04:30
Die Almen in der Steiermark sind idyllische Rückzugsorte in den österreichischen Bergen. Hier trifft man auf malerische Landschaften, saftige Almwiesen und traditionelle Almhütten. Diese "Land der Berge"-Produktion begleitet steirische Almbauern und -bäuerinnen einen Almsommer lang in ihrem Alltag und portraitiert ihre Lebenswelt oberhalb der Baumgrenze. Von der Veitsch geht es über die Sommeralm, das Almenland bis zur Planneralm im Ennstal und weiter in die Sölktäler. Auf der Kleinveitsch Alm kündigt sich der Frühling jedes Jahr mit dem Geläut der Kuhglocken an - der Almauftrieb steht bevor. Über einhundert Mutterkühe, Kälber und auch zwei Stiere werden die kommenden drei Monate hier oben auf der Alm verbringen. Die nächsten Stationen führen durch die vielfältigen Landschaften der Steiermark, von der Möschbaueralm bei Großlobming bis zur Schneealpe im Mürztaler Oberland. Auf jeder Alm wird die tragende Rolle der Almwirte und Almwirtinnen deutlich: Mit Leidenschaft wird sich um die Tiere gesorgt und die reiche Tradition der Almwirtschaft bewahrt. Während Besucherinnen und Besucher die steirischen Almen für ihre Sommerfrische nutzen, ist der Almsommer für die "Halterinnen" und "Halter" der Almen kurz und arbeitsintensiv. Im September steht mit dem Almabtrieb der festliche Höhepunkt des Almsommers bevor, eine Tradition, die in Regionen wie dem Sölktal mit beeindruckenden Feierlichkeiten zelebriert wird. Die Kühe, geschmückt mit bunten Blumenkränzen, bahnen sich den Weg hinab von den saftigen Almwiesen in Richtung Tal. Almbauern und -bäuerinnen gewähren in dieser "Land der Berge"-Produktion einen faszinierenden Einblick in das facettenreiche Leben am Berg, das von Naturverbundenheit und Ursprünglichkeit geprägt ist.
05:15
Unweit der Landeshauptstadt begibt sich diese ORF-III-Produktion auf eine Entdeckungsreise zu den idyllischen grünen Almen Niederösterreichs - und zeigt, dass die schönsten Almen Österreichs nicht nur im Westen zu finden sind. Die Wechselregion mit ihrer Schwaigen sowie die Hochalmen rund um den Ötscher bieten atemberaubende Weitblicke, Ruhe und Abgeschiedenheit. Das einzigartige Panorama Richtung Ötscher wird hoch über der Baumgrenze auf der Dürrensteinalm spürbar. In der Wechselregion wartet die Kranichberger Schwaig, die mit ihrer Sommerrodelbahn zahlreiche Besucher anzieht. Auf der Schwarzalm zeichnet sich durch eine einzigartige Population von Murmeltieren aus. Zahlreiche weitere Almen werden in dieser Dokumentation in liebevollem Detail festgehalten, eindrücklich zeigt sich dabei die Vielfalt der Region. Durch die einzigartige Fauna und Flora der Almen, sowie die Menschen, die sie bewirtschaften, erzählt jede dieser Almen ihre eigene Geschichte und lädt die Zuschauer dazu ein, Teil dieses einzigartigen Erbes zu werden.
06:00
Obwohl der Semmering nur eine Autostunde von Wien entfernt liegt, läuft in dieser malerischen Gegend noch vieles so wie früher. Die Familie Erlach ist hier fest verwurzelt in der Landwirtschaft. Karl Erlach betreibt schon seinen dritten Hof, nachdem Sohn David und Neffe Josef die anderen beiden Höfe übernommen haben. In Reichenau an der Rax führen die Brüder Roland und Thomas Tüchi eine Orthopädie-Schusterei. Sie haben den Betrieb einst von ihrem Vater übernommen und auch für den weiteren Fortbestand des Familienunternehmens ist gesorgt - Rolands Sohn absolviert gerade eine Lehre in der Schusterei. Die ORFIII-Produktion begleitet außerdem die Volkstanzgruppe Payerbach-Reichenau beim Maiglöckchenfest und besucht die Huatara Dirndl - eine Schuhplattler Gruppe, die nur aus Frauen besteht.
