04:25
Der "weite Bogen" erstreckt sich vom steirischen Joglland über die "Bucklige Welt" in Niederösterreich bis in das Burgenland und erreicht seinen Endpunkt in der steirischen Stadt Fürstenfeld. Der kulturelle Reichtum des Jogllandes wird am eindrucksvollsten in Vorau sichtbar: Das Augustiner Chorherrenstift und gleich daneben das Freilichtmuseum lassen die unschätzbar hohen Werte der kirchlichen und der bäuerlichen Kulturtradition erkennen. Die Weinberge von Harmannsdorf, Eisenberg und Winten säumen den weiteren Weg des "Klingenden Österreich", der über Maria Weinberg und Güssing schließlich nach Fürstenfeld führt.
05:30
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
06:00
08:30
Die neue "Land der Berge" Folge begleitet Bergbäuerinnen in Südtirol in ihrem Alltag: im Stall, auf den Wiesen oder bei handwerklichen Tätigkeiten rund um den Hof. Die Dokumentation gibt einen authentischen Einblick in eine Lebensform, die von Gemeinschaft, Kreativität und großem Engagement geprägt ist. Im Mittelpunkt stehen drei beeindruckende Bergbäuerinnen und ihre ganz persönlichen Geschichten. Irene Amegg lebt mit ihrer Familie auf dem Haselberghof am Hochplateau Unterfennberg, wo sie gemeinsam mit ihren Töchtern den Hofalltag gestaltet. Kathrin Freund führt einen abgelegenen Hof im Pflerschtal unter den Felswänden des Tribulaun und widmet sich mit besonderer Leidenschaft der Haltung und Pflege vieler Kleintiere. Im Sarntal arbeitet Kathrin Tschurtschentaler Brugger mit ihrer Familie am Grubhof, wo ihr besonders das Verarbeiten der Kräuter und das Musizieren am Herzen liegt.
09:20
Diese "Land der Berge"- Produktion aus der Reihe "Bergbäuerinnen in Südtirol" zeigt, wie unterschiedliche Bergbäuerinnen quer durch die Generationen die Herausforderungen dieses Berufsstandes meistern. So vielfältig die natürlichen Gegebenheiten in den verschiedensten Landesteilen Südtirols sind, so mannigfaltig sind auch die Persönlichkeiten jener Bäuerinnen, die in diesem Film Einblicke in ihren Alltag auf ihren Höfen geben. Inmitten atemberaubender Landschaft, für die nicht nur der Besucher Bewunderung hegt. So entwickelte Nadia Ennemoser aus dem Passeiertal schon in ihrer Jugend großes Interesse für die Aufgaben auf dem Hof ihres Vaters. Ihr Vater ist sehr naturverbunden und gewährt Einblicke in die uralte Tradition des Heuschießens. Gemeinsam mit ihrer Familie und den Tieren verbringt Waltraud Thaler-Blasinger ihre Sommer auf der Gepatsch-Alm im Sarntal. Diese ist eine der wenigen Privatalmen. Sie versorgt hier nicht nur ihre Familie, sondern verwöhnt auch viele Gäste mit hausgemachten Spezialitäten. Ein völlig anderes Lebensmodell zeigt sich im Osten Südtirols: die Langalm liegt auf 2.283 Metern direkt unter den gigantischen Nordwänden der einzigartigen Drei Zinnen. Etwas tiefer davon liegt der kleine Bergbauernhof von Renate Taschler-Steinwandter. Die teils sehr steilen Berghänge sind eine Herausforderung für sie. Die Bergbäuerin und Mutter bewirtschaftet gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern den Stolpahof in Frondeigen bei Toblach. In ihrer Funktion als Bezirksbäuerin des Pustertals legt sie großen Wert darauf, dass die alten Bräuche und Traditionen weiterhin gepflegt werden.
