04:05
In der zweiten Folge schaut Büssi mit seinen Gästen Urs Kliby und Simon Enzler auf eine humoristische Landkarte: Gesucht wird die lustigste Region der Schweiz. Mit Pointen und Sketchen von Viktor Giacobbo, Mike Müller, Birgit Steinegger und vielen mehr.
04:55
Nach ihrem Sieg an der nationalen Auswahl reist Manoush Toth als eine von elf Finalistinnen und Finalisten an den Wettbewerb «Young Muisicians». Der Dokumentarfilm von Barbara Seiler begleitet die junge Pianistin auf ihrem Weg nach Eriwan. Manoush spielt seit ihrem dritten Lebensjahr Geige, mit acht Jahren entdeckte sie das Klavier für sich. Sie ist so begeistert von dem Instrument, dass sie stundenlang darauf übt: «Nicht ich habe das Klavier gewählt, sondern das Klavier mich.» Manoush hat Talent, Willen und Charisma. Trotzdem ist der Weg zur gefeierten Pianistin steinig. Die Konkurrenz ist riesig und der Durchbruch hängt oft von einem vielschichtigen Phänomen ab: Glück.
05:45
Ein Gast - eine Stunde. «Focus» ist der SRF-Talk, der Tiefe mit Leichtigkeit verbindet. Nirgends lernt man Persönlichkeiten besser kennen.
06:25
07:30
09:05
Wenn die Kasse klingelt, ist für Hans Egli (Schaggi Streuli), den Wirt im Goldenen Ochsen, die Welt im Lot. Sich selbst gönnt er keine Erholung, seine Frau (Margrit Rainer) kommt zu kurz, seine Serviertöchter Margrit (Elisabeth Wenger) und Emmi (Valerie Steinmann) behandelt er herzlos. Und all dies tut er, wie er gerne betont, nur für seine Tochter Rosmarie (Ursula Kopp), die einmal das Geschäft übernehmen soll. Doch Rosmarie verweigert sich. Statt wie verabredet nach Hause zu kommen, reist sie mit ihrem Verlobten Lukas (Paul Bösiger) auf einem Rheinfrachter nach Rotterdam. Hans Egli folgt ihnen, schifft sich ebenfalls ein und findet plötzlich Gefallen an so ruhigen Stunden. Rosmarie zeigt sich schliesslich bereit, das Restaurant zu übernehmen. Doch zu Hause hat sich inzwischen Frau Egli entschlossen, so nicht mehr weiterzumachen. Der Ochsen-Wirt muss umdenken lernen. Geplant war ein kritischer Film rund um den schweizerischen Krämergeist. So hatte der Journalist und Kabarettautor Werner Wollenberger die Geschichte angelegt und auch schon ganz auf die Figur von Schaggi Streuli zugeschnitten. Hans Trommer, seit seinem vielgerühmten «Romeo und Julia auf dem Dorfe» ein Aushängeschild für Qualität im Schweizer Film, war von der Idee angetan. Ein hochkarätiges Darstellerteam wurde vom Produzenten Oscar Düby engagiert, darunter Margrit Rainer, Ruedi Walter, Armin Schweizer, Lina Carstens und die beiden gefeierten Neulinge Ursula Kopp und Paul Bösiger. Schaggi Streuli (1899 bis 1980) allerdings akzeptierte den bösen Biss der Wollenberger'schen Sichtweise nicht. Er schrieb den Hans Egli handzahm um, liess ihm zwar ein paar habgierige Ecken, zeigte aber auch, dass man sich auf Biedersinn und Wohlanstand umerziehen kann. Für Trommer wurde das Werk zum Debakel. Als Heimatfilm und als populäres Streuli-Vehikel hat «Zum goldenen Ochsen» bis heute seinen Stellenwert behalten.
