04:35
Bad Data kann selbst für hochmoderne Bordcomputer das K.o. bedeuten. Welche Ursachen bei fehlerhaften Daten zugrunde liegen, ist dabei oft nicht leicht zu ermitteln.
05:20
Von Starkregen bis zu Sturmböen - drei erschütternde Flugzeugkatastrophen zeigen, wie schlechtes Wetter eine sichere Landung gefährden kann.
06:10
Es ist Regenzeit, als Flug 421 der Garuda Indonesia am 16. Januar 2002 über Indonesien mitten ins Auge eines entsetzlichen Hagelsturmes fliegt. Die Turbulenzen sind so stark, dass die Piloten der Boeing 737 beinahe die Kontrolle verlieren. Nachdem beide Triebwerke einen Flammabriss erlitten haben, beginnt eine der spektakulärsten Notlandungen aller Zeiten. 59 der 60 Passagiere und Crewmitglieder an Bord überleben die Notwasserung im Solo River. Während die Rettungsdienste noch die Wrackteile aus dem Fluss bergen, nehmen die Ermittler bereits ihre Arbeit auf. Wie konnte es zu diesem Unglück kommen?
06:55
Es ist der 28. Dezember 2014, als der AirAsia-Flug Nr. 8501 über der Karimatastraße vom Radar verschwindet. Zwei Tage später bestätigen sich die schlimmsten Befürchtungen: Sämtliche 162 Insassen der Maschine sind tot. Sofort macht sich ein internationales Expertenteam zusammen mit den einheimischen Ermittlern daran, der Ursache für das tragische Unglück auf den Grund zu gehen. Zwar lässt sich der genaue Ablauf der Katastrophe auch mit Hilfe der Flugschreiber nicht ganz rekonstruieren, doch deutet vieles darauf hin, dass der Pilot in einer Routinesituation einen kapitalen Fehler gemacht hat.
07:45
Als die zum Frachtflugzeug umgebaute Boeing 747 der National Airlines am 29. April 2013 vom US-Luftwaffenstützpunkt Bagram in Afghanistan in die Luft erhebt, ahnt niemand, dass der Flug Nr. 102 nur wenige Sekunden dauern wird. Die Maschine kippt unmittelbar nach dem Steigflug ab und zerschellt brennend am Boden, wobei alle sieben Crewmitglieder ihr Leben verlieren. Ein Autofahrer filmt das tragische Geschehen mit seiner Dashcam. Doch obwohl dieses Videomaterial für die Ermittler zunächst nur einen einzigen Schluss zulässt, müssen sie kurze Zeit später erkennen, einem großen Irrtum aufgesessen zu sein.
08:30
Gebirgiges Terrain stellt für Piloten eine besondere Herausforderung dar, denn kommt es zur Kollision mit einem Berg, endet diese meist für alle Insassen an Bord tödlich. "Mayday - Alarm im Cockpit" untersucht in dieser "Best of"-Episode u.a. ein verheerendes Unglück über dem Himalaja: Weil sich die Passagiermaschine auf dem falschen Kurs befindet, kommt es zum Crash. Auch einer Boeing 767 auf dem Weg von Peking nach Busan in Südkorea wird ein Berg zum Verhängnis - kurz vor Erreichen des Flughafens. Schließlich widmet sich die Serie dem Crash eines Airbus, der an einem Hang in Frankreich zerschellt.
09:15
Nicht selten kommt es beim Start zu Flugzeugunglücken. Deshalb müssen Piloten in dieser Anfangsphase höchst konzentriert arbeiten und dürfen sich keine Fehler erlauben. Aber gegen höhere Gewalt sind auch sie machtlos - so wie im Fall einer Boeing 747, die beim Abheben von einem Taifun überrascht wird und auf die Landebahn crasht. Auch in Detroit geschieht kurz nach dem Start einer DC-9 eine Katastrophe, bei der eine Schneise der Verwüstung hinterlassen wird. Schließlich geht es um eine Tragödie in Madrid, die vermieden hätte werden können, wäre die Crew nach einer Reparatur nicht abgelenkt gewesen.
10:00
Im April 2011 erschütterte die schlimmste Tornado-Serie seit Jahrzehnten die Südstaaten der Vereinigten Staaten. Von Oklahoma bis North Carolina wüteten an die 600 verheerende Stürme mit Windgeschwindigkeiten bis zu 500 Kilometern pro Stunde übers Land und hinterließen eine Schneise der Zerstörung: Bäume und Laternenpfähle knickten um wie Streichhölzer, Einkaufszentren und Bürokomplexe fielen in sich zusammen wie Kartenhäuser, Autos und Menschen, die sich nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht hatten, wurden wie Spielzeuge durch die Luft geschleudert. Am Ende forderte die Tornado-Serie me...
10:50
Obwohl die Menschheit seit jeher von Umweltkatastrophen bedroht wird, häufen sich die Vorkommnisse. Wissenschaftler machen die Erderwärmung dafür verantwortlich. Wird es in Zukunft schlimmer werden?