10:10
Zwischen den Vajolettürmen, der Laurinswand und dem Rosengarten liegt ein tiefes Kar mit einem kleinen See. Man nennt die Mulde das "Gartl". Hier befand sich einmal der Eingang zu dem Palast des Zwergenkönigs Laurin, und ringsherum haben die prächtigsten Rosen geblüht. Heute steht hier die Gartlhütte. Valeria Pallotta hat sie vor fünf Jahren gekauft und jetzt, so sagt sie, ist sie die Königin hier oben. Wenn manchmal auf der Gartlhütte ein Bergführer vergeblich auf seinen Kunden wartet, dann schnappt Valeria ihn sich, und sie klettern zusammen zwei oder drei Seillängen. Drei Seillängen hat der Delagoturm, und diesen haben wir mit Valeria und dem Bergführer Fabio Giongo erklommen. Vom Delagoturm aus sehen wir auf all die herrlichen Orte, die wir für den Film besucht haben. Wir sehen die Hütte am Tschafon, wo das Essen so gut schmeckt, auch weil alles, was auf der Karte steht, aus dem eigenen Gemüsegarten, aus dem Wald und dem eigenen Stall kommt. Oma Josefine ist 86 Jahre alt und steht immer noch hinter dem Herd. Wir erahnen von hier oben die Grasleitenhütte, die von drei lustigen Aussteigern und zwei indischen Köchen betrieben wird. Am Fuße der Nordflanke des Delagoturms, 600 Meter senkrecht unter dem Gipfel, liegt die Haniker Schweige. Klaus und Barbara sind hier der Hirte und die Sennerin. Klaus hütet das Vieh in den grünen Flecken zwischen den senkrechten Felswänden. Früher war er Lastwagenfahrer und hat einiges von der Welt gesehen, "aber noch nie war ich an einem Ort, wo es so schön war wie hier", sagt er.
10:55
Wie weit ist es von einem Kontinent zum anderen? Wo verläuft eine Grundstücksgrenze? Wo liegt der höchste Punkt Wiens und wie groß ist der Erdumfang? Heute genügt ein Blick aufs Handy: Position, Richtung, Entfernung - alles selbstverständlich, auf Knopfdruck verfügbar. Vieles ist so vertraut und alltäglich geworden, dass wir kaum noch fragen, was dahintersteckt. Alexander und Nadeschda Schukoff beleuchten in diesem Film die Geheimnisse hinter dem Alltäglichen und bringen einen Beruf vor den Vorhang: Österreichs Vermesser. Sie arbeiten zumeist im Hintergrund, liefern doch elementarste Grundlagen vieler Aspekte unseres Alltags - bis hin zum Weltraum. Kaum sichtbar - und doch allgegenwärtig: Vermessungsdaten wirken weit über Bauprojekte hinaus und werden zu einer entscheidenden Grundlage zukünftiger Entwicklungen. Der Film spannt den Bogen von den Anfängen der Vermessung über die ersten systematischen Katasteraufzeichnungen unter Kaiser Franz I. bis hin zu satellitengestützten Systemen. Seltene Einblicke zeigen die vielfältigen Facetten dieses Berufs: Im Semmering-Basistunnel, im Flug über den Neusiedler See, bei der Schienenmessung der ÖBB, bei Feldübungen der TU Wien und bei der Erfassung historischer Denkmäler und vieles mehr.
11:45
Der pensionierte Oberlandesgerichtsrat Dr. Daniel Westermeier fährt nach Pichelshofen, um sich beim Notar über die Hinterlassenschaft einer Verwandten zu informieren, die in dem Ort ein Haus besessen hatte. Aufgrund eines Schuldscheines ist das Haus dem mächtigsten Mann in Pichelshofen, dem Sägewerksbesitzer Hummel, zugefallen. Dr. Westermeier geht der Sache nach. Mit: Paul Hörbiger, Herbert Probst, Kurt Sowinetz. Regie: Edwin Zbonek. Österreichische Fernsehserie, 1968
12:45
Daniel Westermeier ist in Pichelshofen schon so sehr zu Hause, dass er sich auch in die Politik des Städtchens einmischt. Anlass ist die bevorstehende Bürgermeisterwahl, bei der möglichst der alte Bürgermeister Maier, der nur Marionette des reichen Herrn Hummel ist, nicht mehr gewählt werden soll. Westermeier möchte seinen Freund Höllerl zum Bürgermeister gewählt haben, aber dazu muss er erst die Intrigen Hummels überwinden. Dies gelingt ihm und so heißt der neue Bürgermeister von Pichelshofen Höllerl und schon die ersten Maßnahmen Höllerls bestätigen die Richtigkeit der Wahl. Mit: Paul Hörbiger, Herbert Probst, Gusti Wolf, Dolores Schmidinger. Regie: Edwin Zbonek. Österreichische Fernsehserie, 1968
