
Wildes Deutschland: Die Sächsische Schweiz

Winter im Nationalpark Sächsische Schweiz - die berühmten Basteifelsen mit der angrenzenden Brücke sind oft von Schnee bedeckt. Weil die meisten Bäume kein Laub tragen und die Schneedecke das Licht reflektiert, ist es unten heller als sonst im Jahr. Obwohl Schnee und Eis die Bäche säumen, sind Wasseramseln äußerst aktiv. Die kleinen Vögel tauchen im eisigen Wasser nach Köcherfliegenlarven. Andere Tiere ziehen es vor, den Winter zu verschlafen: Mehrere Gartenschläfer liegen dicht an dicht in einer Felshöhle. Die kleinen Nagetiere haben Atmung und Herzschlag auf ein lebensnotwendiges Minimum reduziert. Erst wenn es draußen wieder warm wird und ausreichend Nahrung zu finden ist, erwachen sie für wenige Monate aus dem Schlaf. Sobald im Frühjahr die Sonne den Sandstein erwärmt, steigen dichte Dampf- und Nebelschwaden über den Felsen der Sächsischen Schweiz auf. Felsriffe und -türme sind in ihrer natürlichen Form erhalten geblieben - eine Erosionslandschaft aus uralten Meeressedimenten
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Darsteller
- Narrator Wolf Frass
Mitwirkende
- Regie Henry Mix
- Produktion Catherine Le Goff
Wolf Lengwenus
Susanne Lummer
Monika Seiffert
Yann Sochaczewski - Musik Kolja Erdmann