04:35
Die Tafelrunde Classics präsentieren die Highlights aus der Satireshow, diesmal mit einem ganz besonderen Thema - Früher war alles besser! Mit Auftritten von u.a. Alex Kristan, Gery Seidl, Viktor Gernot, Andreas Vitásek, Gernot Kulis, Thomas Maurer, Gregor Seberg, Angelika Niedetzky, Caroline Athanasiadis, Lydia Prenner-Kasper uvm. So schwelgt zum Beispiel Alex Kristan in den guten alten Zeiten: "Früher, da bin ich beim ADEG rein und bin mit einem Kaugummi, einem Raider und zwei Micky-Maus-Heften wieder raus. Heute? Überall Kameras!" Aber nicht alles war besser: Die Heilige Dreifaltigkeit des Krankseins als Kind seien damals Essigpatscherl, "Am Dam Des" und Zapferl gewesen. "Die Essigpatscherl waren so schnell dran, so schnell habe ich gar nicht schauen können. Beim Zapferl war's anders, da haben sie meine Mitarbeit gebraucht. Und ich war ein sehr verschlossenes Kind." Viktor Gernot erinnert sich an Telefonate aus der Jugend, Gery Seidl sehnt sich nach seiner analogen Zeit als Bauleiter, Caroline Athanasiadis will "Helmi" zurück und Lydia Prenner-Kasper wünscht sich ein Leben, in dem sie keine Gesichtserkennung für ihr Mobiltelefon braucht. Andreas Vitásek findet, dass das Witzeerzählen früher leichter und Gernot Kulis, dass die die Werbung besser war. Und Gregor Seberg spricht ohnehin nur von der glorreichen "Maggi-Zeit". Eine nostalgische Zeitreise voller Humor, bei der kein Auge trocken bleibt.
05:30
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
06:00
09:00
Der Klettersport ist so beliebt wie nie zuvor - Klettersteige entsprechend gefragt. In den Alpen gibt es rund eintausend solcher Steige. Allein die Hälfte davon in Österreich. Diese Dokumentation zeigt, wie es gelingt die Steige zu meistern. ORF III begleitet Profikletterer, Familien, eine Parasportlerin und Hobby-Kletterer bei ihren spannenden Erkundungstouren auf den herausfordernden Klettersteigen Österreichs. Am Großen Priel im Toten Gebirge befindet sich der längste Klettersteig Österreichs, in Gosau die schwierigste Klettersteig-Passage Mitteleuropas. In St. Anton am Arlberg erzählen Bergretter von Gefahren im Hochgebirge und den Fallbach-Klettersteig in Kärnten erklimmt eine Parasportlerin mit Multipler Sklerose. Den Abschluss dieser Bergtour macht der älteste Klettersteig der Welt - der Randkluftsteig auf dem Dachstein. (Doku 2022)
09:50
Ganz unten, im Süden Österreichs, an der Grenze zu Italien, liegt ein Gebirgszug, der sich der alpinen Erlebniswelt unserer Tage weitgehend entzogen hat: die Karnischen Alpen. Naturliebhaber schätzen sie wegen ihrer unverdorbenen Ruhe und wegen vieler kleiner Kostbarkeiten - Paradieslilien, Alpenskorpione, Gebirgseidechsen. Weltberühmt wurden die Karnischen Alpen jedoch wegen ihrer Vergangenheit. Hier öffnet die Erdgeschichte Grenzlinien zwischen den Zeitaltern und bietet die seltene Gelegenheit, einen Blick auf Teile jenes Gebirges zu werfen, das vor den Alpen hier stand: Die Karnischen Alpen gelten als ein geologisches Wunderland. Ein Film von Manfred Christ
10:35
"Kommen Sie zu uns, wir haben nichts!" - hat ein Bergführer im Villgratental einmal aus Spaß zu einem Reisejournalisten gesagt - und mittlerweile ist dieser Spruch zum geflügelten Wort geworden. In dem stillen Seitenarm des Pustertals gibt es keine monströsen Bettenburgen, Einkaufszentren, Freizeitparks und nicht einmal Lifte - nur Natur pur. Umgeben von Wiesen, Weiden, Wäldern und Bergen kann man sich in kleinen Gasthöfen, Ferienwohnungen und Almhütten einquartieren und ungestört die Seele baumeln lassen. Das Villgratental in Osttirol ist ein Paradies für Urlauber, die dem Massen- und Event-Tourismus entgehen wollen. Doch die Idylle ist bedroht. Die Stimmen, die für eine stärkere touristische Erschließung plädieren, werden immer lauter: wenn man nicht bald kräftig investiere, sagen sie, werde das abgelegene Tal den Anschluss völlig verlieren. (Doku 2020)