13:50
Daniel wird immer mehr zum Ratgeber der Bedrückten und Notleidenden von Pichelshofen. Sein besonderer Liebling ist die Leni, die in den Augen der Kleinstädter einen großen Fehler hat - sie hat ein lediges Kind. Daniel forscht den Vater des Babys aus und zwingt ihn die Leni zu heiraten. So wird die Neugier der Pichelshofener befriedigt und das "Wanderbaby" bekommt ein Zuhause. Mit: Paul Hörbiger, Herbert Probst,Gusti Wolf,, Helma Gautier. Regie: Edwin Zbonek. Österreichische Fernsehserie, 1968
14:55
Pichelshofen ist mit der weiten Welt durch eine kleine Kleinbahn verbunden; aber die Bahn soll zum Leidwesen der Pichelshofener seinen Betrieb einstellen. Daniel greift ein… Mit: Paul Hörbiger, Herbert Probst, Gusti Wolf, Kurt Sowinetz, Franz Stoss. Regie: Edwin Zbonek. Österreichische Fernsehserie, 1968
16:00
Der Gemeindearzt von Pichelshofen ist ein brummiger und unfreundlicher Mensch und die Pichelshofener würden ihn gerne loshaben - aber Dr. Ressl hat einen mächtigen Freund - den Oberlandesgerichtsrat Westermeier... Mit: Paul Hörbiger, Herbert Probst, Gusti Wolf, Fritz Eckhardt. 1968
17:05
Nach einer Fehlgeburt flüchtet sich die junge Tierärztin Christine zu ihrem Vater nach Sachsen. Am benachbarten Reiterhof beobachtet sie den Trainer Markus, der auf recht brutale Weise versucht, das Rennpferd Cupido zu zähmen. Christine und Markus geraten dadurch heftig aneinander. Eine Reihe von mysteriösen Anschlägen auf den Reiterhof stellt das Leben der beiden jedoch plötzlich völlig auf den Kopf............
18:40
Thomas Donnhofers Traum steht vor der Verwirklichung: Sein eigenes Wellness-Hotel. Sonst steht es nicht so gut um ihn. Seine Ehe ist zerbrochen, die 14-jährige Tochter auf Sommerurlaub störrischer denn je. Doch dann treten Ereignisse ein, die das Leben aller innerhalb weniger Tage verändern. Thomas lernt die Tierärztin Bettina kennen und seine Tochter bricht in eine pharmazeutische Versuchsanstalt ein, um geschundene Versuchstiere zu befreien. Das schicke Hotel wird zu einem Tierasyl und Donnhofer zum Prediger für das Recht der Tiere auf ein artgerechtes Leben.
20:15
Diese ORF-III-Produktion setzt sich mit den vier Pflegerinnen aus dem Krankenhaus Lainz auseinander, die medial unter dem Namen "Todesengel von Lainz" in die Geschichte eingegangen sind. Es ist der 7. April 1989, als der junge Kriminalbeamte Robert Jandl und sein Kollege ins Städtische Krankenhaus Lainz gerufen werden. Es geht um einen verdächtigen Todesfall. Noch ahnen sie nicht, dass sie am Beginn einer polizeilichen Untersuchung stehen, die weit über die Grenzen Österreichs für Aufsehen sorgen wird. Vier Stationsgehilfinnen werden in den darauffolgenden Tagen verhaftet. Sie stehen zunächst noch im Verdacht, Medikamente missbraucht zu haben, um Patientinnen und Patienten auf ihrer Station ruhig zu stellen. Schnell steht dann aber das Wort "Mord" im Raum. Wien ist im Schockzustand - Pflegepersonal soll dort getötet haben, wo sich die vulnerabelsten Gruppen sicher fühlen sollen. Niemand schöpfte Verdacht, als über Jahre hinweg nicht verordnete Medikamente verabreicht worden sind. Hat die Spitalaufsicht versagt? Die Wiener Krankenhauspolitik steht unter Beschuss. Eine weitreichende Diskussion über die enormen Missstände im Pflegewesen wird angestoßen. Im Gespräch erzählt der Ex-Kriminalbeamte Robert Jandl über die Einvernahmen mit der Haupttäterin. Der ehemalige Leiter des Sicherheitsbüros Max Edelbacher erinnert sich an TV-Wortgefechte mit dem damaligen Bürgermeister Helmut Zilk. Gerichtsmediziner Christian Reiter berichtet über eine Vielzahl an Exhumierungen und die Beweisbarkeit der sogenannten "Mundpflege". Eine ORF-III-Dokumentation aus der Reihe "Wahre Verbrechen" über die berühmt gewordenen "Todesengel von Lainz" blickt zurück auf ein Wien der 1980er Jahre, das, geschockt von einer Mordserie ungeahnten Ausmaßes, vor einer Gesundheitsreform steht.
