04:25
An Tag 2 wird es wild: Adrian aus Schüpfheim LU kocht für seine Gäste ein Hirschragout mit hausgemachten Spätzli und Gemüse. Der 61-Jährige hat einen grünen Daumen, den er in seinem Garten und auf dem Balkon auslebt. Dort wachsen viele Kräuter, die er für sein Ragout brauchen kann.
04:40
Die Erdbeeren der polnischen Kaschubei gelten als besonders aromatisch. Familie Ptach baut sie auf zwei Hektaren an. Ernte, Verkauf und Verarbeitung bestimmen im Sommer ihr Leben. Sie geniessen die Früchte als Dessert und in herzhaften Gerichten wie Pfannkuchen mit einer scharfen Erdbeersauce.
05:05
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode gewährt einzigartige Blicke auf Zermatt VS und die Umgebung. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über das Dorf und den Weiler Zmutt, über das Findelnbach-Viadukt bis zum majestätischen Matterhorn. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
05:25
«Denken ohne Geländer» - diesem Anspruch widmete Arendt ihr ganzes Leben. Sie durchlebte die Katastrophen des 20. Jahrhunderts, floh vor den Nationalsozialisten, stellte sich in den USA neu auf und widmete ihr Leben der Suche nach Wahrheit und Freiheit. Sie beharrte auf intellektuelle Beweglichkeit statt Zugehörigkeit und war konsequent ideologiekritisch. Freundschaft wurde für sie zur politischen Tugend, Pluralität zum Grundprinzip menschlichen Zusammenlebens. Wie wirken die biografischen Brüche und Neuanfänge in ihr Werk hinein? Warum spielt Zwischenmenschlichkeit und Freundschaft eine so zentrale Rolle in ihrer politischen Theorie? Und weshalb gewinnen Arendts Ideen gerade heute so an Brisanz? Olivia Röllin im Gespräch mit Grit Strassenberger, Professorin für Politische Theorie und Autorin der neuen Biografie «Die Denkerin. Hannah Arendt und ihr Jahrhundert». Wiederholung vom 7. Dezember 2025
06:25
07:30
08:50
Die Erdbeeren der polnischen Kaschubei gelten als besonders aromatisch. Familie Ptach baut sie auf zwei Hektaren an. Ernte, Verkauf und Verarbeitung bestimmen im Sommer ihr Leben. Sie geniessen die Früchte als Dessert und in herzhaften Gerichten wie Pfannkuchen mit einer scharfen Erdbeersauce.
09:20
Für Dr. Martin Gruber scheint das Schlimmste abgewendet: Franziska erwacht aus dem Koma, ihr Söhnchen lebt und wird auf dem Hof umsorgt. Doch Martin ist skeptisch, das Baby wird nicht lange bleiben. Martins neuer Patient, Bergsteiger Maurus, trifft nach 40 Jahren seinen alten Kletterkameraden.
10:05
Maurus Steiger hat das Klettern aufgegeben, nicht nur wegen seiner Familie, die ihn begleitet, sondern auch aufgrund einer schweren Erkrankung: Denn er leidet an chronischer Leukämie. Obwohl er medikamentös gut eingestellt ist, benötigt er ein Rezept von Dr. Martin Gruber für die nächste Behandlung.