06:30
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
07:00
08:45
Die traditionelle Arbeit auf der Alm oder am Hof und typische Freizeitvergnügungen im Gesäuse zeigt diese neue Landleben Ausgabe. Ulrich Schober sucht an Flüssen oder im Wald Holzstücke wie angeschwemmte Baumstämme oder kleine Wurzeln. Daraus fertigt er spezielle Möbel. Den Waffenradclub Hall gibt es seit bald zwanzig Jahren. Die Gründungsmitglieder Doris und Franz Götzenbrugger unternehmen alle paar Wochen machen mit ihren Freunden eine Ausfahrt. Das Admonter Haus ist umgeben von einer atemberaubenden Bergkulisse. Gottfried Härtel betreibt seit 2020 die Hütte auf 1.725 Metern. Karl Platzer ist Berufsjäger beim Forstbetrieb des Stifts Admont. Wolfgang Wagner macht mit seiner Gaishorn Tanzlmusi schon seit über dreißig Jahren Musik. Stefan Gasteiner führt die alteingesessene Schmiede in Admont. Bergsteiger und Fotograf Andi Hollinger kennt den Nationalpark wie seine eigene Westentasche. Im Trachtenverein sind auch die Kinder schon mit Begeisterung beim Volkstanzen dabei. Zwei Mal im Jahr entfernt die Landjugend Liezen auf der Ardning Alm Sträucher und kleine Bäume mit der Motorsäge. R: Michael Weinmann
09:35
Sechs Jahre verbrachte Matt Dow im Knast, für eine Tat, die er nicht begangen hat. Als er endlich rauskommt, freundet er sich mit dem jungen Davey Bishop an, der ihn an seinen vor Jahren verstorbenen Sohn erinnert. Die Stadt will den Ex-Häftling Matt rehabilitieren und ernennt ihn deshalb zum Sheriff. Endlich scheint sich das Schicksal für ihn zum Guten zu wenden, und er macht Davey zu seinem Deputy. Er ahnt allerdings nicht, welches falsche Spiel tatsächlich gespielt wird. Mit James Cagney (Matt Dow), Viveca Lindfors (Helga Swenson), John Derek (Davey Bishop), Jean Hersholt (Mr. Swenson), Grant Withers (Bandenchef Gentry), u.a. Regie: Nicholas Ray
11:15
Westernklassiker von John Sturges ("Die glorreichen Sieben") mit Kirk Douglas und Burt Lancaster. Doc Holliday lebt vom Kartenspiel. Als er in Not einen Zocker-Kontrahenten tötet, beschützt ihn Marshal Wyatt Earp vor dem wütenden Mob. Später benötigt Doc Hollidays Lebensretter Hilfe im Kampf gegen die berüchtigte Clanton-Bande. Holliday ist sofort dazu bereit. Mit: Burt Lancaster (Marshal Wyatt Earp), Kirk Douglas (Dr. John "Doc" Holliday), Rhonda Fleming (Laura Denbow), Dennis Hopper (Billy Clanton), Jo Van Fleet (Kate Fisher), Lee Van Cleef (Ed Bailey), u.a. Regie: John Sturges
13:20
Banditen erbeuten ein kostbares Schwert, ein Geschenk des japanischen Kaisers an den US-Präsidenten. Der Samurai Kuroda (Toshirô Mifune) soll das Schwert wieder auftreiben. Gemeinsam mit dem von seinen Kumpanen betrogenen Gangster Link (Charles Bronson) macht er sich auf die Jagd nach der Bande. - Mit viel Ironie trifft der ferne Osten auf den Wilden Westen.
15:15
Der Tag seiner Hochzeit sollte für US-Marshall Bill Kane auch der letzte Tag als Sheriff sein. Plötzlich steht er vor der schwersten Entscheidung seines Lebens. Der gefürchtete Gangster Frank Miller soll mit dem Mittagszug ankommen. Vor fünf Jahren hat ihn Kane hinter Gitter gebracht. Jetzt fürchtet die ganze Stadt seine Rache. Als Quäkerin verabscheut Kanes Braut Amy aber prinzipiell jede Form von Gewalt. Doch bis zum großen Showdown zwölf Uhr mittags bleibt nur noch eine Stunde Zeit.
