04:10
Der Schauspieler und Kabarettist Gregor Seberg begibt sich in dieser "Land der Berge"-Neuproduktion auf dem Luchs-Trail-Weitwanderweg durch "Österreichs wilde Mitte": Von Reichraming in Oberösterreich aus geht es in elf Tagesetappen durch zwei Nationalparks - die Kalkalpen in Oberösterreich und das Gesäuse in der Steiermark - bis in die Wildnis bei Lunz am See, in Niederösterreich. Mehr als zweihundert Kilometer und über elftausend Höhenmeter gilt es zu bewältigen. Aber die eindrucksvolle Natur entschädigt für (fast) alles. Gregor Seberg wandert aber nicht nur auf den Spuren der Luchse: Er erfährt auch, welche Bedeutung der Wald für Tiere und Menschen hat - und wie wichtig es ist, diesen Lebensraum zu schützen. Manchmal, so hört er, ist Naturschutz aber auch purer Zufall, und Glück. Durch den jahrhundertelangen Streit zwischen zwei Klöstern blieb ein kleines Waldstück unangetastet. Und so konnte im südlichen Niederösterreich, unweit der Grenze zur Steiermark, der größte zusammenhängende Urwald Mitteleuropas erhalten bleiben. (Doku 2022)
05:05
ORF III gibt der heimischen Pop- und Rockmusik eine Bühne. Mit ihrem neuesten Werk "Adieu Unsterblichkeit" führen die Indie-Stars Kreisky ihr Publikum durch ein musikalisches Labyrinth aus düsteren Geheimnissen und eindringlicher Intensität, während sie ihr 20-jähriges Bestehen als unverzichtbare Größe des österreichischen Rocks feiern. Gegründet wurden Kreisky von Sänger Franz Adrian Wenzl - der vielen, vor allem auch unserem Publikum inzwischen als Austrofred ein Begriff sein dürfte - und dem Gitarristen Martin Max Offenhuber im Jahre 2005. Bassist Gregor Tischberger und Schlagzeuger Klaus Mitter komplettierten das Line-up. 2017 ging Gregor Tischberger in den verdienten Vorruhestand und Helmuth Brossmann vervollständigt seitdem die Band. ORF III zeigt die Highlights des Konzerts und trifft die Künstler zum Gespräch.
05:30
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
06:00
08:25
Prominente aus Kunst und Kultur stellen in der neuen Sendereihe "Wo ich daheim bin" ihre Heimat-Regionen vor. Authentisch, persönlich und typisch österreichisch zeigt die Dokumentarreihe die besonderen Plätze unseres Landes. Gerhard Haderer führt uns durch Linz und Umgebung. Alte Industriedenkmäler wie die Tabakfabrik, die heute Kulturschaffende beherbergt, und natürlich ganz besonders sein Blick auf die typischen Merkmale eines Menschen, der ihn dann seine Figuren entwickeln lässt, prägen diesen Film. Und die Frage, ob Karikatur denn überhaupt Kunst ist - und welche Relevanz diese Kunstform im Hinblick auf den gesellschaftspolitischen Diskurs hat, machen von jeher seine Arbeit besonders. (Doku 2019)
09:10
Unter dem Leitthema "EUROPA(s)STÄRKEN" findet heuer der 14. "Pfingstdialog" auf Schloss Seggau in der Steiermark statt. Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Religion diskutieren zwei Tage lang die zentrale Frage, wo die Stärken Europas liegen, um in einer Welt des Umbruchs eine gestaltende Rolle spielen zu können. Unter den prominenten Vortragenden sind der Erzbischof von Belgrad Kardinal László Német, der Professor für Internationale Politik an der Universität der Bundeswehr München Carlo Masala und der Berliner Politikwissenschafter Herfried Münkler. An den Diskussionen teilnehmen werden u.a. der frühere Chefredakteur der ZEIT und Generaldirektor des Schweizer Rundfunks Roger de Weck, die langjährige Direktorin des jüdischen Museums Wien Danielle Spera, sowie die Ökonomen Monika Köppl-Turyna und Gabriel Felbermayr. Die 45-minütige TV-Dokumentation von Günter Schilhan fasst die Höhepunkte der zweitägigen Standortbestimmung Europas zusammen.
