04:15
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:30
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
Mehrteiler über Land und Leute in Portugal mit kleinem Sprachkurs. Porträt des südeuropäischen Landes Portugal: Sehenswürdigkeiten, landschaftliche Impressionen, historische und kulturhistorische Anmerkungen.
06:30
Telekolleg Volkswirtschaftslehre Dozent im Studio: Prof. Dr. Rüdiger Hansl, FH Deggendorf. Thema: Der Staat - Anwalt des Gemeinwohls.
07:00
Mit dem Programm GRIPS vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:15
Mit dem Programm GRIPS vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:30
Wie sieht die Welt für Blinde aus? Das möchte Willi gerne wissen und besucht deshalb die Münchnerin Manuela und ihre Familie. Als Kind konnte Manuela noch ein bisschen sehen, seit 22 Jahren aber ist sie völlig blind. Behindert fühlt sich Manuela deshalb nicht. Bis auf Auto fahren kann sie eigentlich alles, was jeder Sehende auch kann. Ein paar technische Geräte und ein gut geschulter Hör-, Geruchs- und Tastsinn helfen ihr dabei. Im Selbstversuch mit Augenbinde erfährt Willi, wie es sich anfühlt, blind zu sein. Unterstützt wird er dabei von Mobilitätstrainerin Gerda. Sie bringt blinden Menschen bei, sich selbstständig auf der Straße oder im Einkaufszentrum zurecht zu finden. Um möglichst sicher und schnell zu einem bestimmen Ort zu kommen, haben viele blinde Menschen einen speziell ausgebildeten Hund. Wie die Ausbildung funktioniert, und was ein Blindenführhund können muss, erfährt Willi von Trainerin Rosa in Olching. Willi wills wissen" ist eine Produktion der megaherz film und fernsehen im Auftrag des Bayerischen Rundfunks mit dem FWU.
07:55
Der Farmer hat Großes vor: Er will die Scheune der Schafe in ein schickes Wohnhaus verwandeln. Ruckzuck steht das Gerüst und die Bauarbeiter rücken an. Doch Shaun und seine Freunde wollen nicht umziehen. Als die Bauarbeiten beginnen, heißt es "Schlachtplan gegen Bauplan". Shaun übernimmt die Führung.
08:00
Die etablierten Parteien verlieren an Ansehen und an Zustimmung. Einige neue Parteien gründeten sich während der letzten Jahre - mit mehr oder weniger Erfolg. Trotzdem scheint die Gründung einer Partei immer noch der vielversprechendste Weg, um politisch mitzubestimmen. Die Reportage "Bewegung von unten - neue Formen von Demokratie?" porträtiert Claudia Stamm, Mitbegründerin der Partei "MUT", die die Parteienlandschaft in Bayern verändern will. Welche "Alltags"-Schwierigkeiten treten auf, wenn man eine Partei neu gründet - und welche Chancen auf politische Mitsprache verspricht eine neue Partei überhaupt? Einen ganz anderen Weg gehen Sozialarbeiter in der Jugendarbeit, die versuchen, Jugendliche für Demokratie und politische Mitbestimmung zu begeistern. Einerseits helfen sie Jugendlichen, Alltagsprobleme auf demokratischem Wege zu lösen, andererseits vermitteln sie Jugendlichen in Workshops und Seminaren, wie Demokratie in Deutschland funktioniert. Moderatorin Sabine Pusch erfährt im Jugendrat hautnah, wie Basisdemokratie begeistern kann. Ebenfalls in den letzten Jahren entstanden zahlreiche Initiativen, die im Alltag Probleme angehen und lösen, beispielsweise ab Herbst 2015, als viele Flüchtlinge nach Deutschland kamen und unzählige ehrenamtliche Helferkreise entstanden. Über Dachverbände koordinieren diese Ehrenamtlichen inzwischen ihre Tätigkeiten. Gleichzeitig versuchen sie, über diese Verbände Lobbyarbeit für ihre Anliegen zu machen. Ob und wie das klappt, zeigt der Film "Bewegung von unten - neue Formen von Demokratie?"
08:30
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
Ausflüge und Reisen, Spaß und Sport, Menschen und Geschichten: Das Reisemagazin bietet viele Tipps und Serviceangebote für den ganzen Norden.