12:25
Etwa 80 Pyramiden sind in Ägypten heute erhalten. Die größten und bekanntesten wie die Cheops-Pyramide entstanden zur Zeit des Alten Reichs - zwischen 2700 bis 2200 v. Chr. - als Grabmonumente der Pharaonen. Im nachfolgenden Mittleren Reich wurden zwar insbesondere zwischen 1975 und 1750 v. Chr. noch weitere Pyramiden errichtet, diese waren jedoch deutlich kleiner und weniger aufwändig gestaltet. Spätere Herrscher griffen auf andere Bauformen wie die in den Felsen geschlagene Gräber im Tal der Könige zurück. Heute versuchen Ägyptologen zu enträtseln, warum die alten Ägypter den Pyramidenbau aufgaben.
13:10
Die Mumifizierung Verstorbener war im Alten Ägypten keineswegs den Pharaonen und hohen Beamten vorbehalten, sondern im gesamten Volk üblich - allerdings mit deutlichen Abstufungen, was den Aufwand für die Einbalsamierung der Leiche, ihre Umwicklung mit Mumienbinden und die eigentliche Bestattung anging. Das Spektrum reicht von langwierigen und teuren Prozeduren, die unter anderem die Entnahme der Organe, die Trocknung mit Natron und eine Behandlung des Leichnams mit diversen Salbölen und Tinkturen umfassten, bis zur kostengünstigen Variante, die vor allem auf der Trocknung im Wüstensand beruhte.
14:00
1995 wird in einer Höhle in Slowenien ein durchbohrter Bärenknochen entdeckt, der das Verständnis der menschlichen Evolution verändern könnte. Wer fertigte das rätselhafte Objekt an? Im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn steht ein unscheinbarer schwarzer Schuh in einer Vitrine. Tatsächlich verbirgt sich dahinter eine raffinierte technische Konstruktion, die entwickelt wurde, um Casinos auszutricksen. Schließlich geht es um einen kunstvoll verzierten violetten Edelstein, dem seit Jahrzehnten Unglück und Tragödien nachgesagt werden. Handelt es sich nur um einen Mythos - oder steckt mehr dahinter?
14:45
1898 gelangt ein kunstvoll aus Bergkristall gefertigter Schädel ins Britische Museum. Handelt es sich um ein jahrhundertealtes Artefakt aus Mittelamerika - oder um eine meisterhafte Fälschung? Zudem beschäftigt sich die Episode mit einem bizarren Stuhl aus dem alten China, der mit Klingen und Spitzen besetzt ist. War er ein Folterinstrument oder erfüllte er einen ganz anderen Zweck? Schließlich steht eine rätselhafte Tontafel aus der assyrischen Stadt Ninive im Mittelpunkt. Verbirgt sich hinter den Keilschriftzeichen eine astronomische Aufzeichnung oder der Hinweis auf eine uralte Katastrophe?
15:30
Er ist als "Hitlers Papst" verschrien: Bis heute gilt es unter Gläubigen wie Kirchenkritikern als unverzeihlicher Fehler Papst Pius' XII., dass er nicht offen gegen den Rassenwahn der Nationalsozialisten und die Ermordung von Juden und anderen Minderheiten Stellung bezog. Genauere Untersuchungen zeigen heute: Hinter den Kulissen arbeitete Pius daran, Hitler zu stürzen. Im Verborgenen paktierte das Kirchenoberhaupt mit Mitgliedern des deutschen Widerstands und versorgte sie über ein geheimes Netzwerk mit Informationen. Die Dokumentation zeichnet dieses fast vergessene Kapitel des Zweiten Weltkriegs nach.
17:05
Das Team der Petrel sucht im Südpazifik nach dem versunkenen amerikanischen Flugzeugträger USS Hornet, der durch den sogenannten "Doolittle Raid" weltweit bekannt wurde.
17:50
Es war am 18. August 1985, als vier Piloten, die gerade von einer Flugschau kamen, ein silbernes, raketenartiges Flugobjekt bemerkten, das unter ihnen vorbeiflog. Sie wendeten sofort und versuchten, dem Objekt zu folgen. Doch sie waren zu langsam. Zwar meldeten sie den Vorfall, aber die Untersuchungen über die Herkunft des Flugobjekts verliefen ergebnislos. Im Januar 1981 hatte ein Arbeiter beobachtet, wie ein merkwürdiges Fluggerät auf einem Feld landete. Kurz darauf hob es wieder ab und verschwand. An der Stelle, an der das Objekt gelandet und gestartet war, fand der Mann Markierungen.
18:35
Am 22. Mai 2011 zerstörte ein Tornado die 50.000 Einwohner-Stadt Joplin im Südwesten von Missouri. Mit einer Windgeschwindigkeit von mehr als 200 Meilen pro Stunde wütete der Mega-Sturm im Zentrum der Stadt, riss zwei Etagen des Krankenhauses ab, zerstörte Kirchen und Geschäftshäuser - ganze Stadtteile waren nicht mehr zu erkennen. Über 150 Menschen kamen ums Leben, die Verwüstungen in der Stadt waren enorm. Einen Hoffnungsschimmer für die Überlebenden war die Unterstützung der Gemeinde und Hilfsangebote aus der ganzen Welt. Die Dokumentation versucht, die Tornado-Katastrophe zu rekonstruieren.
19:25
Filmaufnahmen von Augenzeugen, historisches Archivmaterial und Computersimulationen dokumentieren jene Schlüsselmomente, die ein Naturphänomen zu einer humanitären Katastrophe werden lassen.
20:15
Im August 1944 landen alliierte Truppen im Rahmen der Operation Dragoon in Südfrankreich. Während sich deutsche Verbände nach Norden zurückziehen, versuchen die Alliierten, ihnen den Rückweg abzuschneiden. In den Kämpfen nahe Montélimar gerät die Einheit von Sergeant Stephen Gregg unter heftigen Beschuss. Mehrere Soldaten werden verwundet und können nicht in Sicherheit gebracht werden. Gregg greift zu einem Maschinengewehr und deckt seine Kameraden trotz massiven Feuers. Nachdem die letzten Verwundeten gerettet sind, geht ihm die Munition aus und er gerät in deutsche Gefangenschaft.
21:00
Am Hof von Königin Elisabeth I. gilt John Dee als brillanter Mathematiker, doch zugleich fürchten ihn viele als Beschwörer von Engeln und Dämonen. Bei seiner Suche nach den Geheimnissen des Universums dringt er immer tiefer in die Welt des Okkulten vor. In Japan versetzt ein furchterregendes Fischwesen mit menschlichen Zügen die Bevölkerung in Angst. Jahrhundertelang gilt der Ningyo als Vorbote von Tod und Unheil, bevor sich seine Bedeutung allmählich wandelt. Im alten Ägypten befragt schließlich eine umstrittene Pharaonin im Tempel des Amun-Re das Orakel, um ihre Macht zu sichern.
21:45
Im Frankreich des 16. Jahrhunderts verfasst der Astrologe Nostradamus rätselhafte Verse, in die bis heute verblüffende Vorhersagen hineininterpretiert werden. In Mitteleuropa ranken sich düstere Legenden um die Burg Houska, unter der sich der Überlieferung nach ein "Tor zur Hölle" befindet. Auch der tschechische Dichter Karel Hynek Mácha soll hier von einer verstörenden Vision heimgesucht worden sein. Schließlich geht es nach Italien, wo Franz von Assisi im Jahr 1224 angeblich die ersten Stigmata empfing. Die Episode untersucht wissenschaftlich fundiert, was hinter diesen Phänomenen steckt.
22:30
Im Russland des frühen 20. Jahrhunderts steigt Grigori Rasputin durch seine angeblichen Visionen und Heilkräfte in den innersten Machtzirkel des Zarenhofs auf - von Anhängern bewundert, von Gegnern gefürchtet. In China stoßen Gelehrte auf geheimnisvolle Inschriften auf uralten Knochen, denen eine prophetische Bedeutung zugeschrieben wird. Und im amerikanischen Point Pleasant sorgt die Sichtung eines geflügelten Wesens kurz vor dem Einsturz einer Brücke für jahrzehntelange Spekulationen um den sogenannten "Mothman". Die Episode untersucht wissenschaftlich fundiert, was hinter diesen Phänomenen steckt.
23:10
Im China des 14. Jahrhunderts begleitet der brillante Gelehrte und Stratege Liu Bowen den Aufstieg einer neuen Dynastie. Seine Zukunftsvorhersagen sollen so präzise gewesen sein, dass sie ihm den Ruf eines chinesischen "Nostradamus" einbrachten. Im antiken Rom wird Julius Caesar vor einem Attentat gewarnt. Ein etruskischer Wahrsager deutet düstere Zeichen, doch Caesar ignoriert die Prophezeiung - mit fatalen Folgen. In den schottischen Lowlands lastet auf der Familie Erskine eine unheilvolle Weissagung, die mit dem Alloa Tower verbunden ist. Das Unglück verfolgt sie über Generationen hinweg.
23:55
Der Amerikaner Edgar Cayce erlangt als sogenannter "schlafender Prophet" Berühmtheit. In hypnotischen Trancezuständen soll er Krankheiten geheilt und Ereignisse wie Kriege, Wirtschaftskrisen und globale Umbrüche vorhergesagt haben. Seine düstersten Visionen nähren bis heute Ängste vor dem Weltende. Im antiken Griechenland gilt die Pythia von Delphi als wichtigste Orakelstimme ihrer Zeit. Ihre Weissagungen, angeblich von Apollo inspiriert, prägen den Lauf der Geschichte. Im Frankreich des 19. Jahrhunderts entwickelt der Okkultist Eliphas Lévi eine Bildsprache, die ihn als Teufelsanbeter stigmatisiert.