11:20
Der Zirkus Ledruno ist in tiefster Bedrängnis, als er nach Pichelshofen kommt. Alle haben Mitleid mit den Zirkusleuten - alle außer Hummel. Mit: Paul Hörbiger, Herbert Probst, Gusti Wolf, Rudolf Strobl. 1968
12:20
Unmittelbar vor seinem Geburtstag muss sich der pensionierte Landesgerichtsrat Dr. Daniel Westermeier als Vermittler zwischen der Familie Eder und dem Briefträger Haselmeier bewähren und die Frage klären, ob Bürgermeister Höllerl rechtmäßig verheiratet ist. Mit: Paul Hörbiger, Herbert Probst, Gusti Wolf, Herbert Prikopa. 1969
13:25
In Pichelshofen gibt es auch eine Mineralquelle, deren Wirksamkeit aber sehr umstritten ist. Der Gemeindearzt Dr. Ressl soll daher eine genaue medizinische Analyse der Quelle durchführen. Da Hummel an der Quelle finanziell interessiert ist, hetzt er dem alten Doktor seine junge Sekretärin, die Gundl, auf den Hals, die den Arzt "becircen" soll. Es wird höchste Zeit, dass Westermeier eingreift. Neben der Gundl kommt noch der Gauner Kwapil ins Spiel, und es gibt erst Ruhe und Ordnung im Ort, als Westermeier endlich den Kwapil ins Gefängnis bringt. Mit: Paul Hörbiger, Herbert Probst, Gusti Wolf, Fritz Eckhardt. 1969
14:25
Als der Briefträger Haselmeier irrtümlich dem Gastwirt Eder einen Brief übergibt, der eigentlich für Hummel bestimmt war, Eder diesen liest,und der Brief ihm zum Vorteil über Hummel verhilft, glaubt der, dass da "falsch gespielt wird". Mit: Paul Hörbiger, Herbert Probst, Gusti Wolf, Hilde Sochor, Guido Wieland. Regie: Edwin Zbonek. Österreichische Fernsehserie, 1970
15:30
Die Witwe Balsam hat der Gemeinde Pichelsdorf eine Villa hinterlassen, die versteigert werden soll. Der alte Fuchs Hummel versucht mit allen Mitteln, den Preis zu drücken... Mit: Paul Hörbiger, Herbert Probst, Gusti Wolf, Hilde Sochor, Helma Gautier. Regie: Edwin Zbonek. Österreichische Fernsehserie, 1970
16:35
Der Bezirksrichter Raner ist der Sohn einer Frau, die Daniel einmal sehr geliebt hat. Genauso aber hat sie der Hofrat Melnikus geliebt, der darüber zu entscheiden hat, ob der junge Richter zum Kreisgericht kommt, der aber nicht so ohne weiteres bereit ist, den Sohn der Jugendgeliebten vorrücken zu lassen. Mit: Paul Hörbiger, Herbert Probst, Gusti Wolf, Klaus Maria Brandauer, Marte Harell. Regie: Edwin Zbonek. Österreichische Fernsehserie, 1970
17:40
Pichelshofen hat die Möglichkeit, ein Denkmal zu errichten. Und zwar für den Grafen Bohumil von Pichel, angeblich Gründer der Stadt. Man beauftragt den Bildhauer Peppino Nowak mit der Herstellung des Denkmales, doch da findet sich ein Konkurrent für Nowak: Der Steinmetz Gritsch, der von Huml gefördert, gerne seinen Jugendtraum erfüllt sehen möchte, als Bildhauer zu wirken. Durch Daniels Vermittlung vereinigen sich Nowak und Gritsch zu gemeinsamer Arbeit. Bald stellt sich aber heraus, dass Graf Bohumil gar kein so großer Wohltäter für Pichelshofen war und so kann man sein Denkmal ebenso wenig errichten wie eines für den Dichter Adalbert Stifter, der für Pichelshofen nur böse Worte übrig hatte. Ehe man aber dann das endgültige Denkmal aufstellt, kommt es zur Bekehrung des ewig streitsüchtigen Huml. Mit: Paul Hörbiger, Herbert Probst, Gusti Wolf, Gustav Dieffenbacher. Regie: Edwin Zbonek. Österreichische Fernsehserie 1970
18:45
Katja lebt mit Ehemann Erik und Sohn Christopher in Leipzig in einer wie es scheint funktionierenden Beziehung. Beide Eltern, berufstätig und sehr karrierebewusst, haben übersehen, dass ihr Sohn mehr Zuwendung gebraucht hätte. Ein schwerer Asthma-Anfall ist ein unerwarteter Hilfeschrei. Während Katja sich sofort der Obsorge für den Sohn widmet, plant Erik weiter ungerührt seine Karriere. Katja fährt mit Christopher zur Kur in die Berge. Dort lernen sie Johannes, einen Grundbesitzer kennen, der sich ihrer annimmt. Plötzlich muss Katja erkennen, dass ihre Ehe seit längerer Zeit nur mehr ein Trümmerhaufen war.