10:50
Eine Pöstlerin, die ihr Leben in Dalpe verbringt, ein Bergführer, der hoch über den Bahngleisen von Gurtnellen die Felsen kontrolliert, ein Dachdecker, der in Sobrio 50 Kilogramm schwere Gneisplatten auf Hausdächer hievt, oder eine Weinbäuerin aus dem Aargau, die der Liebe wegen nach Giornico zog: Sie alle erzählen aus ihrem Leben in der wildromantischen, steinigen Landschaft. Das internationale Flair der Gotthardachse bringt ein holländisches Ehepaar mit Wohnwagen und Sennenhund in die Geschichten. Die beiden wagen sich auf eine hürdenreiche Entdeckungsreise bis weit hinauf zu den Berglern, besteigen mit Herzklopfen eine Urner Kistenseilbahn, warten am Ritomsee auf den grossen Fischfang und gelangen an eindrückliche Orte, wo sonst sämtliche Niederländer - und selbst viele Schweizer - einfach vorbeifahren. Produktion SRF 2016
11:40
Der zweitletzte Tag steht ganz im Zeichen der Reflexion. Die Paare erhalten einen persönlichen Einblick in das Zuhause ihrer Matches: Sie sehen die selbstgedrehten Castingvideos und bekommen so ein Gefühl dafür, wie ihre Partnerinnen und Partner leben, denken und sich in ihrem Alltag bewegen. Für den letzten Abend bereiten alle Paare eine Abschiedszeremonie vor - ein Moment, um sich zu öffnen, Dankbarkeit auszusprechen und die gemeinsame Woche bewusst abzuschliessen. Nach acht intensiven Tagen endet nun das Experiment, und die Singles stehen vor ihrer grössten Herausforderung: der Entscheidung, ob ihre Beziehung eine Zukunft hat. Gemeinsam blicken sie auf Erlebnisse voller Höhen und Tiefen zurück. Was haben sie über sich selbst gelernt? Und was über Liebe, Nähe und Partnerschaft? Die finale Aufgabe der Expertinnen Esther Baumgartner und Caroline Fux verlangt ein klares Zeichen: Jeder Single entscheidet sich für «Alone» oder «Together» und zeigt seinem Gegenüber damit, ob er oder sie den nächsten Schritt wagen möchte. Diese Wahl bestimmt, ob die Paare die Insel gemeinsam oder getrennt verlassen. Die fünfte Folge bildet den emotionalen Höhepunkt des gesamten Experiments. Wer entscheidet sich für eine gemeinsame Zukunft? Wer wählt einen Neuanfang? Ein Finale voller berührender Momente und authentischer Entscheidungen.
12:20
An Tag 2 wird es wild: Adrian aus Schüpfheim LU kocht für seine Gäste ein Hirschragout mit hausgemachten Spätzli und Gemüse. Der 61-Jährige hat einen grünen Daumen, den er in seinem Garten und auf dem Balkon auslebt. Dort wachsen viele Kräuter, die er für sein Ragout brauchen kann.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:00
Die Erdbeeren der polnischen Kaschubei gelten als besonders aromatisch. Familie Ptach baut sie auf zwei Hektaren an. Ernte, Verkauf und Verarbeitung bestimmen im Sommer ihr Leben. Sie geniessen die Früchte als Dessert und in herzhaften Gerichten wie Pfannkuchen mit einer scharfen Erdbeersauce.
13:25
Petra und Remo Gisler bewirten die Chelenalphütte zusammen mit ihren beiden Kindern Jael, 3, und Leano, 5. Damit die Eltern Kinder und Hütte unter einen Hut bekommen, wechseln sie sich jeden Tag ab. Der eine ist für Küche und Gäste zuständig, der andere für die Kinder. Das Hüttenleben ist für Jael und Leano aber sowieso Alltag: Beide haben seit ihrer Geburt jeden Sommer hier oben erlebt. Pech für das Dossenhütten-Team: Ausgerechnet am ersten Tag der neuen Saison ist das Wetter miserabel. Es regnet und die spektakulär gelegene Hütte verschwindet im Nebel. Und als wäre das nicht schon genug Elend: Eine Gruppe Wanderer, die sich angemeldet hat, ist viel zu spät dran. Hüttenhilfe Ronja und Hüttenwart David machen sich Sorgen: Der Weg zur Hütte ist alles andere als einfach. Auf der Läntahütte führt Hüttenwart Thomas Meier diese Saison den Hüttendienstag ein. Das heisst: Einmal in der Woche macht das Team frei. So kommen sie nach den jeweils sehr langen Arbeitstagen wieder zu Kräften und können auch mal bei schönem Wetter selbst eine Tour machen. Dieses Mal wandern Thomas und Hüttenhilfe Vera auf eine Alp im Tessin, um ihren Lieblingskäse zu holen.
