - doch wenn er wieder an die Oberfläche kommt, hat er nichts von seiner Kraft eingebüßt. Auf seinem weiteren Weg versorgt er die Felder der Menschen, in den Wäldern finden Wildkatzen und Goldschakale ihren Lebensraum. Kurz vor seiner Mündung in die Adria durchfließt der Tagliamento die Laguna di Marano, ein Brackwassergebiet, das von Schwänen und Flamingos bewohnt wird. Schließlich erreicht er das Mittelmeer und verliert sich in ihm. Auf seinem Weg lagert er entlang der Küste Sand und Sedimente ab, die die beliebten Sandstrände bilden. Diese Strände ziehen jedes Jahr Tausende von Urlaubern an, die oft nicht wissen, dass sie deren Schönheit dem Tagliamento, dem "König der Alpenflüsse", zu verdanken haben.

Re: 11:25

Re:

Reportage

Was Europa bewegt

Zu Tisch mit Lucie - Kitchen Hacks 11:55

Zu Tisch mit Lucie - Kitchen Hacks: Pasta

Essen und Trinken

Die Sendung blickt tief in die Geschichte und Kultur der Pasta: Im alten China erfunden, gelangte sie über arabische Händler nach Italien. Lange Zeit war sie dort nicht sehr bekannt. Die Pasta, wie wir sie kennen, ist gar nicht so alt. Zwischendrin versuchten Faschisten sogar, sie den Italienern abzugewöhnen. Das scheiterte zum Glück! Auch aus der asiatischen Küche ist die Nudel nicht wegzudenken. Dort ist das Nudelessen weniger streng, man darf sie sogar genüsslich aufschlürfen. Lucie verrät ihr Geheimnis der klassischen Trüffel-Tagliatelle und ihre ganz eigene Kreation: Möhren-Gnocchi in einer pikanten Möhrensoße. Außerdem erklären Experten, warum Kinder weltweit so gern Nudeln ohne Soße essen, wie gesund Pasta ist und warum sich auf ungekühlten Nudeln Keime bilden, die tödlich werden können.

Stadt Land Kunst 12:25

Stadt Land Kunst: Margaret Meads Papua-Neuguinea / Toulouse / Deutschland

Magazin

(1): Margaret Mead, auf der Suche nach den Papua-Frauen (2): Toulouse: Ein Hauch von Art Déco (3): Irland: Schwarzbrot und Scones von Pádraig (4): Deutschland: Tauben als Fotografen

Stadt Land Kunst 13:10

Stadt Land Kunst: Lissabon / Usbekistan / Hendaye

Magazin

(1): Lissabon: Der befreiende Kamerablick von Paulo Rocha (2): Usbekistan: Papier ist Gold wert (3): Zypern: Georgias Halloumi-Sandwiches (4): Hendaye: Königliches Lösegeld

Volver 14:00

Volver

Tragikomödie

Raimunda verdient ihren Lebensunterhalt als Putzfrau am Madrider Flughafen. Als Raimundas Tochter ihren Stiefvater ersticht, weil dieser sie vergewaltigen wollte, wissen beide nicht, wohin mit der Leiche.

Chinas wilde Geheimnisse 16:20

Chinas wilde Geheimnisse: Tibets Dach der Welt

Land und Leute

Hoch oben auf dem Qinghai-Plateau in Tibet, dem "Dach der Welt", prägen extreme Höhen und lebenswichtige Wasserquellen eine einzigartige Landschaft. Trotz der harschen Bedingungen ist hier eine vielfältige Tierwelt beheimatet. Auf der Flucht vor einem Wolf wird eine junge Familie von seltenen Schwarzhalskranichen getrennt und es braucht viel Geduld und Glück, um sich in den weiten Wüstengebieten wiederzufinden. Wir verfolgen gespannt, wie auf der Ebene ein ganzes Rudel Wölfe tibetische Wildesel jagt. In den hohen Bergen liefern sich Weißlippenhirsche spektakuläre Paarungskämpfe und treiben eine ganze Herde von weiblichen Tieren kilometerweit vor sich her. Und im Quellgebiet des Jangtse, wo acht Monate im Jahr Eis und Schnee das Leben bestimmen, sehen wir Schneegeiern beim Fressen ihrer Beute zu. Die Hackordnung, wer zuerst fressen darf, ist dabei seit Jahrhunderten dieselbe und kann für den ein oder anderen durchaus gefährlich werden. Auf den Graslandschaften schließlich trainieren verspielte tibetische Fuchswelpen die Jagd auf Pikas, ihre Hauptnahrungsquelle.

