04:45
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
05:00
Die Welt von morgen
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
"C'est ça, la vie" so ist das Leben von Philippe, dem Pariser Architekten, Martine, der Polizistin in Caen oder von Anne, Rechtsanwältin in Genf. "C'est ça, la vie" zeigt 26 Porträts von Menschen, die in Frankreich, Belgien, Luxemburg und der Schweiz leben und in den verschiedensten Berufen tätig sind. Sie zeigen uns ihre Stadt und ihren Arbeitsplatz, stellen ihre Familien vor und erzählen von ihren Hobbies. Natürlich wird in "C'est ça, la vie" nur Französisch gesprochen. Anouk Charlier führt durch die Sendereihe und hilft mit ihren Erläuterungen, Land und Leute besser zu verstehen.
06:30
Der 39-teilige Französischkurs "Bon Courage" richtet sich an Anfänger oder dient zur Auffrischung von Sprachkenntnissen. Der Kurs bringt nicht nur die französische Sprache, sondern auch die Lebensart der Franzosen näher.
07:00
Mit dem Programm "GRIPS" vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:15
Mit dem Programm "GRIPS" vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:30
Folge 126: Was geht im Rollstuhl? Viel geht im Rollstuhl! Zum Beispiel Basketballspielen. Bei der Kindermannschaft des USC München darf Willi heute mittrainieren. Natürlich auch im Rollstuhl, Fußgänger sind nicht erlaubt! Willi lernt dort Claudio kennen. Er sitzt von Geburt an im Rollstuhl und weiß gar nicht, wie es ist, zu laufen. Viele Menschen werden durch einen Unfall querschnittgelähmt. Willi besucht Oberarzt Jürgen im SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach. Er erklärt ihm, was Querschnittlähmung genau bedeutet und wie sie entsteht. Bei der Visite lernt Willi Patientin Brittney kennen. Ein Schrank ist auf sie gestürzt und hat ihre Wirbelsäule gebrochen. Jürgen und sein Team tun nun alles, um die junge Frau wieder auf die Beine zu bekommen. Bei Patient Alex klappt's schon fast wieder mit dem Laufen. Mit viel Training und starkem Willen versucht er wieder so selbstständig wie möglich zu werden. So wie Manuela, bei der Willi zum Frühstück eingeladen ist. Obwohl sie seit einem Arbeitsunfall im Rollstuhl sitzt, schmeißt sie den Haushalt ganz alleine. Ihre Kinder Maurice und Sina sowie Hund Peso halten sie dabei ganz schön auf Trab. Keine Zeit zu jammern also! Ihr Haus wurde komplett für sie umgebaut und auch Autofahren ist mit ihrem Superspezial-Pkw kein Problem. Trotzdem ist sie oft auf die Hilfe anderer angewiesen, schließlich ist jeder Bordstein ein Hindernis für Menschen im Rollstuhl. Seine letzte Verabredung hat Willi in der Kreissparkasse in Rottweil. Wolfgang ist seit 2 Jahren vom Hals an abwärts gelähmt. Den elektrischen Rollstuhl steuert er mit dem Kinn, Computer und Telefon in der Bank bedient er per Sprachsteuerung. Auch bei Wolfgang zuhause funktioniert dank Computertechnik alles wie von Zauberhand: Rollo hoch und runter, Fernseher umschalten oder Buch umblättern. Essen klappt nicht per Sprachsteuerung, da muss Claudia, Wolfgangs Frau helfen. Seine wichtigsten Helfer, außer Claudia? Sein Durchhaltevermögen und sein Humor, den er sich trotz allem bewahrt hat!
07:55
Der Farmer braucht dringend Erholung. Kurz entschlossen packt er seinen Koffer und reist ab. Als er wiederkommt, ist er wie ausgewechselt: Er musiziert, meditiert und lädt die Tiere in sein Zuhause ein. Bitzer erkennt sein Herrchen kaum wieder und fühlt sich zunehmend fremd auf seinem Hof. Was ist nur mit dem Farmer los?
08:00
Zu einer Biologiestunde der besonderen Art treffen sich die Schüler der 8.Klasse einer Hauptschule im Wald. Im Walderlebniszentrum bei Erlangen erfahren sie von Förstern, wie sich die heimischen Hauptbaumarten sicher unterscheiden lassen und wie ein gesunder Wald aufgebaut ist. Die Schüler arbeiten in Gruppen zusammen, bestimmen selbständig Bäume und Sträucher und fertigen dazu Steckbriefe an. Mit Becherlupen betrachten sie die Tiere im Waldboden. Archivaufnahmen geben einen Überblick über die am häufigsten vorkommenden Säugetiere im Wald.