16:40
1880, ein Spielsalon in Rincon, Colorado: Ein Fremder wird dabei ertappt, wie er beim Pokern betrügt. Erfolglos versucht Van Morgan (Dean Martin), das Leben des Falschspielers zu retten, der von den anderen fünf Spielern brutal gelyncht wird. Doch der Tote hatte mit dem Reverend Jonathan Rudd (Robert Mitchum) einen Bruder, den jetzt die Rache nach Rincon treibt Mit: Dean Martin (Van Morgan), Robert Mitchum (Jonathan Rudd), Inger Stevens (Lily Langford), Roddy McDowall (Nick Evers), John Anderson (Marshall Al Dana), Katherine Justice (Nora Evers), u.a. Regie: Henry Hathaway
18:25
Amerika gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Hauptmann Nathan Brittles ist Offizier in einem kleinen Fort im Westen der USA. Kurz vor seiner Pensionierung bekommt er den Auftrag, zwei Frauen zu einer Postkutschen-Station zu begleiten, um sie vor einem drohenden Indianer-Angriff zu schützen. Bei seiner Ankunft muss er jedoch feststellen, dass die Station von den Indianern bereits völlig verwüstet wurde. Brittles eskortiert die Frauen wieder zurück ins Fort und schmiedet Pläne, um weitere Auseinandersetzungen zu vermeiden. Entgegen den Willen seines Kommandanten reitet Brittles nun auf eigene Faust in das Indianer-Reservat, um mit dem Häuptling höchstpersönlich zu verhandeln. Der erfahrene Offizier Brittles schafft es tatsächlich, weiteres Blutvergießen zu verhindern. Der Film von Regisseur John Ford zählt bis heute zu den bekanntesten Klassikern des US-amerikanischen Western-Genres. Besonders bemerkenswert ist die ästhetische Kameraführung von Winton C. Hoch, der dafür auch mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Darsteller: John Wayne (Nathan Brittles), Joanne Dru (Olivia Dandridge), Victor McLaglen (Sgt. Quinncannon), Ben Johnson (Sgt. Tyree), John Agar (Lt. Cohill), Harry Carey (Lt. Penell), Mildred Natwick (Mrs. Allshard), u.v.a. Regie: John Ford (USA, 1949)
20:15
Zwischen sagenumwobenen Burgruinen, üppigen Klöstern und renovierten Höhenburgen - von der Wachau ins Mostviertel wurde alten Gemäuern immer wieder neues Leben eingehaucht. * Hier treffen dunkle Sagen von Raubrittern auf tausendjährige Frömmigkeit und besinnliche Renaissancemusik auf rauschhafte Mittelalterfeste - die Burgen und Schlösser im westlichen Niederösterreich bezeugen die Vielfalt unserer heutigen Faszination für das Mittelalter. * Stift Göttweig in Furth bei Krems blickt auf eine fast tausendjährige Geschichte zurück und ist bis heute ein wichtiges geistliches Zentrum. Als Teil der "Kulturlandschaft Wachau" ist das Stift am Rand des Dunkelsteinerwaldes UNESCO-Weltkulturerbe. Der Film bietet Einblicke in die historischen Prunkräume und das Leben in der Klostergemeinschaft der Benediktinermönche. Danach taucht der Film in die Wachau ein, wo unweit von Krems die Burgruine Dürnstein über der Donau thront. Erbaut wurde sie von den Kuenringern im 12. Jahrhundert. Bekanntheit erlangte Dürnstein, weil hier der englische König Richard Löwenherz auf der Rückreise vom dritten Kreuzzug gefangen gehalten wurde. Zerstört wurde die Burg in der Endphase des Dreißigjährigen Krieges, als die Schweden die Toranlage der Burg in die Luft sprengten. Heute ist das Gelände das Betätigungsfeld des gelernten Rechtsanwalts Gottfried Thiery, der den steilen Burgweingarten am Fuße der Ruine betreibt und ein ehemaliges Kloster zu einem Beherbergungsbetrieb umgebaut hat. Auch die Burgruine Aggstein nur wenige Kilometer flussaufwärts war einst im Besitz der Kuenringer. Um die auf zwei Felsen errichtete Burg ranken sich dunkle Sagen. Mittels