11:45
Satellitenmessungen zeigen, wie schnell die Eisbedeckung in der Arktis abnimmt. Thomas Krumpen und seine Kollegen wollen aber wissen, wie sich die Dicke des Packeises verhält. Da Satelliten die Eisdicke nur begrenzt messen können, sind Spezialgeräte des AWI im Einsatz, die mit Hubschraubern oder Flugzeugen über das Nordpolareis fliegen.
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
13:15
Happy Balance ist ein sanftes, funktionelles Ganzkörpertraining, das ganz besonders unsere Faszien anspricht. Die Faszien hüllen jeden Muskel, jede Muskelfaser, Knochen, Nerven, Venen und Organe ein und durchziehen unseren ganzen Körper. Sie bilden ein Netzwerk aus Bindegewebe, halten all diese Strukturen einzeln für sich fest und umhüllen und verbinden sie wie ein Ganzkörperanzug! Neue Erkenntnisse belegen die große Formbarkeit und Lebendigkeit dieses Bindegewebes. Um Verspannungen, Verklebungen sowie Verletzungen vorzubeugen und eine gute Figur zu erzielen, müssen sämtliche Strukturen gegeneinander beweglich und gleitfähig bleiben. Genau das kann trainiert werden, TELE-GYM-Profi Johanna Fellner hat die besten Übungen für Sie zusammengestellt. Dynamische Ganzkörperübungen verbessern das Zusammenspiel von Muskeln und Gehirn, das macht automatisch erfrischend wach und mental aktiv. Denn wenn viele unserer Muskelgruppen gleichzeitig angesteuert werden, ist die Konzentration gefragt! Außerdem fördern Sie mit Balance- und Rotationsübungen Ihre Koordination und das Gleichgewicht, dynamische Hoch-Tief-Bewegungen bringen Ihren Kreislauf in Schwung. In jeder der acht abgeschlossenen Übungseinheiten wird Ihr ganzer Körper mobilisiert, gestärkt und entspannt. Alle Trainingsblöcke lassen sich beliebig untereinander kombinieren und so Ihrem Zeit- und Energiebudget optimal anpassen. "Happy Balance" weckt Ihre Sinne, bringt Energie, formt Ihre Figur, ist gut für die Gelenke und den Rücken und tut einfach gut!
13:30
14:00
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
14:45
15:15
"Wir werden Camper!" begleitet Menschen, die sich ihren Traum erfüllen und den Start ins Camper-Leben wagen
16:00
Mit den ersten warmen Frühlingstagen drängt es die Menschen nach draußen. Nicht nur zum Wandern und Radfahren, sondern auch zum Genießen: Die Grills werden ausgepackt und die Picknick-Decken ausgebreitet. SWR Moderatorin Annette Krause präsentiert Angebote und Spielarten, die kulinarisches Vergnügen an der frischen Luft zu einem besonderen Erlebnis machen. Vorgestellt werden unter anderem ein Kochschule in Kippenheim, wo Speisen zwischen blühenden Obstbäume in einer Erdmulde gegart werden, ein romantisches Dinner zu zweit in den Weinbergen bei Beutelsbach sowie ein englisches Picknick in den Gärten im Landhaus Ettenbühl im Markgräfler Land. In der "Füüri" in Bern kann man lernen, wie man auf offenem Feuer leckere Mahlzeiten zubereitet. Start frei für die kulinarische Freiluft Saison.
16:30
Marko (34) makelt Luxusimmobilien in Frankfurt. Er hat sich vom Kellner zum Geschäftsführer hochgearbeitet und vermittelt nun Häuser und Wohnungen für durchschnittlich 1,5 Millionen Euro. Nur, wenn er hohe Provisionen erzielt, überlebt seine Maklerfirma. Im Premiumsegment ist es aber schwer, an reiche Verkäufer und teure Objekte heranzukommen. 2022 und 2023 sind dazu noch die Bauzinsen stark angestiegen. Marko hat kaum mehr Käufer gefunden und monatelang keine Immobilie vermittelt. Für ihn die "schlimmsten Jahre in der Immobilienbranche". Nach der Fast-Pleite ging es 2024 wieder bergauf. Seit diesem Jahr arbeiten acht freie Makler für ihn. Sein Ziel für 2025: 2 Millionen Euro Umsatz.
16:45
Sie besteigen Berge, schwimmen durch Flüsse oder kämpfen sich einen Weg durch eisige Wüsten - und das aus einem einzige Grund: um zur Schule zu gelangen. Die Kinder in dieser Serie müssen ihren Schulweg unter extremen Bedingungen absolvieren. Keine Straßen, keine Verkehrsmittel, dafür aber atemberaubende Landschaften und nicht selten wilde Tiere.