Chinas wilde Geheimnisse 17:05

Chinas wilde Geheimnisse: Das legendäre Wuyi-Gebirge

Land und Leute

Die nebelverhangenen Wälder des Wuyi-Gebirges zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Vielfalt an Lebensformen aus. Viele von ihnen haben erstaunliche Strategien entwickelt, um in diesem abgeschiedenen Ökosystem zu überleben. So lockt eine listige Leichenblume Insekten an, indem sie den Geruch verwesenden Fleisches verströmt. Im Winter wirbt der seltene Liu-Krötenfrosch mit seinen psychedelisch gefärbten Augen spektakulär um ein Weibchen. Bei einer Familie von Elsterfälkchen gibt es einen Stubenhocker, der partout nicht flügge werden will, und eine Malaienadler-Mutter trotzt dem dichtesten Nebel, um zu jagen und ihren Küken Futter zu bringen. Eine gebänderte Blumenmantis verschmilzt optisch fast mit den Blüten der Hortensie, um ihre Beute in Sicherheit zu wiegen, bevor sie sie überwältigt. Und uralte Moose passen sich auf beeindruckende Weise veränderten klimatischen Bedingungen an, während Pilze im Wald eine wichtige Rolle beim Recycling von Nährstoffen spielen.

Die gefährlichsten Bahnstrecken der Welt 17:50

Die gefährlichsten Bahnstrecken der Welt: Der Anden Explorer

Dokumentation

Eine der höchstgelegensten Eisenbahnstrecken der Welt für mitten durch die Anden Perus: die Ferrocarril del Sur. Ausgangspunkt ist die historische Hauptstadt Cusco. Von dort aus führen die Gleise in zwei Richtungen: einmal Richtung Norden zur weltberühmten Ruinenstadt Machu Picchu. einmal in den Süden über den Titicacasee und die Hochebene der peruanischen Anden nach Arequipa. Die spektakuläre Strecke zum Machu Picchu führt entlang des Flusses Urubamba durch das "heilige Tal der Inkas". Immer wieder beschädigen Erdrutsche die eng an den Bergen liegende Bahnstrecke. Besonders in der Regenzeit können Geröll- und Schlammmassen eine Gefahr für die Schienen darstellen. Erste Pläne für eine Eisenbahnlinie durch die peruanischen Anden entstanden bereits in den 1850er Jahren, um landwirtschaftliche Produkte aus der Region Cusco an die Küste zu transportieren. Heute erinnert nichts mehr an die Strapazen der Arbeiter, die sich jahrelang mit Spitzhacke durch diese einsame Gegend gequält haben. Entlang der schneebedeckten La Raya-Bergkette in über 4.000 Meter Höhe fährt der Zug durch ein Gebiet von ungezähmter natürlicher Schönheit und weiter zum Titicacasee, einem der höchstgelegenen Seen der Welt. Auf seinem weiteren Weg windet sich der Zug bis auf eine Höhe von 4.470 Metern, um die Hochebene von Imata zu passieren, bis Arequipa erreicht ist, die angeblich schönste Stadt Perus - die Endstation für den Andean Explorer.

Phänomenale Natur 18:35

Phänomenale Natur: Grand Canyon, bedrohtes Naturerbe

Dokumentation

Über Jahrmillionen hat sich der Colorado River tief ins Gestein des amerikanischen Westens gegraben und dabei den Grand Canyon geformt. Über eine Strecke von 445 Kilometern erstreckt sich dieses einzigartige Naturwunder. 1919 als Nationalpark unter Schutz gestellt, beherbergt er trotz unwirtlicher Lebensbedingungen eine beeindruckende Artenvielfalt. Die Steilhänge des Canyons bieten Lebensraum für den erfolgreich wieder angesiedelten Kalifornienkondor, der Ende der 1980er Jahre kurz vor dem Aussterben stand. Am trockenen Südrand liegt das Revier von Felsenzieseln, Eulen, Dickhornschafen und Pumas. Der kühlere, bewaldete Nordrand mit einem der letzten Gelb-Kiefernwälder ist Heimat für Bisonherden, Wapitis, Maultierhirsche und Waschbären, und an den Flussufern der inneren Schlucht tummeln sich Biber und zahlreiche Vogelarten. Gleichzeitig steht der Grand Canyon vor ernstzunehmenden Bedrohungen: Fünf Millionen Besucherinnen und Besucher jährlich, der Bau eines Staudamms, Uranabbau und der Klimawandel bedrohen sein fragiles Gleichgewicht. Der Schutz dieses geologischen Naturdenkmals mit seinen diversen Ökosystemen erfordert konkrete Aktionen. Darauf drängen insbesondere die elf indigenen Stämme des Gebiets. Über das indianische Kulturerbe hinaus steht der Grand Canyon vor allem für die Artenvielfalt und gleichzeitig das fragile Gleichgewicht unserer Umwelt, die für die künftigen Generationen erhalten werden muss.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Mit offenen Karten - Im Fokus 19:35