10:45
Der «Donnschtig-Jass» geht zum 43. Mal auf Sommertour: Während sieben Wochen sind Gastgeber Rainer Maria Salzgeber, Comedian Stefan Büsser und Schiedsrichterin Sonia Kälin für den «Donnschtig-Jass» in der ganzen Deutschschweiz unterwegs. Das Publikum erwartet beste Unterhaltung - mit Jasswettkämpfen, musikalischen Highlights und prominenten Persönlichkeiten. Die dritte Sendung des Sommers findet live in Horgen/Meilen ZH statt. Zu Gast ist unter anderen die «Tagesschau»-Moderatorin Andrea Vetsch. Die Schlagersängerin Beatrice Egli, Bligg und Gölä sorgen für musikalische Unterhaltung. Im Kanton Zürich jassen die beiden Gemeinden Gais und Herisau AR um das Gastgeberrecht der nächsten Livesendung. Welche von ihnen gewinnt, entscheiden die besten Jasserinnen und Jasser der ausgewählten Gemeinden in fünf Jassrunden. Weiter führt die Jassreise in die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Bern, Thurgau und Nidwalden oder Uri. Woche für Woche spielen jeweils zwei Gemeinden aus einem Kanton um den Austragungsort der nächsten Sendung. Alle Ortschaften werden in den Sendungen in einem Ortsportrait näher vorgestellt. Im Publikumswettbewerb kommt es zum grossen Fährenduell auf dem Zürichsee. Andrea Vetsch und Stefan Büsser müssen das 300 Tonnen schwere Schiff durch einen Bojen-Parcours manövrieren. Dazu braucht es Mut, Geschick und eine ruhige Hand. Stefan Büsser wirft zudem in jeder Sendung einen speziellen Blick hinter die Kulissen der Produktion und des Festanlasses. Und Schiedsrichterin Sonia Kälin, ehemalige Schwingerkönigin, ist verantwortlich für die Einhaltung der Regeln am Jasstisch. Moderator Rainer Maria Salzgeber fährt auch dieses Jahr jeweils am Freitag nach der Livesendung mit seinem Rennrad zum nächsten Austragungsort und legt so diesen Sommer insgesamt 1000 Kilometer und 18'000 Höhenmeter zurück.
12:20
Tag 4 bei «Mini Chuchi, dini Chuchi». Julian, 34, aus St.Gallen verbringt viel Zeit mit kreativen Arbeiten wie Fotografie, Musik- und Video-Produktion. Was er für das Motto «Öppis Abrötlets» anbraten will, ist klar: alle Komponenten von seinem Menü. Also Mais, Pilze und Fleisch.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:00
In Waël Totos Garten auf Martinique wachsen fast 1000 Obstbäume, Gemüse und Kräuter als Gegenentwurf zu den Monokulturen der Insel. Sie kocht mit lokalen Zutaten Speisen, die nach Karibik schmecken: Kochbananen mit Kokos und Speck, Gemüsebällchen mit Yamswurzeln und Smoothies aus frischen Früchten.
13:25
Das Hüttenwartpaar Eliane und Christian ziehen von Winterthur in die Innerschweiz, um näher bei ihrem zweiten Zuhause - der Lidernenhütte - zu sein. Für die beiden Quereinsteigenden geht die erste Saison zu Ende und der Abschied von Personal und der Hütte naht. Die Zeit in den Berger war anstrengend und nicht immer erfüllend für das junge Paar, dennoch freuen sie sich auf die nächste Saison. Zum Schutz der Hütte werden im Triftgebiet Steine gesprengt - es wird laut! Ruhiger geht es in der Hütte zu und her. Wegen des frühen Wintereinbruchs bangt die Familie Naue um die goldige Herbstzeit. Sie hoffen, dass trotz schwierigen Wetterverhältnissen dennoch Gäste den Weg zur Trifthütte auf sich nehmen. Schliesslich wollen sie die Saison mit einem guten Gefühl beenden. Im Wallis wird der Hüttenwartin nebst der neuen Küche noch ein Herzenswunsch erfüllt - eine Schaukel im Hochgebirge. Nach der Totalsanierung erstrahlt die Weisshornhütte nach 45 Jahren in neuem Glanz. Als Dank dafür, laden Jacqueline und Hanspeter zum Aufrichtfest ein. Den letzten Abend der Saison verbringen die beiden jedoch in Zweisamkeit und gehen mit gemischten Gefühlen ins Tal. Es war eine aussergewöhnliche Saison.
