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Luis Rubiales war sich keiner Schuld bewusst. Er glaubte, 2023 bei der Siegerehrung nichts Falsches getan zu haben. Doch in der Öffentlichkeit wurde er für sein Verhalten nach dem WM-Finale der Frauen scharf kritisiert. Seine Anwältin hielt eine Vorverurteilung für unangemessen. Sie verglich den Aufruhr in Medien mit einer Hexenjagd. Insofern war der Gerichtsprozess rund 18 Monate nach dem Eklat auch eine Erlösung. Luis Rubiales sehnte den Termin zwar nicht herbei, aber er war laut eigener Aussage froh, endlich seine Sicht der Dinge schildern zu dürfen.
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Im zweiten Teil der Dokumentation rückt Jennifer Hermosos Sicht auf die Ereignisse in den Fokus. Ihr Vorgesetzter hatte bei der Siegerehrung ihren Kopf an den Ohren gepackt und sie auf den Mund geküsst - vor den Augen der Weltöffentlichkeit. Dieser Augenblick überschattete den glücklichsten Tag ihres Lebens. Sie fühlte sich respektlos behandelt. Doch es folgte keine Entschuldigung und Luis Rubiales weigerte sich zurückzutreten. Deshalb reichte die Spielerin zwei Wochen nach dem Vorfall gegen den damaligen Präsidenten des spanischen Fußballverbandes Klage ein.
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Drei Survival-Kandidat:innen suchen rund drei Kilometer vom Lager entfernt nach einem geeigneten Angelspot. Dabei wird Terra von Schwindelgefühlen geplagt. Lynsey und Nathan halten in den Badlands Ausschau nach sauberem Trinkwasser, damit ihre Teamkollegin wieder auf die Beine kommt. Kaiela ist in Kolumbien ebenfalls großen Strapazen ausgesetzt. Die Einzelkämpferin nutzt Fischreste als Köder, um damit Kaimane und Aale zu fangen. Und Sam versucht in der Wildnis eine Zecke zu entfernen. Der Blutsauger hat sich zwischen seinen Beinen festgebissen.