14:15
Petra und Remo Gisler bewirten die Chelenalphütte zusammen mit der dreijährigen Tochter Jael und Sohn Leano. Dieser feiert seinen fünften Geburtstag mit der ganzen Familie. Sein Götti, die Grosseltern und der Onkel aus Kanada kommen extra für ihn hoch auf die Hütte. Nicht nur der Besuch ihres Bruders, den sie seit drei Jahren nicht mehr gesehen hat, rührt Mutter Petra zu Tränen, sondern auch Leanos Geburtstag: Es war nicht einfach für sie, schwanger zu werden. Auf der Dossenhütte schätzt Hüttenwart David Zweifel jeden Tropfen, der aus dem Hahn kommt. Wasser ist hier oben ein rares Gut, in einem Sommer mit so wenig Regen und Schnee wie diesem, erst recht. Hüttenchef Giuseppe Pagani kommt zu Hilfe. In einer spektakulären Aktion fliegt er mit seinem Team mehrere Wassertanks hoch. Kein Tropfen Schmelzwasser soll verloren gehen. Auf der Läntahütte kommt Olaf zu Besuch. Der junge Fuchs gehört schon fast zum Hüttenteam. Hüttenwart Thomas Meier vermutet, dass er als Welpe verstossen wurde, da er auf einem Auge blind ist. Auf der Hütte bekommt er ab und zu eine Käseschwarte oder ein Stück Wurst zu fressen, ansonsten kann er für sich allein sorgen.
15:00
Vom malerischen Vierwaldstättersee reist der Gotthard Panorama Express durch den geschichtsträchtigen alten Gotthardtunnel in den Süden. Auf seinem Weg nach Lugano bietet der Panoramazug eindrückliche Ausblicke auf die sonnenverwöhnten Dörfer und Landschaften des Tessins. Wer will, der beginnt seine Reise mit dem Gotthard Panorama Express auf dem Vierwaldstättersee. Ab Luzern geht es mit einem der historischen Raddampfer nach Flüelen, dann auf den Zug Richtung Süden. Kurz vor dem Gotthardtunnel in Göschenen wird der Zug von einem mit einer Schweizerfahne freundlich winkenden Mann begrüsst: Xavier Andermatt wohnt drei Meter neben den Gleisen in einem ehemaligen Bahnwärterhäuschen und liebt dieses Ritual. Ein Höhepunkt der Reise ist der alte Gotthardtunnel. Der Streckenwärter Markus Indergand kennt die Röhre wie seine Westentasche. Täglich kontrolliert er für die Schweizer Bundesbahnen die Gleise auf mögliche Schäden und gibt Einblicke in seine dunkle Welt. Einige hundert Meter weiter oben bezwingt Daniel Würgler mit einer historischen Postkutsche wie anno dazumal den alten Gotthardpass. Von Andermatt bis nach Airolo braucht er dazu etwa fünf Stunden. Ein wichtiger Mann an Bord des Gotthard Panorama Express ist René Flaim. Der 49-Jährige ist seit vier Jahren Reiseleiter, kennt jede Kurve, jeden Bahnhof und unzählige Anekdoten aus der Gotthardregion. Im Tessin hat René Flaim mit seiner Familie eine neue Heimat gefunden und zeigt uns das beschauliche Dorf Calonico oberhalb des Leventina Tals. Nach zweieinhalb Stunden erreicht der Gotthard Panorama Express seinen Zielbahnhof in Lugano an einem der schönsten Seen der Schweiz mit Blick nach Italien.