Mit offenen Karten - Im Fokus

Infomagazin

Re: 19:40

Re:

Reportage

Was Europa bewegt

Mord im Mittsommer 20:15

Mord im Mittsommer: Im Eifer des Gefechts

Krimireihe

Es ist Mittsommernacht: für schwedische Jugendliche ein guter Anlass, den Sommer zu feiern. Auch der 16-jährige Victor fährt mit seinen Freunden nach Sandhamn, wo am Strand eine große Party stattfindet. Er feiert ausgelassen mit Tobbe, Christoffer, Felicia und Ebba - sogar zu ausgelassen, denn er verärgert den Dealer, bei dem er Drogen kauft. Als dieser das Geld verlangt, das Victor ihm noch schuldet, kommt es am Strand fast zu einer Schlägerei. Auch unter den Freunden gibt es Streitereien, und so verabschiedet sich die Hälfte der Gruppe auf eine andere Feier. Später wacht Felicia allein an einem anderen Strand auf und wankt orientierungslos durch die Straßen von Sandhamn. Von Polizisten wird sie zum Ausnüchtern auf die behelfsmäßige Polizeistation der Insel gebracht, wo sie am nächsten Morgen auch ihre Freundin Ebba wiederfindet. Nora Linde wird von ihrer Ex-Schwiegermutter gebeten, die beiden Mädchen eine Weile bei sich unterzubringen. Auch für Noras neuen Freund Jonas lief die Mittsommernacht nicht wie geplant: Seine 14-jährige Tochter Vera ist von der großen Party am Strand nicht zurückgekommen. Je länger sie fortbleibt, desto beunruhigter werden Nora und Jonas. Der fürsorgliche Vater hält es schon bald nicht mehr aus und stellt einen Suchauftrag bei der Polizei. Zur selben Zeit macht ein Sommergast am Meer einen grausamen Fund: Ein Junge liegt erschlagen unter einem Busch. Es handelt sich um Victor, Felicias Freund. Nun rückt das bewährte Ermittlerteam Thomas und Mia an, um den Fall aufzuklären. Und das erweist sich als eine wahre Herausforderung, denn jeder der Freunde hat eine andere Version des Abends zu erzählen ...

Mord im Mittsommer 21:00

Mord im Mittsommer: Im Eifer des Gefechts

Krimireihe

Thomas und Mia ermitteln im Mordfall des 16-jährigen Victor im Kreis seiner engsten Freunde. Felicia, Victors Freundin, ist von der Nachricht seines Todes erschüttert - wie Victors Eltern, die sich gegenseitig die Schuld am Schicksal ihres Sohnes geben. Der junge Christoffer gibt zu, dass sein Bruder Tobbe für mehrere Stunden von der Feier an Mittsommernacht verschwunden war und Streit mit Victor hatte. Aber auch der Drogendealer Patrik, der Victor Ecstasy und Kokain verkauft hat, gerät ins Fadenkreuz der Kommissare: Er gibt an, Victor nur ein Handy verkauft zu haben, doch als Thomas und Mia sein Zuhause durchsuchen, finden sie eine große Cannabis-Zucht. Immer tiefer dringen sie nun in die Drogenszene ein: Patrik verkaufte eigentlich gar kein Kokain - hatte also noch ein zweiter Dealer, zum Beispiel der äußerst brutale Minosevitch, seine Hände im Spiel? Plötzlich taucht Jonas' Tochter Vera wieder am Hafen auf: Am Abend der Feier habe sie das Boot verwechselt und sei von einem alten Mann aus Versehen mit aufs Meer genommen worden. Doch Jonas und Nora glauben nicht, dass Vera ihnen die ganze Geschichte erzählt. Unterdessen zieht Pernilla mit ihrer Tochter wieder in die Stadt, da es ihr auf Harö - wo sie bei Thomas eingezogen war - zu einsam wird. Thomas trifft ihre Entscheidung unvorbereitet; er muss aufgrund der Ermittlungen in der Nähe Sandhamns bleiben. Für Nora und Thomas gibt es nun mehr Gelegenheiten, sich wieder etwas näherzukommen ... Die Polizisten möchten noch einmal mit Tobbe und Christoffer reden, doch deren Vater ist Anwalt und beschützt seine Söhne so gut es geht vor den Befragungen. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Aus dem Nichts kommt es zu einem zweiten Mord ...