20:15
Die ORF-III-Produktion widmet sich dem Leben der wohl bekanntesten österreichischen Schauspielerin aller Zeiten: Romy Schneider. Sie ist die süße Sissi gewesen und später die zerbrechliche Schönheit, der ganz Frankreich zu Füßen lag. Sie war die folgsame Tochter daheim und die "Femme fatale" in ihren französischen Filmen. Sie wollte aus dem starren Korsett ausbrechen, in das Familie und Kostümfilme sie gesteckt hatten, und wurde zur Gefangenen im Netz großer Emotionen. Für Orson Welles war sie die beste Schauspielerin ihrer Generation. Hollywood jubelte, vierzig Jahre nach Greta Garbo und Marlene Dietrich, fünfzehn Jahre nach Marilyn Monroe hätte die Leinwand wieder einen großen Star. Ihr Lächeln, ihre geheimnisvollen Blicke bleiben unvergessen. Und auch das Rätsel um den mysteriösen Tod von Romy Schneider ist auch nach mehr als 40 Jahren immer noch ungelöst. Der Grund dafür ist die fehlende Autopsie, denn die Ärzte wollten keine durchführen. Die Todesursache erschien ihnen klar: Herzversagen in Folge einer Überdosis! Romy Schneider, da waren sich damals viele einig, konnte einfach nicht mehr. Um Romy Schneider und der Lösung der vielen Rätsel rund um sie möglichst nahezukommen, kommen in der neuen Dokumentation von Regisseurin Gabriele Flossmann Menschen zu Wort, die man bisher kaum oder noch nie gehört hat - obwohl jeder und jede Einzelne von ihnen eine höchst eigene Expertise hat. Wie Mathieu Carriére, Romys Filmpartner in ihrem letzten Film "Die Spaziergängerin von Sans-Souci". Als enger Freund und Vertrauten war Carriére drei Tage vor ihrem Tod bei Romy zu Gast. Zu Wort kommt auch Gertraud Jesserer, die Jugendfreundin, mit der Romy Schneider bis zuletzt in engstem Briefkontakt stand. Weitere Gesprächspartner sind Günter Krenn, Autor mehrere Romy-Schneider-Biografien, der international renommierte Psychiater Alfried Längle, Ariane Rykov, die Leiterin des Romy-Schneider-Archivs sowie Romys Tochter Sarah Biasini, die sich in ihrem Buch "Die Schönheit des Himmels" erstmals öffentlich mit ihrer früh verstorbenen Mutter auseinandergesetzt hat.
21:05
Er war erstaunlich gutaussehend. Sie war wunderschön, aufgeweckt und fröhlich. Sie war Kaiserin Sissi, er war der Leopard. Und sie waren verrückt verliebt ineinander. Dank seltener Archivmaterialien, Fotos und Interviews mit jenen Menschen, die sie am besten kannten, erzählt der Film die außergewöhnliche Beziehung zwischen Romy Schneider und Alain Delon, die bis zu Romys Tod andauerte. Die Dokumentation schafft ein ungewöhnlich intimes Porträt des legendären ikonischen Paares und führt dabei durch ihre bemerkenswerten Filmkarrieren in Europa und Hollywood.
22:05
Die ORFIII-Produktion widmet sich der österreichischen Künstler- und Schauspielerdynastie der Albach-Retty-Schneiders, deren berühmtester Spross die Filmlegende Romy Schneider ist. Die Angehörigen des Familienclans nahmen mehrere Generationen hindurch wichtige Rollen im deutschsprachigen Kulturleben ein. Schon Romy Schneiders Ururgroßvater war Schauspieler, Großmutter Rosa Albach-Retty war seit 1905 Hofschauspielerin, ihr Vater Wolf Albach-Retty schon mit 20 Jahren am Wiener Burgtheater engagiert. Während der Zeit des Nationalsozialismus bildete Romys Mutter Magda Schneider mit Wolf Albach-Retty eines der Traumpaare des deutschen Unterhaltungsfilms. Insbesondere Magda Schneider verhielt sich sehr ideologiekonform und fand auch Eingang in die NS-Liste der "Gottbegnadeten". Romy Schneider identifizierte sich niemals mit der nationalsozialistischen Vergangenheit ihrer Eltern. Nichtsdestotrotz wurde sie von dieser Vergangenheit geprägt.