16:10
Lynette Dawson (Ulrike Folkerts) will den letzten Wunsch ihres verstorbenen Mannes erfüllen und eine Stiftung in seinem Namen gründen. Dafür muss sie aber die Leitung ihrer Firma für Naturheilmittel abgeben. Ihre Söhne Patrick und Robin sollen die Firma leiten. Selbstverständlich geht Lynette davon aus, dass auch ihre Schwiegertöchter Kim und - in spe - Marisa mit in das Familienunternehmen einsteigen. Doch da hat sie sich geirrt. Kim gibt ihre Karriere als Biologin in London nur unter Protest auf. Und Journalistin Marisa lässt die Verlobung mit Robin gar ganz platzen. Dennoch denkt Lynette, dass sie alles im Griff hat. Ein fataler Irrtum, findet Arzt Raymond Murphy, mit dem sie seit Jahren wegen ihrer «Quacksalberei» im Clinch liegt. Raymond glaubt nämlich nicht nur fest an die Wissenschaft. Sondern auch daran, dass Lynette gerade dabei ist, ihre Familie auseinanderzutreiben, anstatt sie zusammenzuhalten. Raymond spricht hier aus eigener Erfahrung. Auf beiden Ohren ist Lynette taub. Aber dummerweise soll Raymond recht behalten: Schon an ihrem ersten Arbeitstag in der Firma deckt Kim einen möglichen Skandal auf. Bei mehreren Jugendlichen, die im Rahmen eines karitativen Projektes dort arbeiten, hat Raymond Vergiftungserscheinungen diagnostiziert. Gemeinsam mit dem smarten Sozialarbeiter Dylan Reed fragt Kim sich, warum. Und was ihre Schwiegermutter damit zu tun hat. Lynette weist jegliche Verantwortung zurück. Auch als sie öffentlich unter Druck gerät. Schliesslich weiss Lynette, dass sie nur naturreine, unbedenkliche Zutaten verwendet. Da vertraut sie ihrer langjährigen Mitarbeiterin Valerie Payne mehr als den - bislang unbewiesenen - Anschuldigungen ihrer Schwiegertöchter. Erst als Kim daraufhin aufgewühlt einen Unfall erleidet, wird Lynette bewusst, dass sie dabei ist, auch ihre zweite Schwiegertochter zu verlieren.
17:45
Mutter entdeckt einen wunderschönen Hut im Laden. Während sie sich noch weiter umschaut, wird ihr der Hut vor der Nase weggeschnappt. Notgedrungen kauft sie die zweite Wahl. Aber Pinga und Pingu ruinieren den Hut beim Spielen. Sie versuchen den Hut zu restaurieren, was sie nicht so ganz hinkriegen.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Die dritte Gastgeberin ist Stefanie aus Huttwil BE. In ihrer Freizeit reist sie gerne durch die Welt. Von solch einer Reise stammt auch die Idee für ihr Essen: Die 36-Jährige will mit einem Irish Stew an Biersauce ins Rennen steigen und dazu ein Soda Brot servieren.
18:25
Die zwei ehemaligen Ordensschwestern Margarida Monteiro und Eduarda Barbosa bepflanzen ihren Garten in Zentralportugal in Permakultur. In dieser nachhaltigen, schonenden Art des Ackerbaus wächst das Gemüse zwischen Gräsern und Kräutern. Die Küche der Schwestern ist einfach aber nahrhaft.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Was Hunde und Katzen in den ersten 16 Lebenswochen erleben, prägt sie für immer. Fehlt die Sozialisierung, reagieren die Tiere oft ängstlich oder aggressiv. Der frühe Kontakt zu Menschen, Geräuschen und anderen Tieren ist entscheidend für eine stabile, vertrauensvolle Beziehung zwischen Menschen und Tieren. «Einstein» begleitet eine frischgebackene Dackelbesitzerin über ein halbes Jahr und zeigt die Höhen und Herausforderungen im Alltag mit dem lebhaften Welpen. Eine Maine-Coon-Züchterin zeigt: Gut sozialisierte Kätzchen entwickeln eine enge Bindung zum Menschen - das erleichtert das Zusammenleben von Anfang an. Tobias Müller wagt ein Experiment: Im Tierheim des Zürcher Tierschutzes soll er der eigensinnigen Katze Thunder ein «High Five» beibringen - und sie auf Kommando in die Transportbox bringen. Mit positiver Konditionierung. Unterstützung erhält er von Klickertrainerin Christianne Gasser. Doch kann man Katzen überhaupt erziehen? Auch bei Hunden zeigt sich: Mit Strenge kommt man nicht weit. Australian Shepherd Sky ist hyperaktiv, kaum zu bändigen und bringt seine Halter an ihre Grenzen. Statt Druck setzt die Hundetrainerin auf Geduld und positive Verstärkung. Schritt für Schritt lernt Sky, sich zu konzentrieren und besser mit Reizen umzugehen. Früher wurden Tiere mit Härte erzogen. Heute gilt das als überholt. Verhaltenstierärztin Maya Bräm erklärt, warum Belohnung und Partnerschaft der Schlüssel zu einem harmonischen Zusammenleben sind.