08:15
Seitdem der Mensch Landwirtschaft betreibt, züchtet er Kulturpflanzen. Welche Sorten sind heute noch gefragt? Wie funktioniert Züchtung bei Pflanzen?
08:30
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
Winter im Klostertal - Im Naturschnee-Skigebiet am Sonnenkopf nimmt Moderatorin Annette Krause bei der mehrfachen Freeride-Weltmeisterin Nadine Wallner einen Kurs im Tiefschneefahren. Eine Alternative zum Skifahren ist die Schneeschuhwanderung mit Wanderführerin Caroline Mark auf den Aussichtsberg Mutjöchle. Von hier hat man einen grandiosen Blick auf die Vorarlberger Bergwelt und auf das Klostertal. Mit dem Bau der Arlbergbahn und des Eisenbahntunnels vor mehr als 100 Jahren wurde die Region zur Hauptverkehrsader zwischen Ost und West. Annette Krause begleitet die Männer der Eisenbahn-Feuerwehr auf ihrem Löschzug bei der Fahrt in den mehr als zehn Kilometer langen Tunnel zu einer Rettungsübung. Stuben am Arlberg gilt nicht nur als Wiege des Skisports. Hier treffen sich einmal im Jahr Snowboarderinnen und Snowboarder aus aller Welt zu einem legendären Rennen. Paul Gruber, einer der Snowboard-Pioniere, vermittelt Annette Krause die Faszination an diesem Sport. Ziel der Expedition ist die auf 2.288 Meter gelegene Ulmer Hütte, in der Annette Krause auf viele Urlauberinnen und Urlauber aus dem Südwesten trifft.
11:45
Aus was besteht eigentlich die Welt? Dieser uralten Menschheitsfrage geht diese 16-teilige Sendereihe nach. Wie immer versteht es Harald Lesch, den Zuschauern auf unterhaltsame Weise auch die kompliziertesten Fragen zu beantworten. Die Sendereihe schlägt einen kultur- und naturwissenschaftlichen Bogen von den alten griechischen Philosophen, die mit ihrer Lehre von den vier Elementen und den Atomen den Grundstein für eine rationale Auseinandersetzung mit der Natur legten, bis zur modernen Lehre der Elementarteilchen und fundamentalen physikalischen Wechselwirkungen. Die Filme zeigen, welche Bedeutung den alten Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde in der modernen Wissenschaft und Forschung zukommt. Woher bekommt die Sonne ihre Energie? Was ist Wasser? Was ist eine Atmosphäre? Wandern die Kontinente und wird Bayern in 20 Millionen Jahren immer noch existieren? Jedenfalls nicht so, wie es heute aussieht: Die Sendereihe wurde in bayerischer Bilderbuchlandschaft gedreht und wartet mit Bildern atemberaubender Naturschönheit auf, aber durch den Zusammenstoß der Erdplatten wird sich an den Drehorten in wenigen Jahrmillionen voraussichtlich ein Gebirge von der Höhe des Himalaya aufgetürmt haben… Die ARD-alpha-Zuschauer kennen Harald Lesch auch aus Sendungen wie "alpha-Centauri", "Denker des Abendlandes", "Lesch & Co" sowie "Alpha bis Omega". Harald Lesch ist seit 1995 Professor für theoretische Astrophysik an der LMU München, er lehrt Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München und ist Leiter der Universitätssternwarte. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. Im Jahr 2005 wurde Harald Lesch für seine Sendungen mit dem "Communicator-Preis" geehrt, dem "Oscar" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
Intelligent trainieren statt auspowern! Fit in den Sommer mit TELE-GYM! Das Bayerische Fernsehen startet ab 20. März 2013 innerhalb der TV-Serie "TELE-GYM" mit der neuen Staffel "Gesund & Schön - Funktionelles Figurtraining". Jugendliches Aussehen und ein straffer Körper hat wenig mit den Pfunden zu tun, die man auf den Rippen hat. Vielmehr kommt es darauf an, dass die Proportionen stimmen. Das erreichen wir, indem wir nicht einzelne Muskeln, sondern ganze Muskelketten und somit Bewegungsabläufe trainieren. Dieses kurzweilige, effektive Gesundheits- und Figurtraining legt sehr viel Wert auf die Stärkung der