14:15
700 Schwarznasenschafe vor dem Wolf beschützen - und das in der Nacht. Das ist der Sommerjob von Joshua King, einem Amerikaner, der seit zehn Jahren in der Schweiz lebt. Für den 46-Jährigen Landwirtschaftsstudent ist das eine Premiere. Auch der Umgang mit der Wärmebild-Drohne und den Wildkameras muss er noch lernen. Vor der ersten Nacht steigt die Nervosität. Auf der Alp Findels warten alle voller Freude auf die ersten Kühe. Arno Aliesch, 24, macht sich auf den Weg ins Tal, um seiner Schwester zu helfen, ihre Kühe hochzutreiben. Dass ein junger Mann allein unterwegs ist, ist eigentlich nichts Aussergewöhnliches, für Arno aber schon. Er hat Trisomie 21 und kann nicht selbstständig leben. Auf der Alp schätzen aber alle seine Mithilfe im Stall und bei den Tieren, auch deshalb ist der Sommer hier oben seine liebste Zeit. Besucht man Familie Weirich Porath zu Hause, deutet nichts darauf hin, dass sie den Sommer mit Kühe hüten verbringen: Die vier Familienmitglieder leben in Köln und die Eltern sind Profimusiker. Auch deshalb dürfen Kontrabass und Geige im Gepäck nicht fehlen. Zusammen mit den vier Hühnern machen sie sich mit ihrem, auf den ersten Blick nicht ganz vertrauenswürdigen, VW-Bus auf den Weg in die Schweizer Berge.
15:00
Sobald die Sonne die Eisfelder erwärmt, wagen sich die Murmeltiere im Hochgebirge aus ihren Bauen und halten nach Nahrung Ausschau. Das ist nicht ungefährlich, da auch ihr Feind der Schneeadler auf Futtersuche ist. Grasfrösche tauchen aus ihrem unterirdischen Winterquartier auf und hüpfen zu Hunderten über die Schneefelder zum nächsten Gewässer, um dort ihr Paarungsfest zu feiern. Kaum ist das kalte Weiss geschmolzen, zeigt sich eine üppige Blütenpracht auf den alpinen Matten. Die Auerhähne balzen mit ihrem unverkennbaren Klackern in den Wäldern um die Gunst des weiblichen Geschlechts. In nur vier Monaten müssen viele Tiere Balz, Paarung und Aufzucht ihrer Jungen bewältigen: eine stressreiche Aufgabe, die ihnen alles abverlangt.
15:55
Juliane Thomas (Liselotte Pulver) ist eine hübsche junge Frau, die sich der Schriftstellerei verschrieben hat. Sie arbeitet für Magazine und ist dabei, ein Filmdrehbuch zu verfassen. Darin kommen Männer vor, wie sie ihr im nüchternen Alltag ebenfalls begegnen: geliebt, liebend oder ungeliebt. Im wirklichen Leben gibt es den Verlobten Jürgen Kolbe (Wolfgang Lukschy), einen Vertreter aus Hamburg, der sie kürzlich sitzen gelassen hat, nach einem Abenteuer aber zu ihr zurückkehren möchte. Dann gibt es den Prinzen ihrer Träume, den Arzt Jean Berner (Paul Hubschmid), der sich allerdings als Langweiler in der Liebe erweist. Ausserdem ist da noch der Filmregisseur Paul Frank, der ihren Film inszeniert und der sie liebt, ohne von Julchen - so ihr Kosename - widergeliebt zu werden. Kein leichtes Spiel für den verwirrten Amor, der mit den verschiedenen Romanzen klarkommen soll. Am Anfang stand ein heiterer Roman von Barbara Noack. Daraus fertigten Helmut Käutner und Heinz Pauck 1957 das Drehbuch zu einer Komödie, in der die (damalige) Schweizer Wesensart und der Fremdenverkehr charmant und leichthändig verulkt werden. Die Hauptrolle spielt Liselotte Pulver - sie feiert am 11. Oktober 2022 ihren 93. Geburtstag -, die 1955 mit der romantischen Komödie «Ich denke oft an Piroschka» unter der Regie von Kurt Hoffmann ihren ersten grossen Filmerfolg feiern konnte. Der Schweizer Paul Hubschmid (1917-2002) - damals einer der attraktivsten Darsteller im deutschen Kino - trimmt als liebesscheuer Doktor Berner seinen Charme auf ein Mindestmass zurück. Dafür legt sich Bernhard Wicki umso mehr ins Zeug. Er spielt den Filmregisseur Frank, von dem es heisst, er sei «ein Büffel, ein amusischer Klotz». Käutner selbst hat sich in Hitchcock-Manier einen kurzen Auftritt verschafft: Er mimt einen Reporter, der dem Filmregisseur Wicki erklärt: «Ich bin dagegen, dass die Filmregisseure in ihren eigenen Filmen mitspielen.»