21:40
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Die grosse Zunahme des Rotmilans ist von internationaler Bedeutung. Rund zehn Prozent aller Rotmilane weltweit leben in der Schweiz. Früher galten Rotmilane, wie andere Greifvögel auch, als Bedrohung und Konkurrenz für Jäger. Deshalb die Bezeichnung Raubvogel. Sie wurden gejagt, vergiftet und fast ausgerottet. Erst heute versteht man ihre Rolle im Ökosystem. Die Zunahme der grossen Vögel ab den 1990er-Jahren ist aber auch auf das wärmere Klima zurückzuführen. Immer mehr Milane bleiben im Winter in der Schweiz. Das erhöht die Überlebenschance. Dazu bietet die kleinteilige Landwirtschaft einen guten Lebensraum. Der Rotmilan ist bei den Landwirten beliebt, weil er Mäuse frisst. Das gleiche gilt für die Schleiereule, auch sie eine Rückkehrerin. Umstritten ist dagegen der Gänsegeier. Immer mehr Gänsegier-Jungvögel verbringen den Sommer in der Schweiz, zum Unmut vieler Schafzüchter. Weil der Gänsegeier Kadaver von Schafen sofort frisst, fällt es schwer, Wolfsrisse zu belegen und eine entsprechende Entschädigung zu erhalten.
23:15
23:25
In der Nacht, in der ihr erstes Kind zur Welt kommt, flieht Diane (Dorothée De Koon) aus der Entbindungsklinik und streift durch die belebten Strassen eines spanischen Badeortes. Allein, mit nichts als einer Apothekentüte, lässt sie ihr neugeborenes Kind und ihren Partner Martin (Roland Bonjour) in einem Zürcher Krankenhaus zurück. Sie hätte zu dieser Gruppe gehören können: mütterlich, instinktiv, stark - doch sie muss mit ansehen, wie ihre Ideale zusammenbrechen. Während die Nacht über der Stadt hereinbricht und Neonlichter aufglühen, verliert sich ihr Schatten im Rhythmus der pulsierenden Umgebung. Ihre rätselhafte Flucht wirft Fragen auf: Was sucht sie in dieser fremden Welt? Zwischen Touristen, Nachtschwärmern und schillernden Figuren begegnet sie Rose (Aurore Clément), der sie bis auf einen Aussichtsturm folgt. Zwischen den beiden entsteht eine fragile Verbindung. Mit jedem Tag rückt die Rückkehr in ihr früheres Leben in weitere Ferne und für Diane beginnt eine Reise, die eine innere und äussere Verwandlung mit sich bringt. In «Les paradies de Diane» wagen sich Carmen Jaquier und Jan Gassmann an ein Tabuthema: Sie folgen einer Frau, die nach der Geburt keinerlei Muttergefühle hat. Die beiden Filmemacher - privat ein Paar und Eltern eines Sohnes - realisieren hier ihre erste gemeinsame Regiearbeit. Jaquiers vorheriger Film «Foudre» (2022) machte international auf sie aufmerksam und war der Schweizer Beitrag für den Oscar als bester internationaler Film. Gassmann, der zuvor mit Filmen wie «Europe», «She Loves» und «99 Moons» bekannt wurde, bringt seine dokumentarisch geprägte Handschrift in das Projekt ein. Ihr Gemeinschaftswerk «Les paradis de Diane» feierte 2024 seine Weltpremiere an den Solothurner Filmtagen und wurde im selben Jahr mit dem Zürcher Filmpreis als bester Spielfilm ausgezeichnet. «Delikatessen» zeigt den von der SRG koproduzierten Spielfilm «Les paradis de Diane» in der französischen Originalversion mit deutschen Untertiteln.