tiefen Muskulatur. Eine gut trainierte Tiefenmuskulatur stabilisiert und schützt unsere Gelenke bei jeder Bewegung. Damit sind wir auf all unsere Alltagsaufgaben optimal vorbereitet. Wir verbessern unsere Haltung, vergrößern unser Lungenvolumen, stärken unseren Schultern, formen die Taille und das Gesäß, straffen den Bauch und die Oberschenkel. Durch das gezielte sensomotorische Training treten wir sportlicher und jugendlicher auf. Das Gleichgewichts- und Reaktionstraining lässt uns sicher und nicht unbeholfen erscheinen. Wir stehen mit einer festen "Mitte" im Leben! Das funktionelle Training ist abwechslungsreich, schult alle Sinne und sorgt dafür, dass Sie reaktionsschnell und wach bleiben. Eine stabile und feste Mitte lässt uns sicher und selbstbewusst auftreten - das sorgt für eine jugendliche und erfolgreiche Ausstrahlung im Alltag. Geben Sie Ihrem Körper den Powerkick, den er braucht um gesund, leistungsfähig und attraktiv zu bleiben. 15 Minuten täglich reichen vollkommen aus! Wer ist Gabi Fastner? Gabi Fastner ist weltweit bekannt durch ihre millionenfach gesehenen Trainingsvideos auf YouTube. Viele kennen sie auch von ihren Fortbildungen und Workshops auf Kongressen. Sie ist staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin und unterrichtet seit 15 Jahren täglich in ihrem eigenen Sport- und Gymnastikstudio in Bad Tölz. Ihr umfangreiches Fachwissen gibt sie auch als Dozentin an einer Schule für angehende Gymnastiklehrer weiter. In den letzten Jahren hat sie mehrere Trainingsgeräte und Konzepte entwickelt, darunter TOGU Brasil® und Brasil® Workout.
13:15
13:30
Die Welt von morgen
14:00
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
14:45
In starken Bildern und spannenden Geschichten berichtet "Euromaxx" über Europa: Architektur und Abenteuer, Kunst, Kultur und Kulinarik, Länder und Lifestyle, Mode und Musik, Promis und Passionen. Diese Vielfalt präsentiert das TV-Magazin einmal wöchentlich : 26 Minuten mit interessanten Reportagen, Berichten und Porträts. Denn "Euromaxx" entdeckt überall in Europa ungewöhnliche Themen und überrascht die Zuschauer immer wieder mit starken Geschichten. "Euromaxx" ist Fernsehen für Genießer! Mit "Euromaxx" produziert die DW als erster Fernsehsender überhaupt ein vollwertiges Fernsehmagazin, das über Lebensart und Kultur in Europa berichtet. Damit präsentiert das deutsche Auslandsfernsehen den Zuschauern in aller Welt das moderne Deutschland als Teil des sich vereinenden Europas und unterstreicht einmal mehr seine Mittlerfunktion im internationalen Dialog.
15:10
15:15
Für viele sind es die schönsten Monate des Jahres, wenn draußen alles blüht und duftet. Uns zieht es ins Freie, um die Natur zu genießen. Millionen Menschen erleben dann allerdings die für sie quälendste Phase des Jahres: Sie leiden unter einer Pollenallergie, an Heuschnupfen. Allergien gehören heute weltweit zu den häufigsten Krankheiten, die Zahl der Betroffenen steigt. In Deutschland sind es mehr als 30 Millionen Menschen. Bis 2050 könnte die Hälfte der Bevölkerung in Europa an allergischen Erkrankungen leiden, jeder Zweite in Deutschland. Warum aber nehmen Allergien so dramatisch zu? Welche Rolle spielen Umwelt, Klimawandel, Ernährung und Lebensstil? Wie ist der aktuelle Stand der Forschung? Die Wissenschaftsjournalistin und studierte Biologin Lena Ganschow geht diesen Fragen nach und tauscht sich mit Betroffenen aus. Sie trifft eine Steuerberaterin, die an mehreren Allergien und an Neurodermitis leidet, viele Behandlungen ohne Erfolg hinter sich hat und jetzt dank einer neuen Therapie zum ersten Mal Erleichterung erlebt. Sie besucht einen Landwirt mit Heuschnupfen und einer Rinderhaarallergie, der sein Unternehmen allergiebedingt umstrukturieren