17:45
Shaun ist ein junges Schaf, das viel Spass in den öden Alltag seiner Herde zaubert. Mit Neugier, Einfallsreichtum und Naivität bringt Shaun den pflichtbewussten Hofhund Bitzer regelmässig zur Verzweiflung. Doch Bitzer gelingt es stets, das angerichtete Chaos vor dem strengen Bauern zu verheimlichen.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Wochenfinale bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» in Amriswil TG. Silvia arbeitet als Schwimmlehrerin und hat sich zu Hause eine eigene Werkstatt eingerichtet, um in ihrer Kreativität versinken zu können. Die 54-Jährige setzt zum Motto «Öppis Abrötlets» auf ein oranges Gemüse, dazu Currysauce und Pilze.
18:25
Vincent Barberon baut in dritter Generation in der Essonne vitaminreichen Brunnenkresse an. Nun experimentiert er mit dem Anbau von Wasabi - eine Herausforderung im Grossraum Paris. Mit seinem Freund Patrice Barry entwickelt er Rezepte wie Brunnenkresse-Suppe mit Birnen und Forellen-Maki mit Wasabi.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Eine Pöstlerin, die ihr Leben in Dalpe verbringt, ein Bergführer, der hoch über den Bahngleisen von Gurtnellen die Felsen kontrolliert, ein Dachdecker, der in Sobrio 50 Kilogramm schwere Gneisplatten auf Hausdächer hievt, oder eine Weinbäuerin aus dem Aargau, die der Liebe wegen nach Giornico zog: Sie alle erzählen aus ihrem Leben in der wildromantischen, steinigen Landschaft. Das internationale Flair der Gotthardachse bringt ein holländisches Ehepaar mit Wohnwagen und Sennenhund in die Geschichten. Die beiden wagen sich auf eine hürdenreiche Entdeckungsreise bis weit hinauf zu den Berglern, besteigen mit Herzklopfen eine Urner Kistenseilbahn, warten am Ritomsee auf den grossen Fischfang und gelangen an eindrückliche Orte, wo sonst sämtliche Niederländer - und selbst viele Schweizer - einfach vorbeifahren. Produktion SRF 2016
21:00
Der zweitletzte Tag steht ganz im Zeichen der Reflexion. Die Paare erhalten einen persönlichen Einblick in das Zuhause ihrer Matches: Sie sehen die selbstgedrehten Castingvideos und bekommen so ein Gefühl dafür, wie ihre Partnerinnen und Partner leben, denken und sich in ihrem Alltag bewegen. Für den letzten Abend bereiten alle Paare eine Abschiedszeremonie vor - ein Moment, um sich zu öffnen, Dankbarkeit auszusprechen und die gemeinsame Woche bewusst abzuschliessen. Nach acht intensiven Tagen endet nun das Experiment, und die Singles stehen vor ihrer grössten Herausforderung: der Entscheidung, ob ihre Beziehung eine Zukunft hat. Gemeinsam blicken sie auf Erlebnisse voller Höhen und Tiefen zurück. Was haben sie über sich selbst gelernt? Und was über Liebe, Nähe und Partnerschaft? Die finale Aufgabe der Expertinnen Esther Baumgartner und Caroline Fux verlangt ein klares Zeichen: Jeder Single entscheidet sich für «Alone» oder «Together» und zeigt seinem Gegenüber damit, ob er oder sie den nächsten Schritt wagen möchte. Diese Wahl bestimmt, ob die Paare die Insel gemeinsam oder getrennt verlassen. Die fünfte Folge bildet den emotionalen Höhepunkt des gesamten Experiments. Wer entscheidet sich für eine gemeinsame Zukunft? Wer wählt einen Neuanfang? Ein Finale voller berührender Momente und authentischer Entscheidungen.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Was Motown für den Soul, Detroit für den Techno und Nashville für den Country ist, das ist Bern für den Mundartrock. Lieder von Mani Matter, Polo Hofer, Züri West, Patent Ochsner oder Steff la Cheffe sind aus der Deutschschweiz nicht wegzudenken. Doch was steckt hinter diesem Phänomen? Regisseur Stascha Bader begibt sich auf eine detektivische Spurensuche. Er untersucht gängige Erklärungen wie Dialekt, Mentalität, Netzwerk oder musikalisches Niveau - und verwirft sie immer wieder. Als er Zeuge eines musikalischen Flashmobs im Berner Hauptbahnhof wird, öffnet sich eine neue Spur: das Volkslied. Sie führt weit zurück in die Vergangenheit und zu prägenden Figuren der Schweizer Kulturgeschichte. Was als Spurensuche beginnt, wird zur Reise zu den Wurzeln der Schweizer Identität - und räumt mit gängigen Klischees über den Berner Erfolg auf.
23:55