Mord im Mittsommer 21:45

Mord im Mittsommer: Im Eifer des Gefechts

Krimireihe

Unerwartet klärt sich der Mord an Patrik auf: Am Morgen kommt ein Mann aufs Polizeirevier, der die Tat gesteht. Thomas vermutet zwar, dass der Dealer Minosevitch seine Hände im Spiel hat und jemanden vorschickt, um den Verdacht von sich abzulenken, doch der Mordfall ist nun offiziell gelöst. Also können sich die Ermittler auf den Fall Victor konzentrieren. Die Polizisten erfahren von Felicia, dass sie Tobbe am Tatort gesehen hat, der so zum Hauptverdächtigen wird. Tobbe gibt zu, am Tatort gewesen zu sein, doch habe er weder Victor noch Felicia getroffen. Victors Vater Johan versöhnt sich inzwischen mit seiner Frau. Er ist weiter außer sich vor Wut und Trauer und will seinen Sohn rächen. Bei Victors Beerdigung kommt es zu einer dramatischen Szene. Jonas' Tochter Vera fasst neues Vertrauen zu Nora und erzählt ihr von der Mittsommernachtsfeier: Mit Mattias, einem älteren Jungen, war sie in ein leerstehendes Haus gegangen, wo er jedoch aufdringlich wurde. Als Mattias ihre Abwehr ignorierte, habe sie sich übergeben, um ihn von sich fernzuhalten. Nora bringt Vera ins Polizeirevier, denn die Kommissare waren auch schon auf das Haus gestoßen, in das an Mittsommernacht eingebrochen wurde. Die Kommissare wollen nun Mattias befragen, doch der rennt vom Fußballtraining weg, als er sie kommen sieht. Thomas und Mia nehmen die Verfolgung auf. Dann wird ein weiteres Indiz am Tatort gefunden: ein Stofffetzen von einer Polizeiweste. Bald erfahren die Ermittler, dass an der Weste ihres Kollegen Harry ein identisches Stück Stoff fehlt: Könnte die Polizei selbst in den Mordfall verwickelt sein?

Vincent muss sterben 22:30

Vincent muss sterben

Drama

Vincent führt ein unauffälliges Leben als Grafikdesigner in Lyon. Doch sein Alltag gerät aus den Fugen, als ein Praktikant im Büro plötzlich brutal auf ihn losgeht. Kurz darauf folgen weitere Angriffe: Kollegen, Fremde, selbst zufällige Begegnungen auf der Straße werden zur tödlichen Bedrohung. Auslöser scheint jedes Mal ein Blickkontakt zu sein. Warum Menschen in Vincents Gegenwart wie von einem unkontrollierbaren Impuls erfasst werden, bleibt rätselhaft. Je mehr sich die Vorfälle häufen, desto stärker zieht sich Vincent zurück. Das Homeoffice bietet nur vorübergehend Schutz, denn die Gefahr lauert überall, wo Begegnungen im Alltag passieren. Mittlerweile auf der Flucht entdeckt Vincent, dass er mit seinem Schicksal nicht allein ist. Auch andere Betroffene versuchen, sich der Gesellschaft zu entziehen und in digitalen Gemeinschaften Strategien des Überlebens zu entwickeln. Aus der individuellen Bedrohung wird eine allumfassende soziale Krise. Als Vincent unterwegs Margaux kennenlernt, verändert sich seine Situation grundlegend. Zwischen Vorsicht, Misstrauen und dem Wunsch nach Nähe entsteht eine Beziehung, die ihm neuen Halt gibt. Doch das Miteinander bleibt prekär, denn auch in der Zweisamkeit lauert Gewalt. Stéphan Castang verbindet in seinem Spielfilmdebüt Paranoia-Thriller, Gesellschaftsparabel und Liebesgeschichte. Die Atmosphäre ist von Suspense, absurden Szenen und latenter Endzeitstimmung geprägt. Karim Leklou ("Die Geschichte von Jim") trägt die Handlung mit großer physischer Präsenz.