musste, außerdem eine junge Frau mit einer Nahrungsmittelallergie, die nur noch isst, was sie selbst gekocht hat. Keine Restaurantbesuche, auch Einladungen zum Essen bei Freunden schlägt sie aus. Zu groß ist die Angst vor einem allergischen Schock. Der Film thematisiert vor allem Pollenallergie (Heuschnupfen) und Lebensmittelallergien. Lena Ganschow befragt dafür zwei der renommiertesten Allergieforschenden in Deutschland: Prof. Claudia Traidl Hoffmann, Universitätsprofessorin für Umweltmedizin an der Universität Augsburg sowie Direktorin des Instituts für Umweltmedizin beim Helmholtz Zentrum München und Prof. Torsten Zuberbier, Direktor des Instituts für Allergieforschung an der Charité Berlin, Präsident des Global Allergy and Asthma Excellence Network sowie Vorsitzender der Europäischen Stiftung für Allergieforschung ECARF. Zuberbier und sein Team untersuchen das Darm-Mikrobiom, um zu verstehen, wie moderne Lebensweise und Ernährung mit der Entstehung von Allergien zusammenhängen. Traidl-Hoffmann erforscht, welche Folgen der Klimawandel auf Pollen und damit auf die Pollenallergie hat. Zu Pollen wird auch in Leipzig geforscht. Lena Ganschow steigt mit Dr. Susanne Dunker auf das Dach der Uniklinik. Dort befindet sich eine Pollenfalle, deren Inhalt im Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung untersucht wird. Dieser Film zeigt: Allergien sind Ausdruck eines tiefgreifenden Zusammenspiels von Immunsystem, Umwelt, Klima, Lebensstil und moderner Zivilisation. Mit besserer Aufklärung, intelligenter Prävention, neuen Diagnose-Tools und innovativen Therapien gibt es reale Chancen, die "Volkskrankheit Allergie" in Zukunft besser in den Griff zu bekommen.
16:00
16:30
Feuer, Wasser, Erde und Luft sind die vier Elemente. Stimmt diese Aussage noch heute? Wie sehen Wissenschaftler die Aufteilung der Welt? Die Sendung geht neuesten Forschungsansätzen nach.
16:45
17:30
Friso und Luki fahren mit Oldtimer-Wohnmobil "Pamela" zum größten Bulli-Camp Europas. Auf dem "Bulli Summer Festival" in Wesel kommen rund 3.000 Exemplare des beliebtesten Camper-Vans aller Zeiten am Auesee zusammen. Seine Fans treffen sich, um den speziellen Livestyle und ihre zum Teil extrem umgebauten Mini-Wohnmobile zu feiern. Friso will in dieser Folge herausfinden, was die "Faszination Bulli" ausmacht und was hinter dem angeblich einzigartigen Lebensgefühl steckt.
18:15
Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.
18:45
Angesichts steigender Fallzahlen in allen deutschsprachigen Ländern sind innovative Strategien gefragt. Sie sollen sowohl die Selbstbestimmung der durch Demenz Beeinträchtigten schützen als auch Pflegepersonal und Angehörigen Hilfestellung und Entlastung bieten. Die Dokumentation stellt alternative Projekte vor, in denen das gelingen könnte: eine Demenz-WG in Potsdam, die durch einen gemeinnützigen Verein finanziert wird, eine Initiative in Österreich, die Angehörige ausbildet und durch Tagespflege entlastet, und ein Haus in der Nähe von Zürich, das von ganzheitlichen Ansätzen in der Pflege geprägt ist. Allen gemein ist: Es reicht nicht, nur die Grundbedürfnisse der Betroffenen zu stillen. Vielmehr werden sie in diesen Einrichtungen in alle Tätigkeiten vom Einkaufen über das Kochen und Putzen im Rahmen ihrer jeweiligen Möglichkeiten eingebunden, um ihr Selbstwertgefühl und damit ihre Selbstständigkeit zu fördern und zu erhalten. Dazu dienen auch sportliche Aktivitäten, Gesprächskreise und gemeinsame Ausflüge.
19:25
Der Bayerische Rundfunk machte sich 1961 in einer Glosse Gedanken darüber, was geschieht, wenn eine leichte Grippe grassiert. Man meinte konstatieren zu müssen, dass es beim Umgang mit der leichten Grippe gewisse Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt.