17:30
Am Fuß der mächtigen Bergkette der Lienzer Dolomiten liegt die beschauliche Ortschaft Dölsach. Kaum eine Gemeinde in Osttirol ist nach wie vor so stark vom bäuerlichen Leben geprägt wie Dölsach. Über 50 Familien betreiben hier eine Landwirtschaft. So auch die Altbäuerin Maria Buchacher, die nach dem frühen Tod ihres Mannes, den gemeinsamen Hof nur durch die Unterstützung und den großen Zusammenhalt innerhalb der Familie weiterführen konnte. Bauer Patrick Mietschnig hat sich neben seinem Vieh, seinen Kartoffeln und seinem Knoblauch vor allem der Brauchtumspflege verschrieben. Er ist Obmann des Brauchtumvereins "Heimürrach" und fester Bestandteil der regen Dorfgemeinschaft. Zu der zählt auch die Plattlergruppe "Dölsacher Humpmplattler, rund um Stefan Tscharnidling. Die Männer treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Proben und sind bei keinem Fest in der Region wegzudenken.
18:15
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
18:45
Der Austausch von Technologien und Waren hat einen gigantischen Beitrag zum Lebensstandard von Milliarden Menschen weltweit geleistet. Daran besteht kein Zweifel. Aber könnte es sein, dass dieses globale Netz etwas eindimensional geknüpft worden ist? Profitieren am Ende vor allem die großen Industrienationen und ihre zu Mega-Konzernen gewachsenen Wirtschaftsgiganten von günstigen Rohstoffen und globaler Arbeitsteilung? Tatsächlich sind unter den 100 größten Wirtschaftseinheiten der Welt 69 globale Konzerne, aber nur 31 Staaten. Führt die Globalisierung doch nicht dazu, dass es allen besser geht? Die Bilanz des globalisierten Wirtschaftssystems fällt extrem unterschiedlich aus und ist letztlich eine Frage der Perspektive. Für diejenigen, die auf eine friedliche Welt mit Wohlstand für alle gehofft haben, ist die Globalisierung wohl eher nach hinten losgegangen. Denn auch wenn weltweit Milliarden Arbeitsplätze entstanden sind, hat sich der Wohlstand nicht gerecht verteilt. Millionen Menschen im globalen Süden leben unter dem Existenzminimum. Anderen hat die Globalisierung unfassbaren Reichtum gebracht. Doch die Vernetzung der Weltwirtschaft lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Verändern wird sie sich trotzdem und in Zukunft vor allem von Geopolitik gesteuert werden. Die globale Wirtschaft wächst weiter, aber langsamer. Von einer Slowbalisation ist die Rede. In welche Richtung sich die Globalisierung entwickelt, hängt auch davon ab, wie stark der Wille der beteiligten Akteure ist, die Welt ein Stück gerechter zu machen.
19:15
"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?
19:30
Europa genießen - das ist hier die Devise. Gezeigt wird, was es alles zu entdecken gibt, wohin es sich zu reisen lohnt, welche interessanten Menschen und Trends unser Kontinent zu bieten hat.
19:55
Das Streamen von Filmen und Serien ist beliebt. Wir können Inhalte schauen, wann, wo und so oft wir wollen. Doch den wenigsten ist bewusst, was Streaming für das Klima bedeutet. Sollen wir jetzt alle wieder zurück vor die alte Glotze? Nein, aber wir können mit ein paar Tricks unseren CO2-Fußabdruck beim Streamen richtig reduzieren. Wie das geht, zeigt Eckart von Hirschhausen in "Wissen vor acht - Erde".
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Ungarn, das kleine Land in Mitteleuropa eignet sich besonders für eine Entdeckungsreise mit der Bahn. Unsere Fahrt führt vom Plattensee, im Westen des Landes, über Budapest bis ganz in den Osten, eine äußerst abwechslungsreiche Reise, bei der wir ein Büffelreservat genauso besuchen wie das größte Musik-Festivals Ungarns. Wir gehen schwimmen in einem einzigartigen Höhlenschwimmbad und erfahren, warum die Ungarn im Wasserball besonders gut sind. Wir besuchen Europas einzige Fischbahn und Mitteleuropas größtes Steppengebiet, die Puszta - eine Bahnkreuzfahrt durch ein für viele unbekanntes Ungarn.