21:05
Diese Folge der ORF-III-Reihe "Wahre Verbrechen" zeichnet eine der spektakulärsten Mordserien der österreichischen Geschichte nach - die um die sogenannte "Schwarze Witwe" Elfriede Blauensteiner. Sie tötete in den 1990er-Jahren mehrere Personen durch eine Überdosierung des Medikaments Euglucon. Erst als sich ein Hinterbliebener um sein Erbe betrogen fühlte, wurde die Polizei auf die Serientäterin aufmerksam. Mittels Kontaktanzeigen suchte Elfriede Blauensteiner nach wohlhabenden, pflegebedürftigen und einsamen Opfern, die sie bei sich aufnahm. Nachdem sie deren Testamente von ihrem Anwalt fälschen ließ, wodurch Eigentum und Liegenschaften auf sie übergingen, mischte sie ihren Opfern große Mengen eines blutzuckersenkenden Medikamentes in die Nahrung. Als sie durch die Intoxikation ihr Bewusstsein verloren, rief Elfriede Blauensteiner den Notdienst. Der Tod sollte schließlich erst im Krankenhaus eintreten, sodass kein Verdacht auf sie zurückfiel. Elfriede Blauensteiner zeigte nie Reue für ihre Taten. "Es ist um keinen Mann schade, wenn er stirbt" lautete eine ihrer aufsehenerregendsten Aussagen. Nach ihrer Verhaftung gestand sie mehrere Morde, nur um das Geständnis wenig später zu widerrufen. 1997 wurde die - von der Presse mittlerweile als "schwarze Witwe" titulierte - Pensionistin in Krems in einem Mordfall schuldig gesprochen. Das Urteil lautete auf lebenslange Freiheitsstrafe. In Wien wurde sie im Jahr 2001 in zwei weiteren Fällen ebenfalls wegen Mordes verurteilt.
21:55
Diese Folge der ORF-III-Serie "Wahre Verbrechen" erzählt die unglaubliche Geschichte des "Gasmanns" Harald Sassak. Wien - 1971. Die Hauptstadt wird von einer Serie von Raubmorden heimgesucht. Alte, zumeist weibliche Personen werden in ihrer Wohnung überrascht, überwältigt und ausgeraubt. Viele der Opfer überleben den Überfall nicht. Ein Phantom wird über Jahre dort morden, wo man sich eigentlich am sichersten fühlt: In den eigenen vier Wänden. Als Gasmann verkleidet verschafft er sich Zugang zu den Wohnungen seiner Opfer. Doch wer ist der Mann, der als "Würger von Wien" die Titelblätter der Zeitungen füllt? Obwohl er Fingerabdrücke und Zigarettenstummel an den Tatorten zurücklässt, ist es den besonderen Talenten einer älteren Frau zu verdanken, dass er schließlich überführt wird. Harald Sassak wird als prominentester Raubmörder der Zweiten Republik in die österreichische Geschichte eingehen.
22:45
Die Doku zeigt einen der spektakulärsten Justizskandale der Zweiten Republik - die Verurteilung und Flucht eines Mannes, der bis heute Österreichs "Most Wanted" ist - Tibor Foco. Linz, am 14. März 1986: Neben den Gleisen der Westbahn wird früh am Morgen der Körper einer Frau entdeckt. Schon am Folgetag führen die Ermittlungen der Polizei zu einem gewissen Tibor Foco, Inhaber der "Bunny Bar", 29 Jahre alt, ehemaliger Champion des Motorradsports, ein Newcomer im Rotlichtmilieu. Im Verhör bestreitet Foco die Tat. Was folgt, ist eine Ermittlung voller widersprüchlicher Zeugenaussagen, das Verschwinden von Beweismitteln sowie Anschuldigungen gegen Polizei und Justiz.
23:35
Es war eines der größten Liebesdramen des 20. Jahrhunderts: Tankerkönig Onassis heiratet 1968 Jackie Kennedy und verlässt seine langjährige Geliebte, die Operndiva Maria Callas. Nach der Ermordung von Präsident Kennedy und seines Bruders Robert flieht Jackie aus den USA in die Arme des Selfmade-Milliardärs, doch die Ehe scheitert. Und auch für Weltstar Maria Callas gibt es kein Happy End: Verlassen stirbt sie im Alter von nur 53 Jahren in Paris an einem Herzinfarkt.