einer eisernen Kette, die über die Donau gespannt wurde, soll Hadmar III. von Kuenring Handelsschiffe gekapert haben. Dem späteren Burgherren Jörg Scheck von Wald wird nachgesagt, Gefangene besonders grausam hingerichtet zu haben. Ausgesetzt auf einer Steinplatte, die wie ein Balkon aus der Burg ragte, mussten sie selbst zwischen Verhungern oder dem Sprung in den Tod abwägen. Die Märchenerzählerin Dena Seidl führt durch die Burg und klärt über die wahren Hintergründe diesen schaurigen Geschichten auf. Die Geschichte der Schallaburg begann vor rund 1000 Jahren, als sich Sieghard Graf von Schala eine Wohnburg mit Wehrcharakter errichten ließ. Unter Hans Wilhelm von Losenstein erfolgte der Ausbau zu einem Renaissanceschloss. Heute ist das Schloss im öffentlichen Besitz und ein weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntes Ausstellungszentrum. Der Geschäftsführer und Historiker Peter Fritz zeigt die historischen Gemäuer und den einzigartigen Arkadenhof, den 1600 majestätische Terrakotten-Figuren zieren. Weiter südlich im Mostviertel hat sich der Unternehmer Erich Podstatny einen Jugendtraum erfüllt. 2010 übernahm er die damals weitgehend verfallene Höhenburg Plankenstein und baute sie als klassische Ritterburg wieder auf. In der Mittelaltercommunity ist die Burg äußerst beliebt. 1975 hat der damals 22-jährige Wirtschaftsmathematiker Stefan Zapotocky die völlig verfallene Weissenburg im Pielachtal aus dem 13. Jahrhundert gemeinsam mit seiner Schwester erworben. In jahrzehntelanger Arbeit hat die Familie die bis zu 4 Meter tief verschüttete Burgruine freigelegt und in großen Teilen wiederaufgebaut. Heute dreht sich auf der Burg alles um Musik. Eine Dokumentation von Valentin Badura
21:05
Intendant und Publikumsliebling KS Michael Schade eröffnet heuer die Internationalen Barocktage Stift Melk mit einem Leckerbissen der Barockmusik: Das Oratorium "Il trionfo del tempo" von Georg Friedrich Händel - eine Allegorie über die Zeit und deren Einfluss auf das menschliche Leben. Unter der musikalischen Leitung von Stefan Gottfried sind hochkarätige Sängerinnen und Sänger, wie Giulia Semenzato, Patricia Nolz, Mara Gaudenzi und natürlich KS Michael Schade zu hören. Es spielt der Concentus Musicus Wien.
22:40
Amerika gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Hauptmann Nathan Brittles ist Offizier in einem kleinen Fort im Westen der USA. Kurz vor seiner Pensionierung bekommt er den Auftrag, zwei Frauen zu einer Postkutschen-Station zu begleiten, um sie vor einem drohenden Indianer-Angriff zu schützen. Bei seiner Ankunft muss er jedoch feststellen, dass die Station von den Indianern bereits völlig verwüstet wurde. Brittles eskortiert die Frauen wieder zurück ins Fort und schmiedet Pläne, um weitere Auseinandersetzungen zu vermeiden. Entgegen den Willen seines Kommandanten reitet Brittles nun auf eigene Faust in das Indianer-Reservat, um mit dem Häuptling höchstpersönlich zu verhandeln. Der erfahrene Offizier Brittles schafft es tatsächlich, weiteres Blutvergießen zu verhindern. Der Film von Regisseur John Ford zählt bis heute zu den bekanntesten Klassikern des US-amerikanischen Western-Genres. Besonders bemerkenswert ist die ästhetische Kameraführung von Winton C. Hoch, der dafür auch mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Darsteller: John Wayne (Nathan Brittles), Joanne Dru (Olivia Dandridge), Victor McLaglen (Sgt. Quinncannon), Ben Johnson (Sgt. Tyree), John Agar (Lt. Cohill), Harry Carey (Lt. Penell), Mildred Natwick (Mrs. Allshard), u.v.a. Regie: John Ford (USA, 1949)