22:55
Bis heute sind sie die Klassiker des Fernsehprogramms - die drei Teile der "Sissi"-Filme von Ernst Marischka locken seit fast 70 Jahren die Menschen vor die Fernsehgeräte. Alle Jahre wieder überrumpelt Franz Joseph seine Sissi mit der Verkündung, sie heiraten zu wollen und bringt damit das Publikum zum Seufzen. Die ORF-III-Dokumentation bietet erstmals einen Blick hinter die Kulissen und auf die Entstehungsgeschichte dieses Klassikers der Habsburgerromantik. Die Kostüme der jungen Kaiserin können auch heute noch bestaunt werden und auch sonst hat die Trilogie so allerhand Spuren hinterlassen. Untrennbar verbunden mit dem Erfolg der "Sissi"-Filme ist der Aufstieg seines größten Stars - Romy Schneider. Katapultartig schwang sich die gerade 16-Jährige in den Olymp der heimischen Schauspielriege empor, litt aber zeitlebens unter der Verschmelzung ihrer Person mit dem Mythos der verstorbenen Kaiserin. Ihre Jugend fiel den Filmen zum Opfer, ihr Leben und ihre Karriere standen unter der strengen Kontrolle ihrer Mutter Magda Schneider - in den Filmen ebenfalls ihre Mutter. Im Fahrwasser des eskapistischen Heimatfilmbooms der Nachkriegszeit schlingerte das ganze Filmprojekt von Anfang an. Ursprünglich hatte Ernst Marischka vorgehabt, ein existierendes Singspiel zu verfilmen: Mit seinem Bruder Hubert Marischka brachte er das Stück als Operette unter dem Titel "Sissy" auf die Bühne. Das Stück lief mit großem Erfolg. Die erste "Sissy"-Darstellerin war Paula Wessely, ihre zweite Besetzung war Hedy Lamarr. Später kaufte die amerikanische Produktionsfirma Columbia die Rechte an Stück und Musik, Joseph von Sternberg verfilmte den Stoff 1936 unter dem Titel "The King Steps Out" mit Grace Moore als junger Kaiserin. In den 1950er Jahren versuchte sich Marischka wieder an dem Stück, ließ die Musik weg und machte österreichische Filmgeschichte. Nach außen bezauberte die junge Kaiserin ganz Europa: Mitte 1956, ein halbes Jahr nach der Wien-Premiere, kamen aus Schweden, Spanien, Norwegen und den Niederlanden die Erfolgsmeldungen ausverkaufter Vorstellungen. Elf Jahre nach Kriegsende konnte sich das europäische Publikum auf eine zwar geschichtsverfälschende, aber umso tröstlichere Version einer Vergangenheit einigen, in der politische Figuren aus Österreich nicht bedrohlich, sondern herzig sind.
23:45
Die Tafelrunde Classics präsentieren die Highlights aus der Satireshow, diesmal mit einem ganz besonderen Thema - Früher war alles besser! Mit Auftritten von u.a. Alex Kristan, Gery Seidl, Viktor Gernot, Andreas Vitásek, Gernot Kulis, Thomas Maurer, Gregor Seberg, Angelika Niedetzky, Caroline Athanasiadis, Lydia Prenner-Kasper uvm. So schwelgt zum Beispiel Alex Kristan in den guten alten Zeiten: "Früher, da bin ich beim ADEG rein und bin mit einem Kaugummi, einem Raider und zwei Micky-Maus-Heften wieder raus. Heute? Überall Kameras!" Aber nicht alles war besser: Die Heilige Dreifaltigkeit des Krankseins als Kind seien damals Essigpatscherl, "Am Dam Des" und Zapferl gewesen. "Die Essigpatscherl waren so schnell dran, so schnell habe ich gar nicht schauen können. Beim Zapferl war's anders, da haben sie meine Mitarbeit gebraucht. Und ich war ein sehr verschlossenes Kind." Viktor Gernot erinnert sich an Telefonate aus der Jugend, Gery Seidl sehnt sich nach seiner analogen Zeit als Bauleiter, Caroline Athanasiadis will "Helmi" zurück und Lydia Prenner-Kasper wünscht sich ein Leben, in dem sie keine Gesichtserkennung für ihr Mobiltelefon braucht. Andreas Vitásek findet, dass das Witzeerzählen früher leichter und Gernot Kulis, dass die die Werbung besser war. Und Gregor Seberg spricht ohnehin nur von der glorreichen "Maggi-Zeit". Eine nostalgische Zeitreise voller Humor, bei der kein Auge trocken bleibt.