21:00
Das gut zehnminütige Filmbericht ist ein Fundstück aus dem Archiv des Bayerischen Rundfunks aus dem Jahr 1957. Noch sind die Verwüstungen des Kriegs überall zu sehen, und doch kommen bereits wieder zahlreiche Touristen nach München. Auf dem Marienplatz wurde noch Auto gefahren, das Fremdenverkehrsbüro befand sich in einer Baracke vor dem Hauptbahnhof und die Zelte auf dem Campingplatz waren noch sehr primitiv. Begleiten wir also unseren filmischen Reiseführer durch das damalige München: bei Tag und auch bei Nacht in Schwabing.
21:10
Nicht nur die Musik kam damals aus den Vereinigten Staaten, es kamen auch viele Touristen, die einmal "good old Europe" sehen wollten. Auch für gutverdienende Amerikanerinnen und Amerikaner war das keine ganz billige Angelegenheit, manche mussten lange dafür sparen. Helmut Greulich hat 1962 in seinem Film "Europa in 24 Tagen" eine US-amerikanische Reisegesellschaft begleitet: sie fährt per Bus in dreieinhalb Wochen durch elf Länder! Abfahrt ist in London und dann geht es über Amsterdam, Brüssel, Koblenz, Heidelberg, Luzern, Innsbruck, Venedig, Florenz, Rom, Monte Carlo, Grenoble und Dijon nach Paris, der Endstation dieser Tour. Oder war das doch eher eine Tortur? Am Ende erinnert sich die eine nur noch an die tollen Läden, ein anderer nur noch an Kirchen und schöne Frauen und wieder ein anderer rätselt, ob Florenz die Stadt gewesen ist, in der sie im Ratskeller gespeist haben, oder war das doch in Luzern?
21:50
Der Film beginnt verdächtig idyllisch: Pferd auf Weide vor Bergsee im Morgentau, dazu im Hintergrund gepflegte Zithermusik. Herrlich, ruhig, bayerisch. So könnte es sein - aber die Wirklichkeit war schon in den Sechzigerjahren eine andere. Auf dem Bahnhof von Ruhpolding fährt ein Sonderzug ein: die Fahrgäste allesamt Sommertouristen. Das waren Tag für Tag regelrechte Massen. Und so eine Masse muss nicht nur untergebracht und verpflegt werden, die will auch bespaßt werden. Zu welchen Auswüchsen es dabei schon 1964 kam, zeigt der Film "Gruß aus den Bergen" von Andreas Lippl.
22:15
Im Jahr 1964 machen sich Oberstufenschüler eines Bremer Gymnasiums auf den Weg nach Griechenland. Sie haben eine strapaziöse Fahrt vor sich: in den nächsten vier Wochen werden sie insgesamt 7.500 Kilometer zurücklegen - im Bus. Aber sie sind keine Touristen im üblichen Sinn, sie sind echte Bildungsurlauber und geradezu hungrig auf Griechenland, auf die alten Tempel und Theater und die mediterrane Landschaft: die Geschichte soll ihnen lebendig vor Augen stehen. Lutz Besch drehte seinen Film "Im Lande der Griechen" im Jahr 1964 für Radio Bremen. Wie sagt am Ende einer der jungen Männer: "Am meisten überraschte mich, dass mir Trümmer gefallen".
23:05
Aus der Liste weltberühmter Bluesgitarristen sticht Jeff Healey heraus - auch weil er auf sehr ungewöhnliche Weise Gitarre spielt: Das Instrument liegt flach vor ihm, und seine Finger wandern über das Griffbrett, als handle es sich um eine Zither. Wie virtuos das klingen kann, erlebt das Frankfurter Publikum 1995 im Südbahnhof - am Ende des Konzerts sogar mit einem fünfminütigen Solo des Kanadiers. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.
23:50
Eine Story wie ein Amerika-Roadtrip: Name: Houston, Penelope. Aufgewachsen in Seattle, wohnhaft in Washington und Kalifornien und 1996 ein großartiges Konzert im Alabama - aber nicht dem US-Bundesstaat, sondern in Münchens Kult-Club jener Zeit. Penelopes Musik wandelt sich über die Jahre von lautem Punk zu ruhigem Folk-Pop. Dem Münchener Publikum präsentiert sie Songs ihres neuen Albums "Cut You", mit klarer Stimme, einer tollen Band und exotischer Instrumentalisierung (Melodika, Autoharp). Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.