10:00
ORF III überträgt zum Dreifaltigkeitssonntag den katholischen Gottesdienst live aus der Pfarre Bad Vigaun in Salzburg. Mit der Gemeinde feiert Pfarrprovisor Mag. Oswald Scherer die heilige Messe.
11:00
Oberösterreich ist reich an außergewöhnlichen Naturräumen. Seit vielen Jahren betreibt die Naturschutzabteilung des Landes Oberösterreich ein österreichweit einzigartiges Naturvermittlungsprojekt. Über 100 dieser Naturvermittler, Wald- und Kräuterpädagogen führen jedes Jahr bis zu 10.000 Interessierte durch die Schutzgebiete. "Wissensvermittlung mit Erholung und Genuss" ist ihr Motto, denn Natur lässt sich nur verstehen, wenn sie auch hautnah erlebt werden kann. Kameramann und Gestalter Claus Muhr begleitet diese Botschafter der Natur zur realen Bühne der "Naturschauspiele im Donauraum" in einer Dokumentation aus dem ORF Landesstudio Oberösterreich.
11:30
Die Wachau lädt zum Träumen ein, genau jetzt zum Sommerbeginn. Die Leute, die hier leben, veranstalten jedes Jahr um diese Zeit ein grandioses Spektakel: Zur Sommersonnenwende entzünden die Menschen spektakuläre Feuer, die die Dämmerung erhellen und wie Signalfeuer zum Himmel hin brennen. Der uralte Brauch des Sonnwendfeuers wird hier von den Menschen mit großer Hingabe gelebt. Landleben porträtiert diese Region und zeigt die Ausformungen dieser sommerlichen Tradition.
12:05
Um auf der Pfarrwiese ein Jugendheim bauen zu können, fehlt dem Dorfpfarrer das nötige Geld. Die Sonnhofbäuerin vererbt dem Pfarrer ihren Bauernhof und ein Stadthaus mit dem Namen 'Paradies'. Als Hochwürden in die Stadt fährt, um sein Erbe zu begutachten, schickt sein Gegner, der Hotelier Oskar Stiller, ihm einen Fotografen hinterher, der Hochwürden im "Paradies" ablichten soll.
13:40
Der Kampf zwischen Hochwürden und dem Bürgermeister nimmt kein Ende. Der Zankapfel ist ein altes Schloss, aus dem der Pfarrer ein Kinderheim machen will. Der Bürgermeister hat das Anwesen für das Etablissement 'Paradies' im Auge. Als der Kinderarzt Dr. Seefellner mit seiner Verlobten Luise sein Erbe antritt und das Schloss bezieht, scheint Hochwürden gewonnen zu haben.
15:10
Eine liebliche Bergwiese in St. Gilgen wird zum Objekt gewitzter Intrigen. Bürgermeister Lindner will das Naturparadies für den Wintertourismus opfern und verlangt von seinem unglücklichen Neffen Tristan, die Wiesenbesitzerin Senta zu heiraten. Doch der streitbare Dorfpfarrer Jagermüller setzt alles in Bewegung, um Lindners Pläne zu durchkreuzen. Als das Gerücht aufkommt, dass sowohl der Pfarrer, als auch Lindner sowie Starkoch Enrico der Vater Sentas sein könnten, gerät der Streit vollends aus den Fugen.
16:45
An dem Job ist an sich nichts ungewöhnlich. In Schönau am Königssee soll Reisebüromitarbeiterin Marla ein Urlaubspaket ausverhandeln. Angenehmer Nebeneffekt: Ihr Geschäftspartner, Hotelier Max, ist äußerst ansehnlich. Bald schon benimmt er sich allerdings etwas merkwürdig. So richtig gruselig wird es, als Marla herausfindet, dass Max vor über zwanzig Jahren eine Geliebte hatte, der sie täuschend ähnlich sieht. Schockiert beschleicht sie ein furchtbarer Verdacht.
18:25
Packende Fortsetzung des temporeichen Alpenthrillers 'Flucht durchs Höllental' mit Hans Sigl ('Der Bergdoktor'). Gemeinsam mit seiner Tochter Alina lebt Ex-Anwalt Klaus Burg unter falschem Namen in Island, als ihre Tarnung plötzlich auffliegt. Nur durch die Hilfe eines Selfmade-Milliardärs (Oliver Mommsen) entkommen die zwei einem Mordanschlag. Die Unterstützung hat freilich ihren Preis! Ex-Anwalt Klaus Burg und seine Tochter Alina sind im Rahmen des Zeugenschutzprogramms in einem entlegenen Dorf in Island untergebracht worden. Die Maßnahme soll sie vor der Verfolgung durch die Mafia schützen. Doch ein unbedacht verschicktes Selfie von Alina gefährdet ihre Tarnung. Im letzten Moment kann eine private Söldner-Truppe Vater und Tochter vor dem sicheren Tod retten. Das Team bringt Klaus Burg zum charismatischen Selfmade-Milliardär Gabriel Morales nach Italien, der Burg ein überaus verlockendes Angebot macht. In Zusammenarbeit Fiction Magnet und ORF
20:00
Barbara Rett trifft den Dirigenten des Neujahrskonzerts 2027, Tugan Sokhiev, zum Gespräch im Musikverein Wien. Inhalt des Kulissengesprächs ist das Abonnementkonzert der Wiener Philharmoniker, welches der Maestro vergangenen Herbst im Goldenen Musikvereinssaal musikalisch geleitet hat. Als Solistin gastierte Star-Pianistin Martha Argerich.
20:15
Der russische Dirigent Tugan Sokhiev wird am 1. Jänner 2027 erstmals am Pult des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker stehen. Im Herbst 2025 leitete er ein Abonnementkonzert mit dem Weltklasseorchester im Goldenen Saal des Musikvereins Wien. Den Anfang machte Sergej Prokofjew drittes Klavierkonzert, als Solistin die Grande-Dame der Klavier-Weltstars: Martha Argerich. Virtuos sorgte sie für ein besonderes Konzerterlebnis. Die argentinische Pianistin feiert am 5. Juni ihren 85. Geburtstag. Danach Igor Strawinskys Musik zum Ballett "Petruschka". Der Petruschka ist eine dem Kasper entsprechende Figur des volkstümlichen russischen Puppentheaters. Die Handlung des Balletts spielt auf einem Jahrmarkt in Sankt Petersburg im Jahr 1830. Drei Puppen eines Gauklers sind die Hauptfiguren, die auf geheimnisvolle Weise zum Leben erwachen. Musikverein Wien 2025
21:35
Aus einem Wiener Museum wird das weltberühmte Gustav Klimt-Bild "Der Kuss" gestohlen. Für den verarmten Grafen Leopold ist das die Rettung, denn nun kann er die Versicherungssumme für das im Familienbesitz befindliche Kunstwerk lukrieren. Für die Modedesignerin Isabella entsteht damit definitiv ein Problem zu viel. Nicht nur liegt ihr Vater, der das Bild in der Tatnacht bewachen sollte, nun mit einem Herzinfarkt im Krankenhaus; er gesteht ihr auch noch, dass der gestohlene Klimt eine von ihm selbst angefertigte Fälschung ist. Dann geraten auch noch Leopold und Isabella aneinander, als jeder vom anderen glaubt er sei der Dieb. Der allerdings hat ganz andere Sorgen…
23:10
Im Februar 1954 unterbrach Marilyn Monroe ihre Flitterwochen in Japan mit Joe DiMaggio und flog auf Einladung der amerikanischen Armee in das vom Krieg zerrüttete Korea, um dort eine Tournee zu absolvieren, die die GIs aufmuntern sollte. Während dieser vier Tage sang sie vor mehr als 100.000 Soldaten, die von drei Jahren Kampf gegen die kommunistischen Truppen erschöpft waren. Sie überwand die eisige Kälte und ihr Lampenfieber und sang in zehn Shows ihre bekanntesten Lieder, darunter "Diamonds are a Girl's Best Friend". Für Marilyn Monroe war dies ein entscheidender Moment. Durch ihren ersten Bühnenauftritt lernte sie nicht nur ihr amerikanisches Publikum kennen, sondern offenbarte auch sich selbst. Später sagte sie, dass sie sich dabei zum ersten Mal "wie ein Star gefühlt" habe. Dank vollständig restauriertem Archivmaterial taucht diese Dokumentation in eine wenig bekannte, aber entscheidende Episode im Leben und in der Karriere von Marilyn Monroe ein. Auf dieser Reise werden auch die Geschichte des Koreakriegs und das Porträt eines zutiefst antikommunistischen Amerikas offenbart.