19:30
Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Urlaub im Marillenland! Die Aprikosen aus der Wachau sind berühmt. Bei seiner Reise durch diesen Teil Österreichs kommt Daniel Aßmann weder an Marillenknödeln noch dem gleichnamigen Schnaps vorbei. Er radelt an sattgrünen Weinhängen an der Donau entlang und besucht die Ruine Burg Aggstein, die für Kinder - und Erwachsene - zum historischen Rätselparcours umgebaut wurde. Ebenfalls direkt an der Donau liegt das weltbekannte Benediktinerkloster Melk. Die Benediktinermönche, die auf Gebet und Gehorsam eingeschworen waren, konnten es sich aufgrund ihrer Arbeitseifers leisten, im 18. Jahrhundert eines der prächtigsten Barock-Bauwerk Österreichs entstehen zu lassen. Auch die prachtvollen Gärten und die Stiftskirche gehören zu der berühmten Anlage, die als Wahrzeichen der gesamten Wachau gilt. Daniel Aßmann besucht auch den Touristen-Hotspot Dürnstein und macht eine gemütliche Kanutour durch die renaturierten Donau-Auen. Zum Ende seiner Reise besucht Daniel Aßmann ein Marillen-Stadtfest in Krems, wo der angeblich längste Marillenkuchen der Welt aufgestellt ist.
21:00
Die sechsteilige Doku-Serie erzählt von den größten Rätseln der Wissenschaft und den unglaublichen Anstrengungen der Forscher, diese Rätsel zu lösen. In dieser Episode geht es um die Rückseite des Mondes. Als die russische Raumsonde Luna 3 im Jahr 1959 die ersten Aufnahmen von ihr machte, war die Welt der Wissenschaft regelrecht schockiert, denn die Fotos zeigten, dass die erdabgewandte Seite des Mondes völlig anders aussieht als die uns bekannte Vorderseite. Trotz intensiver Forschung konnte das Rätsel bis heute nicht gelöst werden. Warum?
21:50
Die sechsteilige Doku-Serie erzählt von den größten Rätseln der Wissenschaft und den unglaublichen Anstrengungen der Forscher, diese Rätsel zu lösen. In dieser Episode geht es um eine Frage, die die Wissenschaft seit mehr als 100 Jahren beschäftigt. Gibt es Leben auf dem Mars? Und was würde es für uns bedeuten, wenn es Leben auf dem Mars gab oder noch immer gibt? Folgen Sie uns auf eine der spannendsten wissenschaftlichen Expeditionen, auf der Suche nach Antworten zu einem der großen Rätsel der Wissenschaft.
22:40
Wenn ihr Science-Fiction-Filme über das Leben auf dem Mars schaut, überlegt mal folgendes: Bisher waren etwa 600 Menschen im Weltall unterwegs und die meisten haben ähnliche Erfahrungen gemacht: mit 28.000 Kilometer pro Stunde in Richtung Sonnensystem fliegen. Ankunft in der Erdumlaufbahn nur acht Minuten später. Der Blick auf die Erde ist fantastisch. Doch Moment mal! In der Raumstation ISS läuft niemand aufrecht, so wie das bei "Star Trek" und vielen anderen Science-Fiction-Geschichten alltägliche Praxis ist. In der Realität ist es anders: Sobald in der Erdumlaufbahn die Schwerelosigkeit einsetzt, schwebt alles, auch die Körpersäfte. Die meisten Astronautinnen und Astronauten leiden unter der Weltraumkrankheit - ähnlich der Seekrankheit. Ihnen wird übel, die Augen spielen verrückt, das Gesicht schwillt an, die Beine werden länger und nach ein paar schlaflosen Nächten - den Tag-Nacht-Rhythmus im All gibt es nicht - bekommen viele Raumfahrerinnen und Raumfahrer zu allem Übel auch noch starke Rückenschmerzen. Weltraummedizinerinnen und -mediziner forschen was das Zeug hält. Doch wie viel und vor allem was müssen wir über unsere Körper noch wissen, wenn wir schon in zehn Jahren auf den Mars wollen? Die Reise dorthin dauert mindestens sechs Monate. Dort angekommen, gibt es keine Luft zum Atmen, keinen festen Boden unter den Füßen, dafür eine starke kosmische Strahlung. Ist der menschliche Körper überhaupt für ein Leben außerhalb der Erde gemacht